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von Leena  am 03.10.2018, 21:27 Uhr

Gespräch mit einem potentiellen AfD-Wähler...

Ich habe die Tage einen alten Bekannten mal wieder getroffen und mich mit ihm unterhalten, eigentlich hatte ich ihn immer für relativ normal und vernünftig gehalten... Jetzt erklärte er mir, wie scheiße er den Islam findet, wir werden hier alle vom Islam überflutet und man nichts mehr dagegen tun, unsere Werte gehen den Bach runter, aber Merkels Fehler sind unumkehrbar und er findet es scheiße, wenn Türken hierher kommen und Asyl beantragen, denn bei uns kann man doch seine Meinung auch nicht mehr frei sagen! Er traut sich nicht mal mehr, einen Leserbrief an die Zeitung zu schreiben, überall gibt es "Neider", er wäre bestimmt ganz schnell seinen Job los.

Hä? Ja, er hat eine Bekannte, die hat deswegen fast ihren Job verloren! Hä??? Hinterher kam raus, die Bekannte arbeitet bei einer Oberbehörde, wollte sich privat beim Chef einer Unterbehörde beschweren und hat dafür die dienstliche Email-Adresse benutzt und deswegen Ärger bekommen. Auf Nachfragen - nein, sie hat keine schlechte Beurteilung bekommen, nein, sie wurde trotzdem befördert. Aber sie hat total Druck von oben bekommen!

Ich kapiere ihn nicht! Er hat einen sicheren Job und eine gute Wohnung und stabile Verhältnisse und überhaupt, aber er ist jetzt überzeugt, wegen der vielen Ausländer, vor allem der Muslime, geht jetzt alles den Bach runter und wir haben keine Meinungsfreiheit mehr und er darf nicht sagen, was er denkt, weil er sonst seinen Job verlieren würde. Weil - s. seine Bekannte. Ja, verdammt noch mal, weil sie Mist gebaut hat, wenn sie ihre dienstliche Mailadresse für private Beschwerden verwendet. Aber konkret passiert ist ihr nach seiner eigenen Aussage genau gar nichts!

Die Angst ist in seinem Kopf, er kann sie selbst nicht mal schlüssig und nachvollziehbar begründen, aber dieses Gefühl, er kommt zu kurz und daran sind nur die Ausländer schuld, vor allem die, die wegen der Bundeskanzlerin 2015 hergekommen sind...

Das Gespräch hat mich echt geschockt.

 
62 Antworten:

Re: Gespräch mit einem potentiellen AfD-Wähler...

Antwort von Miamo am 03.10.2018, 22:17 Uhr

Oh je, konntest du die Ängste deines Bekannten nicht ein stückweit nehmen? So sind sie halt, die AFD Wähler.

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Re: Gespräch mit einem potentiellen AfD-Wähler...

Antwort von 124356 am 03.10.2018, 22:44 Uhr

Genau diese Leier/ "Argumente" habe ich auch bereits hören dürfen. Mehrfach. Gerade von Menschen denen es ausgezeichnet geht. Ich bin ebenso schockiert. Bg

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Re: Gespräch mit einem potentiellen AfD-Wähler...

Antwort von Finale am 03.10.2018, 22:54 Uhr

Darf man wenn es einem persönlich gut geht sich nicht um die Zukunft sorgen. Man will ja, dass es so bleibt und die Kinder auch gut leben können.

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Re: Gespräch mit einem potentiellen AfD-Wähler...

Antwort von 124356 am 03.10.2018, 22:58 Uhr

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Re: Gespräch mit einem potentiellen AfD-Wähler...

Antwort von Finale am 03.10.2018, 22:59 Uhr

Da fällt mir auch mein ehemaliger Kollege ein, der in der DDR gerlebt hat. Der wurde mal gefragt, ob er 89 auch mit demonstriert hat. Seine Antwort war, dass es ihm gut ging, warum hätte er protestieren sollen.

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Re: Gespräch mit einem potentiellen AfD-Wähler...

Antwort von Malus am 03.10.2018, 23:33 Uhr

Mich würde interessieren was er hofft wie die AfD ihm diese Ängste nehmen kann. Bzw was er sich da vorstellt.....

Ich glaube das weiß er vermutlich selber nicht. Weder was Ursache der Ängste ist noch was die AfD da machen kann.

Ich vermute es ist eine generelle Angst vor dem Abstieg.

Nun ja. Einige Politiker haben sich im Zuge der Flüchtlingskrise sehr Angst fördernd geäußert "Deutschland wird sich ändern. Und zwar drastisch. Ich freu mich drauf..."

Schön. Die meisten waren aber zufrieden und wollen keine drastische Veränderung.

Dann keine Konzepte wie bei zu geringen Kapazitäten (Erziehermangel,Lehrermangel,überlastete Behörden)die Integration gelingen soll und kann. (Und wohin überhaupt integrieren da Teile der Linkrn Deutschland eine Identität absprechen. )

Wie und ob es dauerhaft bezahlt werden kann (50.Milliarden pro Jahr)ohne dass dabei die Sozialsysteme irgendwann kollabieren,das erklärte auch niemand

- Unsicherheit löst diffuse Ängste aus. Ein Gefühl ausgeliefert zu sein.
Psychologisch betrachtet ist es eine normale Reaktion auf Unsicherheit und Ungewissheit mit Angst zu reagieren.

Der Umgang mit dieser Angst (AfD wählen)ist aber unvernünftig. Hier könnte man genauer nachhaken.

Es wäre natürlich gut wenn außer Parolen(wir schaffen das)auch einmsl ein paar Erklärungen von Seiten der Regierung kämen.das würde auch Sicherheit geben.

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Re: Gespräch mit einem potentiellen AfD-Wähler...

Antwort von Malus am 03.10.2018, 23:38 Uhr

Ich glaube dieses "Ausgeliefert sein "ist am schlimmsten.

Ein Asylrecht für Kriegsflüchtlinge will glaube ich jeder.
Ich kenne niemanden der ein Asylrecht für IS Terroristen will.

Das eine geht offenbar ohne das andere nicht.

Logischerweise lehnt man dann beides ab. Es macht nämlich durchaus Angst dass wir offensichtlich nicht in der Lage sind,Zuwanderung zu steuern. Schade.

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Re: Gespräch mit einem potentiellen AfD-Wähler...

Antwort von Korya am 03.10.2018, 23:49 Uhr

Bei mir ist es ähnlich, ich verstehe die Ängste, aber nicht die vermeintliche Lösung, sich in die Arme der AFD zu flüchten, die einem eine doch recht einfache Welt skizziert.

Ich bin immer wieder überrascht über dss Kurzzeitgedächtnis vieler, die heute schon vergessen haben, wie es ihnen früher ging - wo meist auch schon nicht alles rosa war, und wo man hätte ansetzen sollen, um unsere Probleme heute zu lösen: Infrastruktur, Schule, etc...

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Echokammer-Gehirnwäsche

Antwort von Falbala am 04.10.2018, 6:24 Uhr

Das ist ein Beispiel von den Personen, denen es zu gut geht.
Sie haben eine Scheißangst, auch nur ein BISSSCHEN von ihrem Wohlstand einbüßen zu müssen.
Er sollte mal seine Echokammer verlassen. Dort ist die Welt nämlich ganz böse, die Medien gesteuert und das Ende der Demokratie nah, und die Flüchtlinge nehmen uns unsere Jobs ( die für die meisten jungen Menschen heutzutage unter deren Niveau sind, wohlgemerkt) weg.
Es ist ja ein Treppenwitz der Geschichte, dass die Parteien, die "Lügenpresse" oder ähnliches schreien, alles dafür tun, um die Medien zu beeinflussen,. Falschmeldungenzu lancieren und sich i großen und ganzen genau so verhalten, wie sie es den etablierten Parteien und Medien vorwerfen.
Und es gibt trotzdem Leute, die darauf reinfallen.

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Fragt man sich quer hat fast jeder das Gefühl nicht ernst genommen zu werden

Antwort von Ellert am 04.10.2018, 6:25 Uhr

huhu

ich weiss nicht was ander Menschen wählen und ich frage da nicht nach weil es mich nichts angeht.
Aber ich kenne sehr viele die sich nicht ernstgenommen fühlen mit den Ängsten und keiner Antworten auf Fragen weiss.
Und alle die Ängste werden ja so gerne kleingeredet
dann wählen die Menschen halt extrem, in die eine wie die andere Richtung.

Das hilft unserem Land nichts aber alles kleinzureden leider auch nicht
das ist doch das Grundproblem heute.
Und dieses Problem haben leider nicht nur wir hier in Deutschland
das sollte man nicht vergessen, machts natürlich auch nicht besser


dagmar

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Re: Gespräch mit einem potentiellen AfD-Wähler... politik?

Antwort von Falbala am 04.10.2018, 6:37 Uhr

Wie alt war er damals? Ich kenne eine Frau, die auch sagt, es war nicht schlimm und nach der Wende wurde alles schlechter. Sie war damals 15. Viele Jugendliche und sehr junge Erwachsene haben es nicht so schlimm gefunden, weil sie von dem Ganzen nicht viel mitbekommen haben. Auch in den vielen Dörfern und Kleinstädten war die Welt eine andere, manche haben das definitiv auch so gesehen. Unter diesen sind viele, die zur afd neigen.
Die Wende und die daraus folgenden Veränderungen, politischen Verönderungen, auch die in der Gesellschaft, wurden in den Schulen nicht thematisiert. Das war ein großer Fehler, und das Ergebniss sehen wir ja. Dss Versprechen blühender Landschaften hat da natürlich auch gewaltig beeinflusst.

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Re: Gespräch mit einem potentiellen AfD-Wähler...

Antwort von Jana287 am 04.10.2018, 6:59 Uhr

Hallo Leena,
Also doch nicht abgehängt, dumm, rassistisch, Ossi?
Was passiert, wenn man ihn jetzt als Pack bezeichnet? Er fühlt sich bestärkt darin, seine Meinung nicht äussern zu dürfen.

Also, im Gespräch bleiben, nachfragen. Schon wenn Du sagst, dass Du eine andere Sicht auf die Dinge hast, kommt er vielleicht ins Grübeln ob er alles zu düster sieht.

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Re: Gespräch mit einem potentiellen AfD-Wähler...

Antwort von Petra28 am 04.10.2018, 8:28 Uhr

Wenn ich eine Eigenschaft von AfD-Wählern nennen müsste, dann wäre es “Angst vor der Bedeutungslosigkeit“. Ich glaube, der Mann, mit dem Leena gesprochen hat, will es gar nicht weniger düster sehen, denn das gibt ihm in seinen Augen wenigstens etwas Bedeutung.

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Was mich so erschüttert hat...

Antwort von Leena am 04.10.2018, 8:52 Uhr

...war vor allem, dass er etwas glaubt, was er durch seine Geschichte bewiesen sieht - die Geschichte aber gerade das eben NICHT beweist.

Er sagt, wir haben hier eine Meinungsdiktatur, er darf seine Meinung nicht mehr frei sagen, weil er sonst Angst um seinen Job haben muss, weil seine Bekannte wegen ihrer Meinung fast den Job verloren hätte. Wenn man dann nachfragt, was der Bekannten passiert ist - ja, sie hat Ärger bekommen (wegen der privaten Verwendung der Dienst-Email). Sie hat aber keine schlechte Beurteilung bekommen und ist trotzdem befördert worden. Effektiv ist ihr also genau gar nichts passiert, was seine Angst "wenn ich meine Meinung sage, verliere ich meinen Job" auch nur ansatzweise begründen könnte.

Und trotzdem hat er Angst und fühlt sich benachteiligt und führt genau diese Geschichte als Begründung dafür an, dass er zu Recht Angst habe.

Das passt doch logisch einfach nicht zusammen!

Logisch kann man ihm anhand seiner eigenen Geschichte quasi beweisen, dass seine Angst unbegründet ist - aber das ändert irgendwie genau gar nichts. :-(

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Re: Was mich so erschüttert hat...

Antwort von Sternspinne am 04.10.2018, 9:02 Uhr

Der Mensch sucht immer nach Beweisen, dass seine Meinung richtig ist.

Er biegt sich alles andere passend.

https://www.spektrum.de/news/warum-wir-nicht-glauben-was-uns-nicht-passt/1483465

Im Grunde macht das jeder von uns.
Das Erleben wird emotional gespeist, manche Parteien zielen genau darauf ab.

Leider kommen da Sachargumente nicht gegen an.

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Re: Was mich so erschüttert hat...

Antwort von Strudelteigteilchen am 04.10.2018, 9:41 Uhr

Na ja, im Grunde geht es doch jedem Angstpatienten ganz genau so. Wenn jemand Angst vorm Fliegen hat, dann wird diese Angst nicht geringer, wenn man ihm Statistiken vorbetet. Ebenso wird ihn nicht beruhigen, wenn man ihm erklärt, daß bei dem unruhigen Flug neulich NICHTS passiert ist, weil Flugkapitäne gut geschult sind und Flugzeuge sicher gebaut werden, so daß auch bei einem Unwetter nichts passiert. Es war ein unruhiger Flug, der ihm Angst gemacht hat - feddich.

Angst ist im Bauch, Statistiken und Logik ist im Kopf. Die kommen nicht zusammen. Leider.

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Re: Was mich so erschüttert hat...

Antwort von Pippilotti am 04.10.2018, 9:44 Uhr

"Das Erleben wird emotional gespeist, manche Parteien zielen genau darauf ab"

Das funktioniert wie in der Werbung. Die Parteien nutzen verkaufspsychologische Tricks, um Stimmen zu kriegen. Logik spielt eine Rolle, weil die angesprochenen Personen kein Interesse haben Hintergründe zu verstehen. Sie wollen nur " angenommen und gehört" werden. Und merken nicht, daß sie damit auf Scharlatane reinfallen.

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Re: Was mich so erschüttert hat...

Antwort von Jana287 am 04.10.2018, 9:50 Uhr

Machen das nicht alle?
Merkels überstürzter Atomausstieg nach Fukushima war doch nichts anderes.

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Und hat er gesagt,. dass er deswegen die afD wählen wird?

Antwort von Leewja am 04.10.2018, 10:00 Uhr

oder schließt du das aus seinen Ängsten und Sorgen, wie begründet oder absurd sie nun auch sein mögen?

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STT

Antwort von Morla72 am 04.10.2018, 10:02 Uhr

Allerdings glaube ich, dass es da doch einen Unterschied gibt: der Bekannte von Leena führt ja die Geschichte der Bekannten als Begründung für seine Angst an, obwohl sie logisch betrachtet keine ist.
Der Angstpatient WEISS, dass seine Angst irreal ist und er sie eben trotz der Statistik hat. Ich z.B. weiß genau, dass Spinnen (zumindest hierzulande) mir nichts tun, ich stärker bin, sie vor mir flüchten, wenn sie können. Ich habe trotzdem Panik, wenn ich eine sehe. Ich behaupte aber nicht, dass meine Angst vor ihnen berechtigt ist...

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Re: STT

Antwort von Jana287 am 04.10.2018, 10:09 Uhr

Und würde es Dir beim Umgang mit Deiner Angst bzw Deinem Unbehagen helfen, wenn man Dich beschimpft? Als Tierhasser oder Tierquäler ?

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Re: Und hat er gesagt,. dass er deswegen die afD wählen wird?

Antwort von Leena am 04.10.2018, 10:11 Uhr

Nein, das hat er gesagt. Oder vielmehr: Er will sie wählen, ist sich aber noch nicht sicher, ob er sich traut.

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Re: STT

Antwort von Morla72 am 04.10.2018, 10:30 Uhr

Ich dachte, in meinem Post deutlich gemacht zu haben, dass es eben nicht direkt vergleichbar ist, ob ich AfD wähle oder Spinnen/Flug-Phobiker bin...

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Re: Und hat er gesagt,. dass er deswegen die afD wählen wird?

Antwort von Salkinila am 04.10.2018, 10:45 Uhr

Das ist ja aber interessant: er sagt, er weiß noch nicht, ob er sich traut? Und warum das? Weil er vielleicht doch Angst vor dem hat, was diese Partei so mit sich bringt und anrichten kann?

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Re: Was mich so erschüttert hat...

Antwort von Malus am 04.10.2018, 10:47 Uhr

Wenn jetzt hier von " Echokammern " die Rede bist, ist das umgekehrt nicht genauso?

Ichz gehe jetzt von mir aus. Ich mache mir wahnsinnig viele Gedanken und ich bin eben nicht in nur einer einzigen Echokammer, denn ich bin davon überzeugt dass wir immer die verschiedenen Seiten wahrnehmen MÜSSEN.

Ich habe aber nicht den Eindruck, dass das gemacht wird. Schon die Tatsache dass man diese Ängste direkt abtut....

In welcher Echokammer lebt man denn da? Ist das nicht auch eine?

Ich war anfangs sehr für die Aufnahme. Ich fand die Willkommenskultur prima. Wie so viele.

Irgendwann kamen die ersten Probleme: Terrorangriffe , Köln, .In der Berichterstattung darüber lernte ich dass es wohl tausende Menschen mit Mehrfachidentitäten gibt und dass der Staat oft nicht abschieben kann, selbst wenn es sich um mehrfach vorbestrafte Intensivtäter handelt.

Gleichzeitig wurde m,ir bewusst, wie wertvoll unsere Gleichberechtigung und unsere offene Gesellschaft sind.

Wir sind ja eine Gesellschaft, in der immer das böseste die katholische Kirche war. Die wurde verurteilt und bekämpft und schlecht gemacht. Wir sind eine Gesellschaft, in der Frauen gleich viel wert sind. Ohne Einschränkung.

Das haben wir uns hart erkämpft. Und das ist noch nicht lange her.Wir sollten stolz darauf sein.

Ichb habe aber jetzt gelernt, dass wir diese Werte nicht vertreten dürfen. Wir haben ja anscheinend eine ganz schlechte Identität und keine Kultur, die wir vertreten dürfen.Dass sogar gefordert wird in Schwimmbädern männliche Bademeister zu entlassen.Dass sogar in der Grundschule Kinder komplett verhüllt zum Unterricht kommen.Das wird alles von einigen vertreten. Wer das anders sieht, ist rechts.

Das hätte ich niemals gedacht.Ich war immer für Aufnahme. Aber immer gegen Parallelgesellschaften.Und ja. Das macht mir Angst. Populistisch und neurotisch wie ich bin.

Dann musste ich lernen dass uns die Kapazitäten fehlen. Skandale beim Bamf_- dort stapeln sich bis an die Decke unbearbeitet Ordner. Gerichte am Limit weiil es so viele Klagen gegen Asylbescheide gibt- klar werden aufgrund der Überlastung Fehler gemacht.

Lehrer ,die nicht mehr wissen, wie sie unterrichten sollen.Ich habe eine Freundin die auf einer Schule mit einem Anteil an Schülern, die kaum deutsch können ,von 87% arbeitet. Sie hat übrigens Angst arbeiten zu gehen weil sie von männlichen Schülern als Frau überhaupt nicht anerkannt ist.

Die Privatschulen florieren wie lange nicht.Für die Reichen,wohlgemerkt.

Jetzt musste ich lernen dass Mitgliedschaft beim IS und bei den Taliban als Asylgrund gilt. Auf die Idee wäre ich nie gekommen. Sowas glaubt m,an doch nicht. Aber es ist so.
Sogar unser Rechtstaat geht angeblich kaputt wenn ein Salafistenhassprediger nicht wieder zurück geholt wird. Wieder was gelernt.

Im Februar durfte die Öffentlichkeit erfahren dass an einigen Tafeln verschiedene vZeiten für Deutsche und Migranten ausgegeben werden, weil sich die Armen inzwischen um abgelaufene Lebensmittel kloppen.Und die alten Menschen da weg geellenbogt werden.

Da hat man natürlich das Gefühl wir schaffen das.Läuft prima. Oder?

Ich kenne viele Flüchtlinge. Ich mag die gerne. Nette, höfliche Menschen. Ich weiß wie schwer sie es haben. Ich wünsche ihnen alle Chancen.

Ich weiß dass die Akzeptanz in der Gesellschaft nicht mehr so groß ist. Aber nicht wegen solchen Menschen die sich hier integrieren und arbeiten wollen. Es ist weil die Kapazitäten nicht da sind, was immer von den open border Leuten abgetan wird. Aber es ist so. Und wegen den Mißständen- übersteigert gelebte archaische Religiosität, 10 Mal schlimmer als die katholische Kirche, die ja schon einen grottenschlechten Ruf hat...... Religion wird doch von der Mehrheit in Deutschland abgelehnt und nur akzeptiert wenn sie still im Kämmerlein gelebt wird, oder?

Und die Mißstände- Terroristen mit Asylstatus, Mehrfachidentitäten, die Unmöglichkeit abzuschieben- wenn dann mal abgeschoben wird, kommt ein Aufschrei- Aber die Sozialkassen sind irgendwann leer.

oder nicht?Wie soll das denn gehen mit Beibehaltung gleicher Standards dauerhaft?

Gar nicht. Eben. Und das ist halt einigen egal. Die sagen " Wir brauchen keine Schwimmbäder. Wir brauchen dies und jenes nicht. Und die Schulbildung ist eh scheiße.was solls also. Wer braucht soziale Sicherung? Nur die harten in den Garten. Alle mal den Gürtel eng schnallen. Dann gehts."

Und die anderen haben Angst davor. Ich auch. Ich habe zum Beispiel Angst vor solchen Zuständen wie Moolenbeek. Dahin werden wir kommen . Davon gehe ich fest aus. IOhne Integration- die nicht stattfinden kann wegen fehlenden Kapazitäten- wird das so kommen. Es wird Parallelgesellschaften geben.

Ich helfe trotzdem und engagiere mich weil ich weiß wie wichtig Integration ist. Das ist mein Beitrag. Das sind Menschen.

Eine Gesellschaft sollte nur so viele aufnehmen,wie sie zu integrieren in der Lage ist.

Das ist meine große Kritik an der Flüchtlingspolitik.

Die einzige Partei die offen die Flüchtlingspolitik kritisiert, ist leider die AfD . Die werde ich nicht wählen. Die will keine Integration. Die will sich abschotten.Das will ich nicht!!

Ich will ja nur keine Terroristen und keine Sozialbetrüger und keine Intensivtäter mit null Ambitionen Teil der Gesellschaft zu werden, durchfüttern. So egoitisch bin ich.

Ich verstehe aber das Dilemma einiger. Trotzdem geht die AfD gar nicht.

Ich will nicht dass sich unsere Gesellschaft drastisch verändert, weil ich sie gutr finde. Ich hätte gerne dass mein Sohn in dieser Gesellschaft wie sie ist aufwächst.

Das wird nicht passieren. sie wird sich ändern. Nicht nur positiv. Aber wir müssen menschlich bleiben. Es gibt wohl keine Alternative.

Aber m,it Sorge darf man das schon sehen. Vielleicht kann man mal aus seiner Echokammer raus und versuchen, sich da ein wenig hinein zu versetzen.

Vielleicht kann man sogar Lösungen finden. dann müsste man aber zugeben dass die Flüchtlingspolitik auch Schattenseiten hat, nicht nur!!! .Aber es gibt sie. Sie springen einen förmlich an.

Trotzdem geht Rassismus nicht. Nie. Hetze und hASS MÜSSEN BEKÄMPFT WEREN:

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Re: Und hat er gesagt,. dass er deswegen die afD wählen wird?

Antwort von Leena am 04.10.2018, 10:59 Uhr

Ich fürchte - weil er Angst hat, berufliche Nachteile zu haben oder gar seinen Job zu verlieren, wenn er wirklich diese Partei wählt.

Dass wir in Deutschland Wahlgeheimnis haben, scheint ihn von dieser Angst auch nicht abzubringen - es gibt ja überall "Neider", die würden schon dafür sorgen...

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Re: Und hat er gesagt,. dass er deswegen die afD wählen wird?

Antwort von Morla72 am 04.10.2018, 11:22 Uhr

Das klingt ja schon bisschen nach Verfolgungswahn.

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Re: Was mich so erschüttert hat...

Antwort von Goldbear am 04.10.2018, 11:50 Uhr

Hallo Malus,
besser hätte ich es nicht formulieren können.
VG
Goldbear

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Re: Und hat er gesagt,. dass er deswegen die afD wählen wird?

Antwort von Falbala am 04.10.2018, 12:00 Uhr

Oh ja!

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Re: Und hat er gesagt,. dass er deswegen die afD wählen wird?

Antwort von taram am 04.10.2018, 12:01 Uhr

Gestern jemand Stern TV gesehen? Die lieben Erdo-Anhänger, wie sie auf den Erdo-Gegner los gegangen sind?....Würde jedoch trotzdem nicht die AFD wählen.

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Re: Gespräch mit einem potentiellen AfD-Wähler...

Antwort von Korya am 04.10.2018, 12:04 Uhr

Bin bei Jana. Es ist wichtig, weiterhin das Gespräch zu suchen.

Vermutlich ist nicht einmal eine kritische Debatte zielführend, denn solltest du ihm intellektuell oder argumentativ überlegen sein, bist du die Böse und er zieht sich wieder zurück.

Eher einfach zuhören, hin und wieder einen Einwurf zum Nachdenken, nicht nur Kontraargumente...
Das lockt ihn eher aus der Reserve.

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Und zu diesem aufrichtigen udn sehr ebdachten Post einer herzensguten Frau ohne jegliche

Antwort von Leewja am 04.10.2018, 12:08 Uhr

Bösartigkeit würde ich jetzt gerne mal Antworten der üblichen "Nazibraut"-Schreier hören---- denn es stimmt genau.

Diese Probleme und Missstände SIND unfassbar und nicht akzeptabel.
Egal ob man durchaus gern helfen und willkommen heißen will.

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Re: STT

Antwort von Strudelteigteilchen am 04.10.2018, 12:40 Uhr

Och, da gibt es so'ne und solche bei den Angstpatienten. Ich kenne durchaus welche, die ihre Angst nicht als irrational erkennen. Auf Anhieb fällt mir da ein Aluhut-Kandidat ein, da fragt man sich schon manchmal, ob der wirklich so blöd ist oder nur so tut. Und der Mann hat studiert, man sollte ihm also eine gewisse Intelligenz unterstellen.

Natürlich ist es dennoch nicht 100%ig vergleichbar. Ich glaube auch nicht, daß jeder AfD-Wähler ein Angstpatient ist, das wäre zu einfach. Mir ging es nur um den fehlenden "Kopf-Bauch-Abgleich" - der ist schwer, in allen Situationen.

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Apropos Wahl

Antwort von Strudelteigteilchen am 04.10.2018, 13:12 Uhr

Ich bin seit vielen Jahren Wahlhelferin. Und vor jeder Wahl gibt es eine Schulung, wo uns die aktuellen Wahlzettel und die Änderungen im Computerverfahren für die Auszählung erklärt werden.

Neulich sagte ich einen (privaten) Termin ab mit der Begründung, daß ich zur Wahlhelferschulung (für die Landtagswahl in Bayern nächste Woche) müsse. Eine Frau - die ich nicht so wahnsinnig gut kenne, sie ist halt in dieser Runde mit dabei - war sich dann AB-SO-LUT sicher, daß wir dort lernen, wie man die AfD-Stimmzettel so vernichtet, daß es keiner merkt. Ich dachte zuerst, sie macht Scherze.

Dabei fällt mir ein: Bei der Bundestagswahl war ein AfD-Sympathisant (Ja, er hat sich als solcher vorgestellt - er müsse prüfen, daß wir auch die AfD-Stimmen korrekt zählen) bei der Auszählung dabei. Das ist okay, die Auszählung ist öffentlich, es war nur das erste Mal, daß wirklich jemand dabei war. Der Gag war nur: Er hat überhaupt nicht umrissen, was wir da gemacht haben. Die Sortierung der Wahlzettel hat er ganz wichtig beobachtet - aber dann war es ihm wohl zu blöd und er ging. Die eigentlich Auszählung hat er dann gar nicht mehr gesehen.

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Re: STT

Antwort von Morla72 am 04.10.2018, 13:29 Uhr

Das stimmt natürlich.
Sieht man ja auch bei Liebesdingen... da kann der Kopf noch soviel NEIN schreien, viele hören doch immer nur auf den Bauch (und rennen mit der rosa Brille ins Verderben).

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@Malus

Antwort von Astrid18 am 04.10.2018, 14:15 Uhr

Kannst Du bitte belegen, dass die Mitgliedschaft im IS oder bei den Taliban ein Asylgrund ist?

Ich habe dazu lediglich gefunden den, dass ehemaligen Taliban Asyl gewährt wurde, wenn ihnen aufgrund der Abkehr von den Taliban Folter oder der Tod drohte; umgekehrt wurden Strafverfahren wegen der Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung geführt.

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Re: @Malus

Antwort von Malus am 04.10.2018, 14:28 Uhr

Ich suche die passenden Artikel aus. Ich weiß dass Menschen die einreisen und angeben IS Mitglieder zu sein,nicht abgeschoben werden dürfen weil Folter und Tod droht.

Der Typ mit Al Qaida Terrorausbildubg,der hier als Hassprediger unterwegs war,durfte aus diesem Grund nicht abgeschoben werden. Normalerweise hätte er hier kein Bleiberecht. Jetzt muss er zurück geholt werden.

Ich muss jetztjetzt weg. Suche die Artikel.später

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Re: Gespräch mit einem potentiellen AfD-Wähler...

Antwort von puja am 04.10.2018, 14:28 Uhr

So wirklich Meinungsfreiheit haben wir nicht mehr.
Nachteile im Job wären mir gewiss wenn ich sage, dass ich den Islam blöd finde.
Sage ich, dass ich die christliche Kirche blöd finde stellt das kein Problem dar.
Dass meine Kinder zur Christenlehre gehen wurde schon oft belächelt oder kritisiert.
Die AFD wähle ich trotzdem nicht.

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Re: @Malus

Antwort von Strudelteigteilchen am 04.10.2018, 14:36 Uhr

Und jetzt hätte ich bitte einen dreiseitigen Aufsatz über den Unterschied zwischen Asylgrund und Abschiebehindernis.

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Dein Beispiel hat nichts mit Meinungsfreiheit zu tun.

Antwort von shinead am 04.10.2018, 15:40 Uhr

Meinungsfreiheit sichert Dir zu, dass der Staat Dich nicht ob Deiner Meinung verfolgt und bestraft.
Dein Arbeitgeber, Deine Freunde/Bekannte und Menschen im Internet dürfen ihre Konsequenzen aus Deiner Meinung ziehen. Die sind ja nicht der Staat. Die können die Meinungsfreiheit gar nicht einschränken.

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Fakt ist aber eins

Antwort von Ellert am 04.10.2018, 15:47 Uhr

Ich kenne viele Menschen die Angst haben recht neutrale Sachen zu sagen
wie Stolz auf sein Land etc weil sie Angst haben in die rechte Richtung gesteckt zu werden.
Und gerade im ÖD wäre extrem vorsichtig was ich sage
in die eine wie die andere Richtung.

Aber warum schliesst Du aus solchen Äusserungen dass jemand AFD wählt ?
Oder dass er rechtsradikal ist
wenn er Angst hat sich zu äussern oder schimpft
er "Ausländer raus" ?

dagmar

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Re: Gespräch mit einem potentiellen AfD-Wähler...

Antwort von As am 04.10.2018, 17:46 Uhr

Wieso meinst du , dass du Nachteile im Job haben würdest, wenn du sagst, dass du den Islam blöd findest? (Mal ganz davon ab, dass ich diese Meinung genau so undifferenziert und flach finde, wie die, dass das Christentum blöd sei...)
Das interessiert mich wirklich.

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ich sehe den Zusammenhang nicht

Antwort von Benedikte am 04.10.2018, 19:18 Uhr

wieso darf er sich nicht sorgen, nur weil es ihm gut geht?

Mir geht es auch gut und ich mache mir Sorgen. Ganz konkret, mein Zweiter ist "überfallen" worden. s Bahnhof Warschauer Strasse, gefährlicher Ort offiziell in Bwerlin. Ein Migrant, an der Hautfarbe zu erkennen und weil er kein deutsch sprach, wollte seinen angebissenen Döner, hat ihn bedroht und hatte ein Messer dabei und offensichtlich- sagt mein Junge- was genommen.

Und ich sorge mich auch. Völlig losgelöst, dass es mir gut geht. Auch wenn ihm nichts weiter passiert ist außer dem Verlust seines bereits angebisssenen Döners.Unterbegeistert bin ich auch davon, dass die Polizeit sowas nicht aufnimmt sondern nur Volksweisheiten verströmt wie " is ja nix passiert, is gefährlich hier, muss man aufpassen". Früher mal hiess das bewaffneter Raub und jeder Student, der gewagt hätte, in einer Klausur keinen Raub zu prüfen unter Hinweis darauf, dass es ja nur um einen angebissenen Döner ginge, wäre sofort durchgefallen.

von daher, sieh es mir nach-gute materielle Situation darf doch nicht verbieten, dass man solche Zustände ablehnt

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und darum sind die Menschen verärgert...

Antwort von Ellert am 04.10.2018, 19:23 Uhr

Wir haben hier im Nachbarort ein Haus in dem Asylbewerber leben, gegenüber Kaufland. Anfangs wurde bei jedem Klauen die Polizei geholt
die dann irgendwann erklärte man könnte dies auch lassen. Sowas spricht sich rum
bedeutet nicht dass die Polizei das gut findet aber dass sie auch machtlos ist in den Fällen. Diese Machtlosigkeit stört die Menschen.

Keiner ist Nazi der sich über sowas aufregt, der würde sich auch aufregen wenn gegen Deutsche so gehandelt würde
Verfall von Sitte und Ordnung ist ein großes Problem was gerade bei älteren Leuten die Sehnsucht nach den guten alten Zeiten weckt.

Jeden das "Nazi Sein" zu unterstellen der sich kritisch äussert finde ich eine ganz gefährliche Sicht die genau dazu führt, dass Menschen sich nichtmehr trauen die Meinung zu vertreten

dagmar

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Re: @Malus

Antwort von Malus am 04.10.2018, 19:34 Uhr

Welt de."Merkwürdiges Phänomen. Flüchtlinge zeigen sich wegen Terror selbst an "

FAZ.net.politik"Bamf. Ex Taliban können Schutz in Deutschland erhalten "

Merkur de."für Asyl geben sich Afghanen als Islamisten aus "

N-TV.de."Asyl dank Taliban Lüge .Flüchtlinge belasten sich selbst "

Zeit de "Auch Ex Taliban haben Anrecht auf Asyl "Tausende Flüchtlinge bezeichnen sich als ehemalige Taliban Kämpfer "

Haarspaltereien und dreiseitige Aufsätze spare ich mir. Finde ich auch Quatsch.

Es ist so dass,wenn man angibt ein Islamist zu sein,man Bleiberecht bekommt. . Ohne diese Angabe würde man evtl. abgeschoben.

Wir haben die Situation dass an den Grenzen niemand abgewiesen wird. Wenn sie im Land sind und angeben Terroristen zu sein,ist das ein Grund dass sie bleibrn dürfen.

Im Spiegel las ich hierzu vor Monaten einen Artikel,den ich leider nicht mehr finde.

Experten vermuten dass viele sowas angeben um hier Asyl zu erhalten,obwohl es nicht stimmt.

Es ist ein Asylgrund. Sie bleiben alleine DESWEGEN im Land.

Es ist fast unmöglich dies nachzuprüfen. Zumal die Behörden eh heillos überfordert sind.

Bestraft für ihre Mitgliedschsft werden können sie in Deutschland nicht, da auch die Gräueltaten kaum nachzuweisen sind.

Ich wäre für ein Kriegsverbrechertribunal.....

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Re: Gespräch mit einem potentiellen AfD-Wähler...

Antwort von puja am 04.10.2018, 20:14 Uhr

Ich finde den Islam nicht blöd.
Ich interessiere mich sehr für die arabische Welt und würde mich nie so plump äußern.
Es war rein hypothetisch gemeint.
Naja, Meinungsfreiheit...
Man kommt nicht in den Knast.
Aber ganz schnell ist man Nazi (siehe auch Forum).

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Re: Gespräch mit einem potentiellen AfD-Wähler...

Antwort von Malus am 04.10.2018, 20:22 Uhr

Du wolltest damit ausdrücken dass man den Islam nicht schlecht finden dürfte,bzw dies nicht laut äußern,wohl aber über die Kirche abledern darf und kann wie der wilde Watz. Wobei zustimmend genickt würde.

Stimmt. Ist so.

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Re: keine Antwort = auch eine Antwort owt

Antwort von Jana287 am 04.10.2018, 21:03 Uhr

Owt

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Re: Apropos Wahl - das hat Methode

Antwort von Petra28 am 04.10.2018, 21:45 Uhr

Ein mir bekannter AfD-Wähler hat sich bei der letzten Bundestagswahl als Wahlbeobachter in mein Wahllokal gestellt, im festen Glauben an Manipulationen. Sicherlich gingen da entsprechende Empfehlungen durch die sozialen Medien. (Übrigens waren es dann 4%...)

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Re: Und zu diesem aufrichtigen udn sehr ebdachten Post einer herzensguten Frau ohne jegliche

Antwort von tonib am 05.10.2018, 8:08 Uhr

In diesem Fall ist ja Pathologisierung gerne das Mittel der Wahl ("Angststörung"), am liebsten gepaart mit Therapietipps.

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Re: und darum sind die Menschen verärgert...

Antwort von Falbala am 05.10.2018, 8:22 Uhr

Äh, das hat jetzt aber nichts mit dem Thema oben zu tun. Jemand, der solch völlig irrationale Ängste hat, die Richtung Verschwörung gehen, ist etwas anderes als reale Ängste aufgrund zb Flüchtlingsthematik und deren Probleme anzusprechen.
Mich nervt dieses schwarz weiss auch, deswegen diskutiere ich hier kaum mehr, weil ich die Nase voll habe, von hysterischen Dackeln wie Einstein virtuell ins Bein gebissen zu werden, oder wahlweise als blöde, armselig o.ä. bezeichnet zu werden, weil ich existente Probleme, das Thema betreffend, anspreche.

Ich finde es immer wieder skurril, dass die wenigsten durchschauen, dass die AfD mit ihrem Verhalten und Programm genau das vorhat, was sie den Medien virwirft: Steuerung und Gleichschaltung derselben inkl. Untergrabung der Demokratie.
Nebenbemerkung...

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Re: ich sehe den Zusammenhang nicht

Antwort von Malus am 05.10.2018, 9:05 Uhr

Die Reichen haben kein Recht sich zu sorgen und die Armen bekommen gesagt dass sie selber an ihrer Situation Schuld sind weil sie zu dumm/faul etc.sind und daher auch kein Recht haben eine Angst zu äußern.

Eigentlich hat niemand das Recht.

Er wird direkt pathalogisiert und als neurotisch erklärt.

Das macht wütend. Diese Arroganz wird uns noch bitter aufstoßen. Siehe Umfageergebnisse AfD.

Davor darf man offiziell Angst haben. Das ist wirklich die einzige,offiziell anerkannte und nicht "Kranke" Angst. Nach Auffassung derer die meinen von Oben herab Ängste bewerten zu müssen.

Ich habe vor der AfD große Angst. Und mit Schrecken sehe ich dass alles drangesetzt wird,sie groß zu machen.

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ich glaube nicht dass alle Afd wählen die flüchtlingskritisch sind

Antwort von Ellert am 05.10.2018, 9:10 Uhr

dazu sind die Menschen in der Vielzahl viel zu klug
aber ich bin überzegt dass es sehr sehr viele gibt die die aktuelle Flüchtlingspolitik nicht befürworten

Völlig irrationale Ängste kannst Du nicht steuern
aber eben weil das viele haben sollte man mal LAUT drüber reden und das Thema nicht zum Tabuthema erklären.

dagmar

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Re: ich sehe den Zusammenhang nicht

Antwort von tonib am 05.10.2018, 9:39 Uhr

Ich sehe den Zusammenhang auch nicht:

Soll ich stattdessen sagen: ich finde es großartig, wenn genügend Billigarbeitskräfte und Sozialhilfeempfänger kommen, das führt dazu, dass meine Aktienwerte und Mieteinnahmen steigen, mittelfristig unser Sozialstaat abgeschafft wird und die Steuern sinken?
Auf eine Privatschule gehen meine Kinder sowieso und aus meinem riesigen Grundstück mache ich gerne eine gated community? Gottseidank wohne ich in eienr ruhigen Ecke und fahre von dort jeden Morgen mit dem Auto in mein von (christlichen und atheistischen) Besserverdienern bevölkertes Büro?
Außerdem habe ich zwei Staatsbürgerschaften und mehrere Auslandsimmobilien, also wenn es hier so richtig schiefgeht, auch kein Problem?

Leider stimmt das alles nicht, aber selbst wenn: man kann falsche Politik auch ablehnen, ohne dass man durch sie direkt wirtschaftlich schlechter darsteht.

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Re: Gespräch mit einem potentiellen AfD-Wähler...

Antwort von Astrid18 am 05.10.2018, 9:47 Uhr

Danke Malus, soweit ich das verstehe, handelt es sich nicht um einen Asylgrund, sondern bei ehemaligen Taliban um ein Abschiedsverbot, wenn ihnen sonst Folter oder Tod droht. Viele verkalkulieren sich um landen dann im deutschen Getângnus, womit Du Dein Kriegsverbrechertribunal fast schon hast.

Ich finde es nicht gut, wie mit Halbwahrheiten das Recht auf Asyl schlecht gemacht wird. Die meisten Syrer fliehen auch vor dem IS.

Das Problem ist doch, dass der Staat jahrelang die Kleinkriminellen aus den Maghreb-Staaten nicht verfolgt und abgeschoben hat; dass einer wie der Amri nicht abgeschoben würde, trotz Kontakt zu V-Männern des Verfassungsschutzes, obwohl es möglich gewesen wäre.

Das Problem ist, dass doppelte Identitäten lange Zeit ein bekanntes Problem waren und nichts dagegen getan wurde. Dass das Alter - obwohl medizinisch möglich - nicht bei Zweifeln am Status eines Jugendlichen überprüft wird. Dass die Polizei nicht tätig wird, wenn sie gerufen wird.

Das liegt aber nicht daran, dass wir politisch Verfolgten Asyl und Kriegsflüchtlingen ein Bleiberecht geben sollten, dass wir aus humanitären Gründen nicht abschieben, wenn Tod und Folter droht.

Der öffentliche Raum wurde in vielen deutschen Städten schon lange zu einem Sichheitsproblem, weil der Staat es zugelassen hat. G20 in Hamburg, Silvester in Köln, Chemnitz: wenn die Polizei nur zusieht, bekommt der Bürger natürlich Angst.

Gerade die Amri- Geschichte zeigt doch, wie viele Dinge falsch laufen, aber das wird weder durch eine Obergrenze, noch durch eine Einschränkung des Asylrechts gelöst.

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Re: Das sehe ich anders

Antwort von Jana287 am 05.10.2018, 10:00 Uhr

Ich bin der Meinung, solange die von Dir benannten Probleme durch den Staat nicht in den Griff zu kriegen sind, muss zumindest die Armutsmigration eingeschränkt werden. Echte Asylfälle sind 1 bis 2 Prozent der Migranten, ein Teil Kriegsflüchtlinge. Diesen Menschen muss geholfen werden, ohne Frage.
Aber Wirtschaftsmigranten? Solange klar ist, dass Abschiebungen nicht funktionieren? Eine Einschränkung des Asylrechts wollen doch nur wenige Spinner. Aber für Armutsmigranten MUSS es eine Obergrenze geben, die sich einfach durch die Machbarkeit / Ressourcen ergibt. Hier sehe ich im Moment Deutschland echt an der Grenze des Machbaren.

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Re: Gespräch mit einem potentiellen AfD-Wähler...

Antwort von Malus am 05.10.2018, 10:18 Uhr

Für mich ist es so dass jeder einreisen kann und nicht abgeschoben werden darf wenn er angibt ein Islamist zu sein.

Wie man das nun genau definiert spielt letztendlich für meine "Angst "überhaupt keine Rolle.

Es ist dann korrekt kein Asyl sondern es ist ein subsidiärer Schutz.

Asyl hat in Deutschland sowieso nur ein ganz ganz geringer Anteil der Flüchtlinge.

Wie man es definieren will-es ist so dass Taliban und andere Islamisten hier ein Bleiberecht bekommen aufgrund ihrer Mitgliedschaft in einer Terrorgruppe .

Für mich wird das nicht erträglicher oder besser wenn man mir sagt ich hätte die falsche Definition erklärt.

Den Überblick -Wirtschaftsflüchtlinge,Migranten,Asylanten,subsidiär Schutzbedürftige- habe ich tatsächlich nicht.

Die korrekte Definition ändert aber nichts an den Folgen. Und den Ängsten. Darum geht es in diesem Thread.

Willst Du mir erklären weswegen ich vor subsidiär Schutzbedürftigen weniger Angst haben muss als vor Asylanten?

Gibt es da in der konkreten Lebenswirklichkeit einen Unterschied?

Es ehrt dich dass Du es als Errungenschaft ansiehst dass hier Terroristen,Mörder,Folterknechte unbehelligt und vom Steuerzahler finanziert leben dürfen. Die Nazis damals fanden Asyl in Südamerika. Fand ich nie toll. Ist aber Ansichtssache.

Ich gebe unumwunden zu dass ich das schlimm finde und dass mir das Angst macht.

Und nun?

Bin ich jetzt ein schlechter Mensch?

Im Sommer war ein Bericht über eine Jesidin in vielen Medien die aus Deutschland in den Irak geflüchtet ist weil sie hier ihrem Vergewaltiger und Folterer begegnete (IS Mitglied)

Nach einer Anzeige bekam sie erklärt man könne nichts tun,Menschenrechte und so.

Sie ist geflüchtet. In den Irak. Er lebt noch hier.

Es gibt inzwischen Selbsthilfegruppen ehemaliger Opfer die in Deutschland ihren Peinigern wieder begegnet sind und z.T.auch bedroht wurden.

Die Opfer,sowieso schon stark traumatisiert,treffen auf die Täter.

Es wird ihnen egal sein ob die Täter Asyl haben oder subsidiären Schutz. Für sie ist wichtig und unerträglich dass sie nicht abgeschoben werden und völlig frei und unbehelligt hier leben.

Ich finde es schrecklich.

Und nun?

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Re: Gespräch mit einem potentiellen AfD-Wähler...

Antwort von Astrid18 am 05.10.2018, 10:54 Uhr

Dann, liebe Malus, verbreite bitte keine Fake News, die der AfD nur Öl ins Feuer gießen. Islamist zu sein, ist kein Asylgrund und führt zu einer Haftstafe wegen Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung.

Wirtschaftsflüchtlinge bekommen kein Asyl. Armut ist ein Flucht-, aber kein Asylgrund.

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Re: ich glaube nicht dass alle Afd wählen die flüchtlingskritisch sind

Antwort von Falbala am 05.10.2018, 10:57 Uhr

Wenn jemand sich nicht belehren lassen will, oder seine irrationalen Ängste überdenken, lasse ich das Thema ruhen.

Übrigens habe ich nirgends behauptet, dass alle Flüchtlingskritiker Afd wählen. Sonst müsste ich das auch tun.

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Re: Gespräch mit einem potentiellen AfD-Wähler...

Antwort von Jana287 am 05.10.2018, 13:00 Uhr

Deine Argumentation ändert nichts am Grundproblem. Dieses ist : tausende Menschen ohne Bleiberecht können nicht abgeschoben werden und bleiben ewig auf unsere Kosten hier. Nicht das Benennen des Problems, sondern diese Praxis ist Wasser auf die Mühlen der AFD.

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Re: Gespräch mit einem potentiellen AfD-Wähler...

Antwort von Malus am 05.10.2018, 13:52 Uhr

Ich verbitte mir diese Unterstellung.

Es ist Tatsache dass die Mitgliedschaft in einer Terrirgruppe dazu führt dass man dauerhaft in Deutschland bleiben darf.

Ich habe mein Unbehagen und meine Gedanken über die derzeitige Flüchtlingdpolitik dargelegt.

Dass die einzige Reaktion darauf eiine Haarspalterei über einen korrekten Begriff-Asyl oder subsidiärer Schutz-ist,lässt wirklich sehr tief blicken.

Wenn das die Diskussionskultur ist und wenn ansonsten Keine Argumente einfallen tut es mir leid.
Thema verfehlt!
Aber wirkliche Argumente kommen ja nicht. Nur den Versuch die "Gegenseite "in ein möglichst schlechtes Licht zu rücken.

Danke auch.ich verzichte.

Haltet euch an einzelnen Begriffen aus wenn es Freude macht.

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Re: keine Antwort = auch eine Antwort owt

Antwort von Malus am 05.10.2018, 13:59 Uhr

Es gab ja eine. Und zwar wurde mir vorgehalten dass ich von Asyl sprach wo es korrekt "subsidiärer Schutz "heißen sollte.

Mit dem Vorwurf der Verbreitung von fake news.

Mehr fällt einem leider nicht ein.

Es ist nur noch zum weinen. Wirklich.

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