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Geschrieben von Blueberry am 25.09.2018, 8:54 Uhr

In anderen Ländern gehts scheinbar...

Keine Aufenthaltsgenehmigung aus humanitären Gründen mehr und Abschiebungen für Taschendiebe: Italiens Innenminister Salvini hat ein Dekret vorgestellt, das die Einwanderungs- und Asylpolitik weiter verschärft.

Italiens Regierung verschärft die Regeln im Umgang mit Migration: Das Kabinett verabschiedete ein Dekret, das mehrere Maßnahmen der Sicherheits- und Migrationspolitik zusammenfasst.

Das Paket sieht unter anderem vor, dass Asylanträge ausgesetzt werden, wenn ein Antragsteller als "sozial gefährlich" eingestuft werde oder in erster Instanz verurteilt worden sei. Asylanträge von Bewerbern, denen Drogenhandel oder Taschendiebstahl zur Last gelegt werde, würden abgelehnt.

Zudem sollen künftig Migranten bis zu 180 Tage in Abschiebehaft bleiben - doppelt so lang wie bisher. Auch die Unterbringung angekommener Asylbewerber wird neu geregelt: Die meisten sollen in großen Auffangzentren untergebracht werden, lediglich anerkannte Flüchtlinge und unbegleitete Minderjährige werden im Land verteilt.

"Terroristen" wird Staatsbürgerschaft entzogen

Aufenthaltsgenehmigungen aus humanitären Gründen sollen abgeschafft werden, stattdessen sind Sonderregelungen für vor Ausbeutung, häuslicher Gewalt oder Naturkatastrophen Geflüchtete vorgesehen.

Als sicherheitspolitische Neuerung ist in dem Dokument unter anderem vorgesehen, dass "Terroristen" die italienische Staatsbürgerschaft entzogen werden kann.

Mehr Einsatzkräfte der Polizei dürfen Elektroschock-Pistolen benutzen. Außerdem wird die Räumung besetzter Häuser erleichtert, da künftig keine Verpflichtung mehr besteht, sozial benachteiligten Bewohnern eine Ersatzunterkunft anzubieten.

Salvini: Italien sicherer machen

Innenminister Matteo Salvini schrieb auf seiner Facebook-Seite, das Dekret sei "ein Schritt nach vorn, um Italien sicherer zu machen." Außerdem trage es dazu bei, Italien "im Kampf gegen die Mafia" zu stärken. Es muss noch von Staatspräsident Sergio Mattarella unterzeichnet und vom Parlament bestätigt werden.

Die italienische Regierung aus rechter Lega und Fünf-Sterne-Bewegung verfolgt einen rigorosen Anti-Migrationskurs und betont stets, sich lediglich für die wirklich Schutzbedürftigen einsetzen zu wollen.

Über das Dekret wurde in Italien seit Wochen diskutiert - auch innerhalb der Fünf-Sterne-Bewegung war das Vorhaben umstritten.
Migrationsforscher: 61 Prozent der Asylanträge abgelehnt

Der Generalsekretär der italienischen Bischofskonferenz, Nunzio Galantino, kritisierte, dass Einwanderungs- und Sicherheitspolitik in einem Dekret gebündelt wurden: Dies bedeute, dass ein Einwanderer "schon als öffentliche Gefahr angesehen wird, unabhängig davon, wie er sich verhält", erklärte er.

Italien hat Migrationsforschern des Mailänder Instituts ISMU zufolge in den ersten drei Monaten des Jahres um die 23.000 Asylanträge geprüft, von denen 61 Prozent abgelehnt wurden.

Mehr als 6300 Menschen wurde der humanitäre Schutzstatus zugesprochen, lediglich rund 1500 wurden als Flüchtlinge anerkannt.




https://meta.tagesschau.de/id/138164/italien-verschaerft-per-dekret-seine-migrationspolitik

 
195 Antworten:

Re: In anderen Ländern gehts scheinbar...

Antwort von Malus am 25.09.2018, 9:14 Uhr

Da muss ich ehrlich sagen dass das das andere Extrem ist.

Mir würde es reichen wenn in Deutschland keine Is Terroristen Zuflucht finden könnten-unten schrieb ja jemand die müssten nach Den Haag vor das Kriegsverbrechertribunal. Verstehe nicht,weshwlb das nicht passiert. Wobei das für Deutschland peinlich werden könnte (Hauptrückzugsort für IS Terroristen)

Taschendiebe abschieben?
Das ist extrem.

Ich bin für Kontrollen. Aber alle Flüchtlinge haben das Recht ordentlich behandelt zu werden bis ihr Anliegen geprüft ist. Warum sollte man sie in ein Gefängnis sperren?

Das sind keine Verbrecher sondern Menschen.

Ich wäre dafür ihnen eine Chancezu geben und nach drei Jahren zu prüfen:gibt esBemühungen zum Sprache erlernen?

Gibt es etwa ein großes Vorstrafenregister (also kein Kaugummiduebstahl sondern Gewaltdelikte etc.)Und erst dann zu entscheiden ob dauerhaft hier geblieben werden kann oder nicht.

Jeder sollte generell eine Chance bekommen außer IS Terroristen. Die sollten vor ein Kriegsverbrechergericht. Nicht auf Steuerkosten in eine Sozialwohnung.

Salvini finde ich unmenschlich.

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Re: In anderen Ländern gehts scheinbar...

Antwort von Blueberry am 25.09.2018, 9:19 Uhr

Ja, mag sein, dass das zu extrem ist. Aber es zeigt, dass es grundsätzlich geht. Diese Alternativlosigkeit, die hier immer propagiert wird, gibt es so nicht.

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Re: In anderen Ländern gehts scheinbar...

Antwort von Malus am 25.09.2018, 9:56 Uhr

Alternativlos ist gar nichts.

Wir müssen aber menschlich bleiben.Aber auch da gibt es verschiedene Definitionen.

Ganz ehrlich: wir brauchen eine Ethik. Keine Moral. Eine Ethik.
Dann haben auch Hardliner keine Chance mehr.

Wir müssen nicht das Sozialamt für die ganze Welt sein. Wir können aber eine gute Chance bieten hier zu leben.

Vielleicht nicht unbedingt jedem ohne Einschränkung. Darüber könnte man ja diskutieren_ Von allen Seiten. Ohne Moral .Mit Verstand.

Das wäre sehr hilfreich.

Salvini verurteilt alle Flüchtlinge. Er behandelt sie schlecht. Das geht nicht. Das sind Menschen und Insividuen. Das sind auch wertvolle Menschen.

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Re: In anderen Ländern gehts scheinbar...

Antwort von Finale am 25.09.2018, 10:08 Uhr

Würdest du wirklich wollen, dass jeder (außer Kriminelle)eine Chance bekommt in Deutschland zu leben?
Ich fürchte, auch das wird auf Dauer nicht gehen. Fast die ganze Welt lebt schlechter als wir und das wird erst einmal so bleiben. Wir können auch nicht die Fluchtursachen bekämpfen. Es ist vermessen und fast schon größenwahnsinnig das zu glauben. Ich verstehe dich schon. Wenn es nach mir ginge, würden alle Menschen auf der Welt in Glück und Frieden leben, das wird aber nie der Fall sein. Auch bei uns ist es ja erst eine kurze Zeit so. Aber wir können nicht allen helfen.

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Re: Definition Ethik

Antwort von Malus am 25.09.2018, 10:10 Uhr

Die Ethik steht über der Moral. Sie analysiert Moral. Hinterfragt Begründungen für verschiedene moralische Weltbilder.

Dadurch kann ein Thema erst einmal wertfrei von verschiedenen Seiten thematisiert werden( Die Moral bewertet ja und nimmt für sich in Anspruch, die einzig gültige Antwort zu haben.)

Während die Ethik von diesem Anspruch frei ist.

Dadurch, dass verschiedene Seiten wertfrei hinterfragt werden. ist es möglich zu einer eigenen Einstellung zu finden. Denn das Gute existiert genausowenig wie das Böse. Es gibt nur gutes und böses Handeln in hundert verschiedenen Facetten.

Dessen sollte man sich als mündiger Bürger IMMER bewusst sein.

Insofern gilt es ALLE moralischen Glaubenssätze mindestens zu hinterfragen ob sie tatsächlich das Non plus Ultra sind.

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Re: In anderen Ländern gehts scheinbar...

Antwort von Malus am 25.09.2018, 10:15 Uhr

Ich mache das natürlich davon abhängig, ob wir uns das leisten können. ( Finanziell. Kapazitäten) Ansonszten schon. Wenn die Bedingungen da sind.

Es gibt ja viele die behaupten ,die Bedingungen wären gegeben.

Dann , finde ich, könnten wir das ruhig tun.

Ich zweifele aber daran dass die Bedingungen tasächlich da sind.

Da sind die, die bedingungslose Aufnahme fordern, in der Beweispflicht. Und es muss verteilt werden.

Die Lasten dürfen nicht nur bei den Armen hängen bleiben.

Also Flüchtlinge in Villenvierteln unterbringen bitte. In gute Schulen stecken. Das wäre für die Integration gut,

Für die Armen sind ja schon keine Kapazitäten mehr da. ( Soziale Brennpunkte. Lehrermangel. Verrottende Schulgebäude etc)

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Re: In anderen Ländern gehts scheinbar...

Antwort von TONIC-2018 am 25.09.2018, 10:18 Uhr

Ist dein Leben so armselig und langweilig ,das du nur ein Thema kennst?

Gehe arbeiten dann hast was zu tun,du bist ja daueronline.

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Re: In anderen Ländern gehts scheinbar...

Antwort von tonib am 25.09.2018, 10:27 Uhr

Ich fürchte, das ist nun Teil eines Unterbietungswettbewerbs - so klingt es für mich falsch und inhuman. Aber wenn man sich die anderen europäischen Staaten (oder auch Kanada und andere) anschaut, dann gehen die Regelungen ebenfalls ganz klar in diese Richtung.

Daher meine ich - und das sage ich schon seit mindestens drei Jahren - das wir besser kontrollieren, prüfen, Einreisen verweigern und Nichtberechtigte und Straftäter zurückschicken müssen, denn sonst sind nicht nur die finanziellen Mittel erschöpft, sondern auch die Akzeptanz in der Bevölkerung. Diese ist ein kostbares und knappes Gut, und ohne die geht gar nichts. Diesen Aspekt zu ignorieren, ist in meinen Augen der Hauptfehler der Regierung.

Salvini hat sich das ja nicht alleine ausgedacht - weite Teile der nicht mehr akzeptierenden Bevölkerung stehen hinter ihm. Aber mal schauen, ob es durchs Parlament kommt oder doch nur Show war.

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Re: In anderen Ländern gehts scheinbar...

Antwort von Malus am 25.09.2018, 10:53 Uhr

Ach. Die Beleidigungs und Verunglimpfungskawallerie marschiert.

Das ist doch schön!
Wenn man solche "Feinde "hat,kann man ja nur recht haben.

Danke Tonic. Das ist besser als jede Zustimmung.!

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Re: In anderen Ländern gehts scheinbar...

Antwort von AnnyMagus am 25.09.2018, 11:01 Uhr

Salvinis Vorstoß, vorbildlich?

Es wird immer doller, auch hier.

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Re: In anderen Ländern gehts scheinbar...

Antwort von shinead am 25.09.2018, 11:19 Uhr

Selbst innerhalb der 5-Sterne-Partei gab es Widerspruch. Der Koalitionspartner will auf jeden Fall im Parlament diverse Punkte verhandeln.

Spannend finde ich ja den Punkt, Terroristen die italienische Staatsbürgerschaft zu entziehen.
Das hat vor dem Hintergrund der Geschichte ein Geschmäckle (1914-1945 galt das als adäquates Mittel, Ausbürgerung von DDR-Bürgern, Militärdiktatur in Griechenland). Für Doppelpassinhaber vielleicht machbar. Für alle anderen nicht. Ein Italiener dem die Staatsangehörigkeit entzogen würde müsste weiterhin wie ein Italiener behandelt werden.

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Re: In anderen Ländern gehts scheinbar...

Antwort von Blueberry am 25.09.2018, 11:21 Uhr

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Re: In anderen Ländern gehts scheinbar...

Antwort von Lauch1 am 25.09.2018, 11:30 Uhr

Und? Verlust der Staatsbürgerschaft droht in etliche Staaten beispielsweise beim Eintritt in die Fremdenlegion. Warum soll das beim Eintritt in ein terroristisches Söldnerheer anders gehandhabt werden? Und wie genau konstruierst du den Kontext IS Terrorist/DDR Dissident?
M5S Ist übrigens links populistisch, natürlich gibt es da Reibereien mit der Lega, insofern beachtlich wie lange das Ganze schon hält.

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Re: In anderen Ländern gehts scheinbar...

Antwort von Lauch1 am 25.09.2018, 11:35 Uhr

Salvini hat derzeit Beliebtheits- und Umfragewerte von denen andere höchstens träumen können.

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Re: In anderen Ländern gehts scheinbar...

Antwort von Miamo am 25.09.2018, 11:53 Uhr

Wenn du aber jedem eine faire Chance geben möchtest, bis auf jene, die offenbar kriminell sind, bist du aber das Sozialamt für die ganze Welt oder wirst es bald sein, da es keine Bedingungen oder Hürden gibt.

Vermutlich wird jede einzelne Einschränkung und Änderung im Asylrecht viele Menschen empört aufschreien lassen, nur wenn man sich danach richtet, kann man auch alles so lassen wie es ist. Es wird keine Lösung geben, hinter welcher jeder einzelne zu 100% steht.

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Re: In anderen Ländern gehts scheinbar...

Antwort von tonib am 25.09.2018, 12:20 Uhr

Ich bin auch dafür, ganz grundsätzlich jedem eine Chance zu geben. Dafür gibt es jetzt die BlueCard und evtl. bald ein weiteres Einwanderungsgesetz. Das ist die Chance, die theoretisch jeder hat.

Hingegen bin ich nicht dafür, jedem Asylbewerber/Migranten eine Chance zu geben, in dem Sinne, wenn er nicht durch schwere Straftaten auffällt, darf er bleiben, und die Einreise kontrollieren wir auch nicht. Ganz klares Nein. Eigentlich egal, ob mit oder ohne Taschendiebstahl, mit Taschendiebstahl gerne prioritär. In meinen Augen ist es kein Zeichen gelungener Integration, nicht durch Straftaten aufzufallen.

Ich würde keinen Asylberechtigten wegen eines Taschendiebstahls abschieben. Aber generell muss man sehen, dass eigentlich alle Terroristen vorher als Kleinkriminelle aufgefallen sind. Taschendiebstahl ist definitiv auch nicht in Ordnung und auch nicht nötig, daher wäre ich da auch strenger (übrigens auch bei EU Bürgern). Auf jeden verurteilten Taschendiebstahl kommen außerdem 1000(?) nicht verurteilte. Ich würde da keinen Freifahrtschein geben.

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Re: In anderen Ländern gehts scheinbar...

Antwort von Malus am 25.09.2018, 12:35 Uhr

Vielleicht nicht das Sozialamt. Vielleicht können wir von den Menschen profitieren.

Ich weiß es nicht. Ich finde es gut zu helfen. Natürlich nicht dauerhaft. Weil die Sozialsystem kollabieren.

Das ist also eine unrealistische Utopie.
Aber es wäre halt schön.

Ein Utopia ohne Rassismus.

Aber ja. Das geht natürlich nicht

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Re: In anderen Ländern gehts scheinbar...

Antwort von Korya am 25.09.2018, 12:37 Uhr

Ganz böses Thema. Mal ganz abgesehen davon, dass hier ein nicht gewählter Mensch ohne jedwede politische Kompetenz außer laut schreien zu können anfängt, den Rechtsstaat per Dekret zu kippen.

Italien hat die Faschistenzeit nie aufgearbeitet. Da ist Deutschland trotz allem den Italienern in einigen Beziehungen um Meilen voraus. Ich bin dort zur Schule gegangen, hab mein Abi dort gemacht. Wir hatten Leute in der Klasse, die damals schon so rechts waren, dass die AFD Kindergarten dagegen ist.

Die herrliche Streit- und Debattierkultur, die die Italiener haben (auf höchstem intellektuellen Niveau, da hängen sie die Deutschen um Meilen ab) steht in direktem Widerspruch zu ihren Talkshows und diesem widerlichen Geblöke, wenn es um Ausländer geht.

Die beleidigte Reaktionen auf Europas angeblich mangelnde Unterstützung, und besonders Frankreich hat was vom Kind im Sandkasten. Immer nur die Hand aufhalten und fordern, und sich dann mit vorgeschobener Unterlippe vor dem jubelnden Pöbel präsentieren, auf das Scheißeuropa schimpfen und dann mit einem Handstreich den Rechtsstaat kippen, um es den anderen mal so richtig zu zeigen. Und um zu verhindern, dass man sich selbst mal an den europäischen Diskussionen zu beteiligen, um eine gemeinsame, ehrliche, europäische Antwort drauf zu finden...

Sie hätten die Chance gehabt, als Malta nur sperrte und alle Boote an der italienischen auflaufen ließ, auf den Sünder zu zeigen und an diesem Beispiel aufhängend Lösungen für das gesamte Mittelmeer zu entwerfen. Schließlich liegt in Rom die Wiege unserer Kultur, Ethik und Rechtsvorstellung. Kann man nicht mal daran anknüpfen, statt diesem ekelhaften Salvini zuzujubeln?

Nicht mehr mein Land.

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Re: In anderen Ländern gehts scheinbar...

Antwort von Malus am 25.09.2018, 12:39 Uhr

Naja. Man kann ja nach drei Jahren kucken. Wie groß ist das Vorstrafenregister. Jemand mit zehn Vorstrafen wegen Diebstahl zeigt natürlich kein großes Bemühen. Da muss man die Fälle anschauen und evtl. Heim schicken. Klar

Aber nicht in den Tod. Das ist nicht verhältnismäßig für mich.

Dann halt Knast.

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Re: In anderen Ländern gehts scheinbar...

Antwort von AnnyMagus am 25.09.2018, 12:45 Uhr

Das macht es nicht besser. Lies mal unten bei Korya.

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Re: In anderen Ländern gehts scheinbar...

Antwort von Meyla am 25.09.2018, 12:47 Uhr

Finde ich gut.

Radikal ja... aber gut.

Jeder der in ein neues Land kommt, ist erstmal Gast. Wer von uns würde sich von seinen Gästen beklauen lassen und ihm danach ein schickes Gästezimmer bereiten? Ich nicht. Mir wäre danach völlig egal wo der pennt.

Jeder, der wirklich Hilfe braucht, soll sie erhalten. Alle anderen müssen gehen. Nur weil es ihnen in ihrem Land finanziell schlecht geht, können Sie nicht allesamt in ein anderes umziehen und sich finanzieren lassen. Sonst wird auch dieses Land zusammen brechen. Und dann kann es niemandem mehr helfen....

So etwas würde ich mir auch hier wünschen. Wer kriminell wird geht, ohne wenn und aber. Es gibt keinen Grund, weshalb man hier stehlen muss. Es mangelt keinem her gereisten an Lebensgrundlagen. Und sie stehlen nun mal auch keine Lebensmittel, sondern Luxusgüter und Genussmittel.

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Asylrecht als Menschenrecht

Antwort von Leena am 25.09.2018, 12:49 Uhr

Asylrecht umfasst einerseits das konkrete Recht des Einzelnen, als Asylbewerber Asyl zu beantragen - und auf der anderen Seite die humanitäre Verpflichtung einer gesellschaftlichen Gruppe, Asyl zu geben, wenn dem Betreffenden anderswo Gefahr und Verfolgung droht.

Sind wir echt so weit, dass wir sagen, wir können es uns nicht leisten, unserer humanitären Verpflichtung gegenüber Menschen in Not nachzukommen? Scheißegal, ob diesen Menschen Gefahr für Leib und Leben droht, solange in Deutschland noch nicht alle Klassen Whiteboards haben, können wir uns das nicht leisten? Hat unser "kollektives Gedächtnis" echt schon nach knapp 90 Jahren vergessen, wie es ist, wenn man im eigenen Staat verfolgt und entrechtet wird, wie es ist, wenn man als einzige Möglichkeit nur noch die Flucht sieht?

Germany first…

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Re: Asylrecht als Menschenrecht

Antwort von claudi700 am 25.09.2018, 12:55 Uhr

da gehts ja schon los.

es muss grundsätzlich zwischen migrant, asylsuchendem und flüchtling unterschieden werden.

flüchtlinge sind begrenzt hier, damit steht eine rückkehr in ihr heimatland im raum.
sollten sie straffällig werden, haben sie m. e. kein recht auf asyl.

asylsuchende können asyl beantragen.

beispiel: wenn sie straffällig werden, sollen wir dann einfach so weitermachen? mord, totschlag, raub etc.? alles kein problem? wo bleibt die humanität des asylsuchenden? oder: warum sollen wir human sein, wenn der asylsuchende in seinem heimatland schon verbrechen begangen hat und ihm dort die todesstrafe droht? diese mag für uns nicht gerechtfertigt sein, aber ich halte es nicht für richtig, z. b. einem verbrecher asyl zu gewähren.

du mischst hier einiges zusammen. das ganze muss aber differenziert betrachtet werden.

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Re: In anderen Ländern gehts scheinbar...

Antwort von DK-Ursel am 25.09.2018, 13:00 Uhr

Hej Korya!

Danke für diese fundierte Sicht von innen.
Denn das stört mich bei vielen Blicken auf das ach so anders und vorbildlich handelnde Ausland durch ausgerechnet die, die ihren eigenen Dunstkreis mehr als selten verlassen haben und für die der eigene Tellerrand oft schon an der Haustür endet:
Sie lesen eine Schlagzeile, einen Bericht aus einem oder ja vielmehr über ein anderen Land und glauben, dies sei per se übertragbar auf Dtld., und daß sie darüber hinaus eben auch noch halbwegs die Lage der Länder verstünden (sonst könnten sie doch kaum gemein mit ihnen gehen).
Aber aus welchen Beweggründen manche Bewegung, manches Gesetz, mancher Hilferuf oder manche großzügige Geste geschehen, wird oft aum bis gar nicht ersichtlich.
WENN Italien aufschreit, weil es kene Flüchtlinge mehr aufnehmen kann und will, dann doch AUCH, und in meinen Augen zu Recht, weil sie jahrzehntelang die meisten "abbekamen" und so die Last der Binnenländer Europas abbekamen und (mit)trugen..
Da lag Dtld. doch wunderbar geschützt durch seine Grenzen mitten in Europa, ohne Meereszugänge der großen Art wie sie Italien, Griechenland und Co haben.

WENN Schweden gerade nach rechts rückt, dann doch AUCH, weil es vorher ÜBER Gebühr aufgenommen hat, nämlich pro Kopf die höchste Anzahl Flüchtlinge, da kann Dtld. (und schon gar nicht Ostdeutschland) nicht gleichermaßen mitrufen.

WENN DK eine so rigorose Ausländerpolitik betreibt, daß sie sogar Dänen mit EU-Ehepartner benachteiligt, ganz zu schweigen von außer-EU-Partnern, dann doch AUCH, weil hier schon jahrzehntelang eine populistische Partei das Zünglein an der Waage ist.

All das mag man nun gut oder schelcht finden, aber es auf aktuelle Beschlüsse und Rufe zu reduzieren, basiert eben auf schierer Ahnungslosigkeit über den Rest der Lage, in dem einen oder anderen Land.

WENN man das eine Gute aus dem einen Land ohne Änderungen auf das eigene Land überrtragen will, dann muß man weiter schauen: Wie ist dann die nicht nur die internationale und nationale Rechtslage - das ist ja eine Grundfrage sowieso.
Sondern auch:
Wie wird denn das eine oder andere finanziert bzw,. was wird denn statt des einen anderen NICHTfinanziert (was ich in meinem Land eben anders - oft sogar besser - erlebe)?
Es hängt dochalles mit allem zusammen - global wie national.
(Ich kann mich - völlig anderes Thema - noch gut an viele Diskussionen zum Thema Arbeitlosengeld etc. erinnern, wo oft auf die Skandinavier verwiesen wurde wo man ja (angeblich) 5 jahre lang Arbeitslosengeld beziehen kann.
Ja, DAS wurde oft erwähnt, aber nicht, unter welchen Bedingungen und Auflagen -so daß hierzulande kaum einer kaum einen kennt,der in Wirklichkeit diese 5 Jahre abkassieren konnte... oder auch nur wollte...Und ich bin sicher, die hohen Steuern ohne viele Familienzuschüsse, die hohgen Abgaben für Autos, das schlechtere Gesundheitswesen etc. --- das würde selten jemand gern dafür in Kauf nehmen... istaber auchdieKehrseite derselben Medaille.
)
Ich erinnere mich an ein Schulmodell aus Austraklien/Neuseeland, das hierzulande vor ca. 20 Jahren mit fliegenden Segeln eingeführt wurde --- ohne daß ein Politiker daran gedacht hatte, daß es dort auf dem Prinmzip der Elternmithile beruhte,was herzulande kaum, machbar ist, da alle berufstätig sind.

Fazit:
Was für meine Nachbarin super ist, paßt noch lange nicht für mich.
Das giilt mndestens genauso für andere Länder!
Ohne gute Kenntnis des jeweiligen Landes kann man weder die Lage und daraus folgenden Konsequenzen wie Gesetze, Bewegungen, Rechts- oder Linksrucks verstehen noch kann man sie 1:1 auf unsere Verhältnisse übertragen.
Und ohne Kenntnis der Personen und Parteien, die da schreien und fordern, hetzen oder auch vernünftig reden, kann man nur sehr schwer einordnen, was davon jeweils zu halten ist.
Danke daher für Deine Beurteilung.

Gruß Ursel, DK

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Re: In anderen Ländern gehts scheinbar...

Antwort von shinead am 25.09.2018, 13:08 Uhr

So einfach droht der Verlust der Staatsbürgerschaft in Deutschland nicht:

§28StAG:
Ein Deutscher, der auf Grund freiwilliger Verpflichtung ohne eine Zustimmung des Bundesministeriums der Verteidigung oder der von ihm bezeichneten Stelle in die Streitkräfte oder einen vergleichbaren bewaffneten Verband eines ausländischen Staates, dessen Staatsangehörigkeit er besitzt, eintritt, verliert die deutsche Staatsangehörigkeit. Dies gilt nicht, wenn er auf Grund eines zwischenstaatlichen Vertrages dazu berechtigt ist.

Sprich: Ich muss vorab die doppelte Staatsbürgerschaft gehabt haben und dann in die Armee meines anderen Heimatstaates eingetreten sein, oder ich nehme im Laufe meiner Dienstzeit die Staatsangehörigkeit meines Dienstherren an.

Mitglieder der französischen Fremdenlegion, die die französische Staatsbürgerschaft annehmen sind allerdings seit 2011 nicht mehr betroffen.

So weit ich weiß gilt diese Regelung noch in Österreich. Ob es dazu aber Präzidenzfälle gibt, weiß ich nicht.
Im Zweifel erfährt niemand in Österreich, dass ein Staatsbürger sich für die Fremdenlegion verpflichtet hat, einige werden durch den Bundespräsidenten amnestiert und wieder andere wechseln vorher in die deutsche Staatsbürgerschaft.
Wo ein Wille ist, ist ein Weg.

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Re: In anderen Ländern gehts scheinbar...

Antwort von Lauch1 am 25.09.2018, 13:10 Uhr

Und was? Er ist gewählt, hat überwältigende Zustimmungswerte und als Reaktion ist man beleidigt und bezeichnet alle als Faschisten? Was ist denn das für ein Demokratieverständnis?

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Re: In anderen Ländern gehts scheinbar...

Antwort von Lauch1 am 25.09.2018, 13:16 Uhr

Mit einer 2/3 Mehrheit kannst du jede mögliche Gesetzes und/oder Verfassungsänderung vornehmen, die du willst. Der politische Wille muss eben vorhanden sein.

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Re: Asylrecht als Menschenrecht

Antwort von Malus am 25.09.2018, 13:26 Uhr

Ein Asylrecht wie in Deutschland mit dieser Großzügigkeit gibt es so glaube ich,nirgends.

Sogar Schweden hat umgeschwenkt.

Ist das nicht ein wenig arrogant zu sagen nur so und nicht anders sind die Menschenrechte gewahrt.?

Das hieße ja dass alle anderrn Staaten Unrechtstaaten sind.....

Das ist ja auch ein wenig,Naja,am deutschen Wesen soll die Welt genesen. ......

Deutschland hat sich mit dieser moralischen Hybris in Europa sehr isoliert. Das sollte man auch bedenken.

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Wer sagt, dass es nicht anders geht???

Antwort von Hashty am 25.09.2018, 13:47 Uhr

In fast allen Staaten geht es anders.
Aber kein anderer Staat hat das deutsche Grundgesetz.
Und ich bin sehr froh über das deutsche Grundgesetz. Ich möchte es nicht eintauschen. Und wenn es notgedrungenermaßen bedeutet dass wir auch Terroristen schützen müssen, ist das zwar richtig doof, aber diesen Preis müssen wir halt bezahlen.
Oder wir finden eine Lösung dafür.
Aber so einen Generalverdacht wie die italienische Lösung möchte ich in D nicht haben.

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Re: In anderen Ländern gehts scheinbar...

Antwort von shinead am 25.09.2018, 13:52 Uhr

Ja, da hast Du recht. Und da hat jetzt genau was mit meinem Post zu tun?

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Re: Asylrecht als Menschenrecht

Antwort von Leena am 25.09.2018, 14:00 Uhr

Meine Mutter kam '45 als Flüchtling aus den deutschen Ostgebieten nach Westdeutschland. Ich bin mit den entsprechenden Familiengeschichten über Krieg und Vertreibung aufgewachsen... über den Großvater, den sie sterbend am Straßenrand zurück ließen, weil die Angst vor den nachrückenden russischen Soldaten zu groß war, über die Soldaten, die sich bei den Frauen "bedient" haben, über die eine Großmutter, die sich nach einer Vergewaltigung erhängt hat, über die Kinder, die jeden Abend mit Hunger ins Bett mussten, wenn es denn mal ein Bett gab, und die zugeschaut haben, wie Menschen vergewaltigt und erschossen wurden.

Ja, verdammt noch mal, ich finde, jeder hat die gottverdammte Pflicht, anderen Menschen, die in Not sind, zu helfen, statt erstmal auf die unbedingte Wahrung des eigenen hohen Lebensstandards zu pochen.

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Re: In anderen Ländern gehts scheinbar...

Antwort von Lauch1 am 25.09.2018, 14:00 Uhr

Dass es natürlich möglich ist Terroristen ihre Staatsbürgerschaften zu entziehen. Den Kontext zur DDR sehe ich noch immer nicht, aber egal.

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Re: Asylrecht als Menschenrecht

Antwort von Miamo am 25.09.2018, 14:11 Uhr

Mich würde mal interessieren, wie viel Prozent der Flüchtlinge aus Nöten wie von dir beschrieben flüchten und wie viele flüchten, weil sie sich hier einfach ein angenehmeres Leben erhoffen.

Hast du dazu Angaben?

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Re: Asylrecht als Menschenrecht

Antwort von Maxikid am 25.09.2018, 14:12 Uhr

Wer ist denn bitte schön, nicht mit diesen Geschichten aufgewachsen? Es müsste allen doch noch im Hinterkopf sein.

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Auch dann, wenn Hilfesuchende hier straffällig werden?

Antwort von Marianna81 am 25.09.2018, 14:12 Uhr

...

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Re: Asylrecht als Menschenrecht

Antwort von Maxikid am 25.09.2018, 14:12 Uhr

Das war ja auch die Rache der Russen an Nazi-Deutschland....hart und erbarmungslos..

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@Maxikid:was meinst du damit genau?

Antwort von Marianna81 am 25.09.2018, 14:16 Uhr

...

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Re: Asylrecht als Menschenrecht

Antwort von Miamo am 25.09.2018, 14:16 Uhr

Eine Rückkehr ins Heimatland wird doch bei keinem angedacht, oder?

Ich bin absolut deiner Meinung, dass zwischen Flüchtlingen und Migranten als erstes unterschieden werden muss, und erst dann kann über Veränderungen nachgedacht werden. Sofern denn Veränderungen überhaupt erwünscht sind, momentan sieht es ja nicht danach aus, zumindest ist in der Vergangenheit nicht viel passiert.

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Re: @Maxikid:was meinst du damit genau?

Antwort von Maxikid am 25.09.2018, 14:19 Uhr

Ich finde das Mittel der Vergewaltigung so abscheulich...immer und zur jeder Zeit.....ich kann solche Geschichte nicht gut lesen,hören....

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Re: Asylrecht als Menschenrecht

Antwort von Miamo am 25.09.2018, 14:27 Uhr

Es macht schon einen Unterschied, ob ich einen Ankömmling aus dem Westbalkan als Flüchtling oder Migrant bezeichne. Der Flüchtling ist gekommen, weil sein Heimatland ihn nicht schützen kann oder will. Migranten hingegen verlassen ihr Land aus eigenem Antrieb – meistens, um ihre wirtschaftliche Situation zu verbessern. Während der Flüchtling unsere Hilfe und unseren Schutz verdient, ist der Arbeitsmigrant aus sicheren Herkunftsländern wie Serbien, Mazedonien, Bosnien und Herzegowina schlichtweg ein (illegaler) Einwanderer.

Wer in seiner Heimat weder verfolgt wird noch kriegerischen Auseinandersetzungen samt ihren Folgen ausgesetzt ist, ist kein Flüchtling.

Ein differenzierter Umgang mit Asylbewerbern, Flüchtlingen und Arbeitsmigranten setzt indes sprachliche Klarheit voraus.

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Re: Asylrecht als Menschenrecht

Antwort von Jana287 am 25.09.2018, 14:30 Uhr

Und wer aus einem sicheren Land ( zB Türkei oder Italien ) weiterflüchtet, weil er sich überlegt hat dass er lieber in Deutschland oder Frankreich Leben will?

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Re: Asylrecht als Menschenrecht

Antwort von Blueberry am 25.09.2018, 14:51 Uhr

Der ist auch kein Flüchtling, sondern ein (illegaler) Migrant.

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Oh meine Güte...

Antwort von Blueberry am 25.09.2018, 14:56 Uhr

"Ja, verdammt noch mal, ich finde, jeder hat die gottverdammte Pflicht, anderen Menschen, die in Not sind, zu helfen, statt erstmal auf die unbedingte Wahrung des eigenen hohen Lebensstandards zu pochen."

Und wer sich für die Hilfe dann so bedankt, dass er in dem helfenden Land Straftaten begeht, da finde ich, verdammt noch mal, dass der sich zum Teufel, respektive in sein Heimatland, scheren soll und da ist mir persönlich unfassbar egal, was ihm da blüht...Ich sehe es NICHT als meine Pflicht an, solchen Leuten zu helfen und ihnen hier das Leben zu alimentieren.

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Re: Asylrecht als Menschenrecht

Antwort von Tonic2108 am 25.09.2018, 15:17 Uhr

Deine Sichtweise ist so eindimensional

So wie du schreibst hat man das Gefühl, du siehst mit deinem geistigen Auge deine Vorfahren auf ihrer Flucht. Du überträgst das eins zu eins auf die heutige Situation. Wie viele von den heutigen Flüchtlingen schleppen sich denn humpelnd über die Grenze, froh, in Sicherheit zu sein? Da steht Leena dann an der Türe und bietet ihnen ein Bett und warme Kleidung.

Und ja, ich möchte gerne für meine Nachfahren/Familie meinen Lebensstandard, den ich heute habe und schwer erarbeitet habe, erhalten. Ich brauche nicht in jeder Klasse ein Whiteboard, funktionierende und saubere Toiletten sowie gute Bildung und genügend Lehrer würden es schon tun, aber das ist ein anderes Thema.

Du kannst gerne dein gesamtes Hab und Gut spenden und verschenken.

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Re: Asylrecht als Menschenrecht

Antwort von Blueberry am 25.09.2018, 15:25 Uhr

Ich frage mich immer, ob solche Leute wie Leena dann auch konsequenterweise ihre Haustüre den ganzen Tag offen stehen lassen, damit jeder hineinkommen, sich aufs warme Sofa legen und ihre Lebensmittel konsumieren kann.
Wenn ihm dann was nicht passt, darf er doch noch bisschen randalieren, vielleicht was klauen, ihre Kinder bedrohen und sie bittet ihn dennoch nicht vor die Tür.

Das wäre doch nur konsequentes Verhalten gemäß dieser inneren Haltung zum Thema.

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Differenzierte Betrachtung

Antwort von wolke76 am 25.09.2018, 15:41 Uhr

Du haust Leena um die Ohren, sie würde einiges vermischen und forderst eine differenzierte(re) Betrachtung und formulierst dann Sätze wie

"flüchtlinge sind begrenzt hier, damit steht eine rückkehr in ihr heimatland im raum.
sollten sie straffällig werden, haben sie m. e. kein recht auf asyl. "

"asylsuchende können asyl beantragen. " ???? Wow! Wäre es nicht so ein ernstes Thema würde ich in Lachen ausbrechen. Das ist nicht dein Ernst, sondern ein Scherz oder?

Es wird ja immer gern auf "christliche Werte" gepocht und dann liest man hier, dass einem Menschen, der anderswo zum Tode verurteilt wurde, kein Asyl gewährt werden dürfte (weil er ja im Heimatland schon ein Verbrechen begangen hat und verurteilt wurde). Mal ganz davon abgesehen, dass die Todesstrafe in keinem Fall zu rechtfertigen ist. Da werden Taschendiebe mit Schwerverbrechern gleichgesetzt, über Tod und Leben entschieden ohne auch nur die geringste Ahnung vom jeweiligen Fall zu haben. Das ist nicht nur anmaßend, sondern widerwärtig. Wir sprechen von Menschen, nicht von Schädlingen.

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Re: Asylrecht als Menschenrecht

Antwort von Tonic2108 am 25.09.2018, 15:43 Uhr

Ja genau.

Leena, spendest du dein Einkommen bis zum Existenzminimum um deinen Beitrag zu leisten oder lebst du selbst vom Staat, dass du so großzügig anderer Leute Geld verteilen willst?

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Re: Asylrecht als Menschenrecht

Antwort von DK-Ursel am 25.09.2018, 15:51 Uhr

Und was entzieht man Dir gerade an öffentlichen Beihilfen zugunsten eines Flüchtlings, daß Du Dich so aufregst, Tonic2108?

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Re: Differenzierte Betrachtung

Antwort von Blueberry am 25.09.2018, 15:55 Uhr

"Wir sprechen von Menschen, nicht von Schädlingen."

Solche Typen wie Anis Amri zum Beispiel sind in meinen Augen durchaus Schädlinge. Mit "human" im Sinne von menschlich hat so jemand nämlich NICHTS mehr zu tun.

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Re: Differenzierte Betrachtung

Antwort von Lauch1 am 25.09.2018, 15:59 Uhr

Meinst du ernsthaft es sei vertretbar, jemanden wie Sami A. im Land zu lassen und zuzusehen, wie er nebenbei bei Security Firmen auf Flughäfen (!) jobbt? „Seit 2005 haben es mehrere deutsche Gerichte als erwiesen angesehen, dass Sami A. 1999/2000 in einem afghanischen Islamistenlager eine militärische Ausbildung durchlaufen hat und später der Leibgarde des 2011 getöteten Al-Kaida-Chefs Osama bin Laden angehörte„.“
Der Mann ist jetzt als tunesischer Staatsbürger in Tunesien, von Todesstrafe ist derzeit überhaupt keine Rede. Undenkbar was er in Europa anrichten könnte.

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Eindimensionale Sichtweise

Antwort von wolke76 am 25.09.2018, 16:00 Uhr

Das was du von dir gibst, ist mehrdimensional oder was willst du damit sagen?
Die Forderung nach Haltung des Lebensstandards (einschließlich funktionierendem Klo & Co.) klingt nicht danach... Im Gegenteil. Die Forderung, Menschen wie Leena könnten sich dann doch zur Teilung ihres Hab und Guts bereit erklären ist nicht einmal mehr eindimensional, sie ist borniert.


Sicher kann man die Situation im / nach dem 2. WK mit heutigen Fluchtbewegungen nicht gleichsetzen. Vergleichen kann man das durchaus. Und Leenas familiäre Erfahrungen, die so oder ähnlich in vielen vielen Familiengeschichten präsent sind, sollten nicht als ewig vergangene Geschichten ad acta gelegt werden, wir sollten sie uns viel mehr noch ins Gedächtnis rufen. Warum, erkläre ich jetzt gar nicht. Es sollte jedem klar sein. Und wenn es dies nicht ist, erklärt das so manches dunkles Gedankengut.

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Mensch sein

Antwort von wolke76 am 25.09.2018, 16:12 Uhr

Es ging doch jetzt gar nicht um einen Einzelfall, sondern um die allgemeine Lage oder habe ich was missverstanden - alles gelesen habe ich jetzt nicht. Mir ging es um die Aussage, dass Leuten, die bereits rechtskräftig (zum Tode) verurteilt wurden, kein Asylrecht haben dürften (Wortlaut müsste ich jetzt nochmal nachlesen).

Grundsätzlich finde ich, dass niemand eine Todesstrafe "verdient" hat.

Deinen Hinweis "undenkbar was er in Europa anrichten könnte" finde ich etwas makaber, davon ausgehend, dass du von möglichen terroristischen Aktivitäten sprichst. Ich verstehe was du meinst, klar. Ich fände einen explodierenden Bus mit tunesischen Schulkindern allerdings nicht weniger schlimm als wenn es sich um deutsche handelte. Weißt du, mich kotzt dieses nationale Gehabe - egal von wem auch immer - einfach an. Ich weiß, dass es Regeln und Gesetze braucht, um ein halbwegs friedliches Zusammenleben zu sichern. Ich weiß auch, dass die bestehenden rechtlichen Grundlagen nicht immer ausreichend sind, dass es hier und da echt mies läuft. Der Problematiken bin ich mir durchaus bewusst. Nenn mich idealistisch, für mich zählt "der Mensch" und nicht der Deutsche, der Afghane, der Äthiopier oder wer oder was auch immer.

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Re: Asylrecht als Menschenrecht

Antwort von Tonic2108 am 25.09.2018, 16:12 Uhr

Nichts Ursel. Wir beziehen keinerlei öffentliche Hilfen, im Gegenteil, wir zahlen Höchststeuersatz. (Im Übrigen gern)

Ich rege mich nur über Leute auf, die sämtlichen Wohlstand unseres Landes (wo es ihn noch gibt) ohne mit der Wimper zu zucken zur Disposition stellen wollen. Und genau diese Leute sollen doch dann bitte danke auch mit gutem Beispiel vorangehen.

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Mensch? Schädling? What?

Antwort von wolke76 am 25.09.2018, 16:15 Uhr

Für mich ist ein Mensch das was er ist: ein Mensch. Egal was für Scheiße er verbockt hat. Das heißt doch nicht, dass ich es für gut befinde, was er getan hat.

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....sagt die Richtige

Antwort von wolke76 am 25.09.2018, 16:18 Uhr

Du wirfst anderen eine eindimensionale Sichtweise (die es im Falle von Leena nichtmal war) vor und gibst diesen egozentrischen Mist von dir? Gute Nacht, Deutschland!

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Re: Asylrecht als Menschenrecht

Antwort von Silvia3 am 25.09.2018, 16:18 Uhr

Na ja, so ganz weit hergeholt ist der Vergleich von Leena nicht:

So sieht es in Homs, Syrien aus:

https://www.deutschlandfunk.de/syrien-470-000-tote-zehn-millionen-auf-der-flucht.2852.de.html?dram:article_id=345234

Dresden, 2. Weltkrieg:
https://de.wikipedia.org/wiki/Luftangriffe_auf_Dresden#/media/File:Bundesarchiv_Bild_183-Z0309-310,_Zerst%C3%B6rtes_Dresden.jpg

Flüchtlingstrecks 2015:
https://www.bz-berlin.de/welt/so-laeuft-der-diplomaten-krimi-um-die-groessten-welt-krisen

Flüchtingstreks 1945:
http://www.wlb-stuttgart.de/seekrieg/ksp/ostsee/1945.htm

Die Schicksale, zumindest der Syrienflüchtlinge, sind ähnlich wie die nach 1945, und ich meine, dass wir diesen Menschen helfen sollten.

Wobei Kriegsflüchtling ja ein anderer Status als Asylsuchender ist. Da Deutschland aber kein vernünftiges, stringendes Einwanderungsgesetz hat, bleibt den Menschen kaum eine andere Wahl, als Asyl zu beantragen. Gegenüber den Afrikanern sollten die rigoros Grenzen zugemacht werden, da es sich in der Mehrzahl um Wirtschaftsflüchtlinge handelt. Der Fluchtgrund ist verständlich, ich würde wahrscheinlich auch versuchen, mein Glück im goldenen Europa zu suchen, aber wir können nicht jeden aufnehmen. Das Leben in Afrika ist zwar oft erbärmlich, aber im Normalfall ist man nicht mit dem Tod bedroht bzw. es gibt innerhalb Afrikas genug Länder, wohin man sich in Sicherheit bringen kann.

Ihr Aufenthaltsrecht verwirkt haben aber m.E. alle Ausländer, die hier straffällig werden (Strafe, die zu einem Eintrag ins Führungszeugnis führt), egal ob aus Syrien oder aus Österreich. Wer sich hier als Ausländer nicht benimmt, gehört 1) nach den geltenden Gesetzen bestraft und 2) danach abgeschoben. Aber das setzt natürlich voraus, dass es ein Land gibt, das die Leute aufnimmt (und die EU-Gesetze müssten auch geändert werden).

Silvia

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Re: Mensch sein

Antwort von Blueberry am 25.09.2018, 16:19 Uhr

Es GIBT aber nunmal Länder, Grenzen, Nationalitäten, Staatsangehörigkeiten. Die kannst du nicht wegdiskutieren, auch, wenn du es gerne möchtest.

Ein Italiener ist ein Italiener und für ihn ist vorrangig der italienische Staat mit seinen Gesetzen zuständig.
Für den Franzosen Frankreich, etc.

Und so für einen Marokkaner nunmal Marokko, einen Iraker der Irak... Und ich sehe es absolut nicht ein, Schwerverbrecher anderer Länder (mit denen ich also nicht den Hauch von irgendwas zu tun habe) hier mit unter anderem auch meinen Steuergeldern durchzufüttern und als Dank dann evtl. noch ein paar Tote im eigenen Land (ja, für mich gibt es ein Heimatland...) zu ernten. Lass mal...

Der Mörder aus wo auch immer weiß doch wohl, was ihm in seinem Heimatland für eine Strafe droht. Also nimmt er es doch (sofern er sich nicht auf unsere Bananenrepublik verlässt) in Kauf, dass er die dafür angesetze Strafe erhält. Und WIR müssen ihn davor retten, obwohl ER ein Verbrechen begangen hat? AHA!

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Re: Eindimensionale Sichtweise

Antwort von Tonic2108 am 25.09.2018, 16:19 Uhr

Wie bereits gesagt, ich bin bestrebt meinen Lebensstandard und den meiner Kinder zu halten, kannst du gerne anders handhaben wenn du möchtest. Aber von jedem zu fordern er solle doch bitte zu Gunsten von jedem der es einfordert seinen Lebensstandard senken, finde ich anmaßend. Und jeden, der das nicht möchte, als Mensch mit dunklem Gedankengut oder gleich als Rassist oder Rechten hinzustellen ist eine Frechheit!

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Kosten

Antwort von tonib am 25.09.2018, 16:20 Uhr

z.B. EUR 50 Mrd. potentielle staatliche Infrastruktur (einschließlich Schulen, Kindergärten, Universitäten, Brücken, Straßen, Gerichte, Polizei, Schwimmbäder), Steuererleichtungen, Rentenbeitragssenkungen, Staatsverschuldungskosten, die Kinder und Enkelkinder zahlen müssen.

- man kann das ja gut finden, aber man sollte doch bitte anerkennen, dass das Geld ist, das nicht anderweitig verwendet werden kann.

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Re: Asylrecht als Menschenrecht

Antwort von Malus am 25.09.2018, 16:21 Uhr

Du mißverstehst mich.

Natürlich haben wir die Pflicht zu helfen. Und die meisten wissen das auch zu schätzen.

Aber kein anderes Land hilft so extrem großzügig,sagt es gibt keine Alternativen und,das ist wichtig,kein Lsnd lässt sich ausnehmen und nimmt auch noch Terroristen auf,die die gleichen Annehmlichkeiten bekommen wie die normalen Flüchtlinge.

Ja das wird sogar als Asylgrund angegeben.

Das ist krank. Tut mir leid.

Helfen ja. Ob wir bis zur Selbstsufgabe helfen müssen?wer bestimmt das denn?

Wer hat drnn das Recht dszu zu sagen "nur so geht's,nicht anders "
In Europa macht da niemand.

Deutschland,das einzige gute Land der Erde?

Naja. Wir werden sehen wie es weitergeht.

Die Flüchtlinge die ich kenne schütteln den Kopf. Es gibt bereits Selbsthilfegruppen für Flüchtlinge die in Deutschland ihren Peinigern begegnet sind.

Im Sommer ist eine Jesidin von Deutschland in den Irak geflüchtet nachdem sie einem IS Folterknecht begegnet ist.

Sie hat ihn angezeigt und bekam etwas von Menschenrechten erzählt wegen denen man nichts machen könne.

Sie ist wieder im Irak weil Deutschland für sie nicht sicher ist. Der Folterknecht lebt weiterhin hier von unseren Steuern.

In Europa schüttelt jeder den Kopf über uns.

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Re: Asylrecht als Menschenrecht

Antwort von Miamo am 25.09.2018, 16:24 Uhr

Zumal wir ja dieser Generation u. a. auch unseren jetzigen Wohlstand zu verdanken haben. Wie würde es diese Generationen wohl finden, wenn wir all das an - jeden der anklopft- völlig kopflos, ohne jegliche Reflexion weitergeben?

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Re: Mensch sein

Antwort von Lauch1 am 25.09.2018, 16:30 Uhr

Niemand bekommt irgendwo die Todesstrafe, auch dieser Sami A. nicht. Der ist auf freien Fuß und, ja er ist als Staatsbürger Problem seiner eigenen Regierung. Die möglicherweise mit der Gefahr auch besser umgehen kann. Wenn er zu Hause Hasspredigten von sich gibt (Prediger war er in D nämlich auch noch) werden die nämlich verstanden, was in Deutschland außerhalb seiner Community nicht der Fall ist. Und dass D nicht mit der Gefahr umgehen kann, zeigt ja seine Arbeit an Flughäfen.
Mit deiner Argumentation kannst du übrigens gleich allen US Amerikaner oder Japanern Asylstatus gewähren.
Wenn für dich der Mensch zählt, wieso dann keine Aktivitäten für Dissidenten wie Raif Badawi oder Al-Ghomgham, denen droht nämlich tatsächlich die Todesstrafe. Für Ungeheuerlichkeiten wie bloggen oder das Einsetzen für Menschenrechte.

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Re: Asylrecht als Menschenrecht

Antwort von Miamo am 25.09.2018, 16:32 Uhr

Der ist ein Wirtschaftsmigrant.

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Re: ....sagt die Richtige

Antwort von Tonic2108 am 25.09.2018, 16:37 Uhr

Leena sieht ihre Vorfahren und projiziert deren Situation auf die heutige Flüchtlings- Situation. Das ist eindimensional denn so ist es nicht. Hast du ja selbst festgestellt.

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Re: Mensch sein

Antwort von wolke76 am 25.09.2018, 16:37 Uhr

Ich verstehe deine Gedanken durchaus. Es ist nicht nötig mir Nationaliäten, Nationen, Grenzen erklären zu wollen. Ich weiß das alles.

Ich will nichts wegdiskutieren, wie kommst du darauf? Ich glaube, du verstehst einfach nicht WAS ich meine. Aber das ist okay. Man kann nicht alles verstehen. Schade nur, dass es elementare Dinge sind. Aber was soll's.

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Re: Mensch? Schädling? What?

Antwort von Blueberry am 25.09.2018, 16:37 Uhr

Ach, du vergleichst mit einem Lkw in eine Menschenmenge rasen in der Absicht, möglichst viele Menschen zu töten als "Scheiße verbocken"? Wow!

Nein, ein Mensch, der absichtlich mehrere Menschen tötet ist für mich ein Schädling. Punkt.

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Re: Asylrecht als Menschenrecht

Antwort von Tonic2108 am 25.09.2018, 16:43 Uhr

Ich sag ja nicht, dass wir niemandem helfen sollen. Wir sollten denen helfen, die wirklich Hilfe brauchen, die Leenas Bild entsprechen. Das ist aber nur ein minimal kleiner Teil der „Geflüchteten“.

Nicht den Wirtschaftsflüchlingen und schon gar nicht den Kriminellen.

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Re: Mensch sein

Antwort von wolke76 am 25.09.2018, 16:49 Uhr

"Mit deiner Argumentation kannst du übrigens gleich allen US Amerikaner oder Japanern Asylstatus gewähren."

Wieso? Weil es dort die Todesstrafe gibt? Nunja, wenn es ein in den USA zur Todesstrafe Verurteilter nach D schaffen würde, dann würde ich ihn durchaus "hierbehalten" (sorry für die Formulierung, mir fehlt grad das passende Wort) - allerdings nicht als "Freigänger". Das aber nur ganz hypothetisch, weil sowas eher nicht vorkommt, nehme ich an. Zudem wird es da rechtliche Grundlagen geben oder? Dazu kann und will ich gar nix weiter sagen, da kenne ich mich nicht aus.

Deine Frage nach Israa al-Ghomgham oder Badawi hat doch mit der Diskussion jetzt nichts zu tun. Warum also sollte ich dazu was sagen? Ist doch jetzt völlig willkürlich aus der Luft gegriffen. Wenn du dazu eine Diskussion möchtest, mach bitte einen neuen Thread auf. Dann mache ich mir dazu extra Gedanken und äußere mich auch dazu. Aber hier passt es jetzt nciht her und würde zu unübersichtlich.

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Re: Mensch sein

Antwort von Blueberry am 25.09.2018, 16:51 Uhr

Ich vertrete die Meinung, dass jeder Mensch in seinem Leben für sein Handeln geradestehen muss. Im Großen wie im Kleinen. Anfangen vom wissentlichen Bescheissen bei der Matheklausur bis hin zum Mord. Gerade erwachsene Menschen sollten sich des Zusammenhangs zwischen ihrem Handeln und den daraus entstehenden Konsequenzen doch klar sein.

Siehst du das nicht so? Wenn mir jemand sagt: Die Herdplatte ist heiß. Du verbrennst dich, wenn du drauf fasst.
Dann kann ich zwei Dinge tun. Ich kann es lassen, weil ich mich nicht verletzen will oder ich kann drauf fassen und mich verbrennen.
Dann bin aber ICH ganz alleine dafür verantwortlich, dass ich die Konsequenzen tragen muss.

Wer in einem Land lebt, in dem Mord mit der Todesstrafe geahndet wird und er begeht einen Mord, dann muss er als Konsequenz mit der Todesstrafe rechnen.

Dann her zu kommen und zu jammern: Mimimimi, ich bin ein Mörder, ich wusste auch, dass ich dafür die Todesstrafe bekommen sollte, aber mimimimi, das will ich doch nun auch nicht, also füttert mich durch und habt mich lieb.

...finde ICH ganz elementar kacke.

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Re: Asylrecht als Menschenrech

Antwort von Lauch1 am 25.09.2018, 16:56 Uhr

Wieso glaubst du ernsthaft, dass es ein durchdachtes Konzept wäre eine große Anzahl an Kriegsflüchtlingen über die halbe Welt nach Deutschland zu holen? Das widerspricht allem was führende Migrationsforscher fordern (wie Collier nämlich in Nachbarländern versorgt zu werden um dann wieder zurück zu können).
Die halbe EU schwenkt doch um, was ihre Migrations/Asylpolitik betrifft.
https://www.welt.de/politik/ausland/article173471518/Daenemark-Sozialdemokraten-wollen-Asylrecht-abschaffen.html
Dänemark will sich an Australien orientieren, Schwedens Regierung wurde vor mehreren Stunden wg der vergangenen Asyl-und Migrationspolitik das Misstrauen ausgesprochen, Italien, Österreich, da wurden Pro Migrationsregierungen angewählt, und der Standpunkt der Visegrad Staaten ist sowieso klar.

https://www.nzz.ch/international/die-armen-laender-werden-nicht-aufholen-koennen-wenn-ihre-kluegsten-und-besten-leute-das-land-verlassen-ld.1410537

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Re: Mensch sein

Antwort von Lauch1 am 25.09.2018, 17:01 Uhr

Es passt sehr wohl, du willst nicht darauf eingehen.

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Jeder in Europa..?

Antwort von Leena am 25.09.2018, 17:02 Uhr

Ich habe schon Demos mitbekommen, weil ein afghanisches Mädchen mit seinem kriegsversehrten Vater aus dem Aufenthalts-Land (Island) nach Deutschland abgeschoben werden sollte, und man demonstrierte, weil Deutschland kein sicheres Drittland ist, weil wir nach Afghanistan abschieben.

Also JEDER in Europa schüttelt definitiv nicht den Kopf über Deutschland, jedenfalls nicht in dem Sinne, den Du zu meinen scheinst. (Oder verstehe ich Dich da falsch? Kann natürlich auch sein!)

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Re: Jeder in Europa..?

Antwort von Blueberry am 25.09.2018, 17:06 Uhr

Wie viele Flüchtlinge hat denn Island?

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Piept's mal wieder?

Antwort von wolke76 am 25.09.2018, 17:16 Uhr

Ich vergleiche überhaupt nichts oder habe ich das irgendwo geschrieben?

Beziehst du etwa in jede deiner Aussagen jede mögliche Eventualiät mit ein ? Herzlichen Glückwunsch! Das kann sonst niemand auf der Welt!

Die Bezeichnung Schädling für unliebsame Personen, ob für Verbrecher oder andere unliebsame Personen, kommt mir bekannt vor. Die Medien, in denen der Begriff so auftaucht, sind entweder schon recht alt (so ab 1930) oder aber heutzutage rechtsextremistischen Kreisen zuzuordnen. Wusstest du das?

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Re: Piept's mal wieder?

Antwort von Blueberry am 25.09.2018, 17:23 Uhr

Du schriebst "Scheiße verbocken".
War Hitler für dich auch kein Schädling? Für mich schon!

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Re: Jeder in Europa..?

Antwort von Leena am 25.09.2018, 17:27 Uhr

Letztes Jahr haben etwa 1.600 Menschen in Island einen Asylantrag gestellt, 2016 waren es etwa 1.100 Menschen. Bis einschließlich 2015 waren es zwischen 0 und ca. 150 Menschen pro Jahr.

Auf das Jahr 2017 bezogen waren das etwa 0,5% im Vergleich zur Bevölkerung in Island.

Zum Vergleich: In Deutschland haben 2017 etwa 223.000 Menschen einen Asylantrag gestellt, das sind im Vergleich zur Bevölkerung etwa 0,3%.

Wobei in Deutschland knapp 70% der Asylanträge abgelehnt werden, in Island knapp 85%. Und Island konsequenter abschiebt - und abschieben kann. Möchtest Du jetzt über diese Unterschiede diskutieren?

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Re: Mensch sein

Antwort von wolke76 am 25.09.2018, 17:27 Uhr

Klar ist jeder für sein Tun verantwortlich. Würde ich deiner Argumentation folgen, würde aber Unrecht plötzlich zu Recht, nur weil es irgendwo festgeschrieben steht. Nur weil es irgendwo auf der Welt noch die Strafe "Hand abhacken" für Diebstahl gibt, fändest du das okay? Nur weil der Dieb das Pech hat, dort zu leben? Klar, er weiß, dass man nicht klaut und dass es diese Strafe gibt, wenn man ihn erwischt. Aber rechtfertigt das so grundsätzlich diese Strafe?

Um auch mal die deutsche Geschichte zu bedienen:

Herr Rubinstein wusste genau, dass er hätte den Davidstern tragen müssen und dass er bei Nichtbefolgen erschossen wird. Sagst du da auch, Pech gehabt?

Oder die Mauertoten? Sie wussten, dass geschossen würde. Auch Pech gehabt?

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Re: Jeder in Europa..?

Antwort von tonib am 25.09.2018, 17:29 Uhr

In Island wurden im Jahre 2017 58 Verfahren positiv beschieden.

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Das ist eine offene Einladung...

Antwort von Daffy am 25.09.2018, 17:30 Uhr

... an praktisch jeden Menschen, der sich hier bessere Chancen ausrechnet als im Herkunftsland (und das sind hunderte Millionen). Praktisch jeder ist Teil einer gesellschaftlichen Gruppe, die irgendwo verfolgt ist; von Dingen wie schlechter medizinischer Versorgung, Ernährung, Schulbildung, beruflichen Chancen, krimineller oder kulturell verankerter Gewalt mal abgesehen. Und mit der Zahl derjenigen, die es ´geschafft` haben, erhöht sich die Zahl derjenigen, die es auch versuchen wollen oder dazu gedrängt werden! Es ist einfach nicht machbar.

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Richtig

Antwort von wolke76 am 25.09.2018, 17:31 Uhr

Richtig, ich will nicht an dieser Stelle darauf eingehen, weil es für mich nicht herpasst. Es ging um Italien und dessen neue Gesetze bzw. um solche Gesetze allgemein.

Warum sollte ich da jetzt über Menschenrechtsaktivisten sprechen? Zumal du mir vorgeworfen hast, warum ich nicht über die von dir genannten Personen spreche - obwohl vorher von ihnen ÜBERHAUPT nicht die Rede war.

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Re: Mensch sein

Antwort von Blueberry am 25.09.2018, 17:35 Uhr

Du möchtest jetzt die Mauertoten, die ihr Leben retten wollten mit einem Menschen vergleichen, der seinerseits andere tötet? Ernsthaft? Wirklich?

Und der Vergleich mit den Juden hinkt ja wohl auch, denn der Jude hat nichts falsch gemacht, weil er Jude war. Ein Mörder HAT aber etwas falsch gemacht. Merkst du selber, oder?

Nun, andere Länder machen andere Gesetze. Ob ich da für oder gegen Todesstrafe bin, sei mal dahin gestellt. Wieso ist es UNSERE Baustelle, welche Strafe VERBRECHER in anderen Ländern bekommen? Wir müssen ernsthaft die Verbrecher anderer Länder vor ihrer dort geltenden Strafe retten? Kannst du so sehen, ich sehe es nicht so.
Der Mörder hatte die Wahl, nicht zu Mörder oder zum IS-Anhänger zu werden. Punkt.

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Auslieferungen in die USA

Antwort von Leena am 25.09.2018, 17:35 Uhr

Doch, die Fälle gibt es tatsächlich, wenn auch nicht in großen Massen.
Zur Auslieferung von Menschen aus Deutschland nach Amerika bei drohender Todesstrafe in den USA hatte ich vorgestern schon geschrieben, als genau dieses Argument auch kam.

"Normalerweise kann in die USA abgeschoben werden, wenn die US-Behörden verbindlich auf Verhängung der Todesstrafe verzichten und auch bei lebenslanger Haft realistische Chancen auf eine vorzeitige Entlassung bestehen. Wenn der zuständige US-Staatsanwalt eidesstattlich erklärt, er werde keine Todesstrafe beantragen, darf nach US-Recht dann vom Gericht auch keine Todesstrafe verhängt werden, bzw. wenn das Justizministerium in Washington zusichert, im Fall einer Auslieferung werde die Todesstrafe nicht verhängt oder zumindest nicht vollstreckt.

Und lt. US-Behörden die Möglichkeit einer Begnadigung bei „beanstandungsfreiem Vollzugsverhalten und guter Arbeitsleistung“ zugesichert wird und dies auch der tatsächlich gelebten Rechtspraxis vor Ort entspricht.

Diesen Zusicherungen könnte man bei Staaten wie z.B. Afghanistan oder Irak aber eben NICHT unbedingt glauben (auch im Hinblick auf die "gelebte Rechtspraxis")."

https://www.rund-ums-baby.de/aktuell/Auf-welcher-Rechtsgrundlage_780115.htm

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Re: Jeder in Europa..?

Antwort von Blueberry am 25.09.2018, 17:38 Uhr

Und wie viele kamen vor 2017 nach Deutschland? Die solltest du schon mit einbeziehen.

Es hilft aber nichts, wenn man Asylanträge nur ablehnt. Daraus muss dann auch folgen, dass die abglehnten Asylbewerber das Land verlassen (und nicht wiederkommen).

Wieso kann Island konsequenter abschieben? Und wieso können wir es nicht?

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Richtigstellung und Begriffsklärung

Antwort von wolke76 am 25.09.2018, 17:40 Uhr

Ich schrieb von "Scheiße verbocken" - allgemein und nicht im besonderen Zusammenhang mit von dir eingebrachten Fallbeispielen.


Ein Schädling ist ein tierischer, mitunter auch pflanzlicher Organismus, der aufgrund seiner natürlichen Lebensweise anderen Lebenwesen schadet.

"Eine übertragene Bedeutung hat der Begriff in Vergangenheit mit dem Ausdruck „Volksschädling“ durch die NS-Propaganda erfahren, womit Menschen auf die Stufe schädlicher Tiere abgewertet wurden." (Wikipedia)

Hitler war ein Verbrecher.

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Ein Italiener ist nur so lang ein Italiener...

Antwort von shinead am 25.09.2018, 17:43 Uhr

... bis ihm der Staat wegen (vermeintlicher ?) Terroraktivitäten die Staatsangehörigkeit entzieht. Dann wird der Ex-Italiener ratz fatz ein Problem für den Staat in dem er sich gerade befindet, bzw. in den er dann mal schnell reist. Dort muss er nämlich aufgenommen, mit einem Pass ausgestattet werden, mit Sozialgeldern versorgt werden und hat sogar das Recht, nach ein paar Jahren die dortige Staatsangehörigkeit zu beantragen.

Mit ein bisschen Glück macht er das in Italien.
Mit ein bisschen Pech in anderen Europäischen Ländern.

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Du merkst nicht mal, dass deine Argumentation völlig verquer ist

Antwort von wolke76 am 25.09.2018, 17:44 Uhr

Vergleichen kann man das schon. Von "Gleichstellen" war nicht die Rede. Da gibt es sehr wohl einen Unterschied. Merkst du selber oder?

Lediglich um zu verdeutlichen, dass aus Unrecht nicht plötzlich Recht wird, habe ich diese Beispiele gebracht. Dies habe ich auch so formuliert. Wenn du das nicht verstehst, dann tut mir das Leid.

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Danke für die Info! owT

Antwort von wolke76 am 25.09.2018, 17:47 Uhr

.

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Re: Differenzierte Betrachtung

Antwort von shinead am 25.09.2018, 17:51 Uhr

Vielleicht solltest Du mal unser Grundgesetz lesen.

Die Würde des Menschen ist unantastbar und so.

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Re: Eindimensionale Sichtweise

Antwort von wolke76 am 25.09.2018, 17:54 Uhr

Wer musste denn seinen Lebensstandard wirklich senken? Ich kenne niemanden. Du?

Es fordert auch niemand, dass du ihn senkst? Woher nimmst denn das bloß?

Bitte lies meinen Beitrag, auf den du dich beziehst nochmal. Ich habe lediglich gesagt, dass sich so manches dunkle Gedankengut erklären lässt. Ich habe nicht dich damit gleichgesetzt, auch habe ich niemanden als Rechten oder Rassisten bezeichnet. Wenn du dich angesprochen fühlst, dann weiß ich nicht warum.

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Re: Du merkst nicht mal, dass deine Argumentation völlig verquer ist

Antwort von Blueberry am 25.09.2018, 18:04 Uhr

Nein, du kannst es nicht vergleichen. Weil die einen sich nichts haben zu Schulde kommen lassen, im Gegensatz einem Mörder.

Und du möchtest doch auch nicht, dass andere Länder (aus welchen Gründen auch immer) hergehen und unsere Gesetze einfach als "Unrecht" deklarieren, nur, weil sie eben andere Vorstellungen von Recht und Unrecht haben...

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Blueberry

Antwort von heike77 am 25.09.2018, 18:11 Uhr

Deine kruden Thesen sind nicht nur an den Haaren herbeigezogen, sie strotzen auch nur so vor Dummheit! Mach erstmal deinen Hauptschulabschluß.

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Re: Jeder in Europa..?

Antwort von Leena am 25.09.2018, 18:12 Uhr

Ja - von den 590 Verfahren, die 2017 abgeschlossen wurden.

Island ist tatsächlich in der Situation, dass sie angeboten haben, nach der "Flüchtlingskrise" im Herbst 2015 mehr Menschen, die nach Europa gekommen waren, nach Island zu holen - aber die meisten wollten nicht in dieses Land am Rande Europas, in dem es im Winter bald 20 Std./Tag dunkel ist und Sommer bei 15° anfängt.

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Re: Jeder in Europa..?

Antwort von Jana287 am 25.09.2018, 18:17 Uhr

Dann kann die Not ja nicht so gross sein, wenn man nicht nach Island gerettet werden möchte, weil das Wetter dort so oll ist

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Re: Eindimensionale Sichtweise

Antwort von Tonic2108 am 25.09.2018, 18:17 Uhr

Ich zitiere mal Leena: Ja, verdammt noch mal, ich finde, jeder hat die gottverdammte Pflicht, anderen Menschen, die in Not sind, zu helfen, statt erstmal auf die unbedingte Wahrung des eigenen hohen Lebensstandards zu pochen.

Wie würdest du das denn interpretieren?

Was glaubst du, wie lange das Sozialsystem bei unkontrollierter Zuwanderung in selbiges aufrecht zu erhalten ist? Selbiges gilt beim Gesundheitssystem. Pflege und und und... Man muss auch mal weiter denken als bis übermorgen. Wie wird es wohl in 20 Jahren aussehen? Bekommt man dann überhaupt noch einen Facharzttermin als normalsterblicher?

Stichwort günstiger Wohnraum. Frag mal wie es da aussieht beziehungsweise wer da mit wem in Konkurrenz steht.

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Re: Blueberry

Antwort von Tonic2108 am 25.09.2018, 18:19 Uhr

Ich könnte wetten Blueberry hat einen hören Schulabschluss als du...

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Re: Jeder in Europa..?

Antwort von Malus am 25.09.2018, 18:20 Uhr

Okay. Ich ging davon aus dass Deutschland die großzügigste Asylpolitik weltweit hat.

Jedenfalls flüchten inzwischen nicht nur Afghanen aus Deutschland aufgrund der Abschiebungen (die ich auch kritisch sehe bei Menschen,die sich hier gut integrieren)
Sondern auch weil Deutschland Rückzugsort für Islamisten ist.

Natürlich schüttelt man da den Kopf.

Vielleicht sollten die anderrn europäischen Länder beweisen dass sie Rechtstaaten sind und es ganz genau so machen wie wir.

Ich habe den Eindruck dass Europa das gar nicht will.
Vielleicht irre ich mich.

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Re: Eindimensionale Sichtweise

Antwort von Jana287 am 25.09.2018, 18:20 Uhr

Was glaubst Du denn, woher die vielen Milliarden kommen?
Die werden woanders nicht ausgegeben, ergo es geht ab von Schuldentilgung / Zukunftsinvestition / Steuerentlastung. Das Zahlen also wir und unsere Kinder, deshalb sollte über den Umfang dieser Ausgaben ein gesellschaftlicher Konsens herrschen. Den gibt es aber nicht.
Wir sind eine Solidargemeinschaft, kein Selbstbedienungsladen.

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Re: Jeder in Europa..?

Antwort von tonib am 25.09.2018, 18:28 Uhr

Vielleicht muss man nicht die Antragszahlen vergleichen, sondern die der angenommenen Anträge (natürlich plus Familiennachzug) und die der Personen, die geduldet werden. Da ist D mit weitem Abstand an der Spitze.

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Re: Jeder in Europa..?

Antwort von Malus am 25.09.2018, 18:30 Uhr

Es ist natürlich auch blöd wenn Länder,die sogar noch humaner sind als Deutschland,aufnehmrn wollen und die Hilfe wegen dem Wetter dort abgelehnt wird. Tut mir leid,das ist ein schlechtes Beispiel .

Deutschland ist das am dichtest besiedelte Land Europas,hat 2015 bis jetzt um die zwei Millionen!aufgenommen. Bei Wohnungsmangel,Erziehermangel,Lehrermangel,komplett überforderten Behörden und Kommunen am Limit.

Warum ist das so wenig wert,bzw.komplett selbstverständlich und warum geht nie jemand darauf ein wenn ich dies zu bedenken gebe?

Und warum machen das andere europäische Länder nicht (außer Island. Da ist aber leider dunkel und kalt?)

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Gibt es für Dich echt nur Extreme..?

Antwort von Leena am 25.09.2018, 18:30 Uhr

"...spendest du dein Einkommen bis zum Existenzminimum um deinen Beitrag zu leisten oder lebst du selbst vom Staat, dass du so großzügig anderer Leute Geld verteilen willst?"

Nein, ich spende nicht mein Einkommen bis zum Existenzminimum, und ich lebe auch nicht "vom Staat". Aber wenn ich "ein bisschen" von meinem Einkommen abgebe, tut mir das nicht weh. Und wenn jeder, der kann, "ein bisschen" abgibt, kommt schon eine verdammt ordentliche Menge zusammen.

Würde es Dir, wenn Ihr ja erklärtermaßen gerne den Höchststeuersatz zahlt, wirklich weh tun, wenn Du z.B. jeden Monat 100 € an geeignete Einrichtungen / Organisationen spenden würdest?

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Re: Jeder in Europa..?

Antwort von Miamo am 25.09.2018, 18:31 Uhr

Dazu werde ich mal meine Großeltern befragen, ob sie das in der damaligen Situation auch nicht gewollt hätten.

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Re: Blueberry

Antwort von heike77 am 25.09.2018, 18:34 Uhr

Das glaub ich kaum bzw das ist gar nicht möglich! Braunblaue AFD Fans siedeln sich zwischen Sonderschule und Hauptschule an.

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Re: Jeder in Europa..?

Antwort von Leena am 25.09.2018, 18:39 Uhr

Aus Deutschland sind nach dem 2. Weltkrieg knapp 250 Menschen nach Island gegangen - davon sind gut 10% dauerhaft dort geblieben.

Island suchte damals händeringend Arbeitskräfte in der Landwirtschaft, auf dem Land... Ohne Strom, fließend Wasser etc.pp. war Island auch für deutsche Flüchtlinge aus dem Osten nicht ernstlich attraktiv, zumal auch noch die fremde Sprache hinzukam.

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@heike77

Antwort von Leena am 25.09.2018, 18:40 Uhr

Das stimmt leider nicht - auch Menschen, die eigentlich denken können sollten, entwickeln z.T. Ängste und suchen dann eine "Alternative".

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Re: Das ist eine offene Einladung...

Antwort von Malus am 25.09.2018, 18:41 Uhr

Wir brauchen eine europäische Lösung. Anders bticht alles zusammen. Die Menschen müssen in ganz Europa verteilt werden. Da muss es einen Konsenz geben. Dann darf es auch nicht mehr das Recht geben sich das Wunschlsnd auszusuchen (Siehe Beispiel Island wird abgelehnt wegen Klima......)

Es geht nicht dass einzelne Länder sehr viel Last haben und andere gar keine.
Natürlich müssen die reichen Länder wie Deutschland mehr leisten.

Und nein,IS Terroristen gehören nicht in ein Asylverfahren sondern vor ein Kriegsverbrechergericht.

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Re: Gibt es für Dich echt nur Extreme..?

Antwort von Tonic2108 am 25.09.2018, 18:41 Uhr

Leena, ich gebe mehr als nur ein bisschen von meinem Einkommen ab.
Zudem spende ich regelmäßig, aber die Organisationen/Aktionen für die ich spende, suche ich mir immer noch selber aus.

Schau doch mal, wer die meisten Steuern bezahlt, welche Einkommensgruppe das ist. Die Schere hier in Deutschland geht immer weiter auseinander, die Mittelschicht schrumpft, die Leistungsträger sind die (Sehr-)Gutverdiener. Die Geringverdiener nehmen zahlenmäßig immer mehr zu. In dieser Tatsache liegt Verdammt viel sozialer Sprengstoff. Genau deshalb halte ich Einwanderung in Sozialsysteme für extrem gefährlich. Das ist ein Pulverfass, dass irgendwann einmal hochgehen muss.

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Re: Blueberry

Antwort von Tonic2108 am 25.09.2018, 18:46 Uhr

Lies und lerne und tue etwas für deine Bildung, Schätzchen!
Dann kannst du vielleicht auch mit Argumenten punkten und nicht nur mit Beleidigungen.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article154899202/Die-AfD-ist-eine-Partei-der-Besserverdiener-und-Gebildeten.html

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Re: Gibt es für Dich echt nur Extreme..?

Antwort von Malus am 25.09.2018, 18:48 Uhr

Ich denke dass man die Armen nicht weiter belasten sollte. Ich habe ja schon geschriebrn dass gerade die Armen die Hsuptlast tragen. Siehe soziale Brennpunkte,Schulen mit extrem hohen Migrantrnanteil,während die Zahl der Privatschulen für die Reichen explodiert....

Nein. Die Reichen sind am Zug.

Dazu zähle ich mich definitiv nicht. Wir können uns keinen Urlaub leisten. Ich zahle jetzt die nächsten Jahre meine Kellerrenovierung ab.

Ich bin dafür Flüchtlinge in den Villenvierteln zu verteilen und den dortigen Schulen.

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Re: Das ist eine offene Einladung...

Antwort von Jana287 am 25.09.2018, 18:49 Uhr

Es wird keine europäische Lösung geben!
Wie viele Migranten pro Jahr willst Du denn in Europa verteilen?
1 Mio pro Jahr?

Wenn aber 2 Mio Afrikaner nach Europa wollen? Oder 5 Mio? Oder 10 Mio jedes Jahr?
Verteilen wir einfach alle?

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Re: Asylrecht als Menschenrecht

Antwort von Malus am 25.09.2018, 18:53 Uhr

Ich habe noch nicht mal ein Problem mit Wirtschaftsflüchtlingen wenn sie Teil unserer Gesellschaft werden wollen.

Sehe ich nicht so problematisch. Natürlich nicht als Dauerhartzvierempfänger.Aber dauerhafte Sozialleistungen sehe ich auch bei Deutschen kritisch (es sei denn sie sind krank)
Aber sonst verstehe ich dass man ein gutes Leben möchte.

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Re: Das ist eine offene Einladung...

Antwort von Malus am 25.09.2018, 18:56 Uhr

Europa ist groß.

Ich weiß nur nicht ob das für die Fluchtländer gut ist.

Die wohlhabenden und Starken flüchten. Die armen und Kranken bleiben zurück.

Das wird dort ja nie wieder gut.

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Re: Gibt es für Dich echt nur Extreme..?

Antwort von Tonic2108 am 25.09.2018, 18:56 Uhr

Nein, nicht die Reichen sind am Zug, man muss die Mittelschicht entlasten..
Die ganz Reichen reißen es nicht raus.
Die Schere darf nicht weiter aufgehen.
Man muss von seinem Einkommen leben können, es kann nicht sein, dass eine Familie, in der beide Elternteile arbeiten, mit Sozialhilfe aufstocken muß.

Flüchtlinge in Villenviertel und zu verteilen und in die dortigen zu Schulen zu stecken, kannst du komplett vergessen. Dazu ist die Macht derer die dort wohnen viel zu groß. Das wird niemals passieren.

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Re: Das ist eine offene Einladung...

Antwort von Jana287 am 25.09.2018, 19:01 Uhr

Nein, im Vergleich zu Afrika ist Europa klein und kann deren Bevölkerungsüberschuss nicht aufnehmen und nicht verteilen und auch nicht ernähren!

Kannst Du rechnen?
Afrikas Bevölkerung wird sich bis 2050 verdoppeln, von 1,25 Mrd auf 2,5 Mrd.
Das sind 1,25 Mrd Menschen in 32 Jahren!

Europa hat heute etwa 512 Mio Einwohner. Also nochmal, wie viele sollen kommen dürfen ?

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Re: In anderen Ländern gehts scheinbar...

Antwort von Pamo am 25.09.2018, 19:07 Uhr

In anderen Ländern gibt es andere Rechtssysteme als in Deutschland.

Daher hinkt der Vergleich.

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Re: Das ist eine offene Einladung...

Antwort von Malus am 25.09.2018, 19:13 Uhr

Es werden ja noch ein paar in Afrika bleiben.

Ich gehe nicht davon aus dass alle flüchten.

Die Frage kann ich nicht beantworten. Europa,darunter natürlich Deutschland,muss eine nüchterne und nicht ideologische Bestsndaufnahme machen was zu leisten möglich ist.

Jedes Land kann natütlich nur so viele Menschen aufnehmen,wie es in der Lage ist gut unterzubringen und zu integrieren.

Diese Bestandaufnahme hat noch nicht einmal "wir schaffen das Deutschland "gemacht.

Deshalb ist das eine rein ideologische Frage. Das ist natürlich schlecht. Ideologien sind selten vernünftig.

Ich weiß nicht wie groß die tatsächlichen Kapazitäten sind.

Das wäre aber interessant.

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Re: Das ist eine offene Einladung...

Antwort von Tonic2108 am 25.09.2018, 19:20 Uhr

Die Leute, die wir aufnehmen wollen/können sind irgendwann da. Und dann? Ziehst du dann Zäune hoch?

Wir sollten nur Kriegsflüchtlinge aufnehmen, keine Wirtschaftsflüchtlinge und Migranten sollten wir uns aussuchen (Stichwort Fachkräfte)

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Re: Piept's mal wieder?

Antwort von Malus am 25.09.2018, 19:22 Uhr

Der Begriff ist wirklich schlimm.
Schädling finde ich abartig. Das ist keine gute Rhetorik.

Er ist für mich ein Mensch den ich gerne Axxxxch nenne und verachte.

Aber Schädling?Boah. So haben die Nazis damals Gegner und Juden genannt.

Nee,Blueberry. Contenance!
Denk nochmal drüber nach.

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Re: Das ist eine offene Einladung...

Antwort von Jana287 am 25.09.2018, 19:30 Uhr

Aktuell hungern in Afrika 44 Mio Menschen. Wenn in den kommenden Jahren 1,25 Mrd Menschen dazu kommen, wird der Migrationsdruck eher steigen, oder?
Selbst wenn Du jedes Jahr 1 Mio in Europa verteilst, es bringt NIX. Afrika kann sich nur selbst helfen, am sinnvollsten mit Kondomen.

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Re: Das ist eine offene Einladung...

Antwort von Daffy am 25.09.2018, 19:36 Uhr

So häufig wie man im Moment hört: "Die ganze Familie/das Dorf hat zusammengelegt" oder jemand hat Haus/Taxi/Betrieb verkauft, um immerhin vierstellige Summen für die Reise zusammenzukratzen, ist klar: in den Herkunftsländern gehen die Überschüsse nicht mehr in Entwicklung oder Bildung, sondern man setzt auf das große Los: möglichst die ganze Familie mittelfristig in Europa versorgt zu sehen oder wenigstens Geld überwiesen zu bekommen. Dass das oft genug nicht klappt (Tod, Misshandlung, irgendwo gestrandet, keine Arbeit, weil ein äthiopischer 'Elektriker' hier nicht mal einen Schulabschluss hat), wissen wir.
Deutschland unterstützt diesen Wahnsinn, andere Länder nicht (mehr). Und Schweden kürzt z.B. bei HIV- Prävention, GB rechnet die Unterbringung von Flüchtlingen als Entwicklungshilfe ab, auch D wird mittelfristig bei Hilfsprogrammen vor Ort kürzen. Und von der Gewalt und gesellschaftlichen Spaltung bei uns haben wir da noch nicht mal angefangen. Die nächste wirtschaftliche Krise on top, Verlust von Arbeitsplätzen für Geringqualifizierte auch und der eine oder andere Schwarze Schwan (das Unerwartete)... wir gehen herrlichen Zeiten entgegen. Aber Hashty freut sich, weil die Grünen demnächst in Bayern mitregieren.

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Re: Das ist eine offene Einladung...

Antwort von Jana287 am 25.09.2018, 19:39 Uhr

Manchmal denke ich, die können einfach alle nicht rechnen...

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Re: Asylrecht als Menschenrecht

Antwort von Miamo am 25.09.2018, 19:44 Uhr

Und wie willst du herausfinden, ob es für diese Menschen überhaupt geeignete Arbeitsplätze gibt, wenn sie keine Papiere dabei haben? Deine Beiträge klingen sehr nach Wünsche dir was.. Ich würde auch ganz viel sehr schön finden, aber man darf doch dabei die Umsetzung nicht vergessen.

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Re: Das ist eine offene Einladung...

Antwort von Miamo am 25.09.2018, 20:01 Uhr

Europa, bzw. Deutschland wird aber keine nüchterne Bestandsaufnahme machen, oder siehst du dafür irgendwelche Anzeichen? Nein, es gibt keine und es wird auch keine kommen.

Lies mal über die Bevölkerungsexplosion in Afrika. Und ja, ich glaube, wenn diese Menschen könnten, würden sich 2/3 sofort auf den Weg machen.
Und das kann man hinnehmen und die Konsequenzen abwarten, oder will man das nicht, muss an den aktuellen Gesetzen etwas geändert werden.

Aber durch wünschen und hoffen, wird sich nichts ändern.

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Re: Eindimensionale Sichtweise

Antwort von wolke76 am 25.09.2018, 20:04 Uhr

Du interpretierst also meinen Beitrag, indem du eigentlich Leenas Beitrag interpretierst? Unlogisch.

Zudem steht es mir nicht zu, Leenas Beitrag zu interpretieren. Wenn ich diesbezüglich Fragen habe, stelle ich sie. Wenn ich meine, darüber diskutieren zu wollen, tu ich das.

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Re: Gibt es für Dich echt nur Extreme..?

Antwort von Malus am 25.09.2018, 20:27 Uhr

Wäre aber ein gutes,positives Signal.

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Re: Eindimensionale Sichtweise

Antwort von Leena am 25.09.2018, 20:28 Uhr

Wie Du von "Menschen in Not" sofort auf "unkontrollierte Zuwanderung und Kollaps der Sozialsysteme in den nächsten 20 Jahren" kommst, muss ich wahrscheinlich nicht nachvollziehen können.

Warum ich unscharf formuliere, wenn ich von Asylberechtigten rede und genau die meine, kapiere ich ja auch nicht...

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"Wie wird es wohl in 20 Jahren aussehen?"

Antwort von DK-Ursel am 25.09.2018, 22:42 Uhr

Gute Frage!
Ohne oder mit Flüchtlingen/Einwanderern?

In 20 Jahren nur mit Deutschen (Dänen) weiß ich nicht,wie hoch der Prozentsatz Rentner im Verhältnis zu den Berufstätigen ist,.
In 20 Jahren können viele junge Flüchtlinge/-Kinder gut gefördert sein, um eine ordentiche Ausbildung zu machen, einem Beruf auch in just den Bereichen nachzugehen, die jetzt unterbesetzt sind, und somit das Steuer- und Sozialsystem stüzen und nicht schädigen.
Ähnliches wie du hat man ja auch den ersten Gastarbeitern vorgeworfen - schlauer sind manche in den vielen Jahren nicht geworden, denn erwiesenmeraßen zahlen die meisten längst in unsere Kassen ein und beziehen bei weitem nicht "alle" Soizialhilfe etc.

Daß Straßen, Wohnungen, Sculen, schwimmbäder nud auch Bibliotheken u.a. marode snid, liegt doch nicht an den Flüchtlingen, das ist doch nicht erst seit 2015 so.
wenn Du DAS glaubst, dann hast Du aber sehr gut geschlafen in den letzten jahren, in denen Herr Schäuuble und Co alles zusammengestrichen haben, damit eine schwarze Null in ihren Geschichtsbucheniträgen mit ihnen verbunden wird.
Dazu noch fehlinvestititionen und Blindheit auf manchem Auge (sozialer Wohnungsbau, Bildung) - war alles schon vorher da..


Gruß Ursel, DK

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Re: Asylrecht als Menschenrecht

Antwort von Silvia3 am 25.09.2018, 23:32 Uhr

Ich kann nur von meiner Schwiegermutter berichten, die als kleines Kind mit einem Treck aus Schlesien kam und nicht unbedingt ausländerfreundlich ist. Angesichts der Menschen, die 2015 aus Syrien kamen, meinte sie, dass sie das verstehen kann und sich sehr an ihre eigene Flucht erinnert fühlt und dass sie damals froh war, dass ihrer Familie liebe Leute im Harz sehr geholfen haben.

Silvia

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Europäische Lösung

Antwort von Korya am 26.09.2018, 0:30 Uhr

Ich bin überzeugt, dass wir der Krise eleganter hätten gegenüber treten können, wenn wir uns schon vor 15 Jahren zu einem United States of Europe hätten durchringen können.

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Afrika

Antwort von Korya am 26.09.2018, 2:18 Uhr

Es hieß schon vor 25 Jahren, Afrika sei am Aufwachen, Afrika werde das zweite Asien.
Ich war damals schon skeptisch und warte immer noch. Es gibt immer mal vereinzelt Signale, es gibt auch Erfolgsstories - die Handyverbreitung, die ganz neue Geschäftsmodelle erlaubt, und die teils Geld als Zahlungsmittel völlig ersetzt haben
Boomende Städte wie Kigali, Nairobi, Dar-es-Salaam oder selbst Windhoek (beste Expat Stadt des Jahres 2017) zeigen zwar, wie es geht, aber bleiben noch einzelne Inseln.
Ich kann auch nicht wirklich einschätzen, inwieweit da wirklich ein schlummender Tiger in dem Kontinent steckt, oder ein zweites Indien. Die Wirtschaft scheint ja noch eher auf Tiger zu setzen.

Aber woran Europa sicherlich seit 50 Jahren scheitert, ist, sich dort endlich mal einen ebenb0rtigen wirtschaftlichen Gegner groß zu ziehen, statt mit Milliarden einfach nur Wüstensand zu gießen und zu hoffen, es wächst ein Wald. Vielleicht gelingt es ja nun den Chinesen.
Aber sollte Afrika wirklich demnächst wirtschaftlich erwachen, dann gnade uns Gott.

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Re: Jeder in Europa..?

Antwort von Korya am 26.09.2018, 2:39 Uhr

Als es mit der derzeitigen Flüchtlingskrise losging, wurde mal durch gerechnet, was es hieße, wenn das angeblich schon "übervolle" Deutschland alle damals 60 Millionen auf der Flucht befindlichen Menschen auf einen Schlag aufnehmen würde.

Wir lägen mit der Bevölkerungsdichte dann trotzdem immer noch weit unter der Bevölkerungsdichte von Südkorea, einem modernen 1.-Weltstaat mit toller Infrastruktur, Arbeitslosigkeit quasi Null, Gesundheitssystem ein Traum, Wirtschaftswachstum bei 2.8% (Zahlen von JETZT, wo es ihnen wegen der Blockadepolitik Chinas gerade lausig geht) und einem Bildungssystem, das sie wieder und wieder in allen PISA- Bereichen unter die ersten katapultiert.

Es geht also ohne Probleme auch mit mehr an Bord, wenn man langfristig in die richtigen Bereiche investiert: Schulen und Lehrer, Krankenhäuser und Ärzte/ Pfleger, Straßen und Brücken ...

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Re: Europäische Lösung

Antwort von Jana287 am 26.09.2018, 5:54 Uhr

Dann muss ein Bürgerentscheid her, ob die Europäer diesen Europäischen Superstaat wollen. Ich will ihn nicht.

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Re: Blueberry

Antwort von Blueberry am 26.09.2018, 6:20 Uhr

Schätzchen, auch, wenn es dich nix angeht, aber ich erzähls dir trotzdem. Ich verfüge über die allgemeine Hochschulreife, habe einen gut bezahlten Job und habe vorgestern erst mein berufsbegleitendes Studium mit einem 1er Schnitt abgeschlossen.

Musst du erstmal schaffen, würd ich sagen... ;-)

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Re: Piept's mal wieder?

Antwort von Blueberry am 26.09.2018, 6:31 Uhr

Nenn sie, wie du willst... Fakt für mich ist, jemand wie Anis A. fügt dem Land, fügt Menschen, fügt ganzen Familien und fügt auch dem Ansehen von Flüchtlingen im Allgemeinen einen erheblichen SCHADEN zu. Und so jemanden will ich hier nicht. Welches "Label" du so jemandem geben möchtest, ist mir egal. Für mich rangieren diese Gestalten ganz ganz weit unten. Bodensatz quasi. Und egal wie lange ich darüber nachdenke, ich kann diesem Ansatz "wir müssen diese Leute vor einem möglichen Todesurteil in ihrer Heimat unbedingt schützen und daher hier behalten und durchfüttern" NICHT zustimmen. Never.

Da kann mir jemand mit dem GG und mit der Menschenwürde kommen, für mich hat diese Person HIER nix verloren und was woanders mit ihr passiert, ist mir wirklich egal. Steinigt mich, aber um so jemanden ist es in meinen Augen nicht schade. Ebenso wenig, wie ich Mitleid habe, wenn so jemand von der Polizei auf der Flucht erschossen wird. Meine Meinung und meine Emotionen zu diesem Thema...

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Re: In anderen Ländern gehts scheinbar...

Antwort von tonib am 26.09.2018, 7:43 Uhr

Natürlich hat Italien nicht unser GG, und das ist ein wichtiger Faktor. Aber die europa- und völkerrechtlichen Grundlagen sind grundsätzlich gleich.

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Re: Afrika

Antwort von tonib am 26.09.2018, 7:52 Uhr

was meinst Du mit "dann gnade uns Gott"?

Sehr interessant dazu die Beiträge im Economist dieser Woche "Eurafrica" , in dem (verkürzt) dazu geraten wurde, die Gegenwehr einzustellen, weil Europa sowieso zeitnah afrikanisiert wird, und die Berichte darüber, warum für allgemein gültig gehaltene Annahmen zur Bevölkerungspolitik (Urbanisierung, Frauenbildung) in Afrika keineswegs durchgehend bestätigt werden, und daher eher davon auszugehen ist, dass die Bevölkerungsentwicklung so weitergeht, wenn es nicht drastischen (leider nicht absehbare) Politikwechsel gibt.

Ich habe die Frage noch nicht beantwortet gesehen, wieso das etwa zeitgleich unabhängig gewordene Südostasien so erfolgreich ist.

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Re: "Wie wird es wohl in 20 Jahren aussehen?"

Antwort von Tonic2108 am 26.09.2018, 7:57 Uhr

Stimmt, viele Probleme waren schon vorher da. Hab auch nicht behauptet dass die durch die Flüchtlinge entstanden sind. Trotzdem würde ich gerne das Geld dafür ausgeben.

Bezüglich der Wohnsituation, machen es die Flüchtlinge, die ja auch irgendwo müssen nicht besser. Die Problematik wird verschärft, das kann man wohl nicht abstreiten.

Zum Thema türkische Gastarbeiter, schau doch mal wie viele junge Türken, gerade auch hier geborene, im Moment drauf sind. Verehren Erdogan und fühlen sich dem Land ihrer Wurzeln deutlich näher als Deutschland. Integration fehlgeschlagen würde ich sagen. Natürlich nicht bei allen, aber ich finde schon, dass das deutlich spürbar ist.

Grundsätzlich habe ich auch nichts gegen Einwanderung und zwar gegen kontrollierte. Wie schon gesagt sollte sich Deutschland aussuchen welche Art von Arbeiter es braucht. Unkontrollierte Massen-Einwanderung ungebildeter Analphabethen wird uns nicht besonders weit bringen und die Sozialsysteme definitiv belasten. Auch hier der Vollständigkeit halber möchte ich betonen, dass nicht alle ungebildete Analphabeten sind.

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Re: Jeder in Europa..?

Antwort von tonib am 26.09.2018, 8:03 Uhr

Kannst Du dafür mal die Quelle angeben? Das interessiert mich.

Also wenn man das Land mit Hochhäusern zupflastert und von Glukose und Zwiebeln lebt, ist sicher noch mehr drin. Die Frage ist, ob man das will. Und wie die Gesellschaft dann funktioniert.

Ich vermute, es macht einen Unterschied, ob man eine homogene, gewachsene, kollektivistische Gesellschaft wie Südkorea hat, oder eine individualistische, multikulturelle, grundsätzlich sozialstaatliche Gesellschaft wie die westlichen.

Dass die politische Planung besser sein könnte - da bin ich allerdings voll bei Dir.

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Re: "Wie wird es wohl in 20 Jahren aussehen?"

Antwort von tonib am 26.09.2018, 8:25 Uhr

Richtig ist, dass Migration in Deutschland über die letzten 20 Jahre insgesamt einen positiven Nettosaldo hat. Richtig ist aber auch, dass das nicht für alle Gruppen gilt. Und Tatsache ist weiterhin, dass es für eine Gruppe mit hohem Analphabetentum, kultureller Fremdheit, schlechter Ausbildung, religiöser Schwerpunktlegung, genereller Bildungsferne, Machokultur, you name it, wesentlich schwieriger ist als für Gastarbeiter, die immerhin in einen bestehenden Job gekommen sind, und die insgesamt betrachtet mehr Probleme geschaffen als gelöst haben.

Meine Prognose ist eher, dass wenn wir es schon nicht geschafft haben, in wesentlich günstigeren Strukturen Gastarbeiterkinder erfolgreich zu integrieren, wir das erst recht nicht schaffen werden ohne ausreichende Lehrer, deutschsprachige Klassen, Sozialarbeiter etc., dafür in Parallelgesellschaften. Was wir diesmal anders - besonders "besser" - machen, sehe ich nicht. Das dafür auszugebende Geld fehlt dann in anderen Bereichen der staatlichen Infrastruktur.

Meine Prognose ist eher, dass wir uns langfristig amerikanisieren: mit verschiedenen Teilgesellschaften, die ihr eigenes Ding machen, religiös und sozial segregiert und viel weniger solidarisch. Mit Privatisierung ehemals staatlicher Leistungen für Wohlhabende, also Kinderbetreuung, Schulen, Universitäten, daneben auch gated communities und immer mehr private Sicherheitsdienste - der Trend geht ja jetzt schon dahin. Ich denke auch, dass erstmal dafür die Steuern und Abgaben erhöht werden, und dann aber, weil das nicht funktioniert und die Mittelschicht ausblutet und die Oberschicht droht abzuwandern, die Sozialleistungen praktisch abgeschafft und die Steuern wieder gesenkt werden, so wie in den USA.

Ich vermute , dass man diese Entwicklungen in Dänemark auf dem Land später wahrnimmt als im Rhein-Main-Gebiet in der Großstadt.

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Re: Das ist eine offene Einladung...

Antwort von Shanalou am 26.09.2018, 8:28 Uhr

Wenn 2/3 der Afrikaner sich auf den Weg nach Europa machen, wirst du mit einer Gesetzesänderung nicht viel bewirken können! Dann würde Europa überrannt und fertig.

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Re: Was schließen wir aus der riesigen Debatte?

Antwort von Malus am 26.09.2018, 8:39 Uhr

Ich habe im aktuellen Spiegel ein Interview mit Sigmar Gabriel gelesen. Da sagt er dass ein französischer Politiker, ich weiß den Namen nicht, während der Flüchtlingskrise wütend zu ihm gesagt hat" wollt ihr uns jetzt auch noch moralisch führen?"

In diesem sehr langen Thread kam gut raus dass einerseits die Einstellung existiert, nur so wie es in Deutschland läuft seien die Menschenrechte gewährt. Nur so und nicht anders. Und selbst Deutschland ist eigentlich nicht gut genug, weil es Leute abschiebt, Island wäre noch besser aber........

Deutschland ist aber das Land mit den besten Bedingungen. Es ist sogar so, dass srhr viele Menschen nach Deutschland aus anderen EU Staaten flüchten, obwohl sie dort schon Asyl beantragt haben.

Jetzt gibt es aber Menschen die das hinterfragen. Geht es wirklich nur so wie bei uns? Alle anderen sind Unrechtstaaten. Nur wir nicht ganz.( wobei selbst das was wir tun für vielen nicht reicht) ?

Ist das tatsächlich so?

Aufgrund der wachsenden Schere Arm und Reich gibt es massive Abstiegsängste. Die Bevölkerungsexplosion in Afrika lässt nichts Gutes ahnen.

Unsere Sozialsysteme werden zusammenbrechen.Zweifelt daran wirklich jemand?
. Den Reichen ist das natürlich egal.Aber es gibt Menschen denen das nicht egal ist.Das muss man einfach akzeptieren.

Europa fühlt sich von Deutschland gemaßregelt ." Am deutschen Wesen soll die Welt genesen " kommt super schlecht an.

Ohne europäische Lösung geht aber auf Dauer gar nichts.Viel Länder machen aber die Schotten dicht. Aber die Menschen flüchten.Kann man es ihnen verdenken? Darf man sie deswegen wie Dreck behandeln? NEIN!

Das ist alles ganz schrecklich und eine Lösung ist nicht in Sicht.

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Re: Afrika

Antwort von Shanalou am 26.09.2018, 8:39 Uhr

Ich würde eine deutlich andere Mentalität vermuten. Wobei man nicht den Fehler machen sollte, immer nur von Afrika als ganzem zu reden (dort gibt es verdammt viele unterschiedliche Kulturen und Mentalitäten). Außerdem ist Afrika ein sehr resourcenreicher Kontinent, weshalb es sich scheinbar lohnt, viele Kriege zu führen. Die Kolonisation hat in ganz Afrika erbarmungslos zugeschlagen. Ich würde sagen, der Kontinent hat sich davon bis heute nicht erholt.

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Re: Europäische Lösung

Antwort von Shanalou am 26.09.2018, 8:41 Uhr

Das sehe ich auch so. Ob die United States of Europe aber 15 Jahre überstanden hätten, glaube ich eher nicht (siehe Bexit).

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Re: Was schließen wir aus der riesigen Debatte?

Antwort von Shanalou am 26.09.2018, 8:53 Uhr

Natürlich geht das alles anders. Aber Deutschland hat eine ganz besondere Geschichte und damit auch eine ganz andere Verantwortung. Das kann man jetzt nicht toll finden, aber es ist nun mal so!
Die Realität ist aber auch, dass es immer schon Völkerwanderungen gegeben hat (Europas Geschichte besteht hauptsächlich aus Völkerwanderungen!) und wahrscheinlich immer geben wird. Die Realität ist auch, dass man den momentanen Ist- Zustand nicht konservieren kann, sondern dass Deutschland in 50 Jahren ganz anders aussehen wird, als jetzt. Ein reines Abschotten wird uns nicht retten! Es wird vieles in den nächsten Jahren passieren, mit dem wir heute noch nicht rechnen können. Das wichtige für mich ist, dass wir die große Freiheit und Liberalität, die wir hier in Deutschland haben, erhalten und nicht aus irgendwelchen Ängsten heraus abschaffen.

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Deutschland liegt bei der Bevölkerungsdichte in EU auf Platz 5!

Antwort von Salkinila am 26.09.2018, 8:53 Uhr

In den Niederlanden leben mehr als doppelt so viele Menschen pro Quadratkilometer wie in Deutschland. Das am dichtesten besiedelte Land in der EU ist Malta, aber auch Belgien und Großbritannien liegen noch vor Deutschland. Nur mal so zur Info...

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Re: Europäische Lösung

Antwort von tonib am 26.09.2018, 8:57 Uhr

"Eleganter" heißt in diesem Zusammenhang was genau?

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Re: Was schließen wir aus der riesigen Debatte?

Antwort von Malus am 26.09.2018, 9:01 Uhr

Sagt wer?

Die die in sozialen Brennpunktrn leben und ihre Kinder in Schulen schicken müssen wo Schimmel an der Decke ist und von 30 Kindern zehn Deutsche sind,die sehen das glaube ich nicht so locker.

Kann man es ihnen verdenken?

Eine solche Einstellung kann man sich gut leisten wenn man mit den Folgen relativ wenig konfrontiert wird.

Deswegen würde ich jedem raten mal einen Tag lang in einem sozialen Brennpunkt herum zu laufen und dort mal in einer Schule zu hospitieren. Nur mal einen Tag.

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Re: Deutschland liegt bei der Bevölkerungsdichte in EU auf Platz 5!

Antwort von Lusiana am 26.09.2018, 9:05 Uhr

ja, vor allem ländliche Gegenden und der Osten ist relativ leer, aber da will ja niemand hin, lieber nach Berlin etc.

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Re: Was schließen wir aus der riesigen Debatte?

Antwort von Lusiana am 26.09.2018, 9:09 Uhr

ich glaube nicht, dass die Brennpunktschule möchte, dass da x-beliebige Personen hospitieren, um sich ein Bild zu machen ;-)

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Re: Was schließen wir aus der riesigen Debatte?

Antwort von Malus am 26.09.2018, 9:17 Uhr

Vermutlich nicht.
Aber anscheinend wirds ja nicht geglaubt.

Und ich denke dass man den Kindern,die dort sind,schwer vermitteln kann dass das unsere moralische Pflicht ist weil vor 80 JaHren Uroma und Uropa Hitler gewählt haben und
weil die Eltern leider kein Geld für eine gute Schule haben.

Pech gehabt.

Das ist immer alles so schön und gut. Seien wir ehrlich. Die Folgen tragen nicht die Reichen.

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Re: Was schließen wir aus der riesigen Debatte?

Antwort von tonib am 26.09.2018, 9:19 Uhr

Ich glaube, D kommt seiner ganz besonderen Verantwortung am besten dann anch, wenn es wirklich Verfolgte mit Ayslrecht nach 16 GG aufnimmt und dann nicht mehr, wenn es jeden aufnimmt, der es über die Grenze schafft, weil das die größte Bedrohung für das Asylrecht ist (das war 1993 schon mal so). Das wird gerne übersehen: dass die Vermischung von Flüchtling/Migrant/Asylberechtigter den echten Asylberechtigten am meisten schadet.

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Re: "Wie wird es wohl in 20 Jahren aussehen?"

Antwort von DK-Ursel am 26.09.2018, 9:19 Uhr

Hej nochmal!

ich redete sogar schon von den italienischen Gastarbeitern, die Unbelehrbarkeit reicht also noch weiter zurück.
Was die türkischen - neuentdeckten - Gefühle für die alte Heimat angeht, so kann ich manchen verstehen, wenn ich die rassistischen Auswüchse lese und sehe.

Deine Prognosen hast Du am eigenen Leib wohl auch noch nicht gespürt, sonst wären es keine Prognosen - sie sind nicht belegt, sondern eben: Prognosen.
Genau wie die Vermtung, ich nähme das hier weniger wahr als in einer betroffenen Großstadt.
Am eigenen Leib wohl, trotzdem kann ich lesen, Radio hören, TV sehen - sowas nennt man gemeinhin sich bilden.
Ist auch eni bißchen ausder Mode gekommen. Leider.
Und dies kann ich nicht nur in Bezug auf Dtld. und im Forum hier, sondern auch in der dt. Presse, in der dän. Pesse, in der englischsprachigen Presse. Ein gutes Rundumpaket, wie ich finde.
Ich vermute jetzt auch mal, nämlich daß nicht alle, die hier mitdiskutieren,aus dem von Dir erwähnten Geiet sind.
Die Auswüchse der letzten Zeit fanden meines Wissens woanders statt! Und da kann keine Statistik eine Überfachtung durch Ausländer belegen, im Gegenteil!

Und ich weiß, daß es in manchen Städten Probleme gibt - übrigens nicht unbedingt (nur) durch die angestiegene Zahl der Flüchtling von 2015, sondern eben solche, die bereits vorher bestanden - z.B. auch gerade mit Bandenkriegen aus den osteurop. Ländern.
Da sollte man den Ruf nach Differenzierung doch bitte auch wieder laut werden lassen, das ist weder erst seit 3 jahren zu beobachten noch den Flüchtlingen aus Syrien anzulasten.
Und dagegen muß eine Strategie entwickelt werden, genauso wie gegen andere krminnelle oder soziale Probleme - ich erwähne mal die Rockerbanden ,die in manchendänischen Gebieten den Gesetzeshütern (und Bürgern) das Leben auch nicht gerade leicht machten, die RAF oder NSU undalle ihre Auswüchse..
Nichts bleibt,wie es vor30 Jahren war - auch die Kriminalität verändert sich - leider.

Man könnte das nun positiv drehen und sagen:
WENN nun soviele Menschen Lehrer, Ärzte, Wohnraum brauchen, wacht die Politik hoffentlich endlich wirklich auf und tut was, wo sie vorher verschlafen hat.
Es ist traurig, daß dies der Auslöser ist, aber dafür können die Flüchtlinge auch wieder nichts, wenn Politiker für ihre Bürger derart blind sind.
Könnten Medien mal wieder über was anderes berichten,würden Bürger nicht nur einseitig ihre Flüchtlingshetze aufpoppen sehen und die dazugehörigen Überschriften lesen, sondern sich eben - oh Schreck, da ist es wieder - sich rundum bilden, könnten sie sehen, daß auf manchen Gebieten (plötzlich?) doch einiges getan wird.
Aber das paßt vielleicht auch gar nicht ins Weltbild, also schaut man weiter auf das ausgelutschte Thema und hat außer "Ausländer raus" keine Lösungen anzubieten.
heile Welt gibt es dann aber auch noch lange nicht.
(Abgesehen davon, daß ich mal eine Prognose wage und sage,dann dreht womöglich die Politik alles zurück nach dem Motto:
Nun haben wir die überzähligen Ausländer nicht mehr, also sinkt auch wieder der Bedarf an Lehern, Polizisten, Wohnungen... alles zurück auf Null.
Aber ich sage bestimmt nicht, daß "Ausländer raus" auch nur ansatzweise eine Lösung st.)

gruß Ursel, DK

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Ein Drittel ist doch super!

Antwort von stjerne am 26.09.2018, 9:24 Uhr

Da würden sich hier viele Schulen freuen, der Schnitt liegt eher bei 10% (in den Brennpunkten).
Und unterrichtet wird dann von Hilfskräften, Studenten usw.

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Re: "Wie wird es wohl in 20 Jahren aussehen?"

Antwort von tonib am 26.09.2018, 9:35 Uhr

Deine Bildung in allen Ehren, das ist gut und sinnvoll, keine Frage. Aber es ist eben doch etwas anderes, wenn Deine Kinder oder die Nachbarskinder auf eine Schule gehen, an der bis zu 30% des Unterrichts ausfallen und bestimmte Fächer gar nicht mehr unterrichtet werden können, oder wenn Du bedroht, belästigt oder angespuckt wirst, oder wenn Du die Salafisten und die Vollverschleierten durch die Straßen ziehen siehst, wenn in Deiner Stadt Terroristen und Syrienheimkehrer verurteilt werden.

Und natürlich hast Du auch damit recht, dass es keine pauschale Verurteilung geben darf - es ist nur etwas mühsam, das in jedem Post zu wiederholen.

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Re: Was schließen wir aus der riesigen Debatte?

Antwort von Shanalou am 26.09.2018, 9:46 Uhr

Das sehe ich im Grunde genau so. Aber das Problem ist ja die Statusfeststellung! Die angedachten Zentren um den Status schon auf dem afrikanischen Kontinent zu klären, kommen ja wohl nicht zustande. Und die Rücknahme scheitert ja auch an den Herkunftsländern.

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Re: Was schließen wir aus der riesigen Debatte?

Antwort von Shanalou am 26.09.2018, 9:50 Uhr

Was sehe ich bitte locker???? Ich habe nicht von Brennpunktschulen gesprochen, das ist doch ein ganz anderes Problem! Das in Deutschland nicht alles tutti ist, wissen wir wohl alle. Daran ändern aber verschärfe Asylgesetze gar nichts.

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Wurde in Hamburg gemacht

Antwort von shinead am 26.09.2018, 9:54 Uhr

Und nach Protesten und großer Skepsis läuft es wohl jetzt wirklich gut:

https://www.welt.de/regionales/hamburg/article162817746/Warum-das-Villenviertel-seine-Fluechtlinge-jetzt-doch-liebt.html

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Re: Europäische Lösung

Antwort von Daffy am 26.09.2018, 10:15 Uhr

> "Eleganter" heißt in diesem Zusammenhang was genau?

Die Mitgliedsländer bilden eine Seilschaft, zwei springen und die anderen rutschen hinterher. Aus der Ferne gibt das faszinierende Bilder. Die Chinesen gucken sich das dann bei Youtube an und lachen sich tot. Und D ist wieder Exportweltmeister.

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Re: Das ist eine offene Einladung...

Antwort von Daffy am 26.09.2018, 10:47 Uhr

Klar. Wir werfen uns dann einfach auf den Rücken, winseln niedlich und hoffen, dass es nicht so schlimm wird.

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Re: Was schließen wir aus der riesigen Debatte?

Antwort von Daffy am 26.09.2018, 11:07 Uhr

Es ist doch völlige Selbstüberschätzung, diese Unterscheidung hier, am Schreibtisch, für hunderttausende Menschen aus allen möglichen Chaosländern überhaupt vornehmen zu können. Wer will denn entscheiden, ob der Onkel tatsächlich die Geschäfte eines führenden Talib gestört hat und deshalb die ganze Familie bedroht wird?

Was Verfolgte aufgrund politischer Aktivität angeht: warum sind die besonders schutzwürdig? Die romatische Verklärung von ´Aufständischen` durch die gelangweilten Bürger eines (noch) stabilen Landes hat für mich zunehmend etwas Unappetitliches. Lenin war politisch verfolgt, Chomeini ebenso, jeder islamistische Prediger in Nordafrika ist politisch verfolgt... wieso sind die Möchtegern-Zerstörer einer staatlichen Ordnung, die meist recht komfortabel leben könnten, wenn sie sich aus der Politik raushalten würden, unterstützungswürdiger als jemand, der keinen Job findet, um seine Familie durchzubringen?

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Re: Was schließen wir aus der riesigen Debatte?

Antwort von Shanalou am 26.09.2018, 11:48 Uhr

Das ist eine interessante Frage, die durchaus berechtigt ist!

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Re: Das ist eine offene Einladung...

Antwort von Shanalou am 26.09.2018, 11:54 Uhr

Du könntest natürlich auch Raketen abschießen und Schiffe versenken im Mittelmeer spielen. 2/3 der Afrikaner bedeuten mindestens 800 Millionen. Wenn die jetzt alle gleichzeitig losmarschieren, wird's eng.

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Re:Wieso ist das ein ganz anderes Problem

Antwort von Malus am 26.09.2018, 12:46 Uhr

Die These ist doch dass wir aus einer moralischen Pflicht heraus ganz viele Menschen aufnehmen sollen ,obwohl wir dazu überhaupt nicht die Kapazitäten haben. Das sieht man sehr deutlich an den sozialen Brennpunkten ,wo die Mehrzahl der Einwanderer landet ,da bezahlbarer Wohnraum auch nicht genügend da ist.

Was ist denn daran nicht zu verstehen?

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Re: Jeder in Europa..?

Antwort von Korya am 26.09.2018, 12:50 Uhr

Huhu tonib,

hab den Artikel wiedergefunden, den hatte ich damals in meinen Anfangsdiskussionen mit meinem AFD-affinen Bruder verwandt (O.o)
https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-10/fluechtlinge-fischer-im-recht

Allerdings musste ich beim erneuten Durchlesen feststellen, dass es für Korea gar keine konkreten Zahlen gibt, hier also per Wikipedia hinter her gereicht, weil's mich jetzt auch nochmal interessierte:
Macau (1) 20,027
Hong Kong (4) 6,732
Bangladesh (12) 1,148
Südkorea (26) 515
Indien (33) 407
Japan (41) 334
Deutschland (61) 232
EU (95*) 116
Jeweils Ranking in Klammern und Zahlen als Einwohner pro km2
Quelle sind meist amtliche Statistiken oder UNO.
https://en.m.wikipedia.org/wiki/List_of_countries_and_dependencies_by_population_density

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Re: In anderen Ländern gehts scheinbar...

Antwort von cube am 26.09.2018, 13:02 Uhr

Was viele irgendwie nicht auf dem Schirm haben ist, das Gesetze idR miteinander verknüpft sind. Ich kann noch so wollen, dass zB das Asylrecht geändert wird (egal in welche Richtung) - ich muss dann aber alle anderen Gesetze, die da mit reinspielen und Entscheidungsgrundlagen sind für viele Dinge, eben auch berücksichtigen.

Bspl.: Raser wird des Mordes verurteilt. Alle schreien Hurra! endlich mal ne gerechte Strafe. Nein. Es wird aufgehoben die Richter wollten nur einen Anstoß zur Debatte um härtere Strafen damit bieten).
Weil damit das Auto (als Präzendenzfall) zum Mordwerkzeug erhoben würde. Das heißt dann aber eben auch, dass nahezu jeder Unfall, den ich durch Fahrlässigkeit herbeigeführt habe, eine Tötungsabsicht darstellt, da das Auto durch dieses Urteil automatisch immer zur Mordwaffe taugt.

Im Asylrecht würde es also auch darum gehen, dass wenn wir dort härtere Gesetze wollen, auch andere Gesetze berührt werden, die wir aber nicht ändern wollen oder können (Grundgesetz). Deshalb ist die ganze Sache recht schwierig und kann nicht nur in die eine Richtung betrachtet werden.
Italien versucht gerade per Dekret (wie Trump es auch schon versucht hat) sich genau darüber hinwegzusetzen. Sprich: ein Mensch versucht sich über andere geltende Rechte hinwegzusetzen - wie zu Königs Zeiten. Trump ist damit gescheitert ...

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Re: Europäische Lösung

Antwort von Korya am 26.09.2018, 13:16 Uhr

Da hast du allerdings recht...

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Re: Europäische Lösung

Antwort von Korya am 26.09.2018, 13:26 Uhr

Sorry, war in der Tat eine etwas knappe Ausführung.

Elegant in dem Sinn, dass es Europa in seiner Gesamtheit betroffen und an den Ideentisch gezwungen hätte, deren Lösung dann gleichmäßig auf alle hätte verteilt werden können - statt dass einige wieder Sonderwege gehen, wie auch diesmal geschehen.

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Re: Deutschland liegt bei der Bevölkerungsdichte in EU auf Platz 5!

Antwort von Salkinila am 26.09.2018, 13:30 Uhr

Ich bezog mich auf die Aussage von malus, dass Deutschland das am dichtesten besiedelte Land Europas sei und das stimmt nicht.

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Re: Jeder in Europa..?

Antwort von Korya am 26.09.2018, 13:33 Uhr

Nachtrag zu den Hochhäusern: in Korea gilt die schicke Hochhauswohnung, anders als bei uns, als Statussymbol. Nur Arme wohnen in Häusern. Wobei du in den Häusern auch nicht leben wolltest. Die Wohnungen sind ab einer bestimmten Preisklasse wirklich edel, nicht vergleichbar mit der deutschen Hochhaussiedlung.



Was meinst du mit Glukose und Zwiebeln?

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Re: In anderen Ländern gehts scheinbar...

Antwort von DK-Ursel am 26.09.2018, 13:38 Uhr

Danke cube.
Genau darum bin ich auch gegen Volksabstimmungen, denn wer gegen die krummen Gurken und "folgerichtig" gegen die EU stimmt, weil die EU sie einem (angeblich) vorschreibt, übersieht dabei vielleicht manches andere...
Wozu studiert denn jemand Jura, BWL, Politikwissenschaften etc., wenn Lieschen Müller so enifach mit ihrem Kreuzchen so komplexe Themen abwählen kann?

Gruß Ursel, DK

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Re: "Wie wird es wohl in 20 Jahren aussehen?"

Antwort von As am 26.09.2018, 14:05 Uhr

Wo siehst du im Moment unkontrollierte Einwanderung?

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Re: Eindimensionale Sichtweise

Antwort von As am 26.09.2018, 14:19 Uhr

Die viele Milliarden, die für die Integration prognostiziert wurden, entstehen doch sicher nicht allein dadurch, dass die Asylbewerber durchgefüttert werden, sondern auch durch Investitionen für diese: Bildung (z.B.DAZ- Klassen, Deutschkurse), Wohnen(sozialer Wohnungsbau?), sodass wir am Ende auch davon profitieren.

Natürlich könnte man diese Ausgaben vermeiden, wenn es die Flüchtlinge nicht gäbe. Aber sie sind doch nun mal da. Die Situation wird doch nicht besser, wenn wir nichts investieren.

Ich kenne übrigens auch niemanden, dem seit 2015 auch nur ein einziger Cent aufgrund der Flüchtlinge entzogen wurde.

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Re: Asylrecht als Menschenrecht

Antwort von As am 26.09.2018, 14:23 Uhr

Kennst du dazu eine belastbare Statistik, also wie viele von dene, die seit 2015 gekommen sind und im Moment kommen, Wirtschaftsflüchtlige oder Kriminelle sind?

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Re: In anderen Ländern gehts scheinbar...

Antwort von Malus am 26.09.2018, 14:24 Uhr

Das kann ich alles nachvollziehen.
Aber-wohin wird das führen?

Die AfD ist in Umfragen zweit stärkste Kraft inzwischen.
Wenn das alles tatsächlich unabänderbar ist,Und aus den Diskussionen schließe ich dass alles ganz genau so bleiben muss, gar nichts geändert werden kann,never ever,,dann sehr5 ich wirklich schwarz.

Wir rasen mit offenen Augen gegen die Wand.

Eine europäische Lösung wäre das einzige was ich mir vorstellen kann. Die wird es aber nicht geben.

Deutschland hat sich innerhalb der EU sehr isoliert. Auch dadurch dass Terrorismus bei uns als Asylgrund gilt.

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Echt?

Antwort von Malus am 26.09.2018, 14:31 Uhr

Ich habe das schon mehrmals gelesen dass Deutschland das am dichtest besiedelte Land Europas sei.
"Kopfkratz "
Wirklich.

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Re: Ein Drittel ist doch super!

Antwort von Malus am 26.09.2018, 14:33 Uhr

Ist das super?

Oje. Ich bin zu alt...............

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Re: In anderen Ländern gehts scheinbar...

Antwort von tonib am 26.09.2018, 14:37 Uhr

Ich ahne, worauf du hinaus willst, aber das Beispiel mit dem Auto ist wirklich total abstrus.

Ja, kein Gesetz darf gegen das GG verstoßen, das in bestimmten Grenzen allerdings auch geändert werden kann. Das Problem ist häufig eher die maximalschwierige Auslegung, die D bestimmten EU-Regeln und völkerrechtlichen Verträgen zukommen lässt, die meisten anderen Staaten sehen das nicht so eng.

Trump ist damit übrigens leider am Ende nicht gescheitert.

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Re: Wurde in Hamburg gemacht

Antwort von Malus am 26.09.2018, 14:40 Uhr

Dss ist doch toll.
Finde ich ganz wichtig!

Eben nicht in die sozialen Brennpunktgebiete wo es eh schon große Probleme gibt.

Sowss finde ich richtig prima. Das sollte als positives Beispiel Schule machen.

Das freut mich wirklich dass es das gibt. Und es funktioniert,wie Du schreibst. Toll.!

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Re: Jeder in Europa..?

Antwort von tonib am 26.09.2018, 14:46 Uhr

Danke für den Fischer-Artikel, den lese ich mir nachher mal durch.

Das war kurz für Kalorien und Vitamine, aber nicht schön. Damit meinte ich: klar kann man viele Leute ernähren, aber auf welchem Niveau?

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Re: Das ist eine offene Einladung...

Antwort von As am 26.09.2018, 14:47 Uhr

Sehe ich auch so, da hilft kein Gesetz, nicht mal ein Zaun.

Deswegen muss Afrika für die Menschen lebenswert werden. Das schaffen sie aus verschiedensten Gründen (Klima, Stammesstrukturen, Korruption, mangelnde Bildung....) nicht alleine. Vielleicht sind da auch die grossen Konzerne gefragt, die man dazu bewegen müsste, viel Geld in Afrika zu investieren. Dafür muss die Politik die Bedingungen schaffen. Was in korrupten Bananenrepubliken vermutlich nicht einfach ist. Leider habe ich keine bessere Idee.

Zum Glück kommen sicher nicht alle Afrikaner. Ich glaube nämlich, dass es einem schon ziemlich mies gehen muss, damit man wirklich flüchtet. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man das tut, obwohl man ein akzeptables Leben führt, das aber eben noch ein bissel besser sein könnte. Ich denke, das Problem ist ausser dem Fluchtgrund Krieg, dass es in vielen Ländern viele vor allem junge Leute gibt, die NIX zu verlieren haben.

Wir haben zum Glück alle was zu verlieren. Darum will keiner von uns flüchten. Wir haben alle so viel, dass es unsere Existenz und unseren Wohlstand NICHT nennenswert schmälern würde, wenn wir davon was abgeben würden.

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Re: Wurde in Hamburg gemacht

Antwort von Maxikid am 26.09.2018, 14:47 Uhr

Aber leider zu wenige. Viele andere , auch mein Stadtteil, haben alles weggeklagt....selbst unsere Grundschulen im Viertel habe keine Flüchtlinge......traurig ist dss

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Re: In anderen Ländern gehts scheinbar...

Antwort von cube am 26.09.2018, 14:50 Uhr

Natürlich könnte Asylrecht geändert werden - nur eben nicht in der kurzen knappen Form wie viele sich das denken/wünschen. Asylrecht beinhaltet sehr viele Gesetze, die auch mit den uns so lieb und teuren Sozialgesetzen zusammen hängen.
Schicke ich einen Asylbewerber wegen einer Straftat wieder in sein Herkunftsland, muss ich dabei im Kopf haben, dass ich dann evt. auch den netten Herrn Ali vom Gemüsehandel wieder zurückschicken muss, weil der Steuern hinterzogen hat (aber bestimmt kein Terrorist)
Oder ich entziehe den Asylbewerbern erst mal alle Sozialgelder - damit dadurch kein Anreiz für den Asylantrag entsteht. Dann kann aber leider evt. auch kein Deutscher mehr H4 bekommen. Das ist jetzt sehr verkürzt und plakativ dargestellt. Aber so hängen viele Gesetze eben zusammen. Und daher gibt es zwar Asylrecht und Asylbewerber - diese werde/müssen aber in bestimmten Dingen wie der Normalo-Deutsche behandelt werden. Und so gäbe es eben auch Konsequenzen aus Gesetzesänderungen, die dann aber garantiert kein Normalo-Deutscher haben will.

Einreise erschweren wäre vermutlich noch de gangbarste Weg.Hieße aber auch, bei der Einreise gilt nicht mehr für jeden die Unschuldsvermutung. Wir würden damit automatisch jedem unterstellen, er könnte ein potentieller Terrorist sein oder zumindest nur an seinem eigenen Vorteil interessiert.

Naja, darüber könnte man ewig diskutieren - und genau das macht sich die AfD zu Nutze. Und die restlichen Parteien machen meiner Meinung nach genau das Falsche - anstatt mit den Menschen, die Angst vor Ausländern oder sonst etwas negativen in ihrem weiteren Leben haben (keine Arbeit, keine Rente etc) in einen Dialog zu treten, werden diese abgekanzelt als "ausländerfeindlich", "Nazis" usw.
Bei den meisten ist der Wunsch, niemanden mehr reinzulassen doch nur Ausdruck totaler Unsicherheit für ihr eigenes Leben. Anstatt zu fragen, was genau sie befürchten und die echten Gründe heraus zu finden, werden sie abgekanzelt. Und was tut ein Mensch, dem ohne Nachfrage sofort böse Absicht unterstellt wird? Er fühlt sich in die Ecke gedrängt, abgestempelt und schlussendlich in seiner Meinung, Asylbewerber werden ihm gegenüber bevorzugt, nur bestätigt. Keiner interessiert sich für die wahren Beweggründe ihrer Ängste. Aber die AfD, die hat ein offenes Ohr.

Die etablierten Parteien haben es versäumt, die eigentlichen Ängste der Menschen zu erfragen und ernst zu nehmen.

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Re: In anderen Ländern gehts scheinbar...

Antwort von As am 26.09.2018, 15:00 Uhr

Ein offenes Ohr genügt leider nicht um Politik zu machen.

Erinnert mich bissel an heulende Kinder. Es ist gut für ihr Gemüt, wenn man ihnen einfach mal bissel zuhört und sie rumnölen lässt.
Das Problem löst man damit aber nicht wirklich.

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Re: Afrika

Antwort von Korya am 26.09.2018, 15:11 Uhr

"was meinst Du mit "dann gnade uns Gott"?"

Ich glaube, das gerade eine Machtverschiebung stattfindet, deren Ausmaße uns noch gar nicht so richtig klar sind, und die zeitlich mit dem Zusammenfall des Ostens begann. Statt der sauber (vereinfacht gesagt) getrennten dualen Welt haben sich während der Nachbeben ganz neue raus Mitspieler heraus gemendelt, an erster Stelle China.

Natürlich gab es die auch schon vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Aber die Konstellationen werden sich nachhaltig ändern und die Zukunft sehr anders aussehen als die Gegenwart. In den Metropolen rund um Nanjing, Suzhou etc da unten wächst ein neues Bürgertum heran, das weiß, was es will - und das gleichzeitig eine unserem Verständnis fremde Akzeptanz politischer Schranken, Kontrolle, Dateneinsicht vorhält.
Gleichzeitig dazu explodiert ihre Technologiekompetenz, ihre Qualität seit Jahren mit beängstigender Geschwindigkeit. Im Automobilbereich untergraben sie die Koreaner (Hyundai war immerhin noch vor 2 Jahren viertgrößter Autohersteller der Welt, machte sich Hoffnungen auf Platz 3), als nächstes sind die Japaner dran, und dann gibt es nur noch ein Land, bevor die absolute Vormachtsstellung erreicht ist.

Meine ganz persönliche Meinung bei der derzeitigen Entwicklung ist, dass Europa in Zukunft (also so in vielleicht 20 oder 30 Jahren) in der Welt eine eher untergeordnete Rolle spielen wird. Sie zerreißen sich ja jetzt schon in Grabenkämpfen und Ideen, die der Vergangenheit angehören.

Die Gesellschaft ist zu alt und wird immer älter. Im Umkehrschluss gibt es deshalb nicht genug Junge, um die Riesenblase an Alten zu versorgen - die vielen Alten (wir, in 20 Jahren) werden also im Durchschnitt auch stetig ärmer. Damit können siebsich neue, teure Errungenschaften der Zukunft immer weniger erlauben, werden immer mehr abgehängt.

Große technische Erneuerungen werden heute schon immer weniger. Die deutschen Ingenieure klopfen sich noch gegenseitig auf die Schultern, wie toll viele Patente wir pro Jahr im Vergleich zum Rest der Welt auflisten können. Aber wieviele davon spülen unseren Firmen noch richtig Geld in die Tasche? Wo sind die großen, bahnbrechenden Errungenschaften, die unsere Jobs, unsere Industrien für die nächsten 10 Jahre sichern? Und wenn mal vereinzelt was kommt, siehe Solarenergie o.ä., dann werden die guten Ideen sofort von Asien erkannt, aufgegriffen und finanziert, und - überspitzt gesagt - schon in Serie vermarktet, wenn Europa noch in der Plamungsphase steckt.

Die Produkte haben in der Regel heute schon eine höhere oder mindestens gleichwertige Qualität wie die westlichen. Dabei schneller produziert, schneller geliefert, längere Gewährleistung, und sind billiger. Die Herstellung einfacher Produkte verlagert China inzwischen in Billigstandorte wie Vietnam, ebenso Verwaltungsprozesse.

Europa macht sich derweil, wo noch mit Ideen gepunktet werden kann, die Wettbewerbsfähigkeit durch die eigene Langsamkeit zunichte. Es gibt zuviele Hürden, unnötige Prüfprozesse, bürokratische Schleifen, und natürlich die Mitarbeiter, bei denen um 5 der Bleistift aus der Hand fällt.

Sollte jetzt noch Afrika erwachen, wird das meiner Meinung den Zerfall nur noch beschleunigen.

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Re: Jeder in Europa..?

Antwort von tonib am 26.09.2018, 15:13 Uhr

Habe ich mir jetzt durchgelesen und bin ein bisschen enttäuscht. Es geht tatsächlich nur um die Bevölkerungsdichte (in dem Argument), aber die ist ja nun wirklich nicht das Hauptproblem. Verdichtung, Zersiedlung und Versiegelung allerdings schon, aber anderes Thema.

Was ist eigentlich aus Fischers todsicherem Strafantrag gegen Herrn Gauland geworden?

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Re: Eindimensionale Sichtweise

Antwort von Jana287 am 26.09.2018, 15:18 Uhr

Immer das gleiche Argument... niemandem wird etwas weggenommen... klar, jedem von uns wird etwas weggenommen! Steuergeld wird ausgegeben, statt in Infrastruktur zu investieren, Steuern zu senken oder Schulden zu tilgen.
Geld ist immer nur einmal da! Wenn man es für Flüchtlinge ausgibt, kann man es nicht für etwas anderes einsetzen!

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Re: "Wie wird es wohl in 20 Jahren aussehen?"

Antwort von Tonic2108 am 26.09.2018, 15:24 Uhr

Ähm, ich wusste gar nicht, dass alle Flüchtlinge, die jetzt im Moment nach Deutschland kommen „kontolliert“, heißt legal mit Pass und Visum einreisen.

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Re: Jeder in Europa..?

Antwort von Korya am 26.09.2018, 15:25 Uhr

Ja, muss gestehen ich hatte ihn auch spannender in Erinnerung. War hängen geblieben, weil wir damals noch in Korea gewohnt hatten und man so gut wie nie über Artikel stieß, die Korea und Deutschland in was auch immer für eine Relation setzten, aber naja.. geb zu ist ein bisschen fad :-). Dafür bin ich noch nicht zum Ausgraben deines Afrikatipps gekommen, musste erstmal Duplohäuser bauen, seufz. Vielleicht komme ich später noch dazu.

LG Katia

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Re: In anderen Ländern gehts scheinbar...

Antwort von cube am 26.09.2018, 17:27 Uhr

Mag sich abstrus anhören, ist aber Realität. Das Urteil wurde korrekterweise gekippt, weil die Argumentation der Richter Auto = Mordwerkzeug nicht aufrecht zu erhalten war, da keine Mordmerkmale vorhanden waren (Vorsatz, Heimtücke, Und ein Motiv wie Habgier oder sonstiger niedrer Beweggrund). Somit konnte auch das Auto keine Mordwaffe darstellen. Das Urteil wurde auf Totschlag abgeändert. Ein bestätigtes Mordurteil in einem Raserprozess hätte eben fatale Auswirkungen auf alle Straßenverkehrsdelikte gehabt, die einen wie auch immer gearteten Personenschaden und überhöhte Geschwindigkeit beinhalten.

Ist aber nur ein Beispiel dafür, das man eben nicht ein einzelnes Urteil einfach nach Gusto ändern kann, ohne das dies Auswirkungen auf andere Rechtslagen hätte.

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Re: In anderen Ländern gehts scheinbar...

Antwort von tonib am 26.09.2018, 17:35 Uhr

"Das heißt dann aber eben auch, dass nahezu jeder Unfall, den ich durch Fahrlässigkeit herbeigeführt habe, eine Tötungsabsicht darstellt, da das Auto durch dieses Urteil automatisch immer zur Mordwaffe taugt."

Das ist Quark, ehrlich, auf allen Ebenen.

Frag Leena!

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Re: Echt?

Antwort von Salkinila am 26.09.2018, 17:59 Uhr

Also ich habe immer gehört, die Niederlande seien das am dichtesten besiedelte Land. Ist aber auch nicht so. Die meisten Menschen pro Quadratkilometer leben in Malta.

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Re: Echt?

Antwort von Malus am 26.09.2018, 18:20 Uhr

Vielleicht hast Du ja Recht.

Es war jedenfalls nicht meine Absicht falsches zu schreiben. Ich werde mich schlau machen. Danke jedenfalls. Ich möchte auf Fehler hingewiesen werden.

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Re: Wurde in Hamburg gemacht

Antwort von Malus am 26.09.2018, 20:21 Uhr

Warum dürfendie das?

Es ist doch selbstverständlich dass die Flüchtlinge im ganzen Land verteilt werden müssen und nicht auf die sozial schwachen Gegenden.....

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Danke cube Guter Beitrag..o.T.

Antwort von Malus am 26.09.2018, 20:27 Uhr

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Re: In anderen Ländern gehts scheinbar...

Antwort von cube am 27.09.2018, 9:41 Uhr

Ich kenne keine Leena und im Zweifelsfall frag du doch lieber bei Gericht nach.
Abgesehen davon sagte ich bereits, dass dies natürlich sehr plakativ ausgedrückt ist.
Aber bitte, häng dich ruhig daran auf, wenn es deinen Tag verschönert. Mit der eigentlichen Diskussion hat es ja nun nichts mehr zu tun.

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Re: Eindimensionale Sichtweise

Antwort von Malus am 28.09.2018, 8:46 Uhr

Zum Beispiel für den BER

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