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Geschrieben von JoVi66 am 20.02.2006, 15:55 Uhr

Eine Frage an die Muslime ( natürlich auch an alle anderen. Geht nicht um die Karikaturen sondern etwas Grundsätzliches

Im neun stern 8/ 16.2.06 ist ein super Artikel, dummerweise kann ich ihn nicht hierreinstellen. Er heißt: "Allahs Gastarbeiter und handelt von den in Dtl tätigen Imame.
Da werden genau drei Kategorien gezeigt,
A) der integrierte, ziemlich liberale Imam Halit Pismek aus Essen, der sagt ( verkürzt): das die Muslime in Dtl so konservativ sind und es ihnen teils am Integrationswillen fehel, dass aber auch von oben her nichts dafür getan wird, dass sich die Muslime insgesamt besser im Gadtland integrieren können und mit von "oben" meint er nicht die Reg. d. BRD, sondern die Vereine, die letztendlich die Imame berufen. Moscheen sind organisierte Vereine in Dtl. deren Vereinsvorsitzende die Imame bestimmen. Wenn er ihnen zu progressiv ist, wird er abgesetz, den Imam sei streng genommen gar kein Beruf wie Rabbi oder Priester.
Dieser Imam prangert auch die religiöse Unbildung derMuslime in Dtl an, und macht dies zum Hauptgrund für derartige Ausschreitungen ( wie eben bei den K in Dänemark).
dann einen Imam aus Frankfurt, dessen Quartier der Verein neben Junkies und Prostutuerten einquatiert hat und noch nie den Bereich seiner Moschee verlassen hat, da er Sodom und Gomorrah schon vom Badfenster aus sieht. Er spricht kein Deutsch und seine Predigten sind beinahe als Hasspredigten zu bezeichnen ( anm. Gelehrter , religiös gebildeter Muslime.
C) Dann noch: Den Imam aus Hamburg, ein Iraner und der jüngste Ayatollah der Welt. Seine Moschee liegt an der vorneghmen Außenalster ( die HH werden wissen ob dies eine gute Gegend ist). Dieser sagt von sich selbst, dass auch die religiöse Ungelehrtheit der meiasten Muslime ein großes Problem darstellt und so den Islam in der Welt als zerstörerische Religion darstellen .
Er schrieb sogar: "Ich habe eine große Liebe zu den Deutschen Philosoüphen - gut er lässt sich nicht näher ein auf wen aber immerhin.
Er hat, so stehts geschrieben sogar eine "Fatwa" ( wohl so etwas wie ein Bann oder Verbannung aus der Gemeinschaft, bez. Tötung wie damals bei Salman Rushdi ausfgerufren und zwar nach den Attentaten von London, gegen: "religiöse Terroristen" Bin Laden sei für ihn einer der größten Terroristen. SO. Nu steh ich da. Es heißt im Artikel auc noch: in Dtl gibt es 2400 Imame und demzufolge 2400 verschiedene Ansichten, die den jeweiligen Religionsgemeinschaften vermittelt werden.

Da frage ich mich ernsthaft: Wieso hat, um das gegenseitige Verständnis zu fördern, die BRD, gemeinsam mit den Muslimen aller Länder nicht schon löange eine Reglementierung geschaffen. Muslime müssen, in das Gastland integriert werden, es kann nicht angehen, dass sogar ein Imam ( B) nicht einmal die Landessprache spricht, denn durch solche Hassprediger werden Imame wie A und C auch mit in den Schmutz gezogen.
Darüber sollte mabn sich mal Gedanken machen.
Noch was: Ich dachte immer Moslems beten gen Mekka, warum steht hier gen Jerusalem? Kann es sein, dass wir am Ende noch den gleichen Gott meinen und es außer Atheisten dgar keine Ungläubigen gibt?
Mohammed ( hab heuite wirklich viel darüber nachgelesen) hat auch erst nach seinem 40 J. richtig angefangen "Prophet" zu sein. Allerdings habe ich auch immer gelesen von seinen Kriegerischen Auseinandersetzungen, seinen Kriegsgefolgsleuten, etc. Kann mich nicht erinnern, dass Jesus einen Krieg angezettelt hat6. Nur die verblödete kath Kirche im Mitelalter.
Gruß Johanna

 
2 Antworten:

Re: Eine Frage an die Muslime ( natürlich auch an alle anderen. Geht nicht um die Karikaturen sondern etwas Grundsätzliches

Antwort von ZeynepsMama am 21.02.2006, 0:50 Uhr

Hallo Johanna!
Leider stimmt das mit den Imamen, dass es von ihnen so etliche veschiedene gibt, liegt an den unterschielichen Vereinen und ihren Möglichkeiten, einen Imam für ihre Moscheen zu bekommen. In der Regel sind die Vereine daran interessiert, Imame einzustellen, die sich in dem jeweiligen Land auskennen. Leider gibt es von ihnen nicht viele, daher greift man immer wieder auf die Imame im Heimatland, von denen aber auch erwartet wird, dass sie sich üner ihr künftiges "Arbeitsland" kundig machen.

Und zu dem Propheten Mohammed: du sagst, du hast viel über ihn und seine Kriege gelesen. Steht wirklich in den Quellen, die du hast, dass er diese Kriege "angezettelt" hat? Alle Kriege waren Verteidigungskriege, weil die Muslime aufgrund ihrer religiösen Einstellung verfolgt und getötet wurden. Man darf doch diesen Menschen die Verteidigung ihres Lebens nicht verwehren. Jeder einigermaßen gut gebildeter Muslim weiß, dass der Islam nicht mit dem Schwert verbreitet wurde. In jedem Gebiet, das erorbert wurde, ist niemand zum Konvertieren gezwungen worden, geht auch nicht, weil das der Islam verbietet.
Ich verstehe die Quellen nicht, die angeben, dass der Prophet Mohammed ohne jegliche Provokation einen Krieg geführt hat. Und mit Provokation meine ich nicht verbale Provokation, sondern Übergriffe auf islamische Dörfer und Gemeinschaften. Darf man etwa diese Menschen dann nicht beschützen? Steht irgendwo in den Quellen, dass irgendjemand zwangskonvertiert ist oder missioniert wurde? Geht beides nicht, weil dies im Islam nicht existiert.

Es ist leider spät, würde gerne noch mehr schreiben. Hoffe konnte vorerst einige Fragen beantworten.

LG Dilek

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Find ich ja klasse...

Antwort von kleinmäuschen am 21.02.2006, 8:52 Uhr

daß Du Dich mal fortbilden willst in dieser Hinsicht. Na, dann fang mal mit der Lektüre der Bibel, und DANACH des Korans an (der Koran erfordert meiner Ansicht nach zweingend Vorkenntnisse aus dem Bereich der Bibel - die übrigens erschreckende 60 Prozent der hiesigen getauften noch NIE!!! gelesen haben!), kann ich da nur sagen. Da wirst Du schon sehr viele Antworten auf Deine Fragen finden. Schließlich ist der Koran das Aller-aller-allerwichtigste Buch im Islam, das Non-Plus-Ultra sozusagen ;-)
Nur ein bißchen was schon gleich vorab: Muslime beten gen Mekka, aber Jerusalem ist auch eine Art Wallfahrtsort, da pilgern auch viele hin (sofern sie denn nicht vorher schon in mekka (Pflicht für jeden Muslim, einmal in seinem Leben nach Mekka zu pilgern) waren, denn dann dürfen sie nicht mehr nach Israle. Oder wars andersherum???)
Im Islam
- werden sämtliche Propheten des alten Testaments (also Abraham, Moses, Noah etc) und auch Jesus als Propheten anerkannt.
- Juden, Christen und MUslime glauben an denselben Gott
- der Islam sieht sich als eine Verbesserung DES Glaubens an DEN EINEN Gott, also so, daß Jesus als Mahner der Juden leider von der Kirche verunstaltet (in seinen Worten) wurde, daß dann daraufhin später Mohammed, als der letzte Prophet, als Mahner an die Gläubigen ins Spiel kam. Er sollte die Menschen ermahnen, sich an die Gebote zu halten, gut zu handeln etc
- GLÄUBIGE Menschen sind vor Gott (und auch im Islam) gleich, egal ob sie der jüdischen, christlichen oder islamischen Religion (darf ich das jetzt üerhaupt noch so sagen, da doch eigentlich alles dasselbe ist?) angehören.
- Ungläubige sind folglich Menschen, die entweder bekennende Atheisten sind, oder aber nur Karteileichen, die sich zwar Juden, Christen oder Muslime nennen, aber dennoch anders handeln, sich nicht an die moralischen Gebote, an Gotes Gesetze, halten. Ich schätze mal, daß also auch Buddhisten, Hindus etc als "Heiden" gelten. Wobei ich aber andererseits auch mal einen Hadith gelesen habe, der im Kern besagte, daß es Gott v.a. darauf ankommt, daß der Mensch glaubt und gut handelt, und nicht auf die Religionszugehörigkeit.
Oder wie Jesus sagen würde: "Das Reich Gottes kommt nicht mit äußerlichen Gebärden, sondern ist inwendig in euch."
LG. I.

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