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kommt jetzt das heimweh?

kommt jetzt das heimweh?

dr.snuggles

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das kindchen ist jetzt seit drei monaten in berlin. es lief alles überraschend komplikationslos. neue stadt, neue bude, neue kita, alles ohne papa hat oskar prima gemeistert. heute sagte er im bus zu mir: "wollte ich eigentlich nach berlin ziehen?" ich fragte, wieso? er: "ich glaube, ich will wieder nach erfurt." er ist unglücklich, der arme junge. begründete das aber mit dem papa-vermissen. es gibt nur drei optionen zum glücklichsein, sagte er: "nach erfurt ziehen, ice fahren oder mal fliegen!" zum glück, dass weiß er aber noch nicht, fliegt papa mit ihm nächsten samstag ne woche nach spanien. vielleicht ist dann alles wieder gut... hofft snuggles


Mitglied inaktiv

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Das ist doch auch irgendwie normal... Jetzt setzt sich bei Euch der Alltag fest, es ist nicht mehr alles neu und aufregend. Ich denke, wenn er seinen Vater hin und wieder sieht, wird er sich zusehens an "Berlin" gewöhnen. Viele Grüße Steffi


Abb

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Antwort auf Beitrag von dr.snuggles

Hallo Snuggles, auch wenn ich Gefahr laufe, mich in die Nesseln zu setzen, muss ich dazu was los werden. Du schreibst ja selber, es ging _überraschend_ gut. Er scheint außerordentlich anpassungsfähig zu sein, Dein kleiner Oskar und sicher wird es hier viele geben, die Dich beruhigen und Dir sagen, das sei alles normal, man kenne das ja... Ich habe Deine Geschichte schon seit geraumer Zeit verfolgt und sitze quasi permantent auf meinen Fingern... Warum musste denn Oskar unbedingt mit aller Macht mit nach Berlin? Auch wenn er es wollte, Du hättest die Verantwortung übernehmen müssen und ihm sein Umfeld nicht nehmen dürfen! Versetz Dich mal in seine Lage - was hatter er vorher und was bleibt ihm jetzt? Eine ganz, ganz lang offene Kita, eine angespannte, oft gehetzte Mutter und ab und zu den Vater am Wochenende. Dazu eine fremde Umgebung, in der ich nicht tot überm Zaun hängen möchte (rein subjektives Empfinden einer Ex-Kreuzbergerin) und ein bisschen Quality-Time mit Mama. Ich habe den Eindruck, dass Du keine wirklichen Prioritäten setzen kannst und deshalb immer alle mitschleifst, ohne Rücksicht auf Verluste. Du wolltest diese Jobchance und Du hast sie genutzt. Soweit so gut. Meiner Meinung nach das einzig Positive an der ganzen Sache. Aber es erscheint mir unglaublich übers Knie gebrochen. Letztendlich hört man Dich in erster Linie jammern. Du bist eifersüchtig, Dein Kind funktioniert nicht richtig, Deine Mutter wagt es, sich nicht Deinem straffen Zeitplan zu unterwerfen, welch Frevel! Für mich einfach komplett unverständlich - Du müsstest doch sooo glücklich sein! Toller Job, Wohnung gefunden, Kita gefunden, keiner muckt richtig auf - weder Freund noch Kind legen sich quer - wo bleibt nun das Glück? Weißt Du, ich fand Dich und Deine Beiträge monatelang richtig sympatisch und wahrscheinlich bist Du das im wirklichen Leben auch. Mit Sicherheit werde ich auch gleich für meinen Beitrag zerhackt und mir wird gesagt, wie toll und so Du bist im wirklichen Leben... Fans gibts ja genug. Aber ja, das kann alles sein. Die Quintessenz Deiner Beiträge ist für mich jedoch eher die, dass da ein verwöhntes kleines Mädchen sich ums Verrecken selbst verwirklicht und alle müssen diese Entscheidung mit tragen, ohne dass es ihnen selbst dabei gut geht. Ich bin der Meinung, dass Dein Sohn nicht von Heimweh im landläufigen Sinne geplagt ist, sondern dass er eine Art Weltschmerz und Sehnsucht hat nach dem, was er hatte, bis seine Mutter auf die Idee kam, Berlin wär toll... Sollte ich Dir persönlich mit meiner Meinung zu arg auf die Füße getreten sein, war das keine Absicht. Du wolltest Antworten - dies ist meine. Alles Gute weiterhin Susi


dr.snuggles

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in deinem beitrag steckt auch wahrheit, aber nicht ausschließlich. ich habe die kritik gerne gelesen, schreibe hier nicht, um ausschliesslich positives feedback zu bekommen, son unfug. genau so was wie deinen beitrag will ich ja auch lesen und es wird mit sicherheit niemand dagegen sprechen (was für fans überhaupt). rechtfertigen werde ich mich jetzt nicht (doch, ein bisschen, du liegst z.t. zum glück falsch) - lieber ein bisschen denken. grüßt snuggles


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liebe abb, wenn du snuggles beiträge gelesen hättest, wüßtest du, daß sich nicht wirklich viel geändert hat, außer der stadt und der qualität des jobs von snuggles, was sich ja nicht wirklich auf ein kind auswirkt. snuggles hat in erfurt schon vz gearbeitet und tut es in berlin. das kind ist in erfurt in die kita gegangen-in berlin ebenso. der vater, gut, er ist nur am woe da, aber ein kind muß mit solchen veränderungen klarkommen, denn es gibt auch einige väter, die auf montage gehen und auch nur am woe da sind. da wird dann nichts vorgeworfen, väter dürfen. und nicht zu vergessen: der kleine ist wirklich noch klein, ein alter, in dem kinder schnell vergessen und m.e. mal eben was dahinplappern, mit dem heimweh etc. und ja: ich kenne snuggles und habe es generell dick, wenn frauen vorgeworfen wird, daß sie nicht immer und ständig nur an die kinder denken, sondern auch mal etwas mutterunpopuläres tun, nämlich einen besseren job suchen, der mit einem umzug verbunden ist. eine mutter macht sowas nicht. herr und frau snuggles haben sich das gut überlegt. auch zum wohle des kindes.


dr.snuggles

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außer mit dem verwöhnten mädchen... purer egoismus kann niemals siegen (tocotronic?). aber es war die ganze zeit die fragestellung, wie verkraftet das ganze ein kind! jetzt scheint etwas zu kommen, davor hatte ich schiss und werde mein bestes geben, mit ihm zusammen dadurch zu segeln. wind ist genug da! zum glück(lichsein)


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Antwort auf Beitrag von dr.snuggles

ich finde es ja gut, wie ernst du dein kind nimmst, aber ich denke, man sollte nicht immer alles gleich für bare münze nehmen, was sie MAL so von sich geben. nur weil du ein schlechtes gewissen hast, das du in meinen augen nicht haben mußt. warum soll er es nicht verkraften? millionen kinder müssen umzüge verkraften und/oder daß väter nicht 100% aller zeit da sind. meine tochter weinte gestern im hort, weil ihre oma tot ist. sie kannte sie nicht einmal, weiß es aber, daß sie gestorben ist und wir waren am sonntag auf dem friedhof, dort sah sie traurige menschen. muß ich jetzt davon ausgehen, daß mein kind es nicht verkraftet, daß ihre oma tot ist?? sicher nicht.


Abb

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Antwort auf Beitrag von dr.snuggles

Hallo Snuggles, ich hatte ja geschrieben, dass ich Dir nicht wirklich auf die Füße treten will. Aber Du siehst die Fans trampeln und sich vor Dich werfen, oder? Nicht, dass Du das nötig hättest. Deine Reaktion finde ich gut und hatte auch gehofft, dass sie so ausfällt. Ich finde nicht, dass Kinder alles "wegstecken" müssen und Dein Sohn spricht so offen zu Dir, weil er Dir vertraut. Das jetzt weg zu drücken, weil Kinder da durch müssen, halte ich für falsch. Du musst Dich in keinster Weise vor mir oder anderen außenstehenden Personen rechtfertigen. Und nein, ich missgönne keinem und keiner eine (zeit- und arbeitsintensive) Karriere - ich denke jedoch immer auch an die Kinder und finde, eine Familie ist so glücklich wie das schwächste Glied in ihr. Wenn das ein Fehler ist oder mich als was auch immer outet, okay. Bin ich eben was auch immer. Möglicherweise habe ich Passagen meines Beitrages ein bisschen überspitzt ausgedrückt... Du kannst damit umgehen, denke ich. Und dass die üblichen Verdächtigen nun gleich wieder die Emanzipationskeule schwingen, war zu erwarten. Jeder wie er mag. Alles Gute Susi


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Susi, nach deiner Meinung sollten also alle Eltern ab der Geburt eines Kindes am selben Ort kleben bleiben? Wie irreal, auch wie statisch für die Kinder. bevor deine Finger erkalten, setz Dich wieder drauf.


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Und noch was, Susi, den Begriff Emanzipation als Keule und Waffe zu schwingen, ist primitiv und bringt niemanden weiter.


streepie

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Und das wirft auch die Frage auf - muss das Kind unbedingt bei der Mutter sein? In Erfurt waere er in der vertrauten Umgebung geblieben... aber halt ohne Mama, die er dann wahrschein schmerzlich vermisst haette. Aber bisher hat doch alles gut geklappt - da werdet ihr das auch meistern (und mit Papa eine Woche Spanien ist doch auch nicht schlecht. Wobei es mit Papa und Mama noch besser waere). LG Connie


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und diese haben sich snuggles und dbfdw sicher auch gestellt und eben so entschieden. ich krieg echt ein hälschen, weil solche aussagen implizieren, daß eine räumliche umorientierung schädlich für ein kind ist. und das ist MURKS.


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Ich seh's wie vallie - nicht dramatisieren, ernst nehmen aber nicht ZU ernst. Was meine Kinder manchmal raushauen... Fragen wie "Wollte ich eigentlich nach Berlin?" kann man auch mal mit "Klar, das haben wir alle zusammen so überlegt." beantworten. Schlechtes Gewissen der Eltern macht m.E. Kinder eher unsicher als so "nebensächliche" Dinge wie Umzug oder Fernbeziehung. Lg Fredda P.S. Ich erkenne in snuggles Postings jetzt auch kein verwöhntes Mädchen, und es ist doch für Oskar ein tolles Vorbild, wenn die Eltern so kreativ beim Chancen Ergreifen sind - wir wollen doch sicher alle den Kindenr nicht beibringen, leicht unzufrieden in Mittelmäßigkeit auszuharren oder so ähnlich.


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frechheit das mit dem verwöhnten mädchen. eine logische konsequenz wäre ja: man muß immer da bleiben wo man ist. am selben ort, im selben job oder nichtjob, beim selben mann egal ob immer geliebt oder nicht..... man darf kindern niemals eine veränderung zumuten. am besten sie saugen noch 18 jahre an der mutterbrust.


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Hm, also ich werf mal folgendes ein: räumliche Umorientierung ist sicher nicht das Problem, sondern eher die Tatsache, dass niemand Vertrautes da ist, und das den ganzen, für ein kleines Kind seeeehr langen Tag. Klar, Kita ist toll aber irgendwann ist auch mal gut und Kind sehnt sich eben nach Mama, Papa, nach "zu Hause". ALLES geht halt nicht. Super Job, geile Stadt (für mich wäre Berlin als Wohnort Horror). Der Preis: Kind muss outgesourced werden, Fernbeziehung zum Papa/Mann. Auch ´(und gerade) an einem kleinen Kind KANN sowas nicht spurlos vorbeigehen. Nix da mit: der steckt das schon weg. Höre die Signale von Kind: es sagt, was es fühlt, nicht weils gerade langweilig ist. So einfach gehts nicht.


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Ja, so als verhärmtes Mütterchen in der Kittelschürz und wenn die Kinder dann endlich geflohen sind, sagen: "Du mußt mir doch dankbar sein."


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Doch - Kinder sagen auch so was mal eben so, sicherlich, weil sie es gerade so fühlen, aber das kann auch nur so ein durchhuschender Gedanke sein. Mein Mittlerer sagt schonmal, er hasst seinen großen Bruder. Und dann gehen sie und bauen was Kompliziertes zusammen. Oder so. Meine Kleine weint, weil die Babysitterin umgezogen ist. Dann finde ich das mit ihr zusammen einen Moment traurig und dann ist es vorbei. Menschen kompensieren ganze Tragödien - und hier liegt ja wohl keine Tragödie vor, nur ein ganz normaler Prozess im Leben.


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das wäre/war in erfurt aber das gleiche. die mutter ist in berlin nicht weniger für ihn da, sondern genauso viel oder wenig, wie man es sehen will. wenn er die kita innerhalb erfurts wegen umzugs gewechselt hätte, was wär denn dann gewesen? auch so ein rabenmutteraufschrei?? und vielleicht dbfdw fernfahrer geworden wäre? papa´s dürfen, mama´s nicht.


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Mein Vater z.B. fragt auch immer, wie Herr Fredda mit den Kindern zurechtkommt, wenn ich länger weg bin - wie ich das hinkriege (und ich bin ja faktisch fast alleinerziehend, weil Herr Fredda eben so selten zuhause ist, auch den den WEn) hat er noch nie gefragt. Deshalb gönne ich mir gerade die Reisen, Workshops und Seminare etc. - dann klappt alles wunderbar und es zieht auch der älteren Generation mal ein bißchen den "Papas dürfen" Zahn.


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Boah, komm vallie, das hat nix mit Rabenmuttergeschrei zu tun. Snuggles kam auf den Gedanken, Osselchen könne evtl. doch Heimweh haben, eben weil ihr Mutterherz wohl doch sieht, dass es NICHT so einfach geht das Kindchen alles super mitmacht. Warum wohl, schreibt sie hier permanent ? Würde sie dazu stehen, dann wäre das überflüssig. Oder hat sie während der Arbeit zu viel Leerlauf und macht es aus Langeweile ? Wohl kaum (hoffe ich), sonst könnte sie diese wertvolle Zeit eher mit dem Kind verbringen. Vielleicht braucht sie auch mal solche Kommentare, um ein bisschen zurückzuschrauben mit der Karriere und vielleicht spielt sie ja auch schon mit dem Gedanken und traut sich nicht, weil sie dann von euch als "Hausmütterchen" abgestempelt wird. Ich fände es aber sympathisch !!


streepie

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Ein Wechsel innerhalb Erfurts haette allerdings nur eine neue Kita bedeutet, nicht die Trennung vom Papa... Trotzdem scheint auch in der heutigen Zeit noch in den Koepfen vieler zu stecken, dass die Mama gefaelligst zuhause zu bleiben hat, und sich um's Wohlergehen des Nachwuchses und des Ehemannes zu kuemmern hat. Ist in anderen europaeischen Laendern anders... Mein Toechterchen wurde uebrigens vor 8 Monaten von Stellenbosch nach Paris verpflanzt (zum Glueck mit Papa) - das ganze ist nicht so einfach gewesen, und sie kann sich noch nicht so gut ausdruecken wie Oskar.


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weil ihr von manch mensch eingeredet wird, daß ihr kind unglaublichen schaden nimmt, wenn es eine mutter hat, die vz arbeitet. DAS ist der punkt, nicht erfurt, nicht berlin. ich finde es toll, wenn man sich in seinem job weiterentwickeln kann und auch will! das geht nämlich auch mit kindern!!! permanent ist ja wohl leicht übertrieben....skywalker!


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Antwort auf Beitrag von streepie

nun gleichzeitig darauf bestanden hätte, fernfahrer zu werden? ich denke, es ist eine frage der zeit, bis dbfdw auch in berlin angesiedelt ist. das leben ist halt manchmal nicht immer rama und man kann sich auch im aufschwung die jobs nicht immer aussuchen. er ist ja nicht aus jux und dollerei in erfurt ( mindestens so grausam wie berlin ) sondern weil noch keine stelle frei.


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weiterentwickeln geht schon, aber wenn ich nunmal ein Kind habe, dann bin ich auch verantwortlich, dass meine Entwicklung nicht höher gestellt wird als die des Kindes. Das hat ja nix damit zu tun, dass sie als Frau eben diesen Job hat. Sondern damit, dass auch der Papa nicht für das Kind da ist (also Rollentausch).Oder Oma oder eben eine feste Bezugsperson. Das Kind ist 4, nicht 14 !!! Wenn die Männer immer so skurpellos hingestellt werden: Immerhin wissen die dann, dass in dem Fall die Mama für das Kind da ist (ich rede nicht von 24 h, ich arbeite selber wieder seit die Kids 2 Jahre alt sind) aber auch nicht nur am Tag eine Stunde bis es ins Bett geht. Will sagen: wenn die Eltern nicht da sind für das Kind dann sollen sie gefälligst dafür sorgen, dass jemand anders (und damit meine ich nicht eine Kita) für sie da ist und die Familie ersetzt. Oder sich einen Hund anschaffen und kein Kind.


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Und warum gilt die KiTa nicht als "jemand anders"?


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ich fasse zusammen: eine frau darf sich also nur beruflich weiterentwickeln, wenn sie am gleichen ort bleibt ODER der vater mit an den anderen ort zieht. oder: sie darf sich dann nur allein weiterentwickeln. eine frau darf sich auch zb nicht trennen und dann vz arbeiten und in eine andere wohnung ziehen. denn dann hätte sie sich einen hund anschaffen müssen. denn all das ist zuviel für ein kind. wundervoll. eben, das kind ist 4, vergisst rasend schnell, sowohl daß papa mal jeden abend da war ( was er meines wissens aus schichtgründen auch nicht war ), als auch, wo es mal gewohnt hat. und eine bezugsperson bleibt eine bezugsperson, denn der papa ist ja auch mal da. o mann, alle getrennten kinder haben einen schaden. alle. immer.


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das wärs. Die Woche über kann man sich als Eltern nur auf sich selbst konzentrieren, und am Wochenende geniesst man die Kinder.... aha. Kita als Elternersatz ? Schön wenn das manche so sehen. Meine Kinder haben auch keine Vollzeitmama, ich arbeite 30 h die Woche. Und für meinen Kleinen (3,5 Jahre) ist so ein Kigatag schon verdammt lang. Und er geniesst es, daheim seine Ruhe zu haben, und sucht meine Nähe. Ob es so einem kleinen Kind genügt, abends noch kurz mit Mama zu essen und dann ab ins Bett.... dafür habe ich jedenfalls kein Kind bekommen.


Häsle

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Hat ihm vielleicht jemand (bewusst oder unbewusst) einen Floh ins Ohr gesetzt? Bei meiner Tochter bricht auch manchmal die Welt zusammen, wenn Leute (vor allem die Oma) irgendeinen pseudo-psychologischen Müll ihr gegenüber ablassen. Da ist sie dann tagelang "todtraurig", weil sie keine Geschwister hat, weil die Mama ja ach so viel arbeitet (und auch noch abends weggeht), weil Omas Katze vor drei Jahren überfahren wurde, etc. Dass Oskar seinen Vater vermisst, ist logisch. Aber da tut ihr ja eh schon alles, was möglich ist, oder? Haltet einfach noch ein bisschen durch, das wird schon wieder besser, für euch alle.


streepie

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weil das doch FREMDbetreuung ist.... (und die Kinder ja keine enge Beziehung zu jemandem aufbauen koennen, der zur Kernfamilie gehoert)


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nochwas, meine tochter ist 15, sie würde mich würgen, würde ich auch nur ansatzweise 5km von ihrem zuhause ( seit 10 jahren ) wegziehen wollen. für sie wäre es 100x schlimmer als vor 12 jahren, als sie in 2 jahren 3x umziehen mußte und auch eine bezugsperson verloren hat ( meinen exmann ). ebenso gilt das für mich, die ich mit 18 umziehen mußte und mein vater nicht mitzog. deswegen sehe ich es in so jungem alter leichter, mit veränderungen, die einem das leben so bietet, klarzukommen.


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DAS ist der Unterschied. Und natürlich haben BEIDE ELTERN auch wenn sie sich trennen dafür zu sorgen, das ein Kind das so gut wie möglich verkraftet. Snuggles HATTE eine Wahl, das Kind nicht. Jetzt hör ich auf, denn meine Kinder sind nicht outgesourced, und ich WILL mich mit ihnen beschäftigen (gott was bin ich für ein Hausmütterchen....)


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du nicht. du ( und ich auch ) haben das glück und du auch den wunsch, mit einem tz-job und einem mann rumzukommen. andere wollen und können das halt nicht. so sind wir DOCH wieder bei der unsäglichen und bösartigen rabenmutter weil vz-mutterdiskussion. es ist nicht berlin, es ist die pöse pöse vz-snuggles!


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.... warum wäre es okay, wenn die 24-Stunden-Betreuung von Oma geleistet wird aber nicht von der KiTa? Auch in der KiTa hat man Bezugspersonen. Und das Wort "Fremdbetreuung" kotzt mich schon lange an. KiTa-ErzieherInnen sind nicht fremder als eine Oma, die 700 km weit weg wohnt und Blut ist nicht dicker als Wasser, oder so....


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nicht raus. deswegen wirst du frech. neidisch? weil sie karriere machen kann und will??? wir sprechen von zwei dingen: a) umzug b) räumliche trennung vom vater wenn es nihct um karriere ginge, was besonders verwerflich ist, würde kein hahn danach krähen.


streepie

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ich stimme dir voll zu - mein Beitrag war ironisch gemeint - ich habe meine Kinder auch "outgesourct"


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Antwort auf Beitrag von streepie

mein kind ist outgesourced und ich bräuchte es noch nicht mal so lange!!! und der vater ist öfter mal tagelang beruflich unterwegs!!! ogottogott. na wenigstens ziehe ich nicht um.


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Bekannte haben sich getrennt, der Sohn (15)wollte sich nicht entscheiden, zu wem er zieht, sondern wer die Wohnung behält, der Rest war ihm total egal.


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Ich denke, in dem Alter sind die Eltern nicht mehr so wichtig. Da ist der Freundeskreis, die gewohnte/bekannte Schule, der Sportverein.... viel wichtiger. Fumi (14) würde auch nicht mehr ohne weiteres mit umziehen - Temi (9) hätte damit nicht so ein großes Problem. Okay, er ist sowieso der "häuslichere" und mein Mama-Kind, aber auch für Fumi wäre es vor 5 Jahren deutlich leichter gewesen.


dr.snuggles

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Antwort auf Beitrag von Häsle

jetzt mal bitte reflektierter das ganze. was ihr da so reininterpretiert... ja, ich habe aus ego-gründen gewechselt, weil ich a) karriere machen will und b) wieder ein sovial-live haben will, was ich defintiv hier habe. freunde! dbfdw wird nachkommen, sobald er nen job hat. dem kind geht es gut, wir nutzen die zeit, die ebenso kläglich ist wie in erfurt. aber wir nutzen sie hier viel besser! mit freunden, mit spaß, mit unternehmungen. und mit papa. ich bin immer noch felsenfest davon überzeugt, dass das kind trotz langer kitazeit mehr von einer fröhlichen mutter hat, als von einer dauerdepressiven, genervten snuggles. und dem ist der fall. ich jammer nicht, ich will input. mein lebensmodel ist nicht jedermanns sache, und ich höre mir gerne kritik an, es lässt mich nachdenken, bestätigt mich aber meistens in meinem handeln. und das wichtigste: oskar ist ein fröhlicher junge. er denkt viel nach, kann schon reflektieren und soll natürlich auch sagen, was ihn betrübt. und mit dem aktuellen problem habe ich die ganze zeit gerechnet. jetzt ist es da und ich muss agieren. wie, weiß ich noch nicht. aber bestimmt nicht mit umzug zurück... danke für eure meinungen. kommt mich besuchen! snuggles


Treva

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Antwort auf Beitrag von dr.snuggles

meine schwester ist vor längerer zeit aus beruflichen gründen nach österreich umgezogen, da waren die beiden großen 3 und 5 jahre. die kinder kannten dort niemand, am anfang war das heimweh riesen groß, heute sind beide erwachsen, studieren beide und können sich kaum noch an die zeit hier erinnern. österreich ist schon lange ihre neue heimat geworden. die erinnerungen verblassen und auch für dein osselchen wird berlin bald sein zuhause sein


streepie

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Antwort auf Beitrag von dr.snuggles

Vor allem, da dein Kleiner schon so gut reflektieren kann, sollte es kein Problem sein, rauszufinden, warum er meint, dass Erfurt besser ist / war. Wie schon Treva sagte, er wird bald voll und ganz in Berlin zuhause sein, und wenn in absehbarer Zeit der Papa auch noch nach Berlin kommt, dann ist doch alles paletti LG Connie P.S. ich liefere ja auch Rabenmutterfutter - arbeite Vollzeit, Kind ist bei TaMu, und ich bin jeden Monat mindestens 6 Tage auf Dienstreise. Und meine durfte auch noch mit einem Wechsel der Umgebungssprache zurechtkommen ;-)


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Antwort auf Beitrag von dr.snuggles

Kommt mal wieder runter. Vielleicht deuten einige Schreiberinnen Dinge aus meinem Post, die ich nicht hinein gedeutet hatte. Snuggles hat mich verstanden, denke ich. Mehr war mir nicht wichtig. Und dieses Blabla über Hausmütterchen und Emanzen, schwarz und weiß und was nicht noch alles könnt Ihr stecken lassen. Darum ging es doch gar nicht. In diesem Sinne S.