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Arztrechnungen

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... es gibt Momente, da schaue ich mir die Arztrechnungen an, die wir so bekommen, und denke, es wäre doch eine gute Idee, wenn auch Kassenpatienten sehen könnten, was die Mediziner so abrechnen wollen... Aktuelles Beispiel: Wir waren am Samstag mit unserem Jüngsten (5) im Krankenhaus, er hatte mit seinem 7-jährigen Bruder friedlich mit seinen Plastik-Dinos in seinem Zimmer gespielt, plötzlich lautes Wehgeheul und ein kleiner Kerl mit einem komplett blutigen Auge läuft in den Flur - irgendwie hat der große Bruder beim Spielen so mit dem einen Dino (ein ca. 20 cm großes Weichgummi-Viech, und dann auch noch ein Pflanzenfresser) rumgeworfen, dass der den kleinen am Auge erwischt hat, alles erst einmal voller Blut und nichts zu erkennen. Wir sind dann direkt mit ihm ins Krankenhaus gelaufen, was zum Glück im Prinzip direkt zwei Straßen weiter ist, keine 3 Minuten zu Fuß, und dort wurde dann festgestellt, dass nicht das Auge verletzt ist (puh - große Erleichterung!), sondern 'nur' das Augenlid etwa 1 cm lang aufgeplatzt ist. Der Arzt hat erst versucht, das Ganze zu nähen, klappte aber nicht und Spritze und Betäubung ist am Auge auch nicht so optimal, daraufhin hat er es dann "zusammen geklebt" und verpflastert und wir konnten - wie gesagt, sehr erleichtert, wieder nach Hause. Der "große, große Unfall" (O-Ton vom großen Bruder mit mega-schlechtem Gewissen) ist etwa um Viertel vor 9 abends passiert, um Viertel nach 9 waren wir schon wieder zu Hause. Heute bekommen wir die Rechnung vom Krankenhaus - incl. 18,65 € für "Tiefenachtzuschlag" von 22 - 6 Uhr. Wieso soll ich einen "Tiefenachtzuschlag" für eine Behandlung zwischen 22 und 6 Uhr zahlen, wenn wir eindeutig von kurz vor 9 (der Haupteingang schließt um 21 Uhr und hatte noch offen, als wir kamen) bis max. 21.15 Uhr dort in der Notfall-Ambulanz waren? Also morgen mal anrufen und nachfragen, was das soll... soweit ich's im Internet gefunden habe, beträgt der "Tiefenachtzuschlag" für 22 - 6 Uhr 18,65 € (was ja auch so in der Rechnung steht), während der "Nachtzuschlag" für 20 - 22 Uhr bzw. 6 - 8 Uhr nur 10,49 € beträgt - sprich: Sie hätten doch, soweit ich es verstehe, 8,16 € zuviel abgerechnet, oder? Klar, es ist nicht mein Geld, ich bekomme es eh von Beihilfe und Krankenversicherung wieder - aber ich seh nicht ein, warum ich das so einfach zahlen soll. Fällt sowas nicht unter Kassenbetrug oder so..? Grummelige Grüße, L.


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Hallo, das was du beschreibst ist leider bei vielen Ärzten und KLiniken gang und gäbe. Die (gesetzlichen) KKn kämpfen seit Jahren dafür, dass die Versicherten sehen, was so abgerechnet wird bzw., dass sie zumindest gegenzeichnen, was gemacht (oder nicht gemacht) wurde. Leider geht da kein Weg rein. Es wäre einmal für den Versicherten interessant, was die Ärzte abrechnen. Und außerdem würde es den Versicherten auch mal vor Augen führen, was die KK alles für sie zahlt. Denn nicht selten hört man ja, "ich koste der KK ja gar nix, zahle nur ein - jetzt will ich auch mal zur Kur" oder ähnliches. Sorry, ich schweife ab... Auf jeden Fall solltest du anrufen und eine "korrigierte" Rechnung anfordern. Sicher war es ein "Versehen" (was dir leider aufgefallen ist...) Denn das ist tatsächlich schlichtweg Betrug! LG Wolke


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Hallo, das was du beschreibst ist leider bei vielen Ärzten und KLiniken gang und gäbe. Die (gesetzlichen) KKn kämpfen seit Jahren dafür, dass die Versicherten sehen, was so abgerechnet wird bzw., dass sie zumindest gegenzeichnen, was gemacht (oder nicht gemacht) wurde. Leider geht da kein Weg rein. Es wäre einmal für den Versicherten interessant, was die Ärzte abrechnen. Und außerdem würde es den Versicherten auch mal vor Augen führen, was die KK alles für sie zahlt. Denn nicht selten hört man ja, "ich koste der KK ja gar nix, zahle nur ein - jetzt will ich auch mal zur Kur" oder ähnliches. Sorry, ich schweife ab... Auf jeden Fall solltest du anrufen und eine "korrigierte" Rechnung anfordern. Sicher war es ein "Versehen" (was dir leider aufgefallen ist...) Denn das ist tatsächlich schlichtweg Betrug! LG Wolke


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ich sehe es auch an den rechnungen, die ich als privat-versicherte bekomme.... beim gyn z. b. steht bei diagnose "hormonstörung". ich hatte das mal angesprochen, es wurde ein blutbild dazu gemacht (ohne befund), jetzt steht das seit 1 jahr immer bei der diagnose drin. ich wechsel sowieso den arzt, aber das finde ich kacke, denn es stimmt einfach nicht. mein freund war beim hausarzt zum fädenziehen. rechnung weist 11 euro aus für beratung. hat nicht stattgefunden. zum kotzen.


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Genau! Oder man holt ein Wiederholungsrezept - auf der Rechnung steht dann "Beratung" usw. drauf, dabei war man nur an der Rezeption und hat den Zettel abgeholt... Aber es ist doch toll, dass die Ärzte nächstes Jahr wieder mehr Geld bekommen!


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... auf der Rechnung sage ich nix mehr. Manchmal müssen halt "komische" Diagnosen auf der Rechnung stehen, damit die (tatsächlich erbrachte) Leistung des Arztes auch von den Privatversicherungen bzw. der Beihilfe erstattet werden......... Dass Leistungen auf der Rechnung stehen, die tatsächlich nicht erbracht worden sind, bedarf auf jeden Fall der Klärung. Manchmal hat der Arzt "geschummelt", manchmal hat aber (wenn beteiligt) auch die Verrechnungsstelle einfach "ergänzt". Das standardmäßig (sobald ich auch nur ein Wort mit dem Arzt gewechselt habe) eine "Beratung" (10,72 €) stattgefunden hat, entlockt mir nur noch ein müdes Lächeln.... Kleine Geschichte am rande: Vor ein paar Jahren war ich sonntags beim Notdienst wegen eines eingeklemmten Ischiasnervs. Die "üblichen" Tests wurden durchgeführt (Ausschluss eines Bandscheibenvorfalles). Am Tag darauf war ich wegen der gleichen Geschichte nochmals bei meinem Hausarzt - der führte die gleichen Tests durch. Rechnung vom "Sonntagsdienst": 41,56 Euro (eingehende Beratung, Untersuchung). Rechnung meines Hausarztes:71,83 (?) Euro (neurologische Untersuchung). Andere GOÄ-Ziffer genommen, mehr Geld in der Tasche.....


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ja, kenne ich auch... Könnte immer lachen, wenn ich irgendwo "chefarztbetreuung" lese.... Gilt einmal "Händeschütteln" als Chefarztbetreuung ???????????? Lg reni


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....ruft der "Ärzteverband ...zum Boykott von Zeitungen und Zeitschriften auf: Am 15. Oktober sollen bundesweit alle Ärzte ihre Zeitungs- und Zeitschriftenabos kündigen. Dazu ruft der frisch gegründete "Ärztliche Sachverständigenrat für eine verantwortungsvolle Medizin in Deutschland" auf. Grund sei die "ständige Falschberichterstattung über Ärzte"." - laut Ticker. der Link dazu: http://www.presseportal.de/pm/61299/1694632/aerztenachrichtendienst_verlagsgesellschaft_mbh_aend und der Text: "....Hamburg (ots) - Der "Ärztliche Sachverständigenrat für eine verantwortungsvolle Medizin in Deutschland" ruft bundesweit alle Ärzte auf, am 15. Oktober ihre Zeitungs- und Zeitschriftenabos zu kündigen: "Wir sind die ständige Falschberichterstattung über Ärzte in den Medien leid und werden diese Fehlinformationen nicht mehr in die Wartezimmer lassen", erläutert Dr. Michael D. Lütgemeier, Sprecher des Sachverständigenrates. Lütgemeier stört sich besonders an zwei Dingen: "Zum einen übernehmen die Medien größtenteils ungeprüft den Begriff der angeblichen ,Vorkasse', die Ärzte angeblich fordern. Dabei ist das Unfug, mit dem die Patienten gezielt verunsichert werden sollen und stammt aus den PR-Abteilungen der gesetzlichen Krankenkassen", sagt er: "Zum anderen nennen die Medien bei den angeblich so hohen Arzteinkommen ständig den Umsatz, aus dem aber Sach- und Personalkosten noch bestritten werden müssen. Das ist hochgradig unseriös", sagt er. Mit dem Begriff "Vorkasse" wird seit kurzem die Kostenerstattung bezeichnet, die seit vielen Jahren im Sozialgesetzbuch vorgesehen ist und von Bundesminister Rösler jetzt gefördert werden soll. Bei der Kostenerstattung erhalten die Patienten nach der Behandlung eine Rechnung, die sie bei Ihrer Kasse einreichen. "Mit Vorkasse hat das überhaupt nichts zu tun - in der Regel sollten die Kassen so schnell erstatten, dass ihre Mitglieder nicht in Vorleistung gehen müssen. Die Kassen fürchten die Kostenerstattung aber wie der Teufel das Weihwasser. Dadurch entstünde endlich Transparenz, - nämlich darüber, welcher mittlerweile lächerliche Bruchteil der ständig steigenden Mitgliedsbeiträge bei den Ärzten an der Basis ankommt", erklärt der Dermatologe: "Sie haben Angst vor der Frage, wo in den Glaspalästen und den weltweit einmalig üppigen Verwaltungen das Geld versackt." Der Ärztliche Sachverständigenrat greift mit dieser Aktion eine Idee des Vorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz, Dr. Günther Gerhardt, auf. Dieser hatte in seinem Bundesland dazu aufgerufen, die Zeitungsabos am 15. Oktober 2010 zu kündigen, um damit gegen tendenziöse Berichterstattung zu protestieren: "Das unterstützen wir ausdrücklich", sagt Lütgemeier. Der "Ärztliche Sachverständigenrat für eine verantwortungsvolle Medizin in Deutschland" hat sich nach dem Vorbild des amerikanischen "Physicians Committee for Responsible Medicine" im Ärztenetzwerk Hippokranet.de gegründet und will künftig kontinuierlich zu medizinischen und gesundheitspolitischen Themen Stellung nehmen: "Wir erreichen bundesweit zehntausende von Praxen über das Hippokranet und haben damit mehrere Millionen direkte Kontakte mit unseren Informationen", sagt Lütgemeier. Das Online-Netzwerk Hippokranet.com ist die gemeinsame Forums- und Netzwerkplattform der Fachinformationsdienste Facharzt.de, Hausarzt.de und zaend.de. Insgesamt sind im Hippokranet über 45.000 Nutzer organisiert, es finden sich in unzähligen Gruppen mehrere 100.000 Beiträge zu medizinischen, technischen und gesundheitspolitischen Themen. Einzigartig im Internet: Die Plattform wird von ihren eigenen Lesern finanziert. Mehr als 7.000 Abonnenten zahlen freiwillig für die Nutzung, die sie problemlos auch kostenlos haben könnten. ...."! ########## Und jetzt alle bitte eine dicke Runde Mitleid für die völlig missverstandenen und verleumdeten Ärzte. Dabei sollten die alle froh sein, dass die Wahrheit eben grade nicht ans Tageslicht kommt. Erst gestern erzählte mir jemand, dass sein Azrt irgendwas aufschreiben wollte, was den Tatsachen nicht entsprach, aber leichter abgerechnet werden kann. Als der patient das nicht wollte, habe der Arzt blöd geschaut und herumgemosert. Ich glaube, die größte Sammlung an Grimms Märchen sind deutsche Arztabrechnungen und die dort beschriebene Malaisen. Zum Dank für die gute Unterhaltung dürfen wir deutschen Patienten zusätzlich völlig überhöhte Pharma-Preise berappen.


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Kosten, Nutzen...was man nicht weiß.... und überhaupt! Wenn ich das große Ganze betrachte sollte man def. ein Auge drauf haben was wo wie abgerechnet wird, naiv gesehen ist aber ein Arztbesuch oft weit günstiger als ein Handwerker, und Arzt muß seine Helfer, eventuell Miete, diverse Gerätschafen (keine in wieweit und wie absetzbar) davon noch bezahlen. Manchmal hab ich daher Verständnis rein menschlich gesehen, diese Kostenrechnungen, die denen vorgegeben sind, ist auch nicht soooo wirklich durchdacht und weist auch diverse Schlupflöcher. Andererseits egoistisch gedacht, ich käme nie auf die Idee meinen Zahnarzt zu fragen, was er wie abrechnet. Ich als stinknormaler Kassenpatient geh dahin, krieg mein Spritzchen, dann kommt das Rumpelstilzchen (der Bohrer), es gibt selbst verfreilich keine Amalganfüllugen mehr, es wird gemischt und getont, damit Füllungen auch dem Zahn entsprechen,"Lack" drauf, poliert und geputzt sozusagen hinterher:-)). Zahnsteinentfernung und dies und das und alles gratis, wo andere schon Probleme haben eine Betäubung bei ihrem Arzt durchzusetzen...wieviel Geld der dafür von der Kasse bekommt ist mir völlig schnuppe, nicht, daß ich mal nachfrage und dann sieht es plötzlich anders aus, das Risiko geh ich gar nicht ein Einmal Praxisgebühr hab ich bezahlt, das war es auch schon. Andersherum wer schonmal eine Intensivrechnung in den Fingern hatte, wuahhh, was da alles abgerechnet wird, wovon man nie "gemerkt" hatte, daß es im Einsatz war oder gemacht wurde, hmmmmm.


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In meiner letzten Schwangerschaft hatte ich noch eine Hebamme neben meiner Ärztin, damit wir uns schon mal kennenlernen (O-Ton), später dann auch mal ne Vorsorge bei der. Eigentlich haben wir uns gut verstanden, über SChwangerschaft haben weniger geredet, nur so am RAnde, dennn es lief eigentlich alles ganz gut. Klar, auch diese Gespräche müssen abgerechnet werden, keine Frage. Häufig dauerten diese Gespräche ca 15-20 min, abgerechnet hat sie 2 stunden, twl 2,5h, geht gar nicht. ABER ich habe es bezahlt, weil sie genaue Zeiten (Minuten dokumentiert hatte), ich natürlich nicht. Wenn es hart auf hart gekommen wäre, hätte sie rechtlich vermutlich die besseren Karten gehabt, da ich keinerlei Beweise habe. Also habe ich den Betrug weder Beihilfe noch Versicherung gemeldet, da diese dann vermutlich nur die wirklich Leistung gezahlt hätten und ich dann auf den restlichen Kosten sitzen geblieben wäre. Ich habe mich so darüber geärgert!!!! Die HEbamme zog dann noch während der Schwangerschaft weg (ganz spontan) und ließ mich und andere Schwangere mehr oder weniger im Regen stehen, was ich sogar aus ihrer Sicht (Familie und Karriere des Mannes) nachvollziehen kann. Die Rechnung betrug nur für Gespräche und 2 Vorsorgen 800€, richtig wären ca 500€ gewesen. Ich bin gerne bereit auch alle Leistungen zu zahlen, wenn sie dann erbrachtu wurden.! lg


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Oi, das ist ja schon dreist! Meine Hebamme hat mich damals mit Akupunktur gerettet (Ischiasnerv verklemmt, konnte mich nicht mehr rühren, nur auf dem Fussboden rumliegen). Das wurde damals noch nicht von der KK übernommen. Ich gestehe hiermit, dass ich ihr dafür 3 Besuche, die nicht stattfanden, unterschrieben habe, damit sie nicht auf den Kosten sitzenblieb. Ist das auch schon Betrug? Sie hat ja eine Leistung erbracht und der KK Haushaltshilfe und KG für mich gespart... So, das ist aber bestimmt schon verjährt! Ansonsten bin ich auch dafür, die Arztabrechnung zu sehen, egal ob privat versichert oder nicht. Nicht unbedingt, um dem Doc Betrug o.ä. vorwerfen zu können sondern einfach der Transparenz wegen. Und damit man den Überblick behält, was schon gemacht wurde, wie die Diagnose ist etc. Das muss sonst immer mühsam erfragt werden und manche Ärzte machen ein Gewese um die Patientendaten als wären es Geheimunterlagen. LG Jana


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Hallo, um deine Frage zu beantworten: Ja, das ist Betrug! Zwar handelt es sich sicherlich nicht um eine große Summe - aber Kleinvieh macht auch Mist, wie man so schön sagt. Und man darf die Sachen nicht gegeneinander aufrechnen á la "Ich brauche ja keine Haushaltshilfe usw. , dafür nehm ich dann die Akupunktur". Nee, nee, nee - so geht das nicht! Bitte jetzt nicht sauer sein, ich greife dich nicht an sondern kann dich sogar verstehen. Wollte nur die Frage beantworten. LG Wolke


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Ne, bin nicht sauer! Da muss schon mehr vorfallen. Ausserdem hatte ich ja gefragt, da muss ich die Antwort auch verkraften ;-) War mir ja eigentlich schon klar. Und normalerweise bin ich so eine ehrliche Haut, dass manche schon über mich lachen, weil ich so blöd bin! Ich gebe zu viel erhaltenes Wechselgeld zurück, schwindel nie meine Kinder oder mich (hihi) älter oder jünger, halte mich an die FSK, gehe nie bei ROT über die Strasse, wenn ich irgendwo einen 20-Euro-Schein aufhebe, frage ich noch laut, ob den jemand verloren hat... ABER wenn man (frau!) sich nicht mehr rühren kann, Chiropraktiker, KG und alles mögliche überhaupt nicht halfen, man (frau!) keine wirklich guten Schmerzmittel nehmen kann (eben wg. Schwangerschaft), dann hab auch ich meine Prinzipien über Bord geworfen. genauso wie ich das ohne zu zögern tun würde, wenn Gesundheit, Leib und Leben meiner Liebsten dran hängen würden. Und die Summe, die meine Hebi da abrechne durfte (hust) war ca. 25 DM! LG Jana


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Gesetzlich Versicherte können eine sog. Patientenquittung verlangen. Wie der Arzt darauf reagiert, sollte man sich aber vorher überlegen... § 305 SGB V, Auskünfte an Versicherte "(2) Die an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Ärzte, Einrichtungen und medizinischen Versorgungszentren haben die Versicherten auf Verlangen schriftlich in verständlicher Form, direkt im Anschluss an die Behandlung oder mindestens quartalsweise spätestens vier Wochen nach Ablauf des Quartals, in dem die Leistungen in Anspruch genommen worden sind, über die zu Lasten der Krankenkassen erbrachten Leistungen und deren vorläufige Kosten (Patientenquittung) zu unterrichten. Satz 1 gilt auch für die vertragszahnärztliche Versorgung. Der Versicherte erstattet für eine quartalsweise schriftliche Unterrichtung nach Satz 1 eine Aufwandspauschale in Höhe von 1 Euro zuzüglich Versandkosten. Das Nähere regelt die Kassenärztliche Bundesvereinigung. Die Krankenhäuser unterrichten die Versicherten auf Verlangen schriftlich in verständlicher Form innerhalb von vier Wochen nach Abschluss der Krankenhausbehandlung über die erbrachten Leistungen und die dafür von den Krankenkassen zu zahlenden Entgelte. Das Nähere regelt der Spitzenverband Bund der Krankenkassen und die Deutsche Krankenhausgesellschaft durch Vertrag. Kommt eine Regelung nach den Sätzen 4 und 6 bis zum 30. Juni 2004 nicht zu Stande, kann das Bundesministerium für Gesundheit das Nähere durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates bestimmen."


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...heute haben wir beim Krankenhaus angerufen - ups, ja, den "Tiefenachtzuschlag" sollen wir doch bitte ignorieren, nach ihren Unterlagen wurden wir um 21.03 h aufgenommen, da kommt der "Tiefenachtzuschlag" nicht hin. Wir sollten doch bitte nur den Restbetrag der Rechnung ohne diese 18,65 € Zuschlag bezahlen. Okay, kann ich aber schlecht machen, ich muss ja die Rechnung sowohl bei der Beihilfe als auch bei der Krankenkasse einreichen und abrechnen... also bekommen wir jetzt eine neue Rechnung. Immerhin ging es sehr problemlos und ohne jede Diskussion... Auch wenn man sich ja, ganz, ganz leise, schon fragt, inwieweit solche Abrechnungen Methode haben könnten...