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Geschrieben von Einstein-Mama am 03.10.2016, 19:12 Uhr

Ich war Bahnhofsklatscher und bereue es

mich 89 an den Hofer Bahnhof gestellt, Decken, warme Getränke verteilt und Schlafplätze mit meiner Mutter organisiert zu haben!

Und ich sagte noch, Dresden wird am "Tag der deutschen Einheit" eine peinliche Veranstaltung!

Die gesamte Stadt wird durch diese miesen Idioten ein weiteres Mal in den Dreck gezogen! Wenn ein dunkelhäutiger Mann mit Affenlauten und Beleidigungen bedacht wird, dann geht es offensichtlich NICHT um Angst vor Islamisierung!
Und das Argument, dass man die Ängste ernstnehmen muss und diese Kackbratzen nicht als strohdumm bezeichnen darf, zählen einfach nicht mehr und sind genauso peinlich wie die Affenlaute!

 
65 Antworten:

Re: Ich war Bahnhofsklatscher und bereue es

Antwort von Joplin am 03.10.2016, 19:24 Uhr

Dann bezeichne sie eben als Kackbratzen. Wenn es dir hilft.

Ich finde es auch schrecklich und wenn man die Menschen weg beleidigen könnte, wäre es ja gut. Kann man aber nicht..

Vielleicht würde es eher Sinn machen die besorgten Bürger an der Bezahlung der immensen Kosten, die sie dadurch verursachen dass tausende Polizisten wegen Ihnen im Einsatz sind, zu beteiligen.

Außerdem, vielleicht sind ja die Affenlaute deren normale Kommunikation, sie können sich vielleicht gar nicht anders artikulieren, die Armen!

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Re: Ich war Bahnhofsklatscher und bereue es

Antwort von Lauch1 am 03.10.2016, 19:25 Uhr

Ja, da hast du recht. Was soll man dazu sagen? Unmöglich.

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Re: Ich war Bahnhofsklatscher und bereue es

Antwort von Jana287 am 03.10.2016, 19:29 Uhr

Und diejenigen, die sonst so mit Empathie glänzen und Immer eine differenzierte Betrachtungsweise einfordern - werfen jetzt alle Ostdeutschen in einen Sack und schlagen drauf. Ihr seid keinen Deut besser als die Pegidatypen! Genauso ördinär und pauschalisierend.

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Re: Ich war Bahnhofsklatscher und bereue es

Antwort von Einstein-Mama am 03.10.2016, 19:40 Uhr

Jana, lesen und verstehen ist nicht so sein Ding, oder?
Wenn ich schreibe, dass dadurch eine ganze Stadt in/durch den Dreck gezogen wird, dann werfe ich alle Ostdeutschen in einen Topf? Aha!

Und ja, das Bahnofgeklatsche bereue ich! Wird das nicht seit einiger Zeit so eingefordert? Also, dass man Flüchtlinge nicht zu begrüßen/ klatschen hat?

Hab ich hiermit getan!

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Re: Ich war Bahnhofsklatscher und bereue es

Antwort von Jana287 am 03.10.2016, 19:49 Uhr

Nun ich habe verstanden, dass die Ossis bitte auch 27 Jahre nach der Wiedervereinigung noch dankbar sein sollen für ihre Errettung. Hoffentlich kommunizierst Du diese Erwartung auch an die Neuzugänge, sonst sind Enttäuschungen vorprogrammiert.
Und ja ich entnehme Deinem Post Du bereust die Wiedervereinigung, Joplin haut in die gleiche Kerbe und Hashty unten möchte gern die Ossis opfern und lieber Afghanen retten. Der ganze Osten voller friedlicher Muslime... das wär was gelle? Die sind auch viel dankbarer!

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Re: Ich war Bahnhofsklatscher und bereue es

Antwort von Joplin am 03.10.2016, 19:54 Uhr

Moment..... Ich habe mich besorgt uber Menschen geäußert, die in der Offentlichkeit Affenlaute von sich geben. Wenn Du der Meinung bist dass Ossis alle mit Affenlauten kommunizieren, dann hast Du ein Problem.

Ich habe das nicht behauptet!

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Re: Ich war Bahnhofsklatscher und bereue es

Antwort von mondstaub am 03.10.2016, 19:59 Uhr

Von mir aus kannst du bereuen was du willst, es sind nicht alle Dresdner so. Idioten gibt es überall.

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Re: Ich war Bahnhofsklatscher und bereue es

Antwort von Jana287 am 03.10.2016, 20:06 Uhr

Nein Joplin, Du hast Dich nicht besorgt geäussert sondern hast ein hässliches Posting verfasst. Ganz einfach. Lass gut sein. Bin eh weg für heute. Ossibashing scheint im Moment gesellschaftlich akzeptiert zu sein.

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Re: Ich war Bahnhofsklatscher und bereue es

Antwort von Joplin am 03.10.2016, 20:17 Uhr

Willst Du jetzt ernsthaft Sympathie für Menschen äußern, die Dunkelhäutige mit Affenlauten begrüßen? Ich habe nie behauptet dass alle Ostdeutschen so sind.

Aber das möchtest Du jetzt wohl nicht wahr haben, Du willst Ossibashing lesen. Den Schuh ziehe ich mir allerdings nicht an.

Liebe Grüße

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Re: Ich war Bahnhofsklatscher und bereue es

Antwort von Vreni1982 am 03.10.2016, 20:19 Uhr

Habe ich überlesen, dass alle Dresdner so sind? Dass man die Wiedervereinigung bereut?
Ich lese nur, dass einige Idioten die anderen durch den Dreck ziehen. Und das kann mal wohl nicht leugnen.
Sich einmal für eben diese Menschen eingesetzt zu haben kann man durchaus bereuen.
das

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Re: Ich war Bahnhofsklatscher und bereue es

Antwort von Daffy am 03.10.2016, 20:46 Uhr

Die allermeisten Dresdner wollten offensichtlich weder Merkel noch Bachmann treffen; so interpretiere ich jedenfalls die spärlich gefüllten Seitenränge. Wenn die Queen kommt, ist es deutlich voller

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Re: Ich war Bahnhofsklatscher und bereue es

Antwort von Leena am 03.10.2016, 20:53 Uhr

Na ja, ich glaube, wenn ich Dresdener wäre, hätte ich heute vorsichtshalber auch mal lieber keine Lust gehabt, zu diesem Einheitsevent zu gehen, weil ich ganz schlicht Angst vor unschönen Szenen (vorsichtig ausgedrückt) gehabt hätte. Ich denke also nicht, dass man die "spärlich gefüllten Seitenränge" unbedingt so interpretieren muss, wie Du das tust, Daffy.

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Re: Ich war Bahnhofsklatscher und bereue es

Antwort von lotte_1753 am 03.10.2016, 21:14 Uhr

Vergiss es. Das würde schon einige genau so Male erwähnt, nutzen tut es nichts. Auf der anderen Seite darf man aber auch nicht sagen, dass es im Osten ein riesennaziproblem gibt, sonst kommt gleich wieder jemand mit einem Vorfall in Hessen. Da kommt mit dann wieder der Thread von unten in den Sinn ...

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du Jana

Antwort von Einstein-Mama am 03.10.2016, 21:30 Uhr

Ich bin im Zonenrandgebiet aufgewachsen, ich kenn mich aus mit Ossis.
Wir hatten damals genau die Situation, vor der ihr euch so fürchtet.
Überhöhte Mieten, Wohnungsnot, Diebstähle, hohe Erwartungshaltungen an das Land in dem Milch und Honig fließt und enttäuschte Menschen, dass es eben doch nicht sooooo easy ist.
Meine direkte Vorgesetzte ist ein Ossi (Ex Ossi, lange vor der Wende ausgereist) und 50% des Kollegenstammes stammt aus den neuen Bundesländern.
Und ich komme mit den meisten bestens zurecht und treffe mich auch privat mit ihnen, da ist die Integration total geglückt. Allerdings haben wir auch eine Handvoll Kollegen die negativ durch rassistisches Verhalten auffallen und das sind nun mal ausschließlich die, die aus dem Osten kommen.
Genau genommen sind es zwei Kollegen die mir tierisch auf die Nerven gehen mit ihrem Gejammer und Gehetze.
Weil der syrische Arzt keine Ahnung hat (kann er auch nicht, weil er eigentlich Radiologe ist und in die Psychiatrie erst eingearbeitet werden muss), weil der Flüchtling XY ein Schmarotzer ist (eigentlich ist er psychotisch wie viele andere Patienten auch) und überhaupt weil man halt hetzen und jammern will.

Insgesamt haben wir die Flüchtlingsflut der Ossis aber geschafft, hat uns viel Geld gekostet und kostet immer noch, aber die, die sich hier niedergelassen haben, haben sich zum großen Teil wirklich integriert, obwohl sie ja gar nicht vor Krieg, Hunger und Elend geflüchtet sind, sondern eher Wirtschaftsflüchtlinge waren.
Und dass ein dunkelhäutiger, der den Gottesdienst (den Christlichen!!) besuchen möchte, nun ein Moslem ist, den ich viel lieber mag, müsstest du mir jetzt mal erklären!
Bei den Demonstranten heute ging es nicht um Angst vor Islamisierung, es ging einfach um Rassismus den man ausleben möchte.

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Re: Ich war Bahnhofsklatscher und bereue es

Antwort von Einstein-Mama am 03.10.2016, 21:31 Uhr

Und die soll man einfach mal machen lassen? Nö!

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Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun?

Antwort von Petra28 am 03.10.2016, 21:56 Uhr

Ich verstehe den Zusammenhang nicht...

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Re: Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun?

Antwort von Einstein-Mama am 03.10.2016, 22:03 Uhr

Weil damals keiner beleidigt wurde, der geholfen hat!
Da sind halt Menschen aus einem Regime geflüchtet, jetzt flüchten Menschen auch.
Und das nicht nur aus einer Diktatur!

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Re: Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun?

Antwort von Mickie am 03.10.2016, 22:05 Uhr

Ist es wirklich wichtig noch nach Ost und West zu unterscheiden? Gibt es nicht drüben wie hüben genug Leuts die der Braunensuppe grad näher stehen als Sie selber eingestehen wollen?
Was in Dresden passiert ist doch ein Ausdruck dessen was es überall in Deutschland hätte geben können, egal ob West oder Ost.
Die einen prügeln lieber die kommunalen nieder, der nächste geht lieber auf den offensichtlich Andersgläubigen los, woanders nimmt man gleich die Fackel mit und macht mal Feuer wo man glaubt da wohnen doofe, andernorts prügelt man sich lieber mit Messer und Co.

Ganz ehrlich mich erschreckt, das wir in Gesamtdeutschland keine andere Antwort kennen als Gewalt auf unsere eigene Unsicherheit und in dem anderen etwas sehen was er so sicher nie ist und war.

Neue Situationen schaffen neue Herausforderungen und nicht immer ist alles leicht und toll und gut, aber statt sich zu prügeln wäre doch mal miteinander besser

Lieben Gruß

Mickie

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Re: Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun?

Antwort von Einstein-Mama am 03.10.2016, 22:13 Uhr

Das hast du sehr gut geschrieben!
Und nein, es wird eben kein Unterschied mehr gemacht! Eben HIER, wir hatten doch das größte Chaos damals. Verpestete Stadt wegen der Trabbis, Schlangen vor den Banken (Begrüssungsgeld gab es in Bayern ja zweimal, das Zweite Betrug 40 Mark), man konnte nirgends mehr einkaufen. Meinen Eltern hatten insgesamt 5 Familien aufgenommen daheim, nacheinander natürlich. Mein Kinderzimmer habe ich wochenlang mit mehreren anderen Teenagern geteilt, die meine ganzen Sachen bekamen (alle Bravos, Klamotten ), wir haben uns echt bemüht und haben auch Nachteile in Kauf genommen, so ist es ja nicht. Würde man das mit Muslimen auch machen?
Also ich in der Form nicht! Da bin ich sogar ehrlich! Aber muss man sie wie Affen behandeln?

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Einstein

Antwort von Hashty am 03.10.2016, 22:44 Uhr

Ich hab heute auch wieder so einen Hass auf die Scheiss strunzdoofen Menschen bekommen, die sich Pegida, Legida oder AfD oderwasweissich nennen.
Mir ist es peinlich, dass es in D solche Dummheit gibt.
Ich hab heute nur gedacht, ich will das nimmer. Ich will nicht, dass es solche Menschen gibt.
Ich halte diese Dummheit nicht mehr aus!!!

Aber ich halte auch keine selbstgefällige Arroganz aus, wie sie hier im Forum teilweise auftaucht (ich sag nur Benedikte...)

Es ist schlimm, wie viel schreckliche Menschen hier rumlaufen. Einfach nur zum Verzweifeln.

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Re: Einstein

Antwort von Joplin am 03.10.2016, 23:00 Uhr

Ich finde es einfach traurig dass eine Minderheit (ich denke schon dass es nicht die Mehrheit ist) ein Fest ruiniert. Ein Fest, das gefeiert wird, weil den Menschen Freiheit gebracht wurde. Weil Ost und West zusammen gewachsen sind. Und dann kommen solche Pöbler und versauen alles.

Das ist schade, traurig und beschämend. Das ist jetzt auch leider das, was von der Feier in Erinnerung bleiben wird. Die sollten sich wirklich schämen. Aber Schamgefühl kennen solche Menschen nicht.

Aber diese Affenlaute waren zumindest sehr ehrlich. Weiß man doch genau, wen man vor sich hat. (tut mir leid dass ich jetzt Affen beleidigt habe. Das sind ja eigentlich tolle Tiere)

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Re: Einstein

Antwort von Einstein-Mama am 03.10.2016, 23:01 Uhr

Mich macht traurig, wenn man den eigenen Feiertag so vermiest! Man hätte auch einfach nur feiern können, dass Deutschland vereint wurde!
Aber nö, man will den Putin hier haben ( skandierten die heute!)

Und Bap hat doch heute auch gespielt, davon wird leider so gar nicht berichtet!
Von der FEIER an sich, meine ich!

Das ist traurig!

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Re: Einstein

Antwort von Joplin am 03.10.2016, 23:05 Uhr

Ja. Schade. Aber die lauten und aggressiven haben immer Oberwasser. Oder, wie es mein Mann immer sehr unfein beschreibt "scheiße schwimmt immer Oben"

Das negative bleibt immer in Erinnerung. Die eigentliche Feier, die viele Menschen mit Herzblut vorbereitet haben, ist kaputt gemacht worden weil einige ihre Aggressionen nicht unter Kontrolle haben.

Sehr traurig.

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Oh!

Antwort von Einstein-Mama am 03.10.2016, 23:37 Uhr

Ich habe gerade ein Video gesehen! Die Polizei belehrte Pegida vor der Demo und wünscht einen erfolgreichen Tag???

Das fass ich jetzt wirklich nicht!

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Re: Ich war Bahnhofsklatscher und bereue es

Antwort von Gerit77 am 03.10.2016, 23:48 Uhr

Hallo, 89 und heute sind doch völlig verschiedene Themen ! ? Was hat dein Helfen damals mit pegida heute zu tun? Alle Menschen aus Ostdeutschland "sind Pegida"? Ich glaube nicht daran, dass Westdeutschland Miese macht durch den Osten. Ich glaube aber, dass es noch immer zuviel Ungerechtigkeit, Selbstgerechtigkeit und zuviel Verallgemeinerung gibt. In diesem Sinne....

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Gerrit

Antwort von DK-Ursel am 04.10.2016, 0:24 Uhr

An dieser "Diskussion " gefällt mit vieles nicht, darum halte ich mich raus, abe rGerrit, genau um diesen Satz geht es eigentlich damals wie heute:
"Ich glaube nicht daran, dass Westdeutschland Miese macht durch den Osten"
Ja, genau.
Ichglaube auch nicht daran, daß es den Ossis oder Wessis schlechter geht durch die Fllüchtlinge oder Ausländer, aber die Angst davor ist nicht nur da, sie wird sogar fleißig geschürt.
DAS ist verwerflich - und leider mehr im Osten als im Westen vertreten, immerhin ist Pegida auch genau da entstanden und nicht in Berlin oder Duisburg, wo man mit weitaus mehr Ausländern weitaus länger zusammenlebt.

Jemand schrieb hier anfangs:
Idioten gibt es überall.
Stimmt.
Tatsache ist, daß solche Idioten leider im Osten mehr Heimat finden als Westen - das ist nun mal nicht zu leugnen.
Und ja, es ist schade, wenn dann verallgemeinert wird --- es wird auch nicht besser dadurch, daß es hier und im Osten viele vormachen, aber vorgemacht haben es genau diese!

Gute Nacht - Ursel, DK

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Re: Ich war Bahnhofsklatscher und bereue es

Antwort von Einstein-Mama am 04.10.2016, 6:23 Uhr

Wieso sind das unterschiedliche Themen?
Fehlt jetzt nur noch der Satz "das waren ja deutsche Flüchtlinge".
Und Pegida ist ja keine Ansammlung von jungen Menschen, da läuft ja auch die Generation von damals fleißig mit!

Dass welche dabei sind, die damals in den Prager Zügen hockten, glaube ich auch nicht, denn die waren ja mutig damals.

Dass man genau diesen Tag aber zum Anlass nimmt um seinen Rassismus auszuleben, stößt mir eben ungemein auf!

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Re: Ich war Bahnhofsklatscher und bereue es

Antwort von Joplin am 04.10.2016, 7:31 Uhr

Aber Einstein, ich bin ja auch entsetzt über die, die sich so aufführen. Ich denke aber nicht dass das ein reines ostdeutsches Problem ist.

Wenn wir hier über islamistischen Terror oder Ubergriffe von Flüchtlingen reden, wird das ja auch immer wieder angeprangert dass man nicht alle in einen Topf werfen soll. Zurecht.

Es ist ja doch eine Minderheit. Die Mehrheit findet das alles schrecklich. Ja, das Fest zur deutschen Einheit offenbart wie gespalten unsere Gesellschaft ist. Das nenne ich Ironie. Es ist traurig.

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Re: Ich war Bahnhofsklatscher und bereue es

Antwort von Einstein-Mama am 04.10.2016, 7:45 Uhr

Ist kein rein ostdeutsches Problem, ich denke sogar dass die richtigen Brandstifter eher in Westdeutschland zu finden sind. Im Osten lässt man sich aber leicht anstiften aktiv zu werden!

Und so klein war der Pegida-Trupp übrigens nicht! Da hat sich ja alles gesammelt, die identitäre Bewegung war auch dabei. Halt alles was so an brauner Kacke zu finden war!
Dass montags nicht ausschließlich Dresdner "spazieren" weiß ich auch. Ich verstehe sogar, dass man zu müde für Gegendemos geworden ist! Ich würde die auch meiden, wäre ich Dresdner. Das ist alles zu gefährlich geworden.

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Re: Ich war Bahnhofsklatscher und bereue es

Antwort von Antje04 am 04.10.2016, 7:53 Uhr

"mich 89 an den Hofer Bahnhof gestellt, Decken, warme Getränke verteilt und Schlafplätze mit meiner Mutter organisiert zu haben!"

Äpfel- und Birnen-Vergleich.

Rechtsradikale und Pegidafans suchen sich die Opfer, die sie brauchen. Gestern waren es "die" Ausländer aller Couleur. Heute sind es wieder "die" Flüchtlinge. Morgen "die" Lügenpresse. Same old, same old.
In Dresden wurde Pegida gegründet, das sollte vielleicht auch erwähnt werden.

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Ich verstehe den Zusammenhang immer noch nicht.

Antwort von Petra28 am 04.10.2016, 8:05 Uhr

Du weißt doch gar nicht, ob diese Leute damals dabei waren.

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Begrüßungsgeld - da triffst Du einen Nerv

Antwort von Petra28 am 04.10.2016, 8:16 Uhr

Was Du als etwas empfindest, wofür man dankbar sein sollte, gehört für viele ostdeutsche Biografien zu den demütigendsten Erfahrungen. Ich schäme mich heute noch dafür, meine Eltern überredet zu haben, dass wir das Begrüßungsgeld abholen. Für die Hofer Kaufleute war es sicher kein Verlust.

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Re: Begrüßungsgeld - da triffst Du einen Nerv

Antwort von Einstein-Mama am 04.10.2016, 8:31 Uhr

Ich hab nicht geschrieben, dass sie dafür Dank ar sein müssen ( eher für den 1:1 Tausch damals, der hat uns richtig was kosten lassen), sondern dass kein einheimischer auf irgendeine Bank konnte!
Die Hofer Geschäfte hatten Aufwind, stimmt. Jetzt übrigens nicht mehr. Alles noch schlimmer als vor der Wende.

Und wir haben das alles klaglos hingenommen, weil Verständnis da war! Stellt euch mal vor Flüchtlinge bekämen Begrüßungsgeld und würden Banken und Geschäfte blockieren! Da gäbe es Krieg!

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Ich bin mir ziemlich sicher, schon einkaufende Flüchtlinge gesehen zu haben...

Antwort von Petra28 am 04.10.2016, 8:42 Uhr

Und Gelder bekommen sie doch auch.

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Re: Ich bin mir ziemlich sicher, schon einkaufende Flüchtlinge gesehen zu haben...

Antwort von Einstein-Mama am 04.10.2016, 10:07 Uhr

Ja, dafür werden sie ja auch überall übelst beschimpft und diffamiert.
Wurdet ihr halt nicht!
Im Gegenteil!

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Re: Ich war Bahnhofsklatscher und bereue es

Antwort von Einstein-Mama am 04.10.2016, 10:11 Uhr

Und wo ist der Äpfel-Birnen Vergleich?
Warum denn in Dresden?
Weil man die Montagsdemos wiederbeleben wollte. Da haben wohl eher DIE Äpfel mit Birnen verglichen!

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Re: du Jana

Antwort von mondstaub am 04.10.2016, 10:26 Uhr

"Da ist die Integration total geglückt", sorry, aber über diesen Satz muss ich wirklich lachen.

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Re: du Jana

Antwort von memory am 04.10.2016, 11:05 Uhr

Bei denen wo es nicht funktioniert hat , hat sich der Westen viell. nicht genug "bemüht" ?

"Integration in den Westen" ...hm ich frage mich gerade ob die Vorliebe für schwäbischen Kartoffelsalat und Schwarzwald Schinken ausgereicht hat um so viele Freunde im Schwabenländle zu gewinnen oder ob unsere Freunde uns einfach mögen wie wir sind ...so mit Nudossi und Eierschecke und Dresden um die Ecke

Aber gut, unsere erste Vermieterin damals war ja auch ganz erstaunt wie sauber unser Wohnung ist, sie hätte nicht gedacht , dass Ostdeutsche putzen....und mein Chef im Krankenhaus war ernsthaft beleidigt als er nicht die richtige Antwort bekam auf die Frage , ob wir immer traurig waren an Weihnachten, weil wir nicht Christbaum sagen durften Dabei waren wir doch so stolz, wenn wir , gebastelt aus 2 mickrigen, krummen Tannen, überhaupt was hinstellen konnten!

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Re: du Jana

Antwort von mondstaub am 04.10.2016, 11:16 Uhr

Eben, ich wüsste auch nicht warum ich mich in den Westen "integrieren" sollte

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Re: Ich bin mir ziemlich sicher, schon einkaufende Flüchtlinge gesehen zu haben...

Antwort von lotte_1753 am 04.10.2016, 11:30 Uhr

Also, dass Flüchtlinge überall (!) übelst beschimpft und diffamiert werden halte ich für falsch. Aber dafür, dass Ossis 25 Jahre später immer noch übelst beschimpft werden hast Du den Beweis geliefert.

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Re: du Jana

Antwort von Einstein-Mama am 04.10.2016, 11:31 Uhr

Och, es gibt heute noch welche die trauern der DDR sehr nach, weil eben doch nicht alles sooo schlecht war.
Und tatsächlich haben sich bis heute noch Mitbürger nicht integriert.
Meine ehemalige Pflegedienstleitung zum Beispiel, aber die wurde wegen ihrer Stasi-Methoden ja abgesägt.
Die Zusammenführung hat ja gut geklappt, weil man sich eben gefreut hat und sogar gerne geholfen.
Jetzt fliegt uns das halt um die Ohren. Und wer nicht im Grenzgebiet gewohnt hat, kann auch nicht nachvollziehen welchen Tumult es damals über Monate hinweg gab.
Damals war der Empfang aber schon sehr recht. Wäre halt nett, wenn man sich mal darauf besinnen würde, so als ehemaliger Ostbürger und gerade deshalb etwas mehr Verständnis für Flüchtlinge hätte. Man muss ja nicht zwingend helfen, den Rand halten wäre ja schon mal ein Fortschritt!

Naja, zumindest hieß mein erster Freund Ronny...der Zweite hieß Lutz

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Re: :-)

Antwort von memory am 04.10.2016, 11:31 Uhr

Vor allem WIE? Gut wir Sachsen hätten es ja auch erst mal mit einem Deutschkurs versuchen können...so schöe is de Dialekt nu och net! Sprache als Schlüssel zur integration..........

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Re: du Jana

Antwort von mondstaub am 04.10.2016, 11:39 Uhr

Ich sehe mich nicht als Flüchtling. Es sind Menschen aus einem größtenteils anderen Kulturkreis,anderen Wertevorstellungen, die jetzt hier herkommen, das kann man mit dem Mauerfall doch nicht vergleichen. Und dieser Unterton, wir Ossis sollen doch gefälligst dankbar sein, ist auch unangebracht.

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Re: Ich bin mir ziemlich sicher, schon einkaufende Flüchtlinge gesehen zu haben...

Antwort von Einstein-Mama am 04.10.2016, 11:59 Uhr

Wo denn? Genau, nirgends!
Also ich hab noch keinen Ostdeutschen mit Affenlauten verarscht, oder gar seine Unterkunft abgefackelt, geschweige denn Ossis raus geschrien.
Deine Wahrnehmung ist pathologisch!

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Re: Ich war Bahnhofsklatscher und bereue es

Antwort von Alexxandra am 04.10.2016, 12:01 Uhr

in meiner näheren Umgebung gab es damals nur kritische Stimmen zur Wiedervereinigung. Es hieß, die Mentalität wäre zu unterschiedlich. Vielleicht haben sie recht gehabt, vielleicht haben die Schwarzseher jetzt auch recht, die meinen, dass man unzählige junge Männer aus einer kpl. anderen Kultur auch nicht integrieren kann.
Das wird die Zukunft zeigen.

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Re: :-)

Antwort von Einstein-Mama am 04.10.2016, 12:02 Uhr

Also ich seh das ja so, dass MENSCHEN geflüchtet sind und aktuell flüchten. Ich mach da mal keine Unterschiede wegen der Herkunft. Hat zwei Beine und zwei Arme, sowie einen Kopf, ist somit ein Mensch.
Alles andere ist rassistisch und eine saublöde Argumentation.

Bei der nächsten Flut bitte auch nicht mehr jammern!

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Na jetzt aber,...

Antwort von chamalu am 04.10.2016, 12:17 Uhr

... vielleicht hast Du noch nicht Ossis rausgeschrieen, aber der Eröffnungspost und weitere danach waren schon mächtig verallgemeinernd und diskriminierend. Das sage ich jetzt als Nichtossi.

Ich kann die Antworten der Ossis, fürchterlich dieses Wort zu nutzen nach 26 Jahren, verstehen. In diesem Forum haut man gern auch mal auf Ossis herum.

Nein, ich finde das Verhalten in Dresden nicht erstrebenswert und verständlich, aber genauso finde ich den Ton in diesem Forum teilweise recht intolerant und unangemessen, auch von Dir.

Sorry Einstein, tue Gutes, aber schlag bitte nicht so verbal um Dich, denn nicht nur Affengeräusche sind verbale Aussetzer.

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Jetzt komm mal runter.

Antwort von Petra28 am 04.10.2016, 13:07 Uhr

Hier wurden sogar leerstehende Häuser besetzt, um durchzusetzen, dass dieser Wohnraum Flüchtlingen zur Verfügung gestellt werden. Meine Kinder sind an ihrer Schule Paten für Flüchtlingskinder. Meine Verwandtschaft kümmert sich liebevoll um einen unbegleiteten Flüchtling, er gehört jetzt zum Freundeskreis.

Und natürlich wurden Ossis beschimpft und diffamiert.

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Jana,

Antwort von shinead am 04.10.2016, 14:28 Uhr

wo bitte fehlt Dir denn die Differenzierung wenn da steht: Die gesamte Stadt wird durch diese miesen Idioten ein weiteres Mal in den Dreck gezogen!

Da wird gesprochen von "diesen miesen Idioten", damit sind nicht alle Dresdner, sondern eben jene mit den Affenlauten gemeint.

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Re: Ich war Bahnhofsklatscher und bereue es

Antwort von Joplin am 04.10.2016, 14:46 Uhr

Stimmt, früher als die Wiedervereinigung kam haben sehr viele Leute gesagt die Mauer sollte wieder aufgebaut werden, nur noch höher. Besonders gut aufgenommen wurden damals die Ostdeutschen auch nicht, was ich damals schlimm fand. Heute auch.

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Ich bin zwar nicht Jana, aber ich habe da so eine Idee, woran es ...

Antwort von Sille74 am 04.10.2016, 14:53 Uhr

... vielleicht so gaaaanz möglicherweise liegen könnte, dass man das AP etwas undifferenziert findet ... und zwar an der Verknüpfung zwischen dem Klatschen am Bahnhof 1989 und dem Helfen damals und den Ereignissen jetzt???

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Re: du Jana

Antwort von Danyshope am 04.10.2016, 18:33 Uhr

Faktisch gesehen sind aber die Leute welche vor der Wende von Ostdeutschland nach Westdeutschalnd geflohen sind, nichts anderes als Flüchtlinge. Danach ist eine andere Sache.

Und auch ich kenne einige Ostdeutsche die sagen früher war alles besser, wir wollen die Mauer wieder und andere welche sich hinstellen und sagen, das ihnen das alles gefälligst zusteht (Rentenanpassung usw), sie wären ja Deutsche und das wäre das mindeste. Selbst die welche nie wirklich selbst was in den Pott geworfen haben. es ist ein Unterschied ob man selbst was zur Gemeinschaft dazu tut oder nur heraus nimmt und dann auch noch groß schimpft. Und, das gilt für alle menschen, also unabhängig davon wo mal geboren. Wenn ich nichts dazu tun kann - warum auch immer- dann sollte ich wenigstens etwas Respekt zeigen. Für mich eine klare Sache des Anstandes.

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Re: Jana,

Antwort von Danyshope am 04.10.2016, 18:36 Uhr

Lesen und verstehen sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Zumal wenn das einem dann noch nicht einmal so passt was man da list - dann versteht man gerne lieber das was man meint zwischen den Zeilen lesen zu wollen.

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Re: :-)

Antwort von mondstaub am 04.10.2016, 20:21 Uhr

Ob alles andere eine saublöde Argumentation ist, ist Ansichtssache. Bei der nächsten Flut können wir doch sicher auf eure Hilfe hoffen.

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Re: Jetzt komm mal runter.

Antwort von Einstein-Mama am 05.10.2016, 10:02 Uhr

Stimmt! Zum Beispiel am Montag! Da hat einer zu Frau Merkel:" hau ab du Fotze, du stinkst" geschrien.
Woher kommt die Kanzlerin nochmal?
Am lautesten wurden Ossis übrigens dort beschimpft, wo gar keine waren.
Hier bei uns waren sie sehr wohl willkommen und sind es immer noch.

Mir stinkt, dass das alles vergessen wurde!

Mal abgesehen davon, dass ich es unterirdisch finde jemanden als "Fotze" zu betiteln. Wo leben wir eigentlich, dass man das hinnimmt, dass eine Kanzlerin so derart primitiv und unterirdisch angegangen wird?
Muss man da die Ängste weiterhin ernstnehmen und Mitleid haben, oder wie stellt ihr euch künftig den Umgang untereinander so vor?

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Re: Ich war Bahnhofsklatscher und bereue es

Antwort von Einstein-Mama am 05.10.2016, 10:08 Uhr

Und das ist eine glatte Lüge!
Dass es mit der Zeit anstrengend war, das stimmt. Aber die "Mauer hoch-Schreier" gab es nur vereinzelt.
Verlief eben wie bei den Nazis jetzt, sicherlich ein überschaubarer Sauhaufen, aber den akzeptiert man und das ist mehr als bedenklich!
Aber sie wurden hier aufgenommen und zwar sehr herzlich!
Sogar viel herzlicher als die Flüchtlinge jetzt.
Ich hab hier nämlich bisher keinen in mein Haus aufgenommen!

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Re: Ich war Bahnhofsklatscher und bereue es

Antwort von Maxikid am 05.10.2016, 11:18 Uhr

Also, bei uns im Umfeld hatten die Flüchtlinge aus der DDR damals keinen guten Stand. Die Kinder wurden in der Schule regelmäßig verprügelt, die Mauer muss 3 Meter höher gebaut werden war hier immer zu hören.....Ich finde, bei mir im Umfeld wurden jetzt die Kriegsflüchtlinge mit viel mehr Herz aufgenommen. Es wird auch viel mehr gespendet etc. LG maxikid

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Re: Ich war Bahnhofsklatscher und bereue es

Antwort von Maxikid am 05.10.2016, 11:20 Uhr

Die Ostdeutschen wurden damals alle in Kasernen untergebracht. Privat wurden sie hier nicht aufgenommen. LG maxikid

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Re: Ich war Bahnhofsklatscher und bereue es

Antwort von Einstein-Mama am 05.10.2016, 12:00 Uhr

Woher kommst du denn?
Bei uns kamen sie ja zwangsläufig durch. Im OP der Klinik mussten sie damals schon die Belüftung ausschalten, weil das Personal vom Trabbigestank fast umgekippt wäre.
Ich persönlich habe diese Zeit als sehr aufregend empfunden. Durch unser Dorf fuhr bis dato alle halbe Jahre mal ein "auswärtiger" durch und der hat sich verfahren.
Die Leute aus den Prager Zügen kamen erst in der Freiheitshalle unter und dann haben Privatleute ihre Häuser angeboten. Vielleicht nicht alle, aber viele!
Die Stimmung ist dann im Frühjahr so langsam gekippt. Ich kann mich noch erinnern, als das Hallenbad neu eröffnete.
Keine Chance da reinzukommen. Man nannte das die "Sachsenschwemme".
Also, es stimmt schon, dass einige gezetert haben, ich glaube den 1:1 Tausch fanden viele eher schlecht.

Ich empfand es nur etwas mies, als ich mit der Ausbildung begann und alle aus dem Osten locker flockig den Führerschein nebst Neuwagen besaßen, während ich meinen Führerschein halt abstottern musste und erst nach der Ausbildung einen uralten Golf kaufen konnte.
Ich bin ja nicht so der mimimimi-Typ und ich kam auch ohne Auto klar.
Allerdings ging mir das Mimimi mancher (einzelner) Ex DDR-Bürger auch irgendwann auf den Nerv. Uns wurde halt gerne unterstellt, dass wir ja jederzeit überall hinreisen konnten und uns ALLES kaufen konnten. Das war halt nicht wahr.
Man konnte das theoretisch, hatte aber jetzt nicht die finanziellen Mittel und verbrachte den Urlaub genau wie die, auch nur in Ungarn.
Zumindest MEINE Familie!

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Re: Ich war Bahnhofsklatscher und bereue es

Antwort von Maxikid am 05.10.2016, 17:47 Uhr

Hamburg. Obwohl wir ein sehr großes Haus besaßen und die Nachbarn alle ebenfalls Häuser, musste nie jemand aufgenommen. werden. Die Neubürger verstanden aber oft nicht, warum auch den Russland-Deutschen geholfen wurde. Aber alles im allen hab es jetzt nichts, sowie du das beschreibst. LG maxikid

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ALLE...

Antwort von Trini am 05.10.2016, 19:42 Uhr

ist ja mal wieder nicht wahr.

Auf einen Platz in der Fahrschule hat man nämlich genauso lange gewartet, wie auf das Auto.
Ich habe mich 1983 angemeldet und dann 1990 den Führerschein gemacht. Die vielen privaten Fahrschulen kamen dann später.
Gefahren habe ich den elterlichen Trabant. Als ich den ersten Job hatte, reichte es für einen klapprigen Kadett für 3000 Mark.
So viel Erspartes zum 1:1 umtauschen war nämlich bei den Meisten nicht da.

Trini

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Zum Trabigestank

Antwort von Trini am 05.10.2016, 19:47 Uhr

In dem haben die Ossis permanent gelebt.
Umgekippt ist davon keine.

Trini

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Wen meinst Du denn mit "ihr"?

Antwort von Petra28 am 06.10.2016, 9:28 Uhr

1. Die Kanzlerin kommt NICHT aus Sachsen.

2. Am lautesten wurden die Ossis dort beschimpft, wo sie lebten - im Osten. Und glaube mir, da ist nichts vergessen.

3. Ich lebe im Spannungsfeld zwischen "besser Silvester nicht am Bahnhof feiern, besser als Politiker eine Armlänge Abstand halten, sonst wird man lebensgefährlich verletzt, aber auch: alles Multikulti, großes Bemühen um Flüchtlinge, jeder darf so sein, wie er ist." Wenn Du weißt, was ich meine. Ich pflege einen guten Umgang zu meinen Mitmenschen, neulich hat mich jemand ohne Grund "dämliche Kuh" genannt, das perlt an mir ab. Ich fühle mich hier sehr wohl, hier würde auch niemand jemanden 30 Jahre lang einsperren können und alle schauen weg...

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Re: Zum Trabigestank

Antwort von Einstein-Mama am 06.10.2016, 12:26 Uhr

Und permanent waren die Städte nebst Zufahrtsstraßen dicht mit laufenden Trabanten? Wieso das denn?

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Im Berufsverkehr schon

Antwort von Trini am 06.10.2016, 12:58 Uhr

Habe jetzt keine Statistik über die Zulassungszahlen, aber gefühlt waren 70 % Zweitakter unterwegs (Trabi, Wartburg, Mopeds).

Unser persönlicher Trabi hat den Westen allerdings nie gesehen.

Trini

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