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Geschrieben von Inka am 09.03.2006, 9:09 Uhr

Bissige Hunde

Nun kamen in den letzten Tage ja wieder einige Meldungen über Hundeangriffe in den Nachrichten. Mich würde eure Meinung dazu einfach mal interessieren. Wie steht ihr zu dem Thema Tötung, Maulkorb, Hundeverbot, Rassenunterschiede etc. ???
Liebe Grüße

 
24 Antworten:

Re: Bissige Hunde

Antwort von SilvanaR am 09.03.2006, 10:11 Uhr

ja, stand heute in der Zeitung, in magdeburg hat ein Hund ein Mädchen (welches ihn streicheln wollte) angebissen.

Das bestätigt mich in der Meinung, dass Hundehalter, egal welcher Rasse - am Besten eine Prüfung ablegen sollten: gehorcht der Hund, ist ein geeigneter umgang mit ihm gegeben und ist das umfeld ok.

Die Erzieherinnen im kiga erzählten mir gestern, dass es eine frau gibt, die ihren Hund immer mit der Schnauze durch den zaun hält, damit die Kinder ihn streicheln sollen. Nachdem das ihr vom Kiga verboten wurde (die gefahr, dass was passiert ist einfach zu groß) wurde sie stinkesauer und beleidigend.
Genauso herrscht hier nur leinenzwang, wenn ein hund bissig ist.

Die Kleinstand in der wir leben ist ein super Platz für Hunde - die haben mehr Rechte als Kinder.
Es wird nichts von Seiten der Stadt unternommen, wenn Hunde ihr geschäft auf den SpielWiesen, Spielplätzen und Fußwegen verrichten.
Man traut sich mit kindern garnichtmehr in die Nähe des Flusses und Radweges, da alle 5 min. ein hund an den Kindern hochspringt und wehe man sagt was.
Deswegen möchte ich keine Unterschiede in der Rasse der Hunde machen, nein,
eher muss an das Verantwortungsbewusstsein und die Pflicht der Hundehalter appelliert werden.

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Re: Bissige Hunde

Antwort von Edda3 am 09.03.2006, 10:35 Uhr

Tolle Umfrage.
Ich bin für Leinenzwang, Maulkorbzwang, Abgabe ans Tierheim und dergleichen für den Halter.
Es ist so ähnlich wie mit Kindern. Wenn kleine Kinder frech und ungehorsam sind, können sie wenig selbst dafür. Sie haben es so gelernt.
Und so ist es bei Hunden auch und zwar egal welche Rasse.
Werden sie richtig erzogen sind sie im Grunde relativ harmlos.
Sind sie nicht erzogen kann auch ein Yorkshire Terrier (der ürigens eh nicht ohne ist, da er eigentlich zur Rattenjagd gezüchtet wurde) eine Bestie sein.
Ich für meinen Teil würde dafür plädieren, dass jeder Hundehalter einen Hundeführerschein machen muss. Also mit seinem Welpen bereits in eine Hundeschule gehen muss und der Hund bereits von klein auf lernt wer es zu sagen hat und was man darf und was nicht.

Trotz allem ist ein Hund aber ein Tier und wir schauen ihm immer nur vor den Kopf. Vielleicht hat er gerade Schmerzen und das spielende Kind fasst ihn gerade dort an. Und weil es so weh tut schnappt der Hund plötzlich. Das kann man nie ausschließen. Deswegen sage ich immer, wenn man mich fragt, ob man meinen Hund streicheln darf oder ob er beißt, dass sie normalerweise nicht beißt, ich dafür aber nicht garantieren kann. Die meisten wollen dann nicht mehr streicheln. Finde ich auch besser so. Man muss nicht jeden Hund streicheln.

Ich liebe übrigens Rottweiler (habe selber mal einen gehabt) und die sind ja total verschrien. Das Problem ist, sie brauchen eine konsequente Hand, sind aber eigentlich in der Familie lammfromm. Würden ihre Fmailie aber auch bis aufs letzte verteidigen. Und wenn so ein Hund zubeißt, da wächst natürlich kein Gras mehr. Trotzdem ist er keine Kampfmaschine, ganz im Gegenteil. Meine Kinder haben auf ihr liegend Fernsehen geschaut. (Nur mal so als Beispiel) sie hatte sie dabei fast so wie im Arm und hat sie beschützt. Trotzdem hätte ich meine Kinder nie mit ihr alleine gelassen. Vorsicht gehört beim Hund einfach dazu.

Oh jetzt bin ich wieder lang geworden... :-)
Also wie gesagt, für Halter sollten all diese Maßnahmen gelten, wenn sie einem Hund solche Dinge antun.

Liebe Grüße

Edda

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Edda, musste gerade schmunzeln

Antwort von maleja am 09.03.2006, 11:11 Uhr

"Ich bin für Leinenzwang, Maulkorbzwang, Abgabe ans Tierheim und dergleichen für den Halter."

als ich mir so leinen- und maulkorbtragende Hundehalter im Tierheim vorgestellt habe....

Aber ansonsten sehe ich es genauso wie Du. Meine Jungs haben (leider) recht wenig Angst vor Hunden. Einerseits freut mich das ja, aber andererseits ist es auch nicht ok, wenn sie sich gleich auf jeden fremden Hund drauflegen. Da hatte ich früher bei Leon schon manche Mühe, ihn wieder runterzuziehen. Kann dann auch die Hundebesitzer verstehen, die sauer reagieren. Aber so kleine sind halt manchmal schneller, als ihre Mütter...

Was ich aber überhaupt nicht verstehen kann, ist, wenn Kampfhunde (und die nach dem Aussehen ihres Herrchens auch dazu verwendet werden) ohne Leine einfach so in der Stadt herum spazieren. Ist mir schon oft begegnet. Dann hole ich meine Jungs immer sofort zu mir. Den Kleinen auf den Arm. Habe auch noch nie mitgekriegt, dass da die Polizei oder das Ordnungsamt einschreiten würde. Müssten sie denn das dann nicht machen?

Grüßle Silvia, die keine Angst, aber Respekt vor Hunden hat.

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Re: Bissige Hunde

Antwort von yymamayy am 09.03.2006, 11:15 Uhr

Hallo,

bin selber Hundebesitzerin und muss mal sagen das ein Hund nur so erzogen wird wie es das Herrchen will,es wird kein Hund gefährlich geboren,auch "kampfhunde" müssen keine gefährlichen Hunde sein,es ist immer eine frage der Erziehung,

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Re: Bissige Hunde

Antwort von Superbabe25 am 09.03.2006, 11:36 Uhr

Hallo,

generell halte ich von Maulkorbzwang überhaupt nichts, ich bin innerhalb der Stadt aber für den Leinenzwang, da es für alle gefährlich sein kann, wenn ein Hund frei umherläuft, sowohl für den Hund als auch für Spaziergänger, Kinder etc.!!

Als damals das Gesetz rauskam, das alle Hunde die der Anlage 1 ("Kampfhunderassen") zugeordnet werden, einen Maulkorb tragen müssen und die Versicherungspflicht hinzukam (die auch noch sehr hoch ist für solch einen Hund), waren die Tierheime innerhalb kürzester Zeit überfüllt mit Hunden der Rassen Pitbull, Staffordshire Terrier, Bullterrier etc.! Das finde ich einfach nur grausam! Keiner hat dabei an die Hunde gedacht! Natürlich ist es wichtig das "gefährliche" Hunde besonders gesichert werden, aber nicht jeder hat wirklich einen gefährlichen, bissigen Hund gehabt und musste ihn trotzdem oft abgeben, weil die Kosten enorm hoch wurden!

Ich spreche da aus Erfahrung, wir hatten zu der Zeit eine Staffordshire Hündin und einen Pitbull-Schäferhund-Mix( die heute 6 und 11 Jahre alt sind)! Als dann das Gesetz kam, mussten wir für jeden einen Maulkorb kaufen (ca. 25 Euro pro Stück) dann kam der Sachkundetest hinzu (ca. 70 DM damals)! Ein Wesenstest würde uns ca. 75 Euro pro Hund kosten und wenn dieser nicht bestanden wird, ist das Geld futsch! Dann kommen Steuern hinzu (jährlich 203 Euro für beide Hunde) und die Haftpflichtversicherung (83 Euro pro Hund), mal abegesehen von den ganzen Bearbeitungsgebühren und dem Führungszeugnis das man vorlegen muss usw.!

Ich bin generell nicht unbedingt gegen dieses Gesetz, aber es geht sehr vielen Hundehaltern so wie uns, man wird mit diesen Tieren auf der Strasse beschimpft, wenn man dazu noch ein Kind hat, ist es besonders schlimm! Mein Freund wurde damals sogar mit STeinen beworfen. Die Kosten sind so hoch, das man kaum weiss wie man das alles bezahlen soll und nun soll keiner sagen, na hättet ihr euch mal so einen Hund nicht zugelegt! Tja, man kann vorher niemals wissen das es so kommt und unsere Hunde haben wir Leuten weggenommen, die genau das gemacht haben was man Abrichten und Quälen nennt!

Wir haben nicht auch nur eine Sekunde daran gedacht unsere Hunde ins Tierheim zu bringen und das ist sicher vielen Hundehaltern schwer gefallen, die es aus Kostengründen machen mussten! Aber trotzdem konnten wir es einfach nicht mehr bezahlen. Zum Glück hat mein Schwager die Hündin zu sich genommen, sie kennt ihn gut und somit haben wir etwas Entlastung finanziell! Was das allein für ein Aufwand war, diesen Hund auf meinen Schwager zu übertragen, würde hier nun absolut den Rahmen sprengen!

Ich kann nur sagen, seit dieses Gesetz raus ist, gehts den Hundehaltern die sich an die Vorlagen halten wirklich schlechter, den Hunden natürlich auch und die, die daran Schuld sind, das dieses Gesetz erlassen wurde, die machen so weiter wie vorher! Toll!!!

LG Superbabe

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Re: Edda, musste gerade schmunzeln

Antwort von Edda3 am 09.03.2006, 11:41 Uhr

Hi Silvia,

du kannst ja für Anlage 1 und 2 Hunde auch eine Maulkorbbefreiung bekommen. Und auch Leinenbefreiung für die Anlage 2 Hunde (also nicht die paar Rassen, die als echte Kampfhunde betitelt werden. Rottis können z.b. auch einen Leinenbefreiung bekommen)
Leider kann man das dem Hund nicht ansehen (steht ihm ja nicht auf die Brust geschrieben), deswegen ist es schwierig.
Man müsste dann beim Ordnungsamt sich erkundigen bzw. die drauf aufmerksam machen, dass sie da mal kontrollieren. Aber bis dahin ist der Hundebesitzer meistens schon weg.

Liebe Grüße

Edda

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Ich sehe das anders.

Antwort von ninas59 am 09.03.2006, 11:46 Uhr

es ist eine absolute Verhamlosung die Aggression eines Hundes grundsätzlich von der Erziehung abhängig zu machen.

Diese Hunderassen wurden Jahrhunderte auf Hundekämpfe gezüchtet. Alleine die Art uns Weise wie diese Hunde angreifen (Angriff aufs Gesicht) ist nicht mit einem normalen Hundebiss vergleichbar.

Ich war mit meiner Tochter neulich in unserem Tierheim. Diese sogenannten Kampfhunde füllen ganze Zwinger. Jeder Hund hat ein Schild mit seinen Verhaltensmerkmalen. Auf den meisten Schildern stand "mag keine Kinder", "mag keine Männer" und/oder "mag keine Betrunkenen".

Worin liegt eigentlich das Problem eines Maulkorbs? Die artgerechte Haltung eines sogenannten Kampfhundes ist bestimmt nicht im Umfeld von Familien.

Übrigens kenne ich insgesamt 3 Hunde, die aufgrund von Hirntumor, plötzlich unberechenbar wurden. In diesem Fall werde ich dann doch lieber von dem Killeryorkshireterrier angegriffen.

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Re: Bissige Hunde

Antwort von ninas59 am 09.03.2006, 11:56 Uhr

Bedaure, aber vor 6-11 Jahren kamen diese Hunde in Mode. In den 60ern galt es als Schick kleine Panter oder Leoparden zu halten, auch dieses Tiere sind NICHT domestizierbar.

Diese Rassen galten schon immer als Kampfhunde, und ihr habt euch bewusst für einen Hund entschieden der als "Kampfhund" bezeichnet wurde.

Ich selbst habe und hatte schon immer einen heiden Respekt vor diesen Tieren.

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Re: Stimmt

Antwort von Edda3 am 09.03.2006, 11:59 Uhr

Denn die, die vorher schon abgerichtet haben, halten sich ja eher im Dunkeln oder einer Grauzone auf. Die werden das nicht lassen nur wegen ein paar Gesetzen.

Und wer in die Statistik schaut, wird sehen, dass Kampfhunde nicht die Beißer sind. Natürlich ist es so, dass wenn sie zubeißen meistens Schlimmeres pasiert, aber eben auch, weil sie in falsche Hände geraten sind.


Viele Grüße

Edda

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ích habe einen Rottweiler.....

Antwort von christine70 am 09.03.2006, 12:25 Uhr

und kann nur sagen: sei froh daß du keinen mehr hast :(

uns gehts echt mies mit unserem hund
wir sind verrufen und werden schief angeguckt.
unser hund hat zwei bestandene Wesenstests aber dennoch müssen wir jeden März 600 euro hundesteuer zahlen.
im gegensatz dazu hat neulich ein schäferhund hier einem kind das halbe ohr abgebissen, dem halter ist nix passiert, da er eine hundeversicherung hat. GAR NIX ist dem passiert !!!
Wäre es unser hund gewesen (sowas kann allerdings nicht passieren, weil wir kein kind an unseren hund ranlassen) dann würde unser Rottweiler schon nicht mehr leben.

ich hasse die Hundeverordnung und wäre auch dafür, daß JEDER hundehalter den Hundeführerschein machen muss!!

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falsch

Antwort von christine70 am 09.03.2006, 12:28 Uhr

hier die rassebeschreibung des rottweilers:

Der Rottweiler zählt zu den ältesten Hunderassen. Sein Ursprung geht bis in die Römerzeit zurück. Er wurde dort als Hüte- und Treiberhund gehalten.
Die Hunde zogen mit den römischen Legionen über die Alpen, beschützten die Menschen und trieben das Vieh. Im Raum um Rottweil trafen diese Hunde mit den einheimischen Hunden zusammen. Hier erfolgte dann eine Vermischung. Die Hauptaufgabe des Rottweilers wurde nun das Treiben und Bewachen von Grossviehherden und die Verteidigung seines Herrn und dessen Eigentum. Nach der alten deutschen Reichsstadt Rottweil erhielt er seinen Namen: Rottweiler Metzgerhund.

Die Metzger züchteten diesen Hundeschlag nur auf Leistung und für ihren Verwendungszweck.
So entstand im Laufe der Zeit ein hervorragender Hüte- und Treiberhund, der auch als Zughund Verwendung fand. Als man zu Beginn des 20. Jahrhunderts Hunderassen für den Polizeidienst suchte, wurde auch der Rottweiler überprüft. Es zeigte sich sehr schnell, dass der Hund für die Aufgaben im Polizeidienst hervorragend geeignet ist. Im Jahre 1910 wurde er deshalb als Polizeihund offiziell anerkannt.

Verwendung:

Durch seine Stärke und seine Charaktereigenschaften wird er als Viehtreiber, Polizeidiensthund und vor allem als Wach- und Schutzhund eingesetzt. Er genießt auch großes Ansehen als Begleithund, der besonders Kinder liebt.

.....................................................................................................................

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und was noch dazu kommt.

Antwort von christine70 am 09.03.2006, 12:32 Uhr

diejenigen, die solche "kampfhunde" früher für Hundekämpfe gezüchtet haben, sind jetzt zu solchen hunderassen übergegangen, die keine Kampfhunde vor dem gesetz sind.
z. B. wird gerade eine neuen Hunderasse gezüchtet aus einem Wolf und einem Huskie. ich will gar nicht wissen, was dabei rauskommt :(

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Falsch ist meine Aussage definitiv nicht

Antwort von ninas59 am 09.03.2006, 12:38 Uhr

Du beschreibst lediglich den Rottweiler.

http://halten-gefaehrlicher-tiere.de/andereBrowser/Amerc.%20Staffordshire%20Terrier.html
Der American Staffordshire und Pitbullterrier wurden besipielsweise als Kampfhunde gezüchtet.

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@christine70

Antwort von Mel_Vicky am 09.03.2006, 12:51 Uhr

Das was Du eben geschrieben hast, kann ich voll nachvollziehen. Ich habe die Erfahrungen gemacht, daß ein Schäferhund oder auch alles, wo ein Schäferhund drin ist, oftmals viel beissfreudiger ist als ein Hund, der aufgrund seiner Rasse als "bösartig" bezeichnet wird. Schäferhunde sind keine Listenhunde und werden daher oft von Leuten gehalten werden, die den Hund als "Kampfmaschine" missbrauchen.
Ich bin der Meinung, daß ein Hund nicht aggressiv auf die Welt kommt, sondern von seinem Menschen aggressiv gemacht wird. Die Gemeinden sollten genau überprüfen, wer welchen Hund hält und z. Bsp. jemanden mit Gewaltpotenzial den Hund wegnehmen. Aber das geht leider laut Gesetz erst, wenn was vorfällt.
Achja: Eine Ärztin sagte mal zu mir: "Der schlimmste Biss, den wir jemals behandelt haben, war der eines Dackels."

Viele Grüße
Melanie, die immer noch hofft, das "Chance" eine Chance erhält, siehe weiter unten "Hund aus Türkei"

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Re: Bissige Hunde

Antwort von Moneypenny77* am 09.03.2006, 13:23 Uhr

Grundsätzlich kann ich aus jedem Hund ein aggressives Tier machen, wenn ich will und umgekehrt. Ich kann also einen lammfrommen Staffordshire haben und eine Bestie in Bernersennengestalt.

Kampfhunde werden direkt nach ihrer Geburt von ihrer Mutter und ihren Geschwistern isoliert, somit fehlt ihnen die "interne" soziale Erziehung. Aber auch, wenn ich diese Isolation mit einem Labrador durchführe und ihn "verrohen" lasse, kann ich aus dieser friedlichen Rasse eine Kampfmaschine machen.

Ein Staffordshire aus einer GUTEN Zucht und einen verhaltensunauffälligen Linie dürfte kein Problem darstellen. Allerdings sind sie aufgrund ihrer Physionomie und der ausgeprägteren Entwicklung ihres Gebisses "gefährlicher", weil sie im Ernstfall kräftiger sind und besser zubeißen können.

Anyway: ich bin gegen Maulkorbpflicht, Leinenzwang und ähnlichen Schnickes, der die Tiere erst aggressiv macht. Hunde sind LAUFtiere, wenn sie das nicht mehr können, ist eine artgerechte Haltung unmöglich! Wird ein Tier auffällig, sollten Hund und Halter eine Hundeschule aufsuchen müssen (ähnlich wie die Nachschulung beim Führerschein) und bis zur "ehrenhaften" Entlassung muß man sehen, ob Maulkorb und Leinenzwang erforderlich sind.

Hunde und Kinder sind ja nun so ein Thema. Beide gehören seit Jahrzehnten in unsere Gesellschaft und es gilt, daß BEIDE sich aufeinander einstellen. Wenn ich einen Hund habe, MUSS ich diesen im Umgang mit Kindern erziehen, selbst wenn ich keine habe. Sie sind "auf gleicher Höhe", da dürfen keine Kekse aus der Hand geschnappt und es darf nicht angesprungen werden. Andersherum müssen Kinder und AUCH MÜTTER lernen, wie man mit freilaufenden Hunden umgeht, nämlich: normal. Diese Panikmütter im Park, die ihre Kinder hochreißen und hysterisch rumbrüllen, wenn ein Hund rumläuft... Da kriege ich die Krise. Das macht den Kindern doch nur Angst und den Hunden auch.

Ich mag es einfach haben, weil ich mit Hunden aufgewachsen bin. Mein Sohn (fast 2) kennt den Umgang mit Hunden durch die Hündin meiner SchwieMa. Draußen läuft er jedem Hund mit offenen Armen entgegen, wenn diese freilaufen, lasse ich ihn auch, wenn sie an der Leine sind, fragen wie den Halter, ob das o.k. ist.

Bei uns im Park ist das oft so, wenn ich mit Kind um die Ecke komme, daß die Hundebesitzer gleich ihre Tiere zu sich rufen und anleinen, weil sie glauben ich gehe ihnen an die Kehle ;-) Meine Lieblingsgeschichte: wir treffen auf einen freilaufenden Schäferhund und mein Sohn gleich auf ihn zu. Der Halter kam schon sich entschuldigend mit Leine angerannt und rief, daß er nichts täte. Ich rief im entgegen: "Machen sie sich keinen Kopf. Mein Sohn beißt nicht und will auch nur spielen, wenn das in Ordnung für sie ist!". Der arme Mann konnte vor Lachen seinen Hund nicht mehr anleinen. :-)

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ohne alles andere zu lesen...

Antwort von brockdorf am 09.03.2006, 13:41 Uhr

es sind nicht die hunde die drunter leiden sollten-alsokeine rasseverbote o.ä.

natürlich muss man sehen, was man mit einem aggressivem hund macht, aber teilweise sind die meld. ja auch schlichtweg schwachsinnig (ich erinnere mich daran, dass über einen megaagressiven pitbull berichtet wurde und in einem nebensatz rauskam, dass die leute gewaltsam in die wohnung eingedrungen seien-also bitte, da wäre mein hund auch nicht freundlich!!!)

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@Moneypenny77*

Antwort von diana am 09.03.2006, 15:26 Uhr

gebe Dir hiermit vollkommen recht!!!!!
Auch wegen den Panikmütter!!!!

LG
Diana

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Re: ích habe einen Rottweiler.....

Antwort von Edda3 am 09.03.2006, 20:21 Uhr

Hallo Christine,

das tut mir total leid für euch.
Ich liebe Rottis. Hier bei uns in der Nähe wohnt auch einer. Ein total liebes Mädel. Darf aber auch nur an der Leine gehen (weiß aber nicht ob sie keine Befreiung hat o. ob sie sie wegen des Geredes nicht loslassen). Aber die ist echt sooo lieb.
Denke aber auch, dass es richtig ist, Kinder einen fremden Rottweiler nicht anfasen zu lassen, schon wegen des Geredes.

Ich habe selber mal gesehen wie ein DSH sein Frauchen angefallen hat, hat sich total in deren Hand verbissen. Und sie nicht los gelassen. Sie ist mit dem Hund am Arm nach Hause gegangen. Fand das Erlebnis ganz schrecklich und bin bei DSH immer vorsichtig.

Die Hundeverordnung ist meiner Meinung nach nicht hilfreich gegen Beißattacken sondern soll die Leute nur in Sicherheit wiegen.

Liebe Grüße

Edda

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Re: Ich sehe das anders.

Antwort von Edda3 am 09.03.2006, 20:32 Uhr

Hallo Nina,

Zitat: ich war mit meiner Tochter neulich in unserem Tierheim. Diese sogenannten Kampfhunde füllen ganze Zwinger. Jeder Hund hat ein Schild mit seinen Verhaltensmerkmalen. Auf den meisten Schildern stand "mag keine Kinder", "mag keine Männer" und/oder "mag keine Betrunkenen". Zitatende

Und jetzt frag dich doch mal warum die Hunde solche Leute nicht mögen?
Weil es die Menschen waren, die ihnen entweder Böses getan haben oder falsch mit ihnen umgegangen sind.
Kinder sind für Hunde ziemlich schwierig. Sie machen ruckartige Bewegungen, sie sind laut und unberechenbar. Damit kann eine Hund nur schwer umgehen. Geht ein Kind an einen schlafenden Hund, kann es passieren, dass der aus dem Schlaf hochfährt und erst einmal schnappt. Wem willst du da böse sein? Soll ich dich mal aus dem Tiefschlaf wecken in dunkler Nacht, neben deinem Bett stehen und dir womöglich noch ins Ohr gröhlen?

Dass diese Hunde diese Menschen nicht leiden können hat nichts mit ihrem Wesen an sich zu tun. Warum sitzen sie im Tierhheim? Weil sie Besoffenen oder Männern weggenommen wurden, die nicht artgerecht mit ihnen umgingen.

Viele Grüße

Edda

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Re: Ich sehe das anders.

Antwort von ninas59 am 09.03.2006, 20:55 Uhr

Ich dementiere doch gar nicht, dass einige Halter ihre Hunde regelrecht abrichten. Bitte nicht von einer Aussage auf eine anderen schließen.
Im Endeffekt haben wir einen Hund der sich nicht mehr sozial einfügen lässt.

Ich begreife nicht ganz wieso hier die gleichen Stimmen, die Kindermörder und Schänder am liebsten sofort lynchen, sich zum Anwalt für scharfe Hunde machen.

Auch dieses gehört zu einem der Themen bei dem wir nie einen Konsenz erreichen werden.
Ich habe hier schon die Aussage gelesen, das Leben den eigenen Hundes über das Leben Fremder zu stellen..... dabei kann ich nicht mitreden, denn mein Hund ist ein Hund und ich werde grundsätzlich JEDES menschliche Leben ÜBER ihn stellen.

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Re: Ich sehe das anders.

Antwort von Edda3 am 09.03.2006, 21:25 Uhr

Hi Nina,

also damit kannst du mich ja nicht meinen, da ich dergleichen nicht geschrieben habe.(Kinderschänder und so)

Ich bin so weit von deiner Meinung nicht weg, dass Hunde, die auffällig geworden sind und sich in falscher Hand befinden zum einen aus der falschen Hand befreit werden müssen und bis zur Umerziehung, wenn denn möglich, einen Maukorb tragen sollten und auch an die Leine müssen.
Ich sehe aber, dass das Problem eigentlich früher angegangen werden muss. Bevor so ein Hund in falsche Hände kommt. Das darf nicht passieren. Und dann sind all diese Maßnahmen nicht nötig.

Wobei ich schon finde, dass wenn ein Hund ein Kind anfällt, der Halter eine höhere Strafe bekommen müsste als der Hund. Denn der kann tatsächlich am wenistens dafür. Denkst du das nicht auch?
Der Kinderschänder ist erwachsen, der könnte sich um sich selbst kümmern, deswegen trifft ihn die volle Härte des Gesetztes (die meiner Meinung nach leider nicht hart genug ist, das ist sicher richtig)

Und ich bin der Meinung, ein Tier bleibt ein Tier, ob Hund, Katze oder Ratte. Tier ist Tier so sehr ich meine Maus auch liebe. Aber meine Kinder liebe ich eindeutig mehr. Und mich auch *egoistischbin*

Liebe Grüße

Edda

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Re: ohne alles andere zu lesen...

Antwort von Spellbound am 09.03.2006, 22:56 Uhr

Wie schon erwähnt, Hunde aus guter Zucht werden sicherlich keine Probleme machen und auch schwerlich zu Problemhunden erzogen werden können. Ein guter Züchter wählt die Elterntiere mit Bedacht und nach einer prägungsbetonten Aufzucht gibt er die Tiere in geeignete Hände ab. Da ist die Rasse unwichtig!
Problematisch sind die Vermehrer und die Leute die mal eben so einen Wurf machen wollen.

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alsonen bißchen anders seh ich das schon...

Antwort von brockdorf am 09.03.2006, 23:36 Uhr

denn man kann auch gute hunde versauen- gar kein problem- abre es ist natürlich schwerer!

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Re: Bissige Hunde

Antwort von Mutti1604 am 12.03.2006, 14:13 Uhr

ich muss sagen hunde können so und so sein! ich hab selber zwei eurasier-diese hunde werden nach dem ursprung nämlich nach dem wolf gezüchtet. das sind die liebsten hunde der welt und total für familien geeignet!
doch aus so einem hund kann ein kampfhund werden-das ist der halter und nich der hund........der kann nix dafür!
bei uns im verein muss jeder interessent beweisen, das er ein "guter" halter ist sonst kriegt er den hund erst gar nich!

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