Mitglied inaktiv
Ich hab gestern sehr spät am Abend noch eine Sendung gesehen (ich weiss nicht mehr, welche.....es war nach Mitternacht), in der etwas genauer über die Frau berichtet wurde, die ihre 5 Kinder getötet hat. Eine Psychologin sprach davon, dass sie wohl selbst die Welt als fürchterlich kalt, belastend und lieblos empfand und bei ihren Gedanken um den Tod natürlich klar war, dass sie selbstverständlich auch ihre Kinder "erlösen" und keinesfalls in dieser grausamen Welt alleine zurücklassen würde!!!! Eine "gute" Mutter läßt ihre Kinder nicht alleine..... Eien Familienhelferin (irgend eine Dame, die in der Familie half...oh ich weiss leider nicht mehr, in welcher Position und von welcher Organisation) erklärte, dass die Mutter absolut organisiert, sauber und ordentlich war. Der Haushalt wurde akkurat geführt, der Tagesablauf war durchaus sinnvoll und kindgerecht geplant. Angeblich war sie hauptsächlich durch die Erkrankung einer ihrer Söhne (Autist) extrem belastet! Weniger durch die Erkrankung ansich, mehr durch die Belastung, die ihr Sohn für die Umwelt (Nachbarn etc) darstellte und der damit verbundenen Stigmatisierung, die sie als massiv empfand. Ihr Sohn litt Nacht für Nacht (auch tagsüber wohl) unter schlimmen Schreiattacken, wodurch die gesamte Familie belastet wurde. Mit HIlfe besagter Dame zog zog die Familie dann vor Kurzem in ein freistehendes Haus (wohl auch durch Spenden), wodurch sich die Mutter Besserung erhoffte. Für ihren Sohn bat sie seit langem über das Internet um Spenden, womit sie dann eine Delphin-Thearapie in Florida bezahlen wollte. Der Auslöser dieser schrecklichen Tat ist noch unklar. Ihr Mann (Vater der 3 jüngsten Kinder) half angeblich immer SEHR. Nachdem sie ihre Kinder umbrachte, schnitt sie sich die Pulsadern auf und fuhr dann in die Klinik, in der sie bereits seit einiger Zeit psychatrisch behandelt wurde. Das Unglück hätten man EVTL. (wenn auch nicht in diesem Ausmaß) voraussehen können, da sie sich bereits zuvor freiwillig in Behandlung begab. Der Vater war sogar beim JA und bat um Hilfe, da seine Frau "psychische Probleme" hatte und er selbst überfordert war (so seine Angaben). Mir scheint, es ist wohl doch die Gesellschaft etwas mehr gefragt..... LG FLocke
hast du anne will gesehen??? da war die psychologin, die die familie besucht hatte wegen der psychische störung der frau. in diesem speziellen fall bin ich der meinung, daß man es nicht hätte voraussehen können. es gibt viele psychische erkrankungen. was dort passiert ist, darf nicht zu einer übersensibilisierung führen, denn sonst landet jede mutter mit depressionen in der geschlossenen. dieser fall ist ein einzelfall.
Aber ein tragischer Einzelfall. Ich stimme Butterflocke zu. Die Nachbarn waren also genervt...so,so. Des Weiteren finde ich es schon wichtig sensibler zu werden. Wir haben im DOrf eine alkoholkranke Mutter, deren Sohn aus sich alleine gestellt ist. Bezeichnend finde ich die Hilfsbereitschaft des Dorfes gegenüber dem Kind. Es wird in die Gemeinschaft integriert und bekommt daher viel Hilfe. Für die Mutter kann man ohne Zwang leider nichts tun. Ab und an wird sie Zwangseingewiesen, aber nach 6 Wochen wieder entlassen. Was sie daheim macht ist ja wohl klar. Das JA schaut ab und an hin. Trotzdem sind die Leute aus unserem Dorf wachsam. Und so sollte es überall sein.
Ganz genau Vallie, hier lagen besondere Umstände vor. Die Mutter war früher wg. Depressionen behandelt worden, litt aber nun an einer akut aufgetretenen Psychose mit religiösen Wahnvorstellungen. Es gab eine Familienhelferin, die täglich kam, es gab das Angebot psychotherapeutischer Behandlung.. hier handelte es sich - nach allem, was ich gelesen habe und das war nicht reisserisch! - um eine ganz besonders tragische Verkettung unglücklicher Zustände und Zufälle. Ich denke, so etwas kann nicht in jedem Fall verhindert werden. LG, M.
Hallo vallie, ne das war es nicht. Ich kann mich nicht erinnern...nichtmal an den Kanal...*schiel* Natürlich hast du Recht. Man darf nicht übertreiben. Als weitere Folge hätte jede Mutter Angst, sich HIlfe zu holen, wenn sie spürt, dass sie welche braucht. Aus Sorge, dass man ihr sofort die Kinder entzieht.....und sie "wegsperrt". So meinte ich das auch nicht. Ich denke da eher an das nähere Umfeld. Woher rührt dieses "Eigenbrödlertum" (ach was für ein feines Wort) in unserem Land? Weshalb wird lediglich mit dem Kopf geschüttelt und verurteilt statt mal den Kontakt zu suchen und zu fragen, was denn los sei, weil das Kind immer so schreit. Aber es ist halt "so üblich", dass einen die Probleme anderer nichts angehen.....einen nicht interessieren. Ich glaube, ich erwähnte bereits unsere Sinti-Nachbarn....*g*. Gegen wen existieren SO viele Vorurteile....? Da kommen ja noch nichtmal die Landsleute meines Mannes mit.....;-) Vor ein paar Wochen hatte ich alle Fenster weit zum LÜften auf, mein Sohn saß im Hochstuhl, meine Tochter warf sich plötzlich auf ihn und er drohte zu kippen/brechen....was auch immer. Auf jeden Fall ließ ich in deisem Moment einen riesengroßen Brüller los, woraufhin beide Kinder zu weinen begannen....*augenroll*. Der ganz normale Irrsinn also! Eine Minute später klingelte es, meine Nachbarin stand vor der Tür und fragte, ob alles ok sei, weil meine Kinder plötzlich so angsterfüllt weinten und ich so schrie....*schmunzel*. Ich konnte mich nur entschuldigen und erklären. Aber hätte ich ein wirkliches Problem, hätte sie auch hierfür ein offenes Ohr gehabt! Naja...nun verbreite ich selbst ein Vorurteil....zur Abwechslung mal ein Positives! Aber ist es eines?...... Es sterben hier zu Lande Menschen, ohne dass unmittelbare Nachbarn es überhaupt mitbekommen, obwohl sie Tür an Tür wohnen. Es ist einfach traurig. Nein man kann niemandem die Verantwortung für den psychischen Zustand seines Nachbarn auferlegen, aber ein wenig mehr MITEINANDER gäbe doch JEDEM ein besseres Gefühl..... Mir zumindest.... LG Flocke
alkohol riecht man, man sieht es, aber in die seele kann niemand reinschauen.... verwahrlosung sieht man auch. gestern bei anne war auch eine dame, die nach dem tod zweier jungs, die von der mutter ZWEI WOCHEN alleine in der wohnung gelassen wurden und verdurstet sind, eine dokumentation gedreht hat. sie erzählte, die nachbarn sind aus dem schlafzimmer gezogen, weil sie nicht schlafen konnten, da die buben so geschrien haben....moment, ich muß würgen und mir kommen die tränen....
*würg*...Dann sollten diese Nachbarn auch verurteilt werden!!!!! Absolut abartig so etwas. Mir tut diese Frau mit den 5 Kindern eigentlich leid. Nicht weil sie keine Hilfe erhielt, aber weil ich ihr Denken etwas nachvollziehen kann. Sicher war sie psychotisch, aber sie fühlte sich mit ihren Kindern wohl auch als üble Last dieser Gesellschaft. In einer akuten Psychose kommen solche Gedanken ungefiltert und verstärkt durch.
...sie empfand sich wohl auch als Last für die Gesellschaft.....
es ist furchtbar tragisch was passiert ist, dennoch: die kinder mußten nicht lange leiden, nicht so wie zb der kleine tim, dessen foto man noch gestern bei anne sah, spielend mit blutergüssen am arm und im gesicht ( muß wieder heulen ). ja, die angehörigen tun mir leid, vor allem der vater, die mutter bekommt wahrscheinlich nicht mehr viel mit...
Leiden.... Auch wenn es wohl sehr schnell ging, mag ich mir einfach nicht vorstellen, wie furchtbar es für die Kinder sein muß, wenn man (und das sollen Opfer anscheinend "merken") auf seine Kinder mit einer Tötungsabsicht zugeht... ;-(( Quasi in den letzten Sekunden die Person, die man eigentlich liebt, die einen doch liebt....
ich mag mir das auch nicht vorstellen...aber diese frau war nicht zurechnungsfähig. viele andere quälen und töten kinder wochen-monatelang absichtlich ohne psychisch krank zu sein. dieses thema ist so traurig, ich sitze hier total verheult, ich glaube ich muß bald mit butterflocke was tun...
Das macht mich sehr betroffen! Weil hier mal wirklich eine Frau nach außen hin scheinbar glücklich war - ... Und weil der Vater ja Hilfe gesucht hat, weil eine Familienpflegerin rin war ... und dennoch konnte niemand genau in die Seele der Mutter sehen! Das ist schlimm, aber auch nachvollziehbar! Auf was genau kann man denn da hinsehen um so ein Unglück zu verhindern????? Und wir als die Gesellschft: wo genau sollen wir hinsehen? Sehen wir nicht erst eine Problematik, wenn man Chaos wahrnimmt, Verwahrlosung, Misshandlung etc. pp.? Bei ihr stimmte doch alles nach außen hin! Wie genau soll da das Umfeld als Nachbarn etc. darauf kommen, daß hier was nicht stimmt???? Verstehst Du? Ich wäre am Boden zerstört, wenn meine Nachbarin plötzlich so durchdrehen würde - sie ist ja auch ganz normal, liebevoll, sauber etc. Und was wääre, wenn sie plötzlich sowas machen würde? icjh würde mir selber alles mögliche vorwerfen - aber wie hätte ich dann was merken können???? Ich hoffe, ich habe einmal zurecht reagiert bei einer Familie - ich hoffe, ich muß es nie wieder!!!! LG Jamu
Das ist so eine tragische Geschichte :(. Habe auch gerade im Spiegel einen Artikel darüber gelesen. Man sollte sich wirklich erst ein Bild über die Hintergründe der Tat machen, bevor man schreit "Auf den Scheiterhaufen!" Was natürlich in keinster Weise ihre Tat entschuldigt. Im Spiegel steht übrigens auch, daß solche Straftaten inzwischen etwas weniger werden und es eben doch meist jüngere Mütter sind mit mehreren Kinder ohne Väter, die mit der Situation völlig überfordert sind und regelrecht durchdrehen. Traurig. LG Romacel
Ich frage mich gerade....und das ist kein Scherz und KEIN Zynismus (ich würde es nicht wagen!), wann ich nachts Stimmen hören und unter Wahnvorstellungen leiden würde.... Nach wievielen schlaflosen NÄchten durch mein krankes und fortwährend schreiendes Kind.....? Nach wievielen genervten BLicken meiner Nachbarn? Nach wievielen Herabwürdigungen, allein aufgrund der Tatsache, dass ich überhaupt 5 Kinder habe..... Ganz ehrlich Mädels....ich glaube JETZT schon manchmal, durchdrehen zu müssen. Mit NUR 2(!) und gesunden Kindern! Nur so als Gedanke nebenbei..... LG Flocke
...wir hatten das Thema am Freitag abend mit einigen Müttern, die ALLE gesagt haben, daß sie nicht nur einmal sehr böse Gedanken hatten. Die meisten kriegen die Kurve, andere leider nicht. Magda Goebbels hat auch ihre Kinder getötet, sie konnte sich kein gutes Leben ohne Nationalsozialismus vorstellen. Wenn man sich die Fälle von Kindstötungen anschaut, gibt es viele unterschiedliche Hintergründe für die Taten. - Neugeborene werden einfach "weggeschafft", weil die Schwangerschaft 10 Monate verdrängt wurde, verschwiegen wurde und mit dem "Produkt" ist es aus den Augen und aus dem Sinn. - Kleine Kinder nerven, das wissen wir alle. Schlafmangel, mitunter chronischer, sich nicht gerade geduldfördernd. Das ganze in einer 2-Zimmer-Wohnung mit meckernden Nachbarn. Da gehen die Sicherungen durch. Sicher oft weitaus heftiger, als beabsichtigt, aber der Frust über das Leben entlädt sich in wenigen Minuten über dem Kind. - Manche Kinder werden auch aus Eifersucht nach einer Trennung von einem Elternteil getötet: darf er es nicht haben, soll es niemand mehr haben. Nicht immer sind Vernachlässigung und Mißhandlung klar erkennbar. Wie bereits gesagt wurde, ist es für Außenstehende mitunter unmöglich, psychische Probleme zu erkennen und erst Recht solche, die zu Schaden für die Kinder führen können (ich habe auch eine Klatsche, aber so weit ist es sicher nicht!!!). Woher das Wegschauen kommt, glaube ich zu wissen. Es ist Angst, wegen einer falschen Anschuldigung fortan gemieden zu werden. Wer will schon Ärger mit den Nachbarn? Oder die "doofe Lehrerin" sein? Es ist eine extreme Einmischung in das Privatleben, die man sich selbst verbittet und bei der man sicher zweimal überlegt, ob man diesen Schritt gehen will. Und ich glaube, daß es schließlich für jeden Normalsterblichen nicht vorstellbar ist, daß jemand seinem Kind so etwas antut!
Den Knall hab ich auch, MP! Meine Mutter sagte oft zu mir "naja....ganz rund bist du noch nie gelaufen"..... Aber das Thema Mütter hatten wir ja bereits. Insofern....w.z.b.w.! (beweisen oder bezweifeln...*ggg*) Aber ich verstehe natürlich auch, weshalb Nachbarn nicht SO tiefgreifend reagieren/sich kümmern können oder wollen. Aus den von DIR genannten Gründen. Jeder Mensch ist hier auch unterschiedlich. Ich(!) würde mir ein etwas intensiveres MITEINANDER mit meinen Nachbarn...allgemein meiner Umwelt durchaus wünschen. Zur Beurteilung des Nachbarn genügts doch schließlich auch bei den meisten. Da wird durch die Gardine gespitzt, ob wieder ein neues Auto in die Garage des Nachbarn fährt und Mutamßungen angestellt, weshalb der "Löffel" sich das überhaupt leisten kann! Welch Energieverschwendung! Beim sonntäglichen SPaziergang mit wolhgekleideten Kindern wird dann brav übern Gartenzaun gegrüßt und bei genügendem Sicherheitsabstand beginnt die Tuschelei....*ggg* Statt mal etwas offener aufeinander zuzugehen. Aber ich werde oft DAFÜR dumm angeguckt! Wenn ich einfach mal einen sympatischen Menschen auf der STrasse anlächel, eine Mutter mit ebenfalls zwei brüllenden Kindern anspreche, weil ich mich so herrlich verbunden mit ihr fühle....etc... Da merkt man einfach, dass diese Art der Kontaktaufnahme zumindest als ungewöhnlich/suspekt empfunden wird...wenn nicht sogar als unerwünscht! Man darf sich nicht ZU sehr nähern. Der persönliche Schutzbereich wird hier ganz anders empfunden und definiert als in anderen Ländern. HIER darf einam ja nichtmal die eigene Verwandtschaft zu nahe kommen....*g* Aber was das "durchdrehen" angeht, so scheinen für mich zwei Punkte ausschlaggebend (in diesem speziellen Fall). 1. die Überforderung durch die Situation mit den Kindern! Für wen wäre es das nicht...?!!! Und noch viel wichtiger: 2. die soziale Isolation! Ein soziales Umfeld, von dem man akzeptiert wird, ist für jeden Menschen überlebenswichtig..... Genau das hatte sie scheinbar nicht! LG Flocke
Dazu möchte ich anhand eines Beispieles noch etwas hinzufügen. Ich vermute, daß es trotzdem Mitmenschen gibt, die hinschauen aber irgendwann sich selber fragen " Macht das Sinn?" Als hier im Forum erneut PK ein Chaospost verfaßte, hatte ich für meinen Teil nachher wieder die Bestätigung, daß Hinschauen nicht erwünscht ist. Ich rede nicht von den Hetzthreads, sondern von den Usern, die still im HIntergrund auf Nummer sicher gingen. Am nächsten Tag wurden diese als lächerlich beschimpft und auch ich mußte mir im Chat von PK anhören, daß sie jetzt nichts mehr sagt wenn ich dabei bin, sonst ruft noch jemand die Polizei ;-O Ganz toll. Und hier frage ich mich immer wieder: WO fängt es an sich einzumischen und lohnt es sich, wenn man ständig Seitenhiebe bekommt? Und ich persönlich kenne das auch im RL. Die Nachbarn sind mir da egal, mich wurmen nur die Äußerungen der betreffenden Personen. sandra die froh ist auf einer anderen Plattform ähnlich denkende Menschen zu treffen, die beim Verdacht Gefahr im Verzug ohne großes Aufsehen alles die entsprechenden Stellen weitergeben.
hallo tja genau das ist es - wie oft hat man hingeschaut und reagiert und wie oft ist man deswegen angemacht worden - egal ob bei pk oder im RL - ich könnte euch geschichte erzählen - da würden wir morgen noch dasitzen - genauso wie bei pk wird dann alles ins lächerlich gezogen u. der der die polizei gerufen hat sollte am besten auch angzeigt werden usw. usw. ---------- es wird hingeschaut aber leider nicht immer mit erfolg bzw. aufgrund der reaktionen werden helfer oft entmutigt mfg mma
Ja, ich finde das auch schlimm, daß man angemacht wird, wenn man hilft. Sandra, vielleicht hilft es Dir, wenn ich Dir erzähle, daß wir gestern im RL ein Gespräch über den Vorfall mit PK hatten und die Leute, die aus der ferne zu helfen versucht haben, sehr gelobt haben :-). Aaaaaaber: Für mich hängt das auch damit zusammen, mal gesamtgesellschftlich gesprochen, daß "Hilfe brauchen" verpönt ist. "Man" braucht keine Hilfe, "man" wuppt das alles, "man" ist nicht überfordert. Wenn "man" das nicht schafft - noch dazu wie PK mit nur einem Kind und ohne Job - dann ist "man" defizitär, faul, dumm oder alles zusammen. Sowas schafft "man", sowas "kann doch nicht so schwer sein". Gerade psychische Krankheiten sind für sehr viele Menschen leider ein Buch mit sieben Siegeln. Und ich merke das auch oft in diesem Forum. Man wird beschimpft oder niedergemacht, wenn man mal zugibt oder durchblicken läßt, daß man eine Situation als belastend empfindet, daß man überfordert ist, daß man nicht klarkommt. Man muß ja nicht gleich das Helfersyndrom auspacken und zu der überforderten Posterin zum putzen gehen, aber die Klappe halten wäre ja schon mal eine Option. Ich kenne das von meiner Familie auch. Zu meiner Depression - wie zu jeder Depression - gehören Phase, wo ich morgens kaum aus dem Bett komme. Wo ich nach einer Stunde Morgenprogramm (Kinder fertigmachen, Pausebrote schmieren, Frühstück herrichten, Kinder aus dem Haus scheuchen) so fertig bin, daß ich mich gleich wieder zu einem Nachtschlaf hinlgegen könnte - und es manchmal auch tue. Ich habe diese Krankheit inzwischen schon ein paar Jahre, ich weiß, wie ich am Besten reagiere, wo ich mir Hilfe hole (notfalls chemische Hilfe) und daß die Kommentare "der anderen" einfach ignoriert gehören (was genau dann sehr schwer ist, weshalb ich solche Zustände nicht im Forum ausbreite, was wiederum alleine der Tatsache geschuldt ist, daß ich reale Freunde habe, die mir helfen können und Verständnis haben). Aber auch im RL gibt es Leute, die dann Kommentare bringen wie "Reiß Dich doch mal zusammen!" oder "Dann muß man sich halt mal etwas anstrengen!". Solche Leute sind es, die diese Atmosphäre der Schande erzeugen, in der Probleme nicht offen gemacht werden dürfen, in der "man" keine Probleme zu haben hat, Punktum! Und wer sich angesprochen fühlt, hier im Forum, ist es wahrscheinlich auch! Gruß, Elisabeth.
Kann es sein, dass besagte Hassmails von PK-Anhängern kamen? PK ist denke ich schwerst krank. So eine Welle wollte sie zwar, aber eben keine Hilfe. Was Du getan hast ist richtig. Mehr brauch ich dazu nicht sagen.
Meinst Du mich? Also der Inhalt meiner "netten" mails betraf Jovi. Da mir die Absender aber unbekannt sind, kann ich natürlich nicht mit absoluter Sicherheit sagen, aus welcher Ecke sie kamen.
http://www.jurablogs.com/de/polizistin-toetet-ihr-baby-im-religioesen-wahn Nur mal ein Beispiel, wer sich weiter damit beschäftigt, findet viele traurige Ergebnisse. Ich bezweifel, daß man wirklich (kenne ja die Umstände auch nicht) in so einem Fall ein Unglück verhindern kann. PS: War die Mutter nicht in einer Talkshow??? Wer weiß, was danach so alles abgelaufen ist im Umfeld, wenn es "Probleme" mit den Kindern gab.
ja sie war bei oliver geisen und hat ihrem mann ihre liebe gestanden!! hab den beitrag eben bei punkt 12 gesehen.. lg
..
Man hat im diesem Beitrag gestern Nacht aber auch erwähnt, das die Frau STimmen hörte, usw.. also sie hatte schon eine denke ich vortgeschrittene Psychose, bzw. Schyzophräne Anwandlungen, und da versteh ich den Mann nicht, das er einen Tag vor dem Drama ausgezogen ist. Babsi