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Apropos Ferien - und die "großen" Kinder?

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Ich komme gerade vom Elternabend - Fumi, 14 Jahre, 9. Klasse Realschule. Bei Fumis Schule läuft das so ab, daß die Eltern im Klassenzimmer des Kindes sitzen und die Fachlehrer durch die Klassen gehen um sich vorzustellen. Die BWL-Lehrerin kommt reingeweht wie ein mittlerer Wirbelsturm, stellt das (vorgeschriebene) einwöchige Schulpraktikum vor - und bittet dringend, daß die Kinder in den Ferien noch weitere Praktika machen sollen, das sei schon sehr wichtig, wenn man eine gute Lehrstelle finden will. Drei bis vier Praktika sollten es sein, in der 9. Klasse - schließlich bewirbt man sich zu Beginn der 10. Klasse. Die Französischlehrerin kommt reingestiefelt wie ein Soldat und empfiehlt dringend, daß die Kinder zur Prüfungsvorbereitung mindestens zwei, besser drei Wochen in den Ferien Französischkurse belegen und/oder an einer Sprachreise teilnehmen. Die Englischlehrerin kommt reingeschwebt und empfiehlt dringend - man errät es - daß die Kinder in den Ferien Kurse belegen und Sprachreisen machen, zur Prüfungsvorbereitung. Die Schule bietet zusätzlich zu den Abschlußprüfungen noch irgendeinen Cambridge-Test an - aber wenn man den schaffen will, dann sollte man schon an mindestens einem Sprachprogramm teilgenommen haben. Immerhin: Für die, die nicht nach London reisen können/wollen, bietet die Schule eine Vorbereitung für den Test an, samstags ab den Weihnachtsferien bis zum Test im März. Ich bin ja totfroh, daß die IT-Lehrerin den Zusatzunterricht für die schwächeren SchülerInnen mittwochs in der 11. Stunde anbietet - und sowohl das Wochenende als auch die Ferien verschont. Frage: Gehört das so? Und wann haben die Kinder Ferien? Wochenende? Freizeit? Oder ist das jetzt spezifisch für "unsere" Schule? Ich wundere mich..... Gruß, Elisabeth. P.S.: Während ich mit offenem Mund den Lehrern lauschte, kam mir dieser Artikel in den Sinn: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,718885,00.html


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Ja, ist hier auch so..weiß ich von unserem nachbarskind 8.Klasse. Die haben aber jetzt in der 8 Klasse schon mit praktikas angefangen um ausreichend machen zu können. Lg reni


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wie lange dauert den so ein Praktika? lg


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Einzahl: das Praktikum !!!!! Mehrzahl: die Praktika !!!! "Praktikas" gibt es nicht, ebensowenig wie "Antibiotikas" (gleiche Singular- bzw. Pluralform)....... Da schreibt der Bastian Sick so schöne Bücher ......


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jaaa..wir wissen es jetzt dass du Latein kannst. Stell dir vor, ich hab sogar das große Latinum. Hast du Probleme mit deinem Selbstbewußtsein dass du so klugscheißen musst? Hast du mein Post jetzt deswegen nicht verstanden oder warum die Aufregung?


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Gibt es im Deutschen WIRKLICH kein Mehrzahl "S"???? Irgendwer behauptete das neulich mal und bisher ist mir wirklich kein Wort eingefallen... Britta


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also bei uns sagen sogar die lehrer praktikas. aber kann hier auch dilektbedingt sein. hier heißt es auch nicht pizzen, sondern pizzas...


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Also, Deine Behauptung hat mich jetzt auch überrascht und darum habe ich schnell mal eine Suchmaschine meines Vertrauens angeworfen: /cit/ Der s-Plural [Bearbeiten] Pluralformen auf -s sind historisch eigentlich untypisch und für die deutsche Sprache erst relativ spät belegt; sie existieren jedoch auch in anderen westgermanischen Sprachen, wie im Niederländischen und vor allem im Englischen. Heute gehört die s-Endung zum Standard der deutschen Pluralbildung. Sie wird immer verwendet, wenn keine andere Möglichkeit vorhanden ist (unter anderem, wenn man das Wort nicht durch Analogie zu anderen Pluralformen einordnen kann), zum Beispiel bei Akronymen und vielen Fremdwörtern, vor allem solchen englischer oder französischer Herkunft: die CD – die CDs die GmbH – die GmbHs der Akku – die Akkus der Cousin – die Cousins der Job – die Jobs das Handy – die Handys Der s-Plural wird zudem für die Kennzeichnung von Gruppen gleichen Familiennamens verwendet; man vergleiche: die Müllers (mehrere Mitglieder der Familie Müller) aber: der Müller – die Müller (Beruf) /cit/ aus:http://de.wikipedia.org/wiki/Plural#Der_s-Plural


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ein Auto - mehrere Autos (wobei - wenn man jetzt wirklich klugscheißt - Auto nur die Kurzform von Automobil ist - und da wäre der Plural dann "Automobile"). Ein Bonbon - mehrere Bonbons..... Ein Radiergummi - mehrere Radiergummis...


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Hast du es gekauft ? Frei nach dem Motto - "Ich zahle - ich habe recht ???" Ich habe keine Probleme mit meinem Selbstbewusstsein (oder dem anderer Leute) .....


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klar, was denkst du denn? Galubst du ich hab mich hingesetzt und jahrelang dafür gelernt?


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Hab heute in einem anderen Beitrag auch eine schöne Mehrzahl von "Forum" gelesen: Forums. Schön wäre ja auch "Forumme" oder für ganz Schlaue: "Fori" Im Facebook neulich gelesen: -Guck mal da, Kaktusse! -das heisst doch "Kakteen"!!! -nee, ich mein doch DICH! *haha* Nicht so eng sehen und statt dessen einfach amüsieren! "Sellerie" sagt da glaub ich der Franzose.... (uh, ja ich hatte 3 Jahre Französisch und kann NIX mehr davon. Bin ich auch nich traurig drum).


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doch, Kinders, Messers und Gabels.... ha ha Ist das wirklich so schlimm, wenn man sich hier mal verschreibt?


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Kaktusse! -das heisst doch "Kakteen"!!! -nee, ich mein doch DICH! - ist ja süß! Wobei - AUFPASSEN! - das dann wieder Kacktusse heißen müsste, gell SchlauJulie?


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meine tochter ist auch 9. klasse realschule und muss nur ein praktikum machen. die stelle hat sie schon fest. mehr ist da nicht. gott sei dank. ich würde wohl auf die barrikaden gehen, wenn in allen ferien praktika anfielen. ein praktikum dauert bei uns 5 tage.


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bei uns (Gymi G 8) läuft in den Ferien nichts. Das würde ich mir manchmal wünschen, um die Schulzeiten etwas zu entlasten. Denn da sind Wochendenden und Freizeit oft wirklich ein Fremdwort. Drei mal Nachmittagunterricht, oft erst um 18 Uhr zu Hause, dann noch Hausaufgaben, Vokabeln selbstverständlich ohne dass man das extra erwähnen muss und ne Menge Klassenarbeiten. Das ist nur am WE zu bewältigen.


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Und u.a. deswegen auch der Link im P.S. Ich behaupte schon länger, daß das Gymnasium nicht wirklich schwerer ist als die Realschule. Das Gym fängt vielleicht stark an, läßt dann aber stark nach und zieht erst recht spät wieder an. Die RS fängt etwas schwächer an, zieht dann aber richtig an. Wenn ich Fumis Pensum - vor allem jetzt, in den letzten 2 Jahren vor den Prüfungen - vergleiche mit dem Pensum der gleich alten Gymnasiasten, dann muß Fumi schon richtig doll mehr ackern. Der Knüller ist ja: Bei den Realschülern ist es danach ja nicht zu Ende. Fumi will auf die FOS und mindestens eine Fachhochschulreife, wenn möglich sogar das Abi machen. Das heißt aber, daß sie nach der Mittleren Reife noch mal zwei Jahre (für die FH-Reife) oder sogar drei Jahre (für das Abi) ranklotzen muß, weil ja _wieder_Prüfungen anstehen. Überspitzt ausgedrückt: Für die Realschüler ist das pubertäre Schul-Lotterleben schon vor der 9. Klasse vorbei - für immer. Die Gymnasiasten können zwischen der 6. und der 10. richtig schön durchhängen und still (oder laut) vor sich hin pubertieren, ohne daß sich das auf irgendwelche berufsrelevanten Noten auswirkt. Ich geh dann mal Temis für's Gymnasium trimmen. Und wenn mir noch irgendjemand erzählt, daß die Realschule das richtige ist für Spätzünder, dann lache ich nur noch.


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der vorteil der Realschule ist der wenige bis in den Anfangsjahren gar nicht stattfindende Nachmittagsunterricht. Das Realschüler ranklotzen müssen, glaub ich sofort. Letztens erzählte mir eine Mutter, ihre Tochter, nun in der 6 Klasse, mußte im September einen Test in Deutsch als auch Mathe schreiben über den Stoff des gesamten vorherigen Jahres. Diese Note fließt sicher auch in die Zeugnisnote ein. Im nächsten Jahr wäre dann zusätzlich noch für Englich zu lernen. Also Sommerferien versaut. Das kann es doch nicht sein, dass ich in der Realschule jedes Jahr ein kleines Abi absolvier, zu welchem Zweck?


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also dem kann ich aus eigener Erfahrung zumindest, die nun schon 20 Jahre her ist gar nicht zustimmen! 9. Klasse hab ich dann Wiederholungstechnisch *hust* auf der Realschule verbracht, vorher hatte ich auf dem Gym. z.B. noch Samstagsunterrricht, gab es auf der Realschule nicht! Da gab es einmal die Woche dafür 2 Std. länger, sowas dolles wie Hauswirtschaft oder Schreibmaschine (die Auswahl war nicht wirklich groß und ich fand beides ausgesprochen doof:-)). Auch der Unterricht, der Lernstoff, die Masse an Tests wurde deutlich einfacher und geringer, das liegt allerdings natürlich auch daran, was für Lehrer man erwischt, so hatte ich auf dem Gym. z.B, eine Formelfixierte Chemielehrerin mit grauem Dutt, die jede Woche schriftliche Tests ansetzte und dann auf der Realschule im gleichen Fach einen Lehrer, der mit lustigen Kugeln die Formeln nachbaute und sie nach Dackeln benannte:-)). Da kam selbst ich von Chemie 5 auf Chemie 2 ohne auch nur einen Handschlag zu tun:-)). Ein echtes von der Schule angesetztes und auch die Stellen vermitteltes Praktikum gab es nur einmal in den zwei Jahren, alles andere war freiwilig und da hatte die Schule nix mit zu tun. Das einzige wo diesbezüglich geübt wurde waren Aufsetzen von Bewerbungsschreiben etc., ansonsten war der Schulablauf völlig normal (glaube es kam 1-2 mal wer von der Berufsberatung und auch wir waren einmal im Jobcenter, was auch eher spaßig war). Also persönlich fand ich die Anforderungen, das Leistungspensum, das zu Hause arbeiten auf dem Gym deutlich höher angesetzt als auf Real, das war in der Tat dann ein Lotterleben:-)) So lotterhaft, daß ich es mir sogar gönnte mal 3 Wochen blau zu machen (ohne auch nur ansatzweise in die Nähe von Versetzungsgefahr zu geraten), da hab und hätte ich mir auf dem Gym. nicht erlaubt und erlauben können und trotzdem bin ich sitzen geblieben (alles naturwissenschaftliche Mathe, Chemie, Physik mangelhaft, Bio glaube ich auch, weiß ich nimmer genau:-(). Das waren alles Fleißfächer auf dem Gym, wo dauerhaft Tests durchgezogen wurden, Formeln gelernt etc., auf Real waren das dann Pillipallefächer. So zumindest meine 20 Jahre alte Erfahrung mit meinen Lehrern.... LG Nina


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würden nicht so viele runterwechseln in Klasse 6,7,8,9 und sich dann in der Real wirklich auch richtig leicht tun. ( bei meinem Großen sind jetzt in Klasse 11 noch ca. 2/3 der Ausgangsklasse da) Meine Erfahrung ist, dass das Gym stark anfängt und stark weitermacht. Ferien bleiben bei uns aber zumindest frei. Außer dass eben nur hier Zeit bleibt für die Vorbereitung der vielen Referate, GFS etc. etc. und Sprachreisen bei uns nicht von der Schule angeregt werden - die gehen davon aus, dass Gym-Eltern das automatisch machen und es keiner weiteren Erwähnung bedarf. Recht gebe ich dir, dass die Schüler in Klasse 9 / 10 es auf dem Gym tendenziell nicht so wichtig nehmen müssen wie die Realschüler - bei denen sind das halt nunmal die Abschlussklassen und wenn sie danach was Vernünftiges machen wollen, müssen sie halt ranklotzen, damit der Schnitt stimmt. Bei den Gymnasiasten reicht da eben Durchkommen aus, was aber auch nicht immer ganz einfach ist. Die Oberstufe hat sich dann aber schon gewaschen - mit 5 Prüfungsfächerrn, darunter zwingend Deutsch, Mathe und eine Fremdsprache, kann sich keiner mehr ein Lotterleben leisten und Gott sei Dank sind sie dann meist auch geistg so weit durch die Pubertät durch, dass sie das einsehen - was in den Abschlussklassen der Real halt oft noch nicht so ganz der Fall ist. Ich würde eben deshalb auf jeden Fall jedes Kind auf's Gym stecken, das die Empfehlung dazu hat - auch wenn wie gesagt trotzdem viele scheitern.


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....auch die Hauptschule - sie erscheinen zumindest gleich schwer, denn die Lehrpläne der Schulen sind ja an die Fähigkeiten der jeweiligen Schüler angepasst. So ist doch klar, dass sich an ein Kind mit weniger ausgeprägten kognitiven Fähigkeiten an der Hauptschule genauso anstrengen muss, wie ein gegenteiliges Kind am Gymnasium. Genau deswegen gibt es doch die unterschiedlichen Schulformen: damit jedes Kind nach seinen Fähigkeiten und Begabungen gefördert werden kann. wauwi


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Aber die gehen ja "runter" - bei uns zumindest. Meine Nichte ist nach der 7. Klasse Gym in die 7. Klasse RS gekommen - daß DAS einfach, war, glaube ich sofort, weil jede Wiederholung einfach ist. Sie konnte sich auf die Wahlpflichtfächer konzentrieren, den Rest hatte sie ja schon gehabt. Und ihr Haßfach Laterin - weswegen sie zur RS gewechselt ist - fiel weg. Übrigens: Fumi muß für die Mittlere Reife Prüfungen ablegen in Deutsch, Mathe, Englisch und Französisch. Nur ein Fach weniger, dafür zwei Fremdsprachen. Okay, das liegt am gewählten Zweig, aber Englisch ist für alle Pflicht. Die Prüfung für die Mittlere Reife läuft also auf genau ein Fach weniger raus - dafür ist sie zwei Jahre früher. Ach ja, und dann muß sie für die Mittlere Reife 1.200 Anschläge blind in 10 Minuten schaffen - also noch eine 5. Prüfung, wenn auch eine, die unter "ferner liefen" fimiert.


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Du implizierst, daß kognitive Fähigkeiten linear und quasi monokausal sind, und daß die Sortierung nach der 4. Klasse funktioniert. Ersteres ist erwiesenermaßen falsch, zweiteres bezweifle ich.


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Daß man für die mittlere Reife (Fachhochschulreife oder Hochschulreife) Prüfungen ablegen muß? Meine sind davon ja noch ein paar Jährchen entfernt, konnte jetzt nur meine Erfahrung von vor 20 Jahren erzählen, bei uns gab es keine Prüfungen, das waren ganz normale Schuljahre mit Zeugnis am Ende. Wobei wir auch ein gewähltes 4. Hauptfach hatten (Wahl zwischen Französisch (aber nur für die, die es schon ab der 7. Klasse hatten und das fiel bei mir weg, ich hatte Latein und Spanisch) Technik und Bio), was auch mit Klassenarbeiten ausgelegt war und wie Deutsch, Engl. Mathe gewertet wurde. Ich würde nicht sagen, daß jede Wiederholung leicht ist, vorallem nicht mit Schulwechsel, das mag sich jetzt hmm überheblich anhören, aber der Stoff der in der 9. Klasse Real durchgenommen wurde, gab es je nach Fach, vorallem Englisch und Mathe, auf dem Gym bereits in der 7. 8. Klasse, also der Unterschied in den beiden Fächern vom Leistungsstand war schon gravierend. Da konnte man sich nur langweilen und das ich als Mathehasser:-)) Mag nicht pauschal zu sehen sein, lediglich meine Erfahrung, hatte auch probeweise am Unterricht einer Gesamtschule teilgenommen, da war der Unterschied genauso gravierend. Von daher denke ich, wird es besonders hart für Kinder, die von Real nach der 10. aufs Gym gehen, das schaffen dann glaube ich, wirklich nur die besten und eifrigsten, wenn sie vom Lehrstoff unverschuldeterweise doch einiges hinterherhinken. Aber es gibt genug, die es wirklich packen:-)) LG Nina


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Ich will Dir nicht zu nahe treten, aber Deine Erfahrungen sind 20 Jahre her. Meine sind ein wenig aktueller ;-). Ich gebe Nachhilfe, unter anderem einem Gymnasiasten, der in der GS mit Fumi in einer Klasse war, also die gleiche Klassenstufe hat. Nicht selten unterrichte ich Fumi und den Knaben gemeinsam - weil die die gleichen Sachen durchnehmen. Manchmal verschiebt es sich um ein paar Wochen hin oder her, aber um ganze Schuljahre definitiv nicht. Der Stoff wird im Gym sicher intensiver - in mehr Tiefe und Breite - durchgenommen. Aber wenn der Knabe quadratische Terme bearbeitet, dann hat auch Fumi quadratische Terme am Wickel. In den Nebenfächern gibt es größere Unterschiede - aber nicht, weil die RS einfacher ist, sondern weil es da ganz andere Nebenfächer gibt. Der Knabe hat seit der 5. Jedes Schuljahr Chemie UND Physik, Fumi hat bis einschließlich 8. Klasse immer nur eines von beiden gehabt. Dafür rasen die Lehrer dann durch den Stoff, und das ist auch anstrengend. Und dafür hat Fumi andere Nebenfächer, die der Gymnasiast nicht hat - der Junge hat ganz schön mit den Ohren geschlackert, als Fumi ihm mal spaßeshalber erklären wollte, was ein T-Konto ist. IT ist lehrplanmäßig am Gym reine Theorie - an der RS definitiv nicht. In Fumis Klasse sind dieses Schuljahr vier neue Kinder vom Gym. Alle haben die 9. Klasse bereits gemacht - und werden mindestens dieses Schuljahr brauchen, um die Anforderungen in BWR, BWL und IT aufzuholen. Da ist es ganz gut, daß sie für Mathe, Deutsch und Englisch nicht mehr viel tun müssen. Ja, es gibt Abschlußprüfungen. Wie beim Zentralabitur werden die Aufgaben zentral gestellt. Schon jetzt, in der 9. Klasse, wird in jedem Prüfungsfach eine Probe über vier Stunden geschrieben - damit die Kinder sich daran gewöhnen, die Abschlußprüfungen laufen auch über diesen Zeitraum. Und bei den Fächern, die in der 10. Klasse nicht mehr unterrichtet werden, kommt die Note der 9. Klasse auf das Abschlußzeugnis - auch dann darf man also nicht schluren. Der Gymnasiast hingegen freut sich, daß er demnächst endlich die Haßfächer abwählen darf.


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das heißt, sie wiederholen nicht. Die, die bei meinem Großen irgendwann mal weg sind, haben einfach im der Real in der nächsten Klasse weitergemacht. Kann sein, weil sie nicht in echt "sitzengeblieben" sind, sondern halt nur grenzwertige Noten hatten und insgesamt überfordert waren. Die haben jetzt alle ihre mittlere Reife - fast alle mit Preis und Belobung, wie ich vor einigen Monaten in der Zeitung lesen durfte - und lernen jetzt einen Beruf oder machen sonst weiter. Er hat noch zu einigen Kontakt. Aber ich sehe das schon auch wie Wauwi - auch wenn es immer Kinder gibt, bei denen die Grundschulempfehlung nicht treffend war und die dann auf ihrer Schule über- oder unterfordert sind, passt es bei der großen Mehrheit von den Anforderungen her halt schon - eine gewisse Aussagekraft hat die Leistungsfähigkeit in Klasse 4 durchaus, bei den meisten ändern sich die kognitiven Fähigkeiten eben nicht mehr so grundlegend.


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Ich habe letztes Jahr das Thema mit einer Freundin durchgesprochen. Sie nterrichtet seit Jahren an obig genannter Schulform und bekommt Kinder sowohl nach der 10ten Gym als auch nach der 10ten realschule. Ihre Erfahrung ist, dass sich die Kinder aus der realschule wesentlich schwerer tun..gerade wenn sie Allg Abi machen wollen, als die vom gymn. Es ist ein komplett anderes Lernen das an den Schulformen praktiziert wird. ich kann jetzt allerdings nur für bayern sprechen. Am Gymn wird der ganze Unterricht auf ein eventuelles späteres Studium ausgelegt. Autodidaktisches lernen ist zwingend nötig. Die Stofftiefe ist eine andere (mit Hinblick auf das studium) und es wird erwartet, dass die Kinder die Tiefe sich selbst aneigenen..im Unterricht bleibt dazu keine zeit. Abgefragt wird es aber dennoch. An der realschule wird im Grunde der gleiche Stoff bearbeitet, aber eher oberflächlicher (nicht negativ gemeint) und zudem anschaulicher aufbereitet. Die Kinder werden auf ein praktisches leben vorbereitet..einen Job..nicht auf ein Studium. Insofern hängt es sehr vom Typ des Kindes ab mit welcher Schulform es besser zurecht kommt. Ein Bücherwurm, der stundenlang in fachzeitschriften schmöckert kommt mit den Anforderungen eines Gymns sicher besser zurecht als ein kleiner handwerker, der gerne rumbastelt und praktisch veranlagt ist. mit der intelligenz hat das nur zweitrangig etwas zu tun. Aber gerade deswegen tun sich Kinder nach 10 jahren real auf einer FOS/BOS sehr schwer, weil sie das autodidaktische Lernen nicht gewohnt sind oder es ihnen nicht liegt. Gymnasiasten, die nach der 10ten abgehen haben einen Vorsprung in Mathe und Englisch. Der Stoff der 11ten an der BOS/FOS ist der realschule angepasst und hinkt in etwa 1,5 Jahr hinter dem Gymn her. Dafür tun sich die gymns in den praktischen Fächern wie Rechnungswesen schwerer. Der Lerntyp ist ausschlaggebend, nicht das hirn. Gib meiner großen Tochter ein Stück Ton in die hand..und sie verletzt sich damit. Gibst du ihr aber ein buch über keramik und Brennöfen, garantiere ich dir, dass sie dir nach 2 Stunden perfekt erklären kann welche Vorteile welche technik hat und wieviel grad der brennofen braucht usw. Gibst du meiner mittleren ein buch über das gleiche thema zieht sie ein langes gesicht und quält sich iohne Lust durch. Schickst du sie hingegen in einen Töpferkurs kann ich dir garantieren, dass sie begeistert die ganze thematik in sich aufsaugt und mit dem gleichen Wissen rauskommt wie meine Große nach ihrem buch. Lg reni


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bin in der Tat leicht irritiert, was für Fächer angeboten werden bzw. gelehrt, bei uns waren bis auf je ein Wahlfach (7 und 9. Klasse) alles gleich an Unterrichtsfächern damals noch. Muß mich jetzt auch gerade damit auseinander setzen wo der Große nächstes Jahr die Grundschule abschließt, wobei natürlich sein Asperger etc. eine Rolle spielt, da gucken wir gerade nach Schulen, die auch SEINEN Vorstellungen entsprechen. Wenn gewisse Fächer zur Wahl stehen finde ich das ausgesprochen gut, diverse Pflichtfächer die man womöglich niemals nutzt hingegen fände ich nun weniger gut. Das stört mich an unserem Schulsystem eigentlich am meisten, daß bis zum bitteren Ende so einiges gelehrt wird, was gar nicht mit den Interessen und den Berufswünschen einhergeht. Mit 13-14 tendieren doch sehr viele schon, oft auch früher, in eine gewisse Richtung. Empfinde es hierzulande extrem unflexibel:-(. Was brauch es für den späteren Juristen sämtliche chemischen Formeln und Berechnungen? Allgemeinbildung gut und schön, aber viele Fächer bis zur einschließlich 10. Klasse durchzumachen ist mehr als Allgemeinbildung und ich lehne mich aus dem Fenster und behaupte, wer da null Interesse dran hat, hat es auch bald wieder vergessen:-)). Es nutzt einem Schüler leider gar nichts, brillante Ergebnisse in einem Bereich vorzuweisen, wenn er woanders eine "Niete" ist. Aber zu Deinem ursprünglichen Problem oder Deiner Fragestellung, Praktika und Sprachschulreisen sind schon toll, wobei letzteres dummerweise auch ne Sache des Kleingelds ist, billig sind solche Reisen nicht:-(. Fände ich auch dementsprechen schade, wenn Kinder rausfallen, weil sie sich solche Reisen oder spezielle Kurse nicht leisten können (ohne jetzt auf die "Ursula" und ihr Hartz4 Kinderprojekt (welches vermutlich noch wer weiß wie lange brauch, bis es irgendwie umgesetzt werden kann) einzugehen). Es las sich bei Dir irgendwie so, als ob die Kinder Kurse und Reisen auf eigenen Kosten machen sollen, um an gewissen Prüfungen teilnehmen zu können, oder hab ich das mißverstanden? LG Nina


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Sind es nun die kognitiven Fähigkeiten - wie Ihr meint - oder der Lerntyp - wie Nina meint? Und auch da, Nina, habe ich andere Erfahrungen: Die Gymnasiasten bekommen den Stoff hingerotzt und müssen ihn "selber lernen", das ist richtig. Aber was systematisches Arbeiten angeht, Recherche, Arbeiten mit Quelltexten, Teamarbeit - da sind die Realschüler besser. Weil das da ein Unterrichtsfach ist, am Gym wird das vorausgesetzt. Wobei die meisten Schüler am Gym sich dann eben genau das nicht selber beibringen, sondern Bulimie-Lernen praktizieren: Vor der Probe alles rein inne Birne, zur Probe rausgekotzt, danach vergessen. Eine gute Vorbereitung auf die Uni? Sehe ich anders.... Eine mir bekannte Professorin erzählte mir kürzlich, daß ihre Studenten (vom Gymnasium) nicht in der Lage sind, eine Facharbeit systematisch zu erstellen, mit Recherche und Quellenarbeit und dem ganzen Pipapo. In Bayern. Was die Berufswahl angeht, erlebe ich das genau umgekehrt: Fumis BWL-Lehrerin - die ist für die Berufsvorbereitung zuständig - erzählte gestern, daß von 27 Kindern in der Klasse nur 5 wissen, was sie mal beruflich machen wollen. Die anderen schwanken - und zwar nicht zwischen Erzieherin und Kinderkrankenschwester oder zwischen anderen durchaus ähnlichen Berufen, sondern zwischen sehr unterschiedlichen Berufen. Fumi selber schwankt zwischen "was Kreativem" wie Innenarchitektin, Photographin, Designerin oder so und "etwas mit Menschen" wie Therapeutin, Heilpraktikerin, Sonderpädagogin. Aber die Lehrerin beruhigte uns: Das sei komplett normal - genau deswegen will sie ja, daß die Schüler so viele Praktika machen. Ihr eigener Sohn hat sich ein Jahr lang nach Ausbildungsplätzen im kaufmännischen Bereich umgesehen - um plötzlich in einer Blitzentscheidung auf Schreiner umzusatteln. Da mußte ratzfatz ein Ausbildungsplatz her.... Ach so, noch was: Fumi selber ist ziemlich entspannt, weil sie definitiv nach der Mittleren Reife noch das Abi machen will. Den Berufsfindungsdruck hat sie also nicht. Aber Notendruck schon - sie muß einen guten Schnitt schaffen, um an der FOS angenommen zu werden.


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ist es eine private FOS? Reicht doch mittlerer Schulabschluss mit 3,5 in Mathe, Deutsch, Englisch aus. Lg reni


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da hast du recht - das wird am Gym nicht gelehrt, weil die Zeit fehlt. Entweder, das Kind ist darin Naturtalent (gibt es), oder die Eltern machen das zu Hause (so ist es wohl insgeheim gedacht und wird bei den meisten praktiziert - stöhn) oder die Schüler lernen es halt nicht bis zum potenziellen Studium. Allerdings ist der Zwang, es irgendwie zu lernen, mit der Einführung der verpflichtenden GFS ab Klasse 7 nun doch stark gestiegen - die kann man mit kleinen Referaten nicht mehr vergleichen und da kriegen die Kinder dann zumindest ein Blatt an die Hand, was zu beachten ist, wie ordentliche Quellenarbeit aussehen muss und so eine seitenlange Ausarbeitung samt einstündiger Präsentation in der Klasse am besten gestaltet wird. Mein Großer muss nun in der Oberstufe drei solcher Megareferate erstellen und halten, die zum Abi dann notenmäßig dazuzählen - da lernen es die Kinder, die es bis hierhin geschafft haben, dann doch meist vollends. Und die mündliche Abiprüfung kann bei uns ebenfalls durch eine Facharbeit samt Vortrag vor den Prüfern ersetzt werden. Das wird dann schon sehr anspruchsvoll und auch entsprechend vorbereitet. Sowas MUSS natürlich bei uns auch in den Ferien laufen. Abends um 6 nach 8 - 10 Stunden Schule hat da wohl kaum einer mehr den Kopf dafür und die WEs sind ja meist bereits durch Hausaufgaben und Klausurvorbereitung voll. Und die Klagen von Professoren und Lehrern, dass die Schüler gar nicht für das, was sie gerade machen, vorbereitet sind, gibt's glaub schon immer und in jeder Schulart - das hab ich in Klasse 5 auch schon von Lehrern, die halt das Thema nicht mehr aufgreifen wollten, gehört, dass das Thema xy ja in der Grundschule gar nicht gelehrt wurde und die Kinder sooo weit zurück seien und und und.... Schön ist, dass es bei uns doch eine ganze Angebotspalette von Schüleraustauschen (und das nicht mal teuer) gibt - leider immer während der Schulzeit - da wären mir die Ferien deutlich lieber. Der Stoff, den die anderen in der Zeit durchackern, muss von denen, die weg waren, selbstverständlich eigenverantwortlich nachgearbeitet werden. Den Aufwand hat mein Mittlerer gerade, der 10 Tage in Frankreich war. Aber von der französischen Sprache her hat im das sicher viel gebracht und es war eine tolle Erfahrung für's Leben.


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Himmel, das spuckt meine Suchmaschine aus... Hilf mir...was ist das? kenne ich nicht! Lg reni


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GFS: Gleichwertige Feststellung von Schülerleistungen Klasse 7-11 lg


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Schweine...Schüler....ist ja fast das selbe *g* Dank dir...ich glaube ich muss die Suchmaschine wechseln. Gibts das in Bayern auch? Finde das nur unter BW ? In Bayern gibts bei uns am Gym übrigens ein Fach das nennt sich "Lernen lernen"...da werden Arbeitstechniken usw. vermittelt. Finde ich super! Lg reni


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bei uns ist nix in den ferien...würde ich ehrlich gesagt auch ned mitmachen. kind ist unter der woche mit der schule schon dermassen ausgelastet...nee ferien sind ferien. reicht schon wenn der sport in den ferien diesmal weiterläuft


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auch bei uns läuft es genau gleich wie von elisabeth beschrieben. mir tun die kinder leid, aber die lehrer genau so. in jedem fach sind die anforderungen so hochgeschraubt worden, dass es mit unterricht allein nicht mehr getan ist. ich finde immer: wenn man seinem kind etwas gutes beibringen kann, dann ist es ausdauer und belastbarkeit. ich verstehe die jungen menschen, wenn sie nur noch berge sehen. alles gute!


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hmm, also ich finde ja eigentlich Ferien gibt es genug, wenn nicht gar zu viel, wenn ein solches Programm dahinter steht ist es dann doch eigentlich m.E. auf ein nettes Maß reduziert. Und ganz ehrlich, Sprachschulreisen und Co., das sind def. Ferien, auch wenn es einen Lerneffekt gibt und ein paar Std. gelernt die Schulbank gedrückt wird. Es kommt halt immer drauf an, was man mit welcher Freude und Intensität macht. Klar ist es vielleicht wenig spaßig, wenn man irgendwann Physik studieren will und die Ferien in einem Friseursalon verbringt und 10 Std. Haare fegt, aber wenn man die Möglichkeit in das Fach reinzuschauen, was einen interessiert dann macht es sicher auch Spaß. Sprachschulereise hab ich im gleichen Alter wie Fumi gemacht, also mit 14, war klasse, morgens gab es Unterricht im netten kleinen Rahmen, und danach genug Zeit die Stadt zu erkunden, dazu noch Rahmenprogramm, wie Kinderdisko, Barbecque, Sportfest, Besuch in London, Madame Tussauds etc. etc. Weiterhin noch zusätzlich buchbares Programm, seien es Sportkurse (Tennis, Segeln etc.) weitere Fahrten irgendwohin. Man lebte in einer engl. Familie, das nenn ich trotz allem Urlaub! Andere Kinder lernen in den Ferien auch, eher trostlos zu Hause....! Auch Praktikas machen Spaß, überleg gerade wo ich welche gemacht hab, beim Bäcker morgens um 4 zum Beispiel (da war ich aber schon was älter:-)), Wochenzeitung, Sozialamt, Goldschmied...und ja es hat Spaß gemacht, auch vom Gefühl her ist es in jungen Jahren toll sagen zu können "Ich komme gerade von der Arbeit":-) Ich würde also sagen, es kommt drauf an, wie man an die Sache rangeht, mit welcher Einstellung und welchem Ziel und welchem Spaßfaktor..... Neue Menschen, neue Aufgaben, neue Lebensbereiche kennenzulernen macht in meinen Augen genauso viel Spaß wie in den Ferien auszuschlafen:-). LG Nina


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nach der 10.klasse realschule sollen/wollen/müssen die meisten arbeiten, bzw machen eine ausbildung/lehre. ich denke, DAS ist der grund, warum sie arbeitsluft schnuppern sollen. kind1 ist jetzt auch in der 9. und hat 4x/woche nachmittags, allerdings auch mal nur eine stunde. man hört soviel unterschiedliches, die einen sagen, die 9. ist die schwerste, die anderen sagen, das schwere kommt noch.... sie überarbeitet sich immer (noch) nicht.


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Unsere großen Schüler haben in der 8. Klasse 4 Wochen Praktikum, in der 9. gibts 3 Wochen England als Sprachreise fürt alle. Die Kosten sind immer gleich ergo transparent und wir können "ansparen". Weitere Praktika sind Privatsache aber natürlich gern gesehen ;-) Wegen der FOS kann ich nur raten, sich an mehreren zu bewerben. Meist klappt das. Bis jetzt sind noch alle untergekommen in unserem Freundeskreis und Familie. Achja, Unterricht für die Großen ab Kl. 5 ist täglich 8:00 bis 15:00. Donnerstags ist nachmittags keine Lernzeit sondern Werkstätten. D.h. malen, basteln, werkeln... Da kommen tolle sachen zum Vorschein, es gab sogar schon Ausstellungen! LG Jana