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Sich wegen Arbeit selber krank machen?

Sich wegen Arbeit selber krank machen?

Engelslocke

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Guten Abend, ich weiß nicht wie ich es im Betreff besser formulieren soll. Es geht um meine Freundin (29 alleinerziehend) Sie hat einen 400 Euro Job und wird dort gemobbt. Meiner Freundin geht es echt schlecht und steht morgens schon mit Magenschmerzen auf weil sie wieder zur Arbeit muss. Nun habe ich gestern mitbekommen (aus einem Telefonatgespräch) das sie sich frisch geduscht mit nassen Haaren auf die Terasse gesetzt hat um krank zu werden damit sie krank geschrieben wird. Das kann es doch nicht sein. Ich habe Ihr schon gesagt sie soll kündigen wenn doch alles so schlimm ist aber das kann sie nicht weil sie sonst ALG II gekürzt bekommt. Das kann doch aber auch nicht sein?!? Muss man sich wirklich alles gefallen lassen? Sie sucht schon lange nach einem anderen Job aber sie findet einfach nichts was in die Zeit der Betreuung fällt. Das wäre Vormittags. Was kann ich ihr denn noch raten ausser weiter suchen und sich nicht unterbuttern lassen? Ich habe schon gedacht mit einer Therapie anzufangen aber ob das was bringt weiß ich halt auch nicht aber sie kann sich doch nicht selber krank machen. Über Hilfe und Anregungen freue ich mich sehr. Liebe Grüße


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Engelslocke

warum wird ihr alg2 gekürzt, wenn sie keinen minijob hat???? meines wissens nach ist das ein zuverdienst.... dann hat sie halt 165€ weniger, bis sie einen neuen hat. eine krankschreibung wird ihr auch nicht viel nützen, denn in der regel zahlen das minijobag´s nicht. wie oft muß sie denn arbeiten?


Engelslocke

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Nabend vallie, wird Ihr das nicht gekürzt? Das Amt behält doch immerhin Geld ein und muss Ihr somit weniger zahlen. Sie arbeitet von Mo.-Fr. zwei und eine viertel Stunde und Sa. und So. ab und an zwei Stunden pro Tag. Ich würde Ihr ja auch raten mal beim Amt zu fragen wie das aussieht aber ich bekomme immer mit wenn sie erzählt das die Leute da ein wenig komisch sind. Liebe Grüße


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Engelslocke

also soweit ich informiert bin, ist das ein zuverdienst, d.h. sie verdient ggf 400€, darf aber effektiv nur 100 oder 165 behalten, weil ihr der rest abgezogen wird. wenn sie das nicht hat, dann halt nicht. minijobs sind hire and fire...ihren mindestsatz wird sie behalten, drunter geht nicht.


Ebba

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Ich fürchte doch. Google mal nach 'Kürzung alg2 Kündigung Minijob'. Habe aber gerade keine Zeit mich richtig schlau zu machen. Von wem wird deine Freundin denn gemobbt? Kann sie das Mobbing nachweisen? IdF wäre eine Kündigung ohne vermutlich eher ohne Kürzungen drin. Vielleicht sollte sie einen Anwalt ( ggf. Beratungshilfe beantragen) aufsuchen und sich ausführlich beraten lassen. Auch ein AG darf nicht wegsehen,wenn Mitarbeiter gemobbt werden. Ggf muss er gegen den/die Täter mit arbeitsrechtlichen Schritten vorgehen.


Engelslocke

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Aber die Ämter dürfen doch kürzen. Ist das nicht so wenn man das und jenes nicht macht wird 10% gekürzt wenn es weiter so geht dann werden 30% gekürzt? Das ginge ja dann von Ihrem Mindestsagtz. Sie verdient 399 Euro im Monat und darf 160 Euro behalten den Rest zieht das Amt an sich. Aber so kann es mit Ihr nicht weiter gehen. Ich hoffe ich bekomme noch andere Meinungen zu hören. Danke vallie. Liebe Grüße


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dann hab i mi teischt..... trotzdem kann es nicht angehen, daß sie in unzumutbaren verhältnissen arbeitet.


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Ein Arzt kann auch wegen psychischen Problemen - die z.B. durch Mobbing entstanden sind - krank schreiben. Auch über einen längeren Zeitraum. Und wenn sie dann über mehrere Wochen krank geschrieben war, wird der AG kündigen - oder sie kann mit einem Attest vom Arzt, daß ihr diese Arbeit aus psychischen Gründen nicht mehr zugemutet werden kann, ohne Folgen selber kündigen. Einfacher wäre es vielleicht, wenn ihr die Kinderbetreuung für die Samstage wegbricht oder so *hüstel*...... Gruß, Elisabeth.


Engelslocke

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Nabend +emfut+, wie meinst Du das mit ein Arzt kann auch wegen psychischen Problemen krank schreiben? Muss Sie jetzt zum Arzt ihm das alles erklären oder muss Sie zum Psychater und das mit dem ausmachen? Ich kann mir das nicht vorstellen das ein Hausarzt sich auf sowas einlässt. Na ja einige Sachen sind mir sowieso schleicherhaft. Eine frühere Freundin ging immer zum Arzt wenn Sie frei haben wollte und schwup die wup war Sie krank geschrieben. Mit Ihr habe ich leider keinen Kontakt mehr. Aber das ist mir ein Rätsel. Aber ich denke mal so eine Woche oder so krank bringt Ihr nichts (wie Sie es ja vor hat) es muß wirklich was längeres sein. Aber wie bekommt man so eine Krankschreibung wegen psychischen Gründen? Liebe Grüße


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Natürlich kann das auch ein Hausarzt machen. Hmm, bei Ärzten der "alten Schule" sind körperliche Symptome wohl hilfreich, habe ich mir sagen lassen, aber eigentlich sollte es reichen, wenn man glaubhaft macht, daß die Arbeit einen psychisch krank gemacht hat. Und daß Dir gleich die blaumachende Freundin einfällt zeigt mal wieder, wie ernst psychische Krankheiten genommen werden. Allerdings wird der Arzt auch Maßnahmen einleiten wollen - und das ist häufig eine Therapie. Ich setze jetzt voraus, daß sie wirklich gemobbt wird, und daß nicht nur ihr Chef sie hin und wieder etwas ruppig auf ihre Fehler hinweist oder so.


Engelslocke

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+emfut+, der Arzt wo sie ist kennst Sie.Sie hatte auch schon Depressionen und hat schon Antidepressiva ohne Therapie von ihm bekommen. Nein Sie übertreibt mit Sicherheit nicht wenn Sie was sagt und es ist nicht der Chef der was macht es ist die Vorarbeiterin und die anderen Kollegen die Sie mobben


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Antwort auf Beitrag von Engelslocke

Na, dann ist das doch eine klasse Steilvorlage: Krankschreibung, weil die Depressionen wiederkommen, wenn sie da noch länger arbeitet - die Begründung auch an die ARGE - feddich ist die Laube.