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Geschrieben von ziegelstein am 07.12.2018, 14:33 Uhr

CDU- Wahl Parteilvorsitz

Hallo,

Ich bin jetzt nicht so partei interessiert, schon gar nicht CDU, aber irgendwie finde ich es wieder interessant.

Was ich allerdings überhaupt nicht verstehe, ich schreibe mal überspitzt, wie will ein Multimillionär, wenn er denn gewählt würde, hoffentlich nicht, die Hälfte der AfD Wähler gerade im Osten zurückholen...?. Ganz ehrlich, das wird nicht funktionieren, gerade nicht im Osten., glaube ich..., ich höre von vielen, sie wählen AfD, weil sie sich nicht verstanden und gehört fühlen, und es spricht ja auch keiner über Bildung, Miete, Rente, Pflege...

Ich würde, wenn ich müsste auch Protest Spahn wählen, warum nicht?

 
104 Antworten:

Re: CDU- Wahl Parteilvorsitz

Antwort von Jana287 am 07.12.2018, 15:07 Uhr

Ich habe alle 3 Reden gehört.
Und ich bin überrascht. Jens Spahn war bisher nicht mein Favorit, aber seine Rede hat mir am Besten gefallen. Müsste ich wählen, hätte er meine Stimme.

Aber ich tippe auf ein weiter-so mit AKK.

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Re: CDU- Wahl Parteilvorsitz

Antwort von ziegelstein am 07.12.2018, 15:22 Uhr

Habe es mir auch angehört, spahn wirkte vielleicht etwas unsicher, aber seine Themen waren volksnaher...

Aber leider können wir nicht wählen...

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Re: CDU- Wahl Parteilvorsitz

Antwort von Malus am 07.12.2018, 16:59 Uhr

Merz geht gar nicht.
Ein Multimillionair der sich zur gehobenen Mittelschicht zählt und gegen Altersarmut vorschlägt Aktien als Rentenvorsorge zu kaufen....sorry. hoffentlich nicht!

AKK ist nicht gleich Angela Merkel. Ich finde sie gut.

Spahn mochte ich lange nicht. Aber ich glaube so schlecht ist er gar n7cht......

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AKK hat gewonnen

Antwort von Tonic2108 am 07.12.2018, 17:00 Uhr

Tja - Chance vertan...

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Re: AKK hat gewonnen

Antwort von Jana287 am 07.12.2018, 17:02 Uhr

Ja, die AFD macht grad den Sekt auf.
Die Klatschhasen haben ein weiter so gewählt.

Ich vermute, die Europa Wahl wird richtig bitter.

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Re: AKK hat gewonnen

Antwort von Malus am 07.12.2018, 17:03 Uhr

AKKs Chance nicht:-)

Die ist nicht schlecht!
Im größten Bundesland der Erde, dem Saarland, hat sie einen guten Job gemacht.

Besser als der Mittelschicht Multimillionär der dem Volk Aktien aufdrücken will.

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Blamage für das ZDF

Antwort von Lusiana am 07.12.2018, 17:04 Uhr

ttps://twitter.com/MelAmann/status/1070835849267437568/photo/1?ref_src=twsrc^tfw|twcamp^tweetembed|twterm^1070835849267437568&ref_url=https%3A%2F%2Fwww.merkur.de%2Fpolitik%2Fcdu-parteitag-merz-kramp-karrenbauer-und-spahn-wollen-merkel-nachfolger-werden-live-ticker-zr-10826508.html

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Re: AKK hat gewonnen

Antwort von Tonic2108 am 07.12.2018, 17:05 Uhr

Mal sehen, wie sich die Umfragen entwickeln...

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Re: Blamage für das ZDF Pardon Link ging nicht

Antwort von Lusiana am 07.12.2018, 17:05 Uhr

https://twitter.com/MelAmann/status/1070835849267437568/photo/1?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1070835849267437568&ref_url=https%3A%2F%2Fwww.merkur.de%2Fpolitik%2Fcdu-parteitag-merz-kramp-karrenbauer-und-spahn-wollen-merkel-nachfolger-werden-live-ticker-zr-10826508.html

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Re: AKK hat gewonnen

Antwort von Tonic2108 am 07.12.2018, 17:09 Uhr

So redet jemand der keine Ahnung von Wirtschaft hat.
1. mal genau informieren, was Merz gemeint hat
2. Mittelschicht Multimillionär - er hat sich sein Vermögen erarbeitet, nicht geschenkt bekommen.

MP im Saarland - wow
Wieviele Einwohner hat das Saarland nochmal...

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Re: AKK hat gewonnen

Antwort von Malus am 07.12.2018, 17:18 Uhr

Ganz viele!
Die zählen dreifach weil alle hoch intelligent.

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Re: AKK hat gewonnen

Antwort von Tonic2108 am 07.12.2018, 17:31 Uhr

Aha...

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Re: AKK hat gewonnen

Antwort von tonib am 07.12.2018, 17:34 Uhr

Der Vorschlag von Merz war ziemlich schlau.

Aber besser auf die bösen Kapitalisten schimpfen, Steuern erhöhen und "leistungsloses" Einkommen verdammen.

Deutsche haben (von allen Einwohnern entwickelter Industrieländer) mit am wenigsten Aktienbesitz, mit das geringste Privatvermögen und dafür die meisten Urlaubsreisen. Ob da ein Zusammenhang besteht? Ach, und die höchsten Abgaben.

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Re: AKK hat gewonnen

Antwort von Jana287 am 07.12.2018, 17:40 Uhr

Gibs auf, das ist sinnlos hier.
Ich hab grad beschlossen, ab jetzt grün zu wählen. Dann geht's schneller gegen die Wand und das alles hat irgendwann ein Ende. Dann ist die Kasse endlich leer und die Leute werden wieder vernünftig.

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Re: AKK hat gewonnen

Antwort von Malus am 07.12.2018, 18:11 Uhr

Frag mal die Kommunen die pleite sind weil sie mit Steuergeldern Aktien gekauft haben wie gut die Idee ist.

Ja Der Kapitalismus ist ein wahrer Segen. Das wurde uns besonders 2008 deutlich.

Ich hätte auch vollstes Vertrauen meine Altersvorsorge mit Aktien abzudecken. Sehr vertrauenswürdig.

Ich will auch gerne mal Mittelschicht.sein.

Laut der Merz Definition bin ich derzeit faktisch nicht lebensfähig. Das ist der untere Teil der unter der untersten Unterschicht liegenden Unterschicht.

Obwohl ich berufstätig bin.

Aber wenn Multimillionäre gehobene Mittrlschicht sind,hat Deutschland ja ein ganz brisantes und massivstes Armutsproblem. Und soll Aktien kaufen?

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Re: AKK hat gewonnen

Antwort von Jana287 am 07.12.2018, 18:21 Uhr

Bei allem Respekt, Malus, hier bist Du auf dem Holzweg.
Es geht hier ja nicht um große Einmalanlagen, sondern um Sparpläne über 20, 30, 40 Jahre. Er hatte einen Steuerfreibetrag vorgeschlagen, das war schon vernünftig.

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Re: AKK hat gewonnen

Antwort von Tonic2108 am 07.12.2018, 18:30 Uhr

Natürlich ist er als Multimillionär wirtschaftlich überdimensional gut aufgestellt. Aber schau mal wo er herkommt, er hat sich das erarbeitet. Er ist nicht mit dem goldenen Löffel im Mund aufgewachsen und hat sein Geld geerbt. Daher fühlt er sich der Mittelschicht zugehörig, er kommt aus einem bürgerlichen Elternhaus. Er hat das auch erklärt, aber manche wollen halt nur sehen, was sie sehen wollen.

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Re: AKK hat gewonnen

Antwort von Malus am 07.12.2018, 18:43 Uhr

Kann sein dass ich da null Ahnung habe.
Ist sogar so.
Jedenfalls wenn ich Aktie höre rattert es und ich denke sofort an Pleite, Sinkflug, Grinsende Banker und Armut.

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Re: AKK hat gewonnen

Antwort von Malus am 07.12.2018, 18:47 Uhr

Ich wäre positiv überrascht wenn er tatsächlich als Millionär der in der Finanzbranche tätig ist, gegen das weitere Auseinanderdriftrn der Schere zwischen Arm und Reich agieren würde.

Könnte ja sein.

Wäre aber selten. Black box hat übrigens sehr dubiose Geschäfte getätigt. Dafür kann er wohl nichts. Aber das sind Heuschrecken.

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Re: AKK hat gewonnen

Antwort von Leena am 07.12.2018, 18:51 Uhr

Ja, klar fühlt er sich als Einkommensmillionär als "Mittelschicht", wo er doch von seinen bürgerlichen Sauerländer Eltern (Großvater Bürgermeister, Vater Richter, Schwiegervater Anwalt, Ehefrau Direktorin des Amtsgerichts) mit den Werten aufgezogen wurde, "die die Mittelschicht prägen: darunter Fleiß, Disziplin, Anstand, Respekt und das Wissen, dass man der Gesellschaft etwas zurückgibt, wenn man es sich leisten kann". Klar, wenn er ,Oberklasse‘ oder ,Oberschicht‘ hört, denkt er ja nur "an Menschen, die viel Geld oder eine Firma geerbt haben und damit ihr Leben genießen", das ist ja bei ihm "nicht der Fall“.

Wenn er noch nicht mal kapiert, dass er für andere nicht "Mittelschicht" ist, wenn er mehr verdient als 99,996 % (oder so ähnlich) der deutschen Bevölkerung, dann ist ihm m.E. nicht mehr zu helfen!

Und Leuten, die m Schnitt vielleicht 2.000 € brutto haben und von Altersarmut bedroht sind, zu empfehlen, sie sollten doch in Aktien investieren, um sich privat abzusichern - das ist komplett an jeder Lebensrealität des "kleinen Mannes" vorbei. Damit hätte die CDU in der breiten Masse derer, die Angst vor der Zukunft haben, garantiert keinen Blumenpott gewonnen...

Aber zumindest hätte er polarisiert - für die SPD wäre er wahrscheinlich besser gewesen, so als "Gegenpol"... da hätten die Genossen sich wieder etwas besser darstellen können.

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Re: AKK hat gewonnen

Antwort von tonib am 07.12.2018, 19:04 Uhr

Finde ich überhaupt nicht. Gerade viele Leute, die nicht so üppig verdienen und vorsorgeinteressiert sind, haben Aktienfondssparpläne. Wenn das steuerlich begünstigt würde, ist das doch gut für sie.

Die Alternativen sind:

- sie kaufen Fondssparpläne, ohne dass es steuerlich begünstigt wird.
- sie kaufen etwas anderes (Immobilien? Goldbarren? private Rentenversicherung? (das sind auch nur Aktiensparpläne mit hohen Gebühren))
- sie sorgen gar nicht privat vor.

Dass es Leuten nicht hilft, die keine Steuern zahlen und überhaupt kein Geld für Altersvorsorge haben, ist richtig. Aber das schließt doch nicht aus, die anderen zu unterstützen.

Aber wahrscheinlich darf das nur nicht von Leuten wie Merz gesagt werden.

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Re: AKK hat gewonnen

Antwort von Jana287 am 07.12.2018, 19:09 Uhr

Es war von aktienbasierten Spar- bzw Vorsorgeverträgen die Rede.
Wenn jemand wie Malus über 30 oder 40 Jahre monatlich 50,00 Euro in einen Aktienfond spart, dann ist das eine gute Sache und die vorgeschlagenen Steuerfreibeträge halte ich für eine gute Idee. Das ist keineswegs an der Lebensrealität vorbei, sondern wäre ein guter Anfang, da festverzinsliche Altersvorsorge ja kaum mehr einen Ausgleich für die Inflation abwirft, die Gründe hierfür sind bekannt.

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Re: AKK hat gewonnen

Antwort von tonib am 07.12.2018, 19:22 Uhr

Es ist wirklich ein Drama, dass offenbar schon das Beschäftigen mit der Altersversorgung (soweit es nicht darin besteht zu fordern, dass andere dafür zahlen sollen, am liebsten "die Reichen") Teufelszeug ist.

Es ist mir wirklich ein Rätsel.

Ebenso, dass alle das hinnehmen, dass natürlich völlig alternativlos beim Sparen eher Negativzinsen aufgerufen werden, der Mindestlohn trotz fast Vollbeschäftigung viel zu niedrig ist und die Sozialsysteme vor die Hunde gehen. Aktien im Besitz von anderen = leistungsloses böses Einkommen, bei sich selbst = Pleitegeier.

Ich verstehe Euch nicht.

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Re: AKK hat gewonnen

Antwort von Malus am 07.12.2018, 19:29 Uhr

Danke Leena. Ganz meiner Meinung.

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Re: CDU- Wahl Parteilvorsitz

Antwort von Rosewill am 07.12.2018, 21:30 Uhr

War doch zu erwarten.
Das Merz überhaupt so viele Stimmen geholt hat ist schon verwunderlich.

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Aber was ist da noch "Mittelschicht"

Antwort von dhana am 07.12.2018, 22:11 Uhr

Hallo,

Großvater Bürgermeister, Vater Richter, Schwiegervater Anwalt, Ehefrau Direktorin des Amtsgerichts

Mal ehrlich - das ist Mittelschicht? das ist kein "goldener Löffel", er hat "nichts" von zuhause mitbekommen?

Oh mann, wo komme ich dann her - Großeltern Bauern, Eltern Volksschule - Mutter Altenpflege und Vater Fließenleger/Arbeiter... und da dachte ich doch echt wir sind Mittelschicht... so normale Angestellte ohne Studium - die sich einfach im Betrieb hochgearbeitet haben.
Sorry, da fehlt mir jedes Verständnis - ich bin heilfroh das Herr Merz die Parteiführung nicht übernimmt - ich denke da fehlt einfach jede Relation.

Und Aktien anlegen - ähm ja - von welchem Geld denn? Ich fürchte das Geld das wir zurücklegen können muss einfach risikofreier angelegt werden - ich kann mir keinen Börsenkrash leisten.. sprich es wird in selbstgenutzes Wohneigentum angelegt. In der Hoffnug auf mietfreies Wohnen im Alter...

Gruß Dhana

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Re: CDU- Wahl Parteilvorsitz

Antwort von Korya am 08.12.2018, 1:02 Uhr

Nein, ich fand es überhaupt nicht klar und spannend bis zum Schluss. Er hat denselben Beifall und dieselbe Begeisterung von den Delegierten geerntet wie AKK. Es hätte gut auch andersrum kommen können.

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die Mittelschicht ist breit

Antwort von Benedikte am 08.12.2018, 8:30 Uhr

Dhana,

ein Problem ist, dass niemand sich gerne niederiger als Mittelschicht einordnet und es auch fatal wäre, wenn Familien, wo beide regulär arbeiten, diese nicht erreichen.

Deshalb sind gibt es ja verschiedene Einteilungen der Mittelschicht, von unterer, mittlerer und oberer Mittelschicht. Wohingegen die Oberschicht eine kleine Gruppe ist und nur Oberschicht, nicht untere, mittlere oder obere.


Und- es ist nicht nur eine Sache des Einkommens, die Schichtung. Es ist, und das wollte Merz betonen, auch eine innere Einstellung und Haltung. Oberschicht ist für mich, wer ohne eigenes Zutun soviel Geld hat, dass es für alles und noch mehr reicht und das Geld immer nicht nicht alle ist. Massen von Geld, die man sich eben regulär nicht erarbeiten kann.


Und Merz kommt aus einer Familie, wo immer gearbeitet wurde. aber Richter, ob Eingangsamt R1 oder vielleicht sogar R2 oder R3, Direktor des Amtsgerichts, Anwalt- das ist doch keine Oberschicht? Richter sind unabhängig und keine klassischen beamten, Laufbahnvoraussetzungen aber identisch für den höheren nichttechnischen Dienst mit Befähigung zum Richteramt. Das ist für mich definitiv keine Obersachicht, Leute wie Du und ich, eben Mittelschicht. Vor allem die Prägung, eben arbeiten, fleissig sein, Anstrengung, Beitragen zum Gesamterfolg des Modell Deutschlands.


Und Merz hat natürlich wahnsinnig gut später verdient ABER alles selber solide erarbeitet. Das war kein goldener Löffel, das war arbeit.

Was mich ja auch beeindruckt.

Und Aktien sind einfach das beste als Altersvorsorge, zusätzlich zur umlagenfinanzierten Rente. Du kannst klein stückeln, bei bei passiv gemanagten Fonds, ETFs, hast Du keinerlei Ausgabeaufschläge, bei Aktiensparplänen kannst Du mit 25 Euro monatlich einsteigen. Der Zinseszinseffekt sorgt für guten Ertrag bei langer Dauer. Bei thesausrierenden Fonds hast Du Erträge gleich wieder investiert. Und wie oben geschrieben- weil vielleicht Hartz4 und Grundsicherungsempfänger nicht vorsorgen können, müssen doch die restlichen 9o Prozent (schätze ich) nicht auch drauf verzichten. Bei selbstgenutztem Wohneigentum wäre ich vorsichtig. Die Idee ist ja verlockend, aber wenn die Immobilie älter ist, muss repariert und saniert werden. Und wer sich die Kosten spart, erlebt ein böses Endeund leidet an der Wohnqualität. Aber mal eben ein neues Dach oder den Keller trocken legen kostet auch...….


Zur Schichtung: so, wie Du es beschreibst, seid Ihr auch Mittelschicht- aber eben untere Mittelschicht, während Merz obere Mittelschicht ist. Die Mittelschicht.

Schau mal hier:

https://www.sozialpolitik.com/public-files/schaubild-soziale-schichten.pdf

Das habe ich auf die Schnelle gefunden, nicht super zur Erklärung- zeigt aber die massive Diversifizierung innerhalb der Mittelschicht

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Re: die Mittelschicht ist breit

Antwort von Rosewill am 08.12.2018, 8:41 Uhr

Nach dem klassischen Modell des Dahrendorfhauses gehört er zur Elite, die in diesem Modell die Oberschicht repräsentiert.

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Re: was ist eigentlich so schlecht an AKK?

Antwort von Malus am 08.12.2018, 8:41 Uhr

Ich meine bloß weil sie sich mit AM gut versteht heißt das nicht, dass sie deren Klon ist.

Angela Merkel galt auch als Kohls Mädchen. Sie war aber kein Kohl Klon.

Das ist doch Quatsch.

Ich finde es wichtig dass es jetzt eine Veränderung gibt. Eigentlich sollte nie jemand so lange an der Macht bleiben dürfen. Das ist nie gut.

BK ist Merkel noch. Gott sei Dank weiß man nun dass sie eben nicht alternativlos ist. Sowas lähmt eine Partei und langfristig eine Demokratie.

Drei Bewerber ,die alle mit erhobenem Kopf raus sind ,ist doch prima. Positiv.

Und ich finde diesen Abgang hat Frau Merkel auch sehr positiv hinbekommen. Vielleicht etwas spät. Aber die meisten kleben so fest auf ihren Posten bis sie abgesägt werden. Siehe Seehofer. Das ist dann peinlich. (Ich gehe davon aus dass er irgendwann gegangen wird. )

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Re: CDU- Wahl Parteilvorsitz

Antwort von Benedikte am 08.12.2018, 8:43 Uhr

ja, der knappe Ausgang zeigt nichts gutes. Hinsichtlich innerer Geschlossenheit der Partei. Das war ja auch eine Richtungsentscheidung.

Mit Merz zu einer insgesamt konservativeren Politik, einem Ruck durch die Partei, Veränderung oder AKK, der "Mini-Merkel", zu einem weiter so.


Ich denke, dass AKK dafür sorgt, dass die SPD weitermarginalisiert wird weil die keinen Raum mehr hat zwischen Linken, Grünen und eben CDU fast linksmittig und dass die AfD weiter erstarkt weil eben die alte Grundregel, dass rechts von der CDU die WAnd steht, durchbrochen ist und rechts inzwischen viel Platz ist.

Merz hätte die CDU wieder konservativer gemacht, der SPD Luft gegeben und der AfD Konkurrenz gemacht.

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nicht ganz

Antwort von Benedikte am 08.12.2018, 8:54 Uhr

also, ich habe es gerade nachgelesen:

Erstens ist das Modell aus den sechziger Jahren und kann damit die heutigen Realitäten nur schwer erfassen.

Dann geht es, so wie ich die Erläuterungen verstanden habe, nicht um Einkommen- und darum drehte sich die Diskussion hier ausschliesslich, Merzens Einordnung in die Mittelklasse wurde immer wegen des Einkommens widersprochen. Bei Dahrendorf geht es aber ausschliesslich um die FUNKTION im Wirtschaftssystem, weben nicht ums Einkommen. Da würde ich ihn auch in der Elite sehen. bezüglich Funktion. Aber nicht beim Einkommen.

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Re: was ist eigentlich so schlecht an AKK?

Antwort von Benedikte am 08.12.2018, 8:58 Uhr

hatte ich schon geschrieben

AKK steht für weiter so ( und so war zuletzt einfach nicht gut)

Merz wäre Neuanfang. Was mir auch gefiel- als er sah, dass er die Merkellonie nicht tragen kann, hat er sich was anderes gesucht und ist nicht an seinen CDU Posten pappengeblieben. Hat sich woanders sein Brot verdient, erfolgreich. Wie auch Koch und andere. Für mich ein Zeichen, dass der nicht auf Plitik angewiesen ist, ich mag diese Politiker nicht, die ihr Leben lang nur Politik gemacht haben

aber "schlimm", nein, nichts. Richtungsweisend eben für ein weiter so. Kein "Change"

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Re: nicht ganz

Antwort von Leena am 08.12.2018, 9:50 Uhr

Es gibt in Deutschland knapp 20.000 Einkommensmillionäre, da gehört Herr Merz dazu. Also 99,9...% der Deutschen verdienen weniger als er. In dem Zusammenhang finde ich seine Selbsteinschätzung als "Mittelschicht" schon fragwürdig.

Natürlich wird man als Richterssohn und Bürgermeistersenkel nicht mit dem "goldenen Löffel im Mund" geboren, aber örtliche "Elite" ist das doch schon, gemessen an seinem Heimatort.

Mir ist schon bewusst, dass es für "Mittelklasse" / "Mittelstand" / "Mittelschicht" keine allgemeingültigen Definitionen gibt. Aber wenn Du z.B. den Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung nimmst, der definiert "Mittelschicht" als diejenigen, die mehr als 60 Prozent, aber weniger als das Doppelte des mittleren Einkommens – des sogenannten Medianeinkommens – verdienen. Danach ist Herr Merz ziemlich viel, aber definitiv nicht Mittelschicht.

Wir leben ja - zum Glück - nicht in einer Gesellschaft, wo man als dasselbe stirbt, als das man geboren wurde, sondern man kann durchaus auf- und auch absteigen. Einmal Millionärssohn heißt nicht, lebenslang Oberschicht zu sein. Und nur weil man als Richterssohn in der Dortelite (Brilon möge mir verzeihen, natürlich ist es mit mittlerweile rund 25.000 Einwohnern eine Stadt) geboren wurde, kann man auch in Deutschlands Elite aufsteigen,

Für meinen Geschmack sind Herrn Merz die Maßstäbe verrutscht, wenn er sich selbst - offensichtlich - als Mittelschicht wahrnimmt, ebenso, wenn er bei der privaten Altersvorsorge etwas erzählt von wegen "es reicht auch, nur ganz wenig zu sparen, nur 4, 5 € pro Tag" - das habe ich ihn im Interview sagen hören, und hatte eindeutig das Gefühl, dass er da locker-flockig mit einem Satz Millionen potentieller Wähler nachhaltig vergrault hat, die eben nicht 120 - 150 € pro Monat absparen können. Für ihn ist das wenig, gar kein Thema - aber ihm ist offenbar im Laufe seines Lebens das Gefühl verloren gegangen, dass es für ziemlich viele Leute trotzdem ziemlich viel ist.

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Re: nicht ganz

Antwort von Benedikte am 08.12.2018, 10:07 Uhr

mir imponiert ja eher, wie erfolgreich er aus eigener Kraft geworden ist.

Gestärkt eben mit den Werten der Mittelschicht, Fleiß, Kraft, Anstrengung


und das finde ich wichtig WEIL diesen Weg eben jeder gehen kann. Das ist erreichbar, machbar, nur anstrengend. Anders als eben die Erben, die ohne eignes Zutun superreich sind.

Und natürlich macht er sich nicht beliebt mit dem Hinweis auf Eigenvorsorge, eben bei denen, die da eher auf den Staat setzen. Für umme. Aber ganz viele haben es eben selber "verrissen". Kann ich im trash tv immer bewundern. Frauen, die ohne Ausbildung deutlich vor 20 mit der Kinderproduktion beginnen, mit ebenso "strebsamen" Männern und nach dem Motto "heute lebe ich, der Staat ist für mich da, wozu arbeiten, ich will für mein Kind da sein erstmal alle Zukunftsperspektiven kompromittieren und dann irgendwann drauf kommen, dass es ihnen materiell doch recht schlecht geht. Normalerweise dann, wenn die peer Group beginnt, die Früchte einer echten Arbeit zu ernten.

Ich glaube eher, dass Merz viele dsewegen verdrossen hat weil er klar gemacht hat, wieviel man selber aus eigener Kraft erreichen kann wenn man will während alle die, denen das zu anstrengend ist, dann lieber rufen "der ist doch Oberschicht und hat keine Ahnung".

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Re: nicht ganz

Antwort von Shanalou am 08.12.2018, 10:43 Uhr

Den beruflichen Weg, den er begangen hat, ist eine Sache. Auf politischer Ebene spielt das für mich nicht unbedingt eine Rolle. Ich glaube nicht, dass die CDU mit ihm konservativer geworden wäre, sondern wirtschaftsliberaler. Seine Wirtschaftsnähe finde ich nicht gut. Ich finde AKK gut und denke, die CDU fährt mit ihr besser.

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Re: nicht ganz

Antwort von Leena am 08.12.2018, 10:47 Uhr

Na ja, bei denjenigen der Mittelschicht, die früher auf Aktien gesetzt haben, mit Manfred Krug Telekom-Aktien gekauft haben und damit kräftig auf die Schnauze gefallen sind, hat er sich eher nicht beliebt gemacht, zumal er quasi im selben Atemzug gesagt hat, dass der Staat zur Absicherung der Altersvorsorge für seine Beschäftigten nicht in Aktien investieren soll, weil zu risikoreich. Kam nicht gut an, nein.

Aber im Grunde ist es doch immer noch das Grundproblem - früher reichte es, sein ganzes Leben zu arbeiten und zur Arbeiterklasse zu gehören und dann konnte man sich darauf verlassen, auch im Alter grundsätzlich mehr zu haben als das bloße Existenzminimum. Und genau das ist heute eben nicht mehr so. Das sehen viele nicht als persönlichen Fehler, sondern als Fehler des Staates, für den sie sich bestraft fühlen. Und das "dem Staat" übelnehmen. Wenn dann noch ein Einkommensmillionär daherkommt, der ihnen erzählt, mit "mal so eben 120 - 150 € Sparbeitrag pro Monat sollen sie auf Aktien setzen und privat für Altersabsicherung sorgen", dann ist es eben ganz aus. Wobei ich auch die verstehe, die sagen, die Arbeitsleistung eines Menschen kann nicht wirklich eine Million im Jahr wert sein, während der Mindestlohn bei 8,84 € liegt. Und BlackRock ist ja auch nicht unbedingt global ein Sympathieträger...

Und was die Werte betrifft, mit denen Merz aufgewachsen ist und auf die er stolz ist - erinnerst Du Dich an diverse Reden? In denen Merz sich stolz auf die Leistungen seines Großvaters berief, der (als Bürgermeister) immerhin 1933 schleunigst der SA beitrat, glühende Reden für Hitler hielt und es dann als „schreiendes Unrecht“ empfang, als ihm im Rahmen der Entnazifizierung die Pension gekürzt werden sollte, obwohl er eine "persönliche Schuld" bei sich nie sehen konnte und sich - rückblickend - als Nazi-Opfer sah.

Und ob es mir imponiert, wenn jemand wegen eines Misserfolges quasi "beleidigt" hinwirft und sich was anderes (lukrativeres) sucht, statt an seine Ziele zu glauben und beharrlich weiter zu wirken, weiß ich übrigens nicht. Und was andere CDU-ler wie Koch betrifft - dieser "brutalstmögliche Aufklärer" ist hier ja nun zumindest nicht beliebt und gilt bei vielen, die ihn persönlich kennen, als skrupel- und rücksichtslos und egoistisch, um nicht zu sagen amoralisch. Ein positive Vorbild kann so jemand für mich nicht sein.

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Re: nicht ganz

Antwort von Benedikte am 08.12.2018, 11:08 Uhr

nein, Merzens Großvater ist mir gäntlich unbekannt. Seine gesamte Familie, das habe ich erst jetzt mitbekommen, aus welcher Familie er stammt. Einer meiner Großväter war übrigens auch in der Partei und sogar Soldat im krieg. War in Frankreich stationiert und hatte sich da so fett gefressen, dass er seine Uniform kaum schließen konnte. Der andere war kriegswichtig als Schlosser in er Fabrik, wo ich noch heute lieber nicht wissen will, was genau die produziert haben. Machen mich meine Großeltern zu schlechteren Menschen? Sippenhaft? Wie weit bin ich für meine Kinder verantwortlich?


Seine Familie ist totally middle class. Im Studium kamen viele der Kommilitonen aus solchen Familien, also Richter, anwälte, Beamte. Das war keine Oberklasse. Und meine, Vater erst Metzger, dann Lehrer, Mutter kaufmännische angestellte, beide mit Auftiegswillen, meine Mutter für alle mit, ist auch Mittelklasse. Entscheidend ist der eigene Auftsiegswille, den man haben konnte.

Das Alter und das existenzminimum- das Problem sehe ich. aber früher war die Gesellschaft ganz anders, die hat sich geändert, das System mit ihr. Früher hatte und musste jeder arbeiten, es gab keine gebrochenen erwerbsbiografien, das Leben war einfach und deshalb billiger, ua. Kann mich noch erinnern an Badetage in den sechzigern, wo wir Beo Vermieters freitags in die Wanne durften. Gleiches Wasser, wohlgemerkt. Toilette war halbe Treppe. Hat keine Sau geschert. Hier gab es hingegen Streit als mein Mann an diesen auslandsposten zuzog weil wir nur drei Bäder haben, mit ihm aber vier Personen hier sind. Weil einer von uns drei, die wir da waren "sein " Bad aufgeben musste. So verschiebt sich das.

Und- wir haben viel mehr Aufgaben, müssen als Staat und Gesellschaft viel mehr Menschen versorgen als früher, die nichts beigetragen haben. Die Rente übernimmt soviele Aufgaben aus dem eingezahlten Geld, die nichts mit Rente zu tun haben. Mütterrente bspw. Und- früher gab es viele einfache Jobs, für Menschen ohne theoretische Fertigkeiten. Gibt es heute nicht mehr. Früher wollte niemand auf Stütze leben, war verpönt. heute ist Hartz 4- laut trasch tv- für viele akzeptabel. Kurzum- in einer so geänderten und heterogenen Gesellschaft kann der Staat nicht mehr so viel Vorsorge für den einzelnen Bürger treffen. Das muss der Bürger in Eigenvorsorge machen.

Benedikte

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Re: nicht ganz

Antwort von Rosewill am 08.12.2018, 11:25 Uhr

Er wird auch zu dem obersten 1% im Einkommen gehören.
Alles Andere würde mich sehr stark wundern.

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Re: CDU- Wahl Parteilvorsitz

Antwort von Rosewill am 08.12.2018, 11:31 Uhr

Was genau an Merz oder seinen Ideen soll denn konservativ sein?
Behauptet wird das immer, aber wo sind die Belege dafür?

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Re: was ist eigentlich so schlecht an AKK?

Antwort von Rosewill am 08.12.2018, 11:33 Uhr

Und genau deswegen hat es auch für seine Wahl nicht gereicht.

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Re: was ist eigentlich so schlecht an AKK?

Antwort von DK-Ursel am 08.12.2018, 11:33 Uhr

ist man wirklich schon so weit, daß es um Neuanfang um jeden Preis geht?
Egal was danach kommt, Hauptsache nicht mehr Merkel?
Soooo schlecht ist es den meisten Bundesbürgern unter ihrer Kanzlerschaft ja nun wirklich auch nicht gegangen!
Wechsel ist gesund für eine Demokratie, keine Frage - aber eben doch nicht um jeden Preis.

Benedikte - Du bescheibst das äußerst positiv, daß sich Merz, Koch und Co andere Aufgaben gesucht haben.
Faktum ist doch aber auch,daß sie in der Politik nur noch schwer in Bein auf den Boden bekommen hätten und gezwungen waren, sich was anderes zu suchen.
Daß sie das mit ihren Voraussetzungen deutlich besser können als jemand, der arbeitsloser Busfahrer ist und aus Harzt 4 rauskommen will, liegt wohl auf der Hand.
Sooo positiv muß man das also nicht sehen,daß "rausgekickte" Politiker sich andere Betätigungsfelder suchen, einträchtigere zudem noch. Zumindest haben sie es fdoch wohl eher der Not gehorchend getan als aus eigenem Willen.

Und ich wiederhole mein Argument gegen Merz, neben anderen, die ich teile:
Er ist kaum jünger als Merkel - wenn so auf Neuanfang gepocht wird, sollte man durchaus auch mal eine andere Altersgruppe ranlassen.
.Ob AKK wirklich nur Merkel-Plitik weiterführt?
Ich wage es zu bezweifeln, denn daß die CDU das Ruder rumreißen muß, um auch wieder Wählerstimmen zu bekommen, wei niemand besser als sie,die immerhin Wahlkämpfe gewonnen hat und weiß,.wie Politik geht- mit positivem Ende.
Wäre ich böse, könnte ich Herrn Merz genau zum Vorwurf machen, was Du ihm anrechnest:
Daß er das Handtuch geworfen hat, daß er keine so weitreichende politische Erfahrung hat und daß er Wahlkämpfe bestenbfalls inseinem Wahlkreis gewonnen hat.
Wieso es nun ausschlaggebend ist, daß das Saarland z.B. kleiner als NRW oder Bayern ist, weiß ich auch nicht so ganz:
es ist ein gleichberechtigtes Bundesland mit großen wirtschaftlichen Problemen wie z.B. NRW (Zechenabbau und daraus folgende Umstrukturierung), Grenzland undundund - und es will gut regiert werden genau wie Baynern oder NRW.

Gruß Ursel, DK

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Re: was ist eigentlich so schlecht an AKK?

Antwort von Benedikte am 08.12.2018, 12:37 Uhr

jedem das Seine, Ursel

ich finde es gut, dass die Herren Koch und Merz sich zurückgezogen haben und nicht dauerhaften Unfrieden in der Partei gestiftet haben. anerkannt, dass sie sich nicht durchsetzen können in der CDU zu diesem Zeitpunkt und dann eben losgelassen eben WEIL sie was können

wenn ich mir dagegen die würdelose Ämterschacherei gerade bei der SPD nach der letzte Wal sncahue- wie der entgleiste Schulzzug, der immer eine SPD Koalition mit Merkel abgelehnt hatte, als erstes rief " ich mache den Außenminister" und nach seinem nächsten Scheitern immer noch da herumeiert, inzwischen Kurs unter die zehn Prozent nimmt- das fnde ich bspw nicht gut. Erklärung ist klar- der wäre chancenlos in der wilden Prärie.

aber jedenfalls, die Meinungen sind frei- ich habe Respekt vor Merz

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Re: was ist eigentlich so schlecht an AKK?

Antwort von Malus am 08.12.2018, 13:01 Uhr

Bei Merkel kritisiere ich am meisten, dass so eine Art Stillstand eingezogen ist.

Nein. Es war nicht nur schlecht. Sie wird, denke ich, in den Geschichtsbüchern durchaus positiv weg kommen.


Dennoch hat sie einen Stil des Abwartens und Aussitzens. Nicht nur negativ-sowas wie Trump der am Smartphone Kriegserklärungen tippt (ich überspitze gerade),Ist natürlich auch schlecht.

Bei Angela Merkel kam es am Schluss als Lethargie rüber. Als würde sie nicht mehr merken was abgeht. Losgelöst über allem schwebend,sich nicht mehr mit profanen Dingen, die das Volk beschäftigen ,befassend.

Den größten Fehler hat sie m.M.nach 2015 gemacht. Das war nicht die Flüchtlinge aufzunehmen. Der Fehler war ,das auf eingene Faust zu tun-in der Akutsituation vollkommen o.k.,nur ließ sie das später weiter laufen OHNE das mit dem Parlament abzusprechen. Das hat sie nicht getan.sie hat das einfach selbst bestimmt und das, da sind sich die Politologen einig, war eigentlich nicht rechtens.

Das ist diese alternativlose Basta Politik, die die Demokratie im Land lange gelähmt hat.

Wenn ich ihren Wahlkampf revue passieren lasse: Raute. "Für ein Land in dem wir gut und gerne leben "

Was war das für ein Scheiß?Die Gesellschaft stark gespalten. Rechte Terrorgruppen bilden sich, Islamismus, zunehmende Ängste in der Bevölkerung, inzwischen schon Verteilungskämpfe an den Tafeln.,ein riesiger Niedriglohnsektor, Klimawandel.....


Und sie macht eine Rautenhand als Wahlwerbung. Fehlte nur noch Berglandschaft und Ramafamilie im Hintergrund.

Es war ja lange so, dass zu Merkel gar keine Alternative gesehen wurde. Die Parteienlandschaft ist auch ein Einheitsbrei geworden. Bis auf AfD keine wirkliche Opposition. Keine kontroversen Debatten.

Das ändert sich jetzt aber.

Merkel war lange gut. Jetzt braucht es frischen Wind. Ich finde dass die Debatten und Diskussionen besser geworden sind. Der Einheitsbrei wird langsam vielfältiger. Das ist gut!

Ich glaube nicht dass AKK weiter so macht. Ich mag die irgrndwie, obwohl ich nie CDU gewählt habe. Ich werde das auch nie tun.

Wir brauchen aber verschiedene Strömungen in der Parteienlsndschaft.

Für die Reichen gibt es schon die FDP. Deswegen braucht die CDU nicht unbedingt Merz, finde ich.

Ich finde es toll dass Merkel einen guten Abgang hatte als Vorsitzende. Und dass es Bewerber um den Posten gab. Vor zwei Jahren hätte es das gar nicht gegeben.

Mein Gefühl war, dass auch in der CDU die Mehrheit begeistert war von diesem demokratischen Prozess. Gerne mehr davon. Selbst wenn ich nicht aufCDU Linie bin.

Ich freue mich auch über einen Lindner der mal andere Aspekte rein bringt. Obwohl ich die nicht in meinen kühnsten Träumen wählen würde.

Das ist Demokratie. Ich liebe unsere Demokratie und ich liebe Meinungsvielfalt.

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P.s.

Antwort von Malus am 08.12.2018, 13:09 Uhr

Was ich an AKK gut finde:sie sagte dass in der wachsenden Ungleichheit zwischen Arm und Reich der größte Sprengstoff liege.

Da hat sie Recht.

Und ich glaube dass Frau Merkel das gar nicht sieht und ein Herr Merz, der den Armen empfliehlt ihr Problem mit Aktien zu lösen, auch nicht wirklich der ist, der dieses Problem lösen kann.

Bei Spahn weiß ich irgrndwie gar nicht was ich von ihm halten sollte. Früher mochtr ich ihn gar nicht. Jetzt denke ich dass er jemand ist, der ernsthaft gute Arbeit machen möchte. Ich glaube er will wirklich etwas bewegen. Wobei er sich sicher nicht um die soziale Ungleichheit kümmern will. Da ist er zu wirtschaftsliberal.

Er ist aber ein Macher.

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Re: nicht ganz

Antwort von Leena am 08.12.2018, 13:12 Uhr

Mein Mann stammt halt aus demselben Ort wie Merz, wahrscheinlich habe ich deshalb einen anderen Bezug und merke mir eher auch solche Sachen.

Ich werfe ihm ja gar nicht vor, dass sein Großvater Mitglied der SA war und offenbar mit fliegenden Fahnen zu Hitler übergelaufen ist, Anfang 33. Aber ich finde, man kann ihm durchaus vorwerfen, wenn er - zumindest bei seinem ersten politischen Anlauf - voller Stolz von den (politischen) Leistungen seines Großvaters gesprochen hat.

Ansonsten ist es ein Unterschied, ob Du in einem Kuhkaff, wo die Honoratioren aus Gutsbesitzer und Pfarrer bestanden, Pfarrerssohn warst, oder in einer großen Stadt ein Pfarrer-/Lehrerssohn. Bürgermeisterskind und -enkel in einer Kleinstadt, da "ist man wer", in einer Großstand ist das anderes. Im Mikrokosmos war / ist das Elite, in der Großstadt Mittelschicht. Fürs Selbstverständnis relativ relevant, glaube ich.

Im Übrigen glaube ich, man sollte sich zwar bewusst machen, dass sich im Leben vieles verschiebt, und früher "Bad und Klo auf halber Treppe mit den Nachbarn geteilt" nichts besonderes war in den 60er Jahren. Das hat sich mittlerweile geändert, und während früher 1 Bad pro Wohnung dann Standard war, muss es heute oft schon Bad mit separatem Gäste-WC sein, damit es noch zeitgemäß ist. Aber bei aller Entwicklung sollte man nicht ganz vergessen, dass für den "Durchschnittsbürger" 3 Badezimmer in einer Wohnung mit 2 Eltern und 2 heranwachsenden Kindern auch nicht direkt Standard ist.

Nebenbei bemerkt finde ich, Du solltest vielleicht weniger Trash TV gucken, es scheint Deiner Meinung über Deine Mitmenschen nicht gut zu tun. Repräsentativ ist RTL II meines Erachtens nicht, auch wenn ich Dir zustimme, dass die Grundhaltung "was steht mir zu, der Staat hat mich gefälligst zu versorgen" zunimmt. Mehr Eigenverantwortung zu fordern, finde ich gar nicht verkehrt.

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Re: nicht ganz

Antwort von Benedikte am 08.12.2018, 14:31 Uhr

zum trash Tv- so viel ist das auch nicht. Und- das erfüllt eben auch für mich Statistiken mit Leben. Wenn ich da sehe, wie Anfangszwanzigerinnen schon zwei Kinder haben, aber auf eine Ausbildung "verzichtet" haben und nach dem Staat rufen, dann füllt das die Statistik mit Lebens. aber dann ist man eben Unterschicht, nicht nur finanziell, sondern von der Haltung und sozialen Prägung. Studenten sidn vom Einkommen auch immer schlecht dabei, aber nie wegen ihres geringen Einkommens Unterschicht.

Ansonsten- die Bädergeschichte- nur als Beispiel. Ich komme eben aaus einer Familie, die zu meiner Geburt noch untere Mittelschicht war, dann mittlere Mittelschichtnach dem Studium meines Vaters und auch in unserem Kaff waren wir damit keine Oberschicht, auch nicht die, deren Eltern Apotheker. Ärzte, Ingenieure ,anwälte waren. Das war selbstbewusßte, fleissige Mittelschicht, duie genau das weitervermittelt haben. jeder hat die Chance in unserem Land, man muss sich anstrengen.

Und das , finde ich, hat Merz so toll gezeigt- man kann sich anstrengen und was werden. Wir habe ja teilidentische Lebenswege, also bis zum Referendariat. Danach liefs bei mir weniger gut.... aber dennoch kann ich ihn bewundern. Lieber als die Umverteiler ist er mir.

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Re: Aber was ist da noch "Mittelschicht"

Antwort von tonib am 08.12.2018, 15:21 Uhr

Es gibt verschiedene Klassenmodelle.

Das, was ich gelernt habe, unterscheidet in lower class, working class (blue collar), middle class (white collar) , lower and upper, und upper class, lower and upper.

Lower class wären Sozialhilfempfänger.
Working class Arbeiter und Handwerker, Krankenschwestern, Verkäuferinnen.
Middle class (lower): Lehrer, wiss. Mitarbeiter, IT-Spezialisten, Sekretärinnen
Middle class (upper): Ärzte, Anwälte, CEOs, Unternehmensberater
Upper class (lower): Hedgefonds-Manager, Fußballstars, die Geißens, erste Generation Unternehmer (neureich)
Upper class (upper): Gloria v.Thurn und Taxis, Quandt Familie, Karl-Theodor zu Guttenberg - Familienvermögen über Generationen

In D wird das ja meist anders verstanden: Unterschicht sind die, die Hilfe vom Start benötigen, darüber wird´s Mittelschicht, dann reich ab EUR 54.000 brutto/annum. Das ist toll, weil gar nicht so wenige reich sind und hoch besteuert werden können. Upper class in den USA sind nur ca. 1-3%.

Abgesehen davon, gibt es ja auch noch Unterschiede nicht nur im Einkommen, sondern auch im Vermögen, im sozialen Status, in der sozialen Erwartung, in den Werten etc...

Ich denke, dass Merz sich nach dem ersten Modell (mM nach auch soziologisch herrschend) einsortiert hat.

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Re: was ist eigentlich so schlecht an AKK?

Antwort von Pebbie am 08.12.2018, 18:29 Uhr

Ich empfand AKK in ihrer Rede irgendwie als Merkel 2.0
Obwohl er mir nicht wirklich sympathisch ist, hat mich die Rede von Herrn Merz irgendwie mehr angesprochen. Weil er die Probleme mit klaren Worten angesprochen hat. AKK war da irgendwie zu wischiwaschi.

Nett war die Lobhudelei auf Frau Merkel, mein Mann kam aus dem Büro hoch und hörte zu und fragte mich ob sie gerade beigesetzt wird

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Re: nicht ganz

Antwort von Rosewill am 08.12.2018, 19:33 Uhr

Mit Anfang 20 zwei Kinder zu haben ist doch völlig normal.

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Re: nicht ganz

Antwort von Leena am 08.12.2018, 20:48 Uhr

In Deutschland ist eine Frau im Schnitt bei der Geburt ihres ersten Kindes knapp 30 Jahre alt, insofern sind zwei Kinder mit Anfang 20 nicht "völlig normal". Zumal nicht jeder mit Anfang 20 schon die Berufsausbildung abgeschlossen hat und man da ungeplant vielleicht noch nicht unbedingt schwanger werden will.

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Re: nicht ganz

Antwort von Rosewill am 08.12.2018, 20:55 Uhr

Mag sein.
Weltweit gesehen aber völlig im Rahmen.
Und Ausbildungen haben die meisten Frauen auf der Welt in diesem Alter nicht.

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Re: nicht ganz

Antwort von Leena am 08.12.2018, 21:25 Uhr

In der EU sind Frauen beim ersten Kind knapp 29 Jahre und der Schnitt liegt bei 1,5 Kindern. Und ja, ich finde es sehr viel praktischer, wenn man vor dem ersten Kind eine abgeschlossene Ausbildung hat.

Nebenbei bemerkt - in den 60er Jahren war eine Frau in Deutschland im Schnitt beim ersten Kind knapp 25 Jahre alt. Also nicht mal in der "guten alten Zeit" waren zwei Kinder mit Anfang 20 "völlig normal".

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Re: Aber was ist da noch "Mittelschicht"

Antwort von golfer am 08.12.2018, 22:33 Uhr

54.000 Mittelschicht...ähh...da kannst aber grade so leidlich leben oder..pro Haushalt pro Person oder wie

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Re: was ist eigentlich so schlecht an AKK?

Antwort von kuestenkind68 am 09.12.2018, 0:30 Uhr

Was so schlecht ist an AKK?
Ich kenne sie nur aus den Fernsehauftritten der letzten Wochen. Auf mich wirkte sie bieder, langweilig, profillos. Sie hatte keine Vision, kein Zeil, keine Dynamik. Sie mag eine nette Person sein, aber das ist ja nicht ausschlaggebend.
Sie steht nun gar nicht für große Veränderung, für Aufbruch, für Anpacken von Problemen, für das Angehen von unangenehmen Themen (das fand ich, war der große Pluspunkt von Herrn Spahn: der hat sich getraut, auch mal kritische Themen anzusprechen, da hat man gemerkt, dass er etwas bewegen möchte). Ich befürchte bei AKK ein weiter so, ein Aussitzen von Problemen und keine Veränderung zum Besseren.
Ich sehe bei Frau AKK nicht, dass sie für Aufbruch sorgen kann. Politisch wird es nur eine geringe Änderung zu Merkel geben und für einen Generationenwechsel in der CDU ist sie meiner Meinung nach zu alt.
Was sie überhaupt nicht hat, ist wirtschaftskompetenz. Diese fehlt sowieso schon in weiten Teilen der Politik, weil da ja mehrheitlich Leute aus dem Öffentlichen Dienst zu finden sind. Das Fehlen des know hows in Wirtschaftsdingen wird irgendwann ein großes Problem werden. Noch profitieren wir sehr von vergangenen Zeiten, aber es wird ein Einbruch kommen und wenn wir bis dahin die drängenden Probleme nicht angegangen sind, dann wird es uns richtig hart treffen. Und wenn die CDU in diesem Bereich nicht kompetent ist, wer dann? Bliebe nur die FDP, aber die ist für viele ja ein rotes Tuch.

Ach und ganz abschreckend finde ich AKKs Akzent (sorry, kann sie wohl nichts für, aber ich kann mir das nicht lange anhören) und sie redet sehr farblos und undynamisch und wirkt auf mich sehr einschläfernd. Sie sollte, wenn sie denn weiter eine Spitzenpolitikerin bleiben möchte, unbedingt an ihrer Sprache und Vortragsweise arbeiten.

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Re: was ist eigentlich so schlecht an AKK?

Antwort von Malus am 09.12.2018, 7:59 Uhr

Also ehrlich. Die Bayern bemühen sich auch keinen Stratz darum ordentlich Hochdeutsch zu sprechen.

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Re: P.s.

Antwort von Rosewill am 09.12.2018, 10:02 Uhr

Wenn man die Aufnahme von 2 Millionen Asylanten und deren Familiennachzug aus der Statistik heraus rechnet dann gibt es keine wachsende Ungleichheit zwischen arm und reich. Die Schere ist trotzdem weit offen, aber das war sie auch schon vor 20 Jahren.

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Spitzensteuersatz in Deutschland

Antwort von Leena am 09.12.2018, 10:05 Uhr

Der Spitzensteuersatz wird in Deutschland bei einem zu versteuernden Einkommen von rd. 54.000 € fällig bzw. von rd. 108.000 € bei zusammen veranlagten Eheleuten.

Das ist aber nicht brutto, das ist das zu versteuerndes Einkommen - also Einkünfte (Einnahmen abzüglich abziehbare Werbungskosten/Betriebsausgaben), außerdem noch abzuziehen die Sonderausgaben, Vorsorgeaufwendungen, außergewöhnliche Belastungen, eventuelle Freibeträge, außerdem noch die Freibeträge für die Kinder, Altersentlastungsbeträge etc. …

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Re: was ist eigentlich so schlecht an AKK?

Antwort von Rosewill am 09.12.2018, 10:06 Uhr

Merz hat einfach gegen die besseren Netzwerker verloren.
Allerdings wäre 2015 nicht gewesen hätte er nicht die geringsten Chancen gehabt.
Die Union wird 2019 wieder einige Wahlklatschen bekommen.
Ich bezweifle aber dass Merz 2020 noch einmal antritt.

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Re: P.s.

Antwort von Leena am 09.12.2018, 10:12 Uhr

Wenn die Schere zwischen Arm und Reich zum Lineal wird...

...liegt das aber nicht an den Asylbewerbern.

Vor 40 Jahren konnte man als Alleinverdiener mit Volksschulabschluss und anschließender Ausbildung seine 4 bis 5-köüpfige Familie noch gut ernähren, vor 20 Jahren war es nicht mehr so dolle und heute geht es kaum noch, das sehe ich auch. Aber auch das liegt nicht an den Asylbewerbern oder den Asylberechtigten.

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Re: Spitzensteuersatz in Deutschland

Antwort von golfer am 09.12.2018, 10:13 Uhr

schlimm genug das da schon so viel fällig ist

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Re: Spitzensteuersatz in Deutschland

Antwort von Leena am 09.12.2018, 10:16 Uhr

Um ein zu versteuerndes Einkommen von 54.000 € bzw. 108.000 € zu haben, müssen aber schon ganz ordentliche Brutto-Einnahmen zusammen kommen, von denen man dann auch ganz gut leben kann. Und deutlich besser als der Durchschnitt der Bevölkerung.

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Re: nicht ganz

Antwort von tonib am 09.12.2018, 11:04 Uhr

"weltweit" würde ich da eher nicht als Vorbild sehen.

Ich würde eher auf die Länder schauen, in denen es wenigstens so eine Art Gleichberechtigung und wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen gibt.

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Re: Spitzensteuersatz in Deutschland

Antwort von tonib am 09.12.2018, 11:06 Uhr

Das ist ja das Schlimme: Weil die Löhne zu niedrig und die Abgaben zu hoch sind. Und Beamte rechnen vielleicht nochmal anders.

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Re: was ist eigentlich so schlecht an AKK?

Antwort von tonib am 09.12.2018, 11:11 Uhr

Nichtvorhandene Wirtschaftskompetenz ist in der Tat ein Drama.

Aber da haben weite Teile der Bevölkerung die Politiker, die sie verdienen.

Der Rest knirscht entweder mit den Zähnen oder verdient daran.

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Re: Spitzensteuersatz in Deutschland

Antwort von kevome* am 09.12.2018, 11:17 Uhr

Das würde ich so nicht uneingeschränkt unterschreiben. In vielen Fällen mag das stimmen. Single oder (verheiratete) Familie im Osten oder Norden Deutschlands.

Alleinerziehend ohne Unterhalt mit 1/2/3 Kindern sind 54.000€ nicht mehr wirklich viel und wenn man dann noch in Gegenden wohnt, wo eine 4 Zimmer Wohnung locker mal 2000 € kostet, dann bleibt da nicht mehr viel übrig.

Das ist aber ein anderes Thema aber für mich eine der größten Ungerechtigkeiten unseres Steuersystems.

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Re: was ist eigentlich so schlecht an AKK?

Antwort von Petra28 am 09.12.2018, 11:34 Uhr

Wie definiert ihr denn Wirtschaftskompetenz?

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Re: was ist eigentlich so schlecht an AKK?

Antwort von tonib am 09.12.2018, 12:57 Uhr

So spontan: Verständnis von volkswirtschaftlichen Zusammenhängen, national und international, einschließlich Steuern, Zöllen, nichttarifären Hemmnissen, Lieferketten, Absätzmärkten, Arbeitsmärkten, Kapitalmärkten, Sozialleistungen, Einwanderung, Immobilienmärkten und wie das eine mit dem anderen in Beziehung steht.

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Re: Spitzensteuersatz in Deutschland

Antwort von Leena am 09.12.2018, 12:58 Uhr

Um als Alleinerziehende(r) mit 3 Kinder ohne Unterhalt den Spitzensteuersatz zahlen zu müssen, musst Du als Arbeitnehmer (ohne sonstige Besonderheiten) schon (grob gerechnet) einen Bruttolohn von rd. 88.000 € haben, also monatlich etwa 7.300 € brutto.

Auch wenn die Wohnung locker mal eben 2.000 € kostet und noch Kinderbetreuungskosten etc. hinzukommen, da bleibt schon noch ein bisschen zum Leben übrig.

Dass viele Alleinerziehende von einem Bruttolohn von rd. 88.000 € ziemlich weit entfernt sind - das ist ein anderes Problem. Aber damit hat der Spitzensteuersatz nichts zu tun.

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Leena- das stimmt nicht für die Ballungsgebiete

Antwort von Benedikte am 09.12.2018, 13:00 Uhr

Leena,
ich mag ja ungerne anderen auf ihren Fachgebieten widersprechen, aber hier ist das notwendig.

54.000 Euro ist viel, ja, aber wenn das sozialversicherungspflichtig ist, man also davon Rentenversicherung, Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Pflegeversicherung und dann noch Kirchenstuer, Einkommensstuer und Solidaritätszuschlag zahlt, hat man noch 27.000. einige tausend mehr bei Steuerklasse 3,einige tausend dweniger bei Steuerklasse 5.

Das sind dann gute 2200 Euro pro Monat-und wenn eine vierköpfige Familie in einem Ballungsgebiet davon eine vierzimmerige Wohnung-und das ist ja dann kein Luxus- mieten muss, dann sind die 2200 weg für Miete mit Nebenosten. Denn man muss auf dem freien Markt mieten. Zahlt man dann noch nach seinem Bruttoeinkommen Kinderbetreuungskosten um überhaupt auch arbeiten gehen zu können, dann richten die sich nach dem Bruttoeinkommen beider Eltern und da kommen auch wieder einige Hundert Euro zusammen.

Und letztlich geht es dann der Familie mit zwei Einkommen und 100.000 brutto nicht richtig gut, die kommen rund. Und genau diese hohen Stuern sind der Grund dafür, dass viele Frauen leider kurzfristig denken (müssen) und nur auf Minijobbasis gehen. Macht 450 auf die Flosse, der Splittingvorteil bleiben voll gewahrt, Kinderbeteruung braucht man nicht so dringend weil man nur minijobbt und außerdem sind die Kosten Lichtjahre geringer bei einkommensabhängigen Beiträgen.


Und das ärgert mich so- überall heisst es, man müsse Arbeit gut bezahlen - und wenn Arbeit gut bezahlt wird, nimmt der Staats soviel, dass beim Arbeitenden nicht viel ankommt. In Berlin ist eine Sozialwohnung bspw wie ein Lottogewinn, da stehst Du besser als mit einem zweitemn gehalt. Auch hier wieder- da macht es sich besser, auf eine zweite Stelle zu verzichten, Mutt minijobben zu lassen und eine preisgünstige Sozialwohnung zu nehmen und Zeit zu haben als Vollzeitarbeiten und ein Mehrfaches für die Miete auf dem freien markt zu zahlen.

Ganz ehrlich- aus dem Bruttolohn bleibt bei sozialversicherungspflichtig nicht gerade viel über wenn man sich die Realitäten anschaut.

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Re: was ist eigentlich so schlecht an AKK?

Antwort von Benedikte am 09.12.2018, 13:03 Uhr

oder auch

mal eigenes richtiges Geld in der "Wirtschaft verdient zu haben, also außerhalb der Zünfte, die die Löhne ihrer Mitarbeiter nicht selber erabeiten, sondern durch Umverteilung kriegen ( angefangen mit meiner Beamtenzunft, aber auch Kultur, Schulen, Stiftungen, Verbände, vereine)

sondern wie Merz oder Koch- im wilden freien Markt

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zvE

Antwort von Leena am 09.12.2018, 13:09 Uhr

Die 54.000 € sind aber zu versteuerndes Einkommen, bei Eheleuten sind es 108.000€ zu versteuerndes Einkommen - eben gerade nicht Bruttolohn.

Ich habe spaßeshalber mal in unseren Steuerbescheid geschaut - wir haben über 150' Brutto und sind beim zvE noch ein Stück unter den 108', zahlen also nicht Spitzensteuersatz. Und leben nicht von 2.200 € pro Monat, eindeutig nicht...

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nee Leena

Antwort von Benedikte am 09.12.2018, 13:13 Uhr

da hatte ich Dir schonmal widersprochen

der Lebensstandard war deutlich niedriger. Hatte ich ja beschreiben, Klo auf der Treppe, Baden bei den Vermietern freitags im gebrachten Wasser, Zimmer mit Geschwistern geteilt,Kleidung aufgetragen, selbstgekocht mit Eintopf und Hülsenfrüchten statt Kurzgebratenem und Radicchio, Tomaten und Paprika im tiefsten Winter, im Sommer ins Ferienhaus mit selfcatering und dem Auto angereist ins benachbarte Holland statt Flugfernreisen, Ard, ZDF, WDR und nederland statt Netflx, Sky und Premiere, ein Sammeltelefon, wo mein Vater immer schrie "fasse Dich kurz" statt jeder ein HAndy, Festnetz gemeinsam, Restaurenat, Lokal- das waren für mich Frittenbuden, höchster Luxus und Dekadenz, Fertigpizza schon zu teuer

wenn ich mit diesem Lebenstandard wieder zufrieden wäre, würde uns ein 70 % gehalt reichen ( wenn wir eine Sozialwohnung kriegen würden)

Und Asylbewerber haben hier den Kohl sicherlich nicht fettgemacht, die Entwicklung gab es schon länger- aber dass die Million Asylbewerber seit 2015 quasi komplett unterhalten werden muss, Wohnung, Ernährung, Gesundheit, Schule und nur ein Bruchteil produziert, ist auch klar. Ist auch in Ordnung, die wurden aus humanitären Gründen aufgenommen, nicht, weil sie hier zum Gemeinwesen beitragen können- aber der durchschnittliche Wohlstand einer Gesellschaft sinkt wenn eben eine Million am unteren Ende dazukommt.

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Re: was ist eigentlich so schlecht an AKK?

Antwort von tonib am 09.12.2018, 13:16 Uhr

Stimmt, das wäre auch toll. Also tatsächlich mal eigenen Leistung bzw. Arbeitskraft am Markt angeboten und auf die Einkünfte auch - horribile dictu - Sozialabgaben gezahlt zu haben.

Allerdings ist für mich gerade Koch kein sehr gutes Beispiel - wird gegen den nicht noch ermittelt?

Und auch Merz hat m.E. einen nicht geringen Teil seiner beruflichen Karriere auch seinen guten Beziehungen in die Politik zu verdanken - dass er ein brillianter Jurist sei, habe ich eher noch nicht vernommen. Aber einsatzfreudig und fleißig, ja.

Natürlich mehr als Frau Nahles oder Herr Schulz oder Kevin.

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bei zwei Gehältern

Antwort von Benedikte am 09.12.2018, 13:17 Uhr

sind es ja auch 4400- aber das ist nicht viel.

Und Dein Mann ist doch selbständig- Du kannst doch nichtmal ein Arbeitszimmer absetzen. Vor allem zahlst Du als Beamtin ja null Sozialabgaben, das muss man auch sehen. Bei 54.000 zahlt der sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmener 20 Prozent seinen Anteil für Rente, pkV undarbeitslosenversicherung. also 11.000. Du null. kriegst Beihilfe und zahlst bei vier Kindern 30 Prozent Krankenkasse. Macht bei mir irgendwie 150 Euro, weniger als ein Drittel der gesetzlichen. Bei besseren Leistungen.

Sprich,wir liegen ähnlich und stehen uns gut- aber zweimal beamte.... ohne Sozialversicherung

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Re: nee Leena

Antwort von tonib am 09.12.2018, 13:18 Uhr

...oder fast zwei (Millionen).

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Re: was ist eigentlich so schlecht an AKK?

Antwort von Benedikte am 09.12.2018, 13:19 Uhr

Kevin,
ja, da kriegt mein Mann immer schnappatmung. Oder auch bei Lars. Das Sabbatjahr.

Warten wir die nächste Rezession ab!!!!!

zu Koch und Merz- ich verfolge die nicht im Detail, hatte es oben schonmal erläutert, ich finde es gut, wenn Politiker die Größe haben, in den Sack zu hauen wenns nicht läuft unf was anderes zu machen. Wird Kevin nie...

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Re: zvE

Antwort von tonib am 09.12.2018, 13:19 Uhr

Du bist aber beamtin, das kann man wohl nicht ganz vergleichen. Gatte weiß ich nicht, ist er sozialversicherungspflichtig?

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Re: Spitzensteuersatz in Deutschland

Antwort von kevome* am 09.12.2018, 13:29 Uhr

Klar klingt das viel. Aber am Ende bleibt m.E. nicht soviel übrig, dass man diese fiktive Person als reich und "spitzensteuersatz-würdig" bezeichnen müsste.

Nimm Dein Einkommensbeispiel. Dann bleiben netto nicht ganz 4100 €. Klingt gigantisch. Dann zieh aber bitte mal 2000€ wohnen und 600€ Kinderbetreuung ab. Beides für Ballungsgebiete und 3 Kinder heute keine unverhältnismäßig hohen Annahmen. Dann bleiben 1500€ zum Leben. Hartz4 Anspruch für diese fiktive Person ohne Kosten der Unterkunft wären rund 1300€. Da frag ich mich schon, ob die Versteuerung nach dem Spitzensteuersatz gerechtfertigt ist.

Man kann das Beispiel auch gerne ohne Kinderbetreuungskosten und mit studierenden Kindern rechnen. Dann sieht der Einkommensunterschied noch trauriger aus.

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Re: nee Leena

Antwort von Malus am 09.12.2018, 13:32 Uhr

Ich persönlich komme aus einem armen Elternhaus. Mein Vater hat immer gearbeitet, im Nachtdienst etc. Aber in einem schlecht bezahlten Beruf.

Mich ärgert wenn Arme immer als Faulenzer hingestellt werden.

Ich selber habe sehr niedrige Standards. Ich fliege nicht in Urlaub. Wir waren im Sommer zwei Tage weg gefahren in die Eifel. Das war ein Highlight.

Ich vermisse aber nichts, weil ich einen höheren Standard gar nicht kenne. Bin also zufrieden.

Was aber nicht stimmt, Benedikte, ist, dass man in Deutschland super Aufstiegschancen hat.

Deutschland ist europaweit auf einem der hintersten Plätze was Aufstiegschancen von Kindern aus armen Familien anbelangt.

Schau dich mal in Brennpunktschulen um!Das ist eine Katastrophe. Was soll da an Bildung groß statt finden?

Und da genau werden auch die Flüchtlingskinder hin gesteckt, so dass sich die Situation noch mehr verschärft. Es gibt ja schon lange Lehrermangel.

Das ist sozialer Sprengstoff allererster Güte. Und es stimmt nicht dass jeder alles schaffen kann und wer arm ist, ist selber schuld.

Die Flüchtlinge haben auch keine guten Aufstiegschsncen weil es einfach viel zu viele sind bei viel zu geringen Kapazitäten, siehe Erziehermangel, Lehrermangel, überlastete Kommunen und Behördrn. Das sind unsere Armen von Morgen und Übermorgen.

In Frankreich laufen die Leute gerade Amok. Ich hoffe bei uns kommt es nicht so weit. Aber das Ungleichgewicht wird immer schlimmer und ich glaube dass irgendwann der Kessel explodiert.

Eben noch gelesen dass in den Städten die Zahl der Obdachlosen explodiert. Wir haben nicht genug bezahlbaren Wohnraum. Die über eine Million Flüchtlinge müssen auch wohnen.

Das wird noch richtig brisant.
An den Tafeln kloppen sie sich schon mitunter um abgelaufene Lebensmittel ......


Alle selber schuld?

Wie viele arbeiten denn Vollzeit und können ihre Familie mit dem Gehalt nicht ernähren?

Das werden immer mehr. Es müssten weniger werden.!

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Re: Spitzensteuersatz in Deutschland

Antwort von Leena am 09.12.2018, 13:39 Uhr

Bei 7.300 € brutto müssten es (Steuerklasse II, 3,0 Kinderfreibeträge) rund 4.200 € netto sein - plus 588 € Kindergeld. Also knapp 4.800 € - abzüglich 2.000 € Wohnen und 600 € Kinderbetreuungskosten sind es immer noch 2.200 €. Und vielleicht sollte man dann noch mal in Relation setzen, dass der durchschnittliche Nettolohn in Deutschland 2017 bei 1.888 € lag.

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Re: nee Leena

Antwort von tonib am 09.12.2018, 13:54 Uhr

Chancengleichheit: einiges sehe ich wie du, anderes nicht.

Bei uns sind Schulbildung und Studium gratis, manchmal auch die Kinderbetreuung. Das ist besser und großzügiger als in vielen anderen Ländern. Früher waren die Schulen auch mal gut. Dann wurde zuviel gespart und kaputt gemacht (Inklusion, Migration), und es wurden falsche Konzepte aufgesetzt.

Solche Dinge wie Schreiben nach Gehör führen zum Klassenerhalt: Wer selbst nicht gut Deutsch spricht oder den ganzen Tag arbeitet, kann das nicht korrigieren.

Ich schreibe es so oft: wir müssen viel höher Qualität in Kitas und (Ganztags-)Schulen anbieten. Dafür könnten wir das Kindergeld zum großen Teil abschaffen. Dann können auch bildungsferne Elternhäuser nicht allzu viel Schaden anrichten bzw. kann sich der Abstand zu wohlhanderen Elternhäusern verringern.

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Re: Spitzensteuersatz in Deutschland

Antwort von kevome* am 09.12.2018, 14:04 Uhr

ok, ich habe mit 1,5 Kinderfreibeträgen gerechnet.

Ich sage auch nicht, dass es dieser Person schlecht geht. Aber Besteuerung nach Leistungsfähigkeit geht anders. Und Spitzenverdiener ist diese Person im bereinigten Einkommen, was wirklich fürs gute Leben ausgegeben werden kann auch nicht.

In meinem Heimatort im hohen Norden, hätte sie wahrscheinlich deutlich mehr als 1000€ mehr zur Verfügung, weil sie für 800-1000€ schon im Luxussegment suchen kann.

Als Ehemann wären es mit Steuerklasse 3 600€ mehr plus ggf. noch der 450€ Job der Frau, wäre auch ein guter Tausender mehr.

Und das ist mein Kritikpunkt, da es immer heißt, dass Steuer nach Leistungsfähigkeit erhoben wird, was m.E. aber nicht stimmt, sondern es je nach Region und Familienstand zu deutlichen Ungerechtigkeiten kommt.

Aus meiner Sicht fängt der Spitzensteuersatz viel zu früh an. Wenn von 110€ Tariferhöhung 48€ ankommen oder eine Sonderzahlung von 2000€ für besondere Leistungen nur gute 900€ Netto ergibt, dann stimmt m. e. etwas nicht.

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Re: Spitzensteuersatz in Deutschland

Antwort von Benedikte am 09.12.2018, 14:19 Uhr

vor allem muss man sehen, dass das Nettoeinkommen ja durch vier geteilt werden muss.

ich sag nur Urlaub in den Sommerferien oder Restaurant zu viert.

Da kann man natürlich drauf verzcihten, weder Urlaub noch Restaurant lebensnotwendig, aber dass jemand, der als Spitzenverdiener gilt, und so verstehe ich das, Spitzensteuersätze für Spitzenverdiener, sich solche alltagsgenüsse eben nicht bedenkenlos öfter als einmal im Monat leisten kann, finde ich bedenklich.

Vor allem finde ich, dass arbeitende eben deutlich, deutlich, mehr haben müssen als Nichtarbeitende.Lohnabstandsgebot. Das sehe ich oft nicht mehr geahrt, gerade die unter-Spitzen-Verdiener stehen sich bei genauer Aufrechnung oft nur moralisch besser, nicht finanziell

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Letztlich war Merz doch immer nur Berater, oder?

Antwort von Petra28 am 09.12.2018, 14:33 Uhr

Oder saß in Aufsichtsräten? Er mag viel Geld verdient haben, aber ich sehe das eher in der Kategorie “Umverteilung“.

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Re: was ist eigentlich so schlecht an AKK?

Antwort von Petra28 am 09.12.2018, 14:35 Uhr

Und woher weißt du, dass AKK dafür kein Verständnis hat?

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Re: nee Leena

Antwort von Benedikte am 09.12.2018, 14:36 Uhr

Natürlich hast Du schlechte Chancen aus einer Brennpunktschule heraus. aber muss man, gerade wenn man nicht arbeitet, in einem Großstadbrennpunkt wohnen? Auf dem Land sieht das schon anders aus.

Und schau Dir an, wie Berlin damit bspw umgeht. Schicken in die sensitivsten Klassen Leute, die weder Schulfächer studiert noch Erfahrung mit Pädagogik habe. Lovls, Lehrer ohne volle Lehrbefähigung. Und gerade weil unser Staat so viele aufgenommen hat und schon bei vorhergehenden Generationen keine Integration verlangt hat, kommt es, dass es viele Schulen gibt, wo eben nur noch der Lehrer deutsch spricht. Wo weibliche Lehrer eben nicht akzeptiert werden. Kinder zuahsue keinen Arbeitsplatz haben und keine arbeitshaltung lernen weil schon die Eltern diese nicht haben. Sprich, wo schon zuahsue nicht die Merzschen Mittelschichtwerte vorhanden sind und "isch wird Hartz 4" erklärtes Lebensziel ist.

Nur- können kann man wenn man sich anstrengt, eben mit diesen Werten sich kontinuierlich bemüht, de Sprache erwirbt. Wenn das aber von zuhasue nicht unterstützt wird, wird da auch nichts draus. Frage ist nur, ob das die deutsche Gesellschaft Schuld ist oder der zugewanderte Migrant, der sich den Leistungsprinzipien nicht unterwirft.

Mein Schwiegervater war Flüchtling, nach WW 2 als Kind vertreiben, Vater verstorben, Mutter arme Witwe- der hat auf dem Fensterbrett Hausaufgaben gemacht und die Mutter hat geputzt weil es deren Lebensziel war, dass er "mal was wird". Ist Gymnasiallehrer und promovierter Germanist geworden. mein Vater war Metzger, hat neben der Knochenarbeit Abendgymnasium gemacht und studiert-aus der Familie konnte keiner eine Fremdsprache oder hat Bücher gelesen. JAhre hat er mir erzählt, wie er mal ein Jahr kein "Honnef" kriegte, den Vorläufer des Bäfogs, weil er eine Prüfung nicht geschafft hatte. aber auch hier- der hat sich über JAhre durchgebissen. beide ohne viel Freizeit, materiell in schlechter Situation- aber ohne chillen, ausspannen usw.Das war harte Arbeit- aber eben mit einem klaren Ziel vor Augen. Und möglich ist das immer noch wenn man selbst den inneren Antrieb hat.

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Re: Letztlich war Merz doch immer nur Berater, oder?

Antwort von Benedikte am 09.12.2018, 14:45 Uhr

also, sein Geld hat mW nicht der Staat bezahlt. Corporate Lawyer. Und Berater ist eine gute Sache- wenn der Berater einen so berät, dass man bspw keine Gerichtsprozessse führen muss, sondern schon vorher die Weichen richtig stellt. Kurz, wenn der Berater richtigen gegenwert liefert, warum nicht?


Und wenn Aufsichtsräte, dann nicht solche, die der Staat ihm verteilt hat. bspw bei VW hat der Staat Riesenanteile und beglückt dann dann verdiente Politiker mit Aufsichtsratsmandaten.

aber wie gesagt, ich habe mnich mit seiner vita nicht detaliiert beschäftigt, mir imponiert, wie gut er sich ohne Politik ernähren kann. Und eine kluge Frau hat er auch, das schätze ich ebenfalls.

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Re: Letztlich war Merz doch immer nur Berater, oder?

Antwort von Petra28 am 09.12.2018, 14:57 Uhr

Heißt aber nicht: Ahnung von Wirtschaft. Für mich klingt es nach Postengeschachere. Vielleicht tue ich ihm Unrecht, aber mir imponiert da gar nichts. Auch nicht die Tatsache, dass er eine kluge Frau hat - ist das jetzt schon Kriterium? Die Intelligenz des Partners? Und woran machst du das fest, am Beruf?

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Re: was ist eigentlich so schlecht an AKK?

Antwort von tonib am 09.12.2018, 15:21 Uhr

Weil sie nur eine klassische Politikerausbildung und zu diesen Themen im größeren Zusammenhang mW noch nichts gesagt und auch keine Konzepte vorgestellt hat.

Vielleicht hat sie es heimlich?

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Re: Letztlich war Merz doch immer nur Berater, oder?

Antwort von tonib am 09.12.2018, 15:30 Uhr

Wo ist denn da die Umverteilung, wenn Private freiwillig für eine Beratungsleistung zahlen? Oder meinst Du, er muss das Toilettenpapier persönlich herstellen, um im AR von WEPA einen Wert zu schaffen?

Nach der Definition sind ja eigentlich alle Umverteilungsnutznießer, bis auf Arbeiter und Bauern.

Richter und Beamte ja sowieso.

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Re: Letztlich war Merz doch immer nur Berater, oder?

Antwort von Petra28 am 09.12.2018, 15:49 Uhr

Sein Job ist netzwerken, das lässt er sich gut bezahlen und warum auch nicht. Für mich fällt das trotzdem in die Kategorie “Umverteilung“ - rechte Tasche, linke Tasche, die wirtschaftliche Expertise, von der du oben sprachst, benötigt er dafür nicht.

Ansonsten hast du recht, deshalb bin ich durchaus für die Beteiligung an Unternehmen durch Aktien für eine breitere Masse, aus linken Gesichtspunkten heraus. Das wäre doch mal eine richtige Umverteilung.

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Re: nee Leena

Antwort von Malus am 09.12.2018, 16:24 Uhr

Ich beschäftige mich mit dem Thema schon relativ lange. Die meisten Brennpunktschulen sind in Vororten von Städten. Dort wo die Wohnungen billig sind..

Die meisten Flüchtlinge wohnen nicht in Dörfern, sondern in Städten. Wir hatten bei uns im Ort, wo tatsächlich viele leere Häuser sind, einige Flüchtlinge wohnen. Bei uns gibt es auch eine sehr gute Grundschule.

Die Flüchtlinge sind alle nach kurzer Zeit weg gezogen, weil sie gerne in die Stadt wollten.

Unser Ortsvorsteher hat sehr viel getan um sie zu integrieren. Ich habe mich auch engagiert. Das ganze Dorf nahm sie freundlich auf.

Eine Frau war in Syrien Lehrerin. Sie bekam diverse Jobs angeboten. Allerdings nicht als Lehrerin. Das geht nämlich nicht und sie sprach sehr rudimentär deutsch. Sie lehnte durchweg alles ab weil unter ihrem Niveau..

(Ich möchte hier kurz erwähnen dass die Bekannte, die arbeitslos wurde, von der ich schon einmal schrieb, ein abgeschlossenes Studium hatte .Sie bekam Hilfjobs in der Gastronomie angeboten mit Drohungen dass ihr sämtliche Leistungen gekürzt würden wenn sie absagen würde. Dabei bekam sie gar keine Leistungen, wollte nur Hilfe bei der Jobsuche)

Nach ca.einem Jahr wohnte kein einziger Flüchtling mehr hier. Alle in die Stadt.

Residenzpflicht sollte ja mal eingeführt werden. Wurde dann abgeschafft weil "unmenschlich "

In Sasrbrücken gibt es eine Brennpunktschule die schon in den Medien war aufgrund Hilferufen der Lehrer. Migrantenanteil ohne ,oder mit nur geringen Deutschkenntnissen 87%, Gewalt. Viele Lehrer dauerkrank. Angst.

Wenn Du Hartz vier Empfänger bist, darfst Du glaube ich (sicher bin ich nicht)nur eine gewisse Quadratmeterzahl bewohnen. Ich vermute dass deswegen im Dorf die Häuser leer stehen. Zu groß.

Die Flüchtlinge im Ort hatten alle große Familien. Das wurde vermutlich vom Amt voll bezahlt.

Da es Privathäuser sind ,will man daraus vermutlich keine Mehrparteienhäuser bauen, weil es einfach zu teuer ist.

Die Kommunen haben für sowas auch kein Geld.

Und im Kuhkaff will halt auch niemand wohnen. (Ich eigentlich auch nicht. Aber mein Mann. Egal.....)

Zur Chancengleichheit gibt es seit Jahren Staristiken. Ich glaube nur Litauen ist da noch schlechter als Deutschland.

Ja. Das fängt in der Kita an und in der Schule.

Und auch da ist Deutschland bei den Investitionen im Europavergleich in den Statistiken im hinteren Drittel.

Ich weiß dass das hier viele i.O.finden. nur die harten in den Garten......ich nicht. V.A.wird die Situation schlimmer. Fast 2 Millionen Flüchtlinge. Lehrermangel.........

Bald haben wir eigene Moolenbeeks. Wetten?

Und wer ist dann Schuld?

Bingo. Die, die eine Masseneinwanderung kritisch hinterfragt haben natürlich.


Frau KKB hat sehr gut erkannt dass da einiges an Sprengstoff gärt und ich hoffe dass sie hinarbeitet für bessere Bildung, für mehr Chancengleichheit und dafür dass Integration eine Pflicht von Staat ,sowie auch vom "Gast" ist. Zu gleichen Teilen.

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Re: Letztlich war Merz doch immer nur Berater, oder?

Antwort von Malus am 09.12.2018, 16:38 Uhr

Bei mir schrillen aber massiv die Alarmglocken weil er in einer Firma gearbeitet hat, die aufgrund von dubiosen cum Ex Geschäften erst durchsucht wurde.

Also in einer Branche, die exakt so agiert wie die Heuschrecken, die 2008 die halbe Welt knapp an einer Katastrophe vorbei schlittern ließen.

Das spricht so gar nicht für ihn. Auch wenn ich ihm sogar glaube dass er persönlich cum ex Geschäfte ablehnt. Seine Firma, in der er arbeitet, die übrigens sehr intransparent ist, ist da offenbar relativ flexibel.

Dass man die Mitarbeit in einer solchen Firma als positiv ansieht und als Zeichrn seiner besonderen Kompetenz wertet, naja.

Seit 2008 habe ich persönlich mit der Finanzbranche ein etwas ungutes Verhältnis. Wenn dann noch cum Ex Geschäfte laufen, was wirklich übelst ist, bin ich nicht wirklich starr vor Ehrfurcht und Respekt.

Er arbeitet ja noch für eine Papierfabrik. Das ist was wo ich Respekt haben kann.

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Re: bei zwei Gehältern

Antwort von Leena am 09.12.2018, 17:15 Uhr

Mein Mann ist in der freien Wirtschaft angestellt, mit Sozialabgaben, und wir haben - okay, mit 4 Kindern - deutlich mehr als die genannten 4.400 pro Monat. Und zahlen keinen Spitzensteuersatz. Insofern - kann ich wirklich nicht klagen.

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jetzt mal der Neugier halber

Antwort von Benedikte am 09.12.2018, 17:19 Uhr

Hatte Deine Tochter nicht eine eigene Familie gegründet? also mit eigenem Kind? Gilt die denn noch als Teil Deiner Familie wenn sie eine eigene Familie hat? Sie hat ja keine Ausbildung soviel ich weiss und arbeitet vermutlich auch nicht, aber letztlich muss ihr Partner sie doch unterhalten, oder? Oder müsst Ihr das?

Benedikte

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Re: zvE

Antwort von Leena am 09.12.2018, 17:21 Uhr

Gatte sozialversicherungspflichtig, ja. Und er ist bei uns (ganz traditionell, ich weiß) der Hauptverdiener - er verdient in der doppelten Zeit das vierfache von mir im öffentlichen Dienst.

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Re: jetzt mal der Neugier halber

Antwort von Leena am 09.12.2018, 17:23 Uhr

Sie studiert, insofern bekommen wir noch Kindergeld für sie und zahlen auch brav Unterhalt.

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Re: Letztlich war Merz doch immer nur Berater, oder?

Antwort von Benedikte am 09.12.2018, 17:27 Uhr

mir gefällt es sehr, wenn ein beruflich herausragender Mann erstens mit der gleichen Frau verheiratet ist mit der er als junger nobody verheiratet war

und Direktorin des Amtsgerichts , ja, imponiert mir. Ich habe selber Jura studiert, bin Volljuristin, aber ich weiss, welche Examina man damals hinlegen musste um Richterin zu werden. Ich meine, ich verdiene auch mein Brot und habe keine Existenzsorgen- aber deren Examina müssen meine eher bescheidenen bei weitem toppen. Und da habe ich wahnsinning Respekt vor, vor dem Prädikatsjuristen
.

Und den Bestand der Beziehung finde ich halt klasse, kein Wechsel auf ein Modell 2.0. Du musst es ja nicht gut finden. Wer meint, dass Erstehefrauen irgendwann gegen halbsoalte Herzeigfrauen ausgetauscht werden müssen- jedem das Seine

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Re: jetzt mal der Neugier halber

Antwort von Benedikte am 09.12.2018, 17:28 Uhr

ah.
Ich dachte echt, dass dann der Vater( des Kindes) zahlen muss. Wieder was gelernt

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Re: bei zwei Gehältern

Antwort von kevome* am 09.12.2018, 18:19 Uhr

Siehst Du Leena, das ist genau das was ich mit der Ungerechtigkeit meine. Ich dürfte ungefähr den Mittelwert von Dir und Deinem Mann verdienen (wenn ich bei Deiner Zahl von 1,5 Gehältern ausgehe). Und bezahle für einen relativ großen Teil meines Einkommens den Spitzensteuersatz. Und das empfinde ich im Vergleich ungerecht.

Und damit will ich nicht sagen, dass es mir schlecht geht. Aber wenn nächstes Jahr mein Großer studiert werde ich trotzdem sehr rechnen müssen.

Ich schrieb oben bereits, dass die Regelung wahrscheinlich für viele Standardfälle, wie ihr es seid, passt. Auch bei Alleinerziehenden, die Unterhalt erhalten oder mit Unterhaltsvorschuss geht das System auch auf. Aber leider gibt es keine Lobby für die Personen, die durchs Raster fallen. Und nur darum geht es mir.

Für mich würde auch ein "Regionalzuschlag", so in der Art wie beim Wohngeld, auch bei Steuer, Bafög und anderen staatlichen Leistungen durchaus für mehr Gerechtigkeit sorgen.

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Re: Letztlich war Merz doch immer nur Berater, oder?

Antwort von tonib am 09.12.2018, 18:31 Uhr

Das sehe ich genauso - eigentlich eine geniale Erfindung, weil sie aus kleinen Leuten Kapitaleigner macht. Scheint aber Teufelszeug zu sein.

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Re: Letztlich war Merz doch immer nur Berater, oder?

Antwort von Petra28 am 09.12.2018, 18:55 Uhr

Insofern ist seine Frau wahrscheinlich die Intelligentere... Aber das ist doch kein Pluspunkt für ihn? Und nur weil er sie nicht für eine jüngere ausgetauscht hat, das soll schon eine tolle Leistung für einen Mann sein? Was ist denn dann mit dem Mann von AKK, der hat seine Karriere der seiner Frau “geopfert“ - spricht das jetzt für AKK?

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Re: nee Leena

Antwort von Daffy am 10.12.2018, 10:00 Uhr

> Zur Chancengleichheit gibt es seit Jahren Staristiken. Ich glaube nur Litauen ist da noch schlechter als Deutschland.

Zu Frankreich gibt es immer wieder Berichte über Chancenlosigkeit in den Banlieues, mit Schulen, in denen Gewalt und Disziplinlosigkeit herrschen und die Lehrer resigniert haben.
England: die Elite lässt ihre Kinder privat schulen, eine bildungsbewusste Mittelschicht kämpft mit Klauen, Zähnen und ggf. Umzug um einen Platz an den wenigen verbliebenen grammar schools - entsprechend unserer Gymnasien.

In beiden Ländern wird wesentlich früher selektiert als in D, nach Wohnort und Geldbeutel der Eltern. Wobei es eben auch dort die guten Beispiele gibt, Kinder, die sich unter schlechten Voraussetzungen durchbeißen, schulisch und beruflich erfolgreich sind, nicht kriminell werden. Weil die Eltern ihnen die entsprechenden Werte mitgeben.
Wenn in anderen Ländern (z.B. Kanda) die Kinder der Migranten erfolgreicher sind, sollte man dazusagen, nach welchen Kriterien diese Migranten ausgewählt wurden.

Die linksliberale Gesellschaft (´Hilfs`organisationen, Medien...) fördert die ´Schuld sind die anderen`-Haltung. Es ist ja auch erst mal bequem, wenn man sich in der Opferrolle einrichten kann, immer benachteiligt war, nie eine Chance hatte (und wer was anderes sagt, ist überheblich, abgehoben, kann sich nicht einfühlen...), sich aus ´Alternativlosigkeit` in der sozialen Hängmatte einrichtet oder kriminell wird. Das ist auch eine Art Erfolg. Der junge Amokläufer in München hatte ein Buch im Rucksack (´Warum Kinder töten` oder so ähnlich) - die Botschaft war offensichtlich:"Das habt IHR aus mir gemacht".

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