Mitglied inaktiv
Hi, die Frage sagt es ja schon in etwa. Ich überlege, ob ich - nach einem Jahr Arbeitslosigkeit und geringen Aussichten auf einen Job - was Neues machen soll. Tendenz: noch mal studieren. Aber ich hab ziemlich Bammel davor, ob ich das überhaupt packe bzw. ob mir das was bringt (wenn ich fertig wäre, wäre ich Mitte 40) und und und. Und überhaupt fühle ich mich alt und eingerostet! Würde mich echt über Erfahrungsberichte freuen ... Ich krich hier langsam nämlich die Krise! Schon mal vielen Dank und schönen Tag noch! Jayjay
Hallo, ich bin (fast) 42 Jahre vor ewig langer Zeit habe ich Einzelshandelskauffrau gelernt. Da ich sehr früh einen Sohn bekommen habe, habe ich immer nur gejobt. Ich habe jetzt 12 Jahre in einem ganz anderen Bereich gearbeitet, im Büro eines Betriebes der im Anlagenbau und Industriefilterbau ist. Leider wurde ich letztes Jahr Rezzesionsbedingt gekündigt. Tja, also war ich putzen, da ich mein Geld verdienen wollte. Und jetzt arbeite ich seit 7 Monaten in einer med. Massagepraxis und finde es super wieder etwas ganz neues kennenzulernen. Ich würde es an deiner Stelle wagen zu studieren. Man lernt doch nie aus. Mein Schwiegervater ist Dr. der Chemie und ist jetzt 76 Jahre und lernt eifrig Spanisch. Man ist nie zu alt!! LG
Ich habe mich für den Herbst zum Studium an der Uni angemeldet (bin Ende 30). Mit meinem jetzigen Bildungsstand (bzw. den entsprechenden Nachweisen) habe ich keine Aussicht auf einen meiner Meinung nach "vernünftigen" Job. Für jede interessante Stelle fehlt mir ein MBA oder gleichwertiger Abschluss. Deswegen habe ich mich dazu entschlossen noch einmal ein Studium zu wagen und versuche es mit meinem Teilzeitjob zu verbinden. Zur Not würde ich aber auch nur studieren. Studium geht definitiv vor. :-)
Ich finde es klasse!!
Huhu, ich bin Mitte 30 und habe in 2 Semestern mein Medizinstudium fertig. Und ich bin NICHT die Älteste in meinem Semester :-) LG Cosma
mehr gerne per PN, Fredda
ich würde gerne, aber ich schaffe es neben 2 kindern, 25h-job, selbstständigem gatten und einem miniminijob nicht, mich abends oder am woe hinzusetzen und zu lernen. bin 43 und würde gerne psychologie studieren.
Psychologie geht neuerdings an der Fernuni Hagen. Vielleicht geht es ja doch?
möglichkeiten gäbe es bestimmt, aber soll ich dir sagen, wie kaputt ich abends bin?? am woe arbeitet mein gatte auch, da kann ich mich nicht mal für 3h ausklinken zum lernen, so macht das ja keinen sinn....leider ![]()
Ja ich, ich stecke gerade mitten drin (bin 42). und habe ein einjähriges Pädagogik Studium begonnen, um am Gymnasium unterrichten zu können. Vorher war ich 15 Jahre in der Industrie, danach ei paar jahre daheim. Industrie kommt für mich nicht mehr in Frage, Kinder, enormer Druck, hohe Reisetätigkeit, ect.. Deshalb der Neuanfang. und ich fühle mich super ! Ausschlaggebend war auch die Arbeitslosigkeit (allerdings die meines Mannes)
ich arbeite daran, meiner beruflichen entwicklung eine wende/veränderung zu geben und mache neben 30h-job, und alleinerziehenden-dasein mit 3 kindern ein fernstudium. ist schon manchmal anstrengend, macht aber auch großen spaß.
Eine Bekannte von uns hat Architektur studiert und hatte ein eigenes Büro und war erfolgreich mit allem drum und dran. Mit 42 hat sie von heute auf morgen alles an den Nagel gehängt und eine Ausbildung als Kinderkrankenschwester gemacht. Sie ist jetzt Oberschwester auf einer Geburtstation hier im örtlichen Krankenhaus seit ein paar Jahren. Sie bezeichnet die "Umschulung" als beste Entscheidung ihres Lebens und ist wirklich absolut glücklich in ihrem neuen Job.
echt??? ich finde das ganz großartig und/aber auch sehr schwer. was studierst DU denn? ich finde auch, daß ich 3 kinder habe, aber ich weiß nicht, wo ich da noch zeit fürs lernen unterbringen soll....
ot
Werde demnächst 35 und habe zum Ablauf des Wintersemesters diesen Jahres mein Studium beendet. Und zwar mit dem besten Gesamtnotendurchschnitt aller Studenten, die ihr Studium in der Regelstudienzeit beendet haben *binsaustolzaufmich* Auch ich war NICHT die Älteste ;-) Fragen gerne per PN :-) LG
ich habe meine zweite ausbildung mit 25 gemacht, bin jetzt 30 habe einen (für mich) guten job, wo es viel aufstiegsmöglichkeiten und weiterbildungsmöglichkeiten gibt.
ich habe jetzt schön gemütlich mit der berufsreifeprüfung quasi "matura" angefangen, gemütlich bedeutet ein fach pro jahr, und vier sind es.
zwei davon brauche ich sowieso (englisch und fach), den rest (mathe und deutsch) werde ich vielleich auch noch machen....
und dann? man weiß ja nie was kommt
und umsonst ist es sicher nicht...
Hallo!
Ich kenne einige die sich mit Mitte 30 und später umschulen haben lassen. Komplett andere Berufe, die eine Freundin wegen einer Allergie von Friseurin zu Krankenschwester, eine andere von Apothekerin zur Krankenschwester, und mehrere Freundinnen von mir von Kindergartenhelferin zur Pädagogin.
Ich bin im Büro und habe einen gemütlichen Teilzeitjob, überlege aber auch, ob ich nicht in ein paar Jahren eine Umschulung zur Kindergartenpädagogin machen werden.
Kinder sind das Größte für mich, besondern natürlich meines
LG
Traude ![]()
Meine Mutter hat erst mit Mitte dreißig angefangen zu studieren und dann ab vierzig als komplette Seiteneinsteigerin noch eine sehr beachtliche Karriere (sogar im Öffentlichen Dienst) gemacht. Meine Schwester ist erfolgreiche Anwältin und überlegt sich, jetzt doch lieber Lehrerin zu werden (allerdings nicht in D). Sie ist über vierzig. Warum soll das nicht gehen? Dann hat man ja noch zwischen 25 und 30 Arbeitsjahren vor sich, das lohnt sich ganz bestimmt.
Hallo zusammen, vielen Dank für eure Antworten, allesamt sehr aufbauend. Ist also gar nicht so ungewöhnlich, in so einem "hohen Alter" noch mal neu anzufangen, und es scheint zu funktionieren... VG Jayjay