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Alleinerzogene Jungen - Papa, wo bist du?

Alleinerzogene Jungen - Papa, wo bist du?

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Hier noch mal ein Artikel von Spiegel.de, insbesondere auch im Nachgang zur Diskussion über die Adoption von Kindern durch Alleinstehende: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,679334,00.html Liebe Grüße Ebba


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aber ist ein kinderheim die bessere loesung??


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Du hast den Artikel gelesen? Wie auch immer, das Kinderheim ist ja nicht die alleinige Alternative zur Adoption von Kindern durch Alleinerziehende. Ich bin mir sicher, dass es so viele adoptionswillige Paar gibt, dass kein Kind im Kinderheim bleiben muss. Außerdem betrifft die Problematik im wesentlichen die Jungen, so denn eine Adoption durch eine alleinstehende Frau ins Auge gefasst wird. Die Adoption von Mädchen durch alleinstehende Männer oder Frauen oder Jungen durch Männer ist wohl deutlich unproblematischer.


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denn die meisten adoptionswilligen paare wollen babys und die meisten wuerden sich auch gerne ein kind aussuchen.. und eines mit krankheiten will schon keiner nein, so einfach ist das alles nicht wenn du wuesstest was ich schon erfahren habe z.b dass paare ein kind wieder zurueck gaben weils dann doch krank war. oder zu laut, oder ... oder ... oder das kann man sich gar nicht vorstellen lieber ein AE der das kind liebt.. und so nimmt wie es ist.. sorry


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In Deutschland sind tatsächlich fast ausschließlich Kinder im Heim, die nicht vermittelt werden können - aus Gründen, die im Kind und/oder im rechtlichen Status liegen. Egal, ob AE oder Nicht-AE: Psychisch oder auch körperlich kranke Kinder kann man eben nicht einfach jedem aufs Auge drücken. Und AEs sind auch nicht das Auffangbecken für die Kinder, die sonst keiner will. (Zumal - was der Artikel auch betont - AEs häufig überfordert sind. Zitat: "70 Prozent aller Frauen sagen, dass sie unzufrieden sind, 30 bis 40 Prozent brauchen Unterstützung." Diesen überforderten Frauen will man ja dann nicht noch wirklich ausgerechnet die "Problemfälle" auf Auge drücken, oder?) Gruß, Elisabeth.


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Zu dem Artikel selber (offensichtlich verfasst unter dem Eindruck des vernebelnd wirkenden Männerkongresses in Düsseldorf): Vielleicht beweist die verlinkte "Studie" Dinge, die ihre Väter gar nicht beweisen wollten. Beispiel: Die zwischen 33 und 45 geborenen Jungs haben Depressionen; und die heute aufwachsenden Jungs seien ja auch angeblich gestört, v.a. die ohne anwesenden Vater. Ergo, schließen die Männer messerscharf: Ihnen fehlt der Vater. Ha. ICH glaube eher, dass nicht fehlende Väter, sondern das genau in den Zeiträumen propagierte martialische und mörderische und gewaltverherrlichende Männerbild (damals durch die Nazi-verseuchten Schulen und die Windhund/Kruppstahl-Knabenzeltlager etc. und heute durch gewaltverherrlichende Medien, Mode, Retro-Ideologien und zunehmend salonfähiger wedende faschistoide Irr-Ideen) unsere Jungs innerlich zerreist! Das ist meine feste Überzeugung und Erfahrung. Und falls die Knaben vor lauter innerer Gewalt nur so strotzen: Die Mädchen haben gar keine Aggressionen in sich? Wohin sollen die mit ihren Gefühlen? Bzw. könnten nicht Mädchen und Jungs voneinander lernen? Sich in der Mitte treffen? Das halte ich für das sinnvollste. )n Düsseldorf scheinen sich Männer oder Möchtegernmänner getroffen zu haben, die endlich den verhassten Feministinnen den Garaus machen wollen). Diese "Studie" kommt mir zudem irgendwie doof vor. Es werden unzulässige Schlussfolgerungen gezogen. Es wird eifrig Stoff gesammelt und dann in Richtung eigene Vorurteile getrimmt. Wenn die zwischen 33 und 45 geb. Jungs heute noch Depressionen bekommen können, dann angeblich,w eil sie ihr Jungensein nicht ausleben konnten? ich lach mich krumm. s.o. Hier werden verfälschende, unzulässige Fazite gezogen. Und dass AEs und ihre Kinder es schwerer haben, liegt nicht an ihnen selber, sondern an der ganzen intoleranten, spießigen, in Schachteln denkenden Gesellschaft und an dummen Männerkongressen wie in Düsseldorf, die ihnen auch noch ein schlechtes Gewissen einreden wollen. Pfui! Jaja, zur heiligen Familie gehört Papa, Mama, Kind (am besten auch noch jungfräulich empfangen). Alles andere ist krank. Scho recht. Und Jungs müssen schlägern, Mädchen müssen sittsam sein. Ich geh jetzt zum Flohmarkt, einen alten Kalender kaufen, von 1910. Der passt wenigstens. Die Leserbeiträge in sponline passen dazu. Mann strengt sich mal wieder an zu beweisen, dass er lernunfähig ist.


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....aber die Aussagen wurden doch von AE Frauen getätigt weswegen die Studie wohl schon repräsentativ ist..., ich meine es ist mitterlweile schon ein Alter Hut das Jungen eher bei Ihren Vätern aufwachsen sollten - das belegen doch andere Studien schon lange...zB eine aus den 80ern aus den USA die belegt das Jugendliche Straftäter idR ohne Vater aufgewachsen sind was im Umkehrschluß bedeutet das Kinder die in Familien mit Vater oder beim Vater aufwachsen weniger oft kriminell werden... Eine AE Mutter wäre gut daran gelegen. sollte der Vater nicht präsent sein dem Buben einen Männlichen Mentor zuSeite zu stellen, das kann Onkel, Opa oder Nachbar sein. Im den USA gibt es das schon lange das Buben die keinen Vater greifbar haben sich einen "Partner" suchen dürfen. Männer bieten sich als Paten an und übernehmen einen Teil der Erziehung mit festen Zeiten und übernehmen sozusagen den Part des Vaters - zumindest teilweise.