Mitglied inaktiv
Merkwürdiger Begriff, an dem knabber ich noch:-(. Ohh, damit ist kein Krankenwagen oder so gemeint, sondern die Infrastruktur im hiesigen "Kaff". Wir dürften so 6000-7000 Einwohner haben, Einkaufsmöglichkeiten ein Rewe, ein Schlecker, glaube je zwei Bäcker, Metzger, Friseure und Apotheken, ein Reisebüro und eine Mischung aus Drogerie und Fotoladen, und ein völlig überteuerter Elektroladen:-). Nun möchte sich Pennymarkt hier niederlassen und die hiesigen Geschäfte "laufen Amok". O-Ton "Für die Erstversorgung ist auf dem Wochenmarkt und in den Geschäften gesorgt". Ja sicher, es gibt fast alles, aber ZU WELCHEN PREISEN??? Hier im dorf, wer kein Auto hat, und das gibt es durchaus ist gezwungen für die gleichen Produkte bei Rewe in den allermeisten Fällen mehr zu bezahlen als es bei Penny der Fall wäre. Auch wer nur mal eben einkaufen gehen will greift zum Rewe und wäre bei Penny günstiger dran. Wer frisch und vom bauern etc möchte, der würde eh zum Wochenmarkt gehen (den ich noch nie gesehen hab, les ich heute zum ersten mal!) und dort kaufen, sicher nicht bei Penny. Frische Brötchen holt man auch beim Bäcker und frisches Fleisch wohl eher beim Metzger, haben die wirklich Grund zur Besorgnis? Ja Rewe und Schlecker, die hätten Grund, da sie gleiche oder ähnliche Produkte zu höher angesetzten Preisen verkaufen, wohl sich dessen bewußt, daß die Leute hier darauf angewiesen sind das überhaupt zu kaufen, also Dinge wie Drogerieartikel, Dosen, Süßigkeiten, Getränke, verpackte Wurst alles sowas halt. Hmm, sollte man an SEIN Portmonnaie denken, welches sicher merklich dicker bleibt mit Penny, oder "Mitleid" mit Schlecker und Rewe verspüren, sind da wirklich Arbeitsplätze gefährdet? Viele fahren zum Einkaufen zum nächsten Lidl in die nächste Stadt, mit Penny würde sicher einiges hier am Ort bleiben. Wer und mit welchen Kritikerin darf entscheiden, ob Penny sich hier ansiedeln darf? LG Nina
Kommt auf die Einwohnerzahl der Gemeinde an. Wir sind für einen Einkaufsladen zu klein mit 3500 Einwohnern
unsere nächste stadt hat mit ihren 6 gemeinden 12500 einwohner. wir haben nebeneinander einen netto, kik, rewe, aldi, nkd. am anderen orstende ist ein edeka. in der stadt sind diverse läden ,u.a. auch ein schlecker. ich dachte immer es muss der gemeinde-bzw. stadtrat über eine neuansiedelung entscheiden.
Also mit REWE oder Schlecker braucht man sicherlich kein Mitleid haben! Es ist doch völlig normal, dass es Konkurrenz gibt. Dann hat keiner das Monopol und macht die Preise, wie er will. Denk doch mal an die größeren Städte, da steht ein Laden neben dem anderen. Ich denke da in 1. Linie an mein Konto und wenn ich die Wahl habe, dann geh ich auch in den Discounter. Wobei ich Schlecker generell boykottiere...absolute Ausbeuter.
>Wer und mit welchen Kritikerin darf entscheiden, ob >Penny sich hier ansiedeln darf? In aller erster Linie Penny und sonst keiner. Wichtig ist nur ein entsprechendes Grundstück zu erwerben, welches für den Nutzungszweck vorgesehen ist.
Hm, Grundstück gäbe es wohl, gleich neben dem Rewe bzw. dahinter:-) Angeblich wollen die Anwohner das dort nicht, daß SOOOO ein Laden dahin kommt (war mit komischem Unterton geschrieben) und Rewe selbst natürlich nicht, wobei hier wieder das Dorfkomplott zu tragen kommt, "Herr Rewe" ist hier mit einigem verwandt und bekannt.... Wenn überhaupt Penny, dann außerhalb des dorfkerns, möglichst weit weit weg:-).
in einem anderen nachbarort wurde ein penny vom gemeinderat abgelehnt, obwohl grundstück etc. vorhanden war. ich denke deshalb nicht, das es nur penny bestimmen kann.
Die Frage ist wie denn der Bauleitplan das Grundstück ausgewiesen hat. Ansonsten gibt es kaum eine Möglichkeit eine entsprechende Gewerbeansiedlung zu unterbinden.
oh doch, das schaffen die hier in franken!!!
Aldi, Edeka, Nahkauf, Netto, Schlecker, 2 Getränkemärkte, 3 oder 4 Friseure, 4 oder 5 Nagelstudios, ein Solarium, zwei Elektroläden, einen Computerladen, ein Schreibwarengeschäft, einen Kramladen, ein Klamottengeschäft und einen Schuhladen. MfG
wir wären zu wenig, und zu weit verstreut
hat meist seine obergrenze dort, wo die wirtschafztlichen interessen der alteingesessenen dörfler angetastet würden. unser wohnort ist ähnlich aufgestellt... dein REWE ist hier allerdings ein neukauf, der natürlich auch alle möglichen serviceleistungen für die dörfler bereit hält. das funktioniert tatsächlich nur so lange wie das ganze dorf bei ihm auch noch grundnahrungsmittel bezieht... gäbe es einen discounter im ort, würde dem neukauf eine tragende säule seiner produktpalette einbrechen. bricht die weg, haben viele der weniger mobilen kunden, welche teilweise ihre bestellungen sogar per telefon aufgeben und dann die ware geliefert bekommen, mit zitronen gehandelt. zunlchst mag es für den einzelnen sinnvoll erscheinen, dass ein discounter als mitbewerber am markt eingesetzt wird... langfristig wird damit ein funktionierendes gefüge empfindlich verletzt, wenn nicht sogar zerstört. schaut man sich den nachbarort an, dann wird deutlich, wie unsinnig sich discounter und andere ketten platzieren: bis auf plus sind bei 10.000 einwohnern alle vertreten... teilweise jeweils drei in unmittelbarer nachbarschaft. irgendwie hat noch keiner aufgegeben, was sich aber drastisch ändern wird, wenn die britischen streitkräfte mitsamt ihrer kaufkraft deutschland verlassen haben wrden - das sind alleine hier 2000 soldatenund deren familien. nina, du siehst das problem natürlich aus eigeninteresse anders als ein raumplaner es bewerten würde. fakt ist doch: bricht das unternehmen weg, welches mehr serviceleistung und einer breite angebotspalette bieten kann, wird die infrastruktur des dorfes schlechter als bisher...
aber abgedeckt wäre ja alles, unser Rewe hat Bäckerei und Metzgerei, beides haben wir aber auch nochmal einzeln im Dorf. Die eine Bäckerei auf der Durchgangsstraße direkt gegenüber von der Grundschule, die wird def. nicht unter einem Penny leiden. Mal ganz davon abgesehen, daß ich kein Pennyfreund bin, der Laden ist mir irgendwie weiß nicht, ich mag ihn nicht, er hat so einen Schmuddeltouch, zumindest der in der nächsten Stadt, mich stört es, daß ich das Gefühl habe unser "Herr Rewe" läßt seine Beziehungen spielen mit dem Vorwand "Wohl für alle", aber eigentlich aus Angst um sein eigenes Portmonnaie, der Herr hat hier viel zu melden, letztes Jahr starb seine Mutter, das war sozusagen Volkstrauertag im Dorf....! Zumal z.B. das angrenzende holl. Dorf auch keinen Discounter hat, von dort würden sich auch einige hierher kommen, sprich mehr ins dorf. So wie die hiesigen Dörfler dort drüben Kaffee und Tabak holen, so holen die andersherum manches an Lebensmittel bei uns:-). Ich wüßte nun nicht welchen Service Rewe bieten würde, der nicht abgedeckt wäre, mal ganz davon abgesehen ist die Auswahl an Frischgemüse und Obst auch recht gering und dazu noch teuer. Das Programm ist wechselhaft, wenn man gerade Paprika brauch muß man Glück haben, wenn die just an dem Tag welche haben z.B., gleiches bei Salat, Pilzen etc. etc.. Andererseits sind Markenprodukte im Vergleich einfach wirklich teurer, sei es die Milkaschokolade, der Pfannipürre, die Fertigpizza, der Igluspinat......das alles findet man derweil in vielen Discountern ebenso, aber günstiger! Was den Service angeht, ganz ehrlich, da ist mir der nächste Lidl auch sympathischer, kann da nur für mich sprechen, aber wenn wir da was wollen, gehen die zum Lager und gucken nach, ob es da ist, zurücklegen lassen kann ich da auch, für eine Kindergartenaktion haben die sofort was gespendet etc. etc., Rewe ist da echt nicht so kundenfreundlich hier (von der Metzgerei mal abgesehen). LG Nina