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5jährige zur Beerdidung ...

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.. eines nahen Familienangehörigen, den sie gut kannte, mitnehmen? Würdet ihr das machen?


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Ja, würde ich, wenn sie den Verstorbenen gut kannte und ein engeres Verhältnis zu ihm/ihr hatte. Natürlich mit ausführlicher Vorbereitung und Erklärung für das Kind. Der Tod gehört zum Leben dazu, warum also ein Kind davon fernhalten? LG S


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ich war damals froh das meine eltern mich nicht mit genommen haben sie haben mir dann später das grab gezeigt und das hat mir gereicht du musst selber entscheiden was für dein kind richtig ist aber dass kann auch nach hinten los gehen lg


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So ein Unfug! Aber so sprechen Leute, deren Verhältnis zum Tod nicht gerade natürlich ist. Du würdest doch dein Kind auch mit zu einem frischen neugeborenen Baby nehmen, oder? Der Tod gehört nun mal zwangläufig zum Leben. Für Kinder ist das natürlich und auch nicht schädigend, wenn, ja WENN die Eltern einen natürlichen Umgang zum Tod pflegen. DORT liegt das Problem, denn wir Erwachsenen haben viel viel mehr Probleme mit der Auseinandersetzung mit dem Tod als Kinder es haben. Für Kinder ist Tod etwas sehr abstraktes, das so "eingefärbt" wird, wie sie es von ihren Eltern gelebt sehen. Wenn ein Kind einen geliebten Menschen verliert kann es im Gegenteil sogar sehr hilfreich sein, Abschied nehmen zu dürfen. Und die Beerdigungszeremonie gehört dazu. Warum ein Kind ausschließen? Das es einer altersentsprechenden Vorbereitung des Kindes bedarf steht außer Frage. LG S


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Du hast Recht, dass "es auch nach hinten losgehen kann" .... wenn man dem Kind nicht die Möglichkeit gibt, sich zu verabschieden und ein normales Verhältnis zum Tod zu entwickeln, bzw. beizubehalten, wie es Kinder normalerweise haben, wenn Eltern wie du, nicht so ein Geheimnis draus machen.


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nur mal so neben bei mein kuppel musste mit 5 jahren zu einer beerdigung gehen "aufgebahrt" der hat bis heute noch davon in schaden getragen und er bekommt diese bild einfach nicht mehr aus seinem kopf er musste p. betreut werden bei ihm ist es nach hinten los gegangen genauso wie bei meiner mama, also man sieht ich habe meine gründe dafür natülich wenn sowas passiert rede ich mit meinem sohn und werde auch viel darüber reden aber mit kommt er nicht ich würde einen tag danach zum grab gehen aber irgendwo kommt es wirklich aufs alter an aber jeder wie er mag


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hallo, als meine oma vor gut 3 jahren starb waren meine kinder auch mit, sie waren da zwischen 5 und 15 jahren. sie durften sie auch nochmal sehen und berühren- und haben garantiert keinen schaden genommen. aber es liegt leider an unserer gesellschaft,dass der tod noch immer tabu -thema ist. dabei werden wir ALLE diesen weg irgentwann gehen, egal wie sehr man es verdrängt. deswegen finde ich einen natürlichen umgang mit sterben und tod auch für kinder wichtig. vg,iris


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warum was hast du erwartet? Wovor hattest du angst? Ich bin froh DASS ich meine Kinder mitgenommen habe (sie waren 5 und 3), denn sie wissen das der Tod nichts gruseliges ist.....sie durften ihre Erfahrung machen...... Der Tod gehört zum Leben, je früher man das begreift umso weniger hat man angst


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Kommt aufs Kind an. Zur Beerdigung meiner Oma war ich nicht mit, ich war 10. Und im Nachhinein bin ich sehr froh, dass meine Eltern so entschieden hatten, bin immer schon ein Sensibelchen gewesen. Lg


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Die Frage stellt sich mir so langsam auch... ich fand die Beerdigung meines Opa sehr schlimm und da war ich 16... Aber ich bin im nachhinein froh, mich von ihm verabschieden zu können..... Es ist eine schwierige Endscheidung...


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damals, als mein grossvater verstorben ist, da war sie etwas mehr als 4.5 jahre alt. der tod gehört zum leben, kinder gehen mit dem thema meist viel natürlicher um als wir erwachsenen. ausserdem hat auch das kind das recht, sich zu verabschieden. frag doch einfach das kind, ob es mit will und wenn ja, aufjedenfall machen. lg v.


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Ich war 18 als mein Mutter starb. Und bin ehrlich, das hab ich bis heute nicht verkraftet und bin 35 Jahre alt. Du muss selber entscheiden, was du für richtig hälst. Ich würde es nicht machen wollen. LG Claudia


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JA! ...wenn sie mit möchte. Auch Kinder müssen lernen, dass der Tod zum Leben gehört. Wir können sie nicht vor allem beschützen. :-( Und auch ein Kind sollte die Möglichkeit haben Abschied nehmen zu dürfen. Wichtig ist, dass Du mit ihr redest. SIe wird vermutlich viele Fragen haben. Vielleicht setzt Du Dich mit ihr vorher zusammen und sie malt ein Bild, oder ihr schreibt einen Abschiedsbrief den sie mit ins Grab legen kann... Lieben Gruß Sara


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frag sie ob sie mit möchte....................


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ja. meine eltern haben mich in dem alter nicht mitgenommen. mir fehlt etwas. erklär ihr alles, frag sie selbst.


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wenn sie selbst auch um den Verlust trauert würde ich sie ganz sicher mitnehmen. Ein 5-jähriges Kind verarbeitet ganz anders als die oben aufgeführten Beispiele von 16 und 18 jährigen. Beim Tod ihres Patenonkels war unsere Nichte um die 6 und sie hatte, wie oben auch geschrieben, ein Bild gemalt und mit ins Grab geworfen. Ich denke schon, dass es durchaus machbar ist. Aber es liegt auch immer daran wie dein Kind eben so "drauf" ist und wie DU es selbst am liebsten hast. LG Elli


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nur so konnte meine die großen probleme nach dem tod ihrer oma und meienr mutter verarbeiten. das gehört dazu. aber vielleicht jemand neutrales mitnehmen der bei ihr ist wenn ihr oder du selber am trauern seid


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Wenn der Verstorbene dem Kind nahe stand, dann ja. Es sieht dann, dass Trauer und auch das Weinen ganz normal sind. Das schadet ganz bestimmt nicht, ist verm. sogar gut für die Verarbeitung. Ich würde mit dem Kind vorher schon mal den Friedhof und die Kirche anschauen, dann ist die Örtlichkeit nicht mehr so fremd. Wenn das Kind nicht mit will, dann würde ich es nicht mitnehmen. Ein Abschied am Grab ist ja auch noch später möglich. Wenn das Kind den Verstorbenen nicht (gut) kannte, dann würde ich es nicht mitnehmen, da die Trauer der Anderen dann evtl. doch beänstigend wirken könnte. Das war so bei der Beerdigung meines Cousins, wo wirklich Alt und Jung total fertig waren. Das hätte meine Tochter nicht gut verarbeiten können. Sie kannte ihn aber auch kaum. Wenn sie selbst um ihn getrauert hätte, hätte ich sie mitgenommen.


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Mir fällt die Entscheidung sehr schwer. Es handelt sich um die Oma meiner Tochter (gerade 5 geworden). Sie weiß, dass sie schon läger im Krankenhaus lag und es ihr nicht gut geht. Sie hat ihr von allein immer wieder Bilder gemalt und auch viel von ihr gesprochen. Dazu kommt, dass sie sich gerade - bisher ohne besonderen Grund - sehr viel mit dem Thema Sterben auseinandersetzt und viel nach dem Himmel (wir haben ihr erzählt, dass mann, wenn man stirbt. dort hin kommt) fragt. Sie geht also mit dem ganzen "Thema" noch sehr natürlich um. Daher könnte ich mir vorstellen, dass es für ein Kind in ihrem Alter wahrscheinlich "einfacher" ist sich auf diese Weise zu verabschieden, als für ein älteres Kind. (Ich hätte außerdem Schwierigkeiten, eine Beteuungsmöglichkeit für diese Zeit zu finden - aber das würde sich schom irgendwie machen lassen.)


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Klar, den der Tod gehört zum Leben. H war dabei als er erst 4 war...


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Ich würde auch ja sagen, oder besser sie selbst entscheiden lassen! Ich war als 10jährige NICHT mit auf der Beerdigung meines geliebten Opas, weil ich auf so eine blöde Schul-Weihnachtsfeier sollte (ich spielte ein blödes Schaf). Mir fehlt bis heute die Verabschiedung... Meine Kinder (5,7,10) werden auch auf die Beerdigung meiner Oma gehen, ist schon so von vornherein abgesprochen. Meine Oma ist 90, da ist es schon lange klar, das sie wohl in naher Zeit mal gehen muss. Ist die Frau von o.g. Opa. Da nehme ich die Kinder auch zum bepflanzen/gießen auf den Friedhof und sie wissen, das Oma auch mal darein gelegt wird....


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Das dein 5-jähriges Kind sich eh gerade mit dem Thema Tod auseinandersetzt ist in dem Alter super normal. Und gerade wenn sie weiss, das Oma krank war würde ich sie mitnehmen....


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Werde es ihr nacher erzählen müssen und sie dann fragen, ob sie mit möchte.


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Natürlich kannst du sie mitnehmen, wenn du meinst das sie und auch Du selbst damit klar kommt. Ich hab mich vor zwei Wochen bei meinem Opa dagegen entschieden die Kids mitzunehmen. Nicht nur weil ich denke dass vor allem mein großer ein Problem damit gehabt hätte (er ist sehr sensibel) sondern vor allem auch, weil ich genau wusste dass ich nicht in der Lage sein würde mich ausreichend um ihn zu kümmern und ihm in der gesamten Situation beizustehen. Wenn er dann gesehen hätte, dass wir alle weinen und vor allem auch ich total daneben hänge und ihn nicht trösten kann (so doof sich das auch anhört), wäre das für ihn eine vielzu große Belastung gewesen.


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Habe jetzt nicht die ganzen Antworten gelesen, aber ich würde sie selbst entscheiden lassen. Meine Nichte ist damals bei der Beerdigung von meinem Papa (ihrem Opa) nicht mit in die Kirche gegangen, aber auf den Friedhof wollte sie mit und ihm ein Blümchen ins Grab werfen. Sie hatte ein schönes Sommerkleid an, wie es dem Opi immer gefallen hat und hat alles gut verkraftet. Danach ist sie sogar öfter alleine zum Grab gegangen und hat ihm Bilder aufs Grab gelegt. VG Danni


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Ich finde das, was Corinchen geschrieben hat sehr wichtig: Du selbst mußt in der Lage sein, Dich um Dein Kind zu kümmern, wenn man Dich vor lauter Trauer stützen muß (arg übertrieben) dann ist es besser, wenn Du Dein Kind nicht mitnimmst... Ansonsten finde ich, wie die meißten hier, das der Tot selbstverständlich zum Leben gehört und auch ein Kind mit auf eine Beerdigung kann, nicht muß! Ich bin als Kind auf jeder Beerdigung mitgewesen, weil sich das hier aufm Dorf für die Gesellschaft eben so gehört, wenn die Oma stirbt, das die Enkel mitgehen. Meine Mutter ist gestorben als ich 12 war...aber ich muß sagen, das ich genau diese Beerdigung am wenigsten wahr genommen habe.... Hör auf Dein Herz und entscheide danach.. LG fru