Elternforum Aktuell

Hilfe erbeten

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Weihnachtsfrau

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Hallo zusammen, Vor einigen Tagen hatte ich schon einmal wegen eines anderen Problems im AE geschrieben, heute bitte ich auch mal hier um Hilfe. wenn ich darf. Vorweg bitte ich all jene, die mich erkennen, NICHT meinen Erstnick hier zu nennen, gern per PN; aber aus Anonymitätsgründen NICHT hier! Danke :-) Bei einer praktisch gut funktionierenden Umgangsregelung für ein 4jähriges Kind (jedes zweite WE von Freitag bis Samstag, einen Wochentagsnachmittag ab Kiga bis 19.00 Uhr (eigentliche Schlafenszeit des Kindes)) fordert der Kindesvater mehr Umgang. Ein bis zwei weitere Übernachtungen pro Woche. Ich lehne das ab, da der derzeitige Umgang ausreichend bemessen ist und unser sehr viel Kontinuität und Gewohnheit im Alltag brauchendes Kind durch einen ständigen Wechsel ständig herausgerissen würde, was sich negativ für unser Kind auswirkt , zumal Kind vor jedem Umgangswochenende weinend bettelt nicht bei Vati schlafen zu müssen. Spielen ja, schlafen geht gar nicht fürs Kind. (hat auch kein eigenes Bett dort) Ich brauche Argumentationshilfe GEGEN eine Erweiterung des Umgangs, außerdem Argumente FÜR Heiligabend bei dem Elternteil, bei dem das Kind den Lebensmittelpunkt hat. Natürlich habe ich selbst auch viele Argumente. Aber ihr wißt, manchmal ist man selbst so eingefahren, daß frischer Wind neue Aspekte ins Spiel bringt. Eins noch: unter Einbeziehung des Verhaltens des Vaters, der Gesamtsituation, die sich für unser Kind ergibt und des Verhaltens unseres Kindes bin ich nach LANGER, sehr langer Überlegung dazu gekommen, daß eine Erweiterung des Umgangs mit Übernachtungen nicht positiv für unser Kind ist. Diese Entscheidung ist durchdacht und weder leichterhand noch egoistischerseits von mir gefällt worden. Mir ist bewußt, daß der Vater wichtig für unser Kind ist, dies drückt sich bereits im gelebten Umgangsumfang aus. Gern könnte der Vater auch zum spielen mit dem Kind zu uns kommen; wünscht sich Kind auch, lehnt der Vater aber ab. Heiligabend gehört ein Kind meiner Meinung nach an seinen Lebensmittelpunkt; natürlich anschließend am Feiertag auch zum Vater, keine Frage. Würde mich über eure Gedanken freuen. Weihnachtliche Grüße!


Alex76

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Antwort auf Beitrag von Weihnachtsfrau

Habt Ihr das gemeinsame Sorgerecht? Ich habe das gerade durch inkl. Gerichtstermin (insbesondere auch wg. der neuen Rechtssprechung) - wenn der Vater mehr Umgang will, steht im das zu. Im Streitfall entscheidet das Gericht, da kannst Du nichts machen, wenn der Vater darauf besteht. LG Alex


Petra28

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Antwort auf Beitrag von Alex76

Ist das wirklich abhängig vom Sorgerecht? Und wie viel Umgang mehr steht dem Vater zu? (Mein Fall liegt so ähnlich, wir haben notariell 8 Tage im Monat vereinbart und ich habe das alleinige Sorgerecht.)


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Alex76

das ist doch individuell unterschiedlich geregelt. man muß doch auch die ganzen umstände sehen, eben wie das fehlende bett etc. wenn ein kläger, dann ein richter. ansonsten würde ich bei der jetzigen regelung bleiben. ich. nicht allgemein gültig.


Alex76

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Antwort auf Beitrag von Petra28

Nach der neuen Rechtssprechung haben Vater und Mutter sich die elterliche Sorge zu teilen. Bisher ging das SR ja eher "automatisch" an die Mutter, jetzt geht es "automatisch" an beide, es sei denn, es spricht etwas dagegen. Wenn der Expartner es beantragt, bekommt er es auch, das ist nur eine Formalität. Dann kann er über das geteilte ABR auch das Kind 50% der Zeit zu sich holen, salopp gesagt, es sei denn, es sprechen wieder Gründe dagegen. Im Endeffekt legt das dann der Richter nach Anhörung beider Parteien und der Zustimmung eines Mitarbeiters des Jungendamtes (der bei uns von Tuten und Blasen keine Ahnung hatte in seinem grell-pinken Pulli... ) fest. LG Alex


mama.frosch

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ich finde es schwierig, ohne kenntnis irgendwelcher gründe und argumente und der gesamtsituation ins blaue hinein gründe gegen weihnachten beim vater zu bringen; und bzgl. des umgangs. welche gründe sprechen gegen den erweiterten umgang? dass der vater nicth zu euch kommen und dort mit dem kind spielen sondern es zu sich holen möchte finde ihc sehr nachvollziehbar. ginge mir umgekehrt genauso. was spricht dagegen, sofern sich das kind mit dem papa gut versteht, heiligabend mit ihm zu verbringen und dann ggf. bei dir zu übernachten? neutral-sachliche frage; selbstredend würde es mir als mutter schwerfallen, heiligabend ohne mein kind zu verbringen; die frage ist aber dohc, schadet es dem kind wenn es diesen feiertag mit seinem vater verbringt oder ist es "nur" die eigene traurigkeit, heiligabend selbst ohne kind zu feiern. kind gehört halt nicht der mama.


mama.frosch

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ich weiß nicht wie es da rechtlich aussieht, aber wenn er einen erweiterten umgang möchte wäre für mich das mindeste, dass das kind sein eigenes bett dort hat und am besten auch ein eigenes zimmer. wenigstens eine eigene ecke, auch mit spielsachen etc; dass er auch bei papa ein zuhause-gefühl entwickeln kann.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von mama.frosch

nach egoismus deinerseits. alles angeführte ist deine einschätzung... möglicherweise sieht dein ex es genau anders herum. ist deine sichtweise wirklich objektiv? eher nicht, oder? wie wäre es mit professioneller unterstützung? macht doch einmal einen mediatorentermin beim jugendamt...


Petra28

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Antwort auf Beitrag von mama.frosch

Meine Kinder hassen es, bei Papa jeweils ein eigenes Zimmer zu haben.


mama.frosch

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Antwort auf Beitrag von Petra28

aber doch wenigstens ein eigenes bett?


Petra28

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Antwort auf Beitrag von mama.frosch

Auch das hassen sie. Sie würden lieber bei ihrem Papa schlafen (oder zusammen in einem). Was ich damit sagen will - das wäre für mich kein Argument.


mama.frosch

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Antwort auf Beitrag von Petra28

ok... dann müsste man wissen, was das weihnachtsfraukind möchte. und warum es nicht gern beim papa schläft. weil den papa zu mögen scheint es ja schon.


Mitglied inaktiv

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Wenn der Vater dem Kind eine vernünftige Übernachtungsmöglichkeit bietet(je nach Alter und Gewohnheit kann es auch das Bett des Papas sein), würde ich den 14tägigen Papabesuch auf ein ganzes Wochenende ausdehnen. Ich bin auch alleinerziehend, aber das mit dem Hl. Abend kann ich nicht nachvollziehen. Vielleicht spielen da zu sehr die Traditionen eine Rolle? Ich finde den ersten und zweiten Weihnachtstag mit Kind genauso gut.


Weihnachtsfrau

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Mediation lehnt ER ab; ich hab monatelang drum gekämpft. JA hatten wir schon, keine Hilfe, erfolglos. Ich würde alles drum geben, wenn es besser würde!


nuba

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Hi, Dein Posting klingt überhaupt nicht egoistisch ! Ich kenne das Thema aus eigener Vergangenheit und fand diesen Wechsel IMMER belastend. Das würde ich anführen. Und das Thema Bett, Kinderzimmer, Spielsachen, evtl. Freunde, Nachbarschaft, Alltagskontinuität !!! Ich lebe jetzt auch in Trennung, aber mein Mann hat gleich gesagt, daß er die Kinder gerne oft sehen will, sie aber nicht aus ihrer Umgebung reissen möchte - übernachten nur, wenn sie es wünschen.


Weihnachtsfrau

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es gibt bereits jedes zweite WE beim Vater. Dazu ein Nachmittag wochentags jede Woche. Heilig Abend hat bei uns eine besondere Tradition, ebenso die Vorweihnachtszeit. Im Gegenzug dazu beim Vater nur ein "Geschenkefest" (es gibt Geschenke, das wars), was man am Feiertag nachholen kann, während Christvesper etc. schon an Heiligabend gebunden ist.


Petra28

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Antwort auf Beitrag von mama.frosch

Meine Kinder lieben ihren Papa. Aber er ist anstrengend - auch für sie. Und er überfordert sie auch. Deshalb genießen sie ihn lieber in kleinen Dosen als in größeren Blöcken. Ich wünschte, es wäre anders und sie gingen wirklich gern zum Papa und kämen auch guter Dinge wieder zurück. Meistens gehen sie aber nicht gern und dekompensieren anschließend. Gerne mal verbunden mit Regressionen ins Babyalter, da sie beim Papa der schlaue, große, wohlerzogene Nachwuchs sein müssen. Wenn das bei der Weihnachtsfrau so ähnlich ist, dann kann ich sie total gut verstehen.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Weihnachtsfrau

hattest Du nicht von von einem kurzen WE mit nur einer Übernachtung geschrieben? ein ganzes WE wäre doch ein Kompromiss. Dein Kind ist 4 Jahre alt, wie bedeutend die Weinerei ist, vielleicht wären 2 Nächte sogar besser als eine Nacht. Mein Sohn hat auch ab und zu geweint, manchesmal wenn er abgeholt wurde, manchesmal aber auch, wenn er zurückgebracht wurde. Für so kleine Kinder ist es immer schwer, es tut weh, wenn die Kinder weinen, sie wollen am liebsten ganz kontinuierlich an einem festen Ort wohnen. Christvesper etc. ist natürlich schön, aber ich glaube, man sollte sich irgendwie einigen und Christvesper ist da zweitrangig. Vielleicht jedes 2. Jahr Christvesper? Irgendwann wird Dein Kind entscheiden, ob der Geschenkeheiligabend schöner oder die Christvesper schöner ist und dann seinen Weg gehen, vorher müsst Ihr halt eine Einigung finden. Mein Kind ist dieses Weihnachten gar nicht da, ich freue mich auch nicht wirklich allein zu sein, aber das Kind freut sich auf den Urlaub. Ich freue mich einfach mit. Deine Einstellung dazu hast Du also (wie ich auch) selber in der Hand.


DecafLofat

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Antwort auf Beitrag von Weihnachtsfrau

mit braunen haaren udn augen im wahren leben... ;o) wenn das kind WEINT bevor es zum papatermin antritt, warum will papa das kind quälen? gemeinsames sorgerecht hin oder her... kindswohl? ich war auch scheidungskind, mama hat mich zur oma gegeben da sie mit 18 damit überfordert war, papa wollte irgendwann ansprüche anmelden (da war ich ca. 8/9??) weil mama mich auch wieder haben wollte... der richter hat mich weinend und schluchzend mit aus dem gerichtssaal von den keifenden eltern (oma war auch dabei, wollte mich nicht hergeben - war quasi die dritte partei...) ins richterzimemr genommen und ich durfte erst mal heulen. warum tun eltern/erwachsene ihren kindern sowas an? das brennt bis heute in meiner seele. auch wenn sich das jetzt unglaublich bescheuert anhören muß, aber kannst du nicht mit deinem ex sprechen? wenn es groll ist den er dir ggüber hegt und dir damit eins auswischen will, soll er sich andere mittel suchen. wenn er wirkliches interesse am kind hat, soll er das KIND entscheiden lassen. oder dich als hauptbezugspunkt des kindes. es gibt für kinder nichts schlimmeres als dauernd hin und hergezogen zo werden, obwohl sie garnicht wollen. ich musste auch die wochenenden manchmal bei mama verbringen, am liebsten wäre ich an solchen freitagen nach der schule verschwunden. da gabs dann ein wochenende lang das ganz große programm mit friseur, eis essen, kino, shoppen... und sonntag abend war ich wieder abgeschoben. nicht dass ich bei mama hätte bleiben wollen, aber da kam ich wieder in meinen alltag, oma konnte finanziell nicht das leisten was mama mir in den arsch geschoben hat wochenends, aber sie hatte zeit und liebe. das hin und her war hölle, ich war tage davor und tage danach immer total verstört und hatte das gefühl den anderen zu hintergehen. ich liebe meine mama, ich liebe meine oma, aber bis heute nagt das an mir. denkt an euer kind, und HÖRT auf es.


DecafLofat

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Antwort auf Beitrag von DecafLofat

reicht es nicht wenn papa ab und zu vorbeikommt und kind mit papa dann daheim spielt? wenn ich mir vorstelle ein vierjähriges wutzel über nacht wegzugeben... nee. altmodisch meine einstellung, aber nee. das ist ja das reinste gefühlschaos für die kleine seele.


mama.frosch

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Antwort auf Beitrag von DecafLofat

ich denke nicht dass man das am alter festmachen kann sondern eher an der beziehung, die das kind zum vater hat. wenn die gut ist und das kind gerne dort ist, warum soll es nicht dort übernachten? das unterstellt ja, weg von muttern ist automatisch gefühlschaos für kleine kinder. bei der weihnachtsfrau ist es offenbar so, und dann ist es natürlich nicht ok wenn das kind nicht will. aber das kann man doch nicth verallgemeinernd vom alter abhängig machen.


DecafLofat

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Antwort auf Beitrag von mama.frosch

doch ich würde das schom am alter festmachen... ein vierjähriges gehört nachts dahin wo der lebensmittelpunkt und die hauptbezugsperson ist. ich kann das nicht begründen, ich fühle das einfach. der wutzel checkt doch das hin und her nicht.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von DecafLofat

warum das so ist?? weil heutzutage die gerichte auf biegen und brechen für beide elternteile entscheiden. ein kind braucht zwingend mutter und vater, deswegen muß es geteilt werden. ob sie gut oder schlecht sind spielt keine rolle, hauptsache es wird jedem "recht" zum wohle des kindes natürlich zugesprochen. ganz leicht ist es aber auch wieder nicht, denn mit weinen können kinder ihre eltern dann auch ganz schön manipulieren und sich die rosinchen rauspicken. geht bei zusammenlebenden elternpaaren auch nicht. wir wissen aber auch nicht, wie es sich bei dem weihnachtsfrauex verhält. dazu ist ihre schilderung zu einseitig. kann durchaus auch sein, daß es der vater gut meint und es auch ihm weh tut, wenn das kind weint. ich weiß es nicht. ( ich würde ja mit allen exen dieser welt gemeinsam weihnachten feiern bevor ich ohne meine kinder feiern würde )


Weihnachtsfrau

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Antwort auf Beitrag von DecafLofat

Du bringst es so auf den Punkt, dass ich jetzt heulend hier sitze. :-(( Es gab 37883738 Gespräche meinerseits mit dem Vater, Versuche einer Mediation (monatelang habe ich drum gekämpft!) hat er immer und immer wieder ausgeschlagen, JA war erfolglos (die hören sich das an und das wars) Nein, reden ist nicht bescheuert. Aber Ex hört nicht zu, redet nicht mehr mit mir, grüßt mich noch nicht mal bei der Übergabe unseres Kindes. Ich bin offen für alles, was es für unser Kind leichter macht (dann ist es für mich auch leichter!), aber ich fühle mich total ohnmächtig und sehe keine Chance mehr, wie ich die Situation fürs Kind besser gestalten soll. Noch dazu hat Vati keine Zeit, wenn Kind zum Umgang da hat und arbeitet etc. pp, sodass Kind sich dann allein beschäftigen muss. Und dann soll es noch öfter zu Vati???? Es tut mir in der Seele weh, wennich unser Kind bitter weinend gegen seinen Willen beim Vater lassen muß. Und nein, verdammt nochmal, da gehts NICHT um mich! Ich hab verdammt große Angst, was dieses Theater mit unserem Kind anrichtet, ich will doch nur das Beste für unser Kind. Regelmäßiger Kontakt zum Vater ist mir wichtig, aber noch mehr wäre nicht gut für unser Kind, weil es ständig hin- und herhezerrt werden würde. Ich kann verstehen, daß viele die Sachlage anders sehen, weil man hier nie die gesamte Konstellation schildern kann. Aber ich als Mutter spüre, dass das was es an Kontakt zum Vater gibt sehr grenzwertig ist und das Kind anschließend Tage braucht, um sich zu erholen. Grüße W.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Weihnachtsfrau

...wir können nämlich miteinander reden und wollen tatsächlich das Beste für unser Kind und wenn auch unsere Meinungen in 1000 Dingen auseinandergehen, in dieser Sache sind wir uns total einig. Du hast mein vollstes Mitgefühl, aber Ideen habe ich keine.


mama.frosch

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Antwort auf Beitrag von DecafLofat

dann bist du grundsätzlcih gegen außerhäusiger übernachtung von kidnern in dem alter? also auch ncith bei oma und opa, wie rührend die sich auch kümmern mögen und für das kind anerkannte ersatzbezugsperson sein mögen?


DecafLofat

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Antwort auf Beitrag von mama.frosch

nein bin ich nicht. es ist was anderes ob im kindergarten übernachtet oder das kind mal zu oma und opa geht wenn sonst alles eitel sonnenschein im leben des wutzels ist und es sich sicher gebunden fühlt. aber wenn das kind weint und augenscheinlich nicht möchte, bin ich dafür dass derjenige der in der erziehung das hauptzepter schwingt, dem kindswohl entsprechend ALLES versucht, das kind aus dieser situation zu nehmen und zu schützen.


mama.frosch

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Antwort auf Beitrag von DecafLofat

ich schrieb ja, dass es dem kind dort gutgehen muss, dass er nicth nur körperlich sondern auch emotional versorgt sien muss, dass die betreunde person anerkannte ersatzbezugsperson ist. wenn das gegeben ist kann in meinen augen auch ein vierjähriges guten gewissens udn mit gewinn außerhäusig übernachten. bei der weihnachtsfrau ist das nicht gegeben, deshalb gilt das bei ihr nicth. ich bezog mich darauf, die außer-haus-üernachtung lediglich am alter festzumachen, das ist alles.


DecafLofat

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Antwort auf Beitrag von Weihnachtsfrau

ich habe jetzt wirklich lange geantwortet aber es nochmal gelöscht. was bringt dir mein leidensweg, den du deinem ex exemplarisch zwar vorlegen könntest als beispiel dafür was für bindungskonflikte entstehen könnten mit welchen auswirkungen..... ich habe keinen wirklichen rat. wenn er nicht reden will, will er nicht. wenn das jugendamt nicht vermitteln kann, was will man machen. scheiße ist das. und falls malwine oder irgendwer jetzt schon loshämmert gegen mich von wegen sentimentalität schön und gut aber das hilft weihanchtsfrau nicht: nur zu. aber mit 31 frisst das noch an mir. trotz und nach therapie. aber empathie darf ich wohl zeigen.


DecafLofat

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Antwort auf Beitrag von mama.frosch

außer haus nächtigen wird nicht am alter festgemacht.


babyfelix

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Antwort auf Beitrag von DecafLofat

Das ist nun nicht dein Ernst, oder? Das Kind soll im Kindergarten übernachten, aber nicht beim eigenen Vater? Warum geht man hier davon aus, das jeder Vater (oder Mutter), der/die nicht beim Rest der Familie lebt, gleich ein ganz schlimmer Mensch sein muss, der die arme Kinderseele schädigt? Zepter schwingen ist natürlich sehr angenehm für den, der am längeren Hebel sitzt. Zum Kotzen ist das nur für die arme Sau, die ohnehin schon ihre Familie verloren hat. Und nebenbei auch für das "arme Wutzl", dem schon mit vier die Möglichkeit genommen wird, zu seinem Vater eine vernünftige Beziehung aufzubauen. Kinder weinen, wenn sie den Lolli nicht kriegen, den sie wollen. Kinder weinen wegen allem möglichen Kram. Klar sollte man das Ernst nehmen. Aber eine trennung der Eltern und der damit verbundene Umbruch ist einfach eine Scheiß Belastende Situation für jeden. Klar fließen dabei auch Tränen, und manchmal drückt das Weinen ganz paradox auuch nur den Wunsch aus, dem anderen näher zu sein. Sich bei ihm wohl fühlen zu dürfen.


babyfelix

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Antwort auf Beitrag von Weihnachtsfrau

Sorry, aber da ich eine solche Situation bis ins Detail (mit Ausnahme des bettelns, nicht bei mir schlafen zu müssen) andersrum kenne, muss ich sagen, dass ich mir der Ton, in dem du über den Menschen sprichst, mit dem du immerhin ein Kind gezeugt hast, schon arg übel aufstößt. Die Regelung, die ihr habt, finde ich o.k. (ist genau wie bei mir), und sicher kann man der Auffassung sein, dass das genügt. Dennoch finde ich es albern, hier Argumente sammeln zu wollen. Nutzt das Beratungsangebot des Jugendamtes, setzt euch zusammen mit der zuständigen Sachbearbeiterin eures Amtes an einen Tisch und diskutiert es aus. Haltet das Ergebnis in einer Elternvereinbarung fest und sehr zu, dass ihr ansonsten erwachsen werdet.


Weihnachtsfrau

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Antwort auf Beitrag von babyfelix

Welcher Ton? Ich schildere die Situation, welcher Ton gefällt dir da nicht? Ich hege keinen Groll gegen den Vater, ich würde mir nur wünschen, dass es sich mir gegenüber wenigstens so verhalten kann, wie man es Fremden gegenüber tut (höflich etc.) ICH tue das auch! JA gabs schon, ohne Erfolg.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von babyfelix

lies mal ihr letztes Posting, was macht man denn, wenn der andere nicht reden kann oder will? das ist sehr schwierig.


babyfelix

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Antwort auf Beitrag von Weihnachtsfrau

Es klingt für mich raus, dass der Papa nunmehr als "lästiges Übel" angesehen wird. Konkret kann ich es leider nicht machen. Mir stößt grundsätzlich auf, wenn man im Beamtendeutsch über diese Vorgänge spricht, den Papa als Kindsvater benennt, von Umgangsrecht und Besuchskontakten spricht, von Lebensmittelpunkt und das Weihnachstfest bei sich als Tradition, bei anderen als Geschenkefest ansieht. Natürlich macht er Dinge ANDERS, aber machst du sie deshalb BESSER? Wenn ihr über derlei Einigkeit hättet erzielen können, wärt ihr vermutlich noch immer ein Paar. Aber nun ist es eben nicht so. Du musst die Kröte schlucken: seine Andersartigkeit hast du in der Beziehung nicht ändern können, und du änderst sie auch jetzt nicht. Die Frage ist: was braucht ein Kind. Auch, wenn das einige hier anders sehen: ein Kind braucht beide Eltern. Und zwar nicht nur die Phrase, dass man weiß, dass es so ist, sondern die Überzeugung. Einem Kind muss man geben, was es braucht. Nicht, was es will. Es weint, weil es zu Papa soll? Vielleicht einfach, weil die Situation so ätzend ist. Könnte es nicht helfen, wenn es zur Gewohnheit würde? Öfter vorkäme? Ich fände es besser, wenn das Kind zwei Nächte am Stück da ist (Freitag bis Sonntag). Seitdem wir das so handhaben, klappt vieles besser. Ein eigener kleiner Bereich für das Kind wäre gut. Und wenn es erstmal nur die eigene Spielkiste ist. Das Kind braucht nicht "weniger Papa" sondern mehr "zu Hause Gefühl bei Papa". Wenn er nicht reden will, ist das natürlich irgendwo sein Problem, denn solang er nicht redet, brauchst du nichts zu ändern. Ich würde dir dennoch raten, zu überlegen, WARUM er nicht reden will. Vielleicht hat er einfach Angst, dass du ihn das Kleine noch mehr entziehst (das wird seine Sichtweise sein, bevor du nun auf mich losgehst). Vielleicht versuchst du erstmal, ihm diese Angst zu nehmen. Leider hört die Paararbeit mit der Trennung nicht auf, wenn man ein Kind hat. Das ist nun die aufgabe, vor der ihr steht.


Weihnachtsfrau

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Antwort auf Beitrag von babyfelix

Unser Kind ist ZWEI Nächte beim Vater. (Frei bis So) + einen Nachmittag in der Woche. Beamtendeutsch nur, weil es schneller auf den Punkt zu bringen geht.


shinead

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Antwort auf Beitrag von Weihnachtsfrau

... empfinde ich in solchen Schilderungen eher als neutral. Nicht wertend. Schildernd eben. Um zu vermeiden vom Ex zu sprechen oder das emotional behaftete Wort "Papa" zu nennen bleibt man halt bei KV... Das ist z.B. bei mir schon das höchste der Gefühle. Sonst würde ich nur noch seine Initialen nutzen. Dummerweise wären die auch noch die Abkürzung zu Samenspender... Doof, also bleibt es bei KV. Papa auf keinen Fall! (Kein Kontakt) Gruß Corinna


babyfelix

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"Bei einer praktisch gut funktionierenden Umgangsregelung für ein 4jähriges Kind (jedes zweite WE von Freitag bis Samstag, einen Wochentagsnachmittag ab Kiga bis 19.00 Uhr (eigentliche Schlafenszeit des Kindes)) fordert der Kindesvater mehr Umgang." Dachte deshalb...


Sternspinne

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Mein Jüngster hat auch lange Zeit bitterlich geweint, wenn er zu Papa sollte. Ich wusste immer nicht, wie schlimm ist es wirklich, wird es besser? Ich habe ihn trotzdem geschickt. Zum einen, weil es der einzige Weg war, dass er überhaupt ein Verhältnis zu ihm entwickeln konnte. Zum anderen, das ist ganz entscheidend, hatte er seine Geschwister dabei. Und ich konnte sicher sein, dass sich meine Tochter um ihn gekümmert hat/hätte bei seelischer Not. Das nur, um zu sagen, ich verstehe dich gut. Wenn er mehr Umgang beantragt, muss das doch über irgeneine Stelle laufen, oder? Jugendamt oder Gericht? Da kann man doch konkret fragen, warum er mehr Umgang möchte, wenn er doch die Zeit eh kaum mit dem Kind verbringt. Und was er sich genau davon verspricht. Also lass ihn doch die Argumente liefern, die du dann evtl. entkräftest. Ausserdem würde ich eine therapeutische Begleitung für das Kind ermöglichen. Wenn es für ihn eine Belastung ist, oder der Wechsel zu schwierig, ist das ein guter Ort um damit umzugehen. Und gleichzeitig wird ein Therapeut ja auch argumentieren können, was gut ist fürs Kind. Also, auch wenn der Vater eine Mediation für euch beide ablehnt, ist das ein Weg, wie du dein Kind unterstützen kannst.


Mami-Franzi19

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Antwort auf Beitrag von Weihnachtsfrau

Also wenn das Kind weint weil es beim Papa schlafen muss ist das ja wohl Argument genug das es keine weiteren Nächte gibt. Hab schon irgendwie gelesen das jemand schrieb übers Jugendamt. Wär vllt. eine gute Lösung für euch, ihr geht hin, jeder macht seinen Standpunkt klar und dann wird man euch bestimmt helfen können. Ich glaube wenn mein Kind weinen würde jedesmal weils beim Papa schlafen muss wär ich schon längst mal hingegangen um mich zu erkundigen was ich tun soll. Ob es für das Kind schlimm ist es dazu zu "zwingen" dort zu schlafen u.s.w. Vorallem die vorhandenen Umgangszeiten entsprechen doch vollkommen den Normen oder? Unsere vom Gericht festgelegten Umgangszeiten waren genauso, der einzige Unterschied wäre noch gewesen das nach 3 Monaten aus einem Nachmittag ein Nachmittag + Nacht (dann KiGa) geworden wäre. Vllt. kann man sich ja darauf einigen das 1 oder 2 Nachmittage dazu kommen? Ohne Übernachtung? Wegen Heiligabend hmm.. Ein Argument? Fällt mir nichts ein, ausser das was du selber schon sagst, das Kind gehört zu seinen Lebensmittelpunkt. Da würde ich auch einfach Konsequent sein, was will er denn machen wenn du das Kind an Heiligabend nicht rausgibst?


Schreckschraube

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Antwort auf Beitrag von Weihnachtsfrau

Die Kinder dürfen den Heiligabend abwechselnd bei Mama und Papa verbringen. Das fand ich beim ersten Mal auch hart, dieses Jahr ist es zum zweiten Mal so und ich werde es überstehen. Das Alter ist da kein Argument. Meine Kinder sind 7 und 4 und übernachten liebend gern bei Papa, aber auch bei der Oma, wo es auch kein eigenes Bett gibt. Alles eine Frage der Einstellung. Ich habe auch den Eindruck, dass du DEINE Meinung als objektiv Richtige darstellen möchtest.