Weihnachtsfrau
im Kindergarten wird als Weihnachtsevent gemeinsam mit der Ganztagsbetreuung ein Weihnachtsmarkt organisiert. Viele Buden und Büdchen drinnen und draußen mit allerlei Bastel-, Back- und Naschangeboten, Theaterstücken, Kinoleinwand und und und..... Anwesend sind Eltern, Großeltern und Familien. Nun fieldieser Tag auf den Umgangsnachmittag mit dem Vater. Kind äußert emehrfach den sehr ausgeprägten Wunsch nach Anwesenheit beider Eltern. Der Vater ist zu Kindergarten- Events an Nicht- Umgangstagen bisher auch anwesend gewesen, was ich auch gut so finde. Ich sehe da gar kein Problem drin. Deshalb ging ich zum Weihnachtsevent. Böse Blicke und Worte des Vaters (vorm Kind und den anderen Eltern, die das mitbekommen haben müssen). Dann die Androhung, wenn ich nicht sofort gehe, verlasse er mit dem Kind die Veranstaltung. Außerdem verhindere ich so seinen Umgang zum Kind. Alles vorm Kind, dem er dann im Anschluss an seine Drohungen erklärte, Mama müsse jetzt (nachdem sie 10 Minuten da war) noch etwas arbeiten. Klar, unser Kind ist ja auch dumm. *ironie off* Was sollte ich da tun? Ich hab unserem Kind eine Story erzählt und bin dann gegangen - unter erstaunten Blicken der anderen Eltern, wie man als Rabenmutter nur so früh zur Weihnachtsfeier im Kiga verschwinden kann. Und nun? Kind denkt nun, dass Mami sich nicht mal schafft die Zeit für die Weihnachtsfeier zu nehmen. Aber ich kann dem Kind doch auch nicht erzählen, dass Vati nicht wollte, dass ich blieb. Verzweifelte Frage: Was tun? Grüße W.
kind kurz bei jemanden (erzieher o.ä. parken ) und mann dezent in eine dunkle ecke ziehen und fragen ob noch ganz hepp
sorry das war die böse variante.
nee aber mal ehrlich ich hätt das kind kurz bei jemanden "geparkt" und mich mit dem dem herrn kurz vor die tür begeben und gefragt was er für ein problem hat?
ich meine wenn ihr sonst einiges zusammenmacht? und vorallem vor dem kind.
muss sich doch klären lassen auch wenn beide seiten dann vielleicht innerlich grummelnd den andern sonstwohin wünschen würde wollen.aber dem kind zuliebe?
Doch-erzähl dem Kind die Wahrheit!Das ist ja übrigens sehr traurig so etwas.An deiner Stelle wäre ich nicht gegangen.So ein blöder Psychoterror,kenne ich übrigens auch.Du wirst sehen.Dein Kind macht sich sein eigenes Bild über den Vater.Bleib du immer bei der Wahrheit,sonst ist das Vertrauen des Kindes bald dahin und es kommt irgendwann gar nicht zu dir,wenn es größer ist und Probleme hat.Lass dich nicht von deinem Ex erpressen.Er hat dir nicht vorzuschreiben,wann du ein Fest zu verlassen hast.Unmöglich,der Kerl.Sei froh,dass du ihn los bist.Nee.nee.nee...!!!
Hmm, schwierig..... Ich kann Deinen Ex schon auch verstehen. Ich habe damals sowas Ähnliches gemacht: Fumi war in der 3. Klasse. Die Klasse war sehr klein - nur 16 Kinder - und der Zusammenhalt war wirklich gut, auch unter den Eltern. Im Frühjahr wurde dann ein gemeinsamer "Wandertag" angesetzt, an einem Samstag, mit den Eltern - Wanderung zu einem Biergarten und anschließend Essen und Trinken dort, jeder bringt was mit. Der Samstag war ein Papa-Tag. Ich bin trotzdem mitgegangen - schließlich waren alle Eltern eingeladen und Fumi hatte sich durchaus auch meine Anwesenheit gewünscht. Das Ganze lief darauf hinaus, daß mein Ex sich ganz schön bescheuert vorkam. Fumi ging den Weg mit ihren Klassenkameraden und war beschäftigt. Da sie zu mir die bessere Bindung hatte, kam sie zu mir, wenn was war. Temi (damals 4 Jahre alt) wollte auch lieber bei mir sein als bei Papa. Ich kannte die anderen Eltern deutlich besser als er, die Lehrerin auch, und hatte immer jemanden zum Quatschen. Er lief etwas dummdämlich hinterher - meistens alleine. Heute, 6 Jahre älter und weiser, denke ich mir, daß er sich da ganz schön blöd vorgekommen sein muß. Ohne mich wäre es ihm wahrscheinlich leichter gefallen, Kontakte zu den anderen Eltern zu knüpfen - und ich hätte DIESEN Ausflug wohl nicht wirklich gebraucht, ich traf mich im als Gründungsmitglied des Fördervereins sowieso immer wieder mit der Lehrerin und den Eltern. Natürlich hatte ich jedes Recht, da zu sein. Der Ausflug war für mich schön, ich habe davon profitiert. Aber mein Ex und seine Beziehung zu den Kindern eben nicht - und das kann ich inzwischen auch gut einsehen. Mit diesem Blick und den Bewußtsein, daß es einfach für ihn auch eine blöde Situation ist: Vielleicht hätte man dann doch ruhig darüber sprechen und einen Kompromiss finden können? Gruß, Elisabeth.
Sollte es nicht vorrangig ums Kind und das Kindeswohl gehen? Der Umgang dient dem Kindeswohl, nicht dem Elternwohle. Natürlich kann ICH auch verzichten, finde es aber unschön fürs KIND, wenn es unter allen anderen Kindern das einzige Kind ohne Mutter ist. Das macht das Kind sehr traurig. Ich finde, da kann ein Erwachsener seinen Unmut und etwaiges Unwohlsein zurückstecken und für das Kind handeln. Nun weiß ich, dass ein Gespräch zukünftig vor jedem solchen Event nötig ist. Nach der kürzlichen Erfahrung des Laternenfestes (da kam der Vater an meinem Tag auch mit, vollkommen in Ordnung) ging ich davon aus, dass er meine Anwesenheit akzeptiert.
Natürlich steht das Kindeswohl an erster Stelle. Aber wie fühlt sich denn ein Kind, wenn die Eltern sich bei einem KiGa-Event in die Wolle bekommen oder demonstrativ anschweigen? Deswegen plädiere ich ja für einen Kompromiss. Du gehst hin - aber spätestens nach einer halben Stunde bist Du wieder weg und er hat "freie Bahn" - zum Beispiel. Es ist meistens leichter, wenn der nicht-betreuende Elternteil der "Gast" ist. Dann ist das Kind offiziell mit Dir da, er muß sich nicht doof vorkommen, wenn das Kind an Deiner Hand hängt, und er kann gehen, wenn die Situation für ihn blöd wird. Aber wenn er als Umgangs-Elternteil mit dem Kind da ist, das Kind aber nur an Dir hängt - das ist eine doofe Situation für ihn. Da käme ich mir wohl auch vor wie das 5. Rad am Wagen.
So war das gar nicht. Kind wäre gut und gerne mit uns beiden durch den Markt gezogen. Bei so vielen Aktivitäten hätte es auch keiner Gespräche bedurft. Der Vater kennt dort ja auch viele Eltern. Wenn es einen Willen gegeben hätte, wäre auch ein Weg dagewesen.
war das laternenfest dein umgangstag oder seiner? denke, da liegt der hase im pfeffer.
meiner
deswegen war es ihm recht. aber er sieht den umgang für sich allein mit dem kind und das wurde ihm diesmal vorenthalten. ich weiß, als mutter möchte man dabei sein aber bei solchen tagen habe ich ihm allein seine zeit gelassen, weil ich genau das kenne. er rechnete mir die stunden vor. von daher, nicht davon ausgehen, dass er ja zeit mit dem kind hatte sondern von seiner denke ausgehen: mir steht die zeit ohne die mutter zu. einfach 2. umgangstag anbieten und fertig ist.
Kenn ich auch, das hatten wir beim Sommerfest, er kam mit unserer Tochter und dem Sohn seiner Freundin, ich und rest der Family waren auch da. Die Kleine ist erst mal bei uns angekommen und hat nach Geld für die kleinen Aktivitäten gefragt und wollte mit uns Kuchen essen, danach habe ich sie mit 2 Euro wieder zum Papa geschickt, damit er auch ne chance bekommt und außerdem kann er dann auf soner Veranstaltung auch seinen Beitrag zu den Aktivitäten beisteuern. Ich konnte ihm aber ansehen dass er mich zum Teufel schicken wollte!! Dann hatten wir ein Stadtfest mit Auftritt vom KIGA, sein WE und er musste mit Kind erscheinen, dabei habe ich mich komplett zurückgehalten, nur beim Umziehen für den Auftritt geholfen. Danach konnten die Beiden ihrer Wege gehen. nach ca. ner Stunde trafen wir uns zufällig anner Bude und er meinte, er könnte ebensogut nach haus fahren, wir wären ja da! Na gut, er Kind vorzeitig abgegeben und weg war er und wir hatten einen Spitzentag mit der Kleinen! Lass ihn einfach mal alleine machen, dann merkt er auch dass sowas anstrengend ist und gibt ein andermal vllt nach!
hmmm, also ich finde das unmöglich !!!!!!!!! Das wäre Luca seinem Papa nie in den Sinn gekommen. Wenn schulische Events sind, kommen wir immer beide. Letztens war Familienwandertag, Luca hatte Papawochenende, aber wir sind natürlich trotzdem mitgelaufen. Ist dann halt eine etwas größere Familie ;o) Luca sein Papa mit Frau, ihrem Sohn und dem gemeinsamen Kind und mein Mann mit unserer Tochter , meine Wenigkeit und eben Luca. Da gibt es überhaupt keine Probleme, warum auch ? Ich finde das echt albern, zum Wohl des Kindes, sollte man als Erwachser da drüber stehen. Bei unserem Wandertag war es auch so, dass Luca zu mir kam und etwas essen wollte, der Papa stand genau neben mir und ich hab zu Luca gesagt, dass Papa bestimmt was dabei hat (Natürlich hatte ich auch was dabei). Luca wollte lieber Brot von uns essen, die kleine Tochter vom Papa auch, also haben sie es bekommen. Ich finde das überhaupt nicht schlimm, im endeffekt sind wir....ob wir es wollen, oder nicht.....alle miteinander durch Luca verbunden. Man kann da ein Drama draus machen, oder versuchen, miteinander auszukommen. Ich denke, dass ist mir recht gut gelungen.....und das, obwohl Luca sein Papa mit meiner EX besten Freundin zusammen ist (sie war auch der Trennungsgrund). Aber was solls, ich bin auch wieder glücklich, warum sollte ich das ewig nachtragen ;o) Vielleicht mal in Ruhe mit deinem Ex darüber sprechen und ausmachen, dass an solchen Events immer beide Teilnehmen und ihr dann halt einen anderen Umgangstag nehmt ? Man kann sich das Leben auch unnötig schwer machen ;o) Liebe Grüße Isabel
dass bei dem vater offenbar der willen nicht vorhanden ist. das ist doof, wird sich aber weder mit druck ändern noch wahrscheinlich durch sonstwas. sprich, du wirst es hinnehmen müssen und dich an den umgangstagen zurückhalten. für das kind ließe sich ja im vorfeld eine erklärung finden.