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Geschrieben von Steffi528 am 19.06.2017, 11:48 Uhr

Wohnungen Stadt vs. Land

http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-06/iw-studie-bau-land-regionen

Jetzt einfach mal ein anderes Thema und eigentlich schwelt es ja auch immer mit:
Auf dem Land wird günstig gebaut (zuviel???) und in den Städten gibt es nicht genug (bezahlbaren?!!?) Wohnraum...
In den Städten ist der Raum knapp, auf dem Land stehen Leerstände neben Neubauten. Oder es wohnt nur noch eine Person (meist älter) auf 200 qm Wohnfläche.
Es ist, wie immer eine Frage des Geldes, Familien ziehen aufs Land, weil sie dort überhaupt bezahlbaren Wohnraum finden, die Alten sterben aus ihren älteren Häusern oder können ihre Immobilien, die als Altersvorsorge gedacht waren gar nicht verkaufen, auch wenn sie es gern wollten. Für kleine Wohnungen reicht aber das Geld nicht.

Seht ihr irgendeine Chance, da gegen an zu wirken? Sollen Dörfer und kleine Kommunen "gezwungen" werden keine weiteren Baugebiete auszuschreiben? Soll man kleine Dörfer "aussterben" lassen und aufgeben? Soll man sich nur noch auf den Speckgürtel der größeren Städte konzentrieren? Und wer reist den ganzen Lehrstand ab? besonders, wenn es gar keine Erben dafür gibt? Oder soll man die Infrastruktur auf dem Land ausbauen, damit die Dörfer oder zumindest die Kleinstädte besser "gehalten" werden können? Und wohin soll man in den Städten bauen? In die Höhe?

das sind so ein paar Fragen.

Grüße

 
43 Antworten:

dazu bräuchte man die Definition von "Land"

Antwort von Caot am 19.06.2017, 12:11 Uhr

.... also ich wohne auch auf dem Land. Nennt sich hier Landkreis. Für den Begriff Speckgürtel ist die nächste Großstadt nicht groß genug.

Was kostet Land und wie teuer ist dann dort bauen? Das hängt ja davon ab, wieviel ich hier verdiene. Hier bauen viele, also wird Preis/Leistung/Machbarkeit stimmen.

Ich denke, es ist normal, dass kleine Dörfer aussterben. Wer will schon die Schmiede vom Vater übernehmen? Die Ausbildung der Kinder wird immer besser. Ich bleibe nicht mehr dort wo ich aufwuchs.

Für die Stadtwohnungsprobleme gibt es Experten. Ich denke, dass Problem der Städte liegt am fehlenden Geld und nicht am Bauplatz.

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Re: dazu bräuchte man die Definition von "Land"

Antwort von Steffi528 am 19.06.2017, 12:20 Uhr

Das in den Städten der Bauplatz fehlt, liegt auch am Geld, Angebot und Nachfrage, so das das Bauland ja schon teurer ist (oder durch andere Bebauung gar nicht vorhanden)

Bei Euch (und bei uns auch) bauen viele, aber ist das Haus dann später überhaupt noch das wert, was es mal war? Auch hier Angebot und Nachfrage. Hier gibt es genug klassische "Siedlerhäuser" aus den 60iger Jahren. Die Leute denken, sie hätten 150.000 € als Wert, werden es dann aber nur mit ach und Krach für 70.000 € los. Nach einigen Jahren...
Hier wird etwas kommunal gegen gesteuert, keine neuen Baugebiete mehr auf den Dörfern, nur noch in den Schwerpunktortschaften. In denen auch Arbeitsplätze geschaffen werden. dadurch wird auch da mehr Augenmerk auf die Infrastruktur gelegt.

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den Werterhalt garantiert dir nie einer.....

Antwort von Caot am 19.06.2017, 12:44 Uhr

..... es hängt davon ab, wie die darum liegende Wirtschaft vorhanden ist. Da kann man Glück habe oder Pech. Vielfalt an Gewerbe hilft da sicherlich.

Wenn hier die Autoindustrie weg brechen würde, haben wohl viele Häuslebauer ein Problem.

und grundsätzlich klar, Angbeot und Nachfrage regeln die Preise. Egal wo. Mal unbenommen vom Geld, bauen in der Stadt wäre für uns nie infrage gekommen.

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Re: dazu bräuchte man die Definition von "Land"

Antwort von Leena am 19.06.2017, 13:00 Uhr

Hier in Frankfurt wegen aktuell ja ständig komplette Stadtteile neu aus dem Boden gestampft. Jetzt gerade wird erst wieder der nächste neue Stadtteil zum Landkreis hier geplant... Aber wenn ich mir z.B. das neue Quartier auf dem Riedberg anschaue - im Moment ist ja einiges ganz hübsch, aber irgendwie hat man schon das Gefühl, in 10 Jahren sieht es traurig aus und wird ein sozialer Brennpunkt. Ich würde nicht wirklich hinziehen wollen mit meinen Kindern - aber wir hatten ja auch das Geld für ein Reihenhäuschen im Speckgürtel...

Die Preise galoppieren hier aber auch im Speckgürtel - mittlerweile werden Häuser wie unseres auf dem Markt für 150% dessen gehandelt, was unseres vor 13 Jahren gekostet hat. Die Preise für Frankfurt sind allerdings extrem übel geworden. Freunde von uns haben jetzt eine Neubau-Wohnung mit rd. 100 m² für rund 600' € gekauft, und das in der Einflugschneise mit Durchgangsstraße und Straßenbahn vor der Haustür und Mietskasernen nebenan und keine Parkplätze...

Andererseits, auf dem "Land"... ich sehe es ja bei meinen Schwiegereltern im Sauerland, was da freistehende Häuser kosten... vor allem die älteren Baujahre bekommt man da quasi "nachgeschmissen". Dafür gibt es durchaus Neubausiedlungen, während die alten Dorfkerne aussterben... andererseits - das Haus meiner Schwiegereltern würde ich auch nicht kaufen wollen, ohne gescheite Isolierung und ohne Heizung im Bad und nur eingeschränkt heißes Wasser und Nachtspeicheröfen etc.pp. Da ist es im Winter immer die reinste Kneippkur, vom Wohnzimmer (26°) über den Flur ins Bad (max. 14°) zu gehen. Und im Schlafzimmer nur eine Elektroheizung... nein, finde ich nicht wirklich prickelig! Infrastruktur und Arbeitsplätze sind (zumindest in Ansätzen) durchaus vorhanden, daher ja auch die Neubausiedlungen, aber die alten Häuser stehen leer... nachdem der letzte Bewohner gestorben oder ins Heim gekommen ist.

Hier noch mal ein anderer Artikel zum Thema Dorfsterben - die kleinste Gemeinde Islands stirbt aus...

http://icelandreview.com/de/news/2017/06/15/arneshreppur-bald-unbewohnt

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Re: dazu bräuchte man die Definition von "Land"

Antwort von anhaltiner am 19.06.2017, 13:01 Uhr

Aus den 60igern? Da wird der Wertverlust vorallem an der Substanz liegen. Der Bodenwert war ja sicher schon immer eher niedrig.

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Re: dazu bräuchte man die Definition von "Land"

Antwort von anhaltiner am 19.06.2017, 13:03 Uhr

Kein Wunder dass unsere Großeltern fast alle bis ins hohe Alter gesund waren.

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Re: dazu bräuchte man die Definition von "Land"

Antwort von Leena am 19.06.2017, 13:09 Uhr

Sofern sie nicht mit 40 an Typhus etc. gestorben sind.

Kann man bei Dir im Schlafzimmer morgens im Winter auch das Eis auf der Waschschüssel einschlagen, bevor man sich wäscht..?

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Re: Wohnungen Stadt vs. Land

Antwort von Trini am 19.06.2017, 13:11 Uhr

Vor 15 Jahren an der Algarve (Portugal) fiel es uns schon auf, dass da gerade eine Landflucht im Gange war.
Die Städte und Städtchen bauten Hochhausviertel, die Dörfer verfielen.

Damals zogen hier die jungen Familien noch auf's Land.

Bei uns im Ort (Rand der Landeshauptstadt) wird gerade ein 30er Jahre-Haus durch einen Neubau ersetzt.

Trini

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Re: Wohnungen Stadt vs. Land

Antwort von tonib am 19.06.2017, 13:21 Uhr

Interessantes Thema, jedes Jahr gibt es da einen anderen Trend.

Ich bin gegen eine Komplettverlagerung in die Städte, aber ich würde auch das Land nicht künstlich beleben. Vielleicht den Markt weniger verzerren.

Abschaffung der Pendlervergünstigungen (außer für öpnv) wäre schon mal eine Maßnahme in meinen Augen. Denn die ganzen Folgekosten und -erscheinungen ( Isolation durch Abhängigkeit vom Auto) muss man berücksichtigen. Ich glaube, dadurch würde sich schon viel selbst regulieren, kleinere Dörfer müssten wohl zumachen, aber größere mit Infrastruktur (vor allem auch ordentlichem Internet) und ÖPNV-Anschluss attraktiver werden.

Vielleicht sieht durch Internet einiges in der Zukunft schon anders aus - der Einzelhandel spielt keine Rolle mehr, alles wird online bestelllt, es wird auch online gearbeitet. dann muss ich vielleicht auch als Angestellter nicht mehr jeden Tag ins Büro. Möglicherweise steigt die Angst vor Kriminalität und Terror in den Städten an und damit die Sehnsucht nach ruhigem, friedlichen (wenn auch ereignisloserem) Wohnen auf dem Land. Man weiß es eben nicht.

Ich bin ja außerdem für Wohnauflagen für "Flüchtlinge", die keine Arbeit haben (oder in Aussicht haben), um Parallelgesellschaften und Städteüberfüllung zu vermeiden (mit Einschränkungen, die hier zu weit gehen würden).Ich würde sie stärker auf die nicht so nachgefragten Orte verteilen.

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Re: Wohnungen Stadt vs. Land

Antwort von Hubbeldubbel am 19.06.2017, 13:49 Uhr

Wir wohnen ländlich (Kreisstadt ca. 30.000 Einwohner). Es gibt keinen Leerstand, auch nicht weit weg von der Autobahn und in Dörfern ohne Supermarkt. Mietwohnungen sind rar, Objekte werden aus dem Boden gestampft und dann für 8Euro der m2 vermietet... (Die Meisten verdienen aber nur 900- 1.200€). Alte Häuser sind ruck zuck weg, selbst riesige Stadthäuser sind saniert... Neue Baugebiete werden erschlossen. Alles bestens. In den Dörfern ringsum (30 km) sieht's nicht anders aus. Löhne steigen endlich, man kann nicht klagen.

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warum nicht das Land attraktiver machen

Antwort von Caot am 19.06.2017, 13:54 Uhr

...... wir haben hier recht viel, auch wenn man das Auto dazu braucht. Aber trotz Pendelns zur Arbeit ist meine Ökobilanz mit Sicherheit besser, als die vom Stadtautostausteher.

Das abschaffen der Pendlerpauschale geht nur mit ausgebauter Infrastruktur. Man kann aber nicht jeder Dörfchen anbinden, das wäre auch bloß nicht wirtschaftlich.

Eine Gemeinde mit funktionierenden Mischgewerbe und bürgerlicher Atraktivität hat sicherlich die größten Chancen zu bestehen.

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das würde ich genauer wissen wollen....

Antwort von Caot am 19.06.2017, 14:02 Uhr

Wenn ich 900-1200 Euro verdiene, eine Wohnung aber bei 50 m2 400 Euro Zzgl. NK = 650 Euro kostet, wie kann das sein, das alle Wohnungen belegt sind?

Mag es daran liegen, dass die Meisten doch mehr verdienen?

Ich habe Null Ahnung was die Meisten hier verdienen, ich kenne nicht mal den Durchschnitt, auch nicht das Gehalt vom Nachbarn, aber anhand des Durchschnittsmietpreieses des Mietspiegels kann ich im Kontext erkennen, dass der Bürger mehr zur Verfügung haben muss. Immerhin ist die Gemeinde attraktiv, es existieren gleich mehrere Baugebiete.

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Re: warum nicht das Land attraktiver machen

Antwort von Strudelteigteilchen am 19.06.2017, 14:06 Uhr

Zitat:
"Das abschaffen der Pendlerpauschale geht nur mit ausgebauter Infrastruktur."

Warum? Meine Miete ist ja auch nicht steuermindernd, nur weil ich so wohne, daß ich gar kein Auto brauche.

http://www.sueddeutsche.de/geld/pendlerpauschale-ein-privileg-kein-grundrecht-1.704974

Ich wäre für kostenlosen oder zumindest deutlich günstigeren ÖPNV statt Pendlerpauschale. Ich finde es nämlich irgendwie doof, daß ich morgens von lauter staustehenden Pendlern (erkennbar am Autokennzeichen und dem SUV, in dem genau eine Person sitzt) zugestunken werde, während ich auf den Bus warte, der wegen der Pendler 20 Minuten Verspätung hat.

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Re: warum nicht das Land attraktiver machen

Antwort von anhaltiner am 19.06.2017, 14:10 Uhr

Generell sollten jedwede Förderungen und Subventionen eingestellt werden. Dann würden ländliche Regionen auch wieder attraktiver, weil in Wahrheit die Großstädte vom Förderwahn hauptsächlich profitieren.

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Re: Wohnungen Stadt vs. Land

Antwort von Hubbeldubbel am 19.06.2017, 14:18 Uhr

Nein, der Durchschnitt verdient so.

Wohnungen wurden gebraucht und dadurch das zwei große Behörden sich hier niedergelassen haben, gehen auch teure Wohnungen weg wie warme Semmeln. Uns wurden schon 2014 Wohnungen vom Makler angeboten, die immer noch nicht fertig sind :-)

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Re: Wohnungen Stadt vs. Land

Antwort von anhaltiner am 19.06.2017, 14:21 Uhr

Das wäre ja unter Mindestlohn.

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Re: Wohnungen Stadt vs. Land

Antwort von Hubbeldubbel am 19.06.2017, 14:24 Uhr

Entschuldigung. Ich hab nicht dazu geschrieben das es sich um Nettozahlen handelt.

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Re: Wohnungen Stadt vs. Land

Antwort von anhaltiner am 19.06.2017, 14:26 Uhr

Dann arbeiten aber viele bei euch in Teilzeit oder geringfügig. Wo ist das denn?

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da kann etwas nicht stimmen....

Antwort von Caot am 19.06.2017, 14:28 Uhr

..... denn dann würden bei Euch im Durchschnitt überdurchschnittlich viele Bewohner mit Hartz-4 oder nur Mindestlohn wohnen.

Das durchschnittliche Einkommen liegt bei 2.000 Euro netto, niedrigster Wert, den ich auf die schnelle beim googelt fand.

Deine Angaben können nicht stimmen, sei denn Du wohnst in der ärmsten Kreisstadt Deutschlands. Oder die Meisten verdienen mehr. Oder der m2-Preis ist günstiger. Im Kontext können deine Angaben nicht stimmen.

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Re: Wohnungen Stadt vs. Land

Antwort von golfer am 19.06.2017, 14:28 Uhr

wohne am Land --S-Bahn anschluss nach münchen...aber von der S-bahn fahren keine busse in die nächsten Ortschaften....und zu teuer ist öffentlich auch....

Appartment 50 m2...kostet hier kalt locker 600......DHH 1600...

in Mpnchen und rundrum...brauchst netto schon 3000 um normal sparsam leben zu können..

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Re: Wohnungen Stadt vs. Land

Antwort von tonib am 19.06.2017, 14:29 Uhr

Das muss aber eine Mikro-oder eher Nano-Betrachtung sein, denn selbst im Erzgebirge ist das verfügbare Einkommen pro Person deutlich höher.

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auch das kann nicht stimmen.....

Antwort von Caot am 19.06.2017, 14:30 Uhr

...... Teilzeit? Überproportional bei Euch, wenn es den Durchschnitt betrifft?

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eine DH-Hälfte kostet hier auch so viel ..... daher wird hier gebaut

Antwort von Caot am 19.06.2017, 14:34 Uhr

..... nix München, nicht mal eine besonders tolle Großstadt in der Nähe, aber eine DH-Hälfte kostet hier auch zur Miete 1600 Euronen. Deswegen wird hier viel gebaut.

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Re: den Werterhalt garantiert dir nie einer.....

Antwort von Steffi528 am 19.06.2017, 14:36 Uhr

Wir sind noch (???) auch zufrieden, wobei der ÖVNP ja echt zu wünschen übrig lässt, ab Donnerstag fahren wieder zero Busse von hier, sind ja Ferien...
Dafür schöne Landschaft.
Es gibt aber auch Dörfer hier mit knapp 80 Einwohner. Da macht der letzte das Licht aus.

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Re: eine DH-Hälfte kostet hier auch so viel ..... daher wird hier gebaut

Antwort von tonib am 19.06.2017, 14:36 Uhr

und der Niedrigzins.

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Re: warum nicht das Land attraktiver machen

Antwort von Leena am 19.06.2017, 14:36 Uhr

Google mal nach "Werkstorprinzip". Ganz so einfach ist es nicht, zumindest grundsätzlich und vom steuerrechtlichen Grundgedanken her...

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Re: Wohnungen Stadt vs. Land

Antwort von Hubbeldubbel am 19.06.2017, 14:37 Uhr

@Caot

2000€ Netto? Interessant. Dann bleiben die ausgelernten Azubis ab morgen bei uns daheim! :-) Mehr wie 1300 haben die nicht raus... Beispiele für solche Bereiche Kfz Zulassung, Führerscheinstelle, Jobcenter Eingangszone, Ordnungsamt ect. Nur damit man mal ein Gespür dafür bekommt, was real ist und was Geld wert ist.

Ganz ehrlich, selbst im öffentlichen Dienst bekommt man mit EG 8 und ein paar Erfahrungsstufen auf nicht mehr wie 1.700 Netto bei Vollzeit.

Wir können in unserer Region sehr gut leben, deswegen bleiben wir hier :-)

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das ist unter Garantie verfälscht.....

Antwort von Caot am 19.06.2017, 14:40 Uhr

..... ich tippe bei den Angaben von Hubbeldubbel auf den Bekanntenkreis oder Hören-Sagen, wenn andere Kriterien wegfallen. Auf keinen Fall kann das der Durchschnittslohn Aller sein. Vielleicht von 10 bekannten Personen, davon 7 teilzeitarbeitende Mütter. Keine Ahnung, aber bei 30.000 Einwohnern kann das rechnerisch nicht passen. Dazu passen auch nicht die Quadradmetermietpreise bei voller Belegung. Das passt im Kontext nicht.

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Re: Wohnungen Stadt vs. Land

Antwort von Hubbeldubbel am 19.06.2017, 14:41 Uhr

Für die 8 Euro m2 bekommt man die neuen Wohnungen mit Fußbodenheizung, Dachterasse ect.

Ich schrieb nicht, dass das unser normaler Mietspiegel ist. Erstaunlicherweise gehen die Wohnungen weg... vermutlich weils auch kaum noch Obkekte zu kaufen gibt.

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Re: Wohnungen Stadt vs. Land

Antwort von tonib am 19.06.2017, 14:43 Uhr

wenn ich mich recht erinnere, belegen München-Land und München-Stadt auch die dritten bzw. vierten Ränge beim verfügbaren Einkommen pro Person.

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ja, der animiert gerade dazu......

Antwort von Caot am 19.06.2017, 14:43 Uhr

..... auch die gute Wirtschaftslage, das akzeptable Einkommen. Man muss nur aufpassen alles zu kalkulieren und sich nicht blindlings ins Bauvergnügen zu stürzen.

Hier sind die Mieten durchaus machbar, im Durchschnitt. Hier wird Klassischerweise gebaut, das hält die Mieten akzeptabler. Es braucht ja nicht jeder eine DHH.

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Re: Wohnungen Stadt vs. Land

Antwort von Hubbeldubbel am 19.06.2017, 14:45 Uhr

Caot lies doch bitte richtig, ist sonst mühsig zu antworten.

Man baut neue Mietwohnungen, das ist zumindest in unserer Region untypisch. Neubau zum vermieten!

Mein Beitrag war so verfasst, dass er auf die Ursprungsfrage einging - Leerstand auf dem Land.

... und ich werde einen Teufel tun, eine genaue Einwohnerzahl zu nennen, ganz blöd bin ich ja auch nicht ;-)

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sagt Google......

Antwort von Caot am 19.06.2017, 14:47 Uhr

... ich hab extra den geringsten Lohn genommen. Den vom statistischen Bundesamt wollte ich nicht nehmen, der lag bei 3000.

Natürlich gibt es Leute die ganz wenig verdienen, aber deine Angaben können nicht der Durchschnitt sein.

Also ich bleib hier auch wohnen..... ist prima.

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Re: Wohnungen Stadt vs. Land

Antwort von golfer am 19.06.2017, 14:47 Uhr

nutze aber nix wenn alles so teuer ist....

zum kaufen einer DHH mit Handdtuch Grundstück...musst scho 650 000 mitbringen...wohlgemerkt am land...bei uns am Ort versuchen die grad solche Preise in Mehrfamilienhäusern durchzusetzen

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die gibt es hier auch.....

Antwort von Caot am 19.06.2017, 14:50 Uhr

.... mit Kamin, Parkett ...... geil. Aber das ist nicht der Durchschnitt. Der liegt wesentlich günstiger. Die teuren Wohnungen nehmen hier gerne die abkommandierten Manager, als Zweitwohnung, Firmenunterstützend bezahlt.

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weil für viele das Leben auf dem Land, trotz mancher Vorteile, einfach nicht passt.

Antwort von Marianna81 am 19.06.2017, 15:14 Uhr

vom Lebensstil her. Da kann man es so attraktiv machen wie man will.

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Re: Wohnungen Stadt vs. Land

Antwort von Bengelengelmama am 19.06.2017, 15:28 Uhr

Das scheint an unserer Region vorbeizuziehen. Hier gibt es weder in der Stadt noch auf dem Land Wohnraum. Und aufgrund dessen, dass es hier kaum was gibt, sind die Preise dementsprechend hoch wenn mal was frei wird.

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Natürlich kann es....

Antwort von Bengelengelmama am 19.06.2017, 15:43 Uhr

Bei einer monatlichen Arbeitszeit von

172Std x 8,50€ = 1462€

Bei StKl III und 2 Kindern bist schon bei 1150€.

Zähle noch die StKl I, die TZ arbeitenden, dann lass noch viel Landwirtschaft in der Gegend sein und schwupps wird der Durchschnittslohn sicherlich nicht viel höher sein.

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Re: ja, der animiert gerade dazu......

Antwort von anhaltiner am 19.06.2017, 18:34 Uhr

Die Niedrigzinspolitik wird noch ziemlich in die Hose gehen, weil die Rückkehr zu moderaten Zinsen verheerend sein wird.

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Schrieb ich ja.....

Antwort von Caot am 19.06.2017, 19:34 Uhr

..... es wäre die ärmste Gemeinde Deutschlands. Denn statistisch gesehen muss es höher sein.

Es ist jedoch sehr sehr ungewöhnlich bei einer 30.000 Seelen Gemeinde.

Unbenommen davon, ich bekam bereits netterweise eine PN und mir genügt das vollkommen. Lassen wir es ruhen.

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ja, das hat man mir schon vor 20 Jahren angedroht....

Antwort von Caot am 19.06.2017, 19:37 Uhr

..... was soll ich sagen. Mein Kredit ist abbezahlt, es ist nichts passiert, keine Katastrophe, Nix von all den Prophezeihungen, Nix mit den Mutmaßungen, keine Sintflut, es gehört mir. Na, wer hätte das wohl gedacht.

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Re: Wohnungen Stadt vs. Land

Antwort von Keksraupe am 19.06.2017, 21:12 Uhr

Ich erlebe es anders

Die Dörfer wachsen, werden wieder moderner, Familien ziehen aufs Land und bauen selbst oder kaufen auf (wir haben ein Haus von einer älteren Frau gekauft und sanieren es).

Hier steht nichts leer, in dem Dorf 50km entfernt wo ich vorher gewohnt habe auch nicht... da wird hart gehandelt und die Mieten steigen

Ok, ich wohne 15min von einer Stadt weg, habe vorher 20km vor Frankfurt gewohnt, aber die Mieten hier sind auch nicht gerade bescheiden, wir zahlen weniger an die Bank (und das nur 10 Jahre lang) als wir an Miete zahlen müssten bei gleichem Grundstück

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Re: Wohnungen Stadt vs. Land

Antwort von As am 19.06.2017, 23:44 Uhr

Hallo, ich gehe davon aus, dass Hubbeldubbel im Osten lebt. Ihre Angaben zum durchschnittlichen Nettogehalt können stimmen, bei uns gibt es auch viele Leute, die Mindestlohn oder knapp darüber verdienen.

Vielleicht ist es nicht mathematisch korrekt, aber sehr viele Leute verdienen nicht viel. Ein paar verdienen ordentlich, und schon sieht die Statistik schön aus.

Die paar Besserverdienenden mieten dann vielleicht auch die teuren Wohnungen???

Woher hast du, Caot, deine Zahlen?

Schönen Abend
As

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