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Geschrieben von JoVi66 am 26.01.2006, 11:59 Uhr

Gestern Vorstellung im Kiga: Einen PC Kurs mit 4 !!!!!!!!

Heu dachte ich gestern, Mindestanforderung an Kiga-Kinder.
Da muss dein Kind einer gewisse "Mindestanforderung" - wie die "Tante" es nannte genügen. Nun ist Isabella in diesem Kiga schon seit meinem 8. Monat SS angemeldet ( *g*) da wir den Leiter der Verwaltung aus Münchner Zeit halt gut kennen und das bei denen so üblich scheint. Von wegen PC erst ab Schulalter!
Mein Mann und ich hatten gestern Vormittag mit Isabella einen Vorstellungstermin im Kindergarten, in den Isabella ab Herbst geht. Da sind die Kinder nach Alter erst einmal gestaffelt 9 3 Jährige ( da kommt Isabella rein), 7 4 jährige usw.
Da - ich dacht ich hör nicht recht Da wird die 3 jährigen Gruppe, jeden Tag einen anderen Stundenplan, schon an den PC " behutsam herangeführt", wie die Gruppenleiterin es nannte. Da Ist am Montag Sporttag, am Di "Medientag – PC etc.“, Techniktag, Basteltag und am Fr Sprachtag.
Mo-Fr durchgestylt . Und die in der 2. Stufe ( 4 jährige) arbeiten schon richtig mit dem PC während die 3 jährigen noch experimentieren dürfen ( was immer auch das heiß.).
Das war durchorganisiert bis ins letzte. Für jede Gruppe mit 8-10 Kinder gibt es eine hauptamtl. Erzieherin und einen/eine Azubi. Nur die 5 und 6 jährigen haben sie zusammengeschmissen, meinte die Leiterin, da schon aus dieser Gruppe die meisten 5 jährigen reif für die Schule sind.
Auf der Heimfahrt habe ich mich eigentlich gewundert, warum sie Abends für die Kleinen keine Dichterlesungen und Konzerte mit klassischer Musik veranstalten. Ach übrigens wir mussten/ konnten wählen aus was der Sprachtag besteht: Deutsch/ Englisch , Deutsch/ Französisch und Deutsch/ Italienisch ( aber sie meinte doch wir sollten uns für Deutsch Englisch Entscheiden, da in den anderen Sprachgruppen die älteren 5 und 6 Jährigen hauptsächlich vertreten währen. Nun bin ich voller Panik nach einer adäquaten Grundschule, wahrscheinlich muss das dann eine sein, in der man in der 4. Klasse Abitur macht.
Mal sehen Grüße von Johanna

 
24 Antworten:

oje

Antwort von ninas59 am 26.01.2006, 12:14 Uhr

Altgriechisch bieten sie nicht an?

Wozu sollten Kinder mit 3 Jahren sich mit solchen unnützen Dinge wie Spielen, Basteln belasten. DAs AnimationsKind von heute muss gefördert werden.

Es ist deine eigenen Schuld wenn du verpasst hast deinem Bauch in der Schwangeschaft ordentlich zu fördern, ich habe letztens gesehen, das in den Staaten schon einschlägige Schwangerschaftskurse angeboten werden ob die Kinder allerdings nach der Geburt den Schrei von einer Tafel ablesen entzieht sich meiner Kenntnis.

Auf jeden Fall erübrigt sich jede weitere G8 Diskussion, denn in der 6. wird promoviert.

Re: Gestern Vorstellung im Kiga: Einen PC Kurs mit 4 !!!!!!!!

Antwort von maleja am 26.01.2006, 12:47 Uhr

Johanna, darf ich Dir einen Rat geben? Such Dir ganz schnell einen anderen Kindergarten!!!!
mal abgesehen davon, dass ich denke, PCs haben im Kindi nix zu suchen, ist mir dieser Stundenplan schon zu viel. Das kriegen sie doch noch alles, wenn sie in die Schule kommen. Hast Angst, dass Deine Süße nicht richtig gefordert und gefördert wird?

Bei uns wird ja jetzt der Orientierungsplan eingeführt. Mit Hauptziel Bildung/Beoabchtung der Kinder. Für mich ein sehr spannendes Thema. Aber ganz klar: Die Angst, dass die Kinder dabei das Spielen vergessen/verlernen hab ich schon. Aber, da hoffe ich zumindest bei unserem Kindi, passen die Erzieherinnen schon auf.

Aber bei Eurem ist das ja bewusst so gewollt. zum Spielen dürften die Kleinen kaum noch Ziet haben. Und was ist mit dem Situationsorientiertem Konzept? Lässt ja wohl auhc kein Platz dazu.

Nene, schnell zu nem anderen Kindi.

GRüßle Silvia

Re: öhm, ich finde den gut....

Antwort von Kismet81 am 26.01.2006, 13:01 Uhr

Was habt ihr gegen Förderung und eien Stundenplan im Kiga? Den gibt es bei uns auch. Wir haben bei usn Kinder ab 18 Monaten und auch diese haben schon einen STundenplan auf dem Dinge stehen wie musikalische Früherziehung, Theaterkurs, Phantasiereisen, Motorikstunden, bei den ab 3 jährigen dann auch Englisch, erstlesen, erstschreiben, leichtes rechnen,

also bei uns gibt es auch so einiges, und die großen mit ab 5 jahren haben auch Computerkurse.

VLG Kismet

Re: find ich absolut nicht gut

Antwort von cat am 26.01.2006, 13:04 Uhr

weil das ja früh genug in der schule los geht, und etwas kindheit sollten sie noch haben die lieben kleinen

LG

Re: öhm, ich finde den gut....

Antwort von maleja am 26.01.2006, 13:07 Uhr

Was ich dagegen hab? Siehe oben. Kinder sind doch in erster Linie mal Kinder, oder? Bildung ist ja gut und schön. Aber ich denke, wir übertreiben es im Moment ein wenig.

Theaterkurs? Früher nannte man es Rollenspiele. Motorikstunden? Früher hieß es Sport. Phantasiereisen? Isttraurig, wenn das den Kindern extra angeboten werden muss. Eigentlihc hat das ein Kind in sich. Oder es reicht, wenn es ein Buch vorgelesen bekommt.
Lesen? Schreiben? Rechnen? Für ein 3-jähriges Kind?

Grmmml

Gruß Silvia

Re: Gestern Vorstellung im Kiga: Einen PC Kurs mit 4 !!!!!!!!

Antwort von babyschmuserle am 26.01.2006, 13:08 Uhr

Entschuldigung, aber das ist wieder typisch "deutsch". Hier in Frankreich lernen die Kinder in der Maternelle auch schon ein bisschen lesen, schreiben und rechnen. Gespielt wird trotzdem, denn alles wird spielerisch beigebracht. Ich habe noch nie ein Kind kennen gelernt, dass sich überfordert gefühlt hätte. Sie kennen es ja auch nicht anders. Hier eine Anekdote dazu. Eine Kollegin von mir (Deutsche in Frankreich lebend) hat einmal einen Versuch starten wollen und ihren damals 4 od. 5 jährigen Sohn für einen Tag in Deutschland in den Kiga gebracht. Als sie ihn nachmittags abgeholt hat, sagte er dorthin würde er nicht mehr gehen wollen. Es wäre ihm so langweilig gewesen. Sie hätten die ganze Zeit nur gespielt, gesungen usw...! Tja soviel dazu.
LG
Pascale

Typisch deutsch...?! Die ewige

Antwort von Tathogo am 26.01.2006, 13:57 Uhr

...Angst das arme Kind könnte "überfordert" werden(und das nicht nur in Bezug auf Kindergarten-auch frühe Fremdbetreuung stösst bei vielen ja noch bitter auf-denn nur die Mama allein kann ja das Kind bis es 3,4 Jahre alt ist versorgen und behüten-aber DAS ist noch mal ein anderes Thema...)

Meine Güte-das Beispiel Frankreich zeigt doch wohl dass es durchaus nicht verkehrt ist frühzeitig mit"Bildung" zu beginnen....Oder haben alle Franzosen dann automatisch"keine Kindheit" gehabt?

Ich verstehe nicht warum die meisten da immmer gleich so"abblocken" kaum dass mal für ein Kind BEVOR es in die Schule kommt was ausser der Reihe angeboten wird?!
Beides(lernen UND spielen) lässt sich doch wohl auch verbinden?
Und maleja:Du schreibst es ja selber-die Sachen heissen vielleicht heut anders-aber im Prinzip ist es doch das selbe...Kindergärten im Wandel der Zeit..

LG
Tanja

Kismet

Antwort von ninas59 am 26.01.2006, 14:09 Uhr

KindergartenKinder lernen beim Spiel, DAS ist meiner Meinung nach die richtige Förderung.
Sie verarbeiten was sie sehen und Wahrnehmen in ihren Spielen.

musikalische Früherziehung
Finde ich viel zu früh, die musikalische Früherziehung ist gleich der musikalischen Grundausbildung (ab der 1. KLasse), es werden lediglich Ersatzbegriffe verwendet und alles spielerischer gehandhabt.
Ich bin der Meinung Musikhören, singen und freies spielen mit Musikinstrumenten (auch umfunktionierte Küchengeräte) reichen, und die Kinder lernen selbst mehr als man ihnen beibringen kann.

Theaterkurs
Gerade Mädchen spielen gerne Rollenspiele, das ist altersgemäßes freies Theaterspielen ohne Rollenzwang.

Phantasiereisen
Was will ein ERwachsener Kindern da beibringen? aber es ist trotzdem was schönes (wenn man des machen darf und nicht muss)

Englisch, erstlesen, erstschreiben, leichtes rechnen.

Ich glaube, da geht so mancher Grundschullehrer an die Decke.
Wozu gehen Kinder in die Schule? Oft verlernen KInder die in der ersten KLasse schon alles können das Lernen, sie sind gewöhnt alles schon zu können.

Englisch....
Meine Tochter hat Englisch in der Schule und die Kinder die es schon im KiGa oder in der ersten Klasse im Nebenkurs belegt haben sind ihnen nichts vorraus....Schade um die verlorenen Spielnachmittage.

Re: Ich hab mich vielleicht ein bisschen zu krass ausgedrückt.

Antwort von JoVi66 am 26.01.2006, 14:11 Uhr

Aber der sog Sporttag ist halt auch mit ein zwei Stunden spielerisch herumbalgen , es gibt ein Angebot an jeder Menge körperlicher betätigung, , weil die Tante meinte, die Kinder würden zu Hause meist vor irgendeiner Glotze hocken , deswegen haben sie den "Medientag " eingeführt. Das Darf man auch alles nicht so streng sehen, die Erzieherinnen werden schon wissen, wie sie einem Kleinkind spielerisch etwas beibringen. Und der Deutsch Enmglisch Tag sieht auch so aus, dass die Kinder sich ein Bildchen mit irgendetwas drauf schnappen, sagen wie es heißt und dann erklärt bekommen, wie man in einem Land das da und dort ist dazu sagt. Ein paar Sachen kannte Isabella eh schon. Also das cat die Katze ist und dog der Hund, usw wird ihnen auch in einem Vers beigebracht, dazu gesungen. Also ob sie nun "Ringel ringel Reihen sind der Kinder dreien", singen oder was mit Inhalt, da sehe ich nicht so den schlimmen Unterschied. Es wird alles spielerisch, oder durch singen oder durch dabei ( oder dazu) tanzen aufgelockert. Die Kinder machten nicht den Eindruck, als würde es ihnen keinen Spass machen.
Gruß Johanna

Babyschmuserle

Antwort von ninas59 am 26.01.2006, 14:14 Uhr

Ich finde das keineswegs ein positives Beispiel wenn ein Kind nicht in der Lage ist zu spielen.

Wie sollen Kinder die von Anfang an gefördert und gefordert werden lernen sich selbst zu beschäftigen?
Natürlich werden die angeforderten Ansprüche erreicht. Mehr aber nicht.

Ich bin der Meinung man soll den Lerneffekt beim freien Spielen der Kinder nicht unterschätzen.
Kinder beobachten, und verarbeiten ..... aber dazu brauchen sie Zeit und die Fähigkeit sich alleine zu beschäftigen.

Daher finde ich Langeweile eines nicht Daueranimierten KIndes eher bedaurlich.

Re: ninas59

Antwort von babyschmuserle am 26.01.2006, 15:19 Uhr

Dazu muss man wissen, dass hier in Frankreich die Kinder schon sehr früh in die Crèche kommen, da die meisten Mütter gleich nach dem Muschu wieder arbeiten müssen. Sobald die Kinder das entsprechende Alter haben, können sie dort spielen, spielen, spielen. Das eigentliche SPIELERISCHE Lernen beginnt eh erst mit 3 Jahren.
LG
Pascale

Der goldene Mittelweg

Antwort von Elisabeth mit Fumi & Temi am 26.01.2006, 15:34 Uhr

Das Ideal liegt doch mal wieder in der Mitte.

In der ersten beschreibung klang das alles so "verschult", und das finde ich auch nicht gut.
Allerdings ist es eine anerkannte Tatsache, daß kleine Kinder sehr gerne lernen wollen, daß es Spaß machen kann, und daß mit dem Lernen in der Schule nicht die Kindheit endet. Lernen gehört zum Kindsein wie Krabbeln und Weinen.

Grundsätzlich finde ich Angebote im KiGa okay, solange noch genug Zeit für freies Spielen bleibt. In Temis KiGa gibt es diverse Angebote, die leider immer völlig überlaufen sind. Temi hat tatsächlich geweint, weil er im September keinen Platz bei der musikalischen Früherziehung mehr bekommen hat. Er liebt Musik und ich denke, daß es ihm großen Spaß machen würde. Das Englischangebot im KiGa macht er dafür nur so nebenbei mit, weil er da den anderen Kindern voraus ist, das interessiert ihn nicht wirklich.

aber es gibt auch lächerliche Geschichten. In Temis KiGa wurde jetzt für teures Geld eine Kletterwand installiert, so richtig zum Hochgebirgsklettern. War schweineteuer. Leider hat die einzige Erzieherin, die sich damit auskannte, einen neuen Job gefunden - und jetzt steht die Wand da so rum und sieht beeindruckend aus. Dafür stinken die Toiletten zum Gotterbarmen, weil die Stadt kein Geld zum Erneuern der Kanalisation hat. Ja, ich weiß, verschiedene Töpfe, aber es ist einfach nur absurd.

Äh, ich schweife ab. Was wollte ich sagen? Ja: Fördern ist gut, aber nicht überfordern.

Gruß,
Elisabeth.

so ein kiga

Antwort von SilvanaR am 26.01.2006, 15:34 Uhr

würde meine Mädels glücklich machen. meine 3 Jährige kommt auch schon richtig gut mit dem Computer zurecht (kein wunder bei Eltern aus der IT)
Beide wären glücklich, wenn sie ihr heißgeliebtes Italienisch auch im Kiga machen dürften .
Ich denke nicht, dass man Kinder so leicht überfordern kann - wenn meine nicht mehr wollen, dann setzen sie sich woanders hin und machen einfach nichtmehr mit - dann merkt man - es reicht.
Gerade gehen beide nicht so gerne in den kiga

Re: Ich hab mich vielleicht ein bisschen zu krass ausgedrückt.

Antwort von babyschmuserle am 26.01.2006, 15:35 Uhr

Dazu noch etwas. Ich werde meine Tochter im September bei einer Musikschule anmelden. Dann ist sie fast 3 Jahre alt und beginnt mit dem éveil musical. Das dauert eine halbe Stunde pro Woche. Sie hat also noch ausreichend Zeit zu spielen. Ich weiß, dass es solche Kurse auch in Deutschland gibt und viele meiner Bekannten ihre Kinder dort hinbringen. Warum soll ein Kind nicht gefördert werden? Solange es nicht zu einer Überforderung führt sehe ich da kein Problem. Die Kinder von heute können nicht mehr mit den Kindern vor 30 - 40 Jahren verglichen werden. Sie sind viel aufgeweckter und haben von sich aus einen viel größeren Wissensdurst, der gestillt werden will. Spielerisches Lernen ist durchaus sinnvoll und überfordert ein Kind im Allgemeinen nicht. Kinder spielen und lernen, Kinder lernen spielend!
LG
Pascale

Re: babyschmuserle wg Musik

Antwort von SilvanaR am 26.01.2006, 15:40 Uhr

das ist doch super - meine große hatte auch mit 3 Jahren angefangen.
Sie wollte Geige spielen, wie der Grashüpfer bei Biene Maja. Also habe ich ihr eine Geigenlehrerin mit Ausbuildung für so kleine gesucht und so geht sie seitdem 1x Woche für 30min zum geigeneinzelunterricht. Üben muss sie nur daheim, wenn sie Lust hat. Ihr machts Spass und das ist wichtig. Und die Auftritte mit den anderen älteren Schülern gibt ihr unheimlich Selbstvertrauen.

Re: Fördern nicht Überfordern

Antwort von Tina und Jordi am 26.01.2006, 16:05 Uhr

Mir gehts wie SilvanaR, ich arbeite auch in der IT branche und Jordan kommt mit dem PC auch schon gut zurecht, für seine verhältnisse.
Er spricht auch ein paar Brocken englisch, sein Vater ist AMI und da hat er das wohl her ;O)

Trotzdem finde ich ist spieln sehr wichtig für die Kinder!!!

@silvana

Antwort von maleja am 26.01.2006, 18:18 Uhr

Na, Deine sind da mal ganz groß ausgenommen... Ich habe hier von den "Durchschnittskindern" geschrieben ;-)))

Aber ich dachte trotzdem auch an Deine Kinder und dass es ihnen bestimmt sehr gut gefallen würde. Aber ich denke, für Kinder wie Deinen müsste es besondere Einrichtungen geben. Und zwar nicht erst ab Gymnasium, denn da kann schon vieles falsch gelaufen sein.

Ich melde mich bald bei Dir

Grüßle
Silvia

Wir redeten hier vom Kindergarten!!!!

Antwort von maleja am 26.01.2006, 18:25 Uhr

Wer was wie zu hause mit seinen Kindern handhabt bleibt ja ihm selbst überlassen. kinder sind verschieden und müssen auch verschieden gefördert werden.

Aber auch hier sehe ich wieder, wie schnell Missverständniss entstehen. Ich glaube nicht, dass irgendeine hier gemeint hat, dass man die Kinder NICHT im Kindergarten fördern sollte. Denn es ist tatsächlich nicht mehr die Aufbewahrungsstätte wie noch vor 40 Jahren. Denn inzwischen wissen auch kluge Leute, dass Bildung spätestens mit der Geburt beginnt.

Mir ging´s z.B. hauptsächlihc um das Übetreiben der Bildung. Denn, das Spielen ist nach wie vor das Allerwichtigste im Leben der Kinder. Und beim Spiel lernen sie ungleich mehr, als wenn man es ihnen irgendwie künstlich beibringen möchte.
Bzw am besten lerntman beim Selbermachen. Und wo bleibt denn dann noch die Zeit für das Selbermachen im Spiel?

Wenn sie spielerisch mal ein paar BRocken Englisch lernen sollten, super. Oder türkisch, griechisch, italienisch oder was weiß ich aus welchen Nationalitäten sich der jeweilige Kindergarten zusammensetzt.

Also zusammengefasst: auch ich bin für Bildung und Förderung im Kindergarten. Aber es muss dabei immer genug Zeit zum Freispiel bleiben.

(und PCs und Kreativtheater usw finde ich trotzdem überflüssig im Kindergarten. Denn IT Leute haben zu Hause genug rumstehen, wenn sie meinen, ihre Kids müssen früh genug damit umzugehen ;-)) - Nicht IT Leute übrigens auch)

Grüßle Silvia

@silvana

Antwort von maleja am 26.01.2006, 18:28 Uhr

Suzuki?

Einstein in der KiTa...

Antwort von kevome* am 26.01.2006, 18:38 Uhr

so heißt das Bildungsprojekt, das bei uns in der KiTa und in vielen anderen in unserer Stadt durchgeführt wird. Ich finde "Bildung" im KiGa-Alter sehr wichtig, hätte aber absolute Probleme mit so einem Stundenplan. Ich sehe eher so, dass den Kindern Bildungsangebote gemacht werden müssen,sie sich aber im Freispiel selber entscheiden, was Ihre Bedürfnisse sind. Z. B. ist für meinen Sohn aktuell die Technikecke das non-plus-ultra. Da werden kaputte Elrktrogeräte, vom PC bis zum Bügeleisen auseinander genommen und auf ihre Wirkungsweise untersucht. Die Technik-Ecke, ist aber genauso,wie z. B. die Bewegungsbaustelle dauerhaft da und kann je nach Bedürfnissen der Kinder genutzt werden. Zugemutete Themen,für die es feste Stunden gibt, werden nur sparsam eingesetzt. Dazu gehört die Jahragngsförderung und vor allem die Sprachförderung. Ansonsten gibt es eben viele dauerhafte Angebote und dann den situativen Ansatz,mit dem das jeweilige Thema weitergeführt wird.


Bildung im KiGa halte ich für wichtig. Ein Graus wäre mir persönlich aber ein verschulter Kindergarten mit Stundenplan und festem Bildungskatalog.

Hättest du das gleich gepostet ...

Antwort von ninas59 am 26.01.2006, 18:48 Uhr

...hätten wir nichts zu lästern gehabt ;-D

Re: Einstein in der KiTa...

Antwort von maleja am 26.01.2006, 19:46 Uhr

Das sind ja tolle Angebote! So etwas könnte ich mir für unseren Kindergarten auch gut vorstellen. Eine Werkbank haben sie schon seit kurzem.

Und genauso wie Euren stelle ich mir einen richtig funktionierenden Bildungsgeprägten Kindergarten vor.

(Die IDee muss ich gleich weitergeben)

Grüßle
Silvia

Re: @maleja

Antwort von silvanaR am 26.01.2006, 20:43 Uhr

nein nicht nach suzuki.
Unterrichtet zwar die lehrerin auch, aber da gehts auch viel nach hören und da Belles Ohren bis vor kurzem nicht 100 % gehört haben...
Sie lernt im Moment hauptsächlich Noten und deren Griffweise.
einfach das ssaubere greifen. kurze Begleitung in Liedern, die meistens aus 3-4 Noten nur bestehen.
Mir geht es darum, dass sie Spass hat, Ausdauer übt und Durchhaltevermögen aufbaut - das ist mir sehr wichtig bei ihr.
und es ist auch noch sehr förderlich für ihre Motorik.

Re: was ich von unseren immer höre

Antwort von SilvanaR am 26.01.2006, 20:47 Uhr

das dürfen nur die Vorschulkinder machen....
bei uns ist ein offenes Konzept, was natürlich auch bedeutet, dass meine beiden die Zimmer meiden, mit Angeboten (zb. lego, BrioBahn) wo viele Jungs sind, oder was sie nicht interessiert.
Im Moment höre ich nur, wir haben Puzzle gemacht (immer die gleichen jeden tag) und gemalt.
Das kann es ja auch nicht sein, oder?

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