Mitglied inaktiv
Hallo, mir wurde letztes Jahr nach 16 Jahren betriebsbedingt gekündigt (Insolvenz), nun ist die Firma unter neuer Führung dabei, sich wieder zu erholen. Es sind viele Aufträge vorhanden und diejenigen, die dort arbeiten, machen Überstunden ohne Ende, um alles zu bewältigen. Ich habe erfahren, daß inzwischen wieder Leute neu eingestellt wurden, auch einige von den 'alten' Leuten (es wurden 400 von 800 entlassen), habe auch telefonisch im Personalbüro nachgefragt, wo mir dies bestätigt wurde. Die Vorzimmerdame des Personalchefs wollte mich aber nicht zum Chef durchstellen, meinte nur, ich soll einfach mal eine Bewerbung schicken. Nun weiß ich absolut nicht, wie ich die Einleitung verfassen soll. 'Sehr geehrter Herr X, nachdem mir zum 01.03.2009 betriebsbedingt gekündigt wurde, möchte ich mich nun erneut bei der Firma X um eine Teilzeitstelle als ..... bewerben.' Hört sich das doof an? Habe einfach keinen blassen Schimmer. Soll ich auch schreiben, daß ich weiß, daß inzwischen wieder Leute eingestellt wurden/werden, und wenn ja, wie? Der Rest des Schreibens ist kein Problem, nur die Einleitung bereitet mir Kopfzerbrechen. Bin über jeden Vorschlag dankbar!!! Habe auch gerade im Baby und Job Forum gepostet, aber da ist nicht so viel los wie hier und Ihr wißt doch immer so viel (schmeichel!!!!). LG Kerstin
Von der Kündigung würd ich gar nichts schreiben, schon gar nicht im Einleitungssatz. Ich würde einfach anfangen, wie bei jeder "normalen" Bewerbung, und dann viel weiter unten erwähnen, dass du schon einmal in der Firma gearbeitet hast. Sehr geehrte..... mit diesem Schreiben bewerbe ich mich um ... als .... ... In der Zeit von ... bis ... habe ich bei Ihnen bereits als ... im Bereich ... gearbeitet. Da mir die Arbeit in Ihrer Firma stets gut gefallen hat, und ich sehr gut mit den Kollegen und Arbeitsabläufen vertraut bin, bewerbe ich mich nochmals bei Ihnen. ... So in etwa, musst sehen, ob die relativ lockere Formulierung zur Firma /und Position passt. Dass du von Wiedereinstellungen weißt, würd ich auch nicht schreiben. Das wären alles Dinge, die du im Vorstellungsgespräch erwähnen könntest.
Hallo, würde die betriebsbedingte Kündigung auch nicht gleich im Einleitungssatz einbringen. Meine Vorrednerin hat es, wie ich finde, ganz gut geschrieben. Wenn Du das Datum im Bewerbungsschreiben mit rein bringst, wissen die ja automatisch, warum Du gekündigt wurdest. Ich finde, das klingt auch eher so negativ (was es natürlich auch ist, aber in einer Bewerbung denke ich, solltest Du positiver klingen). Zusätzlich wird in Deinem Zeugnis ja auch drin stehen, warum Du gekündigt wurdest.
Schön wäre es vll, wenn du schreiben könntest, von wem du erfahren hast, dass neue Leute eingestellt werden - so hat es mein Mann gemacht, bei seiner Bewerbung in seiner alten (und mittlerweile wieder) Firma. Bringt natürlich nur Sinn, wenn der Mitarbeiter kein Chef-Feind ist. Lg und viel Glück
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