Elternforum Aktuell

KIGA Aufregung

KIGA Aufregung

jaspermari

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Auch mal bei mir... Heute steht am schwarzen Brett: Am 15. Dez. findet eine Weihnachtswanderung in den Wald statt. Ein Elternteil soll bitte an der Wanderung (15-17 Uhr) teilnehmen, ansonsten solle man sich Eltern suchen, die auf das Kind aufpassen. Also: Wir arbeiten beide bis 17 Uhr an diesem Tag. So: nun soll ich mir einen aufpassenden Elternteil suchen. Ha, super, zumal alle meine KIGA Bekanntschaften noch kleinere Kinder haben und noch gar nicht wissen, wie sie mit dem KIWA in dem verschneiten Wald durchkommen sollen. Also ich persönlich finde es total unverschämt , EINEWoche vorher in der Vorweihnachtszeit mit so einem Termin rauszurücken, an dem auch noch ein Elternteil teilnehmen soll Heute sagt die Erzieherin zu mir: "können sie sich nicht mal freimachen???". Ich : Doch kann ich, aber dann bringe ich eine Klasse von 12 geistig Behinderten Jugendlichen mit in den Wald. Bin ich zu empfindlich, dass ich mich aufrege ???


Mitglied inaktiv

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Bei uns passen die Erzieherinnen dann doch notgedrungen mit auf die übrig gebliebenen Kinder auf. Aber eigentlich planen sie nicht so kurzfristig und wnen ich es weiß, gehe ich gern mit in den Wald


mondstaub

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Naja, es ist ja eine reichliche Woche vorher. Stellt sich die Frage, ob du, wenn du es länger vorher gewusst hättest, besser planen hättest können. Ich persönlich kenne schlimmere Aufreger. LG


shinead

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*argh* Ja, ich kann Dich verstehen. In vielen Kindergärten ist noch nicht angekommen, dass nicht jeder Arbeitgeber so flexibel ist wie sie... Bei uns wurde heute die für morgen geplante Weihnachtsfeier (15-17 Uhr) um eine Woche verschoben. Ich muss dafür einen halben Tag frei nehmen. Tja... Mein Arbeitgeber ist da zum Glück flexibel... *augenroll* Gruß Corinna


Mitglied inaktiv

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... hier ist es teilweise üblich, 2 bis 3 Tage vorher noch Veranstaltungen "einzuschieben". Auch gern genommen: Unterricht der ersten beiden Stunden entfällt ersatzlos, Kind muss also erst um 9.30 Uhr da sein (trotz verlässlicher Grundschule). In vielen Köpfen ist immer noch nicht angekommen, dass Mutti nicht zwangsweise mit dem Wischlappen daheim sitzt und nur darauf wartet, an Bastel- oder Wander-Events von Kiga und Schule teilzunehmen... LG Nicole


Sternspinne

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Mach ihr doch den Vorschlag, dass sie ja auf deine Jugendlichen in der Zeit aufpassen soll, denn sie scheint ja völlig flexibel zu sein! Bestimmt kann sie sich einfach dafür frei nehmen!


biggi71

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hallo, wir machen so eine aktion auch (waldwanderung mit weihnachtsmannbesuch), allerdings wissen unsere eltern das im august/september zur halbjahresplanung. lg


jaspermari

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Sache. Nur diese Kurzfristigkeit macht es echt schwer. Zumal ich letzte Woche zur gleichen Zeit auf dem Richtfest des KIGA war. Alle 2 Wochen solche Aktionen sind echt nicht drin...


Mitglied inaktiv

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Bei uns (wir haben ja nur vormittags) wird nicht erwartet, das ich immer da bin und "helfe". weihnachtsfeier ist eh nur mit den Großeltern. Die letzte Liederstunde am 23. Dezember? ich muss morgens und nachmittags arbeiten. Vielleicht macht mein Mann früher frei. Ansonsten ist es eben so.


Mitglied inaktiv

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"können sie sich nicht mal freimachen???" hat die gute Frau das so gesagt? Eine Woche vorher ist zu knapp.


Mitglied inaktiv

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Fahrradprüfung. Da gab es morgens um halb 8 einen Rundruf, man möge um 8 statt um 11 an der Schule sein. Hervorragend.


Mitglied inaktiv

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Ganz ehrlich, ohne es anklagend oder böse zu meinen, die Situation der Erzieherinnen ist nicht leicht, vielfach Eltern zu erleben, die keine Zeit für ihre Kinder haben... Klar, Arbeitgeber sind oft nicht flexibel und damit familienfeindlich. Aber eines ist so: hat man Kinder, sollte man auch entsprechende Zeit für sie haben. Wenn das sowieso wegen dem Job schon nicht geht, dann wenigstens die Extra-Termine. Also ich nehme mir IMMER frei, wenn etwas Besonderes ist. Das ist mir vor allem für unseren Sohn wichtig. Denn er lernt dadurch, dass ich mir alle Zeit nehme, sein Leben zu begleiten und dass ich dabei bin... wie fühlt es sich für ein Kind an, wenn die anderen Eltern mitlaufen und es selber alleine ist... schwere Situation. Ich weiß und kenne das nur zu gut aus eigener Erfahrung. Meine Eltern gingen auch nur arbeiten und regten sich bei Extra-Terminen nur auf... sie kamen dann auch nicht und ich war als Kind immer traurig und sah die vielen Kinder mit ihren Eltern... und wenn ich Erzieherin wäre, würde ich irgendwann auch kein Verständnis mehr für diskutierende Eltern haben. Ganz ehrlich! das Leben mit Kindern ist eben anders als ein Singleleben und man kann im Leben nicht alles haben. Damit möchte ich aber niemanden auf den "Schlips" treten. Das ist einzig meine Meinung die ich lebe. Ich kann sehr wohl verstehen, dass kurzfristige Planungen nicht immer möglich sind. Alles was ich sagen möchte ist, dass man die Situation mal aus den Blickwinkeln aller sieht. Vor allem fürs Kind.


desire

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da gebe ich dir vollkommen recht carmelot. DARAN erinnern sich nämlich Kinder.....und das ist so wertvoll für ihr Leben...... Und als Mutter hat man nicht nur für andere da zu sein....sondern auch für die eigenen Kinder. Klar können auch Grosseltern mitgehen, aber das ist eine Frage von deren Vitalität und Erreichbarkeit. Allerdings sollte es auch allen Arbeitgebern klar sein dass Mütter im Betrieb nunmal auch Zeit für ihre Kinder brauchen....und die paar Stunden.....kann doch nicht sooo schwer eine Mutter dafür freizustellen.


Leena

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Ich weiß nicht, ich finde, ich HABE Zeit für meine Kinder, aber es würde die Sache einfach erleichtern, wenn solche Termine ein bisschen früher angekündigt würden, damit man sich als berufstätiger Elternteil darauf einrichten könnte und sich die nötige freie Zeit irgendwie schaufeln könnte - das ginge wesentlich besser und die Erzieherinnen müssten auch nicht so schrecklich viele Eltern erleben, die "keine Zeit für ihre Kinder haben"... Ich rege mich übrigens auch immer auf, wenn solche Extra-Termine derart kurzfristig vorher angekündigt werden, weil sich so kurzfristig vieles eben nicht mehr einrichten lässt. Gerade jetzt vor Weihnachten finde ich es schlimm, die Termine häufen sich eh schon massivst... und außerdem geht es bei uns nicht um ein Kind, sondern um vier Kinder, wir sind insgesamt sechs Personen, und da klappt der Alltag eigentlich nur, wenn er einigermaßen gescheit durchgeplant werden kann. Wenn da alle Naselang ganz kurzfristig irgendwo ein Extra-Termin eingeschoben werden soll - dann geht das eben nicht. Zumal oft schon irgendwelche Termine sind, und wenn dann noch etwas anderes eingeschoben werden soll - wie gesagt, mit etwas mehr "Vorlaufzeit" und rechtzeitiger Ankündigung ist vieles machbar, kurzfristig aber eben nicht! Und das hat nicht unbedingt etwas damit zu tun, dass Arbeitgeber "oft nicht flexibel und damit familienfeindlich" wären, bei uns wäre es z.B. grundsätzlich schon möglich, nachmittags früh zu gehen und die Arbeitszeit dann eben zu anderen Zeiten nachzuarbeiten - aber das geht nur, wenn die Kollegen das auffangen können (und welcher Kollege wäre schon begeistert, wenn er immer Sondereinsätze machen sollte, damit die Kollegen mit Kindern an allen Sonder-Veranstaltungen von Kindergarten, Schule, Hort etc. teilnehmen können?!?), wenn keine "Kundentermine" o.ä. vereinbart sind, oder sonstige Sachen anstehen, die eine persönliche Anwesendheit fordern - und eine Lehrerin kann ja z.B. auch nicht unbedingt kurzfristig ihre Klasse verlassen für einen privaten Termin im Kindergarten... Ich könnte ja auch nicht einen vor Monaten angesetzten dienstlichen Gerichtstermin ein paar Tage vorher absagen mit der Begründung, oh, wir haben Nachtwanderung im Kindergarten! Das Gericht würde dann dankend auf meine Anwesendheit verzichten, den Termin trotzdem durchziehen und hinterher wahrscheinlich nicht unbedingt zu meinen Gunsten entscheiden - und wie mein Arbeitgeber darauf reagieren würde, möchte ich mir auch nicht vorstellen. Im übrigen funktioniert so eine Grundeinstellung mit "ich nehme mir IMMER frei, wenn etwas Besonderes ist, damit mein Kind lernt, dass ich mir alle Zeit nehme, sein Leben zu begleiten und dass ich dabei bin" eigentlich maximal bei nur einem Kind (oder bei zwei Kindern, wenn beide Eltern diese unbedingte Einstellung haben). Ist das für Dich wirklich ein Grund, der gegen Geschwister spricht..? Auch aus Sicht des Kindes..?


Mitglied inaktiv

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du wirst immer leute finden, die das gut finden und menschen, die das mist finden. da kommt man nie auf einen nenner. ich selber finds auch sehr kurzfristig und es gibt nunmal eltern, die so kurzfristig keinen urlaub kriegen. vor allem nicht in der vorweihnachtszeit.


Sakra

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wenn die betreuung nicht gewährleistet ist, dann können die sowas nicht ansetzen. die denken immer noch alle, die mamis sitzen daheim und warten nur auf action vom kiga. bei uns wird in der schule auch alles kurzfristig angesetzt und ich kann so kurzfristig auch keine patienten umbestellen. verstehe dich voll und ganz.


Ebba

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Ich finde das schon ziemlich kurzfristig. Da scheint wohl jemand vergessen zu haben, dass für Frauen heute nicht mehr zur die drei "K" zählen sondern in einem Großteil der Familien beide Elternteile berufstätig sind (als ich noch richtig klein war und Mütter zu Großteil noch nicht berufstätig, da wurde seltsamerweise selten bis nie ihre Anwesenheit im KiGa oder der Grundschule erwünscht, erwartet, erfordert). Ich würde die Erzieherin oder eine Mutter eines KiGa-Kumpels bitten auf den Jungen aufzupassen.


Caipiranha

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Antwort auf Beitrag von jaspermari

Und nur weil Du das nicht möglich machen kannst, sollen alle auf die schöne Idee verzichten? Ist doch eigentlich auch unverschämt, oder? Sollen die "wischmoppschwingenden Hausmütterchen" nach der Tagesschau mit ihren Kindern und Euch starten, damit's terminlich koordinierbar ist? Man sucht eine Uhrzeit, die für die Mehrheit der Eltern stemmbar ist, zu dieser Mehrheit zählt Ihr nun einmal nicht, aber man kann wohl auch kaum auf die privaten Belange von 20, 40 oder 60 Elternteilen Rücksicht nehmen. Ich kann auch nicht immer an allen Aktionen in Kindergarten und Schule teilnehmen, manchmal will ich auch nicht. Das erkläre ich meinen Kindern und dann müssen sie, wenn möglich, entweder ohne Elternteil "da durch" oder,was eher das KiGa-Kind betrifft, die Veranstaltung findet notfalls ohne sie statt. Das ist Alltag im Leben mit Kindern und Berufstätigkeit. Übrigens kann ich auch nicht an jedem Geburtstagskaffee teilnehmen, die freihabende Freundinnen bereits um 15 Uhr machen und überlebe. Habt Ihr keinen Babysitter, den Ihr hinschicken könnt?


Carmar

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Wie viele Kinder gehen mit? Bei uns gehen regelmäßig 2 Erzieherinnen mit 21 Kindern in den Wald. Ohne Eltern. Und zweimal im Jahr gehen 5 bis 6 Erzieherinnen mit bis zu 70 Kindern (wenn kein Kind fehlt sind es 70) im Wald spazieren. Eltern können dann auch mitkommen. Aber mehr als 5 Eltern gehen nie mit. Mehr Personen zum "Aufpassen" sind doch nicht nötig.


Häsle

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Antwort auf Beitrag von Carmar

Bei uns müssen bei Abendveranstaltungen außerhalb des Kindergartens auch Erwachsene mitgehen. Wie soll denn eine Erzieherin die ganzen Kinder im dunklen(!) Wald im Auge behalten? Ich kann auch nicht immer frei nehmen, wenn es mir gerade einfällt. Das kann wohl kaum einer, der nicht einen normalen Bürojob hat. Auch bei uns müssen ab und zu mal Veranstaltungen ausfallen. Zum Glück nicht oft, weil mein Mann und ich meistens abwechselnd arbeiten. Hast du wirklich schon alles abgeklappert (Babysitter, Verwandte, Nachbarn, Freunde - müssen ja keine Kindergarteneltern sein)?