Celine2
darum neuer Thread: Ich bin immer so am Hin- und Herüberlegen, was wohl das Beste für die Gesellschaft und die Täter wäre. Mir ist es ja selbst 2x passiert als Kind/Jugendliche... aber irgendwie habe ich auch etwas... "Verständnis" (blödes Wort in dem Fall) für die Täter. Was soll man als Täter tun, wenn man diesen Trieb hat? Sich selbst einsperren? Sich von allen Kindern/Mädchen/Frauen fernhalten? Wenn ja, wie macht man das? Ich verurteile jeden, der mit so einer Veranlagung gezielt den Kontakt zu Kindern etc. sucht, keine Frage. Wenn ich so veranlagt bin, dann darf ich einfach nicht Lehrer, Erzieher, Sportgruppenleiter etc. werden und muss mich von Kindern fernhalten bzw. von allem, was mich reizt (Internetseiten, etc.). Aber was kann man dagegen tun? Es gibt für sehr viele ungewöhnliche Triebe irgendwo eine Gruppe mit der man es ausleben kann, sei es, man steht auf Gummistiefel, High Heels, Nacktputzen oder sonstwas... Wer auf Kinder steht, DARF das einfach nicht! Ganz klar! Aber der Trieb ist ja trotzdem da! Kann man den Trieb chemisch irgendwie unterdrücken, wenn einem Mann sowas in der Pubertät klar wird? Ich habe mir selbst lange auch Vorwürfe gemacht, ob ich als Kind irgendwie selbst daran Schuld war, das mir sowas passiert ist, aber das ist natürlich Unsinn. Ein Kind kann da nichts dafür. Ich wusste gar nicht, was da passiert... Nicht dass das falsch rüberkommt: Ich will die Täter nicht verteidigen, aber was können die denn selbst dagegen tun??? Ich habe auch immer ein Problem mit der Bestrafung der Täter. Keine Strafe wiegt das auf, was sie einem Kind angetan haben. Es ist das ganze Leben lang im Kopf und begleitet einem Tag täglich in vielen Situationen, da wird es auch nicht besser, wenn einer 8 Jahre im Gefängnis sitzt. Für mich wäre die "beste" Strafe, wenn der Täter einfach nachfühlen und verstehen könnte, was er dem Kind damit für sein Leben angetan hat. Wenn er das begriffen hat, dann wäre das vielleicht die beste Methode um Rückfälligkeit zu vermeiden. Ich weiß nicht, ob man sexuelle Triebe mit anderen Trieben gleichsetzen kann. Viele Triebe kann man unterdrücken, weil man weiß, man darf es in der Gesellschaft einfach nicht (Stehlen, Betrügen, ... was weiß ich). Aber geht das auch bei sexuellen Trieben? Vielleicht haben die "normalen" Menschen einfach Glück, so einen Trieb nicht zu haben und "normalen" sexuellen Kontakt mit Mitmenschen zu haben. Eure Meinung würde mich interessieren. Danke. LG, Cel
da gibt es doch telefonnummern wo man sich als betroffener hinwenden kann. ich hörte im radio, daß das großen anklang findet. was oder wie genau weiß ich aber nicht.... sehe das ähnlich zwiegespalten wie du.
hey Süße!!!!!! wie gehts? Lg reni
.
Hi, es gab mal einen wirklich tollen Fernsehfilm zu dem Thema mit Dieter Pfaff als betreuendem Psychologen eines (bisher nicht auffällig und nicht gewalttätig gewordenen) Pädophilen, in dem die Zwiespältigkeit der Thematik sehr schön dargestellt wurde... Vielleicht ist er in der ZDF-Mediathek noch zu finden. Die Möglichkeit der chemischen Unterdrückung des Triebs dürfte prinzipiell möglich sein; jedoch ist das Zusammenspiel von Hormonen, Psyche, Geist und Körper so kompliziert, dass so eine chemische Kastration oft extremste Nebenwirkungen hat. Ich denke ähnlich wie du, dass es vor allem darum geht, (potenziellen) Tätern klar zu machen, welches Leid sie mit ihrer Neigung verursachen. Auf der emotionalen Ebene ist aber genau das wiederum der schwierigste Punkt, denn ein Großteil der Sexualstraftäter (meines Wissens etwa 75-80%) ist emotional extrem unreif - nur ein verschwindend geringer Prozentsatz sind echte Sadisten oder "Bestien" wie Josef Fritzl. Die meisten haben bereits in der eigenen Kindheit ein verschobenes Bild der Grenzen zwischen Kind und Erwachsenen vermittelt bekommen (durch ebenfalls unreife, natürliche Grenzen überschreitende Familienangehörige) und stecken psychisch oft "viel zu tief drin", um neue Verhaltensmuster auch wirklich emotional umzusetzen. Die Arbeit mit Sexualstraftätern beschränkt sich deshalb auch im wesentlichen auf eine regelmäßige äußere Kontrolle (in Form von Beratungsgesprächen mit Sozialarbeitern) und auf die Konditionierung, also auf das gezielte, verhaltenstherapeutische Antrainieren von anderen Mustern und Verhaltensweisen, wobei in Gruppengesprächen und Rollenspielen immer wieder eingeübt und intellektuell klar gemacht wird, wo der normale Umgang aufhört und wo die Grenzüberschreitung oder der Übergriff anfängt. Das ist ein extrem schwieriges Thema, und wer nur über das Versagen der Justiz oder der psychologischen Gutachter schimpft, macht es sich etwas zu einfach... LG Nicole
Danke dafür, sehe es auch so. Nur kann ich das nicht so gut schreiben wie Du (leichtneidischbinaberliebrüberwinke) LG Jana
ich sehe das anders. Ich denke durchaus, und da stimme ich mit Euch überein, dass viele Sachen in der Kindheit verborgen und "Schuld" daran sind, wie man heute ist. Positiv wie negativ. Für mich aber ist es unverständlich, wie man als erwachsener Mensch, egal ob Mann oder Frau, NICHT irgendwann in ein Alter kommt, wo man sich denkt, ja sogar einfach weiß, dass man sich z.B. eine Frau nicht mit Gewalt nimmt. Dass man Kinder nicht sexuell belästigt. Dass es NICHT normal ist, wenn man mit 60 Jahren Bock hat, kleine Mädchen zu missbrauchen, die im Kindergarten sind. Kein Mensch kann mir erzählen, dass diese Menschen NICHT realisieren, dass das nicht rechtens ist. Mir geht immer der Hals auf, wenn ich solche Sachen höre wie "hatte so eine schlimme Kindheit" Man hat selbst als Kind erfahren, wie es ist, geschlagen oder missbraucht zu werden. Man wußte als Kind, DAS IST FALSCH... Und deshalb mache ich das heute genauso???? Da fehlt mir die Logik. Natürlich bin ich ebenfalls für Betreuung und Unterstützung "solcher" Leute aber BITTE, doch nicht in freier Wildbahn. Und vor allem nicht nach drei Jahren zu sagen "so, wieder gesund und ab mit dir...."
Trieb ist größer als der Wille, es nicht zu tun. WARUM?
das weiß ich nicht, was größer ist, aber WENN dann schon mal einer merkt, daß er einen trieb hat, der nicht rechtens IST und das natürlich auch weiß, der kann kontakt zu profis aufnehmen. um schlimmes zu verhindern! ich glaube durchaus, daß es solche menschen gibt. nicht alle, aber den wenigen zu helfen, wenn sie denn hilfe suchen, das ist doch legitim? dieses schlechte kindheitgedöns geht mir auch auf den stock, aber es geht auch nicht darum, etwas zu erklären, sondern etwas zu verhindern.
ich denke, dass es diese Täter auch nie gelernt haben mit ihren "trieben" umzugehen. Wenn ich nicht lerne wie ich mich beherrsche, mir keine Alternativen und möglichkeiten aufgezeigt werden, wenn es mir falsch vorgelebt wird, dann kann ich es nicht. Der vergleich hinkt zwar, aber mir fällt da immer wieder der extrem Übergewichtige ein, der wirklich abnehmen WILL, es aber nicht schafft an der tafel Schokolade vorbeizugehen, weil er die beherrschung und die Disziplin nicht hat. und diese fähigkeit ist bestimmt irgendwo in der kindheit/Erziehung/vorleben verankert. vielleicht hat es damit etwas zu tun. Es gibt mit Sicherheit viele Männer die auf Mädels stehen..nur ein bruchteil lebt den Trieb aber aus.. Lg reni, die jetzt Kochen geht *seufz*
... ich ENTSCHULDIGE Kinderschänder nicht damit, dass sie eine "schlechte Kindheit" hatten, das ist mir ein bisschen zu plump. Ich erkläre damit nur, dass sie emotional völlig anders ticken, als wir "Normalsterblichen" uns das vorstellen können. Es ist nun mal Fakt, dass solche Leute teilweise erst mühsam lernen müssen, dass es z. B. nicht in Ordnung ist, einer 14-jährigen die Brust mit Hustensalbe einzuschmieren, weil das schon eine Grenzüberschreitung ist - da fehlt diesen Leuten einfach das normale Maß. Natürlich kennen diese Leute auch die normalen, gesellschaftlichen Normen, aber ihre Wertvorstellungen und Bewertungen bestimmter Situationen sind oft einfach grundsätzlich verschoben. Viele Pädophile (bekannt werden ja oft nur die richtig schlimmen, grausamen Fälle, bei denen Kinder verletzt oder zu Tode gequält werden) sind in der Tat überzeugt, dass sie ja "nichts Schlimmes" tun, weil sie Kinder ja durchaus LIEBEN und ihre Nähe suchen - nur dass diese Form der Nähe völlig unangemessen ist und die Grenzen des Kindes nicht achtet, können sie nicht sehen. Darüber schrieb ich. Extremfälle wie die von Fritzl oder anderen Kinderquälern, die die Schlagzeilen der Boulevardpresse füllen, sind noch mal ein ganz anderes Kaliber... LG Nicole
Danke für den Fernsehbeitragstipp, vielleicht finde ich ihn noch. Würde mich sehr interessieren. Das Problem bei vielen Tätern ist, dass das Unrechtsbewusstsein eben NICHT da ist. Sie haben es selbst erfahren, dass sich der Erwachsene nehmen kann, was er will, dass er alleine die Macht hat. Diese Macht wird dann gegen das nächste Opfer ausgespielt, aber nicht unbedingt mit Unrechtsbewusstsein. Es ist das Recht des Stärkeren. Ich kenne einige Opfer, die jetzt noch, nach Jahren, davon überzeugt sind, dass sie als Kind daran Schuld waren, dass es ihnen passiert ist. Weil sie den Vater provoziert haben oder als sie merkten, dass es nicht richtig ist, nichts gesagt haben und "mitgemacht" haben. Ich weiß nicht, wovon es abhängt, dass manche Opfer wieder zu Tätern werden und andere nicht. Es ist wohl sehr komplex und hat nicht nur was mit Sexualität, sondern auch mit Intellekt, sozialem Umfeld, etc. zu tun. Es gibt Menschen, die den Drang haben sich zu unterwerfen und es gibt Menschen, die den Drang haben zu dominieren. Unter Erwachsenen in der SM-Szene ist beides mit gegenseitigem Einverständnis erlaubt. Vielleicht haben die Täter nicht genug Selbstbewusstsein ihre Macht an Erwachsenen ausleben zu können und suchen sich deswegen Kinder, weil sie einfach schwächer sind... Sorry für die konfusen Sätze, es ist ein schwieriges Thema... LG, Cel
Hi, noch mal gezielt zu deinem "man ist als Kind missbraucht und geschlagen worden und weiß, das war falsch" - viele heutige Pädophile sind sich gar nicht so deutlich bewusst, dass sie selbst Opfer waren. Das Problem ist ja gerade oft, das sie aus Familien kamen, die als System schon nicht funktionierten, in denen sexuelle Grenzüberschreitungen verharmlost und Missbrauch oder Gewalt unter den Teppich gekehrt wurden. Dieses Wissen, dass das Erlebte "falsch" war, haben viele gar nicht in dieser Klarheit und Deutlichkeit - und wenn, sehen die Reaktionen darauf nicht so logisch aus, wie du das hier darstellst. Viele leben dann mit einem seltsamen Zwiespalt aus Schuldgefühlen, Aggressionen gegenüber anderen Erwachsenen (der sie dann wiederum die Nähe von "Unschuldigen" suchen lässt) und Vertuschung oder nicht Wahr-haben-wollen, dass das Erlebte (das ja teilweise auch schöne Aspekte gehabt haben kann, weil man als Kind erlebt hat, wie wichtig man dem missbrauchenden Erwachsenen kam und wie sehr er einen gebraucht hat) grundlegend falsch und verboten war. Logisch und von außen betrachtet hast du natürlich Recht - aber diese Logik und rationale Sichtweise kannst du da nicht als gegeben voraussetzen... LG Nicole
... habe das ziemlich schnell heruntergeschrieben... LG Nicole
Danke ;-)
LG
Nicole
denke ich :-o Es ging doch mehr um die Leute, die diesen Trieb spüren ABER (noch) nicht kriminell wurden. Als Ansatz zur Erklärung, das da schon was in der Kindheit schief lief, nicht als Entschuldigung. Habe das kürzlich auch gelesen, dass es eine Telefonnummer gibt, wo sich Menschen mit pädophilen Neigungen melden können (Charite?!?), um vorab eine Therapie anzufangen, in der man(n) lernt, diesen Neigungen eben NICHT nachzugeben. Denn genau das ist doch der springende Punkt: fehlende Selbstdisziplin und fehlendes Unrechtsbewusstsein gepaart mit null Einfühlungsvermögen. Ich erinnere mich auch dunkel, gelesen zu haben, dass einige Männer diese Medikamente trotz großer nebenwirkungen nehmen, weil sie eben Angst vor sich selber haben. Dass dieser Trieb aufgrund einer massiven Persönlichkeitsstörung entsteht, davon bin ich überzeugt. Dass dieser Trieb nicht einfach so verschwindet, auch davon bin ich überzeugt. Andererseits kann man ja keinen "Pädophilen" einsperren, der nicht kriminell ist. Nur aufgrund der Neigung? Geht schlecht. LG Jana
Ja, Du hast Recht. Bei einer Freundin von mir ist das so ähnlich. Wir reden sehr viel über das Thema. Sie liebt ihren Vater und gleichzeitig hasst sie ihn dafür, was er ihr angetan hat, andererseits macht sie sich dann Schuldgefühle, weil er sie ja liebt und damals als Frau-Ersatz gesehen hat, weil es mit ihrer Mutter nicht gut lief. Er liebt sie heute noch genauso und sie ist das Wertvollste, was er hat. Er hat sie nicht nur körperlich missbraucht, sondern auch emotional. Sie hätte die Rolle des Kindes haben sollen, nicht die Rolle einer Vermittlerin, Trösterin bei Sorgen der Eltern oder gar Partnerersatz. Sie weiß bis heute nicht, wie sie ihm richtig begegnen soll, da es, wie Du schon geschrieben hast, auch sehr schöne Zeiten miteinander gab und auch jetzt gibt und er ja ihr Vater ist. Sie kann es nicht einfach abspalten und sagen: Das was er DA getan hat, war falsch! Er ist immer noch ihr Vater und wird es immer bleiben. Sie hat nur den einen Vater. Ich glaube, wenn es der Vater war, ist es noch 1000 Mal schlimmer, als wenn es ein Fremder war, weil diese Ambivalenz einfach da ist und man nichts dagegen tun kann. LG, Cel
dass Pädophile immer (oder zumindest häufig) selbst in ihrer Kindheit das Opfer waren? Ich glaube nicht daran... Ich würde auch sexuellen Mißbrauch von Kindern nicht unbedingt gleichsetzen mit einer sexuellen Straftat einem Erwachsenen gegenüber. Oder kann man das....? All zuviel weiß ich darüber auch nicht, hab aber erst vor ein paar Monaten in anderem Zusammenhang etwas von einer Studie gelesen, die angeblich Veränderungen im Gehirn von Pädophilen nachweisen konnte und somit die bisherigen "Spekulationen" bezüglich der Ursachen für unwahrscheinlich erklärt. Es existierten wohl bisher auch nur Vermutungen...., mehr nicht! Ich hab nochmal nach dieser Studie gesucht und weiß jetzt zwar nicht, obs die "richtige" ist, kopiere sie aber dennoch mal hier rein: http://www.carechild.de/news/aktuelle_news/forscher_entdecken_moegliche_ursache_fuer_paedophilie_313_1.html LG
"Ich würde auch sexuellen Mißbrauch von Kindern nicht unbedingt gleichsetzen mit einer sexuellen Straftat einem Erwachsenen gegenüber." -- wieso nicht?
Hier ist ein sehr informativer, aber auch erschreckender Link dazu: http://www.zeit.de/2008/03/M-Paedophilieforschung
Hase, die allerschlimmsten sind die, die die "Nähe" zu Kindern auch noch pädagogisch und sogar philosophisch verbrämen - siehe Themenkomplex Odenwaldschule. Da sind komplett ich-bezogene, larmoyante alte Männer, die sich für intellektuell und sogar Wohltäter halten, aber null Empathie für die von ihnen missbrauchten wehrlosen Schützlinge haben. Ihre Anhänger und Mittäter hüpfen teilweise auf Talkshows herum. Und selbst Abgänger dieser "Schulen" halten sich auch noch für elitär. Diese Schulen sind zynische, kriminelle Lehrhochburgen der Schizophrenie. Und die Priester und andere Berufe, die nahe an Kinder kommen.....alles die selben Muster: u.a. schamlose Ausbeutung der Abhängigkeit von Schwächeren. Die wissen alle, was sie tun. Und sie haben ein hohes Maß an krimineller Energie, und sie spalten das in sich ab, um noch jeden Tag in den Spiegel schauen zu können. Wenn sie gefasst und bestraft werden, möchte ich sie als Verbrecher eingeordnet wissen! Ja. Am aaaaaaaaaaaaaaaaaallerschlimmsten sind die schweigenden Zuschauer und Nichteingreifer. Chronischer Missbrauch bleibt niiiiiiiiiiie unentdeckt. Aber der Mensch ist per se feige und denkt nur an sich selbst. U.a. Lehrerinnen an entsprechenden Inetrnaten haben zugegeben, dass sie es sahen; und wenn sie nicht vollkommen innerlich kaputt sind, haben sie die Kraft, das auch heute zuzugeben. Ich könnt mich grad in Rage schreiben....wenn ich mehr Zeit hätte....MEIN Kind käme nie in irgendein verdammtes Internat, never ever....
weil meine laienhafte Vermutung die ist, dass jeweils völlig unterschiedliche Ursachen zugrunde liegen.... SOLLTE es so sein, kann man nicht beides in einen Topf werfen.
So eine Beratungsstelle gibt es inzwischen auch in Erlangen.
ist pädophil. ein bekannter arbeitet und forscht in der forensik und hat erklärt, pädophile fühlen sich von kindern angezogen, es gibt aber auch genug die sich an kindern vergehen aus einem ausweichverhalten weil sie aus was für gründen auch immer erwachsenen frauen ausweichen und dann auf kinder zugreifen.
hat das nicht was mit machtausübung zu tun? macht, die man(n) erwachsenen gegenüber nicht ausüben kann? hab das auch noch im kopf von hier, daß die wenigsten pädophil sind. hatten WIR das diskutiert, mama frosch?
weiß nicht ob wir das waren, ist ja aber immer wieder ein thema. jede vergewaltigung, jede gewalt hat was mit machtausübung zu tun; unabhängig wie alt der mensch ist, der das über sich ergehen lassen muss.. sex ist nur das mittel. wer nur sex haben will, kann in nen puff gehen. bin grad ziemlich aufm sprung, deshalb nur kurz. lg!
dann sind pädophile eh nicht das größte übel, sondern der machtgierige mensch an sich.
umso bemerkenswerter finde ich, daß es eine hotline gibt, die auch genutzt wird.
vielleicht kann man dann auch an noch mehreren stellen ansetzen, damit kinder besser geschützt werden.
( bin heute brutalst geladen, habe gelesen, daß das verhungerte kind in bayern seine eigenen windeln gegessen hat, ich hab das bild ständig vor mir
)
s