Ebba
Man mag ja von der Bildzeitung halten was man möchte (sorry an alle Bildredakteure ;-), aber dies wird ja jetzt auch etwas Werbung.), aber die ein oder andere Schlagzeile ist mit doch in Erinnerung geblieben. Unvergessen und auf Super8 gebannt: "Der Mond ist jetzt ein Ami", weiter, auf SVHS gebannt :-): "Aus der Daum" und natürlich: "Wir sind Papst". (man sieht, wir lesen Bild eigentlich nur in Urlaub ;-) ). Gibt's auch Bildschlagzeilen die Euch nicht mehr aus dem Kopf gegangen sind? LG ebba
ich finde die untertitelungen der nackten damen wesentlich erheiternder. sie sind ja nie grundlos nackig, sondern warten auf den klempner, der das rohr verlegt; haben im heu beim spielen ihr höschen verloren... DAS wäre ein job für mich: seite-eins-mädchen-beschrifter
hm, bringt das punkte wenn man nackig auf handwerker oder den postboten wartet???
schlagzeilen in dem sinne habe ich nicht im kopf, da mein mann die bildseite als startseite auf mein Lap gemacht hat und ich bei jedem internetgang mit bildschlagzeilen bombardiert werde. ![]()
"...und Elvis weint im Himmel" Bild-Schlagzeile damals zur Hochzeit von Lisa Marie Presley und Michael Jackson. Werde ich NIEEE!!! vergessen, könnte ich mich heute noch drüber schlapp lachen :o) Gruß, B.
Schön schräg :-))) ![]()
ja HEUTE!!!!!!! Joachim Fuchsberger...redet mit Bild über den Tod seines Sohnes....:-( Mensch, das ist ein alter Mann, der grade seinen Sohn auf tragische Weise verloren hat! kann man diesen Mann nicht IN RUHE allein trauern lassen??? lg, Andrea ps. und JA, ich lese die Bild! und nie vergessen, werde ich die Bilder in der Bild vom 11.Sept.2001 :-((((
"Mann isst Schuh"
vielleicht kauft es ja hier wer und schreibt uns die besten Sachen raus: http://www.amazon.de/Dackel-Schwiegermutter-entmannt-besten-Schlagzeilen/dp/3821835915 LG Nina
Anlässlich des Hauptstadtwechsels Bonn/Berlin titelte Bild: "Das Volk (51%) will Berlin" und am gleichen Tag der Kölner Express: "Die Deutschen wollen Bonn (51%)" Sah cool aus, so nebeneinander am Kiosk (und beruhigend obendrein, beim Selbstabschaffen haben die Deutschen mit 102% also doch noch ein bisschen Spielraum).
Erinnere mich gut, dass es damals bei einem großen Turnier, als Frankreich gegen Deutschland spielte, über einem unvorteilhaften (gut, vorteilhafte gibts von ihm auch nicht, aber DAS war sehr unvorteilhaft) Foto von Ribery stand: Das ist das häßliche Narbengesicht! Unnötig zu erwähnen, dass, als das häßliche Narbengesicht zu Bayern wechselte, er nur in den höchsten Tönen gelobt wurde und sein Aussehen kein Thema mehr war... LG, alex
Mein Favorit: DARF DI DAS? Vielleicht erinnern sich die Älteren unter uns: Es ging damals um die Eskapaden von Lady Dinana.
dennoch ein weiterer beweis für die galoppierende verdummung der bild:
"putin reitete..."
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interessant der Wikieintrag zum Thema Bild, da wird genau erklärt wer Bild liest und warum die wie schreiben Leser [Bearbeiten] Leserstruktur nach Schulausbildung Leserstruktur nach Geschlecht „Bild“ erreicht etwa 17,9 Prozent der deutschen Gesamtbevölkerung ab 14 Jahren, das sind etwa 11,63 Millionen Menschen.[7] Davon sind etwa 4,30 Millionen Frauen und 7,33 Millionen Männer.[8] Somit sind 63 Prozent der Leser Männer, 43 Prozent der Leser haben einen Hauptschulabschluss mit Lehre, 35 Prozent die mittlere Reife und 4 Prozent die Hochschulreife. 7 Prozent der Leser sind Selbstständige, 34 Prozent sind Angestellte oder Beamte und 37 Prozent sind Facharbeiter. Die Zielgruppe ist demnach – auch nach den Leitlinien vom Gründer Axel Springer – nicht die Schicht der Führungskräfte oder der Gebildeten und Intellektuellen, sondern die Schicht der Arbeits- und Konsumbevölkerung.[9] Dadurch prägte sich jedoch auch das Klischee eines „Bild“-Lesers. Laut Springer-Verlag dauert es durchschnittlich 45 Minuten, eine „Bild“-Ausgabe zu lesen.[8] Stil [Bearbeiten] Das Boulevardblatt druckt vor allem Artikel, die grammatikalisch und inhaltlich extrem verkürzt sind. Wenn nicht menschliche Belange an sich das Thema sind, werden abstrakte Ereignisse personifiziert und stark zugespitzt. Typisch ist unter anderem die direkte Ansprache des Lesers, zum Beispiel durch das gemeinschaftsbildende „wir“. So verkündete „Bild“ die Wahl des aus Deutschland stammenden katholischen Kirchenoberhaupts Benedikt XVI. auf der Titelseite mit der euphorischen Überschrift „Wir sind Papst!“ Innerhalb der Polizei- und Gerichtsberichterstattung werden die Leser durch das Erzeugen von Furcht und Entsetzen unmittelbar angesprochen. Besonders bei Berichten über schwere Verbrechen werden Worte wie „Bestie“ und „abscheulich“ benutzt. In den dazugehörigen Prozessen findet durch solche Begriffe nach Ansicht des Presserates auch eine Vorverurteilung des Angeklagten durch die „Bild“-Zeitung statt, ohne dass die Schuld des Angeklagten erwiesen ist.[10] Wegen des Rechts am eigenen Bild werden häufig einzelne Beteiligte auf Bildern durch Balken unkenntlich gemacht, andere Fotos mit den gleichen, erkennbaren Personen werden aber dennoch gedruckt. „Bild“ arbeitet bevorzugt mit Schlagwörtern und Metaphern. Schlagwörter kommen unter anderem durch Komposition mit Bindestrich zustande, oft auch unter Verzicht auf Adjektive wie bei „Schamlos-Prinz“ statt „schamloser Prinz“. Dabei werden auch ungewöhnliche Kombinationen gebildet wie „Sonnenbrand-Hitze“, „Kostenlos-Parkplätze“, „Maulkorb-Urteil“ oder „Brutalo-Schläger“. Andere Schlagwörter sind Neologismen wie „Blitzeis“ oder „Ramba-Zamba“. Einige davon sind in den allgemeinen Sprachgebrauch eingegangen. Oft kommen Ausrufe, Imperative, besonders hohe oder niedrige Zahlen zur Anwendung. Schlagzeilen werden durch Ellipsen so weit reduziert, dass sie aus möglichst wenigen Wörtern bestehen. Auf abgeleitete und flektierte Formen wird zugunsten von Schlagworteffekten verzichtet, wie bei „Krabbe doch Doping?“ statt „Krabbe doch gedopt?“ Durch den Gebrauch von Superlativen wird versucht, eine Meldung interessanter zu gestalten. Beispiele sind „Hamburgs dümmster…“, „Berlins faulster…“, „Deutschlands verlogenster…“. Oft werden Personen mit einer Aktion oder einem Subjekt textlich verbunden wie „Messeropa“, „Axtmann“ oder „Vergewaltigungsmädchen“, wobei dieser Stil häufig bei Artikeln auftaucht, die eine Fortsetzung darstellen. Die Redaktion arbeitet außerdem häufig mit dem Mittel der Verballhornung von Namen bekannter Persönlichkeiten. So wurde die britische Sängerin Amy Winehouse in unterschiedlichen Zusammenhängen schon als „Amy Weinhouse“ und „Amy Müllhouse“ bezeichnet. In anderen Fällen vergibt „Bild“ Spitznamen an Prominente (z. B. „Dr. Tod“ für den umstrittenen Hamburger Ex-Senator Roger Kusch sowie den Anatomen Gunther von Hagens). Schlagzeilen werden mit Emotionen verbunden, um beim Leser ein bestimmtes Gefühl hervorzurufen wie „Benzin-/Strom-/Preis-/Grand-Prix-Wut“, es wird in Großbuchstaben ein Gefühl von Entsetzen erzeugt wie bei „KREBS-ANGST wegen Handystrahlung“ oder Fragen gestellt wie „Muss unsere arme Erde sterben?“ oder „Sterben die Deutschen?“ Es werden reißerische Schlagzeilen wie „Komet rast auf die Erde zu!“ geschrieben, was im Artikel dann wieder relativiert wird. 2006 forderte die Zeitung ihre Leser unter dem Projektnamen „BILD-Leserreporter 1414“ auf, „Schnappschüsse“ aktueller Geschehnisse einzuschicken. Der Spiegel vermutete in den Einsendern abschätzig „Hobby-Knipser, Pseudo-Journalisten, Unfall-Gaffer und Feierabend-Spanner“, die FAZ fürchtete eine „flächendeckende Paparazzisierung der Gesellschaft“. Bis zum Jahr 2010 gingen in der Redaktion 685.595[11] Bilder ein von denen 13.514 (ca. 2%) in das Blatt aufgenommen und mit je 100 (regional) oder 500 (bundesweit) Euro vergütet wurden. Die Zeitung zahlte für die Fotos insgesamt 2,3 Millionen Euro.
Wie oben schon geschrieben,der 11.September: "Mein Gott!Gibt es jetzt Krieg?" Bekomme jetzt noch eine Gänsehaut :o(