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Geschrieben von Lady Mamalot am 27.09.2004, 9:06 Uhr

@benedikte wg. Adooptiveltern?ption

Ich glaube ich spinne!

Sag mal, hast du dich jemals in dem Bereich kundig gemacht? Kennst du Ad

 
39 Antworten:

Sorry, misslungen: Nochmal:

Antwort von Lady Mamalot am 27.09.2004, 9:12 Uhr

Ich glaub ich spinne!

Hast du dich jemals in dem Bereich kundig gemacht?
Kennst du Adoptiveltern?
Oder Adoptivkinder?
Nicht die Mediengeschichten, sondern im echten Leben?
Hast du eine Ahnung, was in Paaren vorgeht, die keine Kinder bekommen können?
Hast du eine Ahnung was man alles tun muss um ein Kind in Pflege oder Adoptivpflege nehmen zu können?
Hast du eine Ahnung von dem Kontakt zu Jugendämtern?

Ich bin total geladen.
Unsere Kinder würden heute nicht mehr leben, es sind absolute Risikokinder. Der Grosse ist zum Beispiel in einer unkontrollierten Schwangerschaft etwa in der 27.Woche geboren.
Als wir ihn kennengelernt haben stand NICHTS fest, weder ob er gesund ist(fragliche Krampfanfälle) noch ob er wirklich leben wird.
Und du kommst mit derartigen Aussagen!

Ich bin ein recht friedlicher Mensch, aber bei so was explodiere ich.
Wer seine Meinung nur nach dem Medien bildet, der sollte lieber schweigen!!

Thekla

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Das Thema ist wohl hochgewandert °-)

Antwort von Schwoba-Papa am 27.09.2004, 9:24 Uhr

Über das Prvileg "Kinderkriegen"

Hallo Benedikte,

ich habe weder das rote Parteibuch noch arbeite ich unmittelbar für Herrn S. aus H., wohnhaft in B.
Aber ich bin mir sicher die Idee zur Adoption kam nicht von Münte oder Moritz Hunziger. Es passt auch nicht zu Deinem Satz oben hinsichtlich der "nächstbesten" Lösung, der Adoption. Gerhard hat Kinder en masse,
von einem Haufen Frauen und aufgrund der Tatsache das diese Adoption nur einen Tag lang Gegenstand der Bild-Berichterstattung war alles andere als PR. Soviel zu dem.

Schau ich kenne Paare, die nicht das Privileg haben selbst Kinder zu zeugen oder zeugen zu lassen, die deswegen nicht zwangsläufig adoptieren.
Mich stört etwas der Unterton bei ..."und wollen dann eben das " nächstbeste", nämlich Kinder adoptieren."... der suggeriert einem
das Adoption nur dafür da ist Kinderlose mit Kindern zu "versorgen".
Als "Rohmaterial" sozusagen.

Grüßle

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Re.

Antwort von Claudia24 am 27.09.2004, 10:05 Uhr

wenn ich ehrlich bin, ich würde auch Abtreiben.

Ich habe 3 Kinder bekommen und weiß mit 1000% sicherheit dass ich mein Kind nach der Geburt behalten würde, nur was bringt es mir wenn ich mich dann nicht um mein Kind kümmern kann, es nichts zu Essen oder Kleidung hat.

Ich für mich würde mich für die Abtreibung entscheiden weil ich mit sicherheit eine nähe und die ganz natürlich Liebe zwischen Mutter und Kind verspüren würde, ich fühle es Wachsen, sein Strampeln, den Schluckauf, ich sehe die Beulen im Bauch, die ein Baby beim Strampeln macht, ich sehe mein Kind auf dem Ultraschallbild und ich muss die Schmerzen der Geburt ertragen.
Danach soll ich mein Baby einfach weg geben?? Nein ich könnte es nicht.

Für mich wäre die Abtreibung der allerletze Weg den ich gehen würde, denn es gibt viele möglichkeiten um ein Kind trotzdem zu behalten (in der eigenen Familie) doch manches mal gibt es doch keine Auswege mehr.

Gruß Claudia

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Re: @benedikte wg. Adooptiveltern?ption

Antwort von Joelina77 am 27.09.2004, 10:24 Uhr

Hallo...

Ich sehe das so:
Eine Adoption ist zu 100% die beste Lösung für das Kind (vorrausgesetzt es liegen keine sehr schwerwiegenden Erkrankungen vor), aber natürlich eine schlechte Lösung für die Eltern.
Es geht doch darum, dass sich viele Frauen/Paare gar nicht mit dem Gedanken beschäftigen, dass dies ein menschliches Wesen ist, dass heranwächst. Sie sehen halt wie Schwoba-Papa schon sagte nur ein Problem, eine Bedrohung in Form eines Zellklumpens.
Wenn sich diese Menschen eingestehen würden, dass es ein menschliches Wesen ist mit genau den selben Rechten wie die ihren, ihr Kind, dann müssten sie nachdenken, dann würde ihr Problem noch grösser... sie müssten sich mit ihrem Gewissen auseinandersetzen...Verantwortung übernehmen.
Wie ich schon weiter unten sagte, ich kenne einige Frauen die Abtreibung als alternative Verhütungsmethode ansehen und zum Eingriff gehen, als wäre es ein Frisörtermin, das ist leider so.

Und aus diesem Grund werden die Kinder nicht ausgetragen und zur Adoption freigegeben, weil es einfach einfacher für die Eltern ist...sie sind nunmal egoistisch und sprechen sich mehr Rechte zu als ihrem Kind.

Die ganze Diskussion über Herrn Sch. ist doch Blödsinn - also ich würde mir für mein Kind eher ein Leben bei Herrn Sch. wünschen als den Tod! Das sind für mich nur dumme Ausreden.

Eine Adoption ist die Chance auf ein glückliches Leben, mit Abtreibung nimmt man alle Chancen und selbst ein unglückliches Leben ist besser als gar keins, so seh ich das!

Joelina

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Es ging bei meiner Frage unten..

Antwort von Lady Mamalot am 27.09.2004, 10:28 Uhr

..um Meinungen zur Alternative Adoption.
Jeder kann seine eigene Meinung haben, ist voll in Ordnung.
Worüber ich mich so aufrege ist die Beurteilung die Benedikte da zu Adoptionen abgegeben hat, so wie sie geschrieben hat ist es das absolute Bildzeitungs-Niveau.

Meine Meinung zur Abtreibung ist auch sehr gespalten, aber ich denke ich würde das Leben vor den Tod stellen. In den Bereichen Vergewaltigung etc. gelten aber trotzdem andere Kriterien, kaine Frage. Darum hatte ich mich mit der Frage auch auf den Bereich der gesunden Kinder beschränkt.

Thekla

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Re: @benedikte wg. Adooptiveltern?ption

Antwort von ninas59 am 27.09.2004, 10:37 Uhr

ich glaube du solltest deinen Beitrag noch mal in Ruhe durchlesen.

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Ich oder benedikte?

Antwort von Lady Mamalot am 27.09.2004, 10:50 Uhr

..

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Re: Re.

Antwort von marit am 27.09.2004, 10:51 Uhr

Ich habe durch die Kurse um als Pflegemutter vom Jugendamt aktzeptiert zu werden auch viele jetzige Adoptiveltern kennengelernt (die dieselben Kurse besuchen mußten). Natürlich wünschen sich die meisten, wie eben Schwangere Frauen auch, in der Regel gesunde, intelligente und nicht allzu gestörte Kinder. Daran ist ja erstmal nichts Verwerfliches. Keine Schwangere würde sagen "ich hätte lieber ein behindertes Kind", trotzdem wird sie deswegen nicht für moralisch fragwürdig gehalten.

Die Kinder, die in Pflege gegeben oder zur Adoption freigegeben werden, kommen aber häufig aus Familien mit Sucht- oder Mißhandlungsproblematiken - und das wissen Pflege- und Adoptiveltern. In der Regel werden sie nur dann überhaupt in die Karteien der Jugendämter aufgenommen, wenn sie sich dieses Risikos (von Folgeschäden etc.) bewußt sind. Was allerdings schon ein großes Problem ist, ist das gerade die Adoptiveltern häufig nicht bereit sind, angemessenen Kontakt zu den Herkunftsfamilien zu halten. Sie wollen häufig Kinder als "Ersatz" für die eigenen, die sie nicht bekommen können - und das führt irgendwann fast immer zu Problemen (das was an den Kindern toll ist, wird auf die eigene Erziehungsleistung geschoben, alles was man nicht gut akzeptieren kann, sind dann halt die Gene oder die Vorschädigungen). Ich kann sehr gut verstehen, warum Eltern, die sich nicht in der Lage fühlen, ihre Kinder zu versorgen, diese lieber in Pflege geben, als in Adoption. Denn bei einer Adoption sind sie komplett raus aus dem Spiel und dürfen gar nichts mehr entscheiden. Noch dazu begegnen ihnen die Adoptiveltern häufig genug ausgesprochen feindeslig, eine Feindseligkeit seiner wirklichen Herkunft gegenüber, die letztlich auch dem Kind nicht guttut.

Ich finde es daher schon angebracht, daß man Adoptiveltern manchmal wegen ihrer Motive in die Zange nimmt. Ungewollte Kinderlosigkeit und die Sehnsucht nach einem Kind reicht noch lange nicht aus, verantwortungsvolle Eltern zu werden und die Gründe, warum man unbedingt ein Kind WILL, können moralisc genauso egoistisch und fragwürdig sein, wie die Gründe, ein Kind abzulehnen.

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Benedikte natürlich !

Antwort von ninas59 am 27.09.2004, 10:53 Uhr

ich habe mich lediglich an das @benedikte rangehängt.

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Re: Es ging bei meiner Frage unten..

Antwort von Claudia24 am 27.09.2004, 10:53 Uhr

Hi
logisch, das Leben geht immer vor dem Tod, ist schon richtig, doch ich für mein Teil kann mir nicht vorstellen jemals ein Kind zur Adoption frei zugeben, Adoptieren jedoch, würde ich schon wenn ich keine eigenen Kinder bekommen könnte.

Leider gibt es für ein Kind nur 3 Alternativen, entweder du hast das Glück und deine Eltern behalten dich und du wächst bei deiner leiblichen Familie auf, alternative 2 wäre, du wirst geboren und kommst in eine liebevolle Adoptivfamilie , die 3 alternative wäre, du wirst getötet weil dich keiner haben will und die Eltern unzureichend Informiert dadrüber werden dass es sehr wohl möglichkeiten gibt ein Kind zubehalten oder aber du wirst geboren und ich die nächste Mülltonne gesteckt und verreckst dort elendig.

Adoptieren ist eine gute Alternative um ungewollten und ungeliebten Kindern ein liebevolles zuhause und ein gutes Leben zu bereiten.

Gruß Claudia

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@marit

Antwort von Lady Mamalot am 27.09.2004, 10:57 Uhr

"(..)und die Sehnsucht nach einem Kind reicht noch lange nicht aus, verantwortungsvolle Eltern zu werden"

...gilt aber auch für Paare die eigene Kinder bekommen können..


Thekla

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@nina59

Antwort von Lady Mamalot am 27.09.2004, 10:59 Uhr

Sorry, ich bin noch nicht wieder auf dem Teppich angekommen, muss diesen Kommentar erst mal verdauen.

Thekla

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Re: @benedikte wg. Adooptiveltern?ption

Antwort von sterntaler am 27.09.2004, 11:04 Uhr

*Eine Adoption ist zu 100% die beste Lösung für das Kind (vorrausgesetzt es liegen keine sehr schwerwiegenden Erkrankungen vor), aber natürlich eine schlechte Lösung für die Eltern.*

moin mädels!

dass kann ich so nicht stehen lassen, denn seid ihr euch da so sicher, ob es die beste lösung für ein "abgelehntes"!! kind ist??????

ich glaube es nicht und ich weiß es auch durch bekannte, die ein solches kind "pflegen"!
immer wieder stellt es sich die quälende frage nach seiner herkunft und warum seine mami es ausgerechnet nicht mehr haben wollte.
diese kinder haben ein lebenlang seelische probleme über ihr schicksal hinwegzukommen und sich richtig damit auseinanderzusetzten. ein immer bestehendes gefühl der ablehnung ist sicherlich kein stabiles fundament für eine zukunft!

aber auch das sollte jeder für sich ganz alleine entscheiden

lg und ne gute woche
sterntaler

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Re: ja, genau darum

Antwort von Benedikte am 27.09.2004, 11:06 Uhr

Ja, wenn auch nur sieben Kinder. Und alle wurden adoptiert, weil die Eltern keine eigenen Kinder haben konnten und nach langwierigen Behandlungen dann als zweitbestes ( hört sich vielleicht besser an) eins adoptiert haben. Und immer wurde dezent darauf hingewiesen, dass es sich um adoptivkinder handelt, wenn die mal nicht so waren, wie die adoptiveltern sie backen wollten. Das als Säugling adoptierte Mädchen war " der inder" als sie in der Oberstufe schlechte Mathezensuren hatte ( der Inder kann nicht rechnen), die von den akademischen Nachbarn adoptierten Kinder, die nur Hauptschule hatten und verkäuferin und Bäcker lernten statt zu studieren "waren ja adoptiert und man weiss nicht, was man sich " holt"".Ach ja, und eine Bekannte will jetzt adoptieren. Sie hat nach zwei abtreibungen jetzt den idealen Lebenspartner und das Eigenheim und hatte leider mehrere Fehlgeburten und soll keineeigenen mehr kriegen. Die meint jetzt auch, dass sie adoptierenw ill udn einem Kind ein schönes zuahuse geben will.
Natürlich ist das nicht die Regel so- aber Du wirst doch zugeben, dass die Leute auf den Trichter mit der adoption in den meisten Fällen erst kommen, wenn es alleine nicht geht.
Ich habe vier Kinder- und bin ihnen vom Tag der verpassten regel, dem Tag des Schwangerschaftsstests und des TAges der ersten morgendlichen Kotzerei biologisch verbunden- biologisch und genetisch- nicht nur durch das aufzeihen im Rahmen der sozialen Elternschaft. Und so brutal das klingen mag: Die adoption als Alternative einer abtreibung vorzuschalgen- ich kann mir nicht vorstellen, dass eine FRau, die eine Schwangerschaft erlebt hat, das machen kann.So wertvoll die auch allein soziale Mutter ist- die biologisch- genetische verbundung fehlt und das macht es schwer, in dieser Farge einensachlichen Dialog zu führen.Wenn ich an die ganzen Untersuchungen denke, die Sorgen vor allem bei meinen kleineren Kindern, wo mir altersbedingt die Fruchtwasseruntersuchungen angeraten wurden, der zweite, der die extreme Frühgeburt war. der vierte, der 4350 g wog und meinte, in 45 Minuten die ganze Geburt erledigen zu müssen und mich fast in Stücke gerissen hat- und das alles für fremde fRauen, die aus egal welchen gründen keine eigenen haben? also, für mich keine Alternative. Und ganz klar : So unsachlich und unhöflich, wie Du auf meine meinung regiert hast, kann ich erst recht sagen: Einer solchen Faru würde ich keins meiner Kinder lassen mögen.

Gruß, benedikte

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Traurig, traurig

Antwort von Schwoba-Papa am 27.09.2004, 11:11 Uhr

Hallo Marit,

wenn ein Paar ein Kind adoptieren will muß es Kurse besuchen. Der Rest muß nur ordentlich "schnaggseln" und schon kanns losgehen mit dem Erziehen - find ich mal merkwürdig aber egal.

Adoptivkinder sind "Ersatz" für die nicht vorhandenen Eigenen, was denn sonst ? Und die Sehnsucht nach einem Kind ist für mich der plausibelste Grund überhaupt. Meist sind kinderlose Ehepaare keine 18 oder 20 Jahre alt, durch die "Antragshölle" gegangen und schon so lange in diesem Prozess das ich meine sie sind dadurch sehr verantwortungsbewußte potenzielle Eltern. Gerade weil sie ein Kind wünschen und nicht wie viele in dieser Situation sagen :
OK dann fahren wir halt stattdessen 2x mehr im Jahr in Urlaub und haben Zeit für uns.

Grüßle

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Re: @marit

Antwort von krissie am 27.09.2004, 11:15 Uhr

Hallo Thekla,
damit hast Du sicher uneingeschränkt Recht!
LG Kristina

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Re: ja, genau darum

Antwort von krissie am 27.09.2004, 11:20 Uhr

Möchte nur mal kurz anmerken, dass ich da dann eher Positivbeispiele persönlich kenne, jedenfalls habe ich es eher so empfunden. Da gab es auch gerade in der Pubertät ganz schön Probleme und plötzlich spielte dann auf beiden Seiten die Frage der Herkunft eine Rolle, was ich schon sehr heftig fand. Hm, aber auch in Familien mit leiblichen Kindern geht es in der Pubertät teilweise hoch her mit Verletzungen auf beiden Seiten.
Alles in allem habe ich es trotzdem als ganz gelungene Familien und als ganz glückliche Menschen empfunden....

Das hat aber wenig damit zu tun, wie ich über Freigabe zur Adoption vs. Abtreibung denke...

LG Kristina

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@ Lady Mamalot

Antwort von Elisabeth mit Fumi & Temi am 27.09.2004, 11:20 Uhr

Hallo Thekla,

warum ziehst Du Dir den Schuh an? Wenn er nicht paßt, brauchst Du Dich nicht aufregen, wenn er paßt - tja, dann....

Es ist eine statistisch bewiesene Tatsache, daß kleine, gesunde Babys besser "weggehen", als größere und/oder kranke Kinder. Die Heime in Deutschland sind voll mit behinderten Kindern und Kindern, die schon schulreif sind. Trotzdem holen sich die Leute Babys aus Indien oder Rußland. Eben weil man lieber was kleines, niedliches, gesundes hat. Das ist ja auch zunächst mal nicht verwerflich, ich habe ja auch gerne zwei kleine, gesunde Kinder bekommen und würde mir nicht ein krankes Kind wünschen.

Das heißt nicht, daß alle so sind. Glücklicherweise gibt es auch die anderen, die sich aufopfernd um ein krankes Kind kümmern können und wollen. Das bewundere ich. Aber weiß ich, wohin mein Kind kommt, wennn ich es zur Adoption freigebe? Möglicherweise kommt es zu jemandem, der es ablehnt, sobald es nicht mehr ins Schema paßt. Und ICH HABE KEINEN EINFLUSS DARAUF!!!!! Das wäre für mich unerträglich.

Natürlich ist Adoption eine Alternative zur Abtreibung - für die Frauen, bei denen es paßt. Aber man kann das keiner Frau aufzwingen. Ich bewundere Frauen, die das machen, ganz ehrlich. Ich weiß einfach, daß ICH es nicht könnte. Punktfertigaus. Da bin ich mit Benedikte einer Meinung. Und ich erwarte, daß das genauso respektiert wird, wie ich Menschen respektiere, die es anders machen. Den "Königsweg" hat doch keiner von uns abbonniert, den gibt es in dem Fall nämlich gar nicht. Man hat hier nur eine Wahl zwischen zwei Übeln. Und was das kleinere ist, weiß keiner von uns, weil man dazu zum einen hellseherische Fähigkeiten haben müßte (wo kommt das Kind hin, was wird aus ihm?), als auch die Wege Gottes kennen müßte (ist ein 12 Wochen alter Fötus ein Zellklumpen oder ein lebendes Wesen?). Ham' wir alle nicht, also muß jeder im Ernstfall die FÜR IHN richtige Entscheidung treffen und damit leben, bis er es irgendwann besser weiß.

Schönen Gruß,
Elisabeth.

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Re: Traurig, aber wahr und meines erachten notwendig!!

Antwort von sterntaler am 27.09.2004, 11:21 Uhr

moin mein schwabe, hoffe ein geruhsames wochenende gehabt zu haben?!!! ;o)))

nee schwobi, es ist traurig aber wahr!

ehepaare, die jahrelang kinderlos sind und "verzweifelt" alles möglich leider erfolglos durchgemacht haben, sich schließlich für eine adoption entschließen, werden penibelst durch jugendamt, psychologen und soziologen überprüft.

es wird das soziale umfeld der paare abgecheckt, nach dem motto, "sage mir mit wem du gehst und ich sage dir wer du bist" , der lebensstandart überprüft, ob sich ein ehepaar ein kind überhaupt finanziell leisten kann?, bildungsstand und soziale kompetenz der angehenden eltern überprüft, ob sie gesundheitlich überhaupt in der lage sind ein kind zu versorgen etc.

klar ist dies alles in den augen anderer höchst seltsam und evtl menschenunwürdig,....aber es handelt sich dabei nun um einen menschen und nicht um einen hund, katze oder meerschwein, dass man nach gusto wieder abgeben kann, wenns dann mal nicht mehr klappt!

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Re: ja, genau darum

Antwort von KaMeKai am 27.09.2004, 11:21 Uhr

Bendikte, Leute, die meinen, Inder könnten nicht rechnen oder Adoptivkinder halt nur Bäcker lernen, bekommen heute kein Adoptivkind mehr.
Ich arbeite in einer zentralen Adoptionsstelle und das was Du da schreibst, geht etwas an der Realität vorbei.
Sorry, aber das ist wirklich Blech, was Du da von Dir gibst.
Frauen die in Deutschland ihr Kind zur Adoption freigeben, gehen meist zu keiner Vorsorgeuntersuchung, trinken, nehmen Drogen - und machen sich überhaupt keine Sorgen um das Kind. Gibt auch wenige Ausnahmen, aber das ist die Regel.
Jedes Jugendamt ist froh, Frauen wie Lady Mamalot in der Kartei zu haben - die also quasi die "Katze im Sack" aufnehmen.
LG
Kathrin

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Die Flodders wohnen nebenan

Antwort von ninas59 am 27.09.2004, 11:24 Uhr

klingt alles ziemlich klischeehaft.

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Re: @Lady Mamelot und krissie

Antwort von marit am 27.09.2004, 11:27 Uhr

Da habt ihr beiden zwar Recht, aber: wenn bei diesen nicht regulierend eingreifen kann, heißt das ja nicht, daß man es dort unterlassen muß, wo es möglich ist. Natürlich macht einen die Sehnsucht nach einem süßen Baby oder Kleinkind nicht zu guten Eltern. Darum gibt es ja so viele schlechte Eltern.

ABER: bei einem Adoptivkind kommt ja in der Regel schon ein früher Verlust des Urvertrauens, Bindungsprobleme, Identitätskonflikte, Ablehnung bestimmter Anteile am Kind, die man eben nicht so leicht narzißtisch besetzen kann, wie bei eigenen Kindern erschwerend hinzu. Daher muß man an Adoptiv- und Pflegeeltern zu Recht höhere Anforderungen stellen.

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Re: mag sein, aber

Antwort von Benedikte am 27.09.2004, 11:36 Uhr

das Mädchen aus Indien ist heute 24 und die Adoption lief nicht hier, die haben sie direkt aus Indien geholt damals.Da waren deutsche Stellen genausowenig beteiligt wie bei Patrick Lindner und seinem Freund oder dem Bundeskanzler- das man heute hier in deutschland sorfältiger auswählen, will ich hoffen.
Der Bäcker und die Verkäuferin sind von unseren strang katholischen Studienratsnachbarn adoptiert worden- die haben gleich drei Geschwister adoptiert. Und hatten wohl größere Hoffnungen bezüglich einer akademischen Laufbahn. Wobei es sich in beiden Fällen durchaus um harmonische familien handelt, von außen betrachtet jedenfalls.
Mir geht es nur darum, ganz klar zu sagen, dass Lady M. sich irrt, wenn sie glaubt, dass eine Adoption für eine ungewollt Schwangere eine Alternative zur abtreibung ist .
Benedikte

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Re: Traurig, traurig

Antwort von Marit am 27.09.2004, 11:36 Uhr

Hallo Schwoba,

das hört sich alles natürlich toll an. Aber so verrückt es klingt: gerade dieses "Jahrelang darauf hinarbeiten, Eltern zu werden", dieses "alle Energien nur darauf konzentrieren" KANN auch sehr problematisch sein. Oft verlieren die potentiellen Eltern sich selbst dabei, sie projizieren wahnsinnig viel in ein Kind, sie erwarten total viel von einem Kind, daß dann immer unter Beobachtung sein wird. Und wenn es dann die ersten Probleme gibt, und alles ganz anders ist, als vorgestellt, ist die Enttäuschung riesig. Eltern, die einfach gelassen alles auf sich zukommen lassen, die zur Not miteinander auch ohne Kinder miteinander glücklich sind, die zwar mit Liebe begleiten, aber nicht ständig mit Argusaugen auf alles achten, ziehen vielleicht nicht die "besseren" mit Sicherheit aber die entspannteren Kinder groß.

Ich sage ja nicht, daß es schlecht ist, Kinder zu adoptieren, ganz im Gegenteil. Ich sage nur, daß in Adoptionsfamilien oder Familien mit sehr erschwerter Schwangerschaft psychische Probleme und Dispositionen eine Rolle spielen KÖNNEN, die AUCH ähnlich negativ wirken können, wie Vernachlässigung (nur eben umgekehrt). Von den Adoptionsfamilien, die ich kennengelernt habe, sind m.E. ca 20% in dieser Weise psychisch auffällig.

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Sagt mal...

Antwort von Joelina77 am 27.09.2004, 11:43 Uhr

...

Wisst ihr eigentlich was ihr hier schreibt?
Sorry, aber man sollte also besser ein Kind abtreiben, weil es ja zu Adoptiveltern kommen könnte, die es nicht so lieben wie biologische Eltern? Dann soll es lieber gleich gar nicht leben? Was ist das denn für eine Aussage?
Selbst WENN man seelische Probleme hat, Minderwertigkeitsgefühle oder eine Identitätskrise ist das Leben doch wohl lebenswert, oder? Ein Leben ist voller Probleme, die es zu bewältigen gilt, eins mehr oder weniger macht den Braten auch nicht fett.
Ich persönlich hatte so ziemlich die schrecklichste Kindheit, die ich hätte haben können, bin natürlich auch geschädigt, aber was solls! Ich bin doch trotzdem froh, dass ich lebe...

Fragt doch mal die Kinder, die schlecht in Mathe sind und von ihren Eltern so schrecklich behandelt werden, ob sie lieber abgetrieben worden wären?

Und noch was - Adoptiveltern müssen jahrelang intensiv um ein Kind kämpfen, und ich denke, dass schaffen nur die Menschen, die sich wirklich ein Kind wünschen und was kann denn besser für ein Kind sein, als erwünscht zu sein?

Ich denke viele Frauen die abtreiben sind einfach sehr selbstsüchtig... sie gehen den einfachsten Weg für sich ohne Rücksicht auf das Kind, für das sie die Verantwortung tragen - es lässt sich ja noch so schön leugnen, weil es ja noch nicht sichtbar ist...

Joelina

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Re: ja, genau darum

Antwort von marit am 27.09.2004, 11:51 Uhr

Ja krissie, auch mit eigenen Kindern gehts in der Pubertät hoch her. Aber DANN kann man nicht sagen "naja, war ja zu erwarten, bei der Herkunft oder Vergangenheit". Wenn man aber alles, was einem am Kind nicht paßt auf die biologischen Eltern schiebt, dann zerreißt man das Kind innerlich, dann gibt man ihm das Gefühl, doch nicht zu 100% anerkannt zu werden. Adoptieren sollte man m.E nur dann, wenn man auch dies noch leisten kann!!! Es gibt nämlich viel zu wenig Pflegeeltern in Deutschland, aber sehr viele Adoptiv-Bewerber. Ginge es WIRKLICH darum, Kindern eine bessere Zukunft zu geben, ihnen aus schwierigen Bedingungen heraus zu helfen, sie ein Stück zu begleiten, dann würden sich viel mehr Familien als Pflegefamilien zur Verfügung stellen und nicht 10 Jahre lang auf ein Adoptivkind warten, daß ihnen dann aber bitte ganz "gehören" soll.

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Nachtrag

Antwort von marit am 27.09.2004, 11:55 Uhr

Ich will da vielleicht etwas von der Schärfe zurücknehmen. Ich finde es klasse, wenn verantwortungsbewußte Eltern Kinder adoptieren. Ich war nur etwas erschüttert, über die Einstellung "Adoption ist das tollste überhaupt und unproblematisch für ein Kind". Wenn ich dann ein paar Probleme aufzähle, die eben nur im Fall Adoption typsch sind, heitß das nicht, daß andere Familienformen keine Probleme haben oder ähnliches. Pflegeeltern wird ja z.B. oft vorgeworfen, sie machten es nur wegen des Geldes. Auch ich mußte mich damit schon auseinandersetzen, obwohl ich -wegen Verwandtenpflege - gar keinen Unterhalt bekomme.

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Re: Sagt mal...

Antwort von marit am 27.09.2004, 12:00 Uhr

Du argumentierst aber von "von den Lebenden her". Klar wünsche ICH mir nicht, nicht zu leben. Übrigens hatte meine Mutter fast eine Fehlgeburt mit mir und mußte 8 Monate fast nur liegen. Aber wenn ich heute gar nicht da würde, würde ich doch auch nicht daran leiden, nicht da zu sein: ich wäre einfach nicht da!!!

Es kann AUCH ungeheuerlich sein, ins Leben gezwungen zu werden. Jemand der sehr unglücklich ist und von seinen Eltern nur Ablehnung erfahren hat, wünscht sich nicht unbedingt zu sterben, aber vielleicht schon als jemand anderes geboren zu sein, meinst du nicht?

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wohl wahr marit! (:o(

Antwort von sterntaler am 27.09.2004, 12:04 Uhr

mancheine/r nimmt sich aus diesen schicksalsgründen, stets in ablehnung leben zu müssen,....irgendwann selbst das leben! (:o(

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@marit

Antwort von Lady Mamalot am 27.09.2004, 12:05 Uhr

..und genau da ist doch meine Aufgabe als Adoptivmutter.
Auch meine Kinder haben ihre persönliche Vorgeschichte.Und - ich bin dazu da ihnen zu helfen mit ihrem Leben UND ihrer Vergangenheit fertig zu werden.

Thekla

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Leute, Leute....

Antwort von Elisabeth mit Fumi & Temi am 27.09.2004, 12:05 Uhr

Ihr setzt alle voraus, daß ein Fötus schon ein "fertiges" Kind ist. Ich sehe das anders. Weder Ihr noch ich können diese Meinung belegen. Daher lasse ich Eure Meinung stehen, aber ich bitte darum auch meine Meinung stehen zu lassen.

In vielen konservativ-christlichen Kirchen besteht die Meinung, daß auch ein befruchtetes Ei schon ein "Lebewesen" ist. Daher sind Verhütungsmethoden wie die Pille oder Spirale, die das Einnisten des befruchtetenn Eis verhindern, verboten. Auch das ist eine Meinung. Wer die vertritt, möge entsprechend handeln. Ich verwende ohne Gewissensbisse eine Hormonspirale, weil ich eine davon abweichende Meinung habe. Dabei hätte ich - ohne Hormonspirale - sicher schon dutzende Kinder, die sicher auch ein halbwegs glückliches Leben gehabt hätten. Mit der Meinung, daß jedes mögliche Kind ein Recht auf Leben hat, müßte man eigentlich jede Form der Verhütung verbieten. Denn auch die "verhinderten" Kinder hätten sicher schöne Tage gehabt.

Auch Verhütung ist - in letzter Konsequenz - egoistisch. Aber auch ein Kinderwunsch ist irgendwo egoistisch, mindestens ein Stück weit, oft mehr als nur das.

Aber Egoismus ist ja nicht per se schlecht. Sogar Jesus hat Egoismus "erlaubt", weil es ohne gar nicht geht ("liebe Deinen Nächsten WIE DICH SELBST", nicht mehr als Dich selbst, nicht weniger als Dich selbst). Ein Mensch, der nicht ein Stück weit egoistisch ist, kann auch nicht altruistisch sein. Und gerade bei Eltern ist doch die Trennung zwischen "was ist gut für die Mutter / den Vater" und "was ist gut für das Kind" gar nicht so eindeutig zu ziehen.

Daher: Solange für mich Leben etwas ist, was langsam entsteht und nicht - plopp - mit der Befruchtung plötzlich da ist, und solange für mich dieses Leben bis zu einem bestimmten Punnkt einfach nicht "fertig" ist, solange ist Abtreibung für mich kein Mord. Und daher finde ich es anmaßend von Euch, Mord und Abtreibung auf eine Stufe zu stellen, denn Ihr habt keine Beweise für die Tatsache, daß dem so ist (ich habe für meine "Theorie" auch keine Beweise, aber sie ist genauso plausibel wie Eure).

Schönen Gruß,
Elisabeth.

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Bild von Adoptiveltern

Antwort von Schwoba-Papa am 27.09.2004, 12:07 Uhr

Hallo Marit,

was hast Du für ein Bild von Adoptiveltern ? Selbst wenn es so wäre,
wurden sie dann nicht von unserer Bürokratie soweit gebracht ?

Und auch bei leiblichen Kindern stellen Oberstudienräte meist sehr hohe Ansprüche !

Grüßle

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Re: ja, genau darum

Antwort von krissie am 27.09.2004, 12:09 Uhr

Ich hab das damals gut mitbekommen und war da auch emotional involviert und hab mich ziemlich aufgeregt. Es ist nicht so, dass ich das in Ordnung fand. Aber ich sehe mich nicht in der Lage zu sagen, dass dieses Kind bzw. diese nun Erwachsene und ihre Eltern (und Geschwister) unglücklich und kaputt sind, es ist meines Erachtens dennoch eine Familie mit viel emotionalem Zusammenhalt. Reingucken kann ich natürlich auch nicht... Die "Alternative" wäre sonst weiterer Heimaufenthalt gewesen (das Kind war zum Zeitpunkt der Adoption schon älter), ich weiß, dass es absolut nicht leicht war, Vertrauen wieder aufzubauen, aber "gelohnt" hat es sich ja doch irgendwie.
Ich will wirklich gar nicht sagen, dass es nicht ein extrem hohes Maß an Reflektion bedarf, um ein Adoptivkind zu begleiten und all diese Kontrollen von potentiellen Eltern sind vermutlich auch gerechtfertigt.
Ich denk eben nur, dass es nicht so "schwarz" sein muss oder in vielen Fällen ist, wie in den von Benedikte geschilderten FAmilien.
LG Kristina

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Was macht ihr denn wenn...

Antwort von Newbie am 27.09.2004, 12:12 Uhr

..euch und eurem Partner etwas zustösst? Die Kinder, egal welchen Alters, in ein Heim, alternativ zu Pflegeeltern, müssten? Lasst ihr sie dann "einschläfern"? Bzw habt ihr das im Nachlass geregelt?

Und wenn jetzt wieder das Argument kommt: Das ist ja wieder was gaaaanz anderes.. Ja? Ist es das? Inwiefern denn? Es geht doch um evt Lieblosigkeit bei Pflegeeltern/Adoptiveltern - oder gibts die nur bei Adoption im Babyalter?

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Re: Leute, Leute....

Antwort von krissie am 27.09.2004, 12:15 Uhr

Ich verstehe gut, was du meinst. Eben drum sag ich ja auch, dass es für mich da vermutlich keine Überlegungen gäbe Richtung Adoptionsfreigabe.
Das wiederum hat aber nichts damit zu tun, dass ich glaube, dass Adoptivkinder dennoch eine glückliche Kindheit haben können. Das wird hier meiner Meinung nach etwas unglücklich vermengt in der Diskussion, deswegen ist es vielleicht für eine Adoptivmutter recht verletzend, auch wenn es so nicht gemeint ist....

LG Kristina

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Das ist genau das, was ich meine

Antwort von Elisabeth mit Fumi & Temi am 27.09.2004, 12:16 Uhr

Du vergleichst Abtreibung mit Mord. Ein Kind "einzuschläfern", weil die Eltern tot sind, ist Mord. Eine Abtreibung ist - zumindest in meinen Augen und in den Augen vieler anderer - kein Mord. Also werden hier Äpfel mit Birnen verglichen.

Und nebenbei: Damit meine Kinder nicht zu lieblosen Pflegeeltern kommen, habe ich eine Sorgerechtsverfügung gemacht, gemeinsam mit meinem Noch-Mann. Aber auf die Auswahl der Adoptiveltern habe ich keinen Einfluß. Auch das macht für mich (bekennender Kontroll-Freak) einen Unterschied.

Schönen Gruß,
Elisabeth.

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du wirst es nicht glauben,...@newbie

Antwort von sterntaler am 27.09.2004, 12:42 Uhr

aber ich habe "es" bereits jetzt schon testamentarisch für den fall der fälle geregelt!!!! ;o)

und , tut mir leid,....aber darüber sollte man sich schon zeitlich gedanken machen, damit es nicht zu "irgendwelchen" pflegeeltern kommen muß!!!

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Doch

Antwort von ninas59 am 27.09.2004, 12:55 Uhr

in dem Fall sind es dann die Gene meines Mannes ....!

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He he he, so nicht..

Antwort von Newbie am 27.09.2004, 12:55 Uhr

ich verstehe nur nicht wieso man so gegen Adoption sein kann, denn eine Adoption ist für sehr sehr viele Menschen (Eltern UND Kinder) ein Weg zum Glück (beidseitig).

Abtreibung kann ich aber auch nachvollziehen - aber dieses ANTI-Gezeter - gegen BEIDE Seiten kann ich nicht verstehen.

Bitte nur lesen was ich schreibe und nicht irgendetwas dazudenken!!

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