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Geschrieben von kirstin am 16.07.2006, 0:03 Uhr

mal ne ganz andere aktuell frage

verfolgt jemand den nahost-konflikt ? also mir läuft es immer kalt den rücken runter , wenn ich so sehe was da passiert ! ich kriege immer richtig angst und denke dran , das uns auch mal so etwas treffen könnte , was dann ? man darf garnicht darüber nachdenken . warum müssen sich nur überall und andauernd alle bekriegen , kann es nicht einfach nur friedlich auf dieser welt zugehen ??? es ist einfach nur traurig !

 
6 Antworten:

Re: mal ne ganz andere

Antwort von emmal j. am 16.07.2006, 0:16 Uhr

"kann es nicht einfach nur friedlich auf dieser Welt zugehen ???"

Na dazu müsste die Menschheit schon aussterben.

Oder sich so sehr weiterentwickeln, daß sie sich vielleicht nicht mehr Menschheit nennen dürfte.

Gibt da so schöne SciFi-Theorien von Wohlstand und geistiger Entfaltung, aber da glaube ich ehrlich gesagt nicht dran.

Der Mensch ist kriegerisch, beschützt sein Heim, seine Beute, seine Gene.
Weiß nicht, ob dieser Instinkt jemals verloren geht.....


Es ist schlimm für die Betroffenen Zivilisten, und ich hoffe sehr, daß wir hier in Europa die nächsten 500 Jahre relativ friedlich leben, aber auch da glaube ich nicht dran....

lg!

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Re: mal ne ganz andere

Antwort von susa am 16.07.2006, 2:59 Uhr

Ja, ich verfolge das, solange mein "zartes" Gemuet das zulaesst. Es ist einfach NUR deprimierend. Wie wuerde eine Loesung aussehen?
Alle Beteiligten setzen sich an einen Tisch und REDEN.
Das wird wohl nie passieren, das Gott oder Mohammed... oder sonstiger Name, die die Menschen sich da ausgedacht haben um auf der Erde in "ihrem" Sinne zu praktizieren, den Himmel aufreisst und "Jetzt ist aber Schluss!!!" bruellt. Leider....
Bevor's zum 'Wort zum Sonntag' wird.
Lg
Susanne

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Re: Kriege sind aber notwendig.

Antwort von saulute am 16.07.2006, 4:49 Uhr

Natürlich verabscheue ich sie und sie bringen so viel Leid mit sich, aber

Unsere Welt unterläuft einem ewigen Kreis: geburt-Wachsen-Reife-Überreife-Tod. Auf den Tod folgt wieder die Geburt usw. Dieser Kreis ist nicht nur auf das menschliche Leben zurcükzuführen, sondern auch auf alle Prozesse der Natur und des Geistes.

Der Samen wird gesät und reift zu einer Frucht an, die wiederrum aus Überreife verfällt und den Samen das neue Leben freigibt.

Der menschliche Geist erfährt die Phasen der Erkenntnis, des Bewußtseins, der Reife, des Zweifelns, der Zerstörung und der neuen Erkenntnis.

Der Krieg ist immer ein Produkt oder das Ergebnis der Überreife im philosophischen Sinne. Es ist sozusagen eine Explosion aus Überfluß, Überfluß von Macht, Population, Unzufriedenheit, menschlichen Nöten, geladener Geschichte und nicht zuletzt des menschlichen Zerstörungsgeistes.

Es ist wie mit dem Gewitter, wenn die Luft so dicht und geladen ist, bis die Elektrizität ensteht, die alles explodieren läßt. UNd danach ist die Luft jungfräulich und rein.

Genauso ist die Luft nach einem Krieg, wiederrum im philosophischen Sinne (ich will nicht das Grauen des Todes und die Auswirkung dessen auf die Gesellscaft absprechen).

Nach einer Zerstörung folgt der Ausbau, die Wiedergeburt. Ob sie besser, oder schlecher ist, ist so dahingelassen.

Aber unsere Welt (abgesehen von dem All)bedarf ständig Zerstörung und Wiedergeburt, sei es Politik, Kultur (noch nie ist Literatur so aufgeblüht, wie nach einem Krieg), Technik oder menschliches Bewußtsein, um im Wandel zu bleiben.
Wie der Fluß, der niemals stehen bleibt und niemals an der gleichen Stelle gleich ist.


Abgesehen davon, dass die Welt nach dem Krieg einen kurzen Moment jungfräulich bleibt, ist der Krieg etwas furchtbares.
Aber ich glaube nicht an unsere Welt ohne Krieg.
Hätten wir überhaupt als Menschen ohne den krieg in der Geschichte überlebt? Wohl kaum. wie auch die Frucht, die zu reif ist, zum verderben bestimmt ist.

UNd selbst, wenn unsere Welt immer humaner wird, es wird immer Kriege geben, wenn auch anderer Art und anderer Intelligenz. Nichts kann stehen bleiben, keine keine Frucht kann ewig reif sein.

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Re: Korrektur: nicht Ausbau, sondern aufbau.

Antwort von saulute am 16.07.2006, 4:51 Uhr

-

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Mir hat mal einer gesagt, dass es auf der

Antwort von seansmama am 16.07.2006, 11:40 Uhr

ganzen Welt ständig mehrere hundert Kriege gibt! Keine Ahnung wo, aber sicher führt auch der Buschmann seinen Krieg oder er geht schon so lange, dass keiner mehr drüber berichtet oder oder oder. Es ist zwar kein schöner Gedanke, aber Kriege wird es wohl immer geben

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Re: Selbst6 in Sifi Serien, die Jahrhunderte weiterspulen, in dennen es auf der Erde keinen Krieg mehr

Antwort von JoVi66 am 16.07.2006, 13:18 Uhr

.-..gibt, und die Vereinigte Föderation der Planeten mit Captain Jean Luc Picard das Ruder der Macht hält, gibt es immer zerstörerische Völker, die keine Ruhe geben, man kann das nämlich beliebig ausweiten. Wenn wir es hier unten auf der Erde geschafft haben, dann geht´s da oben weiter *g*.

Und nicht zu vergessen, auch der Erdball ist einem ständigen fluß ausgesetzt, der allein schon von der Natur her Zerstörung für den Menschen bringt und damit Elend schafft. Tsunami, Erdbeben, Fluten etc. Da istman schnell wieder auf dem Boden der Tatsachen, da können dann die anderen zwar lindernd helfen, aber ein Erdbeben oder Vulkanausbruch verhindern?

Jetzt sind sie erst mal am Pfrimmeln, zu erforschen., ob mögliche Asteroiden, Kometen oder ähnliches der Erde einmal zu nahe kommen könnten, den diese ganzen Hollywood -Szenarien sind gar nicht so weit hergeholt, von einschlagenden Himmelskörpern, oder Himmelskörper die so nahe an der Erde vorbeidonnern, dass sie die Bahn minimal ändern was verheerende Folgen haben würde. So gesehen sind wir seit 250 Mio, seit die Sinos ausgestorben sind, von solchen Schrecken verschont geblieben, aber es könnte theoretisch jede Sekunde krachen. Obwohl unsere Astzrophysiketr schon die Himmelswächter spielen umuns wenigstens ausreichend Vorwarnzeit geben zu können.
Das war jetzt weniger philosophisch,: darum lassen wir mal Plato zu Wortkommen: "panta rhei" Alles fließt und nichts bleibt; es gibt kein eigentliches Sein, sondern nur ein ewiges Werden und Wandeln.
Gruß johanna

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