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Ich platze gleich: Schulhofschubserei etc

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Also ich bin echt so geladen! Folgendes war passiert: Am Montag kam meine Tochter (1. Kl.) aus der Schule und hatte eine aufgeplatzte Unterlippe und eine mordsmäßige Abschürfung handtellergroß über Nase, Mund und Kinn. Ich war ersteinmal froh, dass das Nasenbein nicht gebrochen war. Alles tat ihr sehr weh. Wir hatten dann am Abend eine große Diskussion: Sie konnte den Übeltäter nicht benennen, aber sehr gut beschreiben und meinte er ginge wohl in die 3. Klasse. Daraufhin war mein Mann am Di bei ihrem Rektor und hat den Vorfall mehr oder weniger eigentlich nur "gemeldet" mit der Bitte man möge doch in der Pause darauf achten dass sowas nicht passiert. Heute kommt sie mit einer roten Backe und der Mitteilung der "Typ habe sie und ein anderes Mädchen ihrer Klasse heute von einem Schneehaufen gestoßen". Ich bin nun echt so sauer und frage euch was ihr an meiner Stelle nun machen würdet? lG Johanna


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Elternbeirat schnappen und zusammern eine Termin beiom Rektor machen.


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boah, da würde ich auch zum tier. war das denn auf dem heimweg oder auf dem pausenhof? wie gehts ihr denn? will sie noch zur schule oder hat sie jetzt angst? ich würde auch schnurstracks nochmal zum klassenlehrer bzw rektor. au backe, geht das echt schon in der grundschule los? grüßt snuggles


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Hallo Genau dasselbe habe ich gerade mit meiner Tochter erlebt.Ein Junge aus der dritten Klasse hat sie geschubst,immer wieder mal.Allerdings hat sie nicht solche Verletzungen dabei erlitten.Dennoch hat sie Kopfschmerzen als Grund angegeben,um nicht in die Schule gehen zu müssen,obwohl sie sehr gerne geht.Ich habe es dann aber im Gespräch mit Ihr herausgefunden.Ich habe sofort mit der Klassenlehrerin gesprochen,die sofort die Lehrerin des Jungen ansprach.Offenbar hat diese dann ein ernstes Wort mit dem Jungen gesprochen,denn heute kam meine Tochter mit einem selbstgemalten Bild von Ihm wieder,auf dem er sich entschuldigt hat.Und bis jetzt hat er sie auch tatsächlich nicht mehr geärgert.Ich fand sehr gut,daß alle die Situation direkt ernstgenommen haben,und ich glaube,daß meine Tochter sich schon allein deshalb gestärkt fühlt.Ich wünsche Euch viel Glück.Auf jedenfall solltet Ihr , wenn nötig auch mit dem Rektor sprechen.Rangeleien und Machtkämpfe gibt es ja immer wieder,aber wenn ein Kind ernsthaft darunter leidet,sollte man schon eingreifen.Oh,ist ja ziemlich lang geworden.


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ganz ehrlich...??? Ich würde mir den Jungen mal schnappen und zur Brust nehmen...( so etwas ähnliches hatten wir auch schon mal,...und das hat gewirkt...hab nur gesagt: packst du meinen Sohn noch einmal an dann lernst du mich kennen...) Von da ab hatte er Ruhe vor ihm...


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Warst Du mit Deiner Tochter beim Arzt? Weil wenn, dann wäre es ein Fall für die Berufsgenossenschaft, da es unmittelbar in der Schule passiert ist...Und ich glaube selbst der Vorfall auf dem Nachhauseweg(?), wäre ein BG-Unfall, wenn es denn auf dem direkten Heimweg passiert ist... Gute Besserung an Deine Tochter!


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Ich würde auch mit dem Jungen sprechen, vielleicht kannst du deine Tochter morgen von der Schule abholen und versuchen es zu klären. Ausserdem die Klassenlehrerin informieren. Franziska


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Es ist immer ratsam, alle Seiten zu hören. Da hört man nicht selten erstaunliche Dinge ;-) Meine Erfahrung. Deshalb nicht mit dem Jungen, sondern mit dessen Eltern reden und ggfl. einen Roundable mit allen Involvierten machen. Und ganz ehrlich: Wenn mein Kind andere angeht, wie auch immer, will ICH angesprochen und informiert werden, um entsprechende Konsequenzen zu ziehen. Ehrlich gesagt würde es mir persönlich erst einmal auch nie einfallen, ohne nähere Infos fremde Kinder anzugehen. Das sollte immer auf gleicher Ebene geregelt werden. Kind - Kind; Eltern - Eltern. Auch und gerade, wenn Verletzungen vorliegen. Gerade dann müssen zuallererst die Eltern des Täters herangezogen werden. Kinder angehen sollte man Asis vorbehalten. Ich habs selber erlebt, dass eine hysterische Nachbarin mein Kind bezichtigt hat, etwas zerstört zu haben, und wüst beschimpfte, auch mit Unworten. Wobei sich dann herausstellte, dass es die Freunde ihrer eigenen Kinder waren. Einigermaßen kultivierte Eltern halten sich an ihresgleichen - auf Elternebene lassen sich solche Dinge wunderbar und viel nachhaltiger klären. Auch die von joso beschriebenen. Wie die Eltern des Täters in ihrem Fall beschaffen sind, stellt sich ja schnell raus.


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Gibt es denn eine Aussage der aufsichtsführenden Lehrer? Das würde ich mal prüfen. Ich weiß, dass ein Lehrer, der Aufsicht hat, nicht überall sein kann. Aber besonders Erstklässer müssen doch entsprechend beaufsichtigt werden. Vielleicht kannst du darüber etwas in Erfahrung bringen... Auf jeden Fall würde ich nicht das andere Kind direkt angehen. Findet erstmal heraus, wer es genau war und dann sollte es ein Gespräch in der Schule geben. Mit beiden Kindern, Klassenlehrer(n) und ggf. den Eltern. Auch das andere Kind sollte die Möglichkeit bekommen, Stellung zu nehmen. Dann kann entschieden werden, wer Schuld hat und inwieweit es Konsequenzen für den Rüpel geben muss.


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Schubserei finde ich total verrückt.


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Danke. Ja ich werde morgen nochmnal in die Schule gehen und diese Fragen - auch mit der Klassenlehrerin- klären. Den Jungen direkt angehen würde ich nie. Aber sowas muss as der Welt geschafft werden, bevor meine Tochter anfängt sich vor der Schule zu fürchten. Heute beim Bettgehen hat sie mich gebeten auch noch ins Karate gehen zu dürfen ( Judo ist sie schon). Allerdings befürchte ich, dass sie dahingehend falsche Erwartungen hegt liebe Grüße Johanna


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und das sogar aus Überzeugung. Denn ich nehme mir selbstverständlich das Recht heraus, mir ein solch freches Früchtchen vorzuknöpfen. Zumindest dann, wenn ich alle anderen Wege erfolglos gegangen bin!!! So geschehen im letzten Kindergartenjahr meiner Tochter. Sie ging bis dahin immer gern, aber urplötzlich weinte sie morgens, hatte nachts schlimme Träume, ja schon fast PANIK vorm Kindergarten. Ich sprach natürlich mit ihr, um die Ursache zu erfahren. Sie behauptete dann, dass sie von einem anderen Jungen "geärgert und gehauen" würde. Ok, dachte ich mir.....dann wollen wir mal sehen, ob das Unheil wirklich im Verhalten dieses Jungen liegt..., oder ob es noch ganz andere Gründe gibt, die ihr nicht bewußt sind oder die sie noch nicht genau benennen kann. Bei einer knapp 4-jährigen ja durchaus möglich... Ich sprach also mit der Erzieherin, die aber beschwichtigte und meinte, besagter Junge sei lediglich sehr "impulsiv". Mittlerweile weiß ich aber, dass die Erzieherinnen in unserem(!) Kindergarten GRUNDSÄTZLICH NIE ein Prpblem benennen. Es ist immer alles "wunderbar", meine Kinder fühlen sich IMMER wohl, es ist IMMER alles in bester Ordnung.... Mit der Mutter sprach ich ebenfalls. Milde ausgedrückt: ohne Erfolg! Es ging und ging aber so weiter und zwar so weit, dass ich meine Tochter jeden Morgen brüllend in den Kindergarten tragen musste. Als die Aussagen meiner Tochter dann eines Tages durch meine Beobachtungen bestätigt wurden, knöpfte ich mir den Rotzlöffel vor! Ein paar wenige Sätze (nein keine Unworte und keine wilden Beschimpfungen....) genügten, und der Spuk war vorbei! Bis heute! Dieses Recht behalte ich mir bei "tauben" Beteiligten IMMER vor! Und ebenso das Recht, nicht all zu lang damit zu warten! Wie lange auch...? So lang, bis mein Kinder nicht mehr in Schule oder Kindergarten gehen möchte, wieder Alpträume hat, nicht mehr schlafen kann..., oder wie Josos Tochter mit blutiger Nase nach Hause kommt.......? Nein! Auch damals hab ich viel zu lang damit gewartet! Dieser arme Kerl ist, wie ich nun weiß, auch nur ein Opfer seiner Eltern und der familiären Situation:-( Leider! Aber meine Tochter wird deshalb ganz sicher nicht zum "Folgeopfer" gemacht! LG LG


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Also wenn das passiert bin ich ganz ich selbst und fahr mein Kind von der Schule abholen, damit es mir den Übeltäter zeigt. Und dann pack ich mir den und sag ihm dass er sich nicht noch einmal wagen soll mein Kind anzufassen. BBis jetzt hats immer was gebracht und solche Typen haben sich von meinem Sohn ferngehalten.


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Ich wäre da immer vorsichtig.Selbst Kinder ,die den dicksten Streit hatten werden manchmal gute Freunde oder vertragen sich,aber wenn sich ein Erwachsener ein Kind "packt",wie so schön erwähnt,kann das für diesen ganz schön nach hinten losgehen ,auch wenn es für den Erwachsenen easy erscheint. Beispiel: Du wartest an der Schule,knöpfst dir das Kind vor und sagst ihm,er soll das nie wieder tun. Nächsten Tag heisst es du lauerst an der Schule auf fremde Kinder und drohst ihnen ,obwohl die Lehrkräfte für Konfliktbewältigung zuständig sind. Deshalb wäre ich vorsichtig.Und vor allem immer beide Seiten anhören lassen.


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"...!!!!!!!!!!! Ich kenne nur ein Tabu: anfassen! Aber es KANN einfach nicht sein, dass ein anderes Kind meinem Kind das Leben zur Hölle macht und ich dabei zusehe bzw. erst einmal auf diplomatische Weise versuchen muss, an die meist "tauben" Eltern oder die beschwichtigenden Lehrer heran zu kommen! Ich wurde selbst in der Schule (Grundschule) von einem bestimmten Jungen immer und immer wieder auf fürchterliche Art und Weise verprügelt. Die Lehrer taten: NICHTS! Die Eltern hatten selbst große Probleme, so dass man erahnen konnte, weshalb ihr Sohn so gewalttätig war! Meine Eltern konnten also entweder zusehen, wie ich tagtäglich körperlich angegangen wurde....ODER aber den Übeltäter selbst zur Rede stellen.... Nach hinten geht da nichts los. Höchstens für das Früchtchen, das meinem Kind das Leben schwer macht! Wäre ja noch schöner, wenn man dabei zusehen soll, wie das eigene Kind gequält wird! LG


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Hast du denn schon mit den Eltern des Jungen geredet? Wenn der Junge nicht blöd ist,weiss er ,das du ihm persönlich gar nichts kannst.Was machst du,wenn du ihn ansprichst und er dreht sich um und geht lachend?Oder er hört dir vielleicht zu und es interessiert ihn aber nicht. Nicht alle Kinder lassen sich einschüchtern oder haben Einsicht. Hm...was machst du dann?