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Mein Liebling Mixa...

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...knickt ein. Er hat jetzt gestanden, dass er Ohrfeigen gegeben haben KÖNNTE. Aber nicht schlimm. Er meinte nämlich, dass Ohrfeigen sowieso keine körperliche Gewalt seien. ...und Frauen keine vollwertigen Menschen...das sagte er nicht, vermittelt/meint er aber. (er schlug v.a. Mädchen, laut Presseberichten).


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Ohrfeigen sind keine Gewalt. Frauen sind weniger wert als Männer. Homos sind krank. Nichtchristen sind verblendet. Sexueller Missbrauch ist eine Ausgeburt des weltlichen Daseins mit all seinen Verlockungen. Verhütung ist Teufelswerk, 1.Eigentlich wundert es mich, dass es noch Menschen gibt, die gegen solche Moralvorstellungen nicht aufbegehren in unserer heutigen aufgeklärten Welt. 2. Wenn heute eine "Glaubens"gemeinschaft vom Himmel fällt, die GENAU solches predigt, würde man diese auf das schärfste verurteilen, denn sie bewägt sich diametral gegen die Werte, die sich dieses Land in einem langen, aufwändigen und schmerzhaften Prozess erarbeitet hat.


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Bei der Generation 50+ (und das sind nicht grad wenige) würdest du bei einer Umfrage, welche Punkte zumindest teilweise korrekt sind wohl mit den Ohren schnackeln, was da rauskommt. Leider.


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sagen wir mal lieber 70+, denn meine Eltern sind auch 50+ und.....ja, ich werde alt , das ist mittlerweile doch echt die Flowerpowergeneration, und DIE haben Sachen gemacht........... , da wollen wir mal gar nicht dran denken......


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Es gibt in der Flowerpower-Generation aber eben nicht nur Flower-Power. Sondern auch sehr viele sehr "Konservative". Na ja, und meine Mutter würde sicher auch einige der Punkte bejahen (gut, die ist aber auch schon 70+, insofern hast du wieder recht)


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Ich denke, manchen Menschen kann man es vielleicht gar nicht verübeln, so zu denken. Das hängt ja viel mit deren Vergangenheit, der Erziehung und der allgemeinen Sozialisation zusammen. Man darf auch sicher nicht ausser acht lassen, dass diese Werte zu der Zeit, in der diese 70+ aufgewachsen sind, uneingeschränkt und umfassend Geltung besaßen und man sich schwer von dem lösen kann, was einen in jungen Jahren geprägt hat. ABER die katholische Kirche ist eine insofern meinungsbildende Institution und trägt demgemäß meiner Meinung nach eine gewisse gesellschaftliche Verantwortung. Diese nimmt sie nicht wahr, indem sie solche Thesen vertritt. Entweder sie ändert ihre Dogmen oder sie wird irgendwann ohne Mitglieder dastehen. So Gott will.


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Das seh ich ein wenig Anders. Vorweg (bevor man mich wieder missversteht): ich selbst stehe nicht hinter diesen Aussagen und finde sie auch unter aller Kanone. Ich bin zwar Kirchenmitglied (evangelisch), aber nicht in dem Sinne gläubig. Warum ich nicht austrete, weiß ich selber nicht. Alte Gewohnheit. Jetzt aber zum Thema: ich finde, dass eine Kirche nicht ihre Glaubensvorstellungen an den Zeitgeist anpassen kann. Entweder, man glaubt und sieht seine Thesen (von Gott gegeben, immerhin) als universelle Wahrheit an (dann sind sie unveränderbar), oder man befindet sich in einem mehr oder minder lockeren Verein, der fröhlich aushandelt, was man denn heute mal "glauben" sollte. Glaube ist nicht verhandelbar. Wenn man an das nicht glaubt, was die Kirche vertritt, dann steht es einem frei, das zu tun. Veränderungen zu erwarten, damit es besser in die eigene Weltanschauung passt, ist naiv.


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Zu sagen, Homos sind krank (als Beispiel) hat nichts mit GLAUBEN zu tun. Sondern mit Hetze und Verleumdung einer bestimmten Gruppe von Menschen. Sexuellen Missbrauch zu rechtfertigen und/ oder zu decken (eine STRAFtat) hat ebenfalls nichts mit Glauben zu tun, sondern mit Strafvereitelung. Die Kirche bewegt sich nicht in einem rechtsfreien Raum. Auch sie hat sich an die Regeln hier zu halten.


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sind halt auch fast alle überwiegend 70 +. Was will man denn da erwarten? Wir haben einen "jungen" ( 40+ ähm, räusper..) Priester in der Gemeinde (bin selber ev., kenne ihn aber etwas), der hat Gott sei Dank auch andere Ansichten. Aber der steht halt nicht an der Kirchenspitze. Bis er da vielleicht mal hinkommt, sind seine heut vielleicht modernen Ansichten auch schon wieder antiquiert. Die Kirche wird also IMMER die Ansichten eines (durchaus nicht kleinen) Teils der Gesellschaft vertreten - nämlich der Älteren. Deshalb wird sie sicher auch nie ohne Mitglieder dastehen. Hast du mal Illiminati gelesen von Dan Brown? Der Camerlengo äußert da mehrfach sehr interessante Thesen zum Sinnder Kirche und des Glaubens. ( Dass er letztendlich der "Schurke" ist, passt da zwar iwie nicht dazu, die Ideen snind aber trotzdem bedenkenswert.)


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...und so unumstößlich können ja die Glaubenssätze nicht sein, denn immerhin gibt es viele verschiedene Interpretationen der Bibel. Ausserdem kann man ja wohl nicht ausser acht lassen, dass die Bibel vor langer Zeit aufgeschrieben worden ist und die Geschichten der Bibel noch viel älter sind. Von daher muss es ja zulässig sein, die Kernaussagen der Bibel an die Gegebenheiten der heutigen Zeit anzupassen.


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Nien, vielleicht werde ich es mal lesen. Für mich wichtig is aber noch, dass GLAUBE und KIRCHE nicht notwendigerweise zusammengehören, von daher meine ich mit dem, was ich schreibe, nicht die Menschen, die an einen Gott glauben. Ich meine die KIRCHE als Institution.


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das ist keine Generationsfrage ...denn auch der 40 j. Lehrer der hinter meiner Schwester her ist, will die Prügelstrafe in Schulen wieder einführen (das sagt er natürlich nur leise) und als mein Sohn letztens mit dem Stuhl kippelte hat eine Lehrerin den Stuhl nach vorne gestoßen und über längere Zeit die Lehne nach vorne gedrückt, sodass mein Sohn gegen die Tischkante gedrückt wurde. Das tat weh, aber Ohrfeigen sind ja verboten, da muss man sich anders behelfen


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Ich weiß jetzt nicht wer von dem Verein das war, und wer sich alles hinter diese Aussage stellt, aber interessant war es zu hören, daß auf gar keinen Fall das Zölibat an Kindesmißbrauch (anscheind geht es nur um Jungs) Schuld sei, sondern NATÜRLICH die böse Homosexualität, die Priester dazu treibt....ich seh schon, die Täter landen sicher nicht vor Gericht sondern bekommen im herkömmlichen Sinne der kath. Kirche den Teufel ausgetrieben.....wenn das nicht fruchtet wird gesteinigt. Die bösen Schwulen sind aber auch an (fast) allem schuld....


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Das ist echt der Knaller. Hab da neulich mal ein Video auf Spiegel-Online gesehen. Kopfschüttel...Mittelalter ist ein Sch... dagegen.... http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,683075,00.html


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ich habe den Artikel nicht gelesen, aber es geht ja um diesen offiziellen Exorzisten. Da bin ich mir nicht wirklich sicher, wie sehr die Kirche tatsächlich dahintersteht, aber ich denke, sie steht gar nicht dahinter. Das liegt daran, dass viele Gläubige aber an so einen Sch... glauben und denen ist das dann eine psych. Hilfe, diese Austreibung wirkt ähnlich wie ein Placebo. Das ist genauso wie bei der kath. Kirche in Afrika oder ganz krass in Südamerika halt regionale Gewohnheiten in den GD einfließen, z. B. Predigten in Extase. Das ist einfach angepasst und man könnte es Mittelalter nennen, aber gäbe es das nicht, käme niemand. Genauso hier, "Teufel" ist nunmal eine gläubige Sache für die sich die Kirche zuständig fühlt und Teufelsaustreibung ist dann ein kleiner möglichst unpopulärer Bereich den es aber trotzdem geben muss, weil manche halt an sowas glauben.


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das versteh ich nicht wirklich. Wenn die Kirche hier ihr Fähnchen nach dem Wind dreht, weil "manche halt an sowas glauben", warum tut sie das nicht bei den ganz großen weltanschaulichen Themen und Anschauungen auch? Waum toleriert sie dann nicht Homosexuelle, weil manche es halt einfach sind oder schafft das Zölibat ab, weil es einfach total veraltet ist und kein moderner Mensch mehr dahinter steht? Aber so ein Schwachsinn wie Teufelsaustreibung wird kirchlich praktiziert und unterstützt?


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ja, schwachsinnig, aber ich denke, das ist ganz simpel so, weil das Wort "Teufelsaustreibung" heißt und die Kirche für Teufel, Himmel, Gott, Hölle zuständig ist natürlich sind die anderen Themen, denen ich das Thema "Kondome" als Priorität 1 voranstelle, wichtiger. aberaberaber.... Ich bin nicht der Vatikan, ich habe nur Vermutungen, einen Exorzisten müssen die wohl wirklich stellen und bei den anderen(modernen) Themen denkt die halbe Priesterschaft eh, dass man sich darüber hinwegsetzen sollte, nur das Oberhaupt auf Erden darf ja nicht die früheren inzwischen geheiligten Oberhäupter in Frage stellen und das tut er ja wenn er die Themen moderner behandelt. Leider gibts aber immer noch zuviele Gläubige die richtig glauben und tun und zuwenig Leute die sagen: "das geht Dich nichts an, ich mache und Deinen veralteten Segen brauch ich nicht um glücklich zu sein und mit Sünde hat das überhaupt nichts zu tun"


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Hallo! Meine Eltern sind 75 und 81 und auch für sie, sind solche Dinge unvorstellbar und furchtbar. Kommt sicher auf mehrere Dinge an, als aufs Alter und die Generation. LG Traude