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Geschrieben von Marit am 27.09.2004, 11:36 Uhr

Traurig, traurig

Hallo Schwoba,

das hört sich alles natürlich toll an. Aber so verrückt es klingt: gerade dieses "Jahrelang darauf hinarbeiten, Eltern zu werden", dieses "alle Energien nur darauf konzentrieren" KANN auch sehr problematisch sein. Oft verlieren die potentiellen Eltern sich selbst dabei, sie projizieren wahnsinnig viel in ein Kind, sie erwarten total viel von einem Kind, daß dann immer unter Beobachtung sein wird. Und wenn es dann die ersten Probleme gibt, und alles ganz anders ist, als vorgestellt, ist die Enttäuschung riesig. Eltern, die einfach gelassen alles auf sich zukommen lassen, die zur Not miteinander auch ohne Kinder miteinander glücklich sind, die zwar mit Liebe begleiten, aber nicht ständig mit Argusaugen auf alles achten, ziehen vielleicht nicht die "besseren" mit Sicherheit aber die entspannteren Kinder groß.

Ich sage ja nicht, daß es schlecht ist, Kinder zu adoptieren, ganz im Gegenteil. Ich sage nur, daß in Adoptionsfamilien oder Familien mit sehr erschwerter Schwangerschaft psychische Probleme und Dispositionen eine Rolle spielen KÖNNEN, die AUCH ähnlich negativ wirken können, wie Vernachlässigung (nur eben umgekehrt). Von den Adoptionsfamilien, die ich kennengelernt habe, sind m.E. ca 20% in dieser Weise psychisch auffällig.

 
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