Mitglied inaktiv
WER von euch, würde ein Baby bekommen, um das eigene Kind zu "retten" das an Krebs erkrankt ist? Hab, vor 2-3 Wochen auch den Film: "Beim Leben meiner Schwester" gesehen......! Link: http://www.kino.de/kinofilm/beim-leben-meiner-schwester/111682.html und JA! ich hätte ein Kind bekommen....damit meine Tochter leben kann! Heut, bin ich zu ALT um nochmals schwanger zu werden....aber auch ICH hätte ALLES gemacht, um mein krankes Kind zu retten!!!!!! alles! lg, Andrea ps. in Deutschland ist die Präimplantationsdiagnostik (PID) VERBOTEN....wäre mir egal egal, in solch einem Fall...:-(
ich denke aber, dass man sicherlich in einer solchen situation vieles tun würde... ![]()
hätte man mich vor zwei jahren gefragt, hätte ich aus ethischen,moralischen und religiösen gründen abgelehnt. nun liegt aber ein kleines menschlein neben mir und ich weiß, dass ich alles für ihn tun würde. auch noch mal eine schwangerschaft durchleben. das zweite kind wäre ja nicht nur "ersatzteillager" oder mittel zum zweck, sondern ein ebenso geliebtes kind.
und ich weiss wovon ich rede aber nicht wenn ich das eine kind fuer das andere opfern muesste.. aber wenn einem mit dem anderen geholfen werden koennte.. SOFORT!!!! groschi :( heute wieder 34... bin am verzweifeln.. morgen ruf ich an und uebermorgen und ueberuebermorgen und immer wieder.. heul
ja...ich denke, in so einer Situation würde man....ALLES tun!
lg, Andrea
Ich hab vorgestern das Buch ausgelesen, den Film hab ich nicht gesehen. Ich würde noch eine Kind bekommen um meinen Töchtern eine Chance zu verschaffen. Was für ein Rattenschwanz daran hängt hätte ich nie für möglich gehalten.... das Buch gibt einen, in meinen Augen, realistischen Einblick darauf. Vor allem in den Zwiespalt, zu Gunsten der einen dem andren Kind Schaden zuzufügen. Die Entscheidung, welches Kind ist mehr wert? Mich hat das Buch sehr zum Nachdenken angeregt. Trotz allem, wenn es eine Chance für meine Töchter bedeuten würde, ich würde alles tun. Ich bete darum, dass ich nie vor diese Entscheidung gestellt werde. LG Näppi
ist jeder dazu bereit wenn er sein kind damit heilen koennte.. glaube mir eine derzeit ein wenig verzweifelte Cristina
Cristina, keines meiner Mädels ist krank! Es ging mir nur um den Gedanken.....wie weit, würde ich "gehen"....! lg, Andrea
deswegen ja die antwort... ich denke wenn man das andere kind nicht "opfern" muesste.. wuerde es jeder machen glaube mir und ich hab kranke kids.. mensch wenn das ginge.. ich wuerde mir sofort noch eines zulegen. und das waere gar nicht so einfach bei mir da sterilisiert
dagegen die vorstellung, was da alles dranhängt, wäre mir und dem kind zuviel. schwanger mit nem (tod)kranken kind arztbesuche/krankenhaus regeln, ein gesundes kind zu krankenhausaufenthalten zwingen, ihm schmerzen zufügen, ohne dass das für es selbst nötig ist, die psyche von kind 1 und 2 (beide würden sich früher oder später schuldig fühlen) beachten, die eigenen schuldgefühle..... ne, find ich inakzeptabel LG
wenn du ein totkrankes kind hast und du genau weisst das es ueberleben wuerde wenn du ein anderes bekommst... meine meinung zu deinem stand der ethik ich glaube niemand der nicht in der situation steckt kann verstehen wie machtlos man sich fuehlt!!
tja....und das ist die "Gegenseite" :-(( DU hast Recht!!! (diese Gedanken hatte ich auch, bei den beiden Filmen!) ABER, würde man nicht immer denken......was wäre wenn....wir es doch versucht hätten??? lg, Andrea ps. wie gesagt: es waren "NUR" Filme!!! und trotzdem...würd ich im realen Leben ein Kind zeugen (bekommen) um mein lebendes Kind zu "retten"!!!
mein aktueller stand ist: ich hab ein realtiv geringfügig krankes kind kurz nach der geburt durch krankenhäuser quälen müssen, was zu schwerer arztphobie geführt hat. DAS wollte ich eben niemandem zumuten, der es nicht braucht. und mein AKTUELLES verständnis von altruismus setzt voraus, dass man sich freiwillig dafür entscheidet. da ein kind das nicht kann...naja,da würde ich als eltern im sinne des (noch nicht zweitgeborenen) kindes mich eben gegen den altruismus entscheiden. aber wie gesagt, keine ahnung wie es wäre, wenn ich in der situation wäre. die theorie ist: "recht des kindes auf seinen eigenen tod" (korczak) a la "tränen im regenbogen" (kennt einer das buch?) in der praxis wäre das natürlich für niemanden eine unbesonnene entscheidung. und allein die vorstellung, mein kind sei unheilbar krank, reißt mir schon das herz raus.... LG
das ist das von der kinderkrebsstation in tübingen, ist so ender der 80 rausgekommen. ich war damals 16 und es hat mich sehr beschäftigt.
Hallo, ich hatte vor 6 Jahren eine sehr frühe Geburt. Mein Kind war totkrank und ich konnte nicht wirklich helfen, außer ihm Tag und Nacht beizustehen. Das ganze über 4 Monatelang auf Intensivstation. Es waren die schwersten Monate meines Lebens, aber sie haben mich (und auch mein Kind) geprägt. Ich kann von mir aus sagen, ich würde in einer solchen Situation alles tun, damit mein Kind lebt und gesund wird - Ethik hin oder her. Kathi
welches nach 10 jahren dauerkrankenhausaufenthalte regelrecht verreckt ist, dann stellt sich die frage gar nicht erst. mein cousin ist ende der 70-er/ bis ende der 80-ger durch die leukämiehölle gegangen und wäre damals hilfe möglich gewesen, hätte niemand gezögert. ich würde es auch noch ein kind bekommen, wenn es notwendig wäre .
Mein Sohn war sehr schwer krank, hat aber zum Glück überlebt. Er lag mehrere Wochen auf der Intensivstation, künstlich beatmet. Ich hätte alles, wirklich alles, gemacht, um ihn zu retten. Ich wäre sofort wieder schwanger geworden, wenn das nötig gewesen wäre. Das zweite Kind wird ja genauso geliebt, und gleichzeitig hilft es seinem kranken Geschwister. Keine Zweifel für mich. LG
Wahnsinn, was für ein Thema! Ich habe keine Ahnung, wie ich in dieser Situation entscheiden würde.... Mich bewegt nur der Gedanke, was ist, wenn das Baby, welches man ja nicht aus familienplanungstechnischen Gründen bekommt, bei dem Eingriff, der sein Geschwister retten soll, stirbt? Oder behindert wird oder sonstwie was schief geht? Dann hat man ein krankes oder behindertes oder sogar totes Baby mehr! Und wenn das große Kind doch nicht gerettet werden kann und einem "nur" der Ersatz bleibt? Wie fühlt sich da die Familie: Mutter, Vater und überlebendes Kind? Schuldgefühle, Vorwürfe? Fragen über Fragen.... Hoffe, ich muss mich damit nie auseinandersetzen. Momentan würde ich wohl eher das Kind gehen lassen...... Ich weiss es nicht...... Habe hier meinen Kleinen (10 Mon.) im Arm. Wenn ich mir vorstelle, ich würde ihm bewusst und für ihn völlig unnötig OPs und Schmerzen und Trennungen von mir zufügen.... auch wenn es für seine Geschwister wäre...ich liebe sie alle 3! Ich weiss es nicht... Jana
Es ging um Nabelschnurblut oder? Also nichts schlimmes für das Baby. Ich hätte eher ein Problem mit den eingefrorenen Embryos, da graust es mich. Insgesamt ist das ein Thema zu dem man viel eigenen Senf dazugeben aber nicht wissen kann, was man wirklich täte. Das kann man glaube ich nur, wenn man in diesen Schuhen steckt und laufen muss. Lg fredda
Achso, ich kenne den Inhalt von Film und Buch nicht.....bin wohl etwas übers Ziel hinaus geschossen?!
Man sollte doch nur mitreden, wenn man weiss, worum es geht
Aber die NS-Blutentnahme klappt auch nicht immer!
Ich wollte für die DKMS spenden, habe aber unter der Geburt zuviel Blut verloren, es ging nicht....
Immerhin muss ja eine gewisse Menge zusammenkommen...
Bleibt immerhin noch die Überlegung, was passiert mit der Familie, wenn es nicht wie geplant funktioniert.
Oder wenn das 2. Kind auch erkrankt?
LG Jana
Ich weiß nicht, wie ich handeln würde. Aber ich habe bisher Kinder bekommen, weil ich sie mir wünschte und nicht als Rettungsanker für ein krankes Kind.
Habe bisher weder das Buch noch den Film gesehen, auch nicht alle Antworten hier gelsen aber ich schreibe mal was mir dazu einfällt. Angenommen ich würde mich dazu entschliessen noch ein Kind zu bekommen um eins meiner lebenden Kinder zu retten... Was für eine Beziehung werde ich zu diesem Kind haben, so eine wie zu meinen lebenden, oder wird es sich es ewig als lebensrettendes Kind anfühlen ?? Was wird passieren wenn es nicht früh genug zur Welt kommt bzw. das kranke Kind weit vorher verstirbt ?? Wie fühlt sich das dann an, was bedeutet das dann für mich und die Beziehung für das Kind was ich eigentlich nur aus einem Grund bekommen wollte. Ich urteile nicht, aber das ist das was mir eben dazu einfiel und wie bei dem Thema Schwangerschaftsabbruch, oder Abtreibung kann ich das nicht wirklich sagen, denn ich *mußte* das nie entscheiden und nun zu behaupten was ich dann dies oder das NIE oder AUF JEDEN FALL TUN würde, kann ich nicht da man in der Not sicher ganz anders entscheidet.