Mitglied inaktiv
Ihr habt sicher in den letzten Tagen das Thema Kindesmissbrauch- misshandlungen schon x-mal angesprochen. Gibt es hier eigentlich Betroffene? Ich selbst war in den siebzigern in einen Kurheim und wurde da mehrmals sehr stark misshandelt (gewaltsame Fütterung mit grünen Salat, stundenlanges in der Ecke stehen, nicht nachts auf die Toiletten gehen dürfen etc) Ich war damals 5 Jahre alt und sechs Wochen allein ohne Mutter auf dieser Kur. Einige Neurosen sind "hängengeblieben" Wer ebenfalls Betroffene ist, kann sich auch gerne bei mir PN melden. Vielleicht kennt auch jemand ein Forum für Betroffene.Ich habe nichts gefunden Grüße
Mag ja alles schlimm sein, aber was ich an der ganzen thematik misshandlungen und sexuelle übergriffe nicht verstehe, wieso meldet man sich nach so vielen jahrzehnten??? wieso sagt man nicht früher was? wieso warten jetzt alle "betroffenen" bis was an die öffentlichkeit kommt,wie jetzt? ich schreibe deswegen Betroffene in "", weil ich denke, daß da jetzt auch einige drunter sind, die so etwas gar nicht mitgemacht haben und sich nur wichtig machen wollen. erklärt es mir, vielleicht versteh ich es dann !!
Ich habe ziemlich lange Jahre nicht wirklich gewußt, woher meine Neurosen kommen. Wenn Du fünf Jahre alt bist, kommst Du nicht schnell da hinter. Ich denke, das ist bei dem sexuellen Missbrauch wahrscheinlich noch stärker. Das ist mir Gott sei Dank nicht passiert. Ich hatte letztes Jahr mich das erste Mal offentbart, das da was ziemlich heftiges war. Andere Dinge, die habe ich schneller abgelegt. Und jetzt kommt es natürlich auch wieder hoch, das wird bei den meisten so sein, die betroffen sind. Ich habe in den letzten Wochen sogar gemerkt, wie sich bestimmte Neurosen bei mir wieder verstärken. Geahnt habe ich das schon länger, aber so richtig raus mit der Sprache bin ich erst letztes Jahr gekommen. Ich nähere mich jetzt langsam an, das tatsächlich mal therapeutisch aufzuarbeiten. Grüße
vor ein paar Wochen lief auf Kika doch Heidi und meine beiden Lütten lieben diese Serie. Für mich hatte das jedoch eine andere Thematik. Heidi lief damals auch im fernsehen, als ich so klein war und da konnte ich mich wieder finden. In Heidi. Dann habe ich Jahrzehnte lang diese Serie gar nicht gemocht und erst jetzt "widerentdeckt. Wie Du siehst, bin ich immer noch im Betz, muss jetzt bald mal zur Ruhe kommen. Grüße
Hallo, ich war 1972 auch für insgesamt 7 Wochen zur Kur in Bad Dürrheim. Da war ich 8 Jahre alt. Ich musste stundenlang vor dem Essen sitzen bleiben, bis ich den Teller leer gegessen habe. Da ich ein sehr lebhaftes Kind war und viel dummes Zeug im Kopf hatte, wurde ich auch immer als erstes Bestraft. Mir wurde immer sehr schmerzhaft am Ohr gezogen. Wenn man keinen Stuhlgang hatte, musste man auch stundenlang auf der Toilette sitzen. Zum Glück bekam ich dort die Windpocken und Scharlach. So musste ich in die Hauseigene Klinik und war halt nicht solange auf der "normalen" Station. Im Krankenhaus war es auszuhalten. Kontakte mit den Eltern übers Telefon waren verboten. Wir durften Briefe schreiben und auch bekommen. Meine Briefe wurden allerdings kontrolliert und ich durfte nur "gute" Sachen nach Hause schreiben. Es war schon ein Traumatisches Erlebnis, wenn ich so zurück Blicke. Ich freue mich das es heute anders ist. Ich fahre nächste Woche mit meinen drei Kindern zur Kur und die Betreuung dort soll Super sein. Lieben Gruss Pinky
Man nenne mir ein Land, das ein ähnlich krankes, verkrampftes, unterdrückerisches Verhältnis zu Kindern hat wie dt.land. Kein Wunder, dass es hier keinen Spaß macht, Kind zu sein oder Kinder in die Welt zu setzen und die Geburtsraten bei uns prompt sanken, als Frau die Möglichkeit hatte, per Pille die Tragik einzudämmen.
aber ich schreib das nicht hier, ich schreib dir eine PN
1. weil der zusammenhang mit gemachten erfahrungen und vorhandenem leid/problemen nicht klarsein muss vorher 2. weil die scham und schuldgefühle groß sein können 3. weil es einfacher ist, sowas publik zu machen oder wenigstens zu erzählen, wenn man nicht der einzige ist. umso mehr, je mehr lügen den kindern erzählt wurden und je mehr sie unter druck gesetzt wurden, nichts zu verraten,. 4. wenn erstmal ein stein ins rollen kommt, ermutigt das andere, die geschwiegen haben. mögliche trittbrettfahrer wird es immer geben. dennoch sollte man davon ausgehen, dass der löwenanteil menschen sind, die wirklich diese erfahrungen machen mussten. meine mutter wurde, allerdings war das in den fünfzigern, in der kur zum essen gezwungen - erst das essen, danach die kotze, als sie sich übergeben hat.
...auch Ende der 50er außerdem viel zu heiße Bäder, wenn die kinder völlig durc hfroren nach drinnen kamen, sie sagt, sie war stundenlang krebsrot... kei Kontakt mit den eltern, nichtmal mit der älteren schwester, die auch dort war, sollte sie reden... echt furchtbar. ich denke auch, dass diejenigen, denen vor 20, 30 jahren was passiert ist, jetzt in einem Alter sind und in einer gesellschaft leben, in der Kindesmisshandlung/Kindesmissbrauch zutiefst geächtet werden (sollten). Die denken natürlich immer darüber nach und WISSEN nun (aufgrund vieler Diskussionen in Medien, Öffentlichkeit, Freundeskreis)=, dass es FALSCH und BÖSE war, was ihnen da passiert ist.
Ja, das ist es. JETZT, also seit einigen Monaten weiß ich, das das Falsch und Böse war. Ich hatte all die Jahre eher geglaubt, ich hätte daran selbst schuld. Vielen, vielen Dank für diesen Satz. So, und ich denke, jetzt werde ich noch näher sein, das therapeutisch zu bearbeiten und vielleicht mal ohne meine "Macken" zu leben. Danke an alle
Wurde mit Hosenträgern an Heizung gebunden weil ich mit 4 in Hose machte. Teddy wurde auf Schrank gesetzt. Rote Minispinnen bzw. Läuse krabbelten über den Frühstückstisch ...
... meine Mutter wurde als Kind mal zur Kur auf Norderney geschickt und sie landete in einem Kurheim mit Nonnen und musste dort im Februar bei Schnee und Winterstürmen in Unterwäsche (Hemdchen, Schlüpfer) und nackten Füßen am Strand Frühsport machen, d.h. erst zum Strand gehen, dann Kniebeugen usw., anschl. am Strand lang joggen, dann zurück, waschen, dann erst gab es Frühstück in Form von Haferschleim. Sie hasst heute noch schwargekleidete Nonnen, jeglichen Zwang und Haferschleim. ![]()
Ich war nur mal 3 Tage auf der Isolierstation wegen Gelbsuchtverdacht, da war ich 4. Ich durfte meine Eltern nicht sehen. Zum Glück gab es eine (!) Schwester, die mich tröstete. Ich war extrem untergewichtig (Frühchen). Sie haben mir das Essen reingestopft, bis zum Erbrechen. Sie haben mich ans Bett gebunden, da ich nicht aufstehen sollte. Der Gelbsuchtverdacht war schnell aus der Welt, ich musste trotzdem drin bleiben. Der Arzt hat dann meiner mutter dringend eine "Kur" angeraten, damit ich mal esse. Ich habe wohl so gezittert und war ausser mir, dass meine Mutter abgelehnt hat! Allein von diesen 3 Nächten hatte ich jahrelang Alpträume und Verlassensängste! Ich kann mir kaum vorstellen, wie es Kindern geht, die 6 und mehr Wochen fort von ihren Eltern sind. Und das stellenweise noch im Kleinkind- bzw. Grundschulalter! mein Gott, heutzutage überlegt man, ob man den Süßen zumuten kann, mit der KiTa 3 Tage ins Landheim zu fahren... Warum jetzt so viele an die Öffentlichkeit gehen? Was muss man denn alles über sich ergehen lassen, wenn man Anzeige erstattet?! Viele sind dem nicht gewachsen! Gut, dass jetzt so langsam alles rauskommt! Sicher gibt es Trittbrettfahrer! Aber der Anteil wird sicher verschwindend gering sein! Gerade bei sex. Missbrauch kommt es vor, dass sich die Persönlichkleit spaltet bzw. das Geschehene so tief verschlossen wird, dass es den Betroffenen selbst gar nicht bewusst ist! Eine Bekannte von mir begab sich in Therapie, wegen Beziehungsproblemen. Heraus kam, das sie als Kind sexuell missbraucht wurde... sie wusste es wirklich nicht mehr! Dass diese Dinge jetzt an die Öffentlichkeit kommen, setzt eben einen prozess in Gang, bei dem sich vielleicht zum ersten Mal bei anderen Opfer etwas "regt". Allen Betroffenen wünsche ich Mut und Kraft, ihren Weg zu gehen!
... ja, irgendwie hört man von den Kuren von damals kaum Gutes. Meine Schwester war auch 6 Wochen in Kur. Sie mag keine Tomaten. Auch heute noch nicht. Damals musste sie aber vor dem Tomatensalat im Speisesaal sitzen... vom Mittagessen... bis sie abends ins Bett durfte. - während die anderen draußen bei schönstem Wetter spielen durften. Meine Cousine sollte an Gewicht zunehmen und durfte vom Pudding nur die von den anderen Kindern abgezogene eklige Puddinghautschicht essen. Dabei musste sie würgen und ekelte sich täglich vor dem essen. Ihre kleine Schwester war auch dabei, nässte nachts noch ein und wurde daraufhin eingesperrt und bestraft. Das muss doch die Hölle gewesen sein, oder? Gruß Lusil
ich war mit 5 in einem stinknormalen kh, als mir die mandeln rausgenommen wurden, nachts wurde das zimmer zugesperrt, wenn jemand pipi mußte-bettpfanne. es waren ca. 5 kinder im zimmer, geruch traumhaft. ich hasse verschlossene türen. nicht so schlimm, aber 1972 wohl noch usus.
war ich selbst in kur, und es war wunderschön. liebevolle erzieherinnen, freundlicher umgang, leckeres essen, viel spiel, spaß, baden und bewegung. ich denke sehr gern an diese zeit zurück und wenn ich an diesen ort komme, überfällt mich immer ein gefühl von heimat.
....wer hätte ein Kind glauben geschenkt, kaum einen. Und wenn wurde es unter dem Teppich gekehrt. Und wenn man bedroht wurde, hatte man erst recht angst, was zu sagen. Jetzt als Erwachsener sieht man das anders, aber als Kind konnte man das nicht. Weil man einfach eingeschüchtert gewesen war. Ich kann davon auch ein Lied singen. Jetzt weniger mit Misshandlung sondern mit Missbrauch. Ich verarbeite, dass auch erst jetzt mit einer Therapie. Und ich kann von mir sagen, dass ich vor lauter angst und vor lauter schämen, es keinen erzählt habe. Weder meine Eltern noch jemanden anderen. Und es mir immer wieder hoch kommt, wenn ich in den Medien höre, dass Kinder wieder angepackt worden ist. Ich lerne langsam erst zu verstehen, dass ich falsch gehandelt habe. Aber es ist immer noch ein langer Weg, das alles aufzuarbeiten. LG Claudia
viele Verhaltensweisen, die heute als Missbrauch angeprangert werden, waren früher ganz normale gesellschaftlich akzeptierte Verhaltensweisen und Erziehungsmaßnahmen. Das macht sie zwar nicht besser, sehr wohl kann man im Nachhinein schlecht etwas bestrafen oder jemanden etwas vorwerfen, was nicht verboten war. Zudem finde ich es sehr gewagt, die früheren gewalttätigen Erziehungsmethoden (die nicht nur in katholischen Institutionen, sondern auch von evang. Pfarrern und staatl. Lehrern etc. praktiziert wurden) mit sexuellen Missbrauch in einen Topf zu werfen. Wann immer ich von letztgenannten Fällen höre, finde ich es zum einen sehr seltsam, dass solche Fälle, wenn sie die katholische Kirche betreffen, große Presse bekommen und in den meisten anderen Fällen nur durch eine kleine Randnotiz besprochen werden. Was die Vertuschung der kirchlichen Fälle betrifft, sind die Eltern der Kinder nicht mit daran beteiligt? Warum wird die Wiedergutmachung und Bestrafung des Täters denn alleine der Kirche überlassen (die damit, wie ich zugeben muss, überfordert scheint)? Warum zeigen so oft die betroffenen Familien den Täter nicht richtig an und lassen ihm eine gerechte Strafe zukommen, sondern lassen ihr Schweigen kaufen? Da ist der eigene Stand in der Gemeinde wohl wichtiger als das Wohl des Kindes (und anderer Kinder). Nur, wenn alle die Augen aufhalten und konsequent handeln, können ähnliche Fälle in Zukunft vermieden werden, unabhängig davon, ob es sich um kirchliches Personal oder sonstige Personen handelt, die mit Kindern/Jugendlichen zu tun haben. LG Anda
Ich war 1970 in Kinderkur - und danke heute noch gerne daran zurück! Ich war ein sehr schlechter Esser oder sogar Essensverweigerer (meine Muter hat da immer viel Umstand drm gemacht) und sollte zunehmen. Ich habe nie so gut und viel gegessen wie da - viel Bewegung an der frischen Luft und kein Aufstand darum. Man sollte probieren - fertig. Ich habe da Sachen gegessen, die ich zuhause nie probiert hätte. Nur der gemeinsame Mittagsschlaf (im Riesenschlafsaal (ca. 40 Betten) war gewöhnungsbedürftig. Meine einzige schlechte Erinnerung daran, ist an so ein ekliges lila Zeug mit dem wir abends gurgeln mußten. Es ging also auch damals anders. LG Dorilys
gurgeln ist definitiv zu toppen. wir mussten meerwasser in die hand schütten und durch die nase bis in die gehirnwindungen hochziehen und dann wieder rausrotzen. DAS war ein spaß
(aber das war auch das einzig eklige)
lieber gurgeln! Aber mir hat diese Kur tatsächlich so gut gefallen, dass ich bitterlich geheult hatte, als meine Eltern mich am Bahnhof abholten: "Ich will nicht nach Hause, ich will wieder zurück" LG Dorilys
In den achtigern war ich wieder für sechs Wochen wegen Lungenentzündungen etc auf Langeoog. Ich hatte im Vorfeld natürlich Panik. Aber diese Kur ging, ich würde so im nachhinein sagen Note 3. Zumindest keine weitere traumatische Erfahrung. Sonderbar war es schon, aber auch im Erziehungsstil wesentlich netter. Grüße
allerdings was das ncith in den siebzigern sondern 1885 und 1986.
1885 - da waren die Erziehungsmethoden aber bistimmt noch von anno dazumal...
LG Dorilys
*lach*, hab ich noch nciht erwähnt, dass ich die forumsälteste bin
?
War ca. 70 und 72/73 im Kindersanatorium, habe allerdings nur noch bruchstückhafte Erinnerungen daran. An Mißhandlungen kann ich mich nicht erinnern. Aber es gab schon Dinge, die heute nicht mehr Usus sind. - Das erste Mal wurde ich ins Schwestern- oder Arztzimmer gesteckt, weil ich den Mittagsschlaf boykottierte und stattdessen auf dem Gitterbett ritt.... Ich aufmüpfiges Wesen habe, glaube ich, dort ziemlich gebrüllt (erinnere mich dunkel). - Zum Mittagessen gab es Leberle. Die musste man aufessen, waren aber entsetzlich trocken. Bäh, daran erinnere ich mich noch heute. - Die Eltern durften nicht kommen, sechs Wochen kein Kontakt. Ich habe es, scheinbar, gut weggesteckt. Aber meine Eltern hatten Heimweh (beim ersten Mal), haben mal einen Ausflug gemacht (war nicht so weit weg), sich hinter einem Baum versteckt und uns beobachtet, als wir einen Spaziergang gemacht haben... Positiv: Das erste Mal habe ich richtig Hochdeutsch gesprochen... Negativ: Ich kam als Pummel zurück (ich sag nur Leberle). Alles in allem Glück gehabt, würde ich sagen. LG Schlaflos
Ich war zweieinhalb Jahre alt und die Krankenschwestern ließen mich stets gefühlte drei Stunden auf der Toilette sitzen, damit ich es "lernte". Mir war nämlich zuvor einmal was danebengegangen (wahrscheinlich weil ich alleine nicht rechtzeitig auf die große Erwachsenentoilette rauf kam), woraufhin man mich zwingen wollte, das Malheur zu beseitigen. Offenbar war ich aber dazu nicht imstande, denn zur Bestrafung gab es Anschreien, Nachtischentzug und Einsperren im Gitterbett. Das ist das, woran ich mich erinnern kann. Wer weiß, was da noch alles vorgefallen ist. Meine Eltern waren während dieser Wochen nicht oft vor Ort, da ich in einer Spezialklinik in einer anderen Stadt war. @Katholikenbashers und andere Gutmenschen: Man sollte sofort alle Krankenhäuser schließen. /*Ironie off
Hab ich noch gar nie gehört, keinen einzigen Bekannten, der als Kind auf Kur war. WO war das Usus??? Ich war als Kind ein paar Mal im Ferientagheim, fand's zum Kotzen wegen der vielen Vorschriften (ja, Mittagsruhe und so), und sonst als Kind nur mal bei der Großtante auf Ferien (Bauenrhof - schwärm), und mit meine Eltern fort. Ja, von daher bin ich vielleicht wirklich verwöhnt und würde es auch niemals in Betracht ziehen, MEINE Kinder länger irgendwo hinzuschicken, wo ich nicht ganz sicher bin, dass alles passt - Internat wäre sowieso tabu.
mein mann hatte asthma, der war als kind mehr in sanatorien als zuhause.....
Im Krankenhaus war ioch auch mal - leistenbruch. Musste vor der OP ein Abführmittel nehmen, damit der Darm leerer war. Das ging dann blöderweise "daneben" - nämlich auf's Bett der Zimmergenossin. War mit MEGAPEINLICH. Hab gleich alles geschnappt und angefangen, zu waschen. Als die Schwester es mitbekam, hat sie mich getröstet und gesagt, das sei nicht schlimm und sie hätte das doch sauber gemacht. Also auch wieder eine sehr positive Erfahrung - ICH KENNE SOLCHE ZWANGSMETHODEN WIE OBEN BESCHRIEBEN PERSÖNLICH ÜBERHAUPT NICHT.
war auch als Kind 6 Wochen in Kur mit meiner Schwester. Warum kann ich dir auch sagen, war lange Krank und hatte eine schlimme Lungenentzündung gehabt. Wobei ich die Kur auch nicht schön fand. War aber bei mir Heimweh gewesen. LG Claudia
Das mit den sechs Wochen war üblich, damals in den siebzigern Meine Eltern dachten, es wäre okay gewesen. Sie setzten mich mit einen Schild um den Hals in den Zug und nach zwei Stunden Fahrt setzte mich der Schaffner vor die Tür. Das so etwas nicht förderlich ist für ein Kind ist glaub ich klar. Wie schon gesagt, ich habe eine Menge Macken. Das größte Problem, das ich jedoch daraus habe, ist, so wie ich es heute sehe, das meine Eltern nicht auf die diktierten Hilfeschreie reagierten. Ich war fün, dufte nicht telefonieren, kein besuch und konnte nicht scheiben. Die einzigste Kommunikation war Post und die wurde natürlich zensiert. Meine Eltern wussten nicht, was wirklich geschah und ich war in jeder Hinsicht erschüttert, das meine Eltern mir das antaten und mir nicht halfen . Ich wandere immer irgendwie auf einen schmalen Grat. Grüße
also ich war zweimal in kur, mitte der achziger, und alle kinder waren sechs wochen dort (ich natürlcih auch). anlass waren asthma, neurodermitis, heuschnupfen - es hat mir SEHR gut getan. vielleicht waren die kassen da noch großzügiger?
ich war mit 8 Jahren auch zur Kur, meine damals 11 Jährige Schwester war mit, aber wir haben nicht viel gemeinsam dort gemacht. Ich habe sehr wenig Erinnerungen an die 6 Wochen dort. Ich glaube es war früher vielleicht auch eine "Modeerscheining" die Kinder für 6 Wochen auf "Kur" zu schicken...
wessi, falls das was zur sache tut. und ziel der reise war amrum - damals noch ncith von touristen überströmt. ein traum.
Ich war knapp 5 Jahre alt, als ich 6 Wochen nach Obermeiselstein musste. Es war die Hoelle. Ich habe vor 3 Jahren mal die Kurverwaltung dort angemailt und habe eine nette Antwort bekommen. Ich habe auch gelitten wie ein Hund dort. Jede Nacht habe ich eingenaesst und wurde dafuer bestraft. Gruss Claudia
Hallo, ich habe auch meinen 5. Geburtstag alleine in Kur gefeiert. Wenigstens war mein Bruder dabei. Ich wurde an den Haaren ins Bett gezeert, ohne Schneeanzug in den Schnee geschickt, musste mein in den Teller erbrochenes wieder aufessen. Mehr weiß ich nicht mehr. Motiviert und aufgebaut worden bin ich jedenfalls nicht. Zuhause war es jedenfalls auch nicht besser. Selber immer schön zugeschlagen aber wehe, ein Fremder hat es gewagt, die Kinderchen zu ärgern. Der konnte was erleben. Meinen Kindern würde ich so etwas nie im Leben zumuten wollen. Allein die lange Trennung von den Eltern wäre für meine Kinder der pure Horror.
Hallo, War auch Ende 69 dort und habe einiges erlebt.
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