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Geschrieben von fusel am 07.08.2004, 15:22 Uhr

@komi: die Waschmaschinen

Hi,

ein bissel spät aber immerhin: ein Sohi-Empfänger bekommt mitnichten eine neue Waschmaschine vom Vater Stadt gesponsert. Das ist von Stadt zu Stadt unterschiedlich und wird dementsprechend verschieden gehandhabt. Der neueste Trend geht zur Pauschalisierung, d.h. der Empfänger bekommt monatlich einen bestimmten Satz mehr ausgezahlt und von diesem muß er sich jegliche Neuanschaffungen selbst zusammensparen. Wenn man spontan in die Sohi reinfällt, z.B. als Mutter mit Kind wo der Vater nicht Unterhalt zahlen will oder kann, steht man schon ziemlich doof da, wenn alles Hopplahopp angeschafft werden muß. Mit der Kreditwürdigkeit von Sohi-Empfängern ist es auch nicht soweit her. Dann heißt es die Badewanne nehmen um die Strampler durchzuwaschen.
Der Satz beträgt übrigens ca. 150,- € für eine gebrauchte Wama und! alleinstehende Singles werden keine Waschmaschine bewilligt, Ich weiß das deshalb so genau weil ich nach der Entbindung auch für ein Jahr in die Sohi gefallen bin. Und ich sage dir mal eins: wenn man ursprünglich aus der Mittelklasse kommt, ist das ein tiefer, tiefer Sturz. Ehrlich, ich liebe meinen Sohn über alles, aber dieses finanzielle Desaster wird uns beiden noch eine Weile nach hängen. Ich hätte de facto niemals schwanger werden dürfen und dann erzähl mir nochmal einer was über zukünftige Rentenzahler.

Ich würde mir nicht alles auf die Fahne schreiben was die Privatsender so über den Äther schicken. Das Resultat ist unpassender Sozialneid und genau damit werden die Zuschauer vor den Fernseher gelockt. Laß dich mal nicht für dumm verkaufen.

LG

fusel

 
13 Antworten:

die Zeiten ändern sich halt

Antwort von ellert am 07.08.2004, 23:10 Uhr

Hallo fusel

bei uns im alten ort gab es eine defekte Waschmaschine, die von Familie zu Familie wanderte, die gerne eine neue wollte.... weiter kannst Du denken.

Sicher haben sie es auch aus genau diesen Gründen geändert , da viel zu viele da beschissen haben.

meine Freundin lebte auch ohne kindsvater drei Jahre von der Sozialhilfe, bekam da aber auch Kleidergeld und Weihnachtsbeihilfen etc.
Nun arbeitet sie halbtags und hat weniger auf dem Konto, da sie ja hinfahren muss, Kindergarten und Tagesmutter zahlen und ist sehr gefrustet, dass sie so blöde ist arbeiten zu gehen, denn nun hat sie das Problem mit der Waschmaschine, und keine gibt was dazu.

Sie meint, die ganzen Erniedrigungen von wegen und so Auffüllbetrag oder wie das heiss, das ist es ihr nicht wert, wenn ich aber sehe dass es fürs Kind immer gutes Essen gibt, sie aber das an sich absparen muss ist es schon der Hammer in unserem Staat.

In unserer alten Stadt gab es ein Viertel , da arbeitete kaum einer, aber jeder hatte einen Audi vor der Tür. Genau darum ist die Bevölkerungs so sauer, weil es wohl immer noch geht das System zu überlisten und die es wirklich brauchen, die fallen durch die Löcher !!!

dagmar

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Re: @komi: die Waschmaschinen

Antwort von fiammetta am 08.08.2004, 0:11 Uhr

Hi fusel,

freut mich sehr, `mal wieder etwas von Dir zu "hören". Hast mir mit Deinen zumeist lustigen Geschichten richtig gefehlt in letzter Zeit.

Das Problem ist wohl wirklich, daß "man" dazu neigt, die bisher oft möglichen Mißbräuche oder auch Erfolge Einzelner, die man entweder selbst kennt oder die von den Medien präsentiert werden, zu verallgemeinern.

Mich hatte eigentlich immer eine einstige Kumpeline sehr verwundert, die vor gut 10 Jahren schwanger geworden war und mit allen Wassern gewaschen ist. Ich übernahm ihre Altbauwohnung im dritten Stock, in der die Dusche hinter einem Vorhang versteckt nachträglich in den kleinen Wohnungsflur eingebaut worden war. Das stelle absolut kein Problem dar, meines Erachtens nach auch nicht mit Kind. Sie schaffte es, daß das Jugendamt damals das Sozi veranlaßte (Begründung: Altbau ist für Babys ungesund, ziemlicher Quatsch meiner Meinung nach, da die Wohnung keinerlei sonstige Mängel aufwies und eine solche Dusche sei der Baby-Hygiene nicht zuträglich, es bedürfe eines "normalen" Bades), ihr eine neue, sehr hübsche Sozialwohnung zu vermitteln, natürlich mit dem heutigen Badezimmerstandard und daß nicht nur der Umzug übernommen wurde, sondern auch eine ganze Reihe von Kosten für auszutauschende größere Elektrogeräte sowie für die Kinderausstattung. Dazu kommt, daß sie eigentlich das Kind wohlhabender Eltern ist, die meiner Ansicht nach durchaus für ihre Tochter hätten sorgen können. All das wurde immer wieder gerne stolz zum Besten gegeben. Wenn wir etwas unternahmen, lud sie mich oft ein mit der Begründung, sie verfüge über mehr Geld als ich (was aber auch stimmte, nur daß sich für meine drei Kröten hart arbeiten mußte). Allerdings fürchte ich eben auch, daß genau solche Erzählungen Neid hervorrufen können und sich in den Hirnen verankern. Die Frage ist nur, wie läßt sich die allgemeine Meinung revidieren bzw. dem tatsächlichen Ist-Stand anpassen?

LG,

Fiammetta

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Re: @komi: die Waschmaschinen

Antwort von Kömi am 08.08.2004, 9:12 Uhr

Hallo!

Sicher hast du Recht, man soll nicht alles glauben, was die Flimmerkiste so liefert. Aber dieser Bericht - es war eine Reportage, weiß aber den Sender nicht mehr - war ziemlich realistisch. Es wurde zwei Frauen mit der Kamera begleitet, die im Außendienst des Sozialamtes unterwegs waren und eben die Anträge vor Ort geprüft haben. Und es war in Berlin, die Pleitestadt schlechthin. Dort wurden noch eine Menge Neumöbel und -geräte zugesprochen. Das fand ich schon ziemlich überraschend.

Und ich kenne einen Fall aus meinem Bekanntenkreis. Wir haben in der Spielgruppe eine alleinerziehende Mutter, die von Sozialhilfe lebt. Im Frühling gab es neue Zähne, hat das Amt übernommen. Dann hat sie auch noch ein Auto. Außerdem hat sie sich einen neuen Computer gekauft und in neuen Klamotten rennt sie auch immer rum. Jammern das sie keine Geld hätte, macht sie aber auch. Als wir mal das Thema in der Spielgruppe hatten, und die sagte, dass sie von Sozi lebt, sind alle Mütter aus den Wolken gefallen, besonders die, die sich alles zusammensparen müsssen. Achja, rauchen tut sie natürlich auch und das nicht wenig.

Vor drei Wochen flatterte ihr eine Stromnachzahlung von 400 Euro ins Haus, die sie nicht zahlen konnte, das Sozialamt sagte, sie müsste dann eben ihr Auto verkaufen. Da war sie sehr aufgelöst und fand es eine Unverschämtheit. So käme sie ja nirgendwo mehr hin. Wir haben super Busverbindungen vor der Tür! Nach zwei Wochen hin- und her übernimmt nun das Amt die Kosten und ihr Auto hat sie immer noch.

Ich hoffe, dass du mir das nicht als Neid auslegst, wenn sich bei mir einige Fragezeichen breitmachen.

Gruß Moni

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Re: @komi: die Waschmaschinen

Antwort von towanda* am 08.08.2004, 9:51 Uhr

Das Seltsame ist ja, dass sich immer konzentriert wird auf die, die den Sozialstaat "ausbeuten". Ich hab noch keine Sendung darüber gesehen, in der angeprangert wird, wie ungerechtfertigt die Millionengehälter irgendwelcher Vorstandsmitglieder angeprangert werden. Und komme mir keiner damit, dass sie ja die Verantwortung tragen, dafür, wenn was schief läuft. Da haben wir in letzter Zeit oft genug gesehen, wie weich jemand dann fällt - mit Riesenabfindungen etc.

Auch Steuerflüchtlinge wie Beckenbauer und Schumacher geniessen hier grosses Ansehen. Ich kann das gut verstehen, dass man von zig Millionen im Jahr keine einzige an den Staat abgeben kann. *voririonietrief*

Und nein - das hat mit Neid nichts zu tun, nur mit Gerechtigkeitsempfinden - es regt mich schon sher auf, dass immer nur auf der einen Seite der Medaille rumgeritten wird.

Und es glaubt doch hoffentlich nicht eine Einzige, dass diese ganzen Reformen das Problem der Arbeitslosigkeit lösen werden. Doch? Na, dann....

Viele Grüsse.

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Re:Towanda-die Vorstandsgehälter

Antwort von Benedikte am 08.08.2004, 12:29 Uhr

zahlen ich aber nicht. Deshalb sehe ich das relativ gelassen, genau wie Fussballermillionen, Tennismillionen, Komikermillionen etc.Und wer das zahlt- als Stadiongänger, Premieregucker etc. hat sich persönlich freiwillig entscheiden, das zu betahlen. Soziale Leistungen meiner Mitmenschen muss ich aber über das Solidarprinzip mitbezahlen, da habe ich keine Wahl. Und bei uns ist das bspw. so, dass wir trotz wirklich guten gehaltes eben als " leistungsfähig" gelten, sprich wir können geschröpft werden und das so deutlich, dass wir wir als bald sechsköpfige Familie nicht unbedingt sehr viel mehr hätten als nach Hartz 4-Alg2.Vom ordentlichen Bruttogehalt bleibt dank Steuerprogression ein passables Netto, dann damit wir beide arbeiten gehen können über 600 Euro bspw. für Kita und Hort, unsere privaten Krankenversicherungen etc, unsere Wohnkosten abgezogen bleiben nicht mal mehr die 1600 € übrig, die wir bspw. nach HArtz 4 kriegen würden. Und- auch nicht zu vergessen- wir müssen dafür arbeiten und sitzen nicht zuhause. Und das ist das, was mich ärgert- dass man oft mit viel Arbeit auch nicht besser dasteht, als wenn man sich von vornherein auf den Staat als Ernährer konzentriert. Und wier gesagt, mein geld nehmen mir nicht die Großverdiener weg, sondern die Leute, die nicht selber für ihren Lebensunterhalt sorgen und dann zu mir sagen: Ach, Du gehst arbeiten, bist leistungsfähig, ich nicht- komm wir teilen.

Benedikte

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Mal Allgemein

Antwort von fusel am 08.08.2004, 16:42 Uhr

Hi,

grundsätzlich neigt wohl beinahe jeder dazu zu "schummeln". Ob das der Sohi-Empfänger mit der Waschmaschine ist, der Angestellte mit der Kilometerpauschale, der Besserverdiener mit der schwarzarbeitenden Putzfrau und der Millionär der sein Geld nach in Steueroasen karrt.
Und ich finde es z.B. mitnichten egal ob jemand sein Geld der Steuer hinterzieht, weil dieses Geld fehlt im Gemeinschafts-Topf. Leidtragender ist letztendlich der Mittelstand der nichts ins Ausland raustregen bzw. beim Sohi beantragen kann. Man blutet also für unten und! oben.
Schwerwiegender als Waschmaschinen (*gg*) sind meiner Meinung die Milliardensubventionen in unrentabele Industrien, wo wir - um den Bogen zu spannen - bei den Lobbyisten landen, die den Pharmakonzeren auch die Taschen öffenen. Usw. Usw.
Und zum Thema Vorstandsgehälter: deutsche Manager messen sich in der Höhe an ihren amerikanischen Kollegen, denken aber in Gegensatz zu denen im Traum nicht daran ihre Gehälter öffen zu legen. Vereinfacht gesagt ist da etwas faul im Staate Dänemark.

Grundsätzlich ärgert mich einfach nur die plumpe Idee der Medien, sich mit Stereotypen Zuschauer einzufangen ...vielleicht regt mich auch nur die Sensationsmasche der Sender auf. Es gehört zwar überhaupt nicht hierher, aber ich fand es z.B. Anfang des Jahres bedenklich das in wenigen Tagen mehrere Neugeborene tot in Mülltonnen aufgefunden wurden, was natürlich wunderbar über den Äther durchgetragen wurde. Würde man ab und an mal positive Seiten zeigen, ein glückliches Kind bei Adoptiveltern, vielleicht und nur vieleicht, würde sich die ein oder andere Mutter doch dazu entscheiden das Baby in die Klappe zu geben. Nein, stattdessen nur Tod, Elend und Panikmache.

Ist etwas wirr, aber ich höre meinen Stopss gerade bei Oma nörgeln. Ich hoffe es kommt rüber was ich meine.

LG

fusel

Wir haben einen Medien-Kanzler der seine letzte Wiederwahl ein paar Gummistiefeln verdankt die er ins Hochwasser gestemmt hat. (PS: auch einige Flutopfer haben sich finanziell verbessert.)

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Wegen dem PS:

Antwort von fusel am 08.08.2004, 16:43 Uhr

den Gedanken konnte ich jetzt zeitlich nicht weiterführen (o:

Nochmal LG

fusel

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Leider zahlen wir die Vorstandsgehälter sehr wohl, nur nicht direkt.

Antwort von Kömi am 08.08.2004, 17:03 Uhr

Bestes Beispiel ist doch Ron Sommer; Telekom in die Halb-Pleite getrieben, fette Kohle kassiert und es stehen etliche Entlassungen auf dem Plan. Nicht zuletzt zahlen wir solche Schmiergelder - für mich sind Abfindung in Millionenhöhen nichts anderes mehr - mit völlig überhöhten Telefongebühren.

Die letzte Nummer war doch die Vodafone-Geschichte. Wieder Millionen geflossen, dafür das ein Geschäft in den Ruin getrieben wird und wer zahlt? Klar, der kleine Bürger. Und bei Gericht sieht man dann zufriedene Gesichter, die sich auch noch freuen, den Bürger mal wieder nach Strich und Faden veräppelt zu haben. Allein der Gedanke, wieviele Angestellte von den Millionengeldern bezahlt werden könnten, die sich jetzt eine einzelen Kanalratte einverleibt.

Da wunderst eigentlich nicht mehr, dass sich jeder selber am nächsten ist, oder? Traurige Entwicklung.

Gruß Moni

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Das ist jetzt aber doch ein bissl wirr....

Antwort von tinai am 09.08.2004, 12:27 Uhr

...wir zahlen deren Gehälter über erhöhte Telefongebühren, wenn wir freiwillig dort Kunde sind - muss ja keiner.

Aber tatsächlich bezahlen wir doch auch mit - an den GEhältern störts mich noch nicht, aber bei Tantiemen und diesen unangemessen hohen Abfindungen (unangemessen ist noch viel zu schwach ausgedrück). Denn die werden steuermindernd bei den Kapitalgesellschaften eingesetzt, währen die Empfänger sie nur mit ihrem persönlichen Steuersatz versteuern, der allerdings auch höher sein kann als der der Kapitalgesellschaft - insofern vermutlich unterm Strich ein Nullsummenspiel?

Ganz indirekt bezahlen wir über Wertberichtigungen von Zukäufen (Vodafone bestes Beispiel, aber auch DaimlerChrysler), die Vorstandsmitglieder ohne jedes persönliche Risiko verbockt haben. Das nervt mich - die müssten viel mehr am Erfolg gemessen werden und bei Misserfolg auch selbst bluten.

Jetzt wirds bei mir aber auch wirr.

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Re: Kömi, wieso? Dank preselection und call by call.

Antwort von Benedikte am 09.08.2004, 13:21 Uhr

bin ich schon längere Zeit- seit der Liberalisierung auf dem Telekommunikationsmarkt- nicht mehr Kundin der Telekom, da ich da meine telefonate bedeutend preiswerter druchführe ( bei unseren Auslandsgesprächen wirklich ratsam).Und wenn ich doch mal wieder mit der telekom telefoniere, dann weil ich es will, nicht weil ich es muss - wie beim Steuerzahlen und Solidarabgabenzahlen. Also das Argument sticht nicht in einem freien Markt.

Benedikte

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Re: Kömi, wieso? Dank preselection und call by call.

Antwort von Kömi am 10.08.2004, 7:53 Uhr

Naja, den hohen Grundgebühren (kürzlich erst wieder erhöht) kann ich mich schon mal nicht entziehen.

Ich bin extrem Telefon-Faul, ich weiß, untypisch für ein Mädel, und habe früher nicht mal die Einheiten vertelefoniert, die es "damals" noch dazu gab. Selten bin ich über 30 DM (Deutsche Mark) rausgekommen. Heute ist es selten, dass ich "nur" 35 Euro zahle, obwohl ich immer noch nicht viel telefoniere. Ich lass immer anrufen "g".

Mit Call-by-Call hatte ich dann leider auch Probleme. Seinerzeit flatterte mir eine Mahnung ins Haus. Natürlich habe ich wie üblich alles an die Telekom bezahlt. Also war ich als Kunde gezwungen nachzuforschen. Habe mich bei der Telekom durchtelefoniert, die mir dann einen Kontoauszug übersandte, aus der hervorging, dass der Betrag auch von der wie immer an die Betreiberfirma weitergeleitet wurde. Fazit: was ich call-by-call gespart hatte, musste ich dann bei Nachforschung und Ärger doppelt zahlen. Damit war es für mich dann erstmal erledigt. Der Zauber hat nämlich fünf Wochen gedauert, dann ist man gebrannt und scheut weitere Experimente. Zudem führe ich nie Auslandsgespräche, meistens nur Stadtgespräche.

Und es bleibt dabei: die Vorstandsgehälter werden doch nicht aus irgendeinem Zaubertopf bezahlt. In diesem Topf hat der Bürger gezahlt, so oder so, oder wo kommt da Geld sonst her? Der freie Markt ist doch nur noch Augenwischerei für den kleinen Bürger.

Gruß Moni

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Re: Kömi, wieso? Dank preselection und call by call.

Antwort von Benedikte am 10.08.2004, 10:05 Uhr

Das tut mir leid, dass Du so schlechte Erfahrungen gemacht hast. Das läuft bei uns anders- und ich hatte noch anfang der neunziger Jahre- als Singeline-Telefonrechnungen von 2-300 DM, ohne Internet, und fand immer schon, dass ich mich bei Auslands- und Ferngesprächen sehr gezügelt habe ( nur abends, nur das wichtigste etc.). Jetzt telefoniere ich ins Ausland wann und solange ich will, aber eben nicht über Telekom, mein Mann telefoniert, wir surfen- und haben keine 65 € für alle Rechnungen zusammen. Es stimmt, dass ich meinen Grundanschluss noch bei der Telekom habe- aber wie gesagt, dass habe ich mir ja selber ausgesucht.Es gibt bspw. genügend Leute, die nur noch ein Handy haben, keinen Festnetzanschluss mehr, und gar nichts mehr mit der telekom zu tun haben. Und darum geht es mir eben- der telekom- oder Mannesmann- oder der Firma x und y kann man ausweichen.

Benedikte

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ich finde auch...

Antwort von marit am 10.08.2004, 10:53 Uhr

daß Telefonieren und Internet unglaublich günstig geworden sind durch die Privatisierung. Ich gehöre zu den Internet-Nutzern der ersten Stunden und hab jahrelang eine Fernbeziehung geführt. Außerdem wohnen meine Freunde auf der ganzen Welt verstreut. Früher hatte ich oft Telefonrechnungen um die 700 DM (!). Gut ich habe viel telefoniert, aber für mich ist Kommunikation auch ein Grundbedürfnis - zumal ich damals den ganzen Tag von zu Hause aus gearbeitet habe. Heute muß ich selten mehr als 70 Euro zahlen!!! Prima sind zum Beispiel Tarife, wo man Sonntags kostenlos telefonieren kann - das nutze ich dann reichlich aus.

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