jaspermari
Danke ganz herzlich, dass du dich zu Flockes Thema gemeldet hast.
Du bist nämlich für mich der Prototyp der lebensfernen, spaßfreien, Pädagogikmutter.
Ich hab mich so gefreut, dass du die Kategorie vertreten hast ![]()
pädagogikmutter?? ne, eher käseglockenmutter mit möchtegernpädagogik.
Wobei ich mich immer frage warum man gleich eine Übermutter ist wenn man sein Kind halt NICHT in jedes "Ding" mitschickt. Manche Mütter findens ja auch lustig den 6jährigen Harry Potter oder Herr der Ringe zu zeigen...von daher denke ich ist es überhaupt nicht verkehrt auch mal kritisch zu sein und zu sagen..."nein passt mir nicht die Filmauswahl" was ist bitte dran verkehrt? man muss ja nicht immer zu allem ja und amen sagen.
danke für deine Korrektur
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...ich hatte neulich in der Klinik ne junge Mutter welche mit Laptop im Bett lag, auf dem Kastl einen Stapel Phantasie Filme und mir begeistert erzählt hat das ihre 2,5 Jährige Tochter total fasziniert ist von Harry Potter und 2 Stunden ohne sich zu bewegen davor sitzen kann! Da fällt dir dann nichts mehr ein....
Schrecklich!
Harry Potter Teil 1 geht ja NOCH!
Aber alle darauffolgenden Teile sind KEINE Kinderfilme.
Und Herr der Ringe mit seinem Untotenheer schon gar nicht....*grusel* wenn ich da teilweise davor sitze und mich grusel....
Das glaub ich schon dass das Kind da wie versteinert sitzt.....
...sie rafft halt nicht das dieses Kind da nicht sitzt weil sie die Handlung und die Dialoge so toll findet sondern weil da halt was scheppert und sich bewegt. und 2h zweidimensionalen Bildern ist dann auch nicht mehr viel mit Kreativität.
Meine kennen alle alle Potter Filme, und es gab noch nie Probleme und wird immer wieder gerne geguckt, persönlich hab ich derweil für meine Kinder rausgefunden, daß gewaltverherrlichende Zeichentrickfilme wie Spongebob (der wird gerne mal in sämtliche Teile zerlegt), Tom und Jerry (auch wenn wir es als Kinder fast alle selbst geguckt haben) weit problematischer sind. Sogar Pippi Langstrumpf und Co. bringt meine Kids dazu auch mal auf dem Dach zu balancieren etc.. Potter gucken wir gerne zusammen gekuschelt im Bett:-) Und es hat noch kein Kind Alpträume davon bekommen oder Ängste ausgestanden vor bösen Zauberern oder Werwölfen. Kinder sind auch verschieden mit dem was sie wie verdauen! LG Nina
Immerhin ging es hier nicht um Potter für 2-Jährige, sondern um einen bedeutend besser verdaulichen Film für Vorschulkinder....*seufz* Ich hätte es wissen müssen. Solche Diskussionen sind immer schweißtreibend. Ich sehe es am ehesten wie Fredda. Es macht den Kindern schlichtweg Spaß! Und einmal im Jahrhundert darf etwas - meinetwegen auch pädagogisch Sinnfreies - auch einfach nur mal Spaß machen. Soviel ich weiß, haben sich 2 Mütter beschwert. Mit der Tochter von einer von ihnen ist meine Tochter befreundet. Sie spielen im Kindergarten oft miteinander, sind regelrecht "verliebt" in die jeweils andere. Als meine Tochter ihr damals davon erzählte, dass sie bald in die Tanzschule geht, wollte das Mädel unbedingt mitgehen (Mutter arbeitet nicht; Geld ist vorhanden), durfte aber nicht. Begründung sinngemäß: das "Herumgehüpfe" nach verwerflicher Musik (auch aktuelle Charts...) sei wenig sinnvoll. Dann doch lieber musikalische Früherziehung und das Erlernen eines Instruments. Und meiner Tochter macht diese Tanzschule einen solchen Spaß! Sie LIEBT sie, hat dort Freunde gefunden, hört auch andere Musik gerne, bewegt sich, hat an Selbstbewußtsein gewonnen und kann es jede Woche kaum erwarten, bis wieder Tanzschultag ist. Würde sie ein Instrument erlernen wollen, dann GERNE!!!!! Sehen wir, was kommt.... Vorerst ist sie mal KIND. Und nicht alles, was mein Kind tut und tun darf, muss nach Ansicht eines Erwachsenen Sinn machen!!! LG
Ist doch ein alter Hut das sowas polarisiert...
joa und mit 18 schmeissen sie dann ein Baby in einen Topf mit siedendem Wasser... mal sehen wie sies verdauen....*kopfschüttel*
Ist es.......! unkritische Grüße;-) Flocke
Katzen mit einem Beil den Schwanz abhacken, Jerry machts ja auch, wächst ja wieder nach.... ahja, und wie Pippi Langstrumpf vor ein Auto stellen, kann man ja festhalten, man ist ja stärker....auch ne prima Variante.... Wir könnten nun auch über Märchen diskutieren.... kommt auch gut Und Kleine Vampirleser, sind potentielle Halsbeißer und Bluttrinker und werden später alle Gruftis und hängen auf dem Friedhof rum, oder wie???
Um das eht es doch gar nicht! Es geht darum das Kindergehirne die Reize nicht verarbeiten können. Das ist so und da ändert auch eure schönrednerei nichts. Es geht nicht in erster Linie um die Inhalte der Filme und ob jemand als Erwachsener einer Katze den Schwanz abhackt weil er das mal bei Tom & Jerry gesehen hat! Es geht um was anderes, kapiert das doch mal! Goolge hilft, wenn es echt interessiert kann sich ja mal in das Thema Kindergehirne einlesen.
ich denke auch dass Tom und Jerry nichts für 6jährige ist..... Bei Märchen kann man das noch erklären weil meistens alles unecht aussieht....aber bei HP sind es alles echte Menschen und Tiere... Grausam sowas Kinder ansehen zu lassen und im ernst zu denken sie würden sich nichts abschauen bzw. würden sich nichts dabei denken.
wobei die Vorschulkinder schon etwas belastbarer sind. Aber schnelle Schnitte, Wechsel der Perspektiven etc. belasten auch die älteren Kinder. Die wirklichen Kinofilme für die Altersgruppe sind auch nicht so lang. Eher 60 min. Ich denke, man kann schon in der Altersgruppe 5-6 ins Kino gehen, aber eben nicht in Harry Potter oder ähnliches, sondern in echte Kinofilme. Ich denke, das 3D da auch noch nicht das Wahre ist.
Ich finde zwei Dinge bedenkenswert: 1. Warum fällt es Dir so schwer, die Pädagogik der Frau einfach stehenzulassen? Sie macht es anders als Du, sie macht andere Fehler als Du - laß sie doch. Ihr Kind, ihre Regeln. Warum muß man sie dafür so abqualifizieren? 2. Ich finde den Kindergarten maximalst unflexibel. Wenn eh nur die Vorschulkinder fahren - was hindert den Kindergarten daran, die fahren zu lassen, die fahren wollen/dürfen, und die anderen mit den Nicht-Vorschulkindern ganz normal im KiGa zu betreuen? DA gehört in meinen Augen die Wut hin - nicht zu der Mutter, die doch lediglich die Prioritäten anders setzt als Du. Nachdem ich in Fumis KiGa einer Aktion mit Bauchweh zugestimmt habe, habe ich als Elternbeirätin durchgesetzt, daß möglichst jedes Mal eine Alternative angeboten wird. Dann kommt keine Mutter in Nöte und kein Kind muß etwas mitmachen, was vielleicht für DIESES Kind gerade noch nicht paßt. Es ist doch einfach so: Man kann sicher darüber diskutieren, ob es pädagogisch notwendig ist, ein Kind bis zur Einschulung von Film und Fernsehen fernzuhalten. ABER es ist definitiv KEINE gute Idee, wenn das Kind, das bisher noch nicht mal den Sandmann sehen durfte, mit einem ganzen Kinofilm anfängt - und dann noch in einer großen Gruppe, wo wahrscheinlich keine Erzieherin mal eben mit dem Kind rausgehen kann, wenn sich die Medien-Overdose für DIESES Kind dann doch als zu viel erweist. Gruß, Elisabeth.
Also einen 60 Minuten Kinderfilm kenn ich jetzt nicht, ich war mit H in "Nachts im Museum" in einem Hallenbad weil da geworben wurde mit Spiel und Spaßnachmittag mit Filmvorführung. War auch ganz gut gemeint, aber imho war alles, also auch die Animationen aufgrund der Akksutik im Bad viel zu laut und der Film A zu lang und B auch viel zu laut! Am Ende saßen wir in einer Stundenlangen Lärmkulisse, aber so Eventveranstallter machen sich ja auch nicht gerade Gedanken ob das Kindgerecht ist, sondern wie man was und wie "bringt" und ob das laut ist oder nicht merken die doch gar nicht. Spannen waren aber die Taucher die während des Filmes das Becken bewacht haben weil die Kinder ja auf so kleinen Inseln lagen beim Film schauen. Der Trend bei Kinderfilmen geht meines Erachtens steil auf die 2h zu, Wicki macht da eine Positive ausnahme.
Für 2 Stunden würd ich nicht ins Kino gehen ;-) Wir haben ein kleines Kino in der Nähe. Ich bin früher mit dem Ferienpass da hin gefahren. Ich saß vor der Tür, die restlichen Betreuer im Kino. Wir haben uns solche Filme wie Dschungelbuch angesehen, als Zeichentrickfilm. Es war natürlich ab 6 Jahren die Fahrt. Die Kinder, die es nicht mehr aushalten konnten, sind einfach zu mir nach draußen gekommen, davon gab es immer ein paar. Ohne jemand vor der Tür, der die Kinder in Empfang nimmt (ich muss mal, ich will nicht mehr sitzen) geht es m.M. nicht. Wie schon gesagt, es war ein kleines Kino, der Film war Monate lang zuvor geplant. Jetzt war ich bisher nur in Lauras Stern mit der Großen. 3D würd ich noch gar nicht mit ihr machen. Die Länge des Films ist auch wichtig. Die Neuen Filme kenne ich nicht, würd mich da auch gut informieren. Die Lütte hat in ienem Kino noch nichts zu suchen. Gut, vielleicht seh ich das Thema so, wie ich es machen würde ;-) Grüße
Grausam ist ein sehr hartes Wort, Du bezeichnest mich also als grausame Mutter, weil ich mit meinen Kids Kuschelabende mit Harry Potter mache???? Weißt Du was meine Kinder nicht verarbeiten oder nur schwierig, sowas wie "die Brüder Löwenherz" wo kleine Kinder schon sterben müssen, gelesen nicht geschaut, das war ganz schwere Kost für meine damals 7-jährige, haben wir auch abgebrochen. Ich bin mit Tom&Jerry, Pippi, Kleiner Vampir etc. auch aufgewachsen ohne heute gewaltätig zu sein, auch mit Märchen und vorallem auch mit 1001 Nacht bzw. 1001 Tag, haben wir jetzt auch hier gelesen, und Kalifen, die ihre Frauen köpfen ist nun auch nicht gerade das Non-plus-Ultra:-))) Bei Hänsel und Gretel wurde gefragt, waum es so gemeine Eltern gibt...., hm. Meine Kids wissen,es gibt keine Zaubererwelt, und es ist ja nicht alles schlecht bei Potter, es ist eine Phantasiereise und das Gute gewinnt ja auch am Ende. Nachrichten, die an Kindern nicht vorbei gehen, alleine das Haiti-Erdbeben wurde im Kiga sehr durchgekaut, sind auch nicht immer schön, auch der verschwundene Mirko aus der Gegend ist Gespräch, sowas beschäftigt meine Kinder, Harry Potter ist "nur" eine Geschichte. LG Nina
ich bezeichne es als grausam ein Kind sowas schauen zu lassen...mit keinem Wort habe ich dich als grausame Mutter bezeichnet...immer noch ein Unterschied!
Ich verstehe es nunmal nicht wie man bei HP kuscheln kann geschweige denn dei Altersempfehlung munter ignorieren kann und noch dazu dem Kind sagen kann es wäre alles völlig normal und harmlos.
Tom und Jerry sind Zeichentrick.....Pippi Langstrumpf ist der Inbegriff von Kindersendung und damit bin ich ebenfalls aufgewachsen.
Es wär nett wenn man DAS nicht mit HP vergleichen würde.
Ich selbst habe alle Teile von HP gesehen (bis auf den letzten) und ebenfalls Herr der Ringe...ich würde meinem Kind diese Filme niemals zumuten, und finde es ehrlich gesagt bedenklich dass Eltern immer wieder meinen sie müssen sich über gültige und gängie Empfehlungen hinwegsetzen und sogar teilweise 6jährige in die Kinos zerren und auch zuhause den Film sehen zu lassen.
Aber man ist ja immer gescheiter als die Doofen die diese Angaben machen nur um den Kiddis den Spass zu verderben. ![]()
.... empfehlen wir in der Bibliothek frühestens für die 4. Klasse. Wir haben sogar überlegt, es aus dem Programm zu nehmen, weil man durchaus Argumente finden kann, es in der Grundschule gar nicht zu lesen. Aber: Es war von Astrid Lindgren auch nicht für das Alter gedacht. Das ist gerne so ein Trugschluß - Astrid Lindgren schreibt für kleine Kinder. Dem ist einfach nicht so. Zu Harry Potter habe ich ein sehr zwiegespaltenes Verhältnis. Da wird auch viel Druck aufgebaut. Kürzlich hatten wir in der Schulbibliothek ein Mädchen - 2. Klasse - die einen Harry Potter nach dem anderen ausgeliehen hat. Ich weiß sehr sicher, daß sie keinen davon gelesen hat - sie hat sie nur ausgeliehen und ihren Freunden gegenüber so getan, als ob sie es gelesen hätte. Wir (ihre Lehrerin und ich) haben sie dann zur Seite genommen und ihr gesagt, daß sie sich doch lieber ein Buch aussuchen soll, das sie dann auch lesen kann und mag - da ist das Mädel in Tränen ausgebrochen, weil doch alle (???) ihre Freunde HP schon gelesen hätten, nur sie nicht, aber sie findet es so schwer und deswegen schämt sie sich. Es stellte sich heraus: Fast alle hatten nur so getan, weil sie das Gefühl hatten, "alle" hätten schon. Eine ganz üble Dynamik die m.E. von den Eltern ausgeht - schau mal im Grundschulforum, wie oft HP als Lektüre für Grundschulkinder empfohlen wird und - viel schlimmer - wie viele Eltern ganz stolz darauf sind, daß ihre Kinder im Grundschulalter HP schon gelesen haben. Nach der Erfahrung in der Bibliothek nehme ich das mit einer großen Prise Skepsis zur Kenntnis.
tja und meine Tochter denkt sich bei Harry Potter nichts, und nach Pippi ist sie munter aufs Dach geklettert (mit der Begründung Pippi kann das auch!) , nun können wir diskutieren, was denn nun gefährlicher ist oder den schlechteren Einfluß hat.....
Ich habe bisher noch kein Harry Potter gelesen, aber was ich so drum herum höre, ist, das das für mich ein Jugendbuch ist, kein Kinderbuch. Ich würde schon versuchen, dafür zu sorgen, das meine Kinder nicht zu früh diese Bücher lesen. Grundschule 2 Klasse find eich zu früh.
Ich kenne eingeltlich fast nur Erwachsene die HP lesen oder gelesen haben. Hannes hatte die Auflage einen HP zu lesen bevor er eine Film ansehen darf, hat aber kapituliert weil es zu schwer für ihn war oder er keine Bock auf 300 Seiten hatte. Er mag eher so Kurzgeschichten.
Das ist auch so ein Grund. Okay, ich habe in der 1. Klasse Winnetou 1 gelesen, aber ich denke, das ist nicht üblich in dem Alter (und auch nicht so ratsam ;-)). Die Geschichten sind zu lang für die Grundschulkinder. Ende . Klasse, okay, da nähert man sich dem an, aber 2. Klasse?????
wäre zumindest bei mir so nicht angekommen, ich hab mich auch lange gewehrt dem Kult nachzugeben, als ich es dann las, fand ich es aber doch gut. Bei uns ist jeden Monat Büchereitag (Tochter nannte es diese Woche so nett Bibliorei:-)) mit den Schulkindern, meine Tochter bringt immer Tierbücher oder typische Mädchenbücher mit heim. Aus subjektiver Sicht hab ich echt kein Potterproblem oder bei meinen Kids eins bemerkt, sie sind quasi damit aufgewachsen, Mama hatte die Bücher, die Filme und sogar die Spiele gespielt auf Wii etc. *hust*, letztere aber schon lange nicht mehr und auch kein Interesse mehr dran:-). Ist aber auch der einzige Filmhype den ich hab, sonst bin ich relativ normal:-)). Wir hatten mal zusammen Narnia geschaut, wirkte so auf dem ersten Blick nach Kinderfilm, aber den fand ich dann doch arg hart, hatte jetzt keine Auswirkungen, ist aber nix was so schnell nochmal geschaut werden wird. Löwenherz war wirklich nichts, es wartet jetzt hier auf ältere Zeiten:-).
dann solltest du deinem Kind sagen dass Pippi kein normales Mädchen ist und dass man das NICHT nachmachen darf weil man sonst runterfällt und sich sehr wehtun kann! Ist doch auch das selbe Spiel wenn man irgendwo eine Feuershow sieht dass man Kindern erklärt dass nIE nachzumachen weil das Leute sind die das gelernt haben und können.
ich wüsste in solchen Fällen immer gerne, ob diese Mütter auch so streng mit sich selbst sind oder ihre Eltern es mit ihnen waren. Liebe Grüße Ebba von der Spaßfraktion (gestern 200 km gefahren um heute auf eine Party zu gehen)
aber ebenso kann man auch erklären, daß HP nicht echt ist...wo ist denn da jetzt der Unterschied, vorallem wenn Du mit solchen Vergleichen kommst, daß HP guckende Kinder später babys in siedenes Wasser werfen....?
http://www.flimmo.de/ Narnia ist klassische Phantasieabenteuerliteratur und -film. Packe ich rein zum Herrn der Ringe, ab ein gewisses Alter ein Vergnügen, davor nicht wirklich geeignet ;-)
Ich meine die Gewalt und die Verherrlichung darin! Wenn jeder Teil auf Kampf und Sieger und töten rausläuft dann weigere ich mich meinen Kindern so etwas zu erlauben. Pippi Langstrumpf ist doch FÜR Kinder von eine Kinderbuchautorin..keine Spur von Gewalt! Tom und Jerry sind Zeichentrickfiguren die ebenfalls für meinen GEschmack erst ab Schulalter geeigent sind. Dieses Abstumpfen stört mich total...es ist normal jemanden zu töten, normal jemanden in die Hand zu schneiden, normal normal normal...ist es NICHT. Das ist abnormal und wir Erwachsene wissen das. Kinder nehmen sich mehr Beispiel als uns lieb ist und ihnen gehört das tausendmal gesagt dass so etwas NICHT nomal ist. Es gibt leider schon viel zuviele Kinder die so etwas normal finden.
Ich lasse gern alles stehen!, verlange das aber umgekehrt ebenso. ICH qualifiziere nicht ab, sondern sie tut das. Der KIndergarten ist auch ganz und gar nicht unflexibel!!! Jeder, der sein Kind nicht mitschicken will, kann es zu Hause oder im Kindergarten bei den kleineren Kindern lassen. Es besteht aber, so hab ich auch heute wieder gehört, ein gewisser Unmut darüber, dass die Kinder jener Eltern sich nun ausgeschlossen fühlen. Soviel ich weiß, handelt es sich um 2 Elternpaare, die etwas gegen diesen Kinobesuch haben. Sie möchten nun nicht, dass die anderen Kinder im Nachhinein vom Kinobesuch erzählen und sich ihre eigenen Kinder dann aussen vor fühlen. Somit soll am besten alles komplett abgeblasen werden. Es hat also NICHTS mit mangelnder Flexibilität des Kindergartens zu tun. Jene Eltern wollen schlichtweg, dass sich der gesamte Kindergarten bzw. auch alle anderen Eltern nach ihren Ansichten und Befindlichkeiten richten. Wer also hier unfähig ist, wessen Pädagogik "einfach stehenzulassen", ist die Frage! Und ja emfut, dagegen habe ich ganz entschieden etwas! Du drehst mit Deiner Argumentation den Spieß um. Hättest Du alles gelesen, wüßtest Du ausserdem, dass auch ICH Bedenken hätte, ein "Fernsehfreies" Kind nun ins Kino zu schicken!!! Das schrieb ich bereits ganz ausdrücklich. Ebenso, wie ich deutlich schrieb, nichts dagegen zu haben, dass die Eltern FÜR IHR KIND entscheiden (und es nicht mitschicken)! Aber bitte für IHR Kind, nicht auch noch für alle anderen!!!
Ich hatte nur - mal wieder - nur die Hälfte der Informationen. Ich kann doch nicht hellsehen, daß die das dann für alle abblasen wollen. Die Aussage war, daß der Ausflug ausfallen soll, weil zwei Eltern ihre Kinder nicht ins Kino gehen lassen wollen. Und Deine Argumentation ging auch komplett in die Richtung "Warum lassen die ihre Kinder nicht einfach mitgehen, ich lasse meine Kinder doch auch trotz Bauchweh auf andere Ausflüge mit!" - und DEM Argument muß ich einfach widersprechen, denn ich kann sehr gut verstehen, daß man ein medial komplett jungfräuliches Kind nicht gleich in das kalte Wasser eines Kinofilms schmeißen möchte. Die Forderung sollte also nicht lauten, daß die dann einfach ihre Kinder mitschicken müssen, sondern daß sie ihre Kinder im Kindergarten lassen und die anderen Kinder gehen lassen. Aber diese Forderung kam NIRGENDWO bisher vor.
Mein Großer (10) hat alle 7 Harry Potter gelesen und darf auch alle Filme sehen. Mein Mittlerer hat ein paar der Bücher gelesen und sortiert für sich, welche Filme er sehen möchte (den 1. will er nicht, weil Quirrel ihn anwidert), die Kleine ist tough und findet HA inkl. making of spannend...
ich bin auch verwundert, vorallem, da sie anderen vorwirft sie mögen sich wie Erwachsene artikulieren und gerne als Vorbildfunktion voranschreitet mit akurater Wortwahl und dann kommt so ein Satz:
"Wundert mich etwas, wo Butterflocke doch sonst ein Geschiss um alles macht."
Sie schreibt "Geschiss", SIE, kaum zu glauben, da war vielleicht gestern abend ein kultivierter Wein zu viel
Wo bleibt eigentlich Montpelle, die springt sicher auf den Zug mit auf ![]()
nicht so eine Lästertusse.
Aber es fällt halt auf , dass stella alles besser weiß.
Schlimm für die Kinder, wenn die Mutter alles weiß. Naja, die werden in der Pubertät (in die sie natürlich NIE kommen
) alle Hände voll zu tun haben, zu rebellieren.
was war denn noch? fragt läster de luxe snuggles
Bei Stellas Wortwahl hat sich das mit der Perfektheit schnell erledigt , es sind wenige hier in diesem Forum mit einer so primitiven Ausdrucksweise. Zum Kino, mein Kind hätte mitfahren dürfen aber gut finde ich es nicht. Lieber etwas mit Tobehintergrund ! Oder ein Theaterstück zu Weihnachten. Egal , man kann es nicht jedem recht machen.
Stella ist, daß sie eigentlich bei fachlichen Fragen, damit meine ich nicht solche Meinungsfragen, durchaus hilfreiche Tips gibt, ABER es kommt am Ende fast immer noch so ein Nachtritt vonwegen wie dumm man doch ist DAS nicht zu wissen. Verstehe es nicht, warum man es bei einer Antwort nicht einfach belassen kann, OHNE sich hervorzutun und andere abzukanzeln. Ich glaube, sie könnte nett sein, wenn sie wollte ![]()
ALL DAS wird und wurde mit den Kindern ja gemacht: Waldspielplatz, Tierpark, Planetarium, Feuerwehr...........und und und.... Ist das pädagogisch astrein? Ja wirklich? Es gab aber auch da IMMER irgendwelche Mütter, die sich wehrten..... Nun ist es halt mal ein Kinobesuch, HimmelAundNähnadel! Seht her, meine Wortwahl. Kein Wunder nicht wahr? *schmunzel* Alles, woran ich hirnfreies Wesen - wie bei jedem Kiga-Ausflug - denke, ist, ob die lieben Kinderlein auch heil hin und zurück kommen! DAVOR hab ich ein wenig Sorge...., so mitten in der Stadt, mit der U-Bahn usw..... Aber mittlerweile hab ich gelernt, damit umzugehen! Das aber nur nebenbei.... LG
Es hat in der Pädagogik schon immer Moden gegeben. Was heute als pädagogisch wertvoll gilt, kann morgen schon verpöhnt sein. Und Pädagogen setzen die Ansätze auch unterschiedlich durch (oder auch nicht). Eigentlich bin ich ganz froh darüber, zwingt es doch zum Nachdenken. @ Flocke: Durch die Ausflüge lernen die Kinder aber auch den Umgang mit dem öffentlichen Straßenverkehr und dem Verkehr im Allgemeinen. Da sehe ich auch etwas Positives. Sorge hab ich auch, wenn sie bei uns unterwegs sind. Wobei wir ja keinen öffentlichen Straßenverkehr haben, der nutzbar wäre. Kann die Person auch gut Autofahren?? Viele Grüße
Ich weiß....und daher hab ich mich auch immer und immer wieder überwunden. Den ersten Ausflug, der in den relativ weit entfernten Tierpark ging und die Benutzung allerlei öffentlicher Verkehrsmittel nötig machte, wollte ich ihr fast untersagen. Aus Sorge, es könnte etwas passieren....
Ich versteh Dich gut ;-) trotz pädagogischen Hintergrund oder auch gerade deswegen
Also ich stimme da nicht zu, hab das zwar gar nicht mehr verfolgt, aber mir sind kritische Eltern die sich Gedanken machen lieber als welche die den Kindern zB Filme vorsetzen nur weil "kinderfilm ab 0" draufsteht. Es gibt soviel schwachsinn was den Kiddis vorgesetzt wird das Eltern selbst gefragt sind zu schauen ob das auch was taugt! In erster Linie steh da ein Konzern der geld verdienen muß und was in seinen Augen Kindgerechtes produziert! Am Ende steht aber meist ein Produkt das Kindergehirne aufgrund seiner völlig überzogenen Reize gar nicht verarbeiten können und im Kino ist es imho auch viel zu laut! Aber sich deswegen so in die Haare zu bekommen find ich nun auch nicht so schön, den es kann ja jeder machen wie er es für richtig hält. Ich kenne hier im Dorf auch Kinder die vollkommen zugekleistert sind vom TV Konsum - denen merkst du beim spielen schon an das die Phantasie flöten gegangen ist und die Konzentration nicht lange gehalten werden kann. Also haut euch nicht die Köpfe ein, jeder ist für die Entwicklung seiner Kinder selbst verantwortlich und trägt auch die Konsequenzen.
http://www.rund-ums-baby.de/aktuell/beitrag.htm?id=303531 Bei einem Film machen manche hier einen aufstand, als würde es das ganze Leben prägen. Hingegen würden sie aber Ihr Kind, ungesichert auf einem Anhänger mitfahren lassen ??? Das nennt man mal eine Logik
also weder Malwinchen noch Stella haben sich für den Anhänger ausgesprochen, hast Du da jetzt irgendwen bestimmten im Sinn?? LG Nina
Ich werde keine Namen nennen.Aber einige in diesem Thread fanden es ganz toll,das die Kids mit nem traktor fahren dürfen und jetzt kritisieren diese Leute es, das ein Kinobesuch stattfindet ? Natürlich gibt es sinnvollere Ausflüge, aber ich denke es gibt schlimmeres als ein Kinobesuch.
Also müßte ich nun nachsuchen, bin ich aber zu faul zu
Weiß jetzt auch gar nimmer, welche Meinung ich vertreten hab, das Thema hatte mich lange beschäftigt, weil solche Fahrten aus meiner Erinnerung wirklich toll waren, andererseits weiß ich auch, wie gefährlich es werden kann, die Verantwortung würde ich nicht tragen wollen, aus Kindersicht aber ein tolles Erlebnis (bin Bauernhofkind). Ich hätte auch Bedenken, da meine mitzuschicken, als Mutter ändert sich die Meinung halt auch, es fallen einem immer mehr Risiken ein, die einem vorher nicht bewußt waren.
LG
Nina
hätte ich nur das mit dem fernsehen gelesen, hätte ich auch nicht zugestimmt. ich lese stella schon ein bisschen länger (mal mit lachendem, mal mit weniger lachendem auge). für mich ist es eine käseglockenpädagogik - alle anderen machen es falsch und erziehen falsch.
Mit Traktorfahren hatte ich meine persönlichen Probleme, wobei ich es trotzdem erlaubt habe.
Ich habe mit vierzehn mein Schulpraktikum bei der Polizei gemacht. Wir mussten zu einem Einsatz. Der Vater hat seinen vierjährigen Sohn überrollt, weil er sich nicht richtig festhalten konnte
auf dem Trecker.
Das ist mein persönlicher Anteil bei der Traktorgeschichte. Nur, das weiß ich, weil es aus meiner persönlichen Geschichte kommt und das ich da empfindlich reagiere
Sicher kann man über dieses Thema geteilter Meinung sein und es auch durchaus kontrovers diskutieren. Wenn jemand dann aber gleich auf der Schiene ankommt, dass alle mit anderer Meinung blöd, primitiv und prinzipiell gar nicht diskussionswürdig sind, würde man denen im Real-Life schnell den Rücken zukehren, da es einfach unerträglich ist, mit solchen ausschließlich von sich selbst überzeugten Leuten zu diskutieren. In einem öffentlichen Forum wie hier ist das eben schwerer, weil sie immer wieder ungefragt ihren Senf dazu geben können. In diese Kategorie fallen leider in Foren meist mehr Personen als im echten Leben, da sie hier ja auf niemand angewiesen sind und ausleben können, was sie sich sonst wohl eher verkneifen. Keine Frage, dass sie immer wieder AUCH Recht haben, aber ihre Art disqualifiziert sie einfach.
...ja wohl echt Schrott. Mag ja ganz witzig für Erwachsene sein, aber 5-6 Jährige?-Bitte! Ich bin nun wirklich kein übertriebener Pädagogikpussel oder eine "Käseglockenmutter" , aber der Trailer reicht schon. Wenn man schon meint mit Kindergartenkinder ins Kino zu gehen (wobei mich auch eher der Weg abschrecken würde), dann nicht in einen Film in dem ein Typ nach Weltherrschaft strebt mit Schusswaffen und sonstiger Knallerscheisse. Joso
sowas muss wirklich nicht sein! Wie abgestumpft sind die Kinder heutzutage eh schon dass es ihnen nichts ausmacht wenn jemand im PC Spiel sinnlos rumballert! Nächste Generation von Amokläufern willkommen!
Von dem Film habe ich noch nie gehört, mir aber gerade aus Stellas Beitrag die Wiki-Beschreibung und den Trailer angesehen. Und nee, sowas geht ja mal gar nicht für Vorschulkinder! Das dürften meine 6- und 7-Jährigen Enkelkinder nicht sehen. Nicht bei ihren Eltern und nicht bei mir.
Sie dürfen abends den Sandmann schauen und die Sendung, die danach kommt. Ansonsten gibt es mal ausgesuchte DVD's. Von mir haben sie z.B. Tinkerbell und Jagdfieber bekommen. Und wenn sie bei uns übernachten, schauen wir uns abends einen Zeichentrickfilm an, den ich auf Videokassette (ja, sowas gibt's noch bei Omas *ggg*) aufgenommen und eben vorher auf Tauglichkeit geprüft habe.
Wir waren vor einigen Monaten zum ersten Mal mit ihnen im Kino, haben uns "Oben" angeschaut. Aber nicht in 3D, das finde ich zuviel für Kinder in dem Alter.
Beide würden definitiv von Harry Potter-Filmen Albträume kriegen, "Findet Nemo" war schon grenzwertig. Und ich sehe auch keinen Sinn darin, sie frühzeitig mit entsprechenden Filmen oder Büchern "abzuhärten". Wozu denn???
Klar, ich gehöre ja auch zu der Fraktion, die keine Grimm's Märchen mit vergifteten Stieftöchtern, abgeschnittenen Fersen, verbrannten Hexen usw. vorgelesen hat, weil sie die zu grausam findet. Und da interessieren mich auch keine Studien, die das Gegenteil beweisen wollen. ICH finde es zu grausam. Basta! Ich habe immer Bücher im Stil von Lindgrens Tomte Tummetott bevorzugt.
Aktuell haben meine Enkel gerade alle Bücher der magischen Baumhaus-Reihe von mir bekommen und mit Begeisterung gelesen.
Wir achten alle auf "pädagogisch wertvoll", und ich finde, man merkt das den Kindern an. Es zahlt sich aus, wenn man sich Gedanken darüber macht, was Kinder bis zur Pubertät konsumieren. Sind nicht umsonst die weltbesten Kinder und Enkel. Und das finden nicht nur die Eltern und Großeltern. Die Erzieherinnen im Kindergarten und jetzt die Lehrer überschlagen sich vor Lob über das große Grundwissen, den ungewöhnlichen Wortschatz und die ungeheuer große soziale Kompetenz der beiden. (Und genau so kenne ich das aus der Kindheit meines Sohnes, ihres Vaters...)
Es heißt, wie sich ein Mensch entwickelt, entscheiden zu 1/3 die Gene, zu 1/3 die Erziehung und zu 1/3 das soziale Umfeld oder moderner ausgedrückt die peergroups. Und da sollte man sich hüten, mit dem mageren Drittel, auf das man Einfluss hat, so fahrlässig umzugehen *find*.
Und wisst ihr was? Ich vermute, Stellas Kinder sind meinen Enkeln nicht unähnlich. Ja, auch mir ist sie schon öfter aufgefallen. Aber angenehm. Sie schwimmt meist gegen den Strom. Das ist anstrengender als angepasst mitzuschwimmen, aber sehr oft lohnender. Kann ich selbst ein Lied von singen.
Angenehm ist mir in dieser Diskussion auch der Bobfahrer aufgefallen.
So, jetzt könnt ihr wieder die Keulen auspacken, ich geh kochen...
Biestige Grüße
Marion (RuB-geschädigt, da ich zuerst "PuPertät" schrieb. Aaaarrrrggghhhh)
jetzt aber langsam doch die finger nicht mehr still halten mag, hänge ich mich an omas beitrag dran. als bei meinem ältesten im kiga ohne einverständnis der eltern "findet nemo" gezeigt wurde, habe ich mir vor entsetzen die haare gerauft. dieser film ist für 3-jährige (er war damals 3) einfach nicht geeignet! die anfangsszenen lassen ja selbst einen erwachsenen beim ersten mal ansehen zusammen zucken. der hier zur diskussion stehende film ist mir jetzt auch nicht wirklich bekannt, aber der beschreibung nach nicht wirklich für vorschulkinder geeignet... es liegt alleine im ermessen der eltern, ob sie einem kind den konsum von bestimmten filmen zumuten oder nicht. es muss schon erlaubt sein, sein kind nicht zu einem solchen ausflug mitgehen zu lassen. allerdings gehört dann auch ein alternativangebot für diese kinder her, denn auch diese zahlen. fällt das angebot mangels teilnehmenden kindern flach, finde ich es frech dann von spaßverderbern zu sprechen. in solchen fällen ist es absolut notwendig, den goldenen mittelweg zu finden.
'Wir waren vor einigen Monaten zum ersten Mal mit ihnen im Kino, haben uns "Oben" angeschaut.'
Wir waren, als der Film im Kino lief, mit unserem Nachwuchs auch in "Oben". Die Kinder waren vollauf begeistert - dafür waren viele Szenen (mit dem alten Mann) dabei, da hat's meinen Mann und mich regelrecht zerrissen (und die Tränen blieben mir im Halse stecken). Ich denke, dass, was einem wirklich etwas ausmacht, ist meistens nicht das Offensichtliche, sondern das "Kopfkino".
Ebenso bei "Findet Nemo" - MIR hat die Szene, als "Mama Fisch" zu "Papa Fisch" sagt, "och, eines von den 1.000 Eiern wird dich schon mögen!" etwas ausgemacht, ich fand's extrem rührend, und den Verlust von "Mama Fisch" und den ganzen übrigen Eiern ebenfalls, und die Sorge des Papas um sein letztes verbliebenes Ei bzw. später um Nemo ebenfalls extrem emotional berührend. Meine Kinder sehen das ganz anders und gehen da komplett ohne irgendwelche "Berührungsängste" komplett unbefangen damit um - ist eben so, so ihre Begründung.
In diesem Zusammenhang finde ich auch das, was Hase67 oben geschrieben hat, sehr wichtig: Ich habe auch "weder das Gefühl, dass Kinder durch Märchen emotional verrohen oder abstumpfen, noch dass es sinnvoll und auf die Dauer praktikabel ist, alles immer vor- und auszuselektieren. Was erschreckt oder emotional tief geht, ist zum einen sehr individuell, und zum anderen finde ich, dass Kinder auch mit Gefühlen wie Angst, Erschrecken und/oder Abscheu umgehen lernen müssen - die tragen sie ohnehin in sich, und ich finde es für Kinder wichtig, auch das "Böse" in Geschichten kennen zu lernen, weil es so ein Gesicht bekommt und greifbarer wird. ... nicht zuletzt auch unter dem Aspekt, als in unserer Gesellschaft ohnehin ein sehr verlogener Umgang mit negativ besetzten Gefühlen wie Angst, Wut, Hass, Aggressionen herrscht, diese aber einfach zur menschlichen Natur gehören..."
Ansonsten denke ich auch, es kommt ganz auf das jeweilige Kind an, was es von einem Film / Buch wahrnimmt und was ihm etwas ausmacht, was es berührt, wovor es sich fürchtet etc. Allgemeingültige Pauschalaussagen sind da, meines Erachtens, einfach nicht möglich - aber genauso empfinde ich ein pauschales "Fernhalten" von Kindern vor gewissen Inhalten als unglücklich.
Ich muss in dem Zusammenhang immer an meinen Neffen denken, damals 8, der sich fürchterlich gegruselt hat, wenn mein ältester Nachwuchs auf KiKa "Wickie" geschaut hat - heute ist er 16 und spielt am Rechner leidenschaftlich gern heimlich irgendwelche elenden "Egoshooter", wenn er glaubt, seine Eltern merken es nicht.
Oder an mich selbst als Kind - meine Eltern waren seinerzeit mit Klein-Leena im Kino in E.T., FSK 6, ich muss damals etwa 7 gewesen sein - aber ich fand den Film schrecklich, habe mich vor E.T. ewig gegruselt - und hatte lange Albträume und Ängste und war der festen Überzeugung, E.T. hätte sich bei mir im Zimmer oben hinten auf dem alten hohen Schrank versteckt. Der Film war also definitiv nichts für mich - ich mag ihn heute noch nicht!
Mein ältester Nachwuchs hat ihn jetzt vor einiger Zeit allerdings mal gesehen, mit vielleicht 9 oder 10 Jahren bei den Großeltern - und fand ihn einfach nur langweilig. Nun ja...
... hast Du das gschrieben - schliesse mich an!