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Geschrieben von Trini am 19.04.2006, 8:31 Uhr

Haben Männer Angst vor ihren Kindern oder vor dem Alltag?

Vielleicht gehört der Thread eher ins Partnerschaftsforum, aber hier sind so viele Väter und deren Meinung interessiert mich ganz besonders.

Letztens hatte ich mit verschiedenen Frauen Gespräche über die Rolle der Männer in der Familie. Und nun bin ich echt ins Grübeln gekommen.

Und mich läßt das Gefühl nicht los, daß die Männer Angst vor dem Alltag mit den Kindern haben.

Gern fange ich mit meinem eigenen an. Bei ihm habe ich zunehmend den Eindruck, daß seine häusliche Betriebsamkeit (er macht wahnsinnig viel im Haushalt und Garten und das finde ich ja auch gut!!) eine Art "Flucht" vor den Kindern (Jungs, 5 und 9) ist. Es ist für ihn wirklich ein großer Schritt, mal mit den Kindern was zu spielen (zumal er immer noch genauso schlecht verlieren kann, wie die Jungs). Was er besser kann, ist, die Jungs in Hausarbeiten einbeziehen. So hat jetzt der Lütte zusammen mit Papa seinen alten Roller geputzt.

Bei vielen anderen Männern (SEHR eingespannt im Job, die ganze Woche unterwegs, nur am Wochenende zu Hause, und dann wird viel unternommen) finde ich, ist es so richtig das "alte" Rollenschema. Papa verdient das Geld und Mama hält ihm den Rücken frei. Und am Wochenende - bitte keinen Alltag. Ist wahnsinnig überspitzt, ich weiß. Aber, so lebt es sich leicht!!!

Da fehlt dann nicht mehr viel zum "Wochenendvater", der an seinen Besuchswochenenden mit den Kindern Halligalli macht und für die Probleme des Alltags ist Mama allein zuständig.

Ich frage mich nur, ob das jetzt "ganz normal" ist für die Väter. Ich kenne wirklich nur ganz ganz wenige, die sich tatsächlich auch ohne "Not" um den Alltag der Kinder kümmern.

Trini

 
13 Antworten:

Was verstehst Du unter Alltag ?

Antwort von Schwoba-Papa am 19.04.2006, 8:56 Uhr

Ich kenne Väter die haben mittags ab 15.30 Uhr frei und welche die arbeiten 10 Stunden täglich ! Also sind erstmal die Grundvoraussetzungen zu beachten !

Ein Unterschied sehe ich auch in der Entlastung des Partners am Wochenende und im Umgang mit den Kindern. Soll Papa nun im Haushalt mithelfen oder sich um die Kids kümmern oder beides ?

Ich versuche z.B. mein Wochenende "familiengerecht" zu gestalten, habe aber auch noch andere Aufgaben, somit findet man einen Kompromiß !

Grüßle

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Re: Haben Männer

Antwort von vallie am 19.04.2006, 9:07 Uhr

ist bei uns umgekehrt.
mein gatte ist zuhause, ich arbeite 25 h. mein mann ist der absolute bauklötzchenaufeinandersteller, dafür hapert es komplett im haushalt.
am wochenende unternehmen wir manchmal etwas zusammen ( im sommer mehr, als im winter ) und er hüppt mit selina (knapp 2 )auf dem spielplatz, was ich absolut hasse ( meine große tochter hat schon ihr eigenes freizeitprogramm !).

wie es bei uns läuft, ist es mit sicherheit nicht "normal", eher wie du es schilderst....

mein vater ( jahrgang 1932 ) hat überhaupt nicht mit mir gespielt...

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Da sagst Du was Wahres.

Antwort von Trini am 19.04.2006, 9:13 Uhr

Ich persönlich sehe nämlich die 10 und mehr Stunden täglich arbeitenden Väter auch als "Familienflüchtlinge".

Ein guter Freud von mir beginnt spät zu arbeiten und kommt dafür meistens erst heim, wenn die Kinder schon im Bett sind. Das ginge mit Sicherheit auch anders. Er ist nicht im Handel.

So lange beide Seiten zufrieden sind, ist das ja sicher alles in Ordnung.

Aber, mir fehlt das Verständnis, wenn diese Väter dann noch für ihre lange Arbeitszeit bedauert werden wollen.

Trini

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Hmmmmmmmmmm

Antwort von Trini am 19.04.2006, 9:17 Uhr

Ob ich den totalen Rollentausch wollte, weiß ich nicht.

Aber vielleicht doch, daß er EINMAL mit zum Elterngespräch in die Schule geht???

Trini

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@trini

Antwort von Schwoba-Papa am 19.04.2006, 9:23 Uhr

es gibt sicher Männer denen kommen "Überstunden" sehr gelegen, aber die Regel ist es sicher nicht !

Ich denke eher es ist falschverstandenes Pflichtgefühl oder Rollenverteilung ! Er ist für das Brötchenverdienen zuständig, sie für den Rest ! Somit konzentriert er sich auf den Job und hat mit durchschreiten der Haustüre Feierabend.

Deinen beschriebenen Fall kenne ich auch bei Freunden. Er geht auch morgens eher später aus dem Haus. Dafür kümmert er sich solange um den Kleinen und sie kann ihrem Hobby (Joggen) frönen.

Grüßle

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Re: Haben Männer

Antwort von Alba am 19.04.2006, 9:24 Uhr

Bei uns ist das genauso wie bei Vallie, ausser, dass ich voll arbeite.
Mein Freund spielt ud kümmert sich voller Hingabe um unsere Tochter aber er macht so gut wie nichts im Haushalt. Er sieht einfach nicht was zu tun ist. Wenn ich ihn bitte etwas tun macht er das, aber von selbst auf die Idee käme er nicht.
Dafür weiss er wieviele Bauklötze sie schon übereindander schichten kann, welche Wörter sie schon weiss usw

Im Prinzip finde ich hat er die richtigen Prioritäten, auch wenn ich ab und zu gerne mal eine saubere Wohnung vorfinden würde wenn ich anch Hause komme.

VG,
D

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also meine arbeitszeiten lassen

Antwort von brockdorf am 19.04.2006, 11:36 Uhr

es netterweise zu, das ich morgens immer mit meinen mädels aufstehe, wir uns fertig machen (anziehen etc) und den frühstückstisch decken, dann holen wir mama und neuerdings den kleinen dazu!

oft bin ich dann zum mittagessen zu hause und einmal die woche nachmittags.

natürlich nutze ich diese tage, wie den sonntag (sa muss ich arbeiten) schon gerne um mal was zu unternehmen, das empfind ich (meistens) aber nicht als flucht, sondern eher als etwas verbindendes und vorallem auch für mama mal was anderes.

klar ist das eher eine klassische rollenverteilung, aber dafür haben wir uns doch bewußt entschieden und letztendlich kann meine frau machen was sie will (in beruflicher hinsicht) da lege ich ihr keine steine in den weg...

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Re: Haben Männer

Antwort von ds am 19.04.2006, 11:46 Uhr

Hallo
Ich glaube nicht, dass man da alle Maenner ueber 1 Kamm scheren kann denn es gibt auch andere Situationen.
Und wenn ein Mann nen Job schon seit Jahren macht bei dem er ne gewisse Stundenzahl taeglich oder woechentlich arbeitet dann ist das halt nun mal sein Job.
Mein Mann arbeitet 12 Stunden am Tag bzw. in der Nacht denn er arbeitet im abwechselnden Schichtdienst und er hilft mir wenn er Zuhause ist mit allem egal ob er nun 12 Stunden hinter sich hat oder nicht.
Er geht auch 2 Mal die Woche ins Training fuer seinen Sporteverein und das obwohl er davor 12 Stunden gearbeitet hat.
Wenn er frei hat dann uebernimmt er oft auch alles so dass ich frei bekomme von allem was Zuhause ansteht.
Und wenn ein Mann mehrere Stunden arbeitet dann kann das schon lange und stressig sein aber nur weil die Frau daheim ist heisst das noch lange nicht, dass sie weniger arbeitet.
Schliesslich gibt es ja auch Frauen so wie mich die von Zuhause aus vom PC arbeiten und trotzdessen noch die Kids haben und den Haushalt schmeissen.
Und ich will weder bedauert noch bemitleidet werden weil mache was ich mache.
Denn wenn ich etwas von dem was ich mache nicht gerne machen wuerde, wuerde ich das ganz schnell aendern.
Ich kenne nicht viele Maenner ausser meinem und seinen Kollegen die 12 Stunden taeglich arbeiten und bedauern waere wohl das falsche Wort denn jeder sucht sich den Job raus den er machen will oder wollte nicht wahr?
Und wem da was nicht passt muss einfach was aendern wuerde ich mal sagen oder haette sich das vorher ueberlegen sollen als man sich um den Job beworben hat.
Aber die Frauen die mit den Maennern Probleme haben weil diese nichts im Haushalt tun oder mit den Kids machen sollte doch einfach ein Familienmeeting einberufen und sich dazu aeussern und klarstellen, dass die Maenner auch ihren Teil dazu beigetragen haben, dass es die Kids gibt.
Und einseitig ist weder fair noch finde ich das gut denn es muessen faire Abmachungen da sein wenn es um den Haushalt und die Kids geht.
Und in sich davor druecken sind einfach zu viele Maenner gut drin und das ist schade.
LG

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Re: Auch mein Mann bringt eine mind. 70 Std Woche zusammen und doch,.....

Antwort von JoVi66 am 19.04.2006, 13:09 Uhr

.......wenn er Abends nicht auf irgendeinem Geschäftstreffen ist ( etwa dreimal die Woche) dann isst er mit meiner Tocher und mir zu Abend und zwar das, was er gekocht hat. Nicht das ihr denkt, die Küche sähe hinterher wie ein Schlachtfeld aus und ich kann mich dann um den Dreck kümmern. Im Gegenteil.
Meine Tochter leibt es mit Papa zu kochen und ich werde quasi aus der Küche "entfernt", was mir grad recht ist.
Ich hocke ungefähr 60 Std. vorm Pc und mein Mann 70. Doch die Arbeit im Haus ( was nach der Putzfrau und dem Kindermädchen die auch aufräumt wenn sie geht ( die Spielsachen und sonstigen Kram)) übrig bleibt wird geteilt.
Er hat sie seit ihrem ersten Lebenstag gewickelt , egal was sich in der Windel befand, obwohl ich ihm angeboten habe das "Große" selber zu machen, da ich von berufswegen schon den unempfindlicheren Magen habe :-), doch er meinte nur: Wieso, da muss man durch *g*.
Er spielt länger, besser und hingebungsvoller mit ihr, als ich es kann. Ich weiß nicht, da fehlt mir irgendwie so der Draht zum Kinderkram spielen.
Mein Vater war zwar ein Sch...ehemann ( ganz im Gegensatz zu meinem) , aber auch er hat damals vor 40 Jahren schon mit mir immer gespielt, spazierengefahren , die wildesten Touren mit mir im Rucksack und er auf Langlaufski gemacht. Mich zum "Reparieren " mitgenommen, wenn er am WE irgendetwas machen musste und meine Mama einfach einen Stresfreien Tag wollte usw. ich könnte noch viel erzählen.
Die Sch....Typen in meinem Leben habe ich immer ziemlich schnell als solche entlarvt und mir die Rosinen geholt. Mein Mann war/ist die beste Rosine. Als Ehemanmn, als Vater und als Mensch.
Meine Güte, was kann der beherrscht sein, wenn ich schon lange auf 80 000 bin!!!
Bewundernswert.
Gruß Johanna

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Ich war gestern in Caveman

Antwort von maleja am 19.04.2006, 13:16 Uhr

und nun weiß ich Bescheid!!!!
(wer Caveman noch nicht gesehen hat...EIN MUSS!!!!!!)

Männer waren ursprünglich Jäger, Frauen Sammler. Da her reslutiert ALLES!

Ein Jäger ist die meiste Zeit auf Achse, um für seinen Stamm (=Familie) Nahrung zu beschaffen. Die Frau, als Sammlerin das sozialere Wesen, kümmert sich daheim um den Nachwuchs.

Klar, war alles sehr witzig dargestellt. Aber es gab keinen im Saal, der sich nicht wieder erkannt hat. Ich dachte manchmal echt, er hat erst einmal eine Weile meinen Mann beobachtet, bevor das Stück geschrieben wurde.

Ich habe wirklích noch nie solche Tränen gelacht, wie gestern abend. Und jetzt versteh ich die Männer. Bzw weiß, dass ich nicht das einzige komische Exemplar geheiratet habe. Ich weiß nun (leider?), dass es gar keine anderen gibt.

Grüßle Silvia

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Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken...

Antwort von Trini am 19.04.2006, 16:53 Uhr

erklärt das Phänomen genau so.
Und trotzdem NERVT es.

Trini

Weil, in dem Buch ist ein Test, wer wieviele männliche Hormone abgekriegt hat als Embryo. Und, ich bin da auch eher der "männliche" Typ Frau.
Und ich möchte auch täglich vor dem Gezerre um Hausaufgaben und Arzttermine fliehen.

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@Trini

Antwort von maleja am 19.04.2006, 18:55 Uhr

Lach. Wenn mir ein Mann beim Einparkenzuschaut kann es auch schon mal vorkommen, dass er vor NEid erbleicht. Ich behaupte, dass mir da keiner so schnell was vormacht. Und auch gestern abend habe ich das ein oder andere Mal gedacht, dass ich wohl doch so einiges vom männlichen Gen mitgekriegt habe (sofern es denn eins geben sollte)

Aber trotzdem, es war Richtiges, witzig verpackt erzählt.

Grüßle Silvia

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atuk, lhana: sack, sack

Antwort von brockdorf am 19.04.2006, 22:44 Uhr

;)

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