Mitglied inaktiv
ich weiß, gehört auch nicht so wirklich hier her, aber hier tummeln sich so viele, darum erhoffe ich mir einige antworten!! mein sohn wird seinen erweiterten realschulabschluss wohl nicht schaffen. es ist weniger weil er überfordert ist, sondern weil er einfach zu faul war. er hatte so einen iq-test beim schulpsychologischem dienst gemacht, angeblich iq von 135, also nicht dumm. jetzt wird ihm klar, dass ihm die " felle davon schwimmen"! er würde ganz gerne als austauschschüler nach england oder in die usa, um dort seinen schulabschuss nachzuholen und dort eventuell weiter zu machen. an wen muss ich mich wenden um genaue infos zu bekommen? sind solche familien irgendwie "geprüft" austauschschüler aufzunehmen? sind dort in den familien meist gleichaltrige kinder?? fragen über fragen! für antworten wäre ich sehr dankbar!!! naja, schmecken tut mir der gedanke ja irgendwie nicht, aber wenn er es tatsächlich möchte, vielleicht wäre es gut für ihn. lg
sind vermittlungsgebühren immer zu erwarten? ist in einem alter von 18 jahren schluss mit austauschschüler, meine damit das man auf jeden fall unter 18jahren sein muss?? lg
bei der Wahl geeigneter Anbieter von Schüleraustauschprogrammen behilflich sind. Ich wage jetzt einfach mal, hier ganz schamlos und frech den Namen einer dieser Organisationen reinzuschreiben: Aktion Bildungsinformation e.V. in Stuttgart, www.abi-ev.de. Dort kann man dir weiterhelfen. Lg JAcky
Wir hatten schon 5-mal Austauschschüler für ein halbes bzw. ein Jahr bei uns, vielleicht kann ich die etwas weiterhelfen. Kosten sind ca. 5000-7000€ für ein Jahr. die Schüler durchlaufen vorher einen Auswahlprozess und sind in der Regel zwischen 14-18 Jahren. Ich glaube es gibt aber auch einige etwas ältere. Die Schüler besuchen im Gastgeberland die Schule. Das Jahr ist jedoch NICHT dafür gedacht einen Schulabschluss zu machen. Ist z.B. eine Graduation möglich, so ist die ein enormes Entgegenkommen der dortigen Schule. Wie gesagt gibt es vorher einen Auswahlprozess und mir persönlich ist kein Schüler bekannt, der mit sehr schlechten Noten genommen wurde. Das Jahr im Ausland ist für die Schüler eine echte Herausforderung nicht nur in schulischer Hinsicht, sondern auch in persönlicher Hinsicht... ein "einfach zu faul für den erweiterten Realschulabschluss" stellt hier sicherlich nicht die bestern Startvoraussetzungen dar. Gruß Julia
danke für die antwort!! mein sohn hatte mir erzählt, dass man als austauschschüler seinen schulabschluss nachholen könnte. irgendjemand hat ihm davon erzählt. hatte bis jetzt auch nur von "guten" schülern gehört die im schüleraustausch waren. kenne aber keine persönlich. wo könnte ich mich erkundigen, ob es tatsächlich sowas gibt, und welche voraussetzungen er haben müsste? lg
wir haben gute Erfahrung mit YFU gemacht. Die können dir sicherlich weiterhelfen www.yfu.de Gruß Julia
HI, ich war selber vor 9 Jahren für ein Austauschjahr in den USA. Hab dort die letzte Klasse der High School absolviert, allerdings wird hier der Abschluss nicht anerkannt. Mir ist allerdings nicht bekannt, das das Auswahlkriterium der Gastschüler nach Noten gehen. Wir wurden mehrere male zu veranstaltungen eingeladung und dann wurden auch persönliche gespräche auf english geführt, um zu sehen ob die grundkenntnisse da sind. Ich weiß allerdings nicht, ob es für dieses Jahr nicht schon zu spät ist. Eine vermittlung kostet immer etwas, wenn es seriös ist, man wird das jahr über auch weiter betreut und idie Familien die ein Kind aufnehmen werden auch vorher besucht, um zu gucken ob sie qualifiziert sind....allerdings ist das nicht mit dem dem deutschen standart zu messen. meine familie war überhauptnicht geeignet, weder die Familien die meine geschwister haben.... aber das kommt wohl aufs land an, die Amis sind da etwas "locker" Googel einfach mal nach Austauschprogramm, da kommen genug agenturen im Internet, ils ist eine.... LG
Google ist dein Freund. http://www.schueleraustausch-weltweit.de/links/schueleraustauschlinks.html Es gibt eine ganze Reihe Schüleraustausch-Organisation, die in Qualität und Prozedere natürlich alle ihre eigenen Maßstäbe haben. Die einen nehmen nur gute Schüler, die anderen sehen das lockerer. Die einen kümmern sich vorbildlich um die Probleme ihrer Schüler und Gastfamilien, die anderen sind bei der Betreuung sehr nachlässig. Die einen sind sehr teuer, die anderen sind günstig. Die einen bieten dieses Programm, die anderen bieten jene Möglichkeiten, Da muss man sich eben mal umhören und dann eine wohlüberlegte Wahl treffen, es gibt sicher irgendwo in den Weiten des www ein Forum, wo man sich über Positives und Negatives der einzelnen Organisationen austauscht. Meine persönliche Meinung dazu, wenn ich die kundgeben darf - ich halte es für keine gute Idee, einen Schüler, der schon zu Hause seinen Popo nicht zum Lernen hochgekriegt hat, ins Ausland zu schicken, wo er in einem gewissen Maße auf sich allein gestellt ist. Natürlich ist er dort zwar nicht mutterseelenallein. Dennoch - es gehört einiges an Reife und Willensstärke dazu, in einem fremden Land und in einem völlig fremden sozialen Kontext sein Dasein zu meistern und dazu noch in der Schule Erfolg zu haben. Natürlich kann hier keiner aus der Ferne beurteilen, ob dein Sohn das Zeug dazu hat, aber warum glaubt er, er würde es im Ausland schaffen, wenn er es hier schon nicht schafft? Dass er mit seinen 18 Jahren "zu faul" ist, für seinen Abschluss zu lernen, spricht nicht grade für ihn. Ein hoher IQ ist eben nicht alles. Viel wichtiger für einen erfolgreichen Schüleraustausch sind: Lerneifer - in anderen Ländern herrscht unter den Jugenlichen oft eine ganz andere Lernmoral als bei uns im lernverwahrlosten Deutschland - und: Sozialkompetenz - ein introvertierter Eigenbrötler wird sich schwer tun, in fremder Umgebung Anschluss zu finden. Das alles sollte man sich vor Augen halten.
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