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Intensivstation ?

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Leider geht es einem meiner schwerbehinderten Schüler sehr schlecht, er liegt auf der "Intensivstation" und keiner weiß, ob er überleben wird . Heute morgen habe ich ihn im Uniklinikum auf der Station besucht. Die Mutter hatte mich vorher angemeldet. Ich konnte dann aber ganz einfach in die Station ohne Atemschutz oder andere "Maßnahmen". Ist das üblich so auf Intensivstationen ??? Ich war ziemlich überrascht- auch weil dort nur alte Leute lagen. Gibt es sowas wie Palliativstationen ? Wie sehen die denn aus ? Er hat gelacht, als er mich erkannt hat...heute wird jedoch die Ethikkommission der Ärzte entscheiden, ob eine Magensonde gelegt wird, weil er seit Tagen nichts mehr isst. Seine Augen sagten mir, dass er nicht mehr kann...aber vielleicht hab ich es auch falsch interpretiert ?? Oh man, ich bin total traurig. Er ist mein Lieblingsschüler... erschöpfte und sehr traurige Marion


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hm...ja,sehr traurig.Es gibt ja auf jeden Fall Hospize.


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Oh, das tut mir jetzt leid. Wie alt ist Dein Schüler und wieso liegt er auf der Intensivstation? Also Mundschutz und Kittel und "andere Maßnahmen" hatte ich bisher nur auf der Isolierstation gehabt. Ansonsten nur Kittel und Händedesinfektion (Neugeborenenintensiv) Ich denke, das, was Du als eine Art Palliativstation gesehen hast, wird wohl auch so etwas in der Art sein. Wieso sollte man die patienten unnötig mit Mundschutz und Kittel verschrecken, wenn sie nicht isoliert leigen müssen, sondern intensiv überwacht werden? Grüße


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und hat die 3.Lungenentzündung in 2 Monaten. Er ist Epileptiker und da er hohes Fieber hat, krampft er die ganze Zeit. Nein,kein Kittel, keine Händedesifektion.


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Also ich war einmal bei meinem mann auf ITS und bei meinem onkel bei beiden mussten hände desinfiziert werden und kittel musste angzogen werden.


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mein Sohn lag mal auf intensiv als er 3 Jahre alt war. Sein Immunsystem war damals durch Cortison ziemlich runtergefahren und jeder der zu ihm ins Zimmer kam mußte einen Mundschutz tragen. Um ihn vor Ansteckung zu schützen. Alles Gute für Deinen Schüler!


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Ich hätte auch erwartet,dass man auf so eine Station mit Mundschutz,Kittel u.s.w. geht bzw. nur so hinein darf.


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als ich auf intensiv lag,kam mein besuch auch ohne mundschutz und kittel.


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Als mein Vater nach einer schweren OP auf der ITS lag, mussten wir Kittel überziehen und die Hände desinfizieren, allerdings ist das gute zwölf Jahre her. Ich wünsche Deinem Schüler alles Gute!


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Traurige Situation.... Aber ich finde es sehr schöööön, dass du deinen Schüler im Krankenhaus besucht hast! :-) Es gibt Palliativstationen, die sind allerdings wohl gleichzeitig keine Intensivstationen, denn das *intensive*, die intensive Behandlung will man ja vermeiden, wenn man einen Patienten palliativ behandelt. Zu den Kitteln auf Intensivstation: Das ist schon lange nicht mehr Up-to- date! Die meisten Kliniken sind schon lange davon abgegangen - es sei denn die Patienten sind infektiös. "Die wirkungsvollste krankenhaushygienische Einzelmaßnahme ist nach wie vor die Händedesinfektion. Zu den unnötigen Hygienemaßnahmen gehören ungezielte Umgebungsuntersuchungen, Fußbodendesinfektion auf Intensivstationen, Schutzkittel für Besucher, sog. in-line-Filter im Infusionssystem usw." (Zitat aus "Der Anästhesist") Ich drück dich mal! GLG S


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Auf Palliativstationen liegen Patienten, die nicht mehr geheilt werden können, aber wo versucht wird, die Leiden so weit es möglich ist, zu lindern.(z.b. intensive Schmerzbekämpfung)


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genau gesagt sind das Stationen auf denen an den Patienten nicht mehr rumgedoktert wird. Man begleitet sie und lässt sie in Ruhe und Würde sterben. Es werden nur die nötigsten medizinischen Maßnahmen durchgeführt aber keine Lebensverlängernden mehr (bis auf einige wenige Ausnahmen wie Flüssigkeitszufuhr etc) Ist sehr individuell ähnlich einem Hospiz. Lg reni


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Danke schön-euch beiden!!!


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Palliativstation hat das Ziel, Patienten soweit zu stabilisieren (evt. auch Diagnostische Maßnahmen zu ergreifen), dass er evt. noch mal nach Hause kann. Natürlich versterben dort auch ein groß Teil der Patienten... Natürlich findet dort eine menschenfreundliche Pflege und vernünftige Schmerzbehandlung) statt und es gibt einen höheren Personalschlüssel, als auf einer normalen Station... Im Hospiz wird alles daran gesetzt, das die Gäste nach ihren Bedürfnissen zu versorgen, ihnen ihre Wünsche (soweit realisierbar) zu erfüllen, Schmerzen und andere Begleitsymptome wirkungsvoll zu bekämpfen. Wohlbefinden schaffen durch alternative Maßnahmen... Für sie da zu sein u.s.w... achja...ich arbeite als Krankenschwester in einem Hospiz. :-) LG amy


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Hallo, das tut mir leid. Solche Entscheidungen und Abschiede sind schwer. Als ich auf der Intensiv meine Oma nach Not-Op besuchte, musste ich nur Hände waschen. Kein Mundschutz, keine weiteren Maßnahmen. War normale Intensivstation. lg


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Und Besucher brauchen bei uns auch kéinen Mundschutz und Kittel überziehen....außer der Patient hat einen "Keim" der übertragbar wäre (MRSA, VRE....Windpocken usw) sonst reicht normale Händedesinfektion. Auch bei uns liegen hauptsächlich alte Leute, weil diese eben viel!!! länger liegen als Jüngere Leute und viele viele Vorerkrankungen haben. Eine Intensiv ist keine !!! Palliativstation. Ich finde es gut das du dich um den Schüler sorgst und ihn auch besuchen möchtest, allerdings ist meine ganz persönliche Meinung....das auf einer Intensivstaton nur die nähsten Angehörigen zu Besuch kommen sollten. Und selbst die.....sind bei uns schon kollapiert. Das ist ein ganz schwieriges Thema.... Die Patienten die dort liegen brauche vorallen Ruhe....da die Geräuschkullissse auf Intensiv schon sehr hoch ist ...und es fast keinen Tag-Nachtrytmus gibt- weil immer was los ist. Deswegen sollte sich der besuch da wirklich in Grenzen halten. LG Claudia


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Hallo, also Das ist nicht Dein Ernst - gerade Intensivpatienten brauchen ihre Angehörigen und spüren deren Anwesenheit ganz deutlich. Dazu können auch andere enge Vertraute wie Lehrer gehören, es geht um die Nähe und in diesem Fall vielleicht sogar um die letzten ERlebnisse mit vertrauten Personen. Außerdem heisst es kollaBiert ... und dazu noch: wenn Angehörige gescheit über den Zustand und ie Möglichkeiten ihrer Lieben aufgeklärt werden können sie in der regel doch ganz gut damit umgehen. @jasper: Ich finde es toll, daß Du Deinen Schüler besucht hast. Wünsche Dir Kraft ... LG Cosma


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Unsere Intensiv hält es auch so, Besuch nur zu bestimmten Zeiten(Ausnahmen gibt es immer) und dann auch nur Verwandte. Finde es auch schön, dass du dich so um Schüler bemühst, wünsche ihm alles Gute. Bei uns wurden auch schon vor langer Zeit die Kittel abgeschafft, haben wir nur noch bei Infektionszimmern. Allerdings hängen überall bei uns Hinweise zur Händedesinfektion und es sind Spender aufgestellt vor allen Zimmern, am Eingang...Das ist einfach ein Muss.


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Als meine Stiefmutter 2008 mit akutem Nierenversagen auf der Intensiv gelegen hat, durfte ich auch ohne Kittel rein, aber Hände wurden desinfiziert und als sie dann ab 23.5.09 bis 29.5. erst im Koma lag und dann gestorben ist,war es das selbe


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Also so unnormal ist das nicht! Er ist ja nicht "infektioes" sprich "isoliert" !