Seansmama
Hallo Leute, hab mal eine Frage! Es geht darum, dass ich im nächsten Jahr von einem Freund, er lebt in Amerika und hat 6 Kinder, für einige Monate immer eines seiner drei ältesten Kinder aufnehmen, heißt, ich muss nicht, mach es aber gerne. Die Mädels sind 18, 17 und der Junge 13. Sie sollen hier in Deutschland die Sprache kennenlernen und auch die Kultur. Die Mädels sollen hier weder Kindermädchen oder meinen Haushalt machen, wir haben zwei kleine Jungs von 5 und 7 Jahren. Also wenn sie mal abends aufpassen würden, reicht das aus, den Platz haben wir gerade so mit einem kleinen Zimmer. Ob wir das finanziell hinkriegen, weiss ich nicht so genau, was da auf uns zu kommt. Ich will meinen Freunden kein Geld aus der Tasche ziehen, aber Kursbesuche, Essen, Schule kosten eben Geld. Die Mädels und auch der Junge werden auch raus wollen mit Freunden. Wie soll/kann man das finanzieren, wer sollte was zahlen! Ich danke Euch für zahlreiche Meinungen!
??? warum sollst du was bezahlen? in meinen augen müssen die eltern ALLES bezahlen. flug, kost und logis, kurse, kleider, taschengeld einfach alles. warum übernehmen die beiden mädchen nicht die rolle eines au - pairs für diese zeit? dann kannst du auf kost und logis verzichten und gibst noch ein taschengeld (wenn ihr euch das leisten könnt). lg v.
Naja, es sind wirklich gute Freunde von mir. Am liebsten würde ich sie garnix zahlen lassen, geht natürlich aber auch wieder nicht. Wie kann man es gut teilen, was wäre unter Freunden okay? Die möchten auch nix geschenkt!
kursbesuche, essen, schule und weggehen kosten aber doch auch in den usa geld. das, was sie für das kind nicth ausgeben könnten die eltern dir doch monatlich überweisen.
Hm... Also Kost und Logis kann man m.E. schon umsonst zur Verfügung stellen. ob da bei 4en noch einer mit isst macht keinen sooo großen Unterschied und das Zimmer ist so oder so da. Flug, Kurse und Taschengeld für die Kinder sind schon Sache der Eltern. Ob ihr die Kinder dann mal in einen Freizeitpark einladet ist eure Sache. Sollen die Kiddies dann hier in die Schule gehen? Wenn ja kannst du ja die Orga übernehmen. Die entstehenden Kosten für die Schule müssen sie natürlich auch tragen. Eine handvoll Hefte oder einen Collegeblock, ein paar Stifte finden sich bestimmt. Ich denke, die so aufgeteilten Kosten kann man vor jedem Freund vertreten. Gruß Corinna
Hallo, ich denke auch, du solltest da etwas realistischer sein. Selbst die besten Freunde können kaum erwarten, dass du drei ihrer Kinder über Monate finanzierst. Wenn sie nicht selbst auf den Gedanken kommen, da über ihre finanzielle Beteiligung zu sprechen, fände ich das schon sehr seltsam. Oder läuft das unter der Voraussetzung, dass du dann deine Kinder auch mal da hin schickst? Dann sollte aber auch das angesprochen werden. Ansonsten geht so etwas meisten schief (eigene Erfahrung) Liebe Grüße, bcMama
Yo, wir haben nun mal drüber gesprochen, dass auch unsere Jungs dann mal nach USA reisen, aber erst, wenn sie so 17, 18 sind, an eine Schule möchte ich sie dort nicht wirklich schicken. Aber wenn sie groß genug sind und mal die Sprache lernen sollen. Kommt aber wirklich erst in max. 10 bis 15 jahren in Frage, wer weiss was dann ist.
würde ich das Essen, das du zu Hause mehr kochst, spendieren. Für den Rest müssen sie selber aufkommen, denke ich.
Ich fände 50 € im Monat OK. Davon kann man einiges an Kino oder anderweitigen Vergnügungen bezahlen, Hefte für die Schule sind da auch mit drin. Das Essen würde ich nicht berechnen. Und wenn deine Kinder dann mal da sind, kannst du es doch ähnlich handhaben. LG Dany
man merkt es ganz bestimmt, wenn eine fast erwachsene person mehr am tisch sitzt. das geht doch ganz schön ins geld. nein, ich finde nicht, dass man sich als gasteltern finanziell beteiligen muss. wenn du willst, kannst du das zimmer kostenlos zur verfügung stellen. mehr aber auch nicht. sie duschen ja auch bei dir, brauchen also warmes wasser, strom für handy usw. und auch internetanschluss....... günstiger kommen die eltern der gastkinder wohl nicht an sprachaufenthalt in europa. lg v.
Denke auch, da sollte es Beteiligung geben von Seiten der Eltern, je nachdem wieviel die Kids auch vom Land sehen wollen. AUßerhalb der Schule (wie wird das eigentlich bei so privaten Aufenthalten geregelt und wer, wo, wie bezahlt unterricht???) wollen Kids in dem Alter mehr erleben noch dazu in einen fremden Land. Keine AHnung wie schnell sie Freundschaften knüpfen, aber anfangs gut möglich, daß es ein Unterhaltungsprogramm brauch und Karusselfahren ist da nicht mehr angesagt:-)). Würde das erstmal mit dem Kind und deren Eltern planen, von Museum zu Museum schleifen kommt auch nicht immer an:-). Vielleicht mag das Kind (wobei sind ja schon fast keine Kinder mehr:-)) Skateboarden, Eislaufen etc.. Bißchen vorbereiten würde ich mich da schon diesbezüglich, sonst steht ihr da "hm, ja was machen wir denn nun die nächsten Tage?" Und genau solchen Sachen gehen ins Geld, zwischendurch dies und das, sind es Snacks, Cola, Essen gehen etc. etc.. Da würde ich schon auch das mit den Eltern planen und pauschal zumindest zu einem großen Teil berechnen. Klar kannst DU auch mal was sponsorn, MacDonalds für alle oder mal Eishalle mit Family, aber def. nicht alles. Mit Kost, Logis und Schule ist es bei einem Gastkind nicht getan finde ich, das will auch was sehen und erleben (es sei denn es ist der eigenbrödlertyp der nur vor seinem Laptop hockt, dann wirds billiger, aber dann brauch es nicht unbedingt einen Aufenthalt in Deutschland:-)). LG Nina
Genau! Das sind die wahren Kosten! Die 0,2 Cent pro Handyladung kann man glaub ich ausgeben.
Gruß
Corinna
nein natürlich nicht. wollte damit nur sagen, dass man schon merkt, wenn eine fast erwachsene person mehr im haushalt lebt................. muss man ja alles irgendwie rechnen. lg
ich finde das ist nicht deine Aufgabe fremde Kinder zu finanzieren. Es geht ja nciht um zwei Wochen Ferien machen, sondern um den ganz normalen Alltag. Das hat ja nichts mit Geld aus der Tasche ziehen zu tun. Wenn deine Freunde mitdenken, werden sie schon auf den Trichter kommen, dass sie ihre Kinder auf bei dir finanzieren müssten. Ansonsten würde ich ihnen einen leichten Stupser geben, und wenn das nicht hilft, sie direkt darauf hinweisen, dass ihr es euch nicht leisten könnt.... Letztendlich ist selbst das beinahe schon ein Schnäppchen, wenn man bedenkt das sie die Unterkunft nicht bezahlen müssen.
Da es ein Freundschaftsdienst ist, würde ich für Kost und Logis kein Geld verlangen. Für Ausflüge, Unterricht, Taschengeld... schon. Oder lebt ihr finanziell schon am Limit? Vielleicht könnt ihr ja auch schon mal früher als Familie nach USA fliegen und bei dem Freund schlafen. Ich war schon bei etlichen befreundeten Familien in USA und Italien. Da gab es nie eine Aufrechnerei. Genau so wenig, wenn wir Freunde aus aller Welt bei uns zu Besuch hatten. Das sind doch Freunde, und für die kann man auch mal was tun. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass dein Freund davon ausgeht, dass er seinen Kindern keinen Cent mitgeben muss.
auch ich sage selbst bei guten Freunden muss es klar sein, dass ein gutes Taschengeld mitgegeben wird. Alles andere wäre zum klären. Es kommt darauf an: Sind es Kinder die viel duschen, wiel Strom brauchen und viel essen oder normal im Umgang mit Wasser und Medien und normale Esser. Auch da kommt es auf die länge des Aufenthalts an so dass man z.b. eine Pauschale von 10 Euro im Monat veranschlagen kann dass die Eltern Euch zahlen sollten für Kost/Logis und sonstige Verbrauchskosten - das Taschengeld des Teenagers nicht mit eingerechnet. Selbst wir geben unseren Kindern Geld mit wenn sie mit unseren besten Freunden einen Ausflug machen - entweder sie müssen es dann ausgeben oder werden eingeladen ist ganz unterschiedlich. Wenn ich die Kinder z.B. mit ins Freibad nehem lasse ich sie den Eintritt zahlen - aber wenn es ans Essen oder Eis geht dann bekommen sie ds Geld genauso von mir wie meine Kinder - während sie meist darauf bestehen ihr Essen selber zu bezahlen. Handhabt es so wie ihr es auch machen würdet wenn es anderst rum ist - in wie weit würdet ihr Euch finanziell beteiligen. Und darüber sprechen - mit wirklich guten Freunden kann man das. Gruß Birgit
Hi, ich finde das dreist, tut mir leid. Wenn ich jemandem zumute, meine Kinder monatelang in meiner Familie aufzunehmen, dann ich bin ich a, unendlich dankbar für dessen keineswegs übliche Gastfreundschaft und b, werde ich dann alles dafür tun, damit derjenige so wenig Umstände wie nur irgendwie möglich hat. Das fängt damit an, dass die lieben Kinderlein von mir als Mutter dazu verdonnert werden, ja im Haushalt mitzuhelfen und Anweisungen zu befolgen und endet damit, dass ich den Gasteltern nicht nur einen fixen Betrag für Kost und Logis regelmäßig überweise, sondern auch die Kosten für Unterricht, Fahrkarten, Taschengeld etc. übernehme. Wenn ihm das nicht passt, dann soll er seine Kinder ganz hochoffiziell als Au-pairs nach Deutschland schicken - dann reduzieren sich seine Kosten, aber sie müssen auch einen Vertrag unterzeichnen und etwas leisten dafür. Nein, es kann nicht sein, dass Ihr Euch einschränkt, Du nicht weißt, wie Du deren Vorteile gleich mehrfach über einen langen Zeitraum hinweg finanzierst, die ganze Verantwortung trägst und bekommst dafür einen feuchten Händedruck. Was würde er umgekehrt mit Deinen Kindern machen? Der Punkt ist doch, dass, sobald Deine groß sind und sie umgekehrt diese Gastfreundschaft in ähnlichem Maße genießen wollen, Du keineswegs die Garantie hast, dass sie sich revanchieren werden. Nein, schaff klare Verhältnisse, Du wirst trotzdem noch genug Kosten haben, und stell VORHER eindeutige Regeln auf. Anderenfalls gibt`s nur Ärger und den nicht zu knapp. LG Fiammetta
Ich war mit 17 für ein Jahr bei einer befreundeten Familie in Amerika, weil keine Schüleraustauschorganisation mich genommen hat (andere Geschichte). Meine Eltern haben für Kost und Logis nichts bezahlt. Aber das Schulgeld natürlich und alle anfallenden Ausgaben, die - sozusagen - in "Cash" auf den Tisch mußten, wie Klamotten, Schulausflüge, Urlaube und so weiter haben meine Eltern bezahlt. Darüber hinaus bekam ich ein durchaus üppiges Taschengeld, mit dem ich so Sachen wie Eintrittsgelder, Busfahrkarten, mal ein Eis hier oder einen Burger da bezahlt habe. Allerdings: Meine Gasteltern waren nicht wirklich arm. Ich denke, man muß auch realistisch einschätzen - und kommunizieren, was wahrscheinlich der wirklich schwere Teil ist - was man leisten kann. Was ich zahlen würde, wenn Ihr könnt: Essen, Unterkunft (incl. Nebenkosten wie Strom, Wasser, Heizung), Teilnahme an Familienaktivitäten. Mehr wäre mir als "Mutter des Gastes" peinlich. Weniger ist Verhandlungssache und hängt von Euren finanziellen Möglichkeiten ab - siehe oben. Gruß, Elisabeth.
Hi, Du weißt auch nicht wirklich, welchen Lebensstandard sie gewöhnt sind und ob sie sich anpassen können. Kleidung ist bei Jugendlichen immer wichtig und Du wirst wohl kaum die neuesten Modeflausen mitbezahlen wollen. Der eine kombiniert Second-Hand mit Neuware, der andere läuft ausschließlich in den neuesten Modellen von Polo Ralph Lauren herum. Klär das vorher, schließlich können das deren Eltern über das Taschengeld regeln. Meine Mutter war solchen Aktionen unserer im Ausland lebenden Sippschaft gegenüber immer sehr aufgeschlossen gegenüber gestanden und hat nur Schiffbruch damit erlitten. Man hielt es für völlig klar, dass die lieben Kinderlein kostenlos zu uns kamen und wir natürlich kein normales Freizeitprogramm, sondern ein auf die tollen Aktionen komprimiertes bieten sollten - das geht nicht und es ist eine Frage des Anstandes, von sich aus die finanzielle Seite so zu klären, dass auf die Gasteltern keine bösen Überraschungen zukommen. Du bist jetzt großzügig, weil Du noch nicht weißt, wie die Realität aussehen wird. Laß aber dann z.B. die Waschmaschine oder das Auto unvorhergesehen kapputtgehen und schon fangen die Probleme an. Auch die beste Freundschaft kippt, wenn es um ungeklärte finanzielle Belange geht. Noch einmal: Stell klare Regeln auf und bespricht die finanzielle Seite und Deine Verhältnisse offen und ehrlich mit Deinen Freunden. Klär auch, ob die Kinder hier krankenversichert werden müssen. LG Fiammetta
Hallo, Kosten für Bespaßung, Taschengeld & Schule tragen die Eltern, wenn ihr möchtet, zahlt ihr die Vollpension zu Hause. Sollte bei euch das Geld arg knapp sein, wäre es mehr als fair, wenn die Eltern euch noch das Geld für die Ernährung zahlen.
Okay, sie kam jetzt nicht aus den USA (Macht das einen Unterschied?) Meine Schwester war erst zur Kur und musste dann umziehen, bevor das Schuljahr zu Ende war. da wohnte die Süße dann einfach mal bei uns. Mit 50,- pro Monat waren wir dabei, so eine kleine Dame hat einen ganz schönen Wasserverbrauch.... Miete musste sie natürlich NICHT zahlen, aber man merkt schon den zusätzlichen Esser. Taschengeld hatte sie wie immer, war ja derselbe Rahmen. Unvorhergesehene Ausgaben (für Schulsachen, verlorenen Dinge etc.) hatten wir erstmal übernommen, aber vom Schwesterchen natürlich zurück bekommen! Wir haben vorher 50,- Euro abgemacht, meine Schwester hätte noch "nachgelegt", wenn es uns wesentlich mehr gekostet hätte. Hat es aber nicht! Wir haben auch die wichtigsten Dinge vorher besprochen, so ein Teenie im Haus war trotzdem eine ziemliche Umstellung! Meine Kids waren da ja erst 5 und 3. Fürs Babysitten hab ich meine Nichte aber bezahlt! Mein Fazit: Würde jederzeit wieder verwandte und befreundete Kinder aufnehmen! Es war eine schöne, allerdings nicht ganz stressfreie Zeit. Wichtig sind auf jeden Fall klare Absprachen. Kurse (meinst Du Sprachkurse?) sind in meinen Augen Sache der Eltern, genau wie Finanzen, die mit der Schule zu tun haben. Für Ausflüge etc. würde ich schauen, wie wir momentan "flüssig" wären. Da bin ich gern etwas großzügiger als vielleicht andere. Wenn ich es mir leisten kann. Wie hoch sind denn die Erwartungen an Euch? Das würde ich vorher genau klären, wie Ihr euch den Aufenthalt vorstellt und wie ihre Vorstellungen sind. Da sieht man doch schon, wie es passt. LG Jana
war jetzt ironisch gemeint. Ich finde es befremdlich, dass hier manche alles in Rechnung stellen wollen - sogar Strom für`s Handy - Freundschaft und das, was man dafür tut, lässt sich auch nicht in Geld berechnen. Wenn du sagst, es sind wirklich gute Freunde, dann solltest du auch entsprechend handeln - irgendwann kommt das dann auch wieder zu euch zurück, wenn es ECHTE Freunde sind Schaut einfach realistisch, was ihr geben könnt, ohne dass es euch wehtut. Für uns wär es z.B. kein Problem, einen Esser mehr durchzufüttern und seine Dusch- / Heiz- und Stromkosten zu tragen. Alles, was direkt von ihm in Cash zu bezahlen ist, wäre aber sein Ding.
Hi, ... sondern auch darum, was man Eltern, die diese Gastfreundschaft einfordern und nutzen rein aus ANSTAND nicht für selbstverständlich hinnehmen sollte. LG Fiammetta
Wie lange sollen die Aufenthalte denn sein? Wenn ihr es könnt würde ich Kost+ Unterkunft stellen. Die Kosten für einen Sprachkurs, Krankenversicherung in Deutschland, Taschengeld, evtl größere Ausflüge und Bekleidung sollten aber die Eltern der Gastkinder übernehmen. Gruss Maximiliana