Mitglied inaktiv
hallo leute,ich habe ein riesen problem....mein hund 5 jahre alt hat heute abend meinen sohn 2 jahre alt gebissen.er hatte eine risswunde an mund und musste genäht werden.um meinen sohn nicht zu gefährden möcchte ich mich nun von meienem hund trennen,was mir bestimmt nicht leicht fällt.... nun habe ich im tierheim keinen erfolg da die keine "alten" hunde nehmen und einschläfern kann ich ihn auch nciht .....kann mir jemand einen rat geben? was würdet ihr tun??
Warum nehmen die keine "alten" Hunde? Anders Tierheim fragen. Eventuell kannst du anbieten die Kosten für Futter und Impfungen zu übernehmen? Wenn es ein Rassehund ist, kannst Du bei Züchtern anfragen oder im Internet nach einer "Hilfe" Seite ausschau halten. Ich würde das Tier auf jeden Fall schon mal zu Bekannten oder Verwandten ohne Kinder geben. Ein Hund der einmal zugebissen hat wäre mir im Haushalt auch zu gefährlich... Gruß Corinna
ist mir auch zu gefährlich.....die frau im tierheim hat mich nur total dumm abgefertigt und gemeint das ich den hund mit nac´h hause nehmen soll und erst mal schauhen soll ob sich der vorfall wiederholt aber ich hab einfach angst um meinen sohn denn ich will nicht das sich das noch mal wiederholt....leider kein rassehund....rottweiler schäferhund mix
*erst mal schauen soll ob sich der vorfall wiederholt* das hat die doch wohl nicht ernst gemeint, oder? Wenn der Hund dann das nächste mal Dein Kind totgebissen hat, nehmen die den dann? (Sorry, für´s reinmischen, aber das ist unterste Schublade für ein Tierheim)
Das ist ja wohl die dümmste Aussage eines Tierheims die ich jemals gehört habe...
Der Vorfall DARF sich nicht wiederholen! Noch nicht einmal mit diesem "positiven" Ausgang!!!
Nochmal hingehen und die Alternative nennen: Einschläfern...
Denn das passiert mit Hunden die Menschen angreifen. Sie werden eingeschläfert. Das Tierheim steht vor der Wahl das Tier aufzunehmen oder es sterben zu lassen.
Ganz ehrlich: Ich hätte auch keine Skrupel zum Tierarzt zu fahren. Die Tierklinik hier hat einen 24 Stunden Service...
Gruß
Corinna
Warum hat er gebissen? Das würde ich als erstes mal klären, ein Hund ist IMMER ein Gefahrenpotential, weil immer irgendwas passieren kann, wo der Hund einfach reflexartig reagiert, auch der liebste Schoßhund kann mal zubeißen! Von daher finde ich vorallem die Idee mit dem Einschläfern ziemlich schnell herbeigeholt.... Die Angst kann ich verstehen, ist ja auch ein interessanter Mix, wenn so ein Hund mal zubeißt, sei es aus Reflex oder warum auch immer, sind die Auswirkungen leider meist größer als bei einem Yorki....
die sind schließlich immer in weniger komfortabler finanzieller lage und vermeiden es gerne, ein tier aufnehmen zu müssen, solange sich noch andere lösungen bieten könnten... @leolu: der grund ist egal - ein familienhund darf NICHT beißen! ein familienhund hat genau so zu "funktionieren" wie du als mutter... kinder gehen IMMER vor. verletzt der hund die wichtigste grenze - das übrigens auch seine hemmschwelle, die somit gefallen ist -, dann hat er seine "existenzberechtigung" innerhalb der familie verspielt. wie du schon geschrieben hast: ein hund in dieser größe ist schon alleine durch seine größe und die daraus resultierenden möglichen auswirkungen der grenzübertretung ein für ein kind lebensgefährliches sicherheitsrisiko. er hat das kind im gesicht "erwischt" und das deutet unter umständen darauf hin, dass er nicht nur mal eben so geschnappt hat... zumal der hund älter ist als das verletzte kind - es kann gut sein, dass er weder "welpenschutz" noch hierarchie in der familie akzeptiert. ergo: der hund MUSS weg! aber was tun? zunächst würde ich auch versuchen, den hund sofort bei kinderlosen freunden einzuquartieren bis ein neuer platz für ihn gefunden wurde. es gibt auch leute, die gegen erstattung der unterhaltskosten, tiere in pflege nehmen (das sind aber keine tierpensionen). allerdings habe ich zweifel, ob ein tier dieser mischung mit der ansage "nicht kleinkindtauglich" so leicht zu vermitteln ist - und genau dieser hintergedanke wird sicherlich die frau im tierheim zu ihrer blöden aussage verleitet haben...
Der Grund wäre mir (ehrlich gesagt) total egal! Er hat das Kind im GESICHT verletzt. Warum? Mir egal! Grenzüberschritt! Damit muss er gehen. Wenn ich das nicht auf die schnelle organisieren kann (Tierheim, Bekannte) bleibt nur der Weg in die Klinik. Was denn sonst? Ich würde nicht noch ein paar Tage mit dem Hund und meinem Kind unter einem Dach wohnen wollen. Ich hätte ANGST! Selbst wenn das Kind einen Fehler gemacht hat. Wie soll ich den nächsten Vorhersehen? Wie mein Kind davor bewahren das der Hund wieder so reagiert? Kinder machen Fehler. So ist das nun mal. Wie schon geschrieben: Ich würde dem Heim die Übernahme der Futterkosten anbieten Kein Problem. Aber ich würde mit der Alternative des Einschläferns die Übernahme des Hundes verlangen. Gruß Corinna
Hallo, aus der beschreibung heraus kann man doch gar nicht entnehmen ausser das das Kind danach eine Risswunde am Mund hatte. Eine Risswunde ist keine Bisswunde, also würde mich da schon intressieren was genau passiert ist. Und ganz ehrlich, ein Hund ist kein Spielzeug, auch der liebste Familienhund ist ein Lebewesen, auch dem können Fehler passieren, auch der kann mal unaufmerksam sein. Beispiel: ich hab mit meinem Hund gespielt und nach dem Spielzeug gegriffen, im gleichen Augenblick hat auch der Hund nach dem Spielzeug geschnappt, der hat gemerkt, das meine Hand dazwischen war und den Kopf wieder hochgerissen und ist dabei mit dem Fangzahn an meinem Kinn hängen geblieben - was mir eine Risswunde am Kinn einbrachte. Und nein, der Hund wollte mich nicht verletzen, hat ja sogar den Kopf zurückgezogen um das nicht zu tun, und der Rest war einfach ein Unfall. Nie würde ich deswegen das Vertrauen zu meinem Hund verlieren. Also was war denn genau? Lg Dhana
Mich hat als 4 Jähriger auch ein Schäferhund am Kopf gekratzt, nicht schlimm - das geschrei war größer als der Schmerz - ich hatte ihn am Schwanz gezogen... ![]()
Ob weg oder nicht, darum ging es nicht, ich würde mir so einen Hund, der eher großen Schaden anrichtet, wenn er mal schnappt, gar nicht erst zulegen mit kleinen Kindern, aber es liest sich so als wäre der Hund vor dem Kind dagewesen, einen Hund abschaffen, weil Kinder kommen, finde ich irgendwie genauso unmöglich...von daher kann ich mich zu keinem Fazit durchringen. Ich als Mutter funktioniere aber auch nicht immer, ebenso wenig wie alle anderen Menschen und Lebewesen, die es auf der Welt gibt, es gibt immer Fälle wo es zu einer Reflexartigen Reaktion kommt, egal bei welchem Lebewesen auf der Welt. Ich könnte jetzt z.B. sicher keinen Hund dafür bestrafen, wenn ich ein Kind hätte, was Spaß daran hat, den Hund zu quälen und dann mal eins zurück bekam, dann kann ich mich höchstens selbst beschuldigen, daß ich nicht aufgepaßt hab, daß das Kind den Hund nicht ins Auge sticht, am Schwanz zieht oder mit ner Gabel piesackt. Ein Hund ist nunmal kein Teddybär, von daher spielt das Warum und Wie für mich schon eine Rolle.... LG Nina
es geht ja nicht um ein kind in einem alter, in dem es sein handeln reflektieren kann... ein 2-jähriges kind ist unter umständen schon einmal grob zu einem tier. auch ich finde es ungeschickt, sich von einem tier trennen zu müssen, dass vor einem kind in der familie war... nur: es ist das mindeste, seiner verantwortung beiden gegenüber gerecht zu werden, in dem man für den hund ein neues zu hause sucht, in dem er besser aufgehoben ist als in einer familie mit kleinkindern. ein hund, der ein kind beißt, dass ihn an der rute oder am ohr zieht, ist eben kein familienhund. das kind abzugeben, wäre noch weniger opportun, oder? natürlich ist ein lebendiges tier anders zu behandeln als ein plüschtier... nur wäre es grob fahrlässig, zu warten bis sich das misstrauen durch einen zweiten solchen vorfall verifiziert. wenn dann wieder einmal ein kind schwer oder gar tödlich von einem so großen hund verletzt wurde, ist das geschrei wieder groß... und fast immer gab es zuvor keine solchen "unfälle", die aufmerken ließen. versteh' mich nicht falsch, denn auch wir haben letztes jahr einen jungen hund ins haus genommen, obwohl unsere jüngste noch nicht geboren war und der große erst 2-jährig zu dem zeitpunkt des "einzugs". aber zum einen hatten wir ein riesenglück mit dem charakter des hundes und zum anderen achten wir noch heute ganz pingelig auf das verhalten von kindern und hund untereinander. mag sein, dass die situation relativ entspannt ist, weil wir wissen, dass unsere hündin bei einem einzigen aussetzer sofort wieder zu meinen eltern (dort wurde sie geboren) ziehen würde. sie hat sich als welpe in unseren sohn "verliebt" und ist ihm nicht mehr von der seite gewichen, wenn er bei oma und opa war. unsere jatzt knapp 1-jährige scheint ihr glück nur noch zu vervollkommnen... aber verlassen würden wir uns nie darauf, dass sie "funktioniert". vertrauen ist gut... kontrolle besser! aber jetzt mal ernsthaft... du würdest doch im leben nicht deinem kind dermaßen eins verpassen, weil es dich erschreckt oder verletzt hat, sodass es selber verletzt würde, oder? und genau diesen maßstab setze ich auch an einen familienhund... er kann abhauen, jaulen, knurren oder sonstetwas tun... nur verletzten darf er die kinder in KEINEM FALL!
Mir ging es bei meinem ersten Statement vorallem um die Aussage, daß das Tier eingeschläfert werden sollte, das fand ich extrem ohne irgendwelche Hintergründe zu kennen. Die meisten, nicht alle, solcher Unfälle passieren weil irgendwer nicht aufgepaßt hat, manchmal kann man aber auch nicht nah genug am Geschehen sein um einzugreifen. Ich hab immer die Szene im Kopf, wo Hund mit Knochen brav in einer Ecke schlief und Kind ungeschickt mit einer Gummischlange um sich fegte und Hund empfindlich traf, Hund biss zu, völlig erschrocken, danach mußte ich erstmal beide trösten und ganz wirklich, dem Hund ging es vor lauter schlechtem Gewissen schlechter als dem Kind, der hörte stundenlang gar nimmer auf zu Zittern und verdrückte sich unters Bett. So ein "Gummiriemen" tut aber auch empfindlich weh, dann noch im Schlaf erschreckt und dann noch, wenn Hund seinen Knochen beschützt, Verkettung unglücklicher Umstände, wäre jetzt aber kein Grund für mich gewesen den Hund zu bestrafen, der einfach natürlich reagiert hat. Menschen reagieren genauso, hehe, hab als Kind auch mal so einen Lederriemen auf den Hintern bekommen, das tat höllisch weh, blind vor Schmerz, hab ich den Verursacher quer durch den Raum geschubbst (dummerweise, es war in der Schule, genau gegen die tafen, die war dann zerdeppert), was mir als Mensch passieren kann, kann Tier ebenso passieren. Ich hab auch als Mutter schon die Kontrolle verloren, da steht Kind 1 (damals 4) vor mir zusammen mit Kind 2 (damals anderthalb) und verpaßt ihr eine gewaltige Ohrfeige, ohne auch nur ansatzweise zu überlegen, tat ich das gleiche. das ging Klatsch-Klatsch. Hoffe, das war das erste und letztemal in meinem Leben, daß ich ein Kind ins Gesicht haue, aber es ist passiert, hat nun auch nicht unsere Beziehung geschadet, aber trotzdem ICH hab es zumindest nicht vergessen, weil es nicht hätte passieren dürfen eigentlich. Damals war es eigentlich eher ein Verblüffungseffekt, Kind 1 war verblüfft, ich ebenso, dann kam beidseitiges schlechtes Gewissen. Ich würde das alles erstmal überdenken, bevor ich handel, als verantwortungsvolle Eltern ist es verständlich zu sagen der Hund kommt weg ohne Wenn und Aber, aber (nun kommt es doch das ABER) man sollte auch verantwortung gegenüber seinem Tier zeigen und sich zumindest die Mühe machen herauszufinden und objektiv zu sehen, warum was wie passiert ist. Ein Tier mit dem "Brandzeichen" "bissig bei Kindern" wird nicht einfach zu neues zu Hause finden, verschweigen darf man es aber auch nicht. Es kann doch nicht angehen, daß ein Tier, wenn es vielleicht einfach nur einmal instinktiv reagiert hat, gleich sein Leben verwirkt, das fände ich einfach traurig:-(. Noch dazu liest sich das hier als Kratzer, ein Hund mit so einer Beißkraft, wollte er wirklich Schaden zufügen, wäre das Ergebnis schlimmer gewesen... Letztendlich würde ich hier kein Fazit geben wollen, wie zu reagieren ist um gerecht zu sein....Einschläfern wäre def. keine Lösung, es sei denn der Hund flippt völlig aus, da würde dann auch schon einmal reichen....dummerweise ist es dann leider auch oft zu spät. Schwierig, schwierig das alles:-(. LG Nina
@Leolu:
Wer lesen kann ist klar im Vorteil...
Der Hund sollte nicht eingeschläfert werden.
DAS wäre die Konsequenz wenn das Tierheim nicht zuckt und kein Verwandter/Bekannter zur Verfügung steht.
Selbstverständlich sind vorher alle anderen Möglichkeiten auszuloten.
Aber unter den Umständen (großer Hund/kleines Kind) gäbe es für mich nur: Hund weg und das SOFORT!
Gruß
Corinna
dieses "aus dem affekt heraus" gibt es für mich nicht... und für einen hund, der bei uns in der familie lebt eben auch nicht. es gibt viele möglichkeiten der reaktion, die sicherlich auch vom charakter abhängig sind - wie gesagt: auch im rudel dürfte ein tier mit niederem rang niemals ein höherrangiges beißen, wenn es erschreckt oder verletzt würde. tiere überlegen da nicht lange wie du weißt: die konsequenzen wären für den delinquenten übelste bestrafung, ausschluss aus dem rudel oder tod. nichts anderes liegt dieser diskussion zu grunde...
was mich aber sehr wundert, ist deine definition für "blind vor schmerz"...
nimm's mir nicht krumm, aber du übertreibst mit dieser begriffswahl in dem geschilderten zuammenhang maßlos.
oh besonders nett fand ich oben ja die Endbemerkung, daß es 24-Stunden Tierärzte gibt, schön zu wissen, wie schnell man seinen Hund loswerden kann auf diese Art und Weise, warum nicht gleich Polizei holen und standrechtlich erschießen lassen??? Und Du bist ja ehrlich und hättest da keine Skrupel...wegen einer anscheind kleineren Wunde, die, wenn so ein Hund wirklich zugebissen hätte mit Sicherheit wesentlich größer ausgefallen wäre (es sei denn er hat keine Zähne mehr). Von anderen Möglichkeiten hast Du weiter oben nicht gesprochen, sondern, daß Hunde, die Menschen angreifen (wie definierst Du eigentlich angreifen, ist Notwehr z.B. nun auch ein Angriff?) eingeschläfert werden....das paßt ja nun nicht zur Alternative vonwegen neues zu Hause suchen, die Du jetzt angibst! LG Nina
Hast Du meine BEIDEN Kommentare gelesen? Im ersten weise ich auf Tierheim, Verwandte/Bekannte, evtl. den Züchter und Rassenotdienste hin. Die Einschläferung war erst im zweiten Kommi. Und dann auch als Druckmittel gegen das (merkwürdige) Tierheim gedacht. Es gibt einfach zu viele Kinder die von Hunden zerfleischt werden. Glaub mir, ich mache da keine Experimente. Und ja, ich habe mit solchen Hunden kein Mitleid! Ein Hund darf nicht so reagieren. Punkt! Nicht wenn ein Kind im Haus ist! Wenn alle Beteiligten erwachsen sind kann man anders handeln. Aber nicht mit einem 2-jährigen im Haus. Gruß Corinna
entschuldige mal, aber "notwehr" gegen ein 2-jähriges kind GIBT ES NICHT - weder für mensch noch tier. und dass nicht mehr geschehen ist, heißt nun wirklich nicht, dass der hund nicht gebissen hat - es heißt lediglich, dass er zum glück nicht komplett ausgetickt ist - nicht mehr und nicht weniger.
nein, die Definition ist nicht übertrieben, Blind vor Schmerz, da stehen einem die Tränen in den Augen, man sieht auch nicht mehr was man tut, Denken setzt auch erstmal aus, ist dementsprechen blind vor Schmerz. Hast Du schonmal einen Lederriemen, sprich wie eine Peitsche volle Kanne auf den Hintern bekommen???? Wenn das Rudelverhalten so wäre, wie Du beschreibst, würden Machtkämpfe immer mit dem Tod von einem der Kontrahenten enden, dem ist aber auch nicht so, je nach Tier und Art und Weise, kommt sowas vor, ist aber nicht die Regel, viele Tiere testen in ihren Rudeln wie weit sie gehen können.... Wir werden nicht auf einen Nenner können, ich hab schon so viele mißhandelte Tiere gesehen und auch bösartige Kinder, die Spaß dran haben Tiere zu quälen, von daher geht meine Toleranz relativ weit in Richtung Tier.... und wie gesagt, ich finde diese Konstellationen von einem Kleinkind und einem solchen Hund eh recht ungünstig, käme für mich nicht in Frage, eben weil ich weiß, daß Kinder noch unberechenbarer sind als die meisten Hunde....und dann die Konsequenzen echt bös werden können. Meine Teppichratte richtet soviel Schaden zum Glück nicht an, müßten schon gaaanz viele ungünstige Sachen auf einmal passieren, damit mehr passiert...ausschließen kann ich nichts, das kann aber kein Hundehalter... LG Nina
das Wort Notwehr hab ich nicht auf diesen Fall bezogen, sondern mal völlig allgemein, wenn ein Hund mit einem Stock geschlagen wird, ist es dann Notwehr oder muß er dann immernoch brav bleiben? Viele Tiere versuchen so etwas zu entgehen, aber angekettete oder eingesperrte Tiere können das nicht und das ist ein weiterer Faktor für eine solche Reaktion, sie können sich nicht entziehen... Daß nicht mehr geschehen ist als ein Riss ist in der Tat bei einem solchen Hund ein Faktor, was Beißen ausschließt, wobei wir ja nun diskutieren können wo der Unterschied zwischen Beißen und Schnappen liegt! Leute, die voreilig nach dem Tierarzt und Spritze schreien sind mir einfach suspekt....sollte man das mal auf den Menschen anwenden das System wär die Menschheit bald ausgerottet....mir jetzt auch egal, ob ich Äpfel mit Birnen vergleiche, ich finde es immer wieder erschreckend wie leichtfertig Menschen mit dem Leben von ihren Mitlebewesen umgehen....
Hallo ! Ich möchte auch erst einmal hinterfragen, in welcher Situation der Hund gebissen hat. Auch wenn es schrecklich ist was passiert ist ( ich will das jetzt nicht klein reden, nicht falsch verstehen ), ein "richtiger" Biss dieses Rassemix wäre wahrscheinlich noch schlimmer ausgefallen. Wenn das Kind den Hund z.B. im Schlaf erschreckt oder ihn beim fressen gestört hat ist das eine Erklärung für sein Verhalten und dann fände ich Einschläfern absolut unangebracht. Dann würde ich eher versuchen für das Tier ein Heim ohne Kinder zu suchen. LG Ute und Deinem Sohn alles Gute
Hallo, amadeus_hates_music hat dir im Haustierforum einige Fragen gestellt, wenn man mehr weiß, kann man vielleicht auch einen Rat geben. Ansonsten nur ein von der Beschreibung ist eine Risswunde am Mund keine Bisswunde, sondern passiert auch schnell mal - das kann auch ein Unfall sein - meine Hund ist auch schon beim Spielen passiert, das der Fangzahn hängen geblieben ist. Das er mich da verletzt, war sicher nie Absicht und auf keinen Fall beissen. Also wie war denn die Situation genau? Lg Dhana
allerdings würde ich weder dem kind noch dem hund blind vertrauen. einen "unfall" durch die scharfen zähne einfach so hinzunehmen, granzt an leichtsinn! weil dir mit deinem hund ein unfall unterlaufen ist, den du selber verantworten und in den folgen hinnehmen musst, ist das nicht mit der verantwortung für ein kind zu vergleichen. das recht auf körperliche unversehrtheit musst du als mutter deinen kinden zu garantieren und zu sichern versuchen. sei mal ehrlich: verletzungen im vorderen gesichtsbereich von kindern, die ein hund ihnen beigebracht hat, sind eher im ausnahmefall solchen unfällen, wie du ihn von dir beschreibst, zu zuordnen. auch ein sich erschreckender hund darf nicht beißen... und aus futterneid schon mal garnicht! dem kind dann die schuld an der falschen hierarchischen einordnung des hundes in der familie zu geben, ist doch wohl mehr als absurd. ein hund würde niemals ein ihm übergeordnetes tier im rudel aus diesen gründen beißen... was du hier beschreibst, lässt eher auf falsch verstandene tierliebe schließen als auf wirkliches verständnis für die verhaltensweisen von hunden...
Boah, Ihr Hundehalter seid ja manchmal hart drauf: ",...dass der Fangzahn hängen geblieben ist...." Alleine bei dem Satz dreht sich mir das Gedärm um....
Vor Jahren saß mal eine Babykatze vor meiner Tür, mit Katzenschnupfen und ziemlich verlottert. Ich hab sie ins Tierheim gebracht und die Dame hatte auch einen ranzigen Ton, "schon wieder ne kleine Katze, und Katzenschnupfen hat se auch noch, und die wollen sie jetzt hier lassen...., Bin damals auch Kopfschüttelnd da raus....,
Leute, ich versteh da eure ellenlangen Diskussionen gar nicht. Der Hund ist vielleicht auch als Familienmitglied anzusehen, letztendlich aber doch auf der untersten Stufe, und wenn er eine Grenze überschreitet, die andere in ihrer Gesundheit gefährdet, muss er weg. Dass da ernsthaft in Erwägung gezogen wird, das erstmal zu beobachten und somit auch in Erwägung gezogen wird, sein Kind weiterhin der Gefährdung auszusetzen, find ich fast schon ein wenig pervers. An Knuddelmaus: So sich die Tierheimmitarbeiterin weiter weigert, den Hund zu nehmen, frag sie doch ob sie wenigstens Pflegestellen vermitteln kann, die deinen Hund erstmal nehmen. MIR wäre wichtig dass mein Kind auch meine Prioritäten erkennt und ich kann mir nicht vorstellen, dass dein Sohn sich momentan in der Nähe deines Hundes wohlfühlt. LG, alex
hallo, ich konnte nun noch nirgends lesen, wie es zu dem biß kam ???? passierte es " aus versehen " beim spielen, ist der hund vielleicht einfach nur hängengeblieben ? passierte es weil das kind den hund massiv quälte ? oder ging der hund gar ohne grund auf das kind los ?? keine frage, die sicherheit meiner kinder ist auch mir immer das wichtigste. aber man darf nicht vergessen,dass tiere keine maschinen sind- genauso wenig wie menschen. wir selbst haben 8 kinder, hatten 14 jahre eine golden hündin und nun eine labbi- schäferhund- mix hündin. mir war die erziehung der hunde immer sehr wichtig, es gab auch nie zwischenfälle. aber ich erinner mich, wie meine nichte unsere alte hündin mal regelrecht qäulte ( wir konnten nicht so fix dazwischen gehen )- unsere hündin schnappte kurz und ging weg. und das durfte sie auch, meine nichte wurde auch nicht verletzt. es ist normal,dass sich ein hund nicht restlos alles gefallen läßt, er darf knurren und weggehen- aber er darf nicht mit absicht beißen. das wäre auch für mich ein grund den hund sofort wegzugeben oder einzuschläfern. deshalb würde mich jetzt wirklich interessieren,was wirklich passierte . vg,iris
da wird sich sicher ein Tierhilfeverein, ein rottweiler Freunde Forum doer so finden lassen...verrat doch mal deine Gegend! Bei uns berät auch der Tierarzt in solchen Fällen was ER für Vorschläge hat.....
http://www.rottweiler-in-not.de/ gibts sicher auch für schäferhunde...
würde mich jetzt auch mal interessieren. Scheint aber von der Ausgangsposterin nicht mehr an Erläuterung zu kommen... War das Kind mit dem Hund unbeaufsichtigt? Ich hatte zur Zeit meines ersten Kindes auch einen Hund, der vorher da war, also nicht mit dem Kind aufgewachsen ist, und hab die zwei NIE unbeaufsichtigt gelassen, denn ein Krabbelkind wird von einem Kind NIE als Ranghöherer angesehen und tut einem Hund FAST IMMER irgendwann weh. Und dann hängt es eben von vielen Fakten ab, ob bzw. wie der Hund sich zur Wehr setzt. Da man das nicht herausfordern sollte, gehören kleine Kinder und Hunde unter Aufsicht. Wir können hier nur mutmaßen, wie der Hund drauf ist, wie das Kind drauf ist und welche Konsequenzen angemessen sind. Ich hätte allerdings keine Skrupel, einen Hund einzuschläfern, der trotz aller Vorsichtsmaßnahmen eine Gefahr für Menschen darstellt - aber erst müssen die mal ergriffen werden. Leider habe ich es aber auch schon oft erlebt, dass mit dem ersten Kind die Zeit und das Interesse für den Hund einfach zu knapp wurde und dann plötzlich der Hund "bissig" wurde oder das Kind "allergisch". Das sind dann die typischen Abgabegründe im Tierheim und die Tierheimbetreiber insofern natürlich auch schon sensibilisiert für diese Begründungen.
"Leider habe ich es aber auch schon oft erlebt, dass mit dem ersten Kind die Zeit und das Interesse für den Hund einfach zu knapp wurde und dann plötzlich der Hund "bissig" wurde oder das Kind "allergisch". Das sind dann die typischen Abgabegründe im Tierheim und die Tierheimbetreiber insofern natürlich auch schon sensibilisiert für diese Begründungen." Ich fände es schrecklich, wenn Tierheimbetreiber Hundebesitzern hier Lüge unterstellen würde. Viele Kinder haben eine Allergie-Prädisposition. Und mit einem Hund zuhause ist die Wahrscheinlichkeit eine Hundehaarallergie auszubilden nun mal extrem hoch. Und ja, dann KANN der Hund nicht bleiben. Auch ein bissiger Hund kann nicht in einer Familie mit Kleinkind bleiben. Und genau dafür sind Tierheime da, genau dafür erhalten sie Spenden (zumindest hier sind sie spendenfinanziert). Wenn sie dem Auftrag, Tiere in solchen Situationen aufzunehmen nicht mehr nachkommen, können sie auch die Pforten gleich schließen. Gruß Corinna
dass es diese Fälle gibt ubnd der Hund dann meist schweren Herzens abgegeben werden muss. Oft suchen gerade diese echten Fälle aber eine Möglichkeit außerhalb eines Tierheimes, weil Tierheim leider oft Endstation bedeutet und Menschen, die an ihren Tieren hängen, das unter allen Umständen vermeiden wollen. Deshalb melden sich in den Tierheimen eben häufiger die von mir genannten "unechten" Fälle, in denen die Liebe zum Tier vielleicht nicht so augeprägt ist, es halt mal in einer momentanen Laune angeschafft wurde und nun mit dem Nachwuchs nicht mehr in die Familie passt. Und: ja: viele Tierheime stehen kurz vorm Dichtmachen, weil sie hoch verschuldet sind, Spenden immer rarer werden und die Zuschüsse der öffentlichen Hand auch. Ach ja: einen bissigen Hund ins Tierheim zu geben, sehe ich eh sehr kritisch. Ein WIRKLICH bissiger Hund ist das ja nicht nur in der Abgabefamilie, sondern generell und gehört deshalb eingeschläfert, bevor er seine Karriere in der nächsten Familie fortsetzt.
Das sehe ich genau so, Like! Und ja, ich würde sogar so weit gehen, jedem 2. Abgeber zu unterstellen das "bissig" oder "allergisch" vorgeschoben ist. Ich hab da traurige Erfahrungen gemacht. Da nimmste einen völlig unerzogenen 40 KG Hund ab, weil das Kind plötzlich "allergisch" ist und 3 Wochen später hat die Familie plötzlich eine "viiiiel einfacher zu haltende" Katze. So was kommt soooo oft vor, das ich inzwischen dazu übergegangen bin Atteste zu verlangen bevor ich anfange zu vermitteln. LG ahm