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Benehmen oder wie?!

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Moin und Hallo, mir sind in den letzten Tagen zwei Situationen untergekommen, in denen ich auch hätte anders reagieren können hätte sollen wollen oder ähnlich. Mich interessiert nun brennend, wie Ihr gehandelt hättet. Einfach nur um zu lesen, was für ein Misfit ich bin ;) Erste Situation ist schnell beschrieben: ich habe getankt und habe mit gerollten Scheinen bezahlt. Die Frau an der Kasse zieht die Scheine gerade, sieht mich missbilligend an und dann "bügelt" sie die Scheine auch noch über die Kante. Ich sagte darauf: Oh, hätte ich das gewusst, hätte ich die Scheine auch zu Hause bügeln können. Daraufhin meinte sie stutenbissig, so gäbe man kein Geld, das sei wohl eine Frage des Stils. Meine Antwort, daher stünde sie hinter und ich vor der Kasse, konnte sie nicht befrieden. Also, hätte ich mich entschuldigen sollen?! Meine Meinung ist, sie ist die Dienstleisterin und basta. DIe zweite Situation hat mit einer Mutter-Tochter-Ich als Freundin für beide - Konstellation zu tun. Die TOchter ist 10,5 Jahre alt. Ihr wird alles nachgetragen. Die Bruder wie auch die Mutter springen auf ihren Befehl. Die Mutter und ich kauften zusammen Schaukelbretter. Die Schaukel wurde von mehreren Eigentümern gekauft. Wir sind nur MIeter und dürfen die SChaukel mitbenutzen. Eine der Schaukeln sollte für meine Kinder niedriger angebracht werden. Bis zum Erscheinen der Tochter war das auch kein PRoblem. DIese vertrieb erst meine 2-jährige von der kl. SChaukel und ließ sie auch nciht mehr schaukeln. Ich hatte die ganze Zeit vor der SChaukel gestanden. Nun begann das Mädchen immer heftiger zu schaukeln, bis ihre Füße unmittelbar vor meiner Nase waren. Hmmm, ich habe mich geweigert zu gehen. Es kam keine Reaktion von der Mutter. Dann hat das Mädchen auch ncoh meinen Sohn von der Schaukel vertrieben. Wieder keine Reaktion von der Mutter. Daraufhin habe ich meine beiden Kinder geschnappt und bin mit ihnen weggegangen. Ich habe zu beiden gesagt, dass ich am Verhalten des Mädchens nichts ändern kann, aber zumindest und auf jeden Fall meine Meinung so zum Ausdruck bringe. Mann, ich habe mich so geärgert über die Mutter- zumal die entgegen ihrer anfänglihcne ZUsage beide Schaukeln hoch gehängt hat. Und dennoch fand ich mich noch recht moderat in meiner Reaktion. ICh wollte das Mädchen nicht zu Recht weisen. Das ist doch nicht meine Aufgabe. Oder habe ich übertrieben?? Also, bin ich ein Misfit? LG, AyLe


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Hallo, da ich persönlich zerknitterte Scheine hasse,kann ich bei der Sache mit der Kassiererin nicht sooo mitreden Ich bin aber grundsätzlich der Meinung,das der Kunde in Deutschland leider nicht (mehr) König ist und sich schon das ein oder andere gefallen lassen muss.Das regt mich auch oft auf,vor allem weil ich immer versuche Dienstleistern gegenüber nett und freundlich zu sein,aber ich kann auch anders Ich finde auf jeden Fall nicht schlimm,das du der Dame Paroli geboten hast. Und was die Sache mit der Mutter angeht,die hätte ich an Ort und Stelle angesprochen und auf ihr Fehlverhalten UND das der Tochter aufmerksam gemacht. lG


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Hi, danke für deine Antwort. DU kannst mir glauben, dass mir der Ärger über mich selbst mehr im Nacken sitzt als jener über die beiden. Obwohl ich sonst so prompt und direkt bin, fällt mir das in persönlichen Auseinandersetzungen schwer. ALso, nicht dass mir das Angst macht, sondern ich scheue mich davor, weil ich den Leuten nicht weh tun möchte bzw. sie nicht bloß stellen. Daher warte ich zu lange, ob von ihrer Seite etwas kommt. Und dann ist der Zug abgefahren... Ach ja, am nächsten Tag meinte die Mutter noch, meine REaktion sei ja wohl sehr heftig gewesen. LG, AyLe


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Ach Mensch Ayle,bei der Kassiererin konntest du doch auch kontra geben. Sag doch einfach zu dem Mädchen es soll warten bis es mit schaukeln dran ist . Das nächste Mal dann halt . Ach ja, zu der Kassiererin hätt ich nichts gesagt.


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Hallo AyLe, zu der Kassiererin hätte ich auch nichts gesagt. Wäre mir zu blöd gewesen. Der Kunde ist schon lange nicht mehr König, leider. Oftmal hat man ja auch total unmotivierte Gestalten hinter der Kasse sitzen (oft auch gaaanz nette!), da ist sowieso alles zu spät. Zu der Tochter der Freundin hätte ich an Ort und Stelle etwas gesagt. Sie ist immerhin fast 11 und muss lernen (wenn sie es noch nicht kann), was geht und was nicht. Rücksicht ist da ganz groß zu schreiben, besonders auf kleinere Kinder. Ebenso muss sie erkennen (können), dass es nicht geht, wenn sie Dir fast ins Gesicht tritt. Ich habe mir mittlerweile abgewöhnt allzu lange zu warten, bis die Eltern was sagen. Oftmals geschieht das gar nicht. Trotzdem muss ich mir nicht alles bieten lassen und weise dann das Kind höflich, aber bestimmt hin, dass etwas nicht geht. Wenn´s die Eltern nervt, sollen sie bitte ihre Kinder selbst erziehen. Wenn sie´s nicht machen, muss es ein anderer versuchen. LG


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Hallo Ayle, die Ausserung ggue der Kassiererin finde ich ueberheblich. Deren Kommentar (von wegen "Stil") war zwar verfehlt. Aber gerade wenn du meinst schlauer oder was auch immer mehr zu sein als sie musst du ihr das nicht so deutlich sagen. So etwas darf man allerhoechstens zur eigenen Abregung denken. Thema 2 verstehe ich nicht ganz. Bevor ich die Schuhe eines schaukelnden Kindes im Gesicht habe, gehe ich zur Seite. Einem 10 jaehrigen Kind wuerde ich auch kurz und freundlich (!) z.B. sagen, ob es nicht bitte mein Kleinkind auch einmal wieder schaukeln laesst. Das ist doch kein uebergriffiger Fremderziehungsversuch ! Wie gesagt : solange es freundlich laeuft. Aber nach freundlich war dir ja nicht (mehr). Gibt es da immer wieder Unstimmigkeiten ? Gruß Anna


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Den Konflikt hätte ich mit dem Kind vor Ort geklärt. Auch wenn die Mutter deshalb angesäuert wäre. Ich hätte sie vermutlich gefragt, ob sie sich jetzt besonders stark und schlau vorkommt, nachdem sie zwei kleinere Kinder vertrieben hat.Und wenn sie es dann immer noch nicht kapiert hätte wäre ich auch gegangen - was anderes spielen. Klar ist es nicht deine Aufgabe das Kind zu erziehen, aber DU hattest ein Problem mit dem Kind (und mit knapp 11 braucht man keinen Vermittler mehr) und sie soll es deshalb auch von mir hören, was MIR nicht passt. Zur Tankendame: naja, also mit Geld kann man die tollsten Dinge formen und ein Wertverlust ist deshalb nicht gegeben. Vielleicht ist sie ja nur ein Monk und kann es nicht abhaben wenn Schein nicht akurat auf Schein liegt.....


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Ich habe kein Problem damit, fremde Kinder in ihre Schranken zu weisen, wenn es offensichtlich deren Eltern versäumt haben. Damit schütze ICH MICH ja in dem Moment selber. Manche Eltern sind ziemlich hilflos ihren eigenen Kindern gegenüber. Ich würde aber auch keine zusammengerollten Scheine zum Bezahlen abgeben - es ist ja eigentlich klar, dass die nicht ohne erheblichen Aufwand in einer elektronischen Kasse weiterverwendet werden können. Soviel Resepkt zolle ich auch Personen mit "niedrigerem sozialem Status" (Kassiererinnen), dass ich ORDENTLICH bezahle und ihnen somit meine Wertschätzung als MENSCH zeige.


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Und Überheblichkeit ist keineswegs eine königliche Tugend. Denn nein, es ist nicht edel, sein Taschentuch fallenzulassen und dann mit spitzen Fingern draufzuzeigen: "Heb das auf..." Dasselbe ist es, mit gerollten Scheinen zu zahlen, wenn man sie doch glattgestrichen überreichen kann. Ein wahrer König macht seinen Dienstboten nicht absichtlich mehr Arbeit als unbedingt nötig, denn die haben auch so schon genug zu schaffen. Das mit dem Mädchen - würde mich da nicht so echauffieren -> Kindergartenniveau.


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Hallo! Finde auch, dass man Verkäufer (Reinigungskräfte und eigentlich alle Menschen) mit Respekt behandeln sollte. Keiner ist etwas besseres, nur weil er einen besseren Job hat oder eine bessere Ausbildung, der Charakter macht den Menschen aus. Und heutzutage sitzen sogar Akademiker hinter der Kassa, weil es mit den guten Jobs knapp ist. LG


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die verkäuerin hat ayles umgang mit dem geld und ihren stil angezweifelt (was ja wohl deutlich eine BELEIDIGUNG ist!)und darauf hat ayle ihr gesagt, dass das wohl der grund dafür wäre, wer auf welcher seite der kasse stünde... den letzten teil kann man auslegen wie man möchte, aber an der beleidigung einer kundin ist nichts zu rütteln... ich möchte euch erleben, wenn ihr von jemandem gemaßregelt und beleidigt werdet... die kassiererin wusste doch ganz genau, dass niemand abhauen kann, der sein auto bereits betankt hat. sagt mal, sitzt ihr selber an der kasse und fühlt euch persönlich angegriffen? ich solltet trotzdem lesen, WAS ayle geschrieben hat... einen kunden zu beleidigen ist für JEDEN beruf eine todsünde!


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Das stimmt, die Kassiererin hat sich schlecht benommen, aber ayle hat sich davon verleiten lassen, sich ebenfalls schlecht zu benehmen (herabsetzend in diesem Falle). Man kann sowas auch anders parieren (z.B. fragen, ob man der Dame irgendwie zur Last fällt und anbieten, deswegen demnächst woanders zu tanken). Es geht m.E. auch weniger um das Benehmen der Kassiererin als um die zwei unterschiedlichen Reaktionen von ayle. Gruß Susanne


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sich überheblich einer ganz bestimmten gerufgruppe gegenüber geäußert hat... jetzt mal hand aufs herz, susanne: wie viele von uns hätten sich nicht zu einem spruch verleiten lassen? ich bin mir sicher, dass einige der sich empört äuüernden damen ERHEBLICH derber retourniert hätten... die situation mit mutter und prinzesschen ist doch wirklich deutlich schwieriger zu lösen... ayle schreibt von einer "freundin"... und außerdem geht es nicht primär um eine mies gelaunte, schlechter bezahlte frau, sondern um ein kind, welches offensichtlich dem gesunden eltern-kind-rollengefüge etwas entglitten ist, sprich: datt balch turnt allen auch der nase herum. und ausgerechnet dort würden hier viele mit dem feingefühl eines bulldozers agieren, während die schnoddige erwachsene mit samthandschuhen angefasst werden soll? nee leute... ich hoffe, ihr handhabt das im RL nicht wirklich genau so...


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Wer war zuerst pampig, die Kassiererin, weil sie es wagte vor der Kundin den Schein glatt zu streichen, oder der Spruch mit dem Bügeleisen? Wir waren nicht dabei um zu wissen, wie der Bügeleisenspruch rüber gebracht wurde, kann man durchaus auch witzig tun, alles in allem las sich die Situation aber eher genervt und von daher schätze ich jetzt den Spruch auch eher spitz ein. Wie hätte Kassiererin denn darauf reagieren sollen? Sie hätte natürlich diplomatischer sein können, aber das hätte Kundin vorher auch sein können, ich sehe es nicht als Pflicht an als Dienstleister zwingend die Launen der Kunden ausbaden zu müssen, sondern gestehe diesen ebenso solche Launen auch zu. Vielleicht kann man sich darauf einigen, daß die Konstellation an dem Tag einfach mistig war, genervte Kundin, genervte Kassiererin, kommt eins zum anderem.


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Wenn man schlecht drauf ist, seinen eigenen Anteil mit sich herum schleppt, dann kommt schon mal so ein "Mißgeschick" heraus. Wenn ich gut drauf bin, dann lächele ich über diese Fälle. Ich sehe beides nicht so dramatisch, denn ich denke, jeder mach mal einen groben "Kommunikationsfehler". Die Frau an der Tankstelle, wer weiß, was sie mit Ayle so hatte (vielleicht haben sich beide gegenseitig an einer miesen, unausstehlichen Ex-Klassenkameradin erinnert, mit der sie in der 5. Klasse im Klinsch lagen und deshalb beide so "unpässlich" wurden. Na und, passiert doch andauernd. So lange Staaten sich desegen nicht den Krieg erklären.... Für mich wäre das schon wieder vergessen und so lange von der Frau nicht nachgetreten wird (beim nächsten Kontakt) auch verziehen. Das Kind? Probiert Grenzen aus. Ich sag Kindern, die Grenzen suchen schon meine Grenzen. Dann hat sich das für mich. Das ist eine Sache zwischen mir und dem Kind. Ich komme doch dann nicht mit dem Kind (dem Verhalten des Kindes) klar. Die Mutter wäre gar nicht in meinem Bereich. Die Schaukelhöhe würde ich selbst wieder anpassen und gut ist. Grüße


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Zu 1. Ich spare mein Geld u.a. aus dem Portemonaie direkt in eine Sammler-Büchse ... ab und zu sind auch Scheine dabei, die dann von mir gerollt !!! in die Büchse gesteckt werden ... Wenn meine Büchse voll ist , rolle ich das Kleingeld und hefte die Geldscheine zusammen ... Der Spaß an dem Tresen der betrff. Bank ist dann immer köstlich, da die gerollten Scheine nicht wirklich in den Geldzählautomaten der betreff. Bank so wollen, wie es sein soll - und die Bankiers würden am liebsten laut fluchen - doch sie beherrschen sich Dazu fällt mir ein ... Stelle Dir vor, heute bezahlt jemand die Brautschuhe noch mit Kupfergeld- ungerollt - Könnte wohl die Schmerzgrenze sein Zu 2. Hätt`ich wohl so oder ähnlich auch gemacht ... LG MM


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Also, zur Schaukel: es kommt mir wie Machtgehabe vor, wenn du quasi im Schaukelweg herum stehst. Was soll die Mutter da bitte sagen? Schaukel nicht so hoch, da steht jemand? Das Mädchen scheint dich ja insgesamt zu reizen, aber genau diesen Punkt empfinde ich von deiner Seite aus als einen billigen Machtkampf. Dass sie die Kleineren vertrieben hat, ist nicht schön, aber da kannst du tatsächlich sagen, bitte lass die anderen mal dran. Da vergibt man sich nix und braucht auch nicht wirklich die Mutter des anderen Kindes.


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AyLe das passt doch nicht zu dir, dass bist doch nicht du, ist das ein test?


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würde mich freuen, wenn er sich als wahr entpuppen würde:-)


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Ganz ehrlich? Ich schätze sie genauso ein, wie sie hier schreibt. Überheblich, arrogant und nicht drüber-reden-könnend (sondern glaubend, jeder müsse gleich wissen, was sich ihrer Meinung nach gehört und was nicht). Dafür kann sie auch nicht gut schreiben, denn ihr hochtrabendes, arrogantes Gekritzel ist alles andere als intelligent. Ich hätte - wäre ich Ayle - genauso arrogant in beiden Situationen reagiert. Ich bin aber nicht Ayle :) LG Mandana


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Über Kassakonfrontationen sollte mal jemand ein - sarkastisches - Buch schreiben. Wenn da zwei aufeinander treffen, die sich irgendwie auf Anhieb herzlich unsympatisch sind - manchmal schon, wenn der Kunde ans lange Band tritt und seine Waren auf dem Rollteil drappiert - und wenn dann ein Wort das andere gibt, rauchts. Da ist Sachlichkeit und gute Erziehung schnell aus dem Weg geräumt, jeder fällt wie auf Kommando aus seiner Rolle. Also von wegen diensteifrige, unterwürfige Kassiererin oder verständnisvoller souveräner Kunde - beide machen sich sofort und wie verabredet zum Affen. Umstehende schauen verstohlen zur Seite und an die Decke, und würden sich nicht wundern, wenn da plötzlich Lianen herabhingen und sich die beiden Kombattanten kreischend daran herumschwingen. Insgeheim, Ayle, fragst Du dich wahrscheinlich: Hab ich meine - anscheinend vorhandene - latente Arroganz von vorne herein heraushängen lassen, und die wurde von der Kassadame zielsicher sofort "gerochen", oder hat sie mich provoziert und eigentlich bin ich doch gar nicht arrogant. Das musst Du selbst herausfinden. Wie ich übrigens jeweils reagiert hätte, kann ich gar nicht sagen. Das kann eigentlich niemand sagen. Weil jeder seine eigene Geschichte mitgebracht und seine vorher nicht einschätzbare aktuelle Verfasssung gehabt hätte. zu der Schaukelgeschichte: Mal provozierend gefragt: Was können der verwöhnte Schratz und die zweifelsohne gedankenlose und nicht eben berstend sensible Mutter (hängt Schaukel einfach höher) dafür, dass DU Dich nicht traust, ihnen deine Meinung zu sagen? Hier sind unterschiedliche Bedürfnisse, und darüber wird unter Lebewesen mit Mund und Hirn und Sprache geredet. Ganz ehrlich, Ayle, das ist schon fast verdruckst und eigentlich wenig ehrlich, wie Du Dich da verhalten hast. Du hast nicht gesagt, was Du denkst. Kein Wunder, dass Treva leicht irritiert ist. Und deinen Kindern warst Du auch kein stärkendes Vorbild. Was haben sie gelernt? "Gosch halten, abhauen, Frust reinfressen." Ja toll.


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Hi! Ganz direkt gesagt, im Fall 1 hättest Du den Mund vielleicht besser gehalten, im Fall 2 geöffnet! Gerade den letzten Satz gegen die Kassiererin, puh, ich weiß nicht wirklich wie Du ihn gemeint hast, aber ich habe ihn beim Lesen sehr arrogant aufgefaßt und erniedrigend, und eigentlich macht es Dein Spruch vonwegen, sie ist Dienstleisterin basta, sogar noch schlimmer:-(. Ob nun die Sitte "Kunde ist König" abgeflacht ist oder andersherum Kunde sich nicht mehr weiß zu benehmen tatsächlich der Fall ist, ist wie mit der Henne und dem Ei, was war zuerst? Glaube so manche Dienstleister müssen sehr viel runterschlucken in heutiger Zeit, und das Gehabe der Kunde sei was besseres .... warum? Glaube einfacher wäre gewesen auf ihr entnervtes Glattziehen genauso unverbal zu reagieren mit einem Augenrollen oder einem süffisanten Lächeln, das hätte völlig gereicht um seinen Unmut Luft zu machen, jemanden wegen seiner Arbeit zu demütigen finde ich ganz schön übel. Bin wirklich entsetzt sowas von Dir zu lesen:-( Beim zweiten Fall hingegen hättest Du der Dame eigentlich deutlicher zeigen müssen, was Du von ihrem und dem Benehmen ihres Sprößlinges hälst. Wenn Du schon auf keine direkte Konfrontation aus warst, obwohl Du Dich so geärgert hattest, dann könnte man zumindest im Weggehen so laut seinen Kindern erklären, daß man sich so wie gesehen nicht benimmt, daß diese das auch hört:-). Bringt Dir nur eine kleine erleichterung, denn letztendlich hatte Ihr Kind dann die Schauklen für sich und Deine hatten nichts:-(. Kann Dich aber hier zumindest verstehen, hätte vermutlich auch nicht gewußt wie reagieren, da ich meine Wut vermutlich nicht hätte beherrschen können und gleich patzig geworden wäre,....dann halt besser gar nichts direkt sagen...ich weiß es nicht, das ist etwas womit ich bei mir auch immer wieder hadere:-(. LG Nina


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hallo bin auch etwas verwundert - wie eben auch die anderen über deinen beitrag und deine reaktion - da man dies eben von deinen beiträgen nicht gewohnt ist was machst du eigentlich beruflich ?? oder falls du dies nicht schreiben möchtest in welcher branche bist du tätig ??? das du anderes reagieren hättest können ist dir warscheinlich schon längst bewußt !! mfg mma tja und sich über den sozialen/beruflichen status eines anderen so herablassend zu äußern finde ich nicht gerade prickelnd - wer weiß durch welche umstände die frau dazugekommen ist und vorallem wer weiß was sie tatsächlich noch für eine tätigkeit ausübt - ich habe oft genug im alltag kunden erlebt die verkäuferinnen dermaßen herablassend begegnet sind - da blieb mir manchmal als kunde die sog. spucke weg ach,ja kleine anmerkung zum schluß es gibt tatsächlich schwierigkeiten gerollte scheinen einzuordnen in die elektronische kasse - die reaktion drauf hätte anderes sein sollen


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fast alle hier äußern, dass ayle mit dem begriff "dienstleister" eine abwertung vorgenommen hätte... das ist doch überhaupt nicht der fall! Ich habe immer als dienstleisterin gearbeitet und fühle mich durch diese bezeichnung keineswegs abgewertet. ayle selber ist doch auch dienstleisterin... die meisten akademiker arbeiten als dienstleister, warum sollte die verwendung dieser bezeichnung dann abwertend sein?


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Das musst du unterscheiden, es geht hier immerhin um eine schlecht bezahlte Dienstleisterin. Die kann man gefahrlos herablassend behandeln (immerhin zahlt man ja für deren devote Grundhaltung gegenüber Kunden). Bei einer gutsituierten Nachbarin (Vermieterin?) ist wohl die Hemmschwelle höher. Ich finds gut, dass sie sich Gedanken um ihr Benehmen macht. Susanne


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- zunächst nur durch gesten (demonstratives und übertriebenes geldglattstreichen) und später auch noch verbal inklusive beleidigung -, sodass sie weniger angriffsfläche bietet. also ich bin ja sonst schon sehr für das politisch korrekte verhalten gegenüber schlechter gestellten, aber die dame an der kasse hat RICHTIG provoziert. man muss sich nun nicht alles gefallen lassen... die situation mit der nachbarin müsste eigentlich die "situation mit dem kind" heißen... ich finde diese situation tatsächlich VIEL schwieriger. wie einige hier geraten haben, das kind im beisein seiner mutter zu maßregeln, untergräbt die rollenebene der mutter. ohne vorwarnung an die erziehungsberechtigte ist das ein unding. da muss auf jeden fall zuerst ein gespräch mit der mutter stattfinden.


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Das stimmt. Die zweite Situation ist natürlich schwieriger, und das nicht zuletzt, weil sie ja mit letzteren auch in Zukunft noch auskommen muss. Aber die grundätzliche Frage ist die gleiche: wie gehe ich mit dem schlechten Benehmen anderer um, ohne a) gleich einen Krieg vom Zaun zu brechen und b) ohne mich selber schlecht zu benehmen. M.E. ist es schon ok, wenn sie das Mädchen darauf aufmerksam macht, dass auch andere Kinder schaukeln wollen. Man kann ja auch zwischen den Kindern vermitteln, indem man sagt, dass jeder gleich lang schaukeln kann, aber eben abwechselnd. Sowas geht ja wohl auch, wenn Mutti danebensteht. Auf die Einsicht des Mädchens zu hoffen, kann man getrost vergessen: sie kommt ja auch sonst damit durch. Und Mami will möglicherweise auch bloß keinen Stress mit ihr und wäre vielleicht sogar ganz froh, wenn das jemand anders regelt. Warum beantwortet sie die Frechheit der Kassiererin so hart und die des Mädchens überhaupt nicht? Ich finde es erstaunlich, dass die gleichen Leute, die sofort auf die Barrikaden gehen, wenn sie von Erwachsenen schlecht behandelt werden, sich von Kindern die unglaublichsten Dinge gefallen lassen und völlig hilflos sind (selbst miterlebt). Gruß Susanne


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"Meine Meinung ist, sie ist die Dienstleisterin und basta." Ayle, ich finde es wenig mutig die Kassiererin anzuranzen aber bei Mutter und Tochter den Mund zu halten. Und Deine Einstellung gegenüber der Verkäuferin finde ich auch seltsam. Würdest Du diese auch gegenüber einem Arzt, Anwalt oder einer Apothekerin der Stewardess im Flieger u.ä. pflegen? Alle gleichermaßen Dienstleister? IMHO hat jeder Mensch den gleichen Anspruch auf Respekt, gleich welche Tätigkeit er ausübt und ebenso verdient jede Tätigkeit Respekt. Auch eine Verkäuferin muss mir nicht in der Arsch kriechen, nur weil ich auf der anderen Seite der Kasse stehe. Und mal ehrlich gesagt, einen gerollten Schein abzugeben ist vermutlich wirklich nicht so toll, weil es, so vermute ich, schwierig ist in ordentlich in der Kasse abzulegen. Was hätte die Frau tun sollen, warten bis zu weg bist, bevor sie ihn glatt streicht? Sicher wäre es professioneller gewesen, wenn man ihr ihren Unmut nicht am Gesicht hätte ablesen können, aber es kann viele Gründe haben, warum sie ihre Gesichtsmuskeln nicht unter Kontrolle hatte. Und von Dir wäre es professioneller gewesen sie zu fragen, ob es oder warum es ungünstig ist, wenn Scheine vor dem bezahlen gerollt waren. Vielleicht hättest Du noch was neues gelernt :-). Was die Situation mit dem Kind betrifft, warum bist Du vor der Schaukel stehen geblieben und nicht zur Seite getreten? Und warum hast Du zugelassen, dass das Mädchen Deinen Sohn von der Schaukel vertreibt? Ich denke, da wäre es schon an Dir gewesen zu Recht zu weisen und dafür zu sorgen, dass Dein Kind weiter schaukeln kann. Dass die andere Mutter jetzt beide Schaukeln hochgehängt hat ist natürlich lästig. Andererseits geht Dein Sohn doch vermutlich eh noch nicht alleine auf den Spielplatz, oder? Dann hängst Du ihm die Schaukel eben wieder tiefer wenn ihr da seit. Und mit der Mutter würde ich noch mal freundlich sprechen, ob man nicht, wie ursprünglich vorgesehen, eine Schaukel tiefer hängen lassen könnte. Es wäre doch sehr umständlich sie immer wieder anzupassen (wenn es das den wirklich ist).


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zu 1): sehe ich ähnlich... geld ist geld und die zeichen der kassiererin waren deutlich missbilligend. mir wäre eine ähnliche anmerkung wie dir über die lippen gekommen. auch habe als dienstleisterin damit zu leben, dass nicht jeder kunde sich so verhält wie ich es gerne hätte... dennoch bleibe ich nett und höflich (jaha, das kann ich wirklich! ). es kam schon oft genug vor, dass mir irgendein bollerkopp zunächst ins telefon gebrüllt hat, um sich über irgendetwas zu beschweren... am ende eines im verlaufe des gesprächs immer netteren verbalen austausches haben sich die nun friedfertigen kunden dann für das angenehme gespräch bedankt. gerade als dienstleister erbringe ich doch eine leistung für die ich bezahlt werde (als angestellteR vom AG). der nutzer meiner deinstleistung muss nichts weiter tun als diese leistung entgegen zu nehmen. es fiele mir im traum nicht ein, einen kunden zu massregeln. schlimmstenfalls - wenn der kunde nicht aufzutauen ist und weiterhin ausfallend herum prollt - lasse ich ihn maximal abperlen. nur ein solcher dienstleister hat genügend profil, womit er spuren hinterlässt, die dem kunden den weg zu ihm zurück finden lässt. ich selber erwische mich manchmal dabei, dass ich läden meide, wo pampige stiesel arbeiten... zu 2) was hindert dich daran, einfach immer die schaukel, auf der das mädchen nicht schaukelt, immer herunter zu bauen? ist das zu kompliziert? wenn nicht, dann wird gerade die mutter von der kleinen prinzessin schnell die nase von der wechselei haben, oder? abgesehen davon würde ich zeitnah versuchen, der mutter einmal deine sicht der dinge zu erläutern... ändert sich nichts, dann finde ich schon, dass du auch in gegenwart der mutter mal eine bemerkung in richtung kind fallen kannst. du musst ja nicht gleich ihre erziehung übernehmen (auch wenn das vielleicht für das kind nicht schlecht wäre *flöt*) wenn die mutter dann sauer ist... pech... so bist doch nur du sauer - jeder ist sich selbst der nächste.


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es werden gerollte scheine rübergereicht...kassiererin streicht die (völlig unbedarft) glatt...denn sonst passen sie nicht in die kasse. kassiererin wirft noch einen blick auf die kundin (eventuell um die geduldsspanne auszulesen, denn sie kann kassierablauf erst beenden, wenn geld in der elektronischen kasse und kasse wieder zu), und bügelt geld noch mal nach. kunde empfängt diesen blick als missbilligend und gibt nen "pampigen kommentar"....das spiel beginnt. also, ich denke, in der situation hätte man weniger stark reagieren können, und mal bedenken, wieviel arbeit gerollte scheine für die weiterverwendung und abrechnung an so einer tankstelle machen...die arbeitsbedingungen sind übrigens dort total mies...da hätte Ayle auch vorher selber glattstreichen können. zu zwei: zu dem mädchen hätte ich was gesagt: gar nicht schimpfend oder "erzieherisch", sondern kurz: "lass doch xyz jetzt auch mal schaukeln" und "sei vorsichtig, ich habe angst, dass du mich triffst" mir ist in dem beitrag aufgefallen, dass du ayle, dich in beiden situationen irgendwie angegriffen fühltest, also DEINE persönlich grenze überschritten war..aber es ist ja nicht gesagt, dass deine gegenüber diese grenze bewusst übergriffig überschreiten wollten. hake es ab unter "situationen zum nachdenken und das nächste mal vielleicht anders handeln" :-) LG


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1. Mir ist es egal, ob jemand absichtlich oder aus Versehen auf meinen Grenzen herumtrampelt - ich verteidige sie in beiden Fällen. 2. Ich finde nicht, daß ein Kunde verpflichtet ist, durch besondere Leidensfähigkeit die schlechte Bezahlung durch den AG auszugleichen. In beiden Fällen: Ich gebe vor einer Reaktion doch keinen Fragebogen heraus. "1. Welche Motivation steht hinter Ihrer Unverschämtheit? Absicht - Versehen - Weiß nicht 2. In welchem Bereich liegt Ihr Brutto-Stundenlohn? Unter 5 Euro - unter 10 Euro - unter 15 Euro - unter 20 Euro" Auch bei dem Kind gilt für mich: Wenn jemand auf meinen Grenzen (oder den Grenzen meines Kindes, das noch nicht in der Lage ist, diese Grenze selber zu verteidigen) herumtrampelt, dann sage ich was. Weil ich zuallererst meine Kinder erziehe und die Erziehung anderer Kinder für mich nachrangig ist. Und ich empfinde es als angemessen, meinen Kindern beizubringen, ihre Interessen und Grenzen zu artikulieren und zu verteidigen. Das tue ich, indem ich mit gutem Beispiel vorangehe und meinen Kindern in den Bereichen helfe, wo sie Hilfe brauchen. Gruß, Elisabeth.


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Ich bin zwar als Kunde logischerweise nicht aufgrund meiner Dienstleisterfunktion (für die ich bezahlt werde) dazu "verpflichtet", höflich zu sein. Dennoch sehe ich es als meine "Pflicht" an, JEDEM Menschen, egal in welcher Situation oder Position ich ihm/ihr begegne, einen gewissen Respekt entgegenzubringen!! Dazu gehört auch die Verkäuferin, der ich als Kunde begegne. Auch dann, wenn ich mich ihr vom Niveau her haushoch überlegen fühle (fühlen würde...)! (das nur als kleine "Spitze" nebenbei, da ich davon ausgehe, dass dies NICHT AyLe´s Grundeinstellung wiederspielgelt!!!;-)) Insofern bemühe ich mich, gewisse Dinge, die ich für unangemessen halte, zu unterlassen. Dazu gehört auch die Übergabe eines zusammengerollten oder bis zur Unkenntlichkeit gefalteten (wie bei mir) Geldscheins! Ich war auch länger in einem Dienstleister-Beruf tätig (Hotelkauffrau, Du weißt....meine erste von einigen Ausbildungen..). Auch hier habe ich Kunden erlebt, die sich unmöglich und respektlos aufgeführt haben (in keinsterweise mit dem "Minimalvergehen" von AyLe zu vergleichen!!!). Natürlich habe ich "vorschriftsmäßig" reagiert. Mir fiele aber umgekehrt NIE ein, aus der Position des "zahlenden Kunden" heraus eine gewisse Haltung meinem Gegenüber einzunehmen, die man unter "normalen" Umständen eindeutig als zweifelhaft bezeichnen würde........ Das steht mir auch als Kunde nicht zu!!!! Und da uns AyLe über ihr Verhalten als Kundin befragt hat...., kann meine Antwort nicht anders lauten. Wäre sie die Verkäuferin gewesen, hätte ich ihr ebenfalls meine Ansicht mitgeteilt. Sie hätte womöglich sinngemäß gelautet: "Ich verstehe Dich, aber der Kunde ist König, auch wenn er sich zweifelhaft benimmt"..... Ich kann den Blick der Verkäuferin durchaus nachvollziehen. Der erste Kommentar kam wohlgemerkt allerdings NICHT von der Verkäuferin..... LG


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Zur Tankstellen-Kasse-Situation würde ich sagen, dass ich die Kassiererin verstehen kann, es macht ihr mehr Arbeit, wenn sie die gerollten Scheine erst mühsam glattstreichen muss. Und was für einen Vorteil hat man selber von gerollten Scheinen? Die würde ich doch im Portemonnaie auch selber nicht mehr gescheit finden... *kopfkratz* Das "Glattbügeln" kann ich also durchaus verstehen, und WIE sie nun geguckt hatte bzw. was sie mit ihrem Blick ausdrücken wollte, darüber kann man ja wirklich nur spekulieren. Wobei ich zugeben muss, ich stopfe meine Geldscheine teilweise auch ins Portemonnaie, habe sie dann vier- oder fünffach gefaltet im Fach fürs Kleingeld und bekomme auch manchmal einen entsprechenden Blick beim Kassieren (ja, es musste halt schnell gehen, als ich an der letzten Kasse das Wechselgeld zurück ins Portemonnaie stopfen musste *seufz*). Ich strahle dann immer ganz freundlich und fröhlich zurück - weitergehend blöde Situationen habe ich bisher so noch nie erlebt. Zu dem Kinderschaukel-Gemeinschafts-Fall kann ich eigentlich auch nicht viel sagen, ich denke auch, unterschiedliche Schaukelhöhen kann man doch immer wieder individuell anpassen, wenn nötig und möglich, und ich habe auch keine Hemmungen, größere Kinder freundlich, energisch und erfolgreich wieder von der Schaukel zu vertreiben, wenn sie wirklich meinen kleineren Nachwuchs zuerst von dort vertrieben haben. Andererseits halte ich aber auch meinen Nachwuchs an, nicht die Schaukel dauerzuokkupieren, wenn andere Kinder dort warten und sich anstellen. Im übrigen versuche ich, meinen Kindern beizubringen, dass man im eigenen Interesse eindeutig nicht in der Flugbahn eine beschaukelten Schaukel stehen sollte - und sehe das für mich selbst genauso. Sich dann über ein Kind zu beschweren, dass mich fast umschaukelt, weil ich einfachn icht weggegangen bin - das erschließt sich mir nicht... Wenn ich der Meinung bin, die Schaukelnutzungsverteilung ist ungerecht und meine Kinder sagen das nicht selber, bin ich doch durchaus fähig, den Mund aufzumachen und dem betreffenden Kind das eindeutig und verständlich zu sagen, statt es durch "konkludenten Verhalten" zu bekunden und zu hoffen, dass das Kind den schrecklich taktvollen Wink überhaupt bemerkt, geschweige denn versteht...


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Hallo AyLe, zu Fall 1 Ich hätte die Scheine aufgerollt, da ich tatsächlich auch der Ansicht bin, dass man zumindest den leidenschaftslosen Versuch machen sollte, die Scheine einigermaßen in "Originalformat" zu übergeben! Ich behaupte das, da ich besagten Versuch sogut wie immer unternehmen muss, weil ich die dumme Angewohnheit habe, die Scheine fast auf "Krümelchenformat" (naja nicht ganz so schlimm) zu falten. Was das nun über mein Niveau bzw. meinen Stil aussagt, weiß ich nicht;-) Zumindest stand ich noch nie hinter einer Kasse.... Zu Fall 2 Ich hätte das "fremde" Kind mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zurechtgewiesen. Ob mir das nun zusteht oder meine Aufgabe ist, wäre mir egal gewesen. Wenn es von der dafür eindeutig zuständigen Person, nämlich der Mutter(!), versäumt wird und es meine Kinder betrifft, dann werde ich mich äußern (müssen). Nichtsdestotrotz wäre ich von der Mutter (und Freundin?) bzw. meinen Erwartungen an sie enttäuscht gewesen. ICH hätte mein Kind zurechtgewiesen und hätte es daher auch umgekehrt erwartet. Gerade von einer befreundeten Mutter erwarte ich eine gewisse Portion Rücksichtnahme auch auf meine Kinder. Deinen kommentarlosen Rückzug kann ich daher doch auch irgendwie nachvollziehen.... LG:-)


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warum trägt man gerollte Geldscheine mit sich? lol.....das würde mich viel mehr interessieren..... Geld ist nicht perfekt....manchmal fehlt auch irgendwo ein Eck oder es ist zerrissen, aber der Verkäuferin macht sowas halt Umstände weil sies in die Kasse einordnen muss. Warum muss man da kommentieren? Sieht man da wirklich nicht ein dass es Umstände macht? Zweite Situation kenn ich und mache es auch so. Allerdings hab ich mit zunehmenden Alter meiner Kinder gelernt Rotzgören ebenfalls zu sagen wenn mir etwas nicht passt. Ich sage dann schon......ob das okay ist wenn sie alle Kinder von der Schaukel vertreibt,....denn solche Kinder sinds dann auch gewöhnt dass sie immer alles bekommen. Das Mädchen wirds mal schwer haben im Leben.