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Geschrieben von fiammetta am 11.01.2006, 14:54 Uhr

Völlig anderes Thema: schwierige Kursteilnehmer

Hi,

ich habe einen langjährigen Kurs, der nicht nur sehr konstant, sondern auch sehr harmonisch untereinander ist. Das Niveau der Teilnehmer ist in etwa dasselbe, ebenso die Alterszusammensetzung. Seit ein paar Monaten haben wir drei Neue, die bereits berentet bzw. ewige Hausfrauen sind und nicht nur zum Lernen mehr Zeit haben, sondern sich v.a. durch unreflektierte und durch nichts begründete Herablassung auszeichnen, so daß alles zu Kritik wird.
Spräche ich das Problem im Kurs direkt an - und das Beste wäre, sie würden den Kurs wechseln -, dann dürfte es zu ziemlich emotionalen Szenen kommen.

Habt Ihr eine Ide, wie ich das Problem bis 16.00 Uhr so löse, daß alle glücklich werden?

Vielen Dank und lG,

Fiammetta

 
8 Antworten:

kurze antwort

Antwort von bröckchen am 11.01.2006, 14:57 Uhr

nein

du wirst nicht alle glücklich machen können.

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Dazu fällt mir was ein,

Antwort von horrend am 11.01.2006, 15:04 Uhr

...das ich an dieser Stelle mal loswerden kann *gg...: Die durch nichts begründete Herablassung, besonderse von - manchen - (!) Hausfrauen ist mir auch "woanders" schon aufgefallen.... Komisch. Leider hätte ich für Dein Problem mit dem Kurs auch kein Patentrezept (ausser Rausschmeissen *gg). Ich weiss, EPDDWNB...

LG Ilona

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Re: Völlig anderes Thema: schwierige Kursteilnehmer

Antwort von wassermann63 am 11.01.2006, 15:05 Uhr

Hallole,

ich glaube, das Problem haben ja in Wirklichkeit deine "nicht vollständig ausgelasteten" und in Folge mit Minderwertigkeitskomplexen behafteten Kursteilnehmerinnen (also ich meine damit die störenden Damen). Oft sind es eben diese Minderwertigkeitskomplexe, die dann zu besonders arrogantem und herablassendem Verhalten den anderen gegenüber führen.

Wenn nun die anderen Kursteilnehmer über eine gute Portion Selbstbewusstsein und -vertrauen verfügen, dürften sie eigentlich gar kein Problem mit den Hausfrauen und Co. haben ...

Und wenn doch, dann hilft nur: aus den aufmerksamkeitssüchtigen Hausweiblein das Beste herausholen, so dass sie sich profilieren können und ihre Komplexe so überwinden.

So in dem Stil: Frau soundso, Sie haben diese Problematik doch voll im Griff. Vielleicht können Sie uns kurz einmal erklären, mit welcher Lern-Methode und Sie diese Konstellation so schnell und nachhaltig begriffen haben...

Oder so ähnlich ;-)

LG
Jacky

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@wassermann63

Antwort von fiammetta am 11.01.2006, 15:08 Uhr

Hi,

schon versucht und ins Leere gelaufen.

Danke!

LG,

Fiammetta

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@horrend

Antwort von fiammetta am 11.01.2006, 15:14 Uhr

Hi,

nur ein Beispiel:

eine Kursteilnehmerin, studierte Ingenieurin, führt mit ihrem Mann mehrere 1-€-Shops. Nicht das Maximum, aber sie macht ihrem Job und managt auch noch das Drumherum. Davon erzählte sie einmal, was ausgerechnet von der ewigen Hausfrau das spöttisch belächelt wurde, die sich JEDE Stunde darüber beklagt, wie schrecklich ihre Enkelkinder doch seien, die sie - wohlgemerkt - nur alle paar Wochen sieht. Das lebenslange Leistungsspektrum dieser Dame ist höchst übersichtlich, eine Ausbildung hat sie keine und ich wüßte nicht, was so viel dümmliche Arroganz, v.a. wenn man einen Kurs gemeinsam besucht und somit ein gemeinsames Ziel hat, rechtfertigen würde. Um die Ohren hauen werde ich ihr meine Meinung aber nicht, auch wenn sie`s trotzdem merkt.

LG,

Fiammetta

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Re: @horrend

Antwort von horrend am 11.01.2006, 15:27 Uhr

ob das nun im einzelnen mangelndes Selbstbewusstsein ist, sei dahingestellt. Das kann ja durchaus auch sein. Aber manchmal denke ich auch, manche Nur-Hausfrau (habe nichts gegen Nur-Hausfrauen, wirklich nicht) fühlt sich eben auch überlegen, weil "So etwas" (1-€-Shop) sie nicht tangiert, sie das glatt nicht nötig hat. Das kann ja auch sein, aber manchmal kann das Blatt sich wenden, es muss nur passieren, dass ihr Ehemann länger als ein Jahr arbeitslos ist, dann hat er nen 1-EURO-JOB!! und sie steht auf einmal als "Arbeitslose" beim Amt und hat sich gefälligst zu kümmern, dass Geld in die Kasse kommt. DAS kann auch passieren. Hochmut und Herablassung sind einfach nicht gesund, und ich sage das - leider - auch aus teilweise eigener gemachter Erfahrung heraus...

LG Ilona

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Ich denke...

Antwort von Ralph am 11.01.2006, 15:45 Uhr

Hi Fiammetta,

cih denke, sofern Du da offiziell "neutral" bleiben mußt, kannst DU es nicht lösen. Die Frage, die ich mir stelle, ist vielmehr die, weshalb sich die Angegriffenen nicht wehren. Sie selbst wissen ja schließlich am besten, was sie tagtäglich leisten, und dann sollte es doch möglich sein, allzu unverschämten Phrasen entsprechend zu begegnen. :-)

Viele Grüße
Ralph/Snoopy

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Re: Völlig anderes Thema: schwierige Kursteilnehmer

Antwort von Elisabeth mit Fumi & Temi am 11.01.2006, 15:50 Uhr

Hallo Fiametta,

das paßt ja zu Deinem Posting zum Thema "Nicht-arbeitende Mütter mit nur einem Kind" im KiGa-Forum. Ich habe gestern schon eine Antwort verfaßt, aber wieder verworfen, weil ich aufgrund horrender Kopfschmerzen (der Fön *stöhn*) deutlich verletzend wurde :-/. Für mich kommt da nämlich trotz allem immer wieder der finanzielle Aspekt zu kurz. Es geht ja nicht nur darum, daß Männe JETZT genug verdient. Es geht ja auch um die Absicherung der Zukunft. Altersarmut ist Frauenarmut, und das betrifft leider nicht nur die Generation unserer Mütter. Ganz zu schweigen von der Absicherung, wenn Männe sich 'ne nette blutjunge Sekretärin sucht (sowas passiert MIR doch NIE) oder schlicht und ergreifend aufgrund von Krankheit oder Unfall arbeitsunfähig wird.

Aber das war jetzt eigentlich ein anderes Thema.

Wäre es denn möglich, die in einem Kurs mit anderen "unterbelasteten Hausfrauen" zu packen? Wie Du völlig richtig geschrieben hast: Ein gemeinsamer Hintergrund, gemeinsame Situationen, helfen bei der Herstellung von Harmonie.

Alternativ:
Wie wäre es mit einem "wir packen das zusammen"-Pep-Talk für die "Stammmannschaft"? Daß Du quasi die "Alten" Dir ins Boot holst und an der Ehre packst. "Ja, die sind bissi komisch, aber wir gemeinsam machen die jetzt mal normal."

In Fumis Klasse sind ja nur 14 Kinder, und wir Eltern (davon 10 alleinerziehende Mütter) sind eine eingeschworene Gemeinschaft. Im Oktober kam ein neues Kind dazu, und es war sicher schwer für die Mutter (ebenfalls AE, aber Asylbewerberin aus Togo ohne irgendwelche Deutschkenntnisse), sich in die Gemeinschaft einzufinden. Die Klassenlehrerin hat dann quasi Aufgaben verteilt an die "Wortführer" der Insider-Gruppe. Eine hat der Frau geholfen beim Beantragen eines Hortplatzes, einer hat ihr die Elternbriefe übersetzt uswusf.... Ich finde, die Klassenlehrerin hat das sehr geschickt gemacht ;-). Die Frau ist inzwischen durchaus integriert, dadurch ist ihr Sohn auch bei elternorganisierten Veranstaltungen meistens dabei, und infolge dessen ist auch der Junge inzwischen gut in die Klassengemeinschaft integriert.

Viel Glück dabei,
Elisabeth.

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