Mitglied inaktiv
ich war heute mit meinem sohnemann bei der u8 und die ärztin stellte fest dass er nicht gegen pneumokokken geimpft ist. bei risikogrupppen unter die er wegen gehäufter spastischer bronchitis und asthmatischer veranlagung fällt wird das bis zum 5.lebensjahr gemacht und auch gezahlt von der kasse (sonst nur bis 2). da es aber nur noch ein jahr ist bis er 5 ist und (internetrecherche) wohl bis zu 40% der geimpften kinder dennoch erkranken frage ich mich ob ich ihn impfen lassen sollte. die anderen impfungen hat er, ich halte es da mit augen zu und durch da ich rationalen begründungen gegenüber zwar zugänglich bin, aber trotzdem angst vor impfschäden habe. dadurch dass er eben schwere allergien hat will ich ihm wirklich keine überflüssige impfung geben lassen und ja, ich habe schon angst dass sich dadurch seine allergien vershclimmern könnten. über eure meinungen, oder am besten eigenen erfahrungen, wäre ich sehr froh! lg, mama.frosch
ich habe EMi impfen lassen obwohl er schon vier ist keine Nebenwirkungen ausser etwas rot am Arm. Im übrigen gilt, daß impfen kein 100%iger Schutz ist. Ich denke, daß sollte jeder für sich entscheiden. Die Risiken hast du so oder so! Was ist wenn du nicht impfen läßt und es passiert. Was ist wenn du impfen läßt und Folgeschäde treten auf. Da Emi alle Impfungen gut vertragen hat, hab ich ihn wenige Wochen später gegen Menigokken impfen lassen udn Grippe gleich dazu. lg annika
erregern und man geht von einer erregerverschiebung aus.... allerdings musst du abwägen,wie hoch das risiko wäre,wenn dein risikokind! erkrankt..... Pneumokokken - Die Impfung Seit Juli 2006 ist in Deutschland die Pneumokokkenimpfung eine allgemein empfohlene Schutzimpfung für alle Kinder. Zusammensetzung Der neue Pneumokokken-Impfstoff ist auf nordamerikanische Verhältnisse hin entwickelt worden: Von den über 90 verschiedenen Serotypen der Pneumokokken enthält der neue Impfstoff 7, die in den USA für über 80% der invasiven Erkrankungen bei Kindern bis zum Alter von 3 Jahren verantwortlich sind. Die Verteilung der Subtypen in Europa weist deutliche Unterschiede zu der in den USA auf, wodurch der Impfstoff wesentliche Teile des relevanten Erregerspektrums nicht abdeckt: 4 der 10 in Europa häufigsten Serotypen sind nicht enthalten.Wirksamkeit Es gibt keine randomisierten, kontrollierten Studien zur Vorbeugung invasiver Pneumokokkenerkrankungen mit Prevenar® in Europa – die amerikanischen Untersuchungen können aber – wie ausgeführt – aufgrund des deutlich verschiedenen Erregerspektrums nicht übertragen werden. Die Pneumokokkenimpfung ist ein klassisches Beispiel für die zentrale Bedeutung, die der Unterscheidung zwischen theoretischen auf der einen und praktisch relevanten Betrachtungen zur Wirksamkeit eines Impfstoffes auf der anderen Seite. Der Impfstoff ist offenbar hocheffektiv in der Reduktion der enthaltenen Pneumokokkenserotypen als Erreger von Erkrankungen: In einer großangelegten kalifornischen Studie lassen sich 89% der Erkrankungen durch diese Serotypen mit der Impfung verhindern. Es kommt zu einer Abnahme dieser Erreger bei der akuten Mittelohrentzündung und zur Abnahme dieser Erreger bei Lungenentzündungen. Die relevante Zielgröße der Häufigkeit entsprechender Erkrankungen überhaupt bleibt jedoch weit weniger beeinflusst: In einer finnischen Studie zur Mittelohrentzündung konnte zwar das Risiko einer durch Pneumokokken hervorgerufenen Otitis um ein Drittel gesenkt werden, die Gesamthäufigkeit der Mittelohrentzündungen blieb jedoch annähernd gleich. Auch eine aktuelle amerikanische Untersuchung konnte nach Pneumokokkenimpfung lediglich eine Reduktion der akuten Mittelohrentzündung um knapp 8% verglichen mit einer ungeimpften Kontrollgruppe nachweisen, die Autoren attestieren dem Impfstoff einen „moderaten“ Schutz vor dieser Erkrankung (Fireman 2003). Auch zur Prophylaxe rezidivierender Mittelohrentzündungen taugt die Impfung laut einer aktuellen Literaturübersicht nicht (Straetemans 2004). Die empfohlene Impfung Asthmakranker entbehrt ebenfalls einer soliden wissenschaftlichen Basis– eine aktuelle Literaturübersicht fand „wenig Hinweise, um die routinemäßige Anwendung bei Asthmapatienten zu unterstützen“ (Sheikh 2003). Auch für die Impfung von Erwachsenen mit kompromittiertem Immunsystem wird diese Impfung zunehmend empfohlen – eine Übersicht über aktuelle Studien zur Wirksamkeit dieser Impfung kommt zu dem lakonischen Ergebnis: „Aktuelle Leitlinien empfehlen die Pneumokokkenimpfung für Risikogruppen. Es gibt keinerlei wissenschaftlichen Nachweis, dass dies von irgendeinem Nutzen ist.“ (Moore 2000) !!!!!!!!!!!!Der häufig postulierte und ins Feld geführte Schutz gegen Lungenentzündungen durch die Impfung entbehrt ebenfalls jeder wissenschaftlichen Grundlage: eine Literaturübersicht kommt hier zu dem Ergebnis, dass „die neuesten, größten und mutmaßlich besten Studien überhaupt keinen Nutzen oder sogar Nachteile“ bezüglich dieser Erkrankungen zeigte (Conaty 2004)!!!!!!!!!!! Die STIKO prognostiziert bei entsprechender Durchimpfungsrate eine Reduktion der invasiven Pneumokokkenerkrankungen bei Kindern unter 2 Jahren um mehr als 50%. Dieser Einschätzung folgen unabhängige Experten jedoch nicht ohne weiteres: „Wie realistisch die Vorhersage der STIKO ist, lässt sich ... Aufgrund der Mängel und Intransparenz der zugrundeliegenden epidemiologischen Daten nicht hinreichend beurteilen“ (at 10/2006). Die Autoren des arzneitelegramms kommen nach kritischer Würdigung aller bekannten Daten zu dem Ergebnis: „Auf der Basis der lückenhaften publizierten epidemiologischen Daten, der ungeklärten langfristigen Folgen und der immensen Kosten halten wir die Empfehlung einer generellen Impfung aller Säuglinge mit PREVENAR für unzureichend abgesichert.“ Epidemiologische Nebeneffekte der Impfung Bereits jetzt zeigt sich, dass im Impfstoff nicht enthaltene Serotypen der Pneumokokken als ursächliche Erreger auch schwerer Erkrankungen zunahmen (Hochmann 2005, Eskola 2001, s. hierzu auch Lipsitch 1999, Spratt 2000), ein Effekt („replacement“), der auch von der HiB-Impfung mittlerweile bekannt ist. Dieser Effekt tritt sowohl bei der akuten Mittelohrentzündung, als auch bei Lungenentzündungen und sogar bei Hirnhautentzündungen älterer Patienten auf (at 2006). Unter den nach der Impfung vermehrt beobachteten Subtypen sind auch solche mit problematischen Resistenzphänomenen gegen übliche Antibiotika und Typen, die primär komplizierte Erkrankungen (etwa bei Lungenentzündungen) hervorrufen. Selbst bei der Besiedlung des Nasen-Rachenraumes von geimpften Kindern lässt sich dieser Effekt nachweisen, auch hier finden sich unter den „nachrückenden“ Bakterien Problemkeime wie Staphylokokkus aureus (at 2006) Nebenwirkungen Bisher beschriebene UAWs umfassen Fieber (> 40%), Erbrechen, Durchfall, lokale Schmerz- und Entzündungsreaktionen am Einstichort, allergische/anaphylaktische Reaktionen, Verminderung der Blutplättchen und Krampfanfälle (arznei-telegramm 2006) sowie akute Dermatitis (Holdiness 2003). lg pitti
liebe Grüße Johanna
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