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hormone: mama ist schuld

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hach, gerade erzählte mir ein kollege, dass seine frau immer heulen muss, wenn sie das kind in die kita bringt, weil sie das alles so mitnimmt. von solchen gefühlen bin ich ja meilenweit entfernt. habe eine neue theorie aufgestellt: hätte ich mehr solcher muttertierhormone, dann wäre ich auch nicht so karrieregeil und würde die familie nicht in so ein chaos stürzen. dann wäre ich mama, würde ein bisschen arbeiten und wäre gefälligst zufrieden. ursachenforschung: mein eigenes mutterloses aufwachsen. also: am ende ist immer mama schuld! zuerst meine und jetzt ich. grüßt, hauptsache nen job habend - nach mir die sintflut, snuggles


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Also ich arbeite momentan nicht, aber ich weine auch nicht wenn ich den kleinen in den Kindergarten bringe. Oh neee, was bin ich jetzt für eine Mama ? Eine mittelding-Mama


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Du bist aber zur Zeit echt hart mit Dir selbst, dabei solltest Du allen Grund zur Freude haben, vergiß nicht, nur eine glückliche Mutter oder zumindest zufriedene Mutter kann dieses auch an ihre Kinder weiter geben. Dein Sohnemann wird sicher mehr von einer Happy Mama mit Traumjob haben, als von einer, die für ihn auf alles verzichtet und dauerhaft unzufrieden ist und ihre Träume komplett auf Eis legt um nur für ihn da zu sein (und das vielleicht, trau ich Dir jetzt nicht zu, aber so allgemein, dem Kind später auch noch vorzuwerfen, worauf man so alles verzichtet hat). Nein, ich glaube Du machst es schon richtig, zwar mag es erstmal chaotisch sein, der Umzug in die Hauptstadt, neues Umfeld etc., aber viele Kinder sehen sowas auch mit Spannung, Du eröffnest ihm somit auch neue Wege nicht nur Dir. Und neue Freundschaften finden sich in Osselchens Alter schnell:-). LG Nina


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Hallo, Snuggles, ich winke mal solidarisch. Mich erstaunen die ganzen Tränen beim Kindergartenbeginn, - abschied, der Einschulung, dem Ende der Grundschule, die "schluchz mein Baby wird schon ein Jahr alt" Postings sehr. Ich habe 3 Kinder, die ich extrem liebe und gar nicht beglucke. (Selber war ich ein beglucktes Kind und die Spätschäden loszuwerden hat lange gedauert...) Die Kinder kommen gut zurecht mit Eltern, die ihre jeweiligen Berufe mit Begeisterung ausüben. Natürlich nehme ich mir die nötige Zeit für die Kinder und sorge für etliche "Pausen" in einer Arbeitswoche, das liegt aber daran, dass es eh wichtig für mich ist, mich zwischendrin zu entspannen, sonst liege ich wegen Übertreibung auf der Nase. Lg Fredda also bei mir gegensätzliche Ursachenforschung


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Deine Einstellung ist sehr gut !


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viele vergessen schlicht und einfach, dass kinder kein eigentum , sondern nur geliehen sind. sie werden nunmal grösser und versuchen ihren eigenen weg und ihre eigene persönlichkeit zu finden. ich finde auch nichts schlimmer, als muttertiere. oder haben wir nur zuwenig hormone abbekommen?? früher wurde auch nicht so ein gescheiss darum gemacht. da wurden kinder bekommen, gross gezogen und dann auf eigene füsse gestellt und ins leben entlassen.


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früher wurde auch nicht so ein gescheiss darum gemacht. da wurden kinder bekommen, gross gezogen und dann auf eigene füsse gestellt und ins leben entlassen. stimmt, aber früher fand jeder eine lehrstelle und arbeiter wurden noch gebraucht, da wurde kind mit 14 in die fabrik zum geld verdienen geschickt, heute brauchen kinder ganz andere vorkemnntnisse um einen platz auf dem arbeitsmarkt zu ergattern


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ich bin mit einer mutter aufgewachsen, die mich und meine Schwester von der Oma betreuen ließ und halbtags arbeiten gegangen ist. ich kann mich erinnern, dass ich das als Kind gehaßt habe weil mama immer alles wichtiger war als ich:( Sie war zwar eine vorzeigemutter die Karriere und Muttersein unter einen Hut gebracht hat aber ich habe immer eine Distanz gespürt. heute ist es mir unmöglich meine Mutter zu umarmen..die Distanz ist sehr groß. Ich war als Kind bestimmt gut gekleidet ernährt etc, aber meine Mutter hatte keinen Kopf für mich und das habe ich als Kind immer gespürt. Trotzdem hat sie grundsätzlich bei Events wie Kommunion Schuleinschreibung geheult...weiß bis heute nicht warum... Ich habe den Weg gewählt, so wie ich es damals gerne gehabt hätte. Da sein, präsent sein, aber trotzdem nicht glucken. Mir käme nicht in den Sinn zu heulen, wenn ich meine Kinder in Kiga oder schule bringe:) Im gegenteil..*lach* da mach ich 3 kreuze weil die bande aus dem haus ist. Trotzdem freue ich mich, wenn sie wieder zu hause sind ..sie dann eine gewisse zeit meine Aufmerksamkeit brauchen und nutzen...und ich sie dann wieder zufrieden und ausgeglichen nach draußen/zu freunden etc scheuchen kann. Ich merke sehr deutlich, dass ich an manchen Tagen, an denen ich Vormittags Termine, Streß und viel Arbeit habe, mittags keinen Kopf für die Kids habe..und sie spüren das auch sehr deutlich. ich bin dann mit den gedanken wo anders, höre nur mit einem Ohr zu und das merken sie genau und ziehen dann eher zäh und zögerlich zu Freunden. Als sie noch kleiner waren haben sie dann regelrecht geklammert und sind mir hinterhergewuselt was mich noch mehr genervt hat. Wenn du dich so wohl fühlst und dein Kind dir keine negativen Signale sendet, dann ist es doch ok! lg reni


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es geht ja nicht um mutterliebe, die sollte generell da sein, wenn man sich schon kinder anschafft, egal ob man berufstätig ist oder nicht. das hat auch mit lehrstellen nichts zu tun. ich habe mich auf dieses geglucke bezogen, denn ich habe auch eine freundin, die fast am heulen ist, weil ihre 11-jährige tochter nicht mehr an mamas rockzipfel hängen möchte, sondern ihre eigenen wege erkundet. auch ich habe tränchen verdrückt, wenn tage wie jugendweihe anstanden, weil es eben ein schritt mehr richtung selbstständigkeit ist und man sieht , wie die kinder gross werden. wahrscheinlich ist es auch das eigene älterwerden, was man dadurch vor augen geführt bekommt, denn nur an der entwicklung der kinder sieht man , wie schnell die zeit für einen selbst vergeht.


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Hier wird immer wieder geschrieben: Wenn die Mutter glücklich ist und das aussendet, dann geht es auch den Kindern gut. Das ist Schwachsinn hoch 3!! ich bin das lebende gegenbeispiel und meine Schwester auch. meine Mutter war glücklich..sie hat sich ihr Leben genauso eingerichtet wie es für sie gut war und hat die Kinder in gute Hände gegeben. Sie war engagiert im Job, immer wichtig, hat den Job geliebt, aber auch ihre ganze Energie da rein gesteckt, so dass für uns nichts mehr übrig blieb. Sie hat uns nie schlecht behandelt..keine Frage, wir hatten es gut..aber glücklich war ich nicht. Nur kann ich da jetzt erst im nachhinein sagen dass mir emotionale nähe sehr gefehlt hat. Wenn du es so einrichten kannst, dass du trotz Job noch einen Kopf und Energie für dein Kind frei hast..und sei es nur eine halbe Stunde pro tag, dann denke ich ist es ok... Und es muss DEINE Aumerksamkeit sein!!! Papa ist bestimmt super, Oma ist bestimmt auch toll, die erzieherinnen können der Traum sein...aber das sind alle nicht MAMA!! Lg reni


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Erstens: Mama ist eh immer schuld, Sch..d rauf, das ist unser Schicksal. Doch dass Du so karrieregeil bist, glaub ich auch nicht, das hört sich so einseitig an. Jede Frau versucht ihr Leben ob mit oder ohne Kinder so zu leben, wie sie es für richtig hält. Und das sollte man nicht immer diskutieren, sondern einfach respektieren. Machen Männer ja auch nicht. Die Möglichkeiten sind hier so vielfältig wie unsere Charaktere, Umstände, Einstellungen etc etc. Punkt. Dieses Selbstzerfleischen unter Frauen ist ein Unding, wir machen uns die Probleme wirklich selber. So, wollte ich nur mal sagen ;-), hihi... Schöne Pfingsten!


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Nur ganz kurz was dazu: 1. Halte ich Dich auch nicht für Karierregeil, es ist richtig, dass Mama/Papa arbeiten gehen, um den Kind was zu bieten und so lange Ihr damit glücklich seid, ist doch alles ok. 2. Meine Eltern sind beide Vollzeit arbeiten gegangen als wir klein waren. Und mein Bruder und ich wurden von Oma versorgt. Ich habe es auch oft gehasst, dass sie fast nie da waren, ABER ich kann beide heute umarmen, denn sie haben uns geliebt...schöne Pfingsten! Gruß


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Weiß nicht, ob die Mutter, die Ihrem Kind den Kitabeginn erschwert, indem Sie mit Leidensmiene hinrennt und in Tränen ausbricht, wirklich so viel mehr für das Seelenheil ihres Kindes tut als eine, die der Sache optimistisch entgegensieht und sich auf kinderfreie Zeit und etwas Geldverdienen freut. Aber ich bin ja ohnehin die schlechteste aller Mütter ever, seitdem mein Kind seit der Trennung von meinem Mann nicht bei mir, sondern bei ihm lebt.Von daher lass dir von mir bloß nicht dein schlechtes Gewissen ausreden und sieh zu, dass du dir bei der nächsten Gelegenheit auch mal ein Tränchen rausdrückst, wenn du dein Kind irgendwelchen Institutionen zuführst.


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scheiß kitaplatz! denn kommen halt echt gedanken wie karriere-killer kind. kotzt snuggles


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Nun, einfacher ist´s nicht, mit Kind, aber bislang hat es ja auch immer irgendwie geklappt. Die Lösung wird sich sicher bald finden. Drück dir die Daumen.


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o.k., ich könnte jetzt den anderen folgen und Dir sagen: jaja passt schon, du machst alles richtig, nur eine glückliche (in deinem Fall ihre Karriere verfolgende) Frau ist auch eine gute Mutter. Dein Kind findet das alles toll und aufregend und Du kannst ihm finanziell viel bieten. Auch dein Mann findet das alles gut, also alles paletti. Komisch kommt mir nur vor, dass Du hier ständig postest und voll von Selbstzweifeln bist. Ein schlechtes Gewissen hast und nun auch noch dein "mutterloses aufwachsen" dafür verantwortlich machst. Mich nervt irgendwie, das man die "Muttertiere" abstraft und ins lächerliche zieht. Manchmal kommt es mir vor, als ob eine Mutter, die sich eben nur schwer von ihrem Kind trennen kann schon als eine bemitleidenswerte und eher "fern von der Realität"Lebende Person beurteilt wird. Während die Karrierefrau, die ihr Kind "professionell" betreuen lässt und eben andere Prioritäten setzt eher die bewundernswerte ist, die "Frau von heute" die alles im Griff hat. Jeder Jeck ist anders, jedes Kind ist anders. Also mach doch du dein Ding und SEI glücklich damit Und lass die anderen ihr Ding machen. Eine "Frau von heute" sollte einfach dazu stehen was sie macht. Und nicht ständig alles in Frage stellen. Weder ihr eigenes Tun und schon gar nicht das von Anderen.


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...aber die meisten Mütter sind Frauen, und somit ohnehin ununterbrochen damit beschäftigt, ihr eigenes Handeln zu hinterfragen und an ihren Entscheidungen zu zweifeln, zumindest, wenn die anderen Frauen (und mir scheint so) in der überwiegenden Anzahl so sind wie ich


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ich will pro unsd contra und bin meilenweit davon entfernt, irgendjemanden mit seiner lebensform lächerlich zu machen. oder hast du eine wertung meinem posting entnommen? ich bin unsicher, das ist alles. und so lange ich unsicher bin, werde ich hier posten und für und wider abwägeln. snuggles


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Aber wozu ? Deine Entscheidung ist doch gefallen, warum noch das contra abwägen ? Was, wenn ich jetzt sage: Alles schlecht was Du machst, du wirst kreuzun´glücklich werden, dein Kind psychisch verkorkst, dein Mann wird das alles auch nicht lange mitmachen. Wer will das wissen ? Du hast jetzt diesen Weg eingeschlagen und es ist ja auch in Ordnung, wenn Du hier nach praktischen Tipps fragst (Kita-Frage, Wohnung etc.). Aber wenn es bei 3 Familien die es so machen wie ihr gutgegangen ist und alle damit glücklich sind, dann gibt es irgendwo vielleicht 2 andere, wo alles ganz mies gelaufen ist. Sowas führt dich doch nicht weiter.


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ich will das wissen! der vertrag wird erst nächste woche unterzeichnet.


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Dann sprich mit DEINER FAMILIE, deinem Sohn und deinem Mann. Die sind es doch, die damit Leben müssen. Redet tacheles, jeder soll seine EHRLICHE Meinung sagen. Erzähle ihnen von deinen Zeifeln, Ängsten, Sorgen. Wenn alle die Entscheidung mittragen, kann nachher keiner sagen: DU bist schuld !


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Dazu muss ich auch noch was sagen Ich selbst habe meine Job erst diesen Monat aufgegeben bzw. mich auf meine Bitte hin, kündigen lassen, weil ich voller solcher Zweifel war, wie Du es wohl bist. Allerdings war ich schon einen Schritt weiter, denn ich habe geweint, als ich früh meinen Sohn verabschieden musste, weil ich wusste, dass ich ihn erst abends wieder sehe und er dann schon schläft. Ich bin bei weitem keine Glucke, aber mit diesem Job konnte ich (was mein Kind angeht) einfach nicht leben. Ich habe mich für diesen Weg entschieden und schlage nun einen anderen ein...einen für mich hoffentlich besseren. Bei Dir habe ich doch das Gefühl, dass Du damit zufrieden bist, was Du tust. Falls es aber mit den Zweifeln schlimmer wird, solltest Du Dir vielleicht doch mal Gedanken machen, ob das wirklich das ist, was Du möchtest. Gruß


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Na sicher enthält dein Posting eine Wertung. Schon das "gefälligst zufrieden" ist ja hochironisch auf "Muttertiere" (wieso sind solche Mütter eigentlich "Tier"?) gemünzt. Ich frag mich auch immer schulterzuckend, was du eigentlich hören willst. Bist du SO unsicher, dass du dir hier ständig Bestätigung holen musst? Ich höre bei solchen Dingen allein auf MEIN Gefühl und vielleicht noch auf Freunde im Real-Life.


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ich bin schon immer stur und sehr überzeugt von meinem eigenen Handeln. Ich kann jetzt zwar snuggels Weg nicht nachvollziehen und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sich meine Kinder damit wohl fühlen würden, aber ich kenne ja ihren Filius nicht. Wenn das Kind damit zurechtkommt und nicht darunter leidet, dann ist es ok für mich diesen Weg zu gehen. Wenn sie es allerdings macht obwohl sie weiß/spürt/fühlt, dass sie dem Kind damit schadet, dann finde ich es nicht ok sondern egoistisch und dann ist es für mich karrieregeilheit. Es müssen sich BEIDE Mutter und Kind mit dem Modell wohl fühlen. Und das zu erkennen ist halt oft schwierig weil Kinder in dem Alter ihre Gedanken und gefühle noch nicht so wirklich äußern können. Da muss man sich dann auf Signale und seine Antennen verlassen:) Ich habe meiner Mutter damals auch nie gesagt, dass ich traurig war wenn alle anderen heim sind nach der schule und bei mir keiner daheim war und ich zur Oma musste. Mein Oma war eine liebe, nette, tolle Frau..keine Frage ich hatte sie sehr gerne und sie hat sich toll gekümmert. Hatte auch viel mehr Zeit und Aufmerksamkeit für mich übrig als meine Mutter..aber es war eben nicht meine Mutter, von der hätte ich es mir gewünscht..., aber vielleicht habe ich es mir nur deshalb so gewünscht, weil ich für meine bedürfnisse auch ansonsten zu wenig Zeit von ihr bekommen habe. Vielleicht hätte eine halbe Stunde absolute und ungeteilte Aufmerksamkeit auch gereicht..??? Warum ich ihr das nie gesagt habe..keine Ahnung..vermutlich habe ich damals schon gespürt, dass sie sich leiber mit ihrem Job beschäftigt hat als mit mir..insofern hätte sie ihn bestimmt nicht aufgegeben und es wäre sowieso vergebens gewesen:( Meine inzwischen kleinste 5 jährige kann sich schon genau dazu äußern. Erst gestern aben stand sie im bad und hat sich beschwert, dass ich mich zu wenig um sie kümmere. Und sie hatte nicht so unrecht...zwar habe ich gestern viel zeit mit ihr verbracht..war aber mit den gedanken und meiner Hauptaufmerksamkeit bei der großen die im Augenblick unglücklich verliebt ist. die kleine Kröte hat das genau gespürt und sich beschwert:) Lg reni


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Ich verstehe, dass du momentan an allem zweifelst, solange ihr in der Luft hängt. In ein paar Monaten habt ihr euch alle wieder eingelebt, seid zusammen, und alles wird gut sein. Ich hab deine Kita-Probleme nicht so ganz mitbekommen, aber da wird sich in B doch irgendeine Lösung finden lassen. Ganz bestimmt. Ihr packt das ganz sicher, und dein Sonnenschein wird darunter auch nicht (lange) leiden. Das "Muttergen" fehlt mir offensichtlich auch. Ich bin über jeden Millimeter, der in Richtung Abkapselung und Selbständigkeit geht, heilfroh. Aber ich bin braver als du, weil ich nur halbtags arbeite, ellabätsch. ;-) Ich hab auch schon gehört, wie schlecht es für die Entwicklung meines Kindes ist, dass ich nachts und am Wochenende arbeite. Und vor allem, wie ich so egoistisch sein und mein armes Kind als Einzelkind aufwachsen lassen kann. Ja mei. Bis jetzt macht sie einen mehr als glücklichen Eindruck, und wir sind momentan alle recht zufrieden (Mann) bis glücklich (ich) mit unserer Art zu leben. Das Kind als Karrierekiller - ja, diese Gedanken hatte ich auch schon. Das hat sich aber nach ein paar Monaten wieder gelegt. Für den Moment bin ich da angekommen, wo ich sein möchte. Was noch kommt, steht in den Sternen. Ich kenne niemanden, der nicht irgendwann Selbstzweifel hat. Das Leben verändert sich, und man muss sich daran anpassen und den jeweils richtigen Weg finden. Sonst kann man nicht glücklich werden/bleiben.


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oder irre ich mich? du bist doch die krankenschwester die nach 12 jahren aus dem beruf wieder einsteigen will? dazu hochbezahlt möglichst in einer privatklinik? irgendwie beisst sich grade die katze in den schwanz.


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ja, irgendwie hat man den Eindruck, dass es darum geht. Stört halt irgendwie, das Kind. Aber: warum macht man sich als Frau Gedanken darum. Wäre ein Mann in Snuggles Situation wäre das doch eigentlich kein Thema ? Also Snuggles: Auch in dir steckt das Muttertier.....Und das ist auch gut so. Frag einfach das Osselchen was er von deiner Idee hält und hör gut zu was er sagt !


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Die Tatsache, dass Snuggles sich Gedanken darüber macht, ehrt sie sehr, finde ich. Wie gesagt, die meisten Männer, und auch viele Frauen, würden sich darüber keine Gedanken machen. Es ist einfach kaum möglich, Job und Familie zu 100% unter einen Hut zu bekommen, ohne dass irgendwas oder irgendwer darunter leidet. Snuggles und ihre Familie haben das bisher offensichtlich ganz gut hinbekommen und werden es auch in Zukunft schaffen. Die Übergangsphase und die Ungewissheit sind einfach für alle schwierig. Aber das gehört halt leider auch dazu. Ich glaube, dem Osselchen geht es sehr gut. Zumindest habe ich in den paar Stunden keine Schäden feststellen können.


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warum beißt sich da die Katze in den Schwanz??? verstehe jetzt deine Aussage nicht so recht... Ja, ich habe vor ab September wieder ein wenig zu arbeiten...Und? ich hab doch nicht gesagt, dass ich das nicht gut finde, oder? Mir ist wichtig, dass ich es mit den Kids vereinbaren kann und noch genügen zeit und va Energie/kopf für sie habe. Und genau das habe ich oben gesagt. lg reni


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das man es schon "ehrenwert" findet, wenn man sich über die Gefühle des Kindes Gedanken macht ? Oder gar "lächerlich und gluckenhaft" ? Ja, es IST in der Tat schwierig, seine eigenen Bedürnisse und die seiner Familie immer im Einklang zu halten. Das war es schon früher und wird es immer sein.Aber wir haben die Kinder nunmal bekommen und viele werden sich der Konsequenz leider erst bewusst wenn sie feststellen, das dieses "Projekt Kind" das ganze Leben umkrempelt und man selbst dabei viel von sich hergeben muss. Ich habe eine Freundin, die sich bewusst gegen Kinder entschieden hat, weil sie nie so sein wollte wie ihre Eltern, die beide sehr auf ihre Karriere fixiert waren. Sie will auch Karriere machen und verzichtet daher auf das Mutterglück.Sehr extrem, aber konsequent. Auch hier gibt es wieder Stimmen, die sie für "total egoistisch" halten, wo doch für viele der Lebenssinn darin besteht Kinder zu bekommen. Sie steht aber dazu. Und ist glücklich damit.


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Klar ist das traurig. Aber es ist nunmal Realität, dass sich sehr viele Leute wenig Gedanken über Andere machen. Und schönreden kann man sich alles, ohne lange nachzudenken. Das ist hier aber offensichtlich nicht der Fall. Hier wird über alles sehr gründlich nachgedacht. Es ist normal, sich über das Glück seiner Kinder Gedanken zu machen. Aber auch die Eltern müssen glücklich sein, und das erfordert oft Kompromisse. Das ist dann eben meistens nicht das Optimum für alle, aber trotzdem noch lange nicht so schlimm, das einer der Beteiligten unglücklich wird oder einen Schaden davonträgt. Glückliche Eltern = glückliche Kinder, das ist für mich auch Blödsinn. Unglückliche Eltern = unglückliche Kinder, so sollte es mMn heißen. Kinder haben sehr feine Antennen, die merken sofort, wenn es den Eltern schlecht geht. Und sie geben oft sich selber die Schuld dafür. Und ja, Kinder (und oft auch Ehepartner) sind Karrierekiller oder -Bremser. Irgendwer muss zurückstecken, man kann nicht immer alles haben. Einige kriegen den Balance-Akt aber ziemlich gut hin, ohne dass die Kinder einen Knacks bekommen oder die Ehe dadurch draufgeht. Das finde ich gut.


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Es ist tausend Mal besser, sich dem Kinde mit begrenzter Quality-Time zu widmen, als es stundenlang "nebenher" laufen zu lassen, einfach weil man nicht in der Position ist, die frei zur Verfügung stehende Zeit sinnvoll zu nutzen beziehungweise auf 8 Stunden Quality-Time zu trimmen. Außerdem hat der Kindesvater ja auch eine nicht zu vernachlässigende Stellung innerhalb der Familie und vor allem dem Kinde gegenüber und kann aus dieser Situation heraus auch einiges auffangen und wohlüberlegt organisieren. Und dann behaupte ich noch: "Als ob die Kinder sooo scharf drauf sind, der Mutter ständig am Rockzipfel zu hängen" :-) Lg JAcky


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Ja, den größten Teil unterschreibe ich absolut. nur der letzte Satz stößt mir etwas auf... Nein, Kinder sind im prinzip nicht scharf drauf der Mutter ständig am Rockzipfel zu hängen, aber es gibt auch Ausnahmen: Krnakheit, Entwicklungsschübe, Liebeskummer (örks), einfach Phasen die man aber vorher nicht sagen kann. Außerdem ist jedes Kind anders. Dem einen reicht eine halbe Stunde Quality-time am Abend, das andere möchte mittags nach der Schule/Kiga die mama weil es einfach müde ist und mama-Aufmerksamkeit braucht oder sich mitteilen will etc. Meine mittlere könnte ich auch den ganzen Tag in betreuung geben..kein Thema..die große, obwohl sie schon 9,5 ist und ihren Tag nahezu selbständig plant auf keinen Fall. Sie kommt zwischendrin immer wieder an..hat etwas auf dem Herzen, bruacht Trost, Lob, Aufmunterung oder einfach eine Streicheleinheit oder ein Mutter-Tochter-Gespräch. Da können sie sonst noch so "erwchsen" sein wollen..wenn sie heimkommt und Mama ist nicht da und sie hat was auf dem herzen, dann ist sie etwas aus der Bahn geworfen:) Lg reni


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Ich könnte mir auch nciht vorstellen VZ zu arbeiten, hätte das Gefühl, so viel von meinem Sohn verpassen . Manchmal muss man solche Entscheidungen treffen.Deshalb bin ich mal ausnahmsweise mit dir EINER Meinung, auch wenn du Mich nicht magst Snuggles macht das, was sie zufrieden macht und der Freund eher die "Konstante" ist. Finde ich völlig in Ordnung und war bei uns am Anfang so. Aber trotzdem ist man das Kind seiner Mutter: Meine Mutter ist eine Glucke, kann bis heute nicht gut loslassen... Deshalb will ich das anders machen. Reni hatte offensichtlich eine Mutter, die sie wenig beachtet hat...nun versucht sie es bei ihren Kindern anders zu machen.


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beruhige dich meine mama war AE und musste viel und hart arbeiten um mich, meine oma und sich selber durchzubringen war also kaum zu hause meine oma starb da war ich 11, war dann meistens waerend der schule tagsueber alleine bis sie am abend kam und ich hab eine wundervolle beziehung zu meiner mama (auch wenn sie zeitweise nervt) lach du machst es schon richtig dafuer bin ich eine dieser doofen ueberglucken. aber die muss es auch geben


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ich persönlich glaube, du hast angst, es dauert zu lange bis du deinen sohn zu dir holen kannst. das ist mehr als verständlich. die option auf ein halbes jahr shuttlen würde mich auch nicht erfreuen. vielleicht hats schon jemand gesagt, hab nicht alles gelesen.


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es kommt aufs kind darauf an. mein großer hat es nicht geschafft, ich bin wegen ihm von 40 Stunden zurück auf 26. tut natürlich meiner "karriere" auch nicht gut (gerade in meinen job). mir hat es aber auch jemand sagen müssen. meine mutter war auch ae und hat somit vollzeit arbeiten müssen. ich wurde früh und lange fremdbetreut. und ja ich habe einen psychischen depscher, liegt aber glaub ich weniger daran das mutter vollzeit arbeitete sondern eher daran das mutter phsychisch krank war. rede mit deiner familie darüber


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Snuggles, ich hab jetzt nicht alles gelesen, aber führ dir immer vor Augen: Würde ein Mann den Weg einschlagen, den du gerade gehst, würde niemand auch nur ein Wort darüber verlieren. Und vermutlich würde der Mann selbst es mit einer Selbstverständlichkeit tun, die man Frauen, insbesondere Müttern, nie zugestehen würde. Natürlich bist du unsicher, und das hat Gründe. Die passende Betreuung ist noch nicht gefunden (das kommt!), es muss eine Menge (um-)organisiert werden, du hängt in der Luft, hast momentan noch keine Planungssicherheit. Mein Tipp: Versuch es so locker wie möglich zu nehmen und lass dir nicht diese (noch aus der "dunklen Zeit" stammenden) Mutter-Parolen anheften. Du hast gerade diese wirklich tolle Job-Chance, die auf dem momenten Arbeitsmarkt für Journalist_innen einem Sechser im Lotto gleichkommt. Vergiss nicht, die Situation ist nur vorübergehend und du bekommst es hin - ebenso wie deine Familie es hinbekommen wird. Schau mal mich und meine Woche an: An zwei Tagen durfte ich nachts um vier zu Terminen fahren, am dritten um fünf Uhr. Zu Hause war ich zwischen 20 und 22 Uhr. Und mein Gatte weilt im fernen Berlin, also nix mit Unterstützung. Den Kleinen macht es null aus. Die sind perfekt betreut und haben jede Menge Spaß, wenn "die Alten" mal weg sind. Klar, das hier ist eine Ausnahmewoche, natürlich überfällt mich die Sehnsucht oder das schlechte Gewissen. Aber dann räume ich eben zwischen zwei Terminen Telefonzeit ein und bin immer erreichbar. Dafür fahren wir im Gegenzug auch alle zusammen nächste Woche in den Kurzurlaub und holen vieles nach. Meine Mutter hat immer gearbeitet (schon meine Omas hatten ihre eigenen Geschäfte) und mein Vater war auch nie da. Für uns Kinder war das nie ein Thema, es war normal und total ok. Dabei war ich ein Heimweh-Kind und schon auf die Mutter/das Zuhause fixiert. Du arbeitest doch jetzt auch viel und so eine Woche geht schnell rum Schakka!!!


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Natürlich ist es gerade eine Umbruchzeit bei euch. Aber glaub mir. Wenn du eine Oberglucke wärst, würde dein Kind mehr unter dem Umbruch leiden. Du tust, was du willst, dein bfdw hoffentlich auch, was er will, dann paßt es auch. Ich glaube, hier macht sich niemand über andere Lebensweisen lustig. Manches findet man seltsam, weil man selbst anders ist. Und: Natürlich ist es ehrenwert, sich über die Gefühle des Kindes Gedanken zu machen. Nur weil es wünschenswert und eigentlich selbstverständlich ist, ist es doch immer noch ehrenwert. Du hast dich entschieden, jetzt trag die Konsequenzen auch fröhlich und effektiv - natürlich klappt es mit dem KiTa-Platz und natürlich sind Kinder keine Karriere- und Karrieren keine Kinderkiller. Ich such mal nach einem tollen Goethe-Zitat, das mir sehr geholfen hat, als ich mich selbständig gemacht habe ("waaaaas?damit? du hast doch Kinder!du kannst doch in den sicheren Job zurück" - na und?). Lg Fredda "Was immer Du tun kannst oder erträumst zu können, beginne es. Kühnheit besitzt Genie, Macht, und magische Kraft! Beginne es jetzt!" Ich meine, es wär noch länger, dass einem eben, wenn man beginnt, Dinge passieren, die man vorher nicht für möglich gehalten hätte. Find ich aber grad nicht. Muss für die unbegluckten Kinderchen.


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Und wo wir schon bei den Zitaten und den Unterscheiden zwischen Männern und Frauen sind, hier noch eins: “Remember, Ginger Rogers did everything Fred Astaire did, but she did it backwards and in high heels.”