J+L
hallo, kann mir mal jemand den unterscheid von einem "normalen " kindergarten und einem schulkindergarten erklären? danke
http://lmgtfy.com/?q=Schulkindergarten
Viele Grüße
Britta
Die Vorschule (so heißt es bei uns in RLP), anderswo auch SChulkindergarten genannt ist ein Schuljahr vor dem eigentlichen ersten SChuljahr für Kinder, die zwar schulpflichtig aber noch nicht schulreif sind. Dort wird das Jahr mit sanfter heranführung an den späteren Unterricht überbrückt. Die Kinder lernen dort schon einiges, was auch in der Schule noch gemacht wird, der Vormittag ist genauso strukturiert wie der der erstklässler, aber das Pensum ist ein anderes. Die Kidner lernen halt das Sozialverhalten und gewisse motorische wie kognitive Fähigkeiten, die für einen erfolgreichen Schulbesuch unerlässlich sind. Sie ist immer einer Grundschule angeschlossen. Leider wird diese sinnvolle Einrichtung immer mehr abgeschafft.
Meine Tochter war in einem Schulkindergarten und hatte auch eine ganz normale Einschulung mit ihrer Klasse und all den Erstklässlern. Schule war von 08.00- 12.00 Uhr, es gab auch Hausaufgaben und Ferien natürlich auch wie alle anderen Schüler. Ich finde es auch schade, dass es diese Einrichtung nun bald nicht mehr gibt, denn für unsere Tochter war dieses Jahr im Schulkindergarten sehr wichtig und hat ihr unheimlich viel gebracht.
eine mutter hat mir nun erzählt, das ihr sohn eine woche im normalen kindergarten ( hier im ort ) war, und dann wechseln musste in einen 15 kilometer entfernten schulkindergarten ( fuhr mit dem asb dahin ). nun ist er eingeschult worden in eine sprachheilschule. ist das dann trotzdem wie "vorschule"???
Aber der Junge muss wohl altersgemäß schon schulpflichtig sein, sonst wäre er weder in den Schulkindergarten gekommen, noch später in die Sprachheilschule. Er ist schulpflichtig, hatte daher im KiGa nichts mehr zu suchen, da es für ihn ein alternativangebot, den "Schulkindergarten" gab. Gibt es soetwas nicht, kann ein solches nicht schulreifes Pflichtkind natürlich im KiGa bleiben. Er kam also in den Schulkindergarten und dort wurde dann festgestellt, dass seine Schulunreife auf seine Sprachprobleme zurückzuführen sind und dann ist der Schulkindergarten auch nicht die geeignete Stelle für den Jungen. Es wurde daher wohl richtigerweise die Sprachheilschule empfohlen. Die Sprachheilschule wird er solange besuchen, bis sein Defizit gleichaltrigen gegenüber aufgehoben ist. Dann wird er in eine Regelschule umgeschult werden. Häufig passiert das bei Kindern von einer Sprachheilschule dann zum 2. oder 4. Schuljahr. Die Sprachheilschule ist eine Grundschule mit besonderer Gewichtung auf die Sprache, bzw. Defizite in der Sprachentwicklung. Die Kinder haben an solchen Schulen dann zusätzlich zum normalen Grundschulstoff noch die Sprachtherapie. Der Lehrplan ist denen der Regelschulen angeglichen, damit die Kinder später problemlos auf die Regelschule wechseln können.
bei uns gibt es eine Vorschule, die das letzte Jahr vor der Einschulung für alle ist (ab 5 jahren bzw manchmal ;-) schon ab 4) und eine vorklasse, die für Schulpflichtige aber nicht schulreife ist, d.h. die Kinder MÜSSEN schon 6 sein und VOR dem Stichtag geboren, um dort rein zu dürfen. Diese ist an der Grundschule, und dort kommen auch alle Kinder hin, die z.B. nicht ausreichend gut deutsch sprechen...
heißt es Schulkindergarten. Das ist alles das selbe! Bei uns ist das was bei euch im Kindergarten "Vorschule" ist nur das Vorschuljahr und die Kinder sind die Vorschulkinder im letzten Kindergartenjahr. Das andere sind die Kinder in der Vorschule.
...oder vorschulklasse. im kindergarten werden zwar auch vorschulsachen gemacht, aber nicht so , wie in diesen vorschulkindergärten (vorschulklassen). wie oben schon jemand geschrieben hat, werden die kinder ganz normal eingeschult mit den erstklässern. mit ranzen, schultüte usw. sie haben einen klassensaal, wo aber auch für "freies" spielen ne bauecke und ein sofa drin steht. sie haben unterricht, müssen still sitzen, sich melden, nicht reinreden.... alles wie in einer "normalen" klasse auch. allerdings kann die lehrerin auch mitten im unterricht mal ne pause einlegen, wenn sie merkt, dass die kinder nicht mehr können. sie lernen vor allem alles spielerisch, sich zu konzentrieren, lernen auch schon buchstaben und zahlen, ab dem 2. halbjahr dann auch schon etwas mit mengen sie machen schwungübungen..... also ideal um die kinder für die erste klasse vorzubereiten. dort gehen kinder hin, die zwar schulpflichtig sind, aber aus irgendeinem grund zurückgestellt wurden. unser sohn hat z.b. konzentrationsstörungen und konnte überhaupt nicht ruhig sitzen. da bei uns in der ersten klasse schon bilingualer unterricht ist und 2x die woche 6 std. sind, war uns diese vorschulklasse lieber. und ich kann euch sagen, der hat schon rießen fortschritte gemacht. andere haben motorische probleme, oder sprachliche aber bei uns ist es dieses jahr leider auch das letzte mal. dann gehen die lehrer für 2 std./woche in die kindergärten. ach ja. die kinder werden an der haustür mit dem taxi abgeholt und mittags wieder gebracht. die kosten übernimmt bei uns die stadt