Mitglied inaktiv
Was haltet ihr von Adoptionen durch Alleinstehende? Egoistisch? Verwerfllich? Kann und darf man das einem Kind bewusst zumuten? Bin gespannt, wie ihr das seht. LG S
das klingt für mich, als wäre man als alleinerziehende unfähig ein kind gross zu ziehen,na danke schön nur noch eins- ich kenne 2 alleinerziehende mütter, die haben jeweils 1 pflegekind aufgenommen, die eine hat nur kohle gezogen über ein jahr und die andere verdrischt den jungen, dass der am letzten freitag freiwillig ins heim wollte. patrick lindner ist schwul und nun alleinerziehénd. willst du dem jetzt das kind wegnehmen-weil er jetzt unfähig zu sein schein-weil er alleine lebt......ach du meine güte
Ich hab doch gar nicht gesagt, dass ich es SO sehe, wie du es schreibst??!!! Aber einschneidender Unterschied für das Kind ist es schon, nur bei EINEM Elternteil zu leben. Deshalb darf man doch mal drüber nachdenken. LG S
warum nicht? wenn die person sich ums kind kuemmern kann sei es finanziell, zeitmaessig und gefuehlsmaessig? es gibt doch so viele AEs fragt ja irgendwer? und wenn kurz nach der adoption der partner stirbt? ich denke sogar dass eine gleichgeschlechtliche beziehung fuers kind besser ist als ein kinderheim es sind unsere limitationen, unsere gedanken die das ganze so komisch machen es waere schoen, wenn mehr menschen sich eines kinder annehmen wuerden. egal ob AE, schwul, lesbisch oder "normales" ehepaar
hat spmfl nun irgendwas wertendes geschrieben, oder warum gehst du so ab?
Ich hab doch gar nicht dazu Stellung bezogen! LG S
mal rein rechtlich: geht das überhaupt? ich meine mal gelesen zu haben, dass für ne adoption ne "Intakte" familenstruktur (sprich: eheleute) vorliegen muss.
wenns so ist: ich finds total blöd, wenn in unserer pluralen gesellschaft "alternative" lebensformen (klingt komisch
) nach wie vor "schräg" angeguckt werden.
lieber ae und glückliche kinder als eine "intakte" familie nach außen hin, wo aber alles "schief" äuft.
also: von mir aus soll adoptieren wer will, solange es den kindern gut geht! (aber arme haitianische oder andere kinder kaufen find ich scheiße)
lg
....kann und darf man das einem kind bewusst zumuten ? klingt für mich nicht nett. viele haben sich die rolle der ae sicherlich nicht ausgesucht................sorry, dass ich so abgehe als ae darfst du eh nicht adoptieren...........kleiner "trost" für diese diskussion hier im dorf gint es einige "intakte" familien. der alte ging fremd-sie frau lässts zu, die kinder habens mitbekommen....dann lieber ae.....und ich bin offen für mein kind, muss nix vorspielen.
spmfl IST ae. daher reg dich ab, sie hat nichts gegen alleinerziehende. und ich geb dir im grund ja recht.
"...kann und darf man das einem kind bewusst zumuten ?" Ich denke schon, dass eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema im Sinne der Kinder erfolgen sollte! Seien wir doch mal ehrlich: für ein Kind macht es schon einen Unterschied, ob es von einem Elternteil oder von gemeinsam sorgenden partnerschaftlichen zwei Elternteilen aufgezogen werden. Gut, man vermisst vielleicht nicht so sehr was man nicht kennt, aber dennoch gibts doch genug Gründe, zumindest kritisch zu reflektieren. Natürlich gibt es viele Kinder, die bei alleinerziehenden Elternteilen groß werden, weil die Beziehung der Eltern in die Brüche ging. Dennoch ist der Ausgangspunkt ein anderer. Man könnte die Diskussion auch anders stellen und fragen, wie wichtig für Kinder eine Vater UND Mutterfigur zum Aufwachsen und in der Erziehung ist. Als alleinstehende darf man übrigens auch adoptieren. Btw. Ich bin auch alleinerziehend und weiß, wovon ich rede. LG S
ich bin auch vom club der ae`s hätte ich geld würde ich auch ein kind adoptieren (ausländisches).................um ihm ein gutes leben in deutschland zu ermöglichen......aber klar ist es besser eine mama UND einen papa zu haben....... unsere kinder haben es später sicherlich nicht einfach-knuddel momo
Ich seh das genau SO! LG S
sorry- aber jede frau hat die möglichkeit sich für oder gegen ein kind zu entscheiden. ich wusste, dass ich alleine da stehe- aber ich habe bis heute nicht bereut ein kind bekommen zu haben wenn du damit nicht klar kommst- was du deinem kind zumutest, nur weil du ae bist.......naja....
Liest du auch mal, was ich schreibe???!!! Wo bitte habe ich gesagt, dass ich nicht klar komme??!!!! Wo steht, dass ich was bereue???!! Oben waren wir uns doch einig, dass es besser ist, wenn Kind Mama UND Papa hat? Oder jetzt doch nicht? Aber du musst schon zugeben, dass es ein Unterschied ist, wenn ein Kind durch Schicksal in diese *bei einem alleinerziehenden Elternteil leben*- Situation kommt oder diese bewusst herbeigeführt wird. Wenn Mama UND Papa besser sind, warum ist es dann verwerflich, wenn ich da drüber nachdenke, ob es legitim (moralisch, nicht im juristischen Sinne) ist, einem Kind so eine Situation aufzuerlegen? Sehr verwunderte Grüße S
Auch wenn ich mich jetzt vielleicht unbeliebt mache :-). Wenn zB die Wahl besteht ein Kind, insbes. einen Jungen, in zu einem Ehepaar zu geben oder zu einem/einer Alleinerziehenden, dann würde ich es immer für besser halten das Kind zu dem Ehepaar zu geben. Das v.a. auch deshalb, weil zB Jungen heute häufig einfach ein Rollenvorbild fehlt, wenn sie nur bei der Mutter leben (da kann die Mutter sich noch so bemühen, sie ist eben kein Mann und das ist auch kein Vorwurf o.ä.). Und _das_ ist IMHO für Jungen auf Dauer einfach ungünstig, zumal ja auch im Kindergarten und der Grundschule häufig keine Männer vorhanden sind an denen das Kind sich orientieren könnte. Wenn allerdings die Wahl zwischen einem Leben im Kinderheim und der Adoption durch einen Alleinerziehende/n bestünde, dann würde ich die Adoption durch den/die AE bejahen, da es vermutlich eher dem Kindeswohl entspricht mit der Liebe einer Bezugsperson aufzuwachsen als mit der zwar freundlichen aber vermutlich eher fachlichen als liebenden Zuwendung im Kinderheim.
einerseits ist es durchaus richtig, dass rollenvorbilder gebraucht werden, aber einen (das ist jetzt ein extrembeispiel) saufenden, prügelnden, nicht im haushalt helfenden, im stehen pinkelnden ehemann sollte mein junge aber bitte nicht zum rollenvorbild haben. nur so als denkanstoß, ich denke, rollenvorbilder müssen nicht unbedingt die (adoptiv-)väter sein.... lg
Naja, einen solchen Vater braucht ein Kind selbstverständlich eben so wenig wie die saufende, rauchende, prügelnde, verschiedene Liebschaften habende, sich wenig kümmernde alleinerziehende Mutter. Ich denke, wenn wir hier von Familie reden und Alleinerziehenden sowie Rollenvorbildern, dann sollte man vielleicht doch erst Mal von der Durchschnittsfrau und dem Durchschnittsmann ausgehen und die kümmern sich in aller Regel durchaus liebevoll um ihre Kinder und können auch gefahrlos als Rollenvorbild dienen. Und natürlich kann das Rollenvorbild für einen Jungen auch der neue Partner der Mutter sein oder ein Onkel den man häufig sieht oder eben ggf. auch Lehrer oder andere Erzieher, nur gibt's die eben viel zu selten in der Grundschule und im KiGa. Jungen haben eben heutzutage das Pech, dass sie 12, 13 Jahre werden ohne jemals näheren Kontakt zu einem Mann gehabt zu haben und das halte ich wirklich für dramatisch.
um zur ausgangsfrage zurückzukommen: ich finde durchaus, dass auch alleinstehende (genauso wie homosexuelle etc) kinder adoptieren können, die sollten sich eben umso mehr der rollenvorbild-notwendigkeit bewusst sein. ähnliches problem gibt es doch bei den auslandsadoptionen: da sind zwar evtl. zwei elternteile da, die haben aber ne völlig andere hautfarbe/sprechen ne andere sprache etc.... oder es ist generell ein problem, früher oder später den adoptivkindern ihre herkunft(sfamilie) erklären zu müssen. also, wer verantwortungsvoll und reflektiert und handlungskompetent mit kindern umgeht, sollte "stolpersteine" erkennen und umgehen oder zumindest thematisieren können. lg
danke dass du das aufgreifst.. unsere kleine, auch adoptiert ist afrikanerin in portugal geboren, mutter stammt aus angola wir.. hellhaeutig, guen bzw blauaeugig.. also sehr helle typen.. klar gibt es probleme, habe meinem kind aber auch nie vorgegaukelt dass es nicht adoptiert ist . sie weiss es von klein auf dass sie ausgesucht wurde.. da wir hier viele kontakte zu allen moeglichen menschen aus allen teilen der welt haben ist es fuer sie auch leicht kontakt zu anderen "rassen" zu haben. es geht wenn man sich klar ist, dass es ein mensch seine eigenheiten hat. egal ob adoptiert oder nicht
Na das ist doch schön, dass eine AE-Mutter immernoch besser ist als ein Kinderheim
. Ich finde schon, dass man auch als AE-Elternteil (kann ja auch ein Mann sein theoretisch) adoptieren können sollte. Wie viele intelligente, selbstständige, arbeitende AE-Mütter gibt es denn? Und wieviele unglückliche, unselbstständige, depressive Verheiratet gibt es? Ich denke, man sollte eine Adoption nicht vom Fam.stand abhängig machen.
Wie ich schon schrieb, es gibt fürchterliche Familien in denen man nicht begraben sein möchte, aber sicher auch ebenso fürchterliche AE. Nun gehen wir doch der einfachheithalber einfach davon aus, dass die sich um eine Adoption bewerbenden Paare bzw. AE nette, freundliche Menschen sind, die fest entschlossen sind dem Kind gutes zu tun und keine Suchtprobleme haben oder ein erhöhtes Gewaltpotential. Und davon ausgehend denke ich, was ich schon in meinem ersten Posting zum Thema schrieb. http://www.rund-ums-baby.de/aktuell/beitrag.htm?id=376525 Es geht doch nicht darum hier irgendjemanden zu diskriminieren. Ich habe auch überhaupt keine Probleme mit Alleinerziehenden und dem allein erziehen, v.a. auch deshalb nicht, weil sich die meisten wohl kaum bewusst und gewollt in diese Situation gebracht haben u. weil ja nun eigentlich jedermann und jedefrau damit rechnen muss in eine solche Situation zu geraten, sei es wegen einer Trennung oder eines Todesfalls. Zweifellos gibt es auch ebenso viele "intelligente, selbstständige, arbeitende AE-Mütter " wie es solche Mütter bei Paaren gibt. Und natürlich ebensoviele "unglückliche, unselbstständige, depressive Verheirate" wie AE.
Eine Adoption finde ich immer dann gut, wenn es eine Familie ergibt! Diese kann auch nur aus zwei Menschen bestehen, ebenso aus 8, sie kann auch gleichen und verschiedenen Geschlechtern bestehen, mit gleicher Hautfarbe, gleichen Genen oder verschiedenen. Wenn man sich als Familie fühlt, dann war jede Adoption erfolgreich!!! LG Nina
dem ist nichts hinzuzufuegen
Weder egoistisch noch verwerflich. Aber durch das deutsche Adoptionsverfahren ist es fast utopisch, daß eine alleinstehende Person ein Kind adoptieren darf. Ein Adoptivkind, das mit einem Alleinstehenden aufwächst, ist psychisch "stabiler" (mir fällt kein besseres Wort ein). Da es die schlimme Stimmung zwischen den Eltern, Trennung und das Gezerre danach nicht durchmachen mußte.
Du schreibst: Aber einschneidender Unterschied für das Kind ist es schon, nur bei EINEM Elternteil zu leben. Würde es NICHT adoptiert, würde es wohl bei GARKEINEM Elternteil leben.... MC
Im Vergleich zum alleinstehenden Elternteil könnte das Kind ja auch von einem ElternPAAR adoptiert werden. LG S
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