Elternforum Aktuell

kita

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dr.snuggles

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juhuu, hatte doch heute das gespräch in der kita wg ossis eifersucht. die erzieherinnen fanden das verhalten auch seltsam, wollen das thema aber aufgreifen und es sowohl in der gruppe als auch im einzelgespräch angehen. sie rieten auch zur vorstellung beim psychologen, aber das überlege ich mir noch. zudem erzählten sie, dass er ein sehr ernstes kind ist, sehr erwachsen - aber nicht unglücklich, das ist ganz wichtig. und er erzieht, der kleine oberlehrer. das kommt z.t. nicht gut an bei den kids. gestern maßregelte er zwei jungs, die ihn gleich verkloppt haben. er hat sich aber gewehrt. hängt lieber bei den mädchen ab oder spielt auch viel alleine. die erz meinten, er wäre schnell genervt, wenn die anderen themen/aufträge nicht sofort begreifen würden. er kapiert halt flott, merkt sich alles, hört genau zu und hinterfragt alles. irgendwie klangen sie da etwas genervt... das beste war aber, als die leiterin meinte: er ist schon sehr, sehr weit für einen 5-jährigen. er ist 4... jetzt machen wir uns erstmal ein supergemütliches wochenende mit gaaaaaanz viel mama. grüßt snuggles


Leewja

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Antwort auf Beitrag von dr.snuggles

meiner ist ja gerade drei, aber dem Osselchen doch recht ähnlic,h scheint mir (obwohl kein widder sondern löwe ;)) sprachlich extrem weit, dadurch manchem vorschüler total überlegen, der gibt ihm dann eins aufs Mäulchen. spielt auch viel allein und sein "bester Freund" ist derzeit die große Johanna... buchstaben lernt er fleißig und meinte letztens sinnend...hier steht S-A-R (search adn rescue, auf eienm seenotrettungskreuzer in einem buch), das ist genau wie R-A-S- mus, nur andersrum... unsere erzieherinnen haben bonbons von mir bekommen, weil sie nacheigenen angaben noch nie soviel vorlesen mussten und daher spuckemangel hatten ;) sie schlagen sich prima, unsere Jungs, auch wenn die Mamas viel arbeiten (du topst mich ja deutlich, aber ich bin auch viel weg) und wir werden noch mal verflucht stolz auf sie sein! sind wa jetzte schon,ich weiß ;)) Gruß, Jana


saulute

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Antwort auf Beitrag von Leewja

meine Tochter,sie ist jetzt 6, zeigte im Kindergarten ein "auffälliges verhalten" (ich muss über diesen deutschen Begriff schmunzeln, denn er zeigt im semantischen Sinn die ganze historische Bandbreite des gewünschten kindlichen verhaltens - möglichst unauffällig und angepasst), die erzieherinnen haben mir auch sofort zu einem Psychologen geraten. Ich bin brav der aufforderung gefolgt und die sehr erfahrene ältere Kinderpsychologin meinte nach einem einstündigen Gespräch mit Emilia, dass sie ein sehr normales Kind ist, nur sehr weit in ihrem Alter, und deswegen langweilt sie sich und dominiert andere Kinder. Ich muss dazu sagen, dass ich persönlich nicht viel von diesen Diagnosen halte, dass Kinder weiter sind in ihrem Alter. jedes Kind hat seine Schwächen und stärken. In der schule dieses Jahr traten die gleichen Probleme wieder auf, und man riet mir wieder zu einem Psychologen. Ich habe beschlossen, dass ich das nicht mehr mitmache, denn so ein Psychologenbesuch hinterläßt auch bei Kindern Spuren, zumindest bei meiner Tochter, die mich anschließend fragte, was mit ihr falsch wäre. Jedes Kind hat sein Päckchen zu tragen, und wir Eltern stehen ihnen so gut es geht zur Seite, denn niemand kennt unsere Kinder so gut, wie wir selbst. Natürlich können dien Ärzte auf bestimmte seelische Probleme hinweisen, wie es bei meiner tochter war - unsere Scheidung, aber man soll sich auch souveräner sich gegen aller Art Erzieher und lehrer behaupten können, denn es ist so leicht bei Kindern, die man nicht wirklich kennt, alle pathologischen Erkrankungen zu diagnostizieren und sich damit schneller der Verantwortung und der nötigen Kompetenz zu entledigen, als man etwas als Pädagoge da etwas mehr Arbeit zu investieren bereit wäre. sorry für den bitterlichen Ton, aber wir sind an eine Grundschullehrerin geraten, da verlässt mich der menschliche Glaube an die pädagogische Kompetenz. alles gute für den aufgeweckten Oskar. Meine tochter ist übrigens auch sehr erwachsen und bombardierte Lehrer mit den Fragen, denen es gar nicht so in den Kram passt, Tod, Krankheit, gerechtigkeit usw. Grüße Loretta


wauwi

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Antwort auf Beitrag von dr.snuggles

Nachdem, was du hier über deinen Sohn postest, habe ich keine andere Beurteilung erwartet. Ich würde sogar so weit gehen, zu behaupten, dass er recht intelligent und nicht nur sehr weit ist. Nun denn, ein Besuch beim Psychologen erscheint mir deswegen jetzt nicht angebracht, es sei denn, es beruhigt dich. Es gibt nun mal Kinder, die sind von Natur aus anders, erwachsener seit Geburt. Das heißt aber nicht, dass diese Kinder keine svhöne Kindheit hätten, die haben sie, wenn sie so sein dürfen, wie sie sind. Nur, dass er sich als Oberlehrer aufspielt, das darf nicht sein. Er weiß zwar, dass er anderen Kindern in vielerlei Hinsicht überlegen ist, er muss aber lernen, dass es auch für ihn vorteilhaft ist, sich auf andere und ihr Niveau einzulassen. Nicht, damit er nicht verprügelt wird, sondern, um die Erfahrung zu machen, dass man auch mit diesen Kindern Spaß haben kann und manMenschen nach ihrem Charakter und nicht ihrer Intelligenz beurteilt. Im Allgemeinen wird das dazu führen, dass sowohl seine Intelligenz als auch seine erwachsene Art von den anderen nicht nur akzeptiert, sondern auch geschätzt werden wird. Seine Eifersucht finde ich ja nun auch nicht seltsam. er ist Einzelkind, euer Leben hat sich stark verändert. Gib ihm Zeit, unternimm viel mit ihm und anderen Kindern gemeinsam, so dass er erkennt, erkennen muss, dass andere Kinder ihm dich nicht wegnehmen, sondern auch für ihn eine Bereicherung sein können. Schön vielleicht auch, wenn die begleitenden Kinder kleine Geschwister haben, so dass sein eigener Beschützerinstinkt angesprochen wird.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von dr.snuggles

Wir haben auch mal von KiGa-Erzieherin das Wort "verhaltensauffällig" gehört. Sehe es wie saulute, was die Aussage des Begriffes an sich angeht. Mein Mann hat dazu damals nur gesagt "Verhaltensauffällig meint, das Kind fällt dadurch auf, dass es sich anders verhält als andere, und das halte ich für ein Kompliment!" (Und nein, dies ist keine Kritik an "unauffälligen" Kindern; aber an dem, was in unserem Fall an Abweichung von "üblichem" Verhalten vorlag, war an sich nicht negativ; aber das Auffallen selbst wurde von der Erzieherin als negativ warhgenommen.) Wenn dein Kind nicht unglücklich ist, und du mit dem Kind nicht unglücklich bist, braucht ihr für meine Begriffe auch keinen Psychologen.