Mitglied inaktiv
absolut NICHT aktuell......ABER, ich weiß nicht wohin mit meinen Gedanken....*sorry*
meine Nadine (grad mal 8 Jahre) weinte heute abend soooooo sehr, das selbst ICH nicht mehr wusste, was ich noch machen kann :-(
SIE vermisst ihren verstorbenen Paté (Onkel, meinen Bruder) sooooo sehr! sie hat ANGST, das auch ich oder ihr Papa, ihre Schwester usw.....auch einfach sterben
und immer und immer wieder, ihre Frage nach dem WARUM????? und darauf kann ich ihr leider keine Antwort geben.....weil ich die Antwort selbst nicht beantworten kann *wein*
MORGEN, werd ich ALLE Therapeuten der Umgebung anrufen und um einen Termin bitten....es ist dringend nötig, das das Mädel "Hilfe" bekommt.....!!! und nicht nur sie, sondern leider auch ich!
Ich hab das ganze "schleifen" lassen, weil ich dachte, das bekommen wir auch so als Familie hin.......aber Fehlanzeige
ICH hab "versagt"....:-(
aber, es ist sooooo schwer, jemandem Fremden zu erklären....wenn man selbst keine Antwort hat!
*SORRY* für diesen Beitrag, aber ich weiß grade nicht, wohin mit meinen Gedanken! Nadinchen schläft jetzt!!!
lg, Andrea
ps. mein Bruder, Nadines Paté ist am 18.7 (da waren Nadine und ich noch bei ihm) an Suizid verstorben........
gefunden haben wir ihn nicht....aber Nadine war die erste am Telefon, als meine Ex-schwägerin angerufen hat! Nadine erzählt immer nur, wie sehr Tina geweint hat......:-(
Es gibt ganz tolle Bücher über den Tod, Fernsehsendungen (z.B. Willi wills Wissen) darüber... Such Dir eine/einen Trauberater/in in eurer Gegend. Die helfen Deiner Tochter darüber hinweg zu kommen. Sprich mit ihr über ihre Trauer. Tabuisiere nicht. Auch, das es eben nicht ein Unfall oder eine Krankheit, sondern der freie Wille ihres Onkels war. Wünsche euch viel Kraft! Corinna
es ist schlimm, mit einem kind über einen erlebten suizid reden zu müssen, aber ich könnte mir vorstellen dass du ihr damit einen teil ihrer ängste nehmen kannst, dass du sterben könntest. weil du ihr versichern kannst, dass du gerne lebst und sowas nie tun würdest. ich denke nicth dass du versagt hast. das ist eine ausnahmesituation, die einfach überfordernd ist und auch eltern sind nur menschen. mach dir da keine vorwürfe. alles gute für euch!
du hast definitv nichts falsch gemacht. die idee mit dem trauerberater ist sehr gut, denn das wird auch dir gewisse ängste nehmen können und du kannts gewisse sachen auch für dich besser verstehen und ev. auch verarbeiten. kinder in diesem alter setzen sich grade mit dem thema tod sehr intensiv auseinander und haben verlustängste. wir sind damit immer sehr offen umgegangen und haben es immer versucht, kindgerecht zu erklären. auch wir hatten in der verwandtschaft einen suizid und wir haben es damit erklärt, dass betreffender onkel schwer krank war und angst hatte, sehr viel schmerzen zu bekommen und deswegen diesen schritt gegangen ist. junior denkt dann ne ganz zeit intensiv drüber nach, fragt viel nach und irgendwann nickt er das ganze ab und es hat sich für ihn erledigt. ihr schafft das schon!
Hallo, vielleicht findest du auch Hilfe in einer Hospizgruppe - die haben auch Trauergruppen für Angehörige und auch spezielle Trauergruppen für Kinder. Da findet sich vielleicht schneller Hilfe als wenn ihr auf einen Termin bei einem Therapeuten warten müsst. Und du machst sicher nichts verkehrt und fühle dich auch nicht so, weil deine Nichte ihre Gefühle rauslässt. Das darf sie, das darfst du - ist besser als es in sich zu verschliessen. Auf die Frage nach dem WARUM? Es gibt keine richtige Antwort darauf - sag es ihr einfach wie du es fühlst, das es dir genauso geht, das es darauf keine Antwort gibt, das auch du es nicht verstehen kannst und du genauso traurig bist. sie ist nicht allein - du bist es auch nicht Liebe Grüße Dhana
Ich denke auch, dass ihr in einer Trauergruppe besser aufgehoben seid als bei einem Therapeuten. Trauer ist nichts, was "therapiert" gehört. Trauer bei einem solchen Ereignis ist ganz normal, auch heftige, verzweifelte Trauer. Sie WIRD vorübergehen. Aber es kann euch helfen, alles auszusprechen, mit Gleichgesinnten darüber zu reden. auch die Angst vor dem Tod und vor dem Verlust von nahestehenden, lieben Menschen ist normal. Man kann sie nicht immer nehmen, aber man kann dabei begleiten. Ich wünsche Euch alles Gute
was hast du für eine vorstellung von therapie? dass man da nur "krankhafte" sachen bespricht?
ach finfant, weder hast du versagt noch musst du dich hier entschuldigen wg des posts. dafür simmer doch da! dein kind hat etwas traumatisches erlebt, und du musst das unerklärliche erklären. ich würde auch versuchen, mit büchern den tod zu erklären. dein kind hat angst, weil es den tod nicht begreifen kann, und du ja auch nicht. ich war 10, als meine mutter starb, und da hat niemand geholfen, weil jeder mit seiner eigenen trauer beschäftigt war. und klein snuggles abends aus dem bett ein tränenmeer gemacht hat und versuchte, sich zu erklären, wo sie jetzt ist und warum. es ist sehr schwer für ein kind. vielleicht kannst du ja auch mit ihrem/r lehrerIn reden, dass das thema kindgerecht in der schule aufgearbeitet wird. drück dich, du arme und wünsche viel kraft! snuggles
"Die Therapie (griechisch θεραπεία therapeia „das Dienen, die Bedienung, die Dienstleistung, die Pflege der Kranken“[1]) bezeichnet in der Medizin die Maßnahmen zur Behandlung von Krankheiten und Verletzungen. Ziel des Therapeuten ist die Heilung, die Beseitigung oder Linderung der Symptome und die Wiederherstellung der körperlichen oder psychischen Funktion. Verschiedene Möglichkeiten zur Behandlung einer Krankheit werden oft als Therapieoptionen bezeichnet." Dass Therapeuten auch versuchen, anderweitig Geld zu verdienen, ist klar, aber nicht ihr eigentliches Aufgabenfeld.
Therapeuten leisten auch prophylaktische Behandlung, beispielsweise bei Kindern und Erwachsenen mit chronischen Erkrankungen, die in ihrer Krankheitsbewältigung unterstützt werden, was wiederum der Entstehung psychischer und psychosomatischer Beschwerden entgegen wirkt. Selbstverständlich gehört das zum Aufgabenfeld eines Therapeuten. Dabei muss der Krankheitsvorbeugung sogar eine besondere Bedeutung zugemessen werden. Die Verhinderung von Erkrankung kostet zwar auch Geld, ist aber um das Mehrfache günstiger als die Behandlung ausgeprägter psychischer Erkrankungen. Grüße vom Schwein
Wie schwer ist es für einen Erwachsenen zu verstehen, daß ein geliebter Mensch seinem Leben selbst ein Ende setzte.... Wie schwer mag das dann erst für ein Kind sein?!!! Wie erklärt man das Unerklärliche? Du hast _nicht_ versagt! Und ich verstehe gut, wie hilflos und besorgt du bist. Aber schau doch mal, mit wieviel Liebe du dich um deine Tochter sorgst und ihr helfen möchtest. Das ist kein Versagen! Trauer kann viele Wege gehn. Jeder Mensch trauert anders. Kürzer, länger, mit viel Tränen, weniger tränenreich, mit Wut....... und Ängsten. Manchmal, gerade in der größten Hilflosigkeit, hilft ein Gespräch mit einem Außenstehenden, einem Experten. Gerade, wenn du als Mutter selbst mit diesem Schicksal zu kämpfen hast und aus Sorge um deine Tochter gar nicht mehr weißt, wie du (re)agieren sollst. Sucht euch einen Therapeuten, der euch begleitet und euch ein wenig an die Hand nimmt. :-) Eine meiner Kolleginnen leitet eine "Trauergruppe" (hat einen anderen Namen, aber das umschreibt es) für Kinder. Unter pschotherapeutischer Führung und Einbeziehung der Eltern setzen sich die Kinder unterschiedlicher Schicksale in einer Gruppe mit dem Tod, Verlust und Trauer auseinander, lernen auf kindgerechte Weise, die Trauer ins Leben zu lassen und in der neuen Situation zu leben. Vielleicht gibt es solche Projekte auch in eurer Nähe. Alles Gute für Euch. Grüße vom Schwein
Liebes Du hast eine PM fühl Dich fest gedrückt von mir K.
danke, für eure Antworten! Ich habe heute 4 Therapeuten angerufen! 3 mal aufs Band gesprochen (die rufen zurück, laut Bandansage) und 1 mal eine Arzthelferin am Telefon gehabt...auch da, werde ich zurückgerufen....! es ist alles so "unwirklich"...kaum zu verstehen, für einen Erwachsene! WIE, soll dies ein kleines Mädchen verstehen :-( lg, Andrea