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Frau muss man sein!

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http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,679224,00.html Der Autor spricht mir aus der Seele. Die Jungen von heute tun mir auch außerordentlich leid, schon häufig genug allein deshalb, weil sie nicht Junge sein dürfen.


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Ich würde nicht sagen, dass der heutige Junge nicht "Junge" sein darf. Was ist denn "typisch Junge"? Ist der "typische Junge", der sich am Schulhof kloppt, agressiver reagiert, eine niedrigere Hemmschwelle und weniger Empathie hat, oder wie wird er definiert? Für mich ist ein Junge heute ein Kind, dass sich nach seinen Interessen entwickeln kann. Wenn er sich für Technik interessiert, dann soll er technische Prioriäten entwickeln, wenn er künstlerisch begabt ist, soll er meinetwegen eine musische Schule besuchen und Künstler werden, hat er viel soziales Engagement, dann will er vielleicht mal Krankenpfleger oder Erzieher werden. Ich kenne viele Jungs, die zwar auch "weibliche" Eigenschaften mehr haben als manch andere Jungs, aber es gibt mindestens genausoviel Mädchen, die ihre "typisch weiblichen Eigenschaften" wie Empathie, Harmoniebedürfnis, etc. nicht entdeckt haben oder sie zumindest sehr gut verstecken können. Das gleicht sich alles aus, es gibt "weibliche" Jungs, sie sehr wohl auch ihre männliche Seite zeigen und vertreten und "männliche" Mädchen, die aber auch sehr wohl ihre weiblichen Seiten kennen. Ich glaube nur, die jungen Leute checken heute mehr, wann genau was gewünscht ist um damit etwas zu erreichen. Gerade in Führungspositionen bin ich für ein gemischtes Doppel, da nach meiner Erfahrung, Frauen eher diplomatisch sind und viel ausdiskutieren wollen, es allen recht machen wollen, blabla und Männer eher mal stur auf den Tisch hauen und sagen: So ist es jetzt und Punkt! Es hat beides seine Vor- und Nachteile, aber wenn diese beiden Parteien sich ihre Argumente gepflegt an den Kopf schmeißen können und darüber konstruktiv reden können, dann ist beiden Seiten geholfen. Ob da die eine Seite jetzt eine "männliche" Frau ist, eine weibliche Frau, ein "weiblicher" Mann oder ein männlicher Mann ist, ist egal. Hauptsache, sie ergänzen sich und sind Teamplayer. LG, Cel


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Ich denke in der Tat, dass v.a. kleine Jungs körperlicher sind als Mädchen, will sagen, sich gerne Kräfte mäßig messen und auch mal auf dem Schulhof kloppen. Und m.E. sollten sie das, so lange es dabei fair zu geht, d.h. zB nicht nachgetreten wird, wenn jemand am Boden liegt, auch tun dürfen. Ich glaube nämlich auch, dass die hemmungslose Gewalt mancher Jugendlicher daher rührt, dass sie als Kinder nie erfahren haben, dass echte Kloppereien echte Schmerzen verursachen. Später sehen sie dann im Fernsehen all die brutalen Fantasien der Autoren und Regisseure und machen das unreflektiert nach vermutlich ohne sich über die Folgen ihrer Gewaltexesse im klaren zu sein. Natürlich "müssen" Jungs sich im KiGa oder der Grundschule nicht kloppen, aber sie sollten es dürfen. Ebenso wie sie laut und aktiv sein dürfen sollten. Ich sehe das ähnlich wie der Autor des Spiegelartikels: Tom Sawyer und Huckleberry Finn heutzutage Ritalin bekommen. Und Michel von Lönneberga vermutlich auch. Und ganz offensichtlich scheint für Jungs heutzutage einiges schief zu laufen. Dafür muss es Gründe geben.


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Ich denke, dass es bei Jungs stärker dieses Bedürfnis nach Rangordnung gibt. Das lässt sich zumindest in der Schule gut beobachten. Früher wurde es wohl wirklich mehr mit Kloppen geregelt (der Stärkste hatte das sagen). Heute ist es teilweise so, dass der Klassenbeste das Sagen hat (wird oft zum Klassensprecher gewählt) oder der, der sich was gegenüber dem Lehrer sagen traut. Mir fällt auf, dass es wohl auch die Intelligenz (oder Erziehung?) beeinflusst, wie eine Rangordnung ausgekämpft wird. In verschiedenen Klassen sind es ganz verschiedene Modelle. Manche Schüler regeln das so unter sich, dass wirklich derjenige das Sagen hat, vor dem die anderen am meisten "Respekt" haben, weil es sonst von ihm oder seiner Gang was auf die Mütze gibt, andere akzeptieren denjenigen als Boss, der der Diplomatischste ist oder der beste in Mathe oder Sport. Gut kommt auch bei den Kindern derjenige an, der nicht unbedingt stark oder schlau ist, sondern schlagfertig oder gewitzt, wobei die Klassenclowns schon wieder zuviel "Witz" machen. Diejenigen sind zwar ganz nett zur Aufheiterung im Unterricht, weil es mit ihnen was zu Lachen gibt, aber als Anführer werden sie meist nicht akzeptiert. Wenn ich in der Schule etwas bestimmen könnte, dann würde ich kleinere Klassen mit mind. 2 Psychotherapeuten und 2 Erziehern/Lehrern pro Klasse befürworten, WESENTLICH mehr Sport an den Schulen, zum Einen, weil Bewegung einfach vieles ausgleicht und fördert, zum Anderen, weil eben gerade sportliche Kampfspiele sowohl Teamverhalten als auch Sieg- und Niederlagenverhalten gut trainieren und man als Schüler lernt, dass man teilweise etwas kann und teilweise eben etwas nicht kann - und trotzdem ganzheitlich ein toller Mensch ist, egal, wo man gerade seinen Platz in der Rangliste hat. Es kommen auch wieder andere Tage, andere Disziplinen und andere Teilnehmer mit denen man sich neu messen kann. Es ist doch später im Job auch so: Mal ist man der Tolle und dann wieder der Depp - ob es fair war oder nicht, spielt manchmal leider keine Rolle, aber die Seiten wechseln auch wieder. LG, Cel


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ich hab nen "michel" zu hause und mir graust es schon, wenn er in den kindergarten kommt... ich denke, dass unser bildungssystem das "weibliche rollenverhalten" bevorzugt und somit belohnt. männlein (und auch weiblein) die etwas andere verhaltensweisen (körperliche etc.) zeigen, fallen also durchs raster und machen negativerfahrungen bis hin zur frustration. genau diese kinder, die in ihrem "anderssein/männlichsein" nicht innerhalb des systems anerkannt werden, machen dann später im extremfall mit diesem, weil nicht im bildungssystem kanalisierten, unkontrollierten verhalten schlagzeilen..und alle schreien wegen der "verrohten gesellschaft" und den "bösen aggressiven testosteron-jugendlichen" es ist doch so, dass nicht die frauenförderung dass problem ist, sondern dass nach wie vor auf dem "männlichen rollenbild" beharrt wird, dieses aber mittlerweile irgendwie negativ besetzt ist: da müssen die kinder ja durchdrehen. das sieht man doch schon im kleinen in diesem forum, wo sich um den als prinzessin verkleideten jungen gesorgt wird, die kleine piratin aber ne taffe person ist... lg


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Interessant, was Du da berichtest. Ich kann mir gut vorstellen, dass Rangordnungen mit verschiedenen Methoden ausgemacht werden. Wichtig ist wohl wirklich der "Respekt" vor dem anderen, worauf er auch immer beruhen mag. Und womit Du sicher recht hast ist der Mangel an Bewegung unter dem heutzutage Kinder und vielleicht insbesondere Jungen leiden. Mehr statt immer weniger Sportunterricht wäre da sicherlich schon mal ein guter Schritt in die richtige Richtung. Ob kleinere Klassen wirklich dauerhaft hilfreich sind darüber streiten sich ja glaube ich doch die Geister. Immerhin waren wir damals über 30 Kinder in der Grundschulklasse und es herrschte dennoch soweit Ruhe und Disziplin, das Unterricht immer möglich war.


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Der Kleine von meiner Freundin schleppt ständig seine Babypuppe mit rum. Die Verwandtschaft hat gelächelt, die Mutter war zuerst unsicher, aber hat ihn dann gelassen. Es ist auch heute noch so, dass er teiweise sehr viel "weibliche" Seiten zeigt, z. B. steht er sehr auf rosa und ist sehr fürsorglich gegenüber seiner Schwester, interessiert sich für Haushaltsdinge etc. Er ist aber in der Schule auch einer, der erst einmal Probleme hat, weil er "nicht ins Bild" passt. Er ist ein gewitzter kleiner Kerl, träumt, macht das, was er will, verweigert einfach... wenn er mal Lust hat, dann hat er aber volle Punktzahl, ansonsten spielt er in der Probe lieber mit seinen Stifen anstatt "den komischen Test dann auszufüllen, wenn die da vorne das will"... Aber ist es nicht Aufgabe der Eltern/Schule das zu unterstützen, wozu das Kind Talent/Interesse hat? Wie gesagt, ich glaube nicht, dass "weibliches Verhalten" eher erwünscht ist, sondern dass sich beide Geschlechter etwas mehr angleichen oder eben für sich ruhig extrem sein können, dafür aber gut miteinander diskutieren und auskommen können müssen. Was typisch männlich oder weiblich ist, wird doch in jeder Familie anders vorgelebt. In meiner Klasse darf ein Junge zu Hause z. B. nicht kochen, obwohl er sehr interessiert ist. Der Vater des anderen Jungen ist Koch und sein Interesse wird sehr wohl gefördert. Der eine darf nicht tanzen, der andere hat einen Vater der Yoga- und Ausdruckstanz-Kurse gibt... LG, Cel


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Gut geschrieben und ich bin völlig Deiner Meinung. Ich mach mir als dreifache Jungsmutter auch so meine Gedanken und Sorgen. Meine Jungs dürfen sich kloppen (bzw die großen beiden wollten das eh nie so besonders) und werde von den Müttern der anderen KIndern deshab auch schon mal ganz böse angeschaut. Dafür kann ich aber sicher sein, dass mein Sohn sich an Regeln hält und nie ein KInd, das auf dem Boden liegt noch treten. Was ich wiederrum aber schon bei Kindern beobachtet habe, welche eben "nicht" kloppen dürfen. Und die sind dann zu Hause auch immer kleien Engel, aber wehe, wenn sie losgelassen...


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Wir waren auch 32 Schüler in der Klasse und es war mucksmäuschenstill, davon gehe ich aber heute nicht mehr aus. Wir hatten 2 Kinder in der Klasse, deren Eltern geschieden waren und vielleicht 3-4 die irgendwelche anderen Probleme hatten. Wir waren einfach größtenteils noch Kinder, deren Job die Schule war, ne Freundin hatten und irgendwen, mit dem sie über einigermaßen über ihre Probleme reden konnten. Wenn ich mir meine Klasse so anschaue, dann hab ich genau noch 3 Schüler, die noch bei den gemeinsamen Eltern wohnen, wobei sich 2 wünschen, die Eltern würden sich endlich trennen. Die anderen haben andere Probleme wie: "Wie komme ich heute zum Bahnhof, ohne dass mich die andere Chicka aus der Nebenklasse vermöbelt?" oder "bin ich schwanger?" "Krieg ich mal nen Job - ich bin doch Hauptschüler und sowieso doof - sagen doch alle, muss wohl so sein, oder?" "Wann muss ich meinen Jugendarrest antreten?" "Verdrischt mich mein Vater, weil ich heute ne 6 geschrieben habe?" "Meine Schwester hat sich gestern mit einem Typen getroffen, wenn mein Vater das rausbekommt, bekomme ICH ärger, weil ich der Junge bin und auf sie aufpassen muss..." "Was erzählt die da vorne? Ich hab keine Ahnung was ein Dreisatz ist, aber in den Charts war er diese Woche nicht" "Was kümmert mich Beethoven, Bushido ist "in", der singt wenigstens über unsere Probleme".... "Wie komme ich nur an die Markenjeans, die anderen checken bestimmt, dass das nur ne billige Kopie aus Tschechien ist, dann bin ich unten durch..."Ist meine Mutter schon nüchtern wenn ich heute heimkomme oder liegt sie wieder in ihrer Kotze" "Muss ich heute wieder Pizza oder Döner essen oder hat meine Mutter mal gekocht?" ... ich könnte endlos sowas weiterschreiben Die Kinder von heute buhlen unheimlich um Aufmerksamkeit - in jeder Hinsicht, manche eben mit Leistung, andere mit Charme, andere mit Mist, nur damit sie auffallen und beachtet werden. Es ist manchmal sehr traurig, wenn man 10-12jährige sieht, die mit Mini-Rock, Leggins, Schminke und Top in die Schule kommen, aber ohne Frühstück, weil der Vater nicht da ist und die Mutter noch von der Nachtschicht schläft. Im Prinzip sind selbst meine "Großen" mit 15-24 oft coole unverschämte Jugendliche, die in Wirklichkeit einfach jemanden suchen, der ihnen zuhört und an sie glaubt. Ob sie dazu cool oder "weich" sein sollen, wissen sie nicht, weil sie selbst noch nicht wissen, wer sie sind. Sie versuchen einfach, die Rolle zu spielen, in der sie am Besten ankommen. Bei der Peer-Group sollen sie so sein, in der Schule so, im Praktikum wieder so... es ist nicht einfach heute Jugendlicher zu sein. LG, Cel


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Ein, selten dämlicher, Murmeltierartikel. jeder 2. Satz falsch oder eine reine Behauptung, und weil der jeweils folgende Satz auf dem vorherigen aufbaut, ist logischerweise der ganze Artikel Schrott. Außerdem war der doch schon mal veröffentlicht; so ähnlich jedenfalls. ...kommt eben davon, wenn man die Redaktionen alle eindampft. Dann muss der überforderte Rest seine eigenen alten Texte recyclen. merkt eh keiner.... ...und wenn es u.a. heisst, dass die Frauen seit den 60ern hier gefördert wurden, frage ich mich, in welchem Land ich aufgewachsen bin. ICH hab nix davon gemerkt. Ich muss gleich mal in meinen alten Kinderpaß schauen, welches Land da drin steht.


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...ich bin anfang der 60er in die Schule gegangen und kann also sagen, wie es "früher" war. Jungs und Mädchen hatten immer die gleichen Probleme bzw. auf die gleichen Verhaltensweisen die gleichen Reaktionen zu erwarten. Ich kann Euch nicht verstehen, wie Ihr hier aufteilt in Jungs und Mädchen. Schmarrn. Auch in den 60ern mussten Jungs schon stillsitzen. Das hat doch nichts mit weiblichr Pädagogik zu tun. Und soweit ich mich erinnere, haben männliche Lehrer Jungs härter bestraft, nicht die weiblichen. Die weiblichen Lehrer haben dafür die Mädchen härter bestraft. Ich hab mich immer viel stärker mit Lehrerinnen als mit Lehrern "bezickt". Ich habe auch einen Jungen und kann in keiner Weise sagen, dass er gegenüber Mädchen benachteiligt wird. Und wenn er in Einzelfällen ins Hintertreffen gerät, dann ist es doch aber SEIN Problem, nicht das der Mädchen. Meine Güte, ist das wieder eine der typischen Gespensterdiskussionen. Wir haben doch ganz andere Porbleme. und wenn Jungs irgendwelche probleme haben soltlen, dann kann man das doch bitte nicht zulasten der Mädchen hindrehen. Das halte ich für eine dumme Riesensauerei!


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...tja, um es humorig zu betrachten: Nun haben Männer uns jahrhundertelang erzählt, dass sie das führende Geschlecht sind und ihnen die Posten und Penunze aufgrund natürlicher Überlegenheit zustehen. Wir haben das auch lange brav geglaubt. Aber kaum kratzt frau an der Vorherrschaft (und mehr als Kratzen ist es ja noch nicht), da verfällt das überlegene Geschlecht prompt in Larmoyanz und Wimmern über die ach so schlimme Benachteiligung. Vielleicht hat mann nie das - echte - Kämpfen gelernt und ist noch etwas aus der Übung.......


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Wo kaemen wir denn hin wenn wir etwas diskutieren wuerden das nicht in Nathaliks enges ideologisches Korsett passt? Fast alle Statistiken in der entwickelten Welt zeigen aehnliche Trends wrt Gesundheit, mentaler Gesundheit, Kriminalitaet, Schulabschluss wenn sie Maenner und Frauen vergleichen (und bitte, erspar mir jetzt die daemliche Plattituede mit den selbstgefaelschten Statistiken). Es gibt hier ein Problem. Das ist vielleicht nicht ganz so schlimm in Mittelklasse und gebildeten Schichten, aber je weiter man sozial runter kommt um so schlimmer wird es. In GB sind es in der Regel weisse Arbeiterklassejungs und Jungs mit karibischen Wurzeln die in den Schulabrecher, crime, Drogen und aehlichen Statistiken auftauchen. Fuer die Maedchen gibt es alle moeglichen Programme fuer die Jungs gab es bislang nichs dergelichen.


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Hi! Im Kindergarten ist es fast schon eine Sensation, wenn mal ein Junge ein Praktikum macht. Überall ErzieherINNEN, PädagogINNEN... Und deswegen eine - logischerweise - mädchenorientierte Pädagogik. In der Schule geht es weiter. Ich bin SO froh, daß mein Sohn einen Lehrer hat!! Im Kinderturnen: Frauen als Trainer, in seinem Kindertreff: 90% Mädchen, nur ZWEI Jungs. Bei den Sportangeboten, Kursen und anderen Dingen sind meist viel mehr Mädchen als Jungs. Warum weiß ich nicht. Denn in unserem Ort ist das Jungs/Mädchen-verhältnis (in Sohnemanns Altersgruppe) recht ausgeglichen. Eine Frau hat sich kürzlich über meinen Sohn gewundert, daß "der so viel erzählt und ganz schön clever ist - für einen Jungen". An der Supermarktkasse hinter uns. Dieser Satz spiegelt das Dilemma wider.