Mitglied inaktiv
Du hast mir auf das KiGa-Posting geantwortet, möchte auch antworten :-) also generell hat niemand ein anderes kind "zu erziehen", wenn ihm nicht von den eltern ausdrücklich dafür "der auftrag" erteilt wurde. ich schätze, das würdest du dir bei deinem sohn auch verbitten, oder? --Ich habe nichts anderes geschrieben. wie oft gehen hier und im hauptforum äußerungen so weit, dass sinngemäß geschrieben wird "dem würde ich aber ordentlich was erzählen, wenn der mein kind geschubst hätte!" - und so etwas geht schon mal überhaupt nicht! erläuterung dazu siehe im posting an bengelengelmama... --Klar! Besonders, weil die eigenen Kinder generell sensible Engelchen sind *lach* Deswegen sollte man immer mit den Erzieherinnen so eine Situation klären. Trotz allem kann man - als Elternteil, und wenn erwiesen ist, daß das eigene Kind keine Schuld hat - mal mit dem "Täter" freundlich sprechen. Ich muß ihn nicht zur Sau machen, aber kann mit ihm reden. Und TATAAA: Plötzlich sind die beiden Freunde (selbst erlebt)
du hast kritisiert, aber keinen konkreten Lösungsvorschlag gegeben. Was ist wenn alle Stricke reißen, wenn weder Eltern, Erzieherinnen etc. reagieren - was würdest du machen? Dem Buben übern Kopf streicheln? Oder gleich das JA einschalten? Sowie du der anderen Mutter mit Staatsanwalt gedroht hast - 1. nicht die feine Art (hast dich im Prinzip benommen wie sie - Drohungen) 2. völlig überzogen finde ich
und das ist mit sicherheit ein straftatbestand, wenn eine erwachsene ein kleines kindergartenkind am arm festhält und ihm angst einjagd... der frau mit einer anzeige zu drohen, wenn sie auf erste ansprache das kind nicht loslässt ist aber absolut angemessen. was ich in solchen situationen mache? Ich dachte, das wäre klar: ich spreche mit den erzieherinnen und mit der leiterin des kiga, wenn ich dasm gefühl habe, dass die situation komplexer und nicht kurzfristig lösbar ist. bei meinem mittleren klappt das SEHR gut... und das heißt, dass wir konflikpotential schon sehr gut durch unsere zusammenarbeit verringern konnten. beim großen gab es nach ein paar schlechten ansätzenn nur die möglichkeit, eine andere betreuungsalternative zu wählen. aber ich war da auch immer absolut konsquent: love it, change it or leave it! es gibt IMMER einen guten weg - faule kompromisse mache ich (besonders bei meinen kindern) nicht. aber es gibt etwas, an das man sich immer halten muss: keine gewalt gegen kinder! auch keine psychische...
das REcht hat niemand - unterschreib ich.
Trotzdem gleich mit dem Staatsanwalt zu drohen IST überzogen
Du hättest sie auch darauf hinweisen können, dass sie gerade etwas Verbotenes tut.
Ganz ehrlich, dass ist in meinen Augen kindisch, ist so, als sagt das eine Kind zum anderen, wenn du mich noch einmal beleidigst, hol ich die Polizei
Ich dachte unter Erwachsenen kann man versuchen erst mal ein klärendes Gespräch zu führen und nicht gleich zu drohen.
Was ist die Lösung in deinen Augen, wenn alle Gespräche scheitern, Eltern, Schule, Kiga?
Also bevor ICH zu JA oder einer anderen Institution renne, versuche ich erst mal mit dem Kind zu reden.
Und ja, auch ich habe schon mal mit dem JA telefoniert wg. einem Kind, aber das war was komplett anderes. UND das JA hat gar nicht reagiert.
hast ja geschrieben, auf erste die Ansprache hat sie nicht reagiert.
Übrigens, bei mir gibts auch keine faulen Kompromisse ![]()
lassen wir doch mal die Kirche im Dorf:-) Mütter sind halt oft Löwinnen, wenn sie sehen ihr Junges hat Ärger schaltet sich jegliche Vernunft aus, kann passieren, egal ob es darf oder nicht. Allerdings eher verständlich bei einem konkreten, selbst gesehenen Vorfall, hier ging es ja eher um Hörensagen.... da würde ich mich glaube ich nicht an das Kind sondern an Erzieher und wenn das nicht fruchtet Mutter wenden. In akuten Fällen kann ich gegenüber Kindern auch zur "Wildsau" werden zumindest verbal, kam noch nicht oft vor, kam aber schon vor. Mir fällt da vorallem ein, als Nachbarskind zum wiederholten mal meine Tochter angerotzt hat, da bin ich rausgestürmt und hab den so zusammen geschissen u.a. mit den Worten "wenn Du das nochmal machst kotz ich dir ins gesicht" (hat auch nicht viel dazu gefehlt, da wurde mir speiübel), daß er heulend nach Hause gelaufen ist, danach war diesbezüglich aber auch Ruhe:-)). Rotzen geht gar nicht, das finde ich sowas von ekelhaft, ich hab echt gewürgt als ich meine vollgespuckte Tochter sah, da seh ich dann echt rot! Ich glaube so ausgeflippt bin ich sonst nicht, das war so das Highlight, aber Kinder gefragt, ob ich dies und das mal mit ihnen machen soll (mit Stöcken hauen, in den Dreck schubbsen) hab ich schon mehrfach (im übrigen auch bei eigenen Kindern, die nehm ich da sicher nicht heraus, weil Engel sind das auch nicht) . Das ist dann aber auch bei Dingen, wo halt Ältere gegen Kleinere hantieren oder mehrere gegen einen, ansonsten lass ich sie in der Regel ihre Diskussionen alleine austragen, meist sind sie dann nämlich eh ne Stunde später wieder Freunde und man selbst ist der Buhmann weil man mit der besten Freundin geschimpft hat:-).
Ich finde es unmöglich, daß Du Dich gegenüber einem Kind so unkontrolliert verhältst. Dem Kind hätte ich auch die Meinung geagt, aber nicht so kindisch. Ich werde vielleicht zur Löwin, aber ich blamiere mich nicht vor anderen Kindern, indem ich dermaßen ausfallend werde. Komischerweise hat bei mir bisher geholfen, deutlich aber freundlich mit Kindern zu reden. Mütter können zu Löwinnen werden, müssen sich dabei aber nicht unbedingt zum Affen machen *G*
Ist mir relativ egal, wie Du das findest, mit Freundlichkeit ist da nicht geholfen, der hätte mir glatt auch ins Gesicht gespuckt (zumal ich ihn auch schon mehrmals normal angesprochen hatte, von Muttern weit und breit keine Spur), seine Geschwister haben dies schon getan gehabt, sogar uns angepinkelt, ich wurde von diesen Kindern auch schon als "Hure" oder mit "Fick Dich" abgetan....von daher hab ich da wenig Skrupel gleichfalls zu reagieren anders kapieren die es nämlich nicht, was ich aus Erfahrung weiß! Bei anderen Kindern hätte ich vermutlich anders reagiert, auch bei Ersttätern..... Blamiert nenn ich das auch nicht, ich hab genau das gesagt, wie mir gerade war, nämlich übelst. Als Kind hatte mich auch mal wer angespuckt mehrfach, die Übelkeit hab ich auch nicht vergessen, den hab ich dann vermöbelt, seine Mutter beschwerte sich dann bei meiner und hat von meiniger dann auch das passende gesagt bekommen, daß sie nämlich vollstes Verständnis hat, daß ich so reagiert habe. Ähnliches als wer einen Popel bei mir abschmierte, das sind Dinge, da seh ich rot....da sah ich als Kind rot und da seh ich rot, wenn das Kinder bei meinen machen.
Nö, ich finde, sie hat genau richtig reagiert. Ein anderes Kind anrotzen? Hä? Wer kommt denn überhaupt auf solche kranken Ideen? Ok, das sind Kinder, aber beim zweiten oder dritten Mal würde ich mindestens genauso laut werden. Da kann man mir dann sogar ne Anzeige nachher verpassen, ist mir echt egal. Geht garnicht, anrotzen oder Schmerzen zufügen und man soll dann daneben stehen und sein eigenes Kind nicht in Schutz nehmen? Nein, das geht garnicht, das seh ich genauso wie Leolu. Mein Sohn hat auch schon erzählt, daß ihn irgendjemand im Kindergarten geärgert hat. Ich hab ihm dann den Tip gegeben, laut Aua oder Hör auf damit zu rufen (ohne das hier gelesen zu haben). Wenn das passiert, weil Kinder sowas eben tun und dann lernen müssen, das man es nicht darf, wenn Erzieher (Kindergärtner oder Eltern) darauf achten, daß das Kind das nicht mehr macht (auch wenn es nicht klappt, aber es muss wenigstens versucht werden!), dann sag ich auch nichts. Aber wenn ein bestimmtes Kind mein Kind ständig "misshandeln" würde, und niemand was tun würde dagegen, dann würd ich ausrasten. Ganz bestimmt und sogar mit Absicht. Wenn echt niemand mehr was macht, dann mach ich. Was kriegt man dann nach so einer Anzeige? Sozialstunden, Geldleistungen? Mir egal, mach ich alles, hauptsache ich hab mein Kind endlich von diesen Qualen erlöst. LG Mandana
Trotz allem muß ich mich bei einem Kind nicht aufs gleiche Niveau begeben. Mache ich bei Erwachsenen auch nicht. Wenn jemand unfreundlich zu mir ist, bin ich extrem freundlich. Das hat mir schon so manche Tür geöffnet... Und wenns nichts bringt: Ignorieren und Kontakt unterbinden.
wie willst Du ignorieren und Kontakt unterbinden, wenn die Kinder vor der Haustür spielen? Das ist unmöglich, ich kann meine ja deswegen nicht einsperren. Sie wohnen gleich gegenüber, das hier ist keine richtige Straße, also eher Spielweg, da sind im Sommer fast alle Kinder der "Straße" draußen, völlig normal halt. Das mit dem extrem freundlich krieg ich nicht hin, nur wenn ich zeit hab zum Überlegen, ansonsten bin ich eher impulsiv, fühl ich mich "bedroht", wäre auch schon manches mal froh gewesen anders reagieren zu können, liegt mir aber einfach nicht, das konnte ich noch nie, auch wenn mir im nachhinein eine zuckersüße Antwort als passender erschien, im Akutfall setzt das bei mir aus. Und in dem Fall, ganz ehrlich, ich bereuhe es nicht, das war einfach mal wirklich nötig da klartext zu sprechen (hab ihn ja nicht angepackt und geschüttelt oder so, wobei ich hätte vermutlich gerne:-)), da hat sich einfach zu viel zusammen gesammelt gehabt und es änderte sich jahrelang nichts:-( Wenn Du das Umfeldposting an Malwinchen liest, da erklärt sich mehr, warum und auch was sich geändert hat, dann doch in den letzten zwei Jahren. Heute würde ich anders reagieren, weil sich auch die Familie geändert hat.
ich habe irgendwie immer nur szenarien im kopf wie leolu sie beschreibt, wenn erwachsene mit den widersachern ihrer kinder "reden"... ich schätze, es ist sicherlich auch ein drahtseilakt, ein kind "fair" anzusprechen, wenn es dem eigenen weh getan hat...
so, wie du es schilderst, hat es sicherlich eine chance, einem kind klar zu machen, dass sein verhalten "unschön" und dem miteinander nicht gerade zuträglich ist.
letztens hatte ich ja angedeutet, dass im umfeld meines sohnes auch ein kind ist, der, sicherlich nicht unbeeinflusst von seinem schwierigen sozialen umfeld, ernsthafte probleme mit gewalt hatte - witzig fanden wir die teilweise massiven blauen flecken an unserem kind nun auch nicht. es gab eine enge zusammenarbeit mit den erzieherinnen in unserem kiga und nach etwa einem dreiviertel jahr (!) hat sich eine wunderbar "funktionierende" gruppe innerhalb des offenen konzepts gebildet, in der derzeit JEDES kind (auch das vorherige problemkind) gut angekommen ist. und nicht ein einzigesmal haben sich die eltern direkt an die nicht eigenen kinder gewandt. btw: eine mutter ist grundschullehrerin und hat bewusst auf "selbstversuche" verzichtet...
lange rede, kurzer sinn: ein kiga ist ein anderes umfeld als zu hause. und kinder müssen sich darauf verlassen können, dass sie im kiga gut aufgehoben sind und ihren bezugspersonen vertrauen können. also muss auch ich diesen erzieherinnen vetrauen - geht das nicht, dann muss ich im sinne meines kindes vertrauenswürdige personen finden! wenn es konflikte im kiga gibt, müssen diese mit den vertrauenspersonen vor ort gelöst werden...
um nicht in den gleichen Wortlaut zu verfallen wie diese Kinder.
Aber wie Leolu schrieb, es gibt tatsächlich Kinder, die keine anderen Wörter kennen als, f*****, schl****, H*** etc. pp.....
Wir haben bis vor einem halben Jahr zw. zwei Brennpunkten gelebt, diese Eltern beherrschen meist auch kein anderes Vokabular als diese Kinder. Wenn man vernünftig versucht mit den Kindern, also in einem für uns normalen Sprachgebrauch zu reden, sehen sie dich total verständnislos an.
So kam mein damals 5jähriger Sohn mal mit du arschgef***** Nazis**
- es wurde erst einmal Aufklärungsarbeit unsererseits betrieben....dieser Ausdruck wurde danach zum Glück nie wieder verwendet ![]()
führ ich da mal an. Ich glaube Du kannst Dir aus meiner Beschreibung vorstellen, um wen es bei meiner Aktion ging (ist aber glaube ich inzwischen auch schon zwei Jahre her), was ich mit dieser Familie schon so alles erlebt habe und wie resignierfähig die sind, wenn es darum geht egal auf welche Art deutlich zu machen was geht und was nicht. Wenn Du von diesen Kinder selbst schon zigfach angespuckt wurdest, sogar angepinkelt, aufs übelste beleidigt (schon von zweijährigen), mit Steinen beworfen und mit Stöcken geschlagen (nicht nur auf meine Kinder sonder auch gegen uns Erwachsene), wenn Dir hochschwanger in den Bauch geboxt wird und Mutter grinsend daneben steht, dann verliert man auch seine Skrupel und man weiß, ohne klare Worte passiert nix, der lacht Dich nur aus und spuckt einem mit nicht allzu kleiner Wahrscheinlichkeit ebenso an:-(. Bei anderen Kindern hätte ich mich beherrschen können und wollen, hier wollte und konnte ich nicht! Wie gesagt, das war ich glaube vorletztes Jahr, es hat sich einiges geändert da drüben, wobei ich diese Diskussion jetzt nicht damit in Zusammenhang bringen wollte, aber es paßt halt gerade. Der Kleine geht sogar in den Kindergarten (alle anderen Kinder vorher haben das nie getan), Mutter und Tochter leben auch viel freier als vorher (mutter hat außer um mit den Kinderwagen um den Block zu fahren und wenn sie mal zum Arzt mußte das Haus nicht verlassen, Tochter (einziges Mädchen, älteste Kind) war hauptsächlich als babysitter für die Jungs da. Nun hat letztere sogar dt. Freundinnen, Mutter geht alleine einkaufen /hat früher Mann alleine gemacht) rennt durchs Dorf, geht spazieren etc., es wird sich Mühe im Garten gegeben, die Kinder dürfen mit anderen spielen. Auch meiner hat vor ein paar Tagen noch mit dem damaligen "Rotzkind" gespielt (wobei er hat es glatt wieder probiert, allerdings hat da ein kurzer Austausch mit seinem Vater, der mit draußen war, gleich gefruchtet). Die Kinder werden auch nimmer wie früher von Oma drangsaliert, die mit nem Stöckchen immer hinterher war und ihre religiösen und kulturellen Verklemmtheiten auf die Familie strukturierte, die Mädchen (gab ja noch mehrere Familien alle von der gleichen Oma abstammend:-)) durften nicht ins Planschbecken, das nicht verheiratete Paar (einer ihrer Söhne hatte unverheiratet aber feste Beziehung mit einer Frau ein Kind) wurde geschnitten, also vorallem die Frau, die wurde absolut ausgegrenzt und mit Nichtachtung gestraft, obwohl im Haushalt lebend. Etc. etc., es hat sich viel verändert, zum Positiven!!! LG Nina
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auch der längere weg, den ich beschrieben habe... dem ist ja noch eine ganze vorher einiges voran gegangen (nach trennung der eltern umzug zum vater und verschiedene geschichten mit unterstützung vom jugendamt etc.). das fragliche kind steht alles in allem erheblich besser da und ist jetzt integriert. sicherlich hatten alle zwangsläufig involvierten eltern nicht immer in dieser zurück liegenden zeit ein gutes gefühl... dennoch hat sich in meinen augen das durchhalten gelohnt.
mensch, alle kinder haben gute und schlechte phasen... da möchte ich doch auch, dass mein kind nicht stigmatisiert und angefeindet wird, wenn es eine schwierige phase durchmacht.
und gerade wegen der oben beschrieben erfahrungen geht mir die hutschnur hoch, wenn menschen über kinder lästern und schlecht sprechen... ![]()