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Kindernothilfe

Kindernothilfe

Emmasmamma

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Es stand ein Mann von der Kindernothilfe vor der Tür. Ich habe am Montags wenig Zeit, da ich nachmittags mit meiner Tochter zur Therapie muss und ich irgendwie mein Arbeitspensum schaffen muss (dafür hat Erfahrungsgemäß keiner den ich kenn Verständnis, da ich doch zu hause bin und ich doch eh nix zu tun hätte, vor alem als Student. Er: "ich bin von der Kindernothilfe (zeigt Ausweis). Wir haben eine Suppenküche." Ich: "?" Er:"!" Ich: "?" Das hätte Stunden so gehen können. Ich " Sie würden gern Spenden dafür haben?" Er: " Ja." Ich: "Jetzt, ich muss bestimmt was ausfühlen" Er:"Ja, kann ich reinkommen?" Ich" Nö. Ehrlich gesagt nicht, da ich grad arbeite. Ich würde mir das Projekt gern vorher genauer ansehen, Ebenso ihre Organisation. Ich werde mich im Internet genauer informieren und...." Mehr konnte ich nicht sagen, da dreht er sich um und meint, dass er das nicht mehr hören könne und er es satt hätte. Ich "Sorry, aber ich möchte genau überlegen, wo ich die hart verdiente Kohle hinspende und nicht hier zwischen Tür und Angel." Leute, ich habe vollstes Verständis, wenn man für eine tolle Sache ständig abgewiesen wird. Aber dann so einen Fluntsch zu ziehen, weils nicht geklappt hat, find ich auch nicht richtig. Bei uns bekommt die Arche hier in Berlin regelmäßig Sachspenden, in Form von Kleidung, Spielzeug. Mehr geht bei uns grad gar nicht, aber dafür muss ich mich auch nicht rechtfertigen. Meine Frage ist nun, machen die Leute das mit dem Spenden sammeln von Tür zu Tür ehrenamtlich oder gibts ne Art Provision? (Bitte seht das als Verständnisfrage) LG


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Emmasmamma

je nach organisation denk ich bei uns is sowas ehrenamtlich


Gaensebluemchen

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Antwort auf Beitrag von Emmasmamma

ich kenne nur ehrenamtliche tätigkeiten dieser form


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Antwort auf Beitrag von Emmasmamma

sieh es gelassen. ich finde, du hast ganz richtig reagiert. ich mache auch generell keine geschaefte zwischen tuer und angel, egal ob spenden, zeitungsabo oder neuen telefonanbieter. ich werd mir jetzt vor weihnachten (zur generellen bettelzeit saemtlicher organisationen) sogar noch ein schild an die tuer haengen, dass sie gar nicht erst klopfen brauchen. auf der einen seite finde ich es gut, wenn sich menschen engagieren (fuer welchen wohltaetigen zweck auch immer), auf der anderen seite laeuft viel spendenfang durch das ueberrumpeln und schlechtes gewissen machen an der haustuer. und sooooo viele organisationen, wie hier im letzten jahr vor der tuer standen, haett ich jedes formular ausgefuellt, dann waere ich jetzt verschuldet. ich entscheide auch lieber selbst, wem ich spende, und das ist (meist) gut ueberlegt. lg rochen


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Emmasmamma

mir ist letztens am telefon ähnliches widerfahren... mein man nahm das gespräch an und als der anrufer nicht so ganz bei ihm weiter kam, wollte er mich sprechen. er behauptete, ich hätte mal an einer umfrage teilgenommen und er wolle jetzt eine zusatzinfo geben. *aaaaaha* ich antwortete, das ersteres sein könne, ich mich aber beim besten willen nicht mehr erinnerte und für letzteres, auch wenn es mir leid täte. gerade keine zeit hätte. dann fing der mann an, mein geburtsdatum herunter zu leihern. auf meine frage, was das jetzt solle, erwiderte er, dass er mir die teilnahme an der umfrage beweisen wollte. ansonsten immer darauf bedacht, menschen in diesem nicht ganz einfachen telefongeschäft mit höflichkeit zu begegnen, musste ich nun doch lachen. ich konnte es mir nicht verkeifen auszusprechen, dass er DIESEN beweis ja nun mal sonst woher hätte bekommen können... da sagt der kerl doch: "leck mich arm ar..., du alte f...e!" praktischerweise kann man bei telefonaten über den internet-anschluss nachsehen, wie die telefonnummer eines so beschränkten anrufers lautet, der sich offensichtlich hinter einer anonymisierten telefonnummer sicher gefühlt hat... schlecht für diesen vollhorst: sein bremer arbeitgeber war nicht so angetan von den umgangsformen seines mitarbeiters.


Emmasmamma

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Antwort auf Beitrag von Emmasmamma

Ui wat war ich doch sauer: "Leute, ich habe vollstes Verständis, wenn man für eine tolle Sache ständig abgewiesen wird. " ich meine dass, man bei so viel Abweiserei schon sauer sein kann. So jetzt aber...


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Antwort auf Beitrag von Emmasmamma

ich muss ehrlich sagen, daß mich diese "bettelei" vor weihnachten dermaßen auf den senkel geht. an der haustüre geb ich grundsätzlich nichts, genauso vor geschäften. ich weiß ja nicht, wohin das geld verschwindet!! ich gebe jährlich kleiderspenden bei unserem pfarrer ab, der mehrmals im jahr ein kinderheim in tschechien besucht und die sachen dort persönlich abgibt. als ich noch im kindergarten im elternbeirat war, durfte ich mal mitfahren und mich davon überzeugen, daß die spielsachen, die wir spendeten, dort auch wirklich bespielt wurden. und es war so! auch sah ich ein kleines mädel mit kleidung meiner tochter. das hat mich sehr beruhigt. ich wußte, die sachen kommen da an wo sie dringend gebraucht werden. und an unser tierheim spende ich jedes jahr zum tag der offenen türe tierfutter. die kommen nämlich auch immer zu kurz. geld spende ich grundsätzlich keines mehr, seit ich mal über den tisch gezogen wurde! das war damals die Arche2000. ich hatte zu tun da wieder rauszukommen.


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jaja... arche2000 ist mir auch ein begriff... ich sag nur: 8 monate briefkontakt ueber anwalt! aber ich bin sehr sehr gerne member im national trust und zahl da auch gern die jahresgebuehr, plus hier und da kleingeld-sammelspenden fuer spontane aktionen von denen. aber irgendwo wisch unterschreiben, und wieder bei sowas wie arche landen... nein danke!


Sakra

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eine ältere dame aus dem dorf hat für den VDK gesammelt. und da ich weiss wie die sich für meine schwiemu eingesetzt haben und das zum nulltarif, habe ich gerne was gegeben. aber wenn ich a die organisation nicht kenne und b die leute gleich zehnmal nicht, dann gibts auch nichts. vielleicht gibts genug weisse schafe an der tür, die durch die schwarzen *leiden* müssen, aber durch gewisse erlebnisse bleibt mein geldbeutel dann zu.


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Antwort auf Beitrag von Sakra

diese weihnachtskarten, die man unaufgefordert von den sos-kinderdörfern bekommt mit einem überweisungsformular. wenn sie das lassen würden, könnten sie das geld für ihre dörfer verwenden. das kostet doch unmengen an porto und ich glaub nicht daß da sehr viele die karten zahlen.