Gaensebluemchen
aber ihr könnt mir sicher auch helfen... im kiga wollen wir (elternbeirat) dieses jahr den kids wieder "weihnachtsfreuden" bereiten. dazu haben wir uns überlegt, einen "neutralen" brief vom weihnachtsmann jedem kind in den nicolausstiefel zu stecken. alle mittel betr. geschenke usw. sind nun vonm betreiber (kommune) gestrichen, voriges jahr war es noch 1,00 euro/kind... schon damit konnte man nix wirkliches anfangen. im kiga sind insg. 91 kids wir haben mit einer ehm. elternbeiratsmutti, welche eine pizzerria hat, bereits wieder plätzchen backen, kinderpunsch trinken und kinderpizza essen ausgemacht.... das sponsern wir und noch 2 weitere familien.... achso, es ist zu erwähnen, dass 80% der eltern NICHT berufstätig sind.... viele beziehen H4, sind derzeit in elternzeit, in ausbildung oder sonstwas... die gelder sind also überall knapp nun habe ich heut nacht noch den "nicolausbrief" gestaltet (als noch geld da war, gab es vor jahren mal die weihnachtsmannbrief aus himmelpfort(?) ... ein privater postzusteller macht mir auch einen "besonderen" stempel bezgl. der briefe, hab ich schon geklärt. ......NUR ...eine passende neutrale geschichte/märchen oder was ähnliches für den brief (also was sich auf jedes kind münzen läßt) will mir nicht einfallen. WER ist kreativ, kennt eine schöne geschichte oder irgendwas anderes und möchte/kann mir helfen???????? dazu habe ich noch ein schönes bild gemalt und kopiere das entsprechend oft... sozusagen als ausmalbild, dazu gibts noch buntstifte, sticker bzw. aufkleber und pfefferkuchen, alles in mühevollen "sponsorengsprächen" ergattert schokokalender habe ich auch gekauft (die gab es voriges jahr von dem einen euro/kind). für 100 kalender 50 €und mein chef hat sie "bezahlt". aber nun zurück zur geschichte.... jemand ne IDEE??????????????? haben am montag elternbeitatssitzung und da brauch ich ergebnisse??! danke
Ich finde, das ist wahnsinnig viel, was ihr da macht. Statt Geschichte würde ich das Gedicht "Ich bin ein Esel alt und schwach" oder so nehmen. Lg Fredda
ich finde das auch übertrieben, bei und bekommt jedes kind einen Nikolaus in brotform (wie heißen die noch mal??), und zu Hause gibt es doch was... ![]()
Hi, ich bin auch geplättet ob des Aufwands, den ihr da treibt - Sponsorengespräche für Nikolausgeschenke? Für einen Förderverein oder die Anschaffung von Material im Kiga okay, aber das hier ist für meinen Geschmack ein bisschen übers Ziel hinausgeschossen. Wegen der Geschichte: Ich würde es ganz klassisch halten und die Geschichte vom "echten" Nikolaus, dem Bischof von Myra, ausdrucken; passend fände ich aber auch den Liedtext von "Lasst uns froh und munter sein" (das könnten dann alle gemeinsam singen" oder das Gedicht "Von drauß' vom Walde komm' ich her..." LG Nicole
Also ich find's nicht übertrieben was ihr macht. Vor dem Hintergrund das in 80 % der Familien wohl das Geld sehr knapp zu seins cheint, ist das für die Kinder doch eine schöne Ablenkung. Die machen das nicht am Wert fest - die sehen das Erlebnis. Und gemeinsam Plätzchen backen und Kinderpizza - find ich toll. "Viel" oder "zuviel" ist das nur da, wo zuviel Überfluss herrscht. Da ist man mittlerweile froh um jedes "Event" was wegfällt ;-) Eine Geschichte will mir natürlich auf die Schnelle auch nicht einfallen. Falls doch - bekommst Du PN. Ansonsten find ich dein Engegement toll. Weiter so. LG Pauline
habt ihr keinen elternbeirat? bei uns hat der elternbeirat immer die weihnachtsgeschenke gesponsert. Die haben einmal im jahr ein sommerfest veranstaltet und einen basar an weihanchten, und das eingenommene geld bekam dann der kiga für oster-geburtstags und weihnachtsgeschenke. es kam immer genug zusammen.
Öhm, ich hatte das so verstanden, dass Gänseblümchen Elternbeirätin ist und das Ganze deshalb organisiert... LG Nicole
und übertrieben fanden wir das bisher auch nie?! *grübel* auch wir veranstalten jedes jahr ein sommerfest, organisieren alles selbst, suchen sponsoren und schultern fast alles selbst (disco bzw. dj, heliumballons, kuchen, herzhaftes, getränke usw. usf.) der erlös des sommerfestes wird dann aber AUSSCHLIESSLICH für den kiga verwendet. dieses jahr haben wir hochbeete angeschafft, neue sitzbänke aus holz gekauft und eine "strecke der sinne" angelegt. von seiten der kommune kommt 0,00 € dazu..... alles wird nur von uns "erarbeitet". selbst die maroden bodenräume konnten seit jahren nicht modernisiert werden, im gegenteil, sie wurden unter fadenscheinigen gründen gesperrt und basta.... da fielen mit einem male 5 räume weg, kein sportraum mehr, kein werkraum, kein bastelraum und und und.... nur durch kontinuierliches drängen, gelder sammeln und erschlagenden argumenten und ideen konnten wir nun endlich gehör finden und wege, diese räume wieder nutzbar zu machen. und wir tun noch mehr.... es gibt leider genug kinder in dieser einrichtung, die daheim sicher KEINEN adventskalender haben, die morgens NIE frisches obst mitbringen und schnittchen in der brotdose haben, die sich schon krempeln!!! die kinder tragen klamotten, welche meines erachtens nicht mal für die kleidertonne taugen, geschweige würde ich sowas in "schuhkartons" gen rumänien versenden... es ist traurig und ich bin nicht so aufgewachsen oder erzogen, dass einfach so zu "übersehen".... deshalb haben wir auch dafür gesorgt, dass die gruppen im monat 2x gesundes frühstück bekommen, alle gemeinsam.... und das kommt sooo super an. dafür haben wir mit einer handelskette und einer großen regionalen bäckerei "preise ausgehandelt!, damit wir das frühstück "erschwinglich" machen konnten, denn selbst die 1,50€ pro frühstück können/wollen manche nicht aufbringen. ich kenne es nicht anders, als dass man für einander da ist, zumal wir in einer kleinstadt leben, wo jeder fast jeden und dessen umstände kennt. wisst ihr, WIE SCHÖÖÖN es ist, wenn man im kiga mit werkelt und bastelt oder die kids begleitet, wenn sie einen ausflug machen.... die freuen sich über dinge, die uns so selbtsverständlich erscheinen. ich denke nicht, dass wir übertreiben. habe mich in anderen kigas mal informiert, da sind zum einen viel mehr gelder vorhanden (christlich oder privat) und zum anderen organisieren die selbst (ohne so viel initiative eines elternbeirates) sehr viel, dass ist bei uns weniger der fall (nicht, dass die erzieher nicht möchten, ihnen wird es nur nicht einfach gemacht )
Hi, das war nicht als bösartige Kritik gemeint - ich bin nur sehr verblüfft, dass ihr so einen Aufwand treibt (auch wenn es natürlich für einen guten Zweck ist). Ist der Kindergarten denn in städtischer Trägerschaft? Dann finde ich es zwar lobenswert, dass ihr so viel allein auf die Beine stellt, aber dann solltet ihr auch mal über ein intensives (und für die Stadt unangenehmes) politisches Engagement nachdenken. Wo viel privat kompensiert wird, sieht man von öffentlicher Seite vielleicht erst recht keinen Handlungsbedarf (und wenn ihr als Elternbeiräte wegfallt, sieht es zappenduster aus in der Einrichtung)... Lg Nicole
nein, ich hab es auch nicht als kritik aufgefaßt. aber bei der kommune stößt man schon seit jahren auf taube ohren, dicke bäuche und selbstverwaltende wichtigtuer. es war sogar schon mal angedacht, den kiga zu schließen. da aber nun mal wieder mehr kinder geboren wurden, musten sie diese möglichkeit verwerfen. zudem ist genau dieser kiga schon immer das sorgenkind bzw. der dorn im auge gewesen, gestärkt durch eine völlig demotivierte anstrengende und rentenorientierte ehm. leiterin (diese ist nun ENDLICH wirklich in rente und neuer schwung in der bude... seither läuft alles besser) ich hab leider ka zeit net, da ich jetzt die kids abhole. bis heute abend
ich war drei jahre im elternbeirat im kath. kindergarten. glaub nicht daß wir viel geld hatten. im gegenteil. wenn mal was kaputt ging, z. b. die schaukel, dann hieß es von seiten der kirchenverwaltung immer nur: der kiga kostet uns eh schon genug, wir schreiben damit nur rote zahlen. es gibt nix!! basta... der elternbeirat hat dann ein sommerfest gemacht und einen weihnachtsbasar und mit dem erlös wurden dann dinge angeschafft für den kindergarten, die dringend waren. wenn es nach der gemeinde und der kirche gegangen wäre, hätte der kiga jetzt keine schaukel mehr, keine rutschbahn, das kletterhaus wäre auch schon abgebaut. der garten sähe katastrophal aus. nichtmal einen rasenmäher ließen sie springen. den bekamen wir als spende von einem nachbarn. was arme kinder betrifft, von 25 kindern waren es garade mal 5 eltern, die den kiga aus eigener tasche bezahlten. den rest zahlte das jugendamt. auch bei uns gab es kinder, die zwar jetzt nicht gerade verwarlost aussahen, aber schon ärmlich daherkamen. nur was hätten wir tum sollem? neue klamotten kaufen? das wären nicht möglich gewesen. gesundes frühstück gab es hier auch einmal die woche, immer mittwochs. aber die eltern mussten dann selber dafür sorgen, daß ihre kinder was gesundes dabeihatten. hat einigermaßen geklappt. kakao, tee und milch spendierte ein supermarkt hier im ort. du siehst, auch ein christlicher kindergarten hat kein geld.
Gib doch einfach mal "Weihnachtsgeschichten" oder "Nikolausgeschichten" bei Google ein. Da gibt es so viele Seiten mit so vielen tollen kleinen Geschichten. Da wirst du bestimmt fündig. Ansonsten finde ich deinen/euer Engagement super. Es ist bestimmt einfach, den Kindern nur einen Schokoweihnachtsmann oder eine Weihnachtstüte aus dem Supermarkt in die Hand zu drücken, aber schöner und persönlicher sind solche Sachen, die ihr macht. Für die Kinder ist es sooooo lange von einem Nikolausfest (oder ähnlichem) zum nächsten und da sollte man es dann schon zu einem besonderen Tag machen, wenn er denn endlich da ist. Leuchtende Kinderaugen sind da garantiert und immer der schönste Dank. Also, mach/macht weiter so. lg JaMe
Ich habe gerade mal ein wenig gestöbert und habe diese Geschichte gefunden: "Mia und die Nikolausüberraschung". Statt MIA, wie es in der Geschichte heißt, könnte man ja dann den Namen des entsprechenden Kindes einfügen. Am PC ist das ja kein Problem und sehr schnell gemacht. Ich finde die Geschichte jedenfalls richtig, richtig süß. http://www.heike-boden.de/Feste/Nikolaus/Nikolaus_Geschichten/nikolaus_geschichten.html
Pä Än