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kann heutzutage wirklich jeder englisch?

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in einer klinik habe icch gestern eine bestimmte station gesucht, auf der suche dahin sah ich dann, dass jede abteilung englische bezeichnungen hat, nur englisch, keine deutsche übersetzung. an der richtigen station bin ich mit sicherheit zweimal vorbeigelaufen, woher zum teufel auch soll ich, die kein englisch kann, wissen was *stroke unit* übersetzt heißt! da bist du schon wirsch im kopf und sollst dich noch mit englisch rumplagen. gerade in krankenhäuser finde ich das völlig daneben


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Auf der "stroke unit" lag mein Vater auch und ich weiß bis heute nicht, ob das jetzt Intensivstation oder Schlaganfall-Station (oder sonstwas) heißt. Was ich schade finde: Ich war damals in der Schule in Englisch ganz gut, aber hab es jetzt viele Jahre nicht mehr gebraucht (außer mal im Urlaub zum Smalltalk). Habe tierische Lücken in Englisch, da ich es weder beruflich noch privat brauche. Ich sehe ab und zu mal englische Filme an, probiere immer mal wieder englische Bücher zu lesen, aber ich kann es einfach nicht mehr richtig. Wollte mich im Herbst zu einem Englisch-Auffrischungskurs anmelden. Als ich das Forumlar genauer gelesen habe, stand da "für Senioren"! Na toll... LG, Cel


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Hallo, ich hab jetzt gerade mit meinem Mann debattiert - aber gerade für "stroke unit" fällt uns gar kein deutscher Begriff ein - da hat sich der amerikanische Ausdruck durchgesetzt. Übersetzen würde man es vielleicht als Akut-Schlaganfallstation - das das sagt wirklich niemand - und warscheinlich würde dich jeder ungläubig anschauen, wenn du nach dieser Station in einem Krankenhaus fragst. Allerdings sind eigentlich die meisten anderen Station doch eigentlich deutsch gekennzeichnet - Intensiv, OP, Station 3, ... Lg Dhana


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Nö, bei uns stand auch nur "stroke unit" drauf und nichts anderes. Hab gerade Leo gefragt, ist wohl doch sowas wie Schlaganfall-Station... hat aber wohl einige Bedeutungen. LG, Cel


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Hallo, kam wohl undeutlich rüber - aber "stoke unit" ist eigentlich der einzige gängige Begriff - da gibt es nicht wirklich eine deutsche Bezeichung. Liegt halt mit an der Geschichte, das die die Stroke unit erst in Amerika gab und diese Akutbehandlungsform erst später bei uns übernommen wurde - zusammen mit der Bezeichung für eine solche Station. Lg Dhana


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überfragt gewesen... komisch, in unseren umliegenden krankenhäusern ist mir das noch nie aufgefallen. nun ja, das letzte mal, das ich jemanden auf der intensivstation besucht habe, liegt 4 jahre zurück mei, was machen denn da die alten leutchen, die schon mit manchen "neumodischen" deutschen worten völlig überfordert sind???


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da steht aber an jeder station nur ein englischer begriff, gemerkt hab ich mir nur den einen. geholfen hat mir dann erst die station nummer, die mir nicht gleich aufgefallen ist


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Hi, womit, meinst Du, verdienen diese sagenhaft teuren Beraterfirmen ihr Geld? Richtig, indem sie Binsenwahrheiten anzuggewandet mit Beamern an die Wand leuchten, Großraumbüros in Einzelbüros und fünf Jahre später wieder zurückverwandeln (selbst erlebt), jedem vorschreiben, wie lange der Bleistift in der Hand gehalten werden darf, das ganze mit englischklingenden Begriffen würzen und am Ende überall englischsprachige Visitenkarten drucken und Türschilder hinnageln lassen. Im Augenblick sind zahllose Kh diesen Beraterfirmen ausgeliefert, überall werden eigentlich wichtige Dinge wegrationalisiert, Jobs werden gekündigt, um kurz darauf dieselben neu zu erfinden usw. Damit auch der Patient an sich mitkriegt, das da etwas läuft, werden Umbaumaßnahmen in die Wege geleitet, die Flure neu gestrichen und - jetzt kommt`s endlich - neue, gaaanz internationale und so weltmännische Schilder angebracht. Groß natürlich. Hört sich auch besser an als "Hier: Leber", "Hier: Nieren" etc., obwohl das verständlicher wäre. Nee, keine Sorge, Englisch hat zwar heutzutage jeder bis 50 irgendwann gelernt, aber es beherrschen nur die wenigsten, selbst wenn sie es beruflich täglich brauchen. Und genau damit verdiene ich meine Brötchen. LG Fiammetta


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das mit den fluren ist mir dort auch aufgefallen, alles neu gestrichen und der boden glänzte, dass man sich fast darin spiegeln konnte. da standen dann auch noch warnschilder, wegen rutschgefahr und das in einem krankenhaus? aber das zimmer in dem ich dann war, nicht mehr auf der intensiv, war total unsauber. unter dem einem bett lag dicker staub, den man beim besten willen nicht übersehen konnte


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Hi, die Rutschgefahrschilder dienen der Absicherung gegen Schmerzensgeldzahlungen und dass die Zimmer drinnen dreckig waren, wundert mich nicht. Das sieht man nämlich nicht auf den allerersten Blick und außerdem hat die Reinigungskraft nur mehr Zeit, um den Lappen einmal auszuwringen und damit auf einen Wisch alles zu "putzen". Aber so kann das Immunsystem wenigstens üben und die Beraterfirma hat Geld eingespart, was den Kh-Betreiber medienwirksam freut. LG Fiammetta


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Danke für den Lacher mit "Hier: Leber" etc.! @Treva: Ich pflichte dem, was fiammetta schreibt, aus vollem Herzen bei und empfehle zur Lektüre außerdem "ßänk ju for träwweling wiß Deutsche Bahn" (oder so ähnlich), da sind u. a. solche Auswüchse sehr schön beschrieben. Der Mediziner an sich gibt sich gern weltgewandt und etwas abgehoben vom gemeinen Volk, und Klinikverwaltungen tragen auch gern mal etwas dicker auf, als es nötig wäre. "State of the Art" (auch so ein Modewort der Mediziner-, Wissenschafts- und Technologie-Szene, bedeutet so viel wie "neuester Stand" oder "neuester Schrei") der Eigenwerbung von Kliniken ist es wohl, sich einen kosmopolitischen Anstrich mit englischsprachigen Abteilungsbezeichnungen zu geben. Ob die 85-jährige Omi, die von ihrem 65-jährigen Sohn ins Krankenhaus begleitet wird, da noch mitkommt, wird da schon fast zu Nebensache. Die meisten Menschen, die von sich behaupten, sie würden "perfekt" Englisch sprechen, meinen damit übrigens, dass sie im Urlaub 50% der Speisekarte verstehen, nach dem Weg fragen können und im beruflichen Umfeld auch mal mit Mr. Miller in New York oder Mr. Takeshi in Tokio telefonieren können. Nicht mal ich (die seit 15 Jahren Übersetzerin für Französisch und Englisch ist) würde mich so weit aus dem Fenster lehnen, meine Englischkenntnisse als perfekt zu bezeichnen. Insofern: Viel Wind um ziemlich wenig, würde ich sagen, man darf sich nur einfach nicht davon einschüchtern lassen - und am besten gleich an der Pforte fragen, welche Aufschrift denn auf der Abteilung stehen muss, in die man einbestellt wurde... LG Nicole


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Ich konnte es nicht bis ich vor 5 Jahren ausgewandert bin. Jetzt fuehl ich mich in der Sprache sicher, aber ich wusste damals nicht mal, was die Frau an der Supermarktkasse von mir wollte. Aber in der Schule hatte ich die Chance es zu lernen, hab mich nur dummerweise fuer Franzoesisch entschieden. Das aergert mich heut noch, und das nur, weil meine Grossmutter Franzoesisch fuer eine so schoene Sprache hielt. Im Westen hatte, soviel ich weiss, jeder Englisch in der Schule. Deshalb versteh ich nicht eigentlich auch nicht, warum so viele kein Englisch koennen, zumindest rudimentaer.


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cata ich hatte kein englisch in der schule, das gab es bei meiner einschulung 1960 noch nicht, natürlich lernt man auch in meinem alter noch ein bisschen dazu. durch abfragen zb. wenn meine tochter englisch geübt hat, aber weshalb muss man in einem deutschem krankenhaus, als besucher oder patient, englisch können? stell dir vor, dass in einem englischem krankenhaus die stationen plötzlich alle deutsche namen hätten, würde das nicht auch zu großer verwirrung führen?


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...und ich dagegen fände es gut, wenn in unserem KH zusätzlich englische Beschilderung wäre. lg


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ihr glaubt gar nicht, wie beruhigt ich jetzt bin. auch ich hatte in der schule englisch, das reicht aber grade mal so, um irgendwo nach dem weg zu fragen, bzw. nicht zu verhungern. das was wir in der DDR gelernt haben, war ein anderes gebrauchsenglisch wie im *westen*. kann man nicht vergleichen .


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".und ich dagegen fände es gut, wenn in unserem KH zusätzlich englische Beschilderung wäre." Unser Krankenhaus ist grundsätzlich zweisprachig, deutsch und englisch, beschildert - hat aber auch den praktischen Grund, dass es das zuständige Krankenhaus für die Versorgung der hier noch in Resten stationierten US-Armee ist. :-) Ansonsten - ich muss zugeben, was "Stroke Unit" heißt, hätte ich auch nicht gewusst, allerdings war ich auch noch nie auf einer Schlaganfallstation und hatte bisher nichts damit zu tun. (Dabei hatte ich 5 Jahre Englisch in der Schule und kann zumindest einigermaßen rudimentär Englisch - um den jeweils neusten "Harry Potter" auf Englisch zu lesen, weil ich nicht warten wollte, bis er Monate später auch Deutsch erschien, hat's zumindest gereicht.) Andererseits weiß ich auch bei anderen Stationen mit deutschen Bezeichnungen oft genug nicht wirklich, was nun tatsächlich dahinter steckt... gerade wenn es um irgendwelche speziellen Untersuchungsmethoden geht. (Ich mag zum Beispiel das Schild "MR KERNSPIN" im Krankenhaus, aber was genau ein MRT bzw. eine Kernspintomographie ist, könnte ich eindeutig nicht erklären!) Ich wäre aber wahrscheinlich auch überfordert, wenn ich jetzt zur Geburt in akuter Hektik ins Krankenhaus marschieren würde und müsste dort nach "delivery room" suchen, statt einfach den Schildern "Kreißsaal" nachzulaufen... Aber wenn beides auf den Schildern steht, stört's mich nicht. :-)


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Nee, bei Weitem nicht. Die Leute, die die Umbenennung sämtlicher Wörter und Fachbegriffe z.B. in Firmen entscheiden, sind einfach nur realitätsfremd. Sie hören irgendwo etwas von Globalisierung und setzen den Stift an. Um dazuzugehören. Ich könnte jedesmal k****, wenn mein Division Manager mir in einem Meeting erzählt, dass Human Resources die Paychecks noch nicht durch hat. Örks.


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Ist bei uns in der Firma ganz krass. Da gab es tatsächlich schon mal zwei Abteilungsleiter, beide deutsch, die sich grundsätzlich nur auf englisch unterhalten haben! Wir haben auch Niederlassungen in der Schweiz, in Israel und in Italien - seitdem ist unsere Geschäftssprache offiziell Englisch. Sehe ich aber gar nicht ein, ich bin bei einer deutschen Firma in Deutschland angestellt und da spreche ich auch weiterhin deutsch! Ich verschicke auch meine Mails auf Deutsch, wenn einer in einer der Niederlassungen die Sprache des Mutterkonzerns nicht beherrscht, hat er eben Pech gehabt oder muss es sich übersetzen lassen, da bin ich konsequent.


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arbeitet in einer Klinik und sie sagt, dass die englischen Begriffe und Umschreibungen immer schlimmer werden. Wörter, die "kein" Mensch ausprechen kann, geschweige denn, sich merken kann, was das übersetzt heißt. LG Steffi


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... Kommunikation dient ja nicht in erster Linie der Selbstverwirklichung (auch wenn das manche Leute glauben), sondern der Mitteilung einer Botschaft an den anderen. Insofern finde ich so eine "Mir san deutsch!"-Haltung auch albern und fühle mich da irgendwie an Gerhard Polt erinnert... LG Nicole


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War gerade ein paar Tage in Moskau. Meine Begleiter haben sich sehr darüber geärgert, dass alles auf Russisch war, auch die Bezeichnung der U-Bahnhaltestellen.Tja. LG, carla72


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"wir sind hier in Deutschland". Trotzdem finde ich dieses Getue alles zu verenglischen genauso beschränkt, es bleibt das gleiche nur mit anderem Namen....okay, Schildermacher sind beschäftigt immerhin.... Wenn gewisse Sachen gleich englisch hier rüberschwappen, völlig okay, kaum wer würde nun daraufbestehen sein Handy mobiles Telefon zu nennen z.B., aber auf Brechen und Biegen was umzubennen um es interessanter zu machen, finde ich einfach und in deutsch ausgedrückt "doof" oder andersherum "sooo stupid"


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* mir san deutsch haltung* wenn in den großen universitätskliniken alles mehsprachig ausgeschildert ist, ist dies auch notwendig, mit betonung auf mehrsprachig, dazu gehört dann für mich auch deutsch. aber in einer kleinen wald und wiesen klinik braucht es das bestimmt nicht unbedingt. aber auch dort fände ich es auch noch in ordnung, wenn es dafür auch noch eine deutsche bezeichnung gäbe.


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...manches treibt aber auch einfach seltsame Blüten - natürlich würde kaum einer darauf bestehen, sein Handy "mobiles Telefon" zu nennen, andererseits würde kein Engländer oder US-Amerikaner im Normalfall verstehen, was der Deutsche mit "Handy" meint. Schließlich heißt es dort "mobile phone" oder "cellular phone", wenn ich mich recht entsinne. Also "rübergeschwappt" ist der Begriff "Handy" definitiv nicht! ;-)


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wer hat denn das Handy "erfunden?, waren es wieder die Schweizer?:-)) Okay, dann nehmen wir den Begriff E-Mail, ist der wenigstens geschwappt?


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... auf den Beitrag von Mamsje, die schrieb, sie würde im Kontakt mit den internationalen Filialen ihrer Firma grundsätzlich deutsch schreiben, weil sonst "Pech gehabt". Auf dein Posting hatte ich weiter oben auch indirekt geantwortet, ich gebe dir völlig Recht! LG Nicole


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http://www.youtube.com/watch?v=8WIscxut_ak


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Mein Stiefvater kann auch kein Englisch. Ein Kind des Ostens - da war russisch mehr gefordert. (Wobei der Rest meiner Familie im Osten Englisch gelernt hat - hmmm)


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Kind des Ostens - das trifft es wohl tatsächlich. Ich bin ebenfalls ein Kind des Ostens, ich hatte ab der 5. Klasse Russisch, ab der Siebten erst Englisch. Das hat sich eigentlich bis heute negativ ausgewirkt, da ich tatsächlich mit der englischen Grammatik und überhaupt total überfordert bin. Ich kann schon auf englisch Konversation halten, von mir aus auch einen kompletten Tag lang - allerdings klingt das beim Gegenüber wohl dann eher nach "ich haben heute einen schönen Tag gehabt" Besonders tragisch finde ich hier, und gerade auch für mich, dass viele Bewerbungsgespräche leider im Sande verliefen, weil mein Englisch eben nicht perfekt ist. Nach Einschätzungen meines Jobcoaches zu Zeiten meiner Arbeitslosigkeit solle ich mein (für mein Empfinden) gutes Englisch im Lebenslauf sogar nicht mal als "gut" kennzeichnen sondern als "Kenntnisse" Meine Eltern sind in Englisch absolut Grotte, meine Ma kann es gar nicht, mein Vater kann es extrem schlecht. Sogar mein Ex, der heute noch fast perfekt russisch kann, und Niederlassungsleiter in einer großen Firma war, konnte kein richtig gutes Englisch und hockte auf Schulungen noch und nöcher, machte sogar noch einen "Schüleraustausch" in London mit, und das mit Ende 30!!! Heute ist das alles sowas von anders, im Kindergarten wird bereits Englisch angeboten. IM übrigen: bei meinem letzten Job auf einer großen Messe standen auf einmal die Japaner vor mir, und wollten ganz selbstverständlich das Produkt auf Englisch erklärt haben. DA hab ich erstmal gerudert. Nicht, dass es da noch mit der Grammatik haperte, da fehlten dann sogar noch die Fachausdrücke. Gar nicht peinlich, absolut unprofessionell, beim nächsten Mal bin ich schlauer. Oder in meinem letzten Job als Festangestellte: Wir hatten zum Teil englischsprachige Kunden, die kamen nicht mal auf die IDEE, dass man kein Englisch sprechen kann. Im Gegenteil, da kamen dann fast noch Vorwürfe... Wir waren ein deutsches Unternehmen mit deutschen Sitzen und deutschen Geschäftsführern mit Produkten, die in Deutschland verkauft werden mit deutschen Mietvertragsverhandlungen usw. Wenn ich mir ne Immobilie in England suche, erwarte ich doch auch nicht automatisch, dass der mir gegenüber Deutsch kann und laber den lediglich auf Deutsch voll... Gleiches in Airlines, nach Deutschland fliegend - gerade bei Malediven, Arabische Emirate erlebt. Auf dem Hinflug wird noch deutsch gesprochen, auf dem Rückflug nicht. Verstehe ich nicht. Meine Mutter würde im Flieger verhungern und verdursten oder am Zoll nicht weiterkommen, weil sie tatsächlich kein Wort Englisch spricht. Ich finde diese Selbstverständlichkeit so schade. LG Sue


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Ich bin, wie gesagt, auch Ossi und hab mich mit Englisch sooo schwer getan. Drei VHS Kurse haben nichts genuetzt. Seit ich aber hier lebe und endlich mal die Logik der Sprache (die sich mir aufgrund von Russisch in slavischen Sprachen viel eher erschliesst) verstehe, gehts besser. Vokabeln lernt man auch viel schneller, auch Fachbegriffe, weil man anfaengt in Englisch zu denken. Schreiben war dann auch noch der Hit. Meine E-Mails, die ich vom Handy aus schreibe haben immernoch viele Fehler. Am Computer ist das Rechtschreibprogramm mein bester Freund. Und nun bin ich genau die, die in deutschen Saetzen mit englischen Vokabeln umsich wirft, weil mir die dt. Woerter dafuer nicht einfallen, bloed, muss wohl aber am Alter liegen.